Menschenrechtliche, sozialtheoretische und professionsbezogene Perspektiven
Hrsg.: Lütje-Klose, Birgit / Boger, Mai-Anh / Hopmann, Benedikt / Neumann, Phillip

Vor dem Hintergrund der primär leistungsbezogenen gesellschaftlichen Verhältnisse stellt sich die Frage, ob und wie Inklusion und inklusives pädagogisches Handeln denkbar ist, begründet und umgesetzt werden kan

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n. Darauf bezugnehmend umfassen die Beiträge des vorliegenden Bandes politische Einwürfe und theoretische Zugänge. Inwieweit erzeugt die Idee von Inklusion Widersprüche? Welche Bedeutung haben Theorien von Gleichheit und Differenz unter der Prämisse ,Inklusion'? Darüber hinaus werden professionsbezogene Perspektiven erörtert. Wie lassen sich pädagogische Settings und Übergänge gestalten? Und wie können Lehrkräfte für professionelles Handeln in einem Antinomien konstituierenden System ausgebildet werden? Die Beiträge geben einen Überblick über den aktuellen Diskussionsstand in der deutschsprachigen Integrations-/Inklusionsforschung.

21,90 €
Die Situation der Geschwister behinderter und chronisch kranker Kinder
Achilles, Ilse

Wenn in einer Familie Kinder mit und ohne Behinderung miteinander aufwachsen, sind nicht nur die Eltern gefordert. Auch die Geschwister sind beteiligt: wenn es darum geht, auf den autistischen Bruder aufzupasse

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n, oder wenn sie zur Therapiestunde der geistig behinderten Schwester mitgenommen werden - vielleicht mehrmals pro Woche. Die Geschwister stellen ihre Wünsche oft zurück, weil das behinderte Kind zuerst versorgt werden soll. Sicherlich nicht immer freiwillig und nicht immer gern. Die Geschwister nehmen Rücksicht, und sie tragen früh einen Teil der Verantwortung für das behinderte Kind. Die Belastungen für die Geschwister können schwer wiegen, sie können aber auch eine Chance sein. Ilse Achilles beschreibt, welche Chancen und Risiken mit der besonderen Familienkonstellation verbunden sind. Sie zeigt an vielen Beispielen, wie Eltern und soziales Umfeld die Entwicklung der Geschwister unterstützen und Gefährdungen vermeiden oder verringern können.

22,00 €
Berufsbiographien von Menschen mit Spina bifida
Nobs, Andrea

Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen erhalten nicht in gleichem Maße Zugang zu Bildung und Arbeit wie nichtbeeinträchtigte Personen. Dies scheint sich kaum zu verändern, was die Datenlage - weiterhin ni

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edrige schulische Inklusionsraten und eine geringere Erwerbsbeteiligung für beeinträchtigte Schüler*innen bzw. Erwachsene - belegt. Nahezu unbekannt sind Einschätzungen aus der Sicht Betroffener zu ihren berufsbiographischen Erlebnissen. Diese Arbeit widmet sich daher der Frage nach den Einflussfaktoren auf Berufsbiographien aus der Perspektive von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen - exemplarisch aufgezeigt anhand der Erfahrungen von Menschen mit Spina bifida. Das Thema ist von individueller und gesellschaftlicher Relevanz, wie die Ergebnisse eindrücklich belegen. In einer qualitativ-empirischen Studie werden 19 Menschen mit Spina bifida zu ihren Berufsbiographien - von den ersten beruflichen Wünschen bis hin zur gegenwärtigen beruflichen Situation - befragt. Umfassend analysiert werden Faktoren auf der personenbezogenen, der sozialen und strukturellen Ebene sowie deren interaktives Zusammenwirken, die sich förderlich oder hinderlich auf den beruflichen Lebensweg auswirken. Die in dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse dienen als Basis für Handlungs- und Forschungsansätze, die sich der Verbesserung der Teilhabe an Bildung und Arbeit für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen widmen.

20,80 €
Teufel, Karoline / Wilker, Christian / Valerian, Jennifer / Freitag, Christine M.

Dieser Leitfaden gibt Handlungsanweisungen durch Therapiesitzungen. Es werden Grundlagen und Methoden der autismusspezifischen Frühförderung vermittelt, wie sie am Autismus-Therapiezentrum der Universitätsklini

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k für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters in Frankfurt am Main entwickelt wurden. Das Frankfurter Frühinterventionsprogramm "FFIP" basiert dabei auf Ergebnissen entwicklungspsychologischer Studien zur Sprach-, motorischen, kognitiven und Spiel-Entwicklung von gesunden und Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung und verwendet empirisch überprüfte verhaltenstherapeutische und übende Verfahren für die Förderung. Aus dem Inhalt:Teil 1 gibt eine allgemeine Einführung in Diagnostik und entwicklungspsychologische Grundlagen.Teil 2 beschäftigt sich mit notwendigen allgemeinen Grundlagen der Therapie.Teil 3 beinhaltet zahlreiche konkrete Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und ist nach sechs Grundfertigkeiten und sechs Entwicklungsbereichen angeordnet.Ein großer Materialteil ist als Online-Material beigefügt. Die AutorenDipl.-Psych. Karoline Teufel, Dipl.-Soz.Päd. Christian Wilker, Dipl.-Soz.Päd. Jennifer Valerian, Prof. Dr. Dipl.-Theol. Christine M.Freitag, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Frankfurter Autismus-Therapie- und Forschungszentrum, Universitätsklinikum der Goethe-Universität Frankfurt am Main

49,99 €
Teilhabechancen und -risiken von Menschen mit schweren psychischen Beeinträchtigungen
Hrsg.: Speck, Andreas / Steinhart, Ingmar

In der BAESCAP-Studie wurden diejenigen gefragt, die sonst bei jeder großen Erhebung außen vor bleiben: fast 1900 Nutzerinnen und Nutzer sozialpsychiatrischer Leistungen mit schweren psychischen Erkrankungen. S

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ie wurden befragt zu ihrer Familiensituation, zu Freundschaften, zu ihrer Ausbildung, zum Beruf und zu ihren Stigmaerfahrungen. Welche Teilhabemöglichkeiten und -hindernisse erleben sie? Die Ergebnisse der Studie liefern erste Antworten: Trotz Eingliederungshilfe sind sie vielfach abgehängt und chancenlos. Doch was bedeutet Teilhabe, das Schlüsselkonzept sozialpsychiatrischer Praxis, eigentlich konkret und wie kann sie theoretisch abgeleitet werden? Welche Facetten des Lebens greifen wir heraus, welche sind wichtig? Die Autorinnen und Autoren verankern Teilhabe auf theoretischer Ebene im Capabilities Approach, sie diskutieren den Teilhabebegriff auch vor dem Hintergrund des neuen Bundesteilhabegesetzes und sie zeigen auf, was auf sozialpolitischer Ebene nötig ist.

30,00 €
Meine autistische Tochter mit Down-Syndrom
May, Doro

"Heute ist der 7. März und Tina wird 30. Vor 30 Jahren brach meine Welt in Trümmer. Hört sich dramatisch an - und genau das war es. Mein Kummer war grenzenlos, denn mein Baby war behindert und kämpfte auf der I

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ntensivstation um sein kleines Leben. Tina! Du moderierst meinen Alltag komplett anders, als ich mir das jemals hätte vorstellen können. Dass ich im Erwachsenenalter noch so viel lernen musste, stand wirklich nicht auf meiner To-do-Liste. Das Leben mit dir bleibt ein Abenteuer! Ich möchte es nicht missen." Doro May erzählt von Tina, die mit Down-Syndrom auf die Welt kam und dazu im Autismus-Spektrum unterwegs ist. Dabei berichtet sie unverblümt aus dem Wohnheim-Alltag, schildert dramatische Arztbesuche ebenso wie die ganz praktischen Folgen von Inklusion. Unterhaltsam schreibt sie von überraschenden Begegnungen in einem Alltag, der alles andere ist als planmäßig.

17,00 €
Urbaniak, Beata

Dieses Buch stellt Daten über die Wirksamkeit der Applied Behavior Analysis (ABA) zur Verfügung, einer der, wie hier nachgewiesen werden kann, wirksamen Methoden für den pädagogischen und therapeutischen Umgang

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mit Kindern im Autismus-Spektrum. Die Forschungen wurden über zehn Jahre mit insgesamt 30 Kindern durchgeführt, die dadurch großes Entwicklungspotenzial gezeigt haben, indem sie z.B. die verbale Sprache erlernt haben oder auch Blickkontakt aufzunehmen, Anweisungen anderer Personen zu verstehen, nachzuahmen, Interaktionen zu initiieren und zu spielen. Aufgrund dieser Forschungen konnten wichtige Schlussfolgerungen für die Therapie der Kinder im Autismus-Spektrum gezogen werden. Einen besonderen Abschnitt des Buches bilden die individuellen Geschichten der Kinder, die von ihren Eltern geschrieben wurden.

32,00 €
Zur Bedeutung von Arbeit, sozialen Interaktionen und rechtlichen Rahmenbedingungen
Lahoda, Karin

Werkstätten für behinderte Menschen bilden allein in Deutschland in rund 700 Einrichtungen für mehr als 250.000 Beschäftigte den Mittelpunkt ihres Arbeitsalltags. Aus der Perspektive behinderter Menschen wird d

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eren Arbeitswelt am Beispiel zweier Werkstätten eines kirchlichen Trägers u.a. im Hinblick auf die Aneignung der räumlichen Gegebenheiten, das Arbeitsverständnis, die Arbeit an sich, die Arbeitsmotivation und die vielfältigen sozialen Interaktionen untersucht. Einen wichtigen Aspekt bildet dabei die Frage, inwiefern sich zahlreiche Gesetze, Verordnungen und Vorschriften für die Beschäftigten als reglementierend erweisen und welche Verhaltens- oder Handlungsstrategien daraus resultieren. Aus den vielschichtigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen resultieren Fragen nach der grundsätzlichen Bedeutung von Arbeit für behinderte Menschen und den sozio-kulturellen Veränderungen im Zuge der Inklusionsdebatte.

44,90 €
Für Menschen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung, Angehörige und professionelle Unterstützer
Keller, Klaus / Brodisch, Peter

Die ICF Schritt für Schritt erklärt - Bedarfe selbst formulieren und mehr Teilhabe erreichen! Menschen mit Behinderung haben Anspruch auf Leistungen zur Teilhabe, wenn ihre gesellschaftliche Teilhabe beeint

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rächtigt ist. Dabei stehen ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse im Mittelpunkt. Dieses Recht ist in den Sozialgesetzen verankert. Aber was bedeutet es eigentlich, eine Behinderung zu haben? Und wie können wir sicherstellen, dass jeder Mensch die Unterstützung bekommt, die er wirklich braucht? Der Austausch auf Augenhöhe zwischen Menschen mit Behinderung, ihren Angehörigen, Kostenträgern (z.¿B. Sozialversicherer) und Leistungserbringern (z.¿B. Ärzt*innen, Therapeut*innen etc.) erfordert ein gemeinsames Verständ­nis von Funktionsfähigkeit und Behinderung. Genau hier setzt die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) an. In diesem Buch werden die ICF und der Prozess der Bedarfsermittlung Schritt für Schritt erklärt:- Basiswissen ICF kompakt erklärt: Was bedeuten wichtige Begriffe wie Aktivitäten, Körperfunktionen, Körperstrukturen, Umwelt- und person­bezogene Faktoren oder Funktionsfähigkeit? Wie hängen diese einzelnen Komponenten zusammen? Nach welchen Kriterien wird bewertet? Was ist durch die Sozialgesetze vorgegeben? - Persönliche Bedarfe selbst ermitteln: Wie lassen sich Wünsche, Ziele, Bedürfnisse und Bedarfe formulieren, erfassen und begründen? Zehn konkrete Beispiele (u.¿a. Schwerhörigkeit, Autismus, Epilepsie, Demenz) zeigen, wie die ICF in der Praxis angewendet wird. Zusätzlich enthält das Buch ein Arbeitsbuch, um die eigene Funktionsfähigkeit Schritt für Schritt aufzuschreiben. Die UN-Behindertenrechtskonvention hat die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen mit Behinderung zum Ziel. Das bio-psycho-soziale Modell der ICF versteht Behinderung nicht als alleinige Folge einer Erkrankung. Vielmehr wird auch gefragt, welche Umweltbedingungen die gesellschaftliche Teilhabe behindern. Di

30,00 €
Perspektiven für die Praxis
Plankensteiner, Annette / Greißl, Kristina

Inklusion ist nicht durch Sonderlösungen zu erreichen, sondern zur Regelaufgabe zu erheben ist der Kern des Modellprojekts "Wir - Daheim in Graben!". Nach diesem Konzept soll das Gemeinwesen für jede Bürgerin u

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nd jeden Bürger eine Heimat sein und auch bleiben können, egal, in welcher Lebenssituation sich die Person befindet. Das Handbuch zeigt praxistaugliche und auch für andere Kommunen gangbare Wege auf, zur Umsetzung und Verwirklichung einer inklusiven Gemeinde. Inklusive kostenloser E-Book-Version.

20,00 €
Artikel 111-120 von 197