Hrsg.: Scherenberg, Viviane / Pundt, Johanne

Die menschliche Gesundheit und die Gesundheit unseres Planeten sind unmittelbar miteinander verbunden. Planetary Health als multidimensionale Forschungsdisziplin analysiert diese Zusammenhänge sowie die Auswirk

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ungen menschlicher Eingriffe in die natürlichen Systeme der Erde und damit auf unsere Gesundheit. Dieses Buch bietet einen umfassenden Einblick in die komplexen Beziehungen zwischen Mensch, Umwelt, Klima und Gesundheit. Fachbeiträge ausgewiesener Expertinnen und Experten beleuchten nicht nur allgemeine Hintergründe wie Nachhaltigkeit, Umwelt-/Gesundheitsgerechtigkeit und Migration, sondern zeigen auch gesundheitsbezogene Umweltrisiken sowie damit verbundene Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit auf. Darauf aufbauend werden setting- sowie verhaltensbezogene Lösungsansätze vorgestellt (z. B. Hitzeaktionspläne, klimasensible Pflege, Green Nudging), mit denen ein positiver Einfluss auf unsere Umwelt bewirkt werden kann. Der interdisziplinäre Themenband ist sowohl für Praktiker/-innen, Lehrende als auch Studierende geeignet, die sich mit den Schnittstellen von Umwelt und Gesundheit befassen. Er bietet ein aktuelles Spektrum an Erkenntnissen, um das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen unserem Planeten und unserer Gesundheit zu erweitern. Das Buch betont die Verantwortung jedes Einzelnen und ermutigt, aktiv zu einer gesünderen Zukunft beizutragen. Mit Vorworten von Maike Schaefer und Claudia Hornberg

59,90 €
Schneider, Hendrik

Seit Einführung der §§ 299a, b StGB hat das Thema Korruption im Gesundheitswesen zunehmend Beachtung gefunden. Die Verhinderung entsprechender Straftaten stellt eine zentrale Herausforderung für die Compliance

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im Krankenhaus dar. Im Buch werden neben rechtlichen Risiken auch Präventionsmöglichkeiten dargestellt und auf das Krankenhaus als Organisation abgestimmt. Dies gilt sowohl in Bezug auf präventive Maßnahmen (Richtlinien, Prozesse, Zuständigkeiten, Audits) als auch auf repressive Maßnahmen (Aufklärung von Vorwürfen durch interne Untersuchungen, Kooperation mit den Ermittlungsbehörden, Vertretung der Interessen des Krankenhauses im Strafverfahren).

49,00 €
Bilanz des 1. Deutschen Kindergesundheitsgipfels
Hrsg.: Münch, Ursula / Klein, Christoph / Ruther, Carolin / Siegmund, Jörg

Die Kindermedizin hat in den vergangenen 200 Jahren enorme Erfolge erzielt. Doch in einem Gesundheitssystem, das zunehmend auf Effizienz und Optimierung ausgerichtet ist, werden die Bedürfnisse und Rechte von K

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indern oft übergangen. Dazu zählen Aspekte der Krankenhausarchitektur ebenso wie die nötigen Ressourcen, um Kindern die Zeit zu schenken, die sie brauchen. Auch die Begegnung auf Augenhöhe und die Achtung ihrer partizipativen Rechte wird oft vernachlässigt. Im politischen Diskurs und in den Medien finden die Besonderheiten der Kindermedizin ebenfalls kaum Widerhall. Die aktuellen Herausforderungen bei der Behandlung kranker Kinder standen im Fokus des 1. Deutschen Kindergesundheitsgipfels. Vertreter aller deutschen Universitätskinderkliniken diskutierten mit Staatsrechtlern, Ethikern und Experten aus Kinderrechts- und Patientenorganisationen, wie die Situation der Kindermedizin verbessert und kranken Kindern zu ihrem Recht auf eine umfassende Versorgung verholfen werden kann. Der vorliegende Band dokumentiert die auf dem Kongress diskutierten Beiträge. Mit Beiträgen von Thomas Bergmann, Prof. Dr. Doris Bühler-Niederberger, Prof. Dr. Stefan Burdach, Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin, Dr. Florian Eckert, Benedikt Keil, Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Kirchhof, Prof. Dr. Dr. Christoph Klein, Prof. Dr. Thomas Klingebiel, Prof. Dr. Thomas Lücke, Prof. Dr. Jörg Maywald, Prof. Dr. Ursula Münch, Dr. Annette Mund, Prof. Dr. Charlotte Niemeyer, Dr. Sabrina Oppermann, Antonia Pelshenke, Dr. Annika Reinersmann, Dr. Carolin Ruther, Pia Sailer, Helmut Schiffer, Karin Schmidt, Prof. Dr. Martin Schrappe, Jörg Siegmund und Prof. Dr. Klaus-Peter Zimmer.

44,00 €
Selbstverständnis, Berufsethos und Dienst an den Patienten im Häftlingsrevier und SS-Lazarett
Petra Betzien

Die vorliegende Untersuchung widmet sich der Geschichte der Krankenpflege im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Im Fokus stehen die Tätigkeiten und Verhaltensweisen der in den Konzentration

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slagern tätigen dienstverpflichteten Krankenschwestern. Die Autorin nimmt dabei sowohl die krankenpflegerischen Bedingungen in den Häftlingsrevieren in den Blick, als auch im äußeren Bereich der Lager, in den SS-Lazaretten. Sie fragt nach dem Pflegeethos der Schwestern angesichts des rassenhygienischen Forderungskatalogs und der Weltanschauung des Nationalsozialismus und arbeitet ihre Handlungsoptionen heraus. Im Zuge der so entstehenden „dichten Beschreibung“ der krankenpflegerischen Praxis in den Konzentrationslagern zeigt sich, dass Krankenschwestern Mittäterinnen bei der Ermordung von Häftlingen werden konnten und zugleich in den SS-Lazaretten die Behandlung von Tätern und ihren Familien unterstützten. Die Arbeit schließt damit ein Forschungsdesiderat.Petra Betzien recherchierte in zahlreichen in- und ausländischen Archiven und wertete eine ungewöhnlich breite Quellenbasis aus: Personalakten, amtliche Akten, Begleitschreiben zu medizinischen Proben, Statistiken, Lehrbücher, gerichtliche Zeugenaussagen, Ermittlungsberichte, autobiografische und literarische Verarbeitungen, Zeichnungen und Fotografien sowie lebensgeschichtliche Interviews.

72,00 €
Hrsg.: Eiff, Wilfried Von / Rebscher, Herbert

Über die Qualität des Pandemiemanagements in Deutschland gibt es unterschiedliche Urteile. Die eine Meinung konstatiert, Deutschland sei im Vergleich zu anderen Ländern glimpflich durch die Krise gekommen. Die

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andere Meinung attestiert ein Corona-Management der Pleiten und Pannen sowie des Vertrauensverlusts, geprägt durch Lieferengpässe bei persönlicher Schutzausrüstung, Impfstoffknappheit, überlastete Pflegekräfte und fehlende PCR-Tests. Vor diesem Hintergrund ist es im dritten Jahr der Pandemie angezeigt, Fehler und Versäumnisse des Pandemiemanagements zu reflektieren und konstruktiv Wege zu finden, diese in Zukunft zu vermeiden, also "Krisenresilienz" herzustellen. Den Herausgebern geht es darum, unterschiedliche Krisenerfahrungen aufzuarbeiten, letztlich mit dem Ziel, Lehren aus der Pandemie abzuleiten und konkrete Vorschläge zur Überwindung erkannter Mängel in Versorgungsstruktur, Organisation des Medizinbetriebs und Gesundheitspolitik zu entwickeln und dabei auch die ethische Einstellung in der Gesellschaft zu reflektieren. Dieses Buch liefert Ideen und konkrete Vorschläge zur Erreichung einer gestärkten Krisenresilienz im Gesundheitssystem, zur Stabilisierung internationaler Lieferketten als Voraussetzung für Versorgungssicherheit und zur Erhöhung des Stellenwerts der am Bett tätigen Berufsgruppen in der Gesellschaft sowie am Arbeitsplatz. Das Buch ist in fünf thematisch fokussierte Teile gegliedert. Im ersten Teil werden Fragen beleuchtet, die sich an die Gesundheitssystemgestaltung richten. Hier wird nach den Strukturen, Anreizen und Organisationskriterien gefragt, die Resilienz fördern. In diesem Zusammenhang gilt besonderes Augenmerk den systemischen Gestaltungsoptionen der Digitalisierung des Medizinbetriebs. Der zweite Teil stellt die Wichtigkeit des "Erfolgsfaktors: Kommunikation" gerade in einer Krisensituation heraus. "Sachlich und ehrlich informieren ohne zu verunsichern" ist die Empfehlung an Krisenmanager. Im dritten Teil werden die Führungs-

89,00 €
Zwölf aktuelle Kontroversen der Medizinethik
Schöne-Seifert, Bettina

Suizidhilfe, Optimierungsmedizin, Demenzverfügungen: Worüber wird da gestritten? Mit welchen Argumenten? Was überzeugt? Medizinethik zum Mitdenken und kleine Geschichten zum Einsteigen. Der Umgang mit den Mögl

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ichkeiten moderner Medizin geht uns alle an. Die Medizinerin und Philosophin Bettina Schöne-Seifert behandelt zwölf aktuelle Streitthemen - darunter Suizidhilfe, Demenzverfügung, Organspende, Leihmutterschaft und KI-Medizin. Stets eingeleitet von einer fiktionalen Kurzgeschichte folgen sachliche Hintergrundinformationen, bevor es um die eigentlichen Kontroversen geht. Was sind die strittigen Fragen? Wie lauten die Argumente? Was überzeugt? Abgerundet wird der Band durch grundsätzliche Überlegungen zur Selbstbestimmung, zum Paternalismus und zum Gemeinwohl in der Medizin. Starke Meinungen und Fazit-Vorschläge der Autorin, die Mitglied des Deutschen Ethikrats war, laden zum Nachdenken und zum Abwägen ein. Bettina Schöne-Seifert bietet Medizinethik zum Mitdenken und als eine Herausforderung. Das zugänglich und verständlich geschriebene Buch wendet sich nicht nur an Fachleute.

28,00 €
Empirische Ergebnisse und Reflexionen zu Hochschulen der Zukunft
Hrsg.: Buche, Antje / Becker, Kurt / Graeßner, Gernot

Das Buch ist Ergebnis eines Kooperationsprojektes im Rahmen des Forschungsclusters Lebenslanges und Selbstgesteuertes Lernen (LSL). Angestoßen wurde dieses durch die Veränderungen der Lehre und des Prüfungswese

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ns während der Corona-Pandemie: Mitglieder des Clusters regten im Frühjahr 2021 die qualitative Studie "Lehren und Prüfen - Erfahrungen von Studierenden und Lehrenden" (LuPE) an, mit Befunden u. a. auf dem Gebiet der Technik, der Kommunikation und der Kompetenzen. Zugleich wurden künftige Entwicklungen und Lernchancen beleuchtet. Dies stieß wiederum die Reflexion vertiefender und weiterführender Themen an, nämlich: Lebenslanges Lernen in sozialwissenschaftlichen Kontexten, Präsenz und Absenz im digitalen Hochschulraum, Künstliche Intelligenz (Lernen und Prüfen), Studieren im digitalen Raum (Isolation oder Vernetzungschance) und Impulse für die Fernhochschuldidaktik. Wichtige Begriffe sind hier u. a. hybride Lehr-/Lernformate und soziale Kommunikation, wie die Ergebnisse von LuPE zeigen. So repräsentiert der Band in neun Beiträgen die Dynamik, die Hochschulen, Lehrende und Studierende aktuell herausfordert. Vielfältige Diskurse der aktuellen Hochschulbildung und zahlreiche Ansatzpunkte für künftige Forschungen werden kompakt und praxisnah skizziert.

44,90 €
Kritik der selektiven Reproduktion
Ranisch, Robert

Anwendungen der Gendiagnostik und Reproduktionsmedizin erlauben es Wunscheltern, immer weiter auf das Erbgut ihrer Nachkommen Einfluss zu nehmen. Eine solche ¿liberale Eugenik¿ wird mittlerweile auch in der Phi

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losophie und Bioethik befürwortet. Wo liegen aber die Ursprünge eines solchen Denkens und wie ist eine umfassende Fortpflanzungsfreiheit zu bewerten? Ausgehend von einer freiheitlichen Ethik leistet die Studie eine immanente Kritik an der liberalen Eugenik und entwirft dabei eine eigene Position zum Umgang mit neuen gentechnischen Möglichkeiten.

49,99 €
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