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Buchempfehlungen zum Thema Psychotherapie und Psychiatrie

Hirngespinste

Hirngespinste

Wer sein Gehirn nutzen möchte, um dessen Leistungen, Funktionen und Kapriolen auf anregende Weise besser zu verstehen, ist mit diesem Buch auf der richtigen Seite. Diese "Hirngespinste" der Autorinnen und Autoren lassen ein buntes Geflecht von wissenschaftlichen Erkenntnissen, originellen Ansichten und kritischen Reflexionen über unser wichtigstes Organ entstehen. Die Faszination für die unglaubliche Komplexität und Kapazität des Gehirns zieht sich durch alle Beiträge. In 14 ebenso unterhaltsamen wie instruktiven, absolut vergnüglichen Essays aus Neurowissenschaft, Psychologie, Medizingeschichte und Feuilleton geht es um den anatomischen Inhalt unseres Kopfes, um bewusste und unbewusste Hirnprodukte wie Glück, Bindung, Humor, unsere nächtlichen Traumerlebnisse und um Psychotherapie.

Schattauer, 2020, 383 S., 20 Euro

 
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Die Psyche in Zeiten der Corona-Krise

Die Psyche in Zeiten der Corona-Krise

Für Menschen mit psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen und Ängsten stellt die Pandemie ein besonderes Problem dar. TherapeutInnen suchen nach Lösungen, wie sie, obwohl Therapien zum großen Teil auf persönlichem Kontakt beruhen, weiterhin gut behandeln können und was präventiv geleistet werden kann. Im ersten Teil beschäftigt sich das Buch mit Modellen der psychosozialen Notfallversorgung und deren Anpassung auf die gegenwärtige Pandemie-Situation. Der zweite Teil geht auf spezifische Adaptionen in der Corona-Pandemie ein und beschäftigt sich mit Fragen der online-Psychotherapie und anderen digitalen Interventionsangeboten, mit Ängsten und Albträumen und verschiedenen therapeutischen Verfahren wie der Lichttherapie und Übungen. Der dritte Teil beschreibt die Therapie für spezifischen Zielgruppen und Risikopatienten.

Klett-Cotta, 2020, 256 S., 25 Euro

 
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Selbstfürsorge für Therapeuten und Berater

Selbstfürsorge für Therapeuten und Berater

Psychotherapeuten und Berater helfen anderen Menschen dabei, psychische Probleme zu überwinden. Diese Arbeit erfordert jedoch viel von den Behandelnden selbst: Einfühlungsvermögen, Disziplin, Ausdauer und vor allem die Fähigkeit, sich von den Problemen der Klienten so weit zu distanzieren, dass sich die eigene emotionale Belastung in Grenzen hält. Hoffmann und Hofmann zeigen in ihrem Buch, wie sich die Fachleute selbst vor den negativen (gesundheitlichen) Folgen ihrer therapeutischen Arbeit schützen und Selbstfürsorge als wichtigen Bestandteil in ihren Arbeitsalltag einbauen können. Die 3. Auflage ist überarbeitet und erweitert mit neuen Abschnitten zu unkritischem Idealismus und überhöhten Ansprüchen. Zusätzlich gibt es Übungen und Arbeitsmaterial zur gezielten Belastungs- und Beanspruchungsreduzierung während der therapeutischen Arbeit.

Beltz, 3. Aufl. 2020, 220 S., 39,95 Euro

 
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Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden

Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden

Als Lori Gottlieb sich selbst nach einer Trennung in Therapie begibt, ergeht es ihr ebenso wie ihren Patienten: Sie muss ihre eigenen blinden Flecken erkennen und sich verletzlich machen, um an Trauer, Scham und Schmerz wachsen zu können. Der schwer greifbare Prozess, der in dem intimen Verhältnis zwischen Therapeut und Patient abläuft, hat die Macht uns zu verändern, möglicherweise sogar unser ganzes Leben. Lori Gottlieb liefert eine brillante Hommage an den Menschen in all seinen Widersprüchlichkeiten und einen tiefbewegenden Einblick in alle Aspekte der Psychotherapie. Diese Lektüre lässt einen verändert zurück.

hanserblau, 2. Aufl. 2020, 528 S., 25 Euro

 
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Hüllemann, Brigitte

Etwa siebzig Prozent der Erwachsenen machen im Lauf ihres Lebens auf die eine oder andere Weise eine traumatische Erfahrung. Die häufigste krankhafte Folge ist die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Die

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Betroffenen verändern ihre Stimmung grundlegend ins Negative, haben intensive, quälende Gedanken und ein permanentes Gefühl von immenser Gefahr. Sie leiden unter Schlafstörungen, erhöhter Wachsamkeit und vermeiden äußere Reize, die mit dem Trauma in Zusammenhang stehen.Brigitte Hüllemann beschreibt neurophysiologische und psychologische Reaktionen nach Traumta und erläutert die PTBS-Diagnostik und und deren Behandlung. Therapeutische Interventionen kurz nach einem akuten Trauma sind vor allem psychologische Methoden, Stressmanagement und pharmakologische Behandlung. Therapien bei verzögerter Symptomatik bzw. nach chronischer Traumatisierung sind vor allem Psychoedukation, Emotionsregulierung, körperbezogene und kognitive Methoden. Dabei zielt die Therapie darauf ab, das Traumaereignis in die Lebensgeschichte des Patienten einzubinden und es in seiner Bedeutung zu verändern.Zielsetzung aller Therapiemöglichkeiten ist es, das Leben des Patienten im Alltag zu stabilisieren, sein selbstzerstörerisches Verhalten zu reduzieren und seine furchtbare Einsamkeit und Verzweiflung zu mindern.Hüllemann, BrigitteHüllemann, Brigitte, Dr. med; Fachärztin für Innere Medizin, Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin; Ausbildung in Hypnotherapie nach Milton Erickson (Universität Tübingen, MEG-Institut Rottweil, Bernhard Trenkle), Ego-State-Therapie, Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP); Imaginative Traumatherapie (PITT).

14,95 €
Hrsg.: Gerngroß, Johanna

Renommierte Autoren in einem Handbuch: Grundlagen und Praxis vereint Relevant: Suizid ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen und stellt laut WHO eines der größten Gesundheitsprobleme der Welt dar Thema

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tisch breit gefächert: Hilfe bei akuter Suizidalität, Behandlung von Suizidalität, Begleitung von Suizidhinterbliebenen, Suizid am Arbeitsplatz, Suizid und Persönlichkeitsstörungen, Tabuthema Suizid bei Kindern, bei besonderen Gruppen wie schwer kranken und alten Menschen, erweiterter Suizid, Amok, HomizidWer im Gesundheits- und Sozialbereich tätig ist, sieht sichwiederkehrend mit Menschen in krisenhaften Situationen betraut.Suizidankündigungen und -versuche von Patientinnen und Patienten stellendabei auch die erfahrenste Fachkraft vor große Herausforderungen. Umsowichtiger ist es, auf solche Ausnahmesituationen vorbereitet zu sein unddas passende methodische "Handwerkszeug" zu besitzen, um suizidaleKrisen zu erkennen, abzuwenden und im Sinne der Primärpräventionmöglichst vorzubeugen.Das vorliegende Buch richtet sich an Menschen, die in psychosozialen, medizinischen, therapeutischen, beratenden, pädagogischen oder pflegerischen Berufen tätig sind und daher immer wieder mit den Themen Suizidalität und Suizid konfrontiert sind. Es bietet fundiertes Hintergrundwissen sowie praktisches "Know How" beim Umgang mit Menschen in suizidalen Krisen an.Dieses Buch richtet sich an: Fachkräfte aus sozialen, (psycho-)therapeutischen, beratenden, medizinischen und pflegerischen Berufen Fachkräfte aus verschiedenen pädagogischen Bereichen wie beispielsweise Schulpädagogik, Sozialpädagogik, Geragogik Personen aus der Migrations- und Flüchtlingsberatung Personen aus Behörden und EinsatzorganisationenInhaltsverzeichnisGrundlagen zu Suizidalität und Suizid Suizidmythen Entwicklung von Suizidalität Suizidprävention und Medien Rechtliche Grundinformationen Hilfe bei akuter Suizidalität Interventionen in Krisensituationen Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung mit akut suizidalen

38,00 €
Eine verkannte Kraft neu erleben
Scheskat, Thomas

Aggression gilt meist als zerstörerische Kraft, obwohl sie potenziell eine wertvolle Ressource darstellt. Die körperorientierte Aggressions-Dialog-Arbeit macht die in destruktiven Handlungsmustern vorhandenen E

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nergien bewusst. Sie zielt darauf, die Kraft der Aggression zu »entgiften« und konstruktiv nutzbar zu machen. Die Methode ist für therapeutisch Tätige eine Erweiterung ihres Spektrums, aber auch Coaches und Führungskräfte finden darin neue Ideen. Sie ermutigt Menschen in Übergangskrisen zu Entscheidungen, steigert die Selbstwirksamkeit in Beziehungen oder eröffnet neue Wege der Konfliktlösung. Thomas Scheskat zeigt diese Wandlung mit vielen Abbildungen exemplarisch anhand dialogisch-körperbasierter Übungssettings. Anschließend erläutert er in fünf Thesen die zugrunde liegenden Wirkungsweisen und stellt Praxisfelder vor, in denen der Ansatz erfolgreich ist.

26,90 €
nach dem Pocket Guide von J.E. Cooper
WHO - World Health Organization WHO Press Mr Ian Coltart

Mit dem "Taschenführer" von Cooper wird ein Band in deutscher Bearbeitung vorgelegt, der die diagnostischen Kriterien für die einzelnen psychischen Störungen und Störungsgruppen in kommentierter Form enthält. N

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ach einem kurzen Einführungsabschnitt zu jeder Störung werden die für die Diagnose relevanten Kriterien aufgeführt und mit Hinweisen zur Differenzial- und Ausschlussdiagnostik ergänzt. Damit umfasst dieser Ansatz sowohl die pragmatische Darstellung der Diagnosen entsprechend den ICD-10-Forschungskriterien als auch, anstelle der ausführlicheren diagnostischen Leitlinien, die kompakte Definition und Beschreibung der einzelnen Störungen.Ergänzt wird diese Darstellung des Kapitels V (F) durch diagnostische Kurzübersichten und Referenztabellen zu ICD-9 und jetzt auch zu DSM IV-TR sowie eine Übersicht der multiaxialen Diagnostik nach ICD-10. Für die fünfte Auflage wurde das Buch überarbeitet und entsprechend der German Modification (GM) des Deutschen Instituts für Medizinische Datenverarbeitung und Information (DIMDI) ergänzt.

36,95 €
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