Täuschung und Selbsttäuschung eines Fachgebiets
Weinmann, Stefan

Wie sieht es aus mit der sogenannten "Evidenz" zu den Ursachen von Depression und Schizophrenie? Wie mit der Wirksamkeit von Medikamenten und Psychotherapien? Welche Bedeutungen haben Vorurteile, Verzerrungen u

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nd sich selbst erfüllende Voraussagen in der psychiatrischen Behandlung und Forschung? Und wieso helfen viele gut erforschte Ansätze so häufig nicht?Wenn man die gegenwärtige Psychiatrie verstehen will, muss man verstehen, was in den Köpfen von Psychiater innen vor sich geht, sagt Weinmann und plädiert dafür, dass sich die Psychiatrie mehr den sozialen und auch den gesellschaftlichen Bedingungsfaktoren stellt. Mit diesem Buch liefert er einen kritischen und hochspannenden Beitrag.

25,00 €
Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914
Gerste, Ronald D.

Acht dramatische Jahrzehnte und der Kampf gegen Seuchen, Schmerz und Tod Anschaulich und lebensnah erzählt Ronald D. Gerste die umwälzenden Ereignisse und wissenschaftlichen Entwicklungen in der erstaunlich dyn

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amischen Zeit von 1840 bis 1914, in der die Medizin ungeahnte Fortschritte machte: ein packendes Porträt einer entfesselten Epoche, die Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik revolutionierte - mit bleibenden Folgen bis in unsere Gegenwart. Die außergewöhnlich dramatischen Jahrzehnte zwischen 1840 und 1918 markieren eine Wendezeit, die bis heute unser Dasein und Leben prägen. Innerhalb dieser Jahre entwickelte sich die moderne Medizin und veränderte das Verhältnis des Menschen zu seinem Körper und dessen Leiden nachhaltig. Heilungserfolge wurden möglich, an die bisher nicht zu denken gewesen war, und schufen die Grundlage unseres heutigen Lebens. Es waren Forscher, Mediziner und Ärzte wie Koch, Semmelweis und Morton, die unsere Moderne begründeten. Diese Pioniere der Gegenwart zu begleiten heißt auch, sich auf eine Zeitreise in eine atemberaubende Epoche zu begeben - in der die Eisenbahn und das Dampfschiff den Menschen zu fernen Horizonten brachten, in der die Welt wahrhaft globalisiert wurde und in der neue Gedanken und Überzeugungen zu Umbruch und Revolution führten. Doch der Mensch bleibt der Mensch und die Natur lässt sich nicht endgültig bezwingen: Am Ende der hoffnungsvollen Epoche stehen eine von Staatsmännern geschaffene Katastrophe und, fast wie ein tragisches Nachwort zur Saga der Triumphe, eine von Viren verursachte Pandemie: die Spanische Grippe.

24,00 €
Strategien und Strukturen deutscher Patientenvereine im 20. Jahrhundert
Söderfeldt, Ylva

Der Patient von heute sucht selbständig nach Information über seine Krankheit und Kontakt zu anderen mit dem gleichen Leiden. Dieses Phänomen ist jedoch nicht neu: Der erste europäische Patientenverein, der Heu

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fieberbund von Helgoland, wurde schon 1897 gegründet. Später kamen weitere Organisationen dazu, unter anderem 1951 der Deutsche Diabetiker Bund und 1956 die Deutsche Hämophiliegesellschaft. Seit mehr als einem Jahrhundert also schließen sich Menschen mit bestimmten Krankheiten zusammen, um Aufklärung und Selbsthilfe zu betreiben und ihre politischen Interessen zu vertreten. Damals wie heute begegnen sie dabei der Herausforderung, sich im Gesundheitswesen eine Stimme zu verleihen. Um die heutige medizinische Landschaft zu verstehen, muss uns der historische Hintergrund von Patientenvereinen bewusst sein.Ylva Söderfeldt untersucht die Vorgeschichte der Patientenbeteiligung in der Medizin, die ein neues Licht auf Patienten als medizinische Akteure wirft. Die Annahme, dass Selbsthilfe und Patientengruppen generell subversive Akteure im medizinischen Bereich sind, stellt sie in Frage.

38,00 €
Kommunikationsgrundlagen für Sozial- und Gesundheitsberufe
Killersreiter, Birgitt / Rottlaender, Eva-Maria

Gut beraten: Kommunikationskonzepte für Gesundheits- und SozialberufeWertschätzende Kommunikation trägt zum Gelingen von Beratung bei. Der Band stellt die bekanntesten Kommunikationstechniken für Pädagoginnen,

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Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und Fachkräfte in sozialen Berufen vor und erklärt die dahinter liegenden Theorien.Beratungssituationen aus dem Alltag, von Kindheit über Familie bis zur Gesundheit vermitteln anschaulich wie die Kommunikationstechniken in Beratungssituationen angewendet werden. Leitfragen unterstützen die Beraterinnen bei der Umsetzung.InhaltsverzeichnisTabellenverzeichnis 8Abbildungsverzeichnis 9Einführung 111 Rahmenbedingungen und Beratungsprozesse 122 Grundlagen der Kommunikation 142.1 Verbale und nonverbale Kommunikation, oder: Man kann nicht nicht kommunizieren 142.2 Kommunikation ist Beziehung: Über die gestörte Kommunikation, Symptome und die Folgen 172.3 "Nicht so gemeint und doch so gemeint" - Doppelbotschaften 232.4 Ich bin, der ich bin - Beraterpersönlichkeit und klientenzentrierte Beratung 252.4.1 Sei der, der du bist - kongruent sein 252.4.2 Höre auf dich selbst und sei mit dir im Reinen - Selbstreflexion! 252.4.3 Andere Menschen verstehen - Einsicht! 252.4.4 Die Bedürfnisse und Gefühle anderer Menschen verstehen - Empathie! 262.4.5 Je offener gegenüber eigenen und anderen Realitäten, desto weniger das Bedürfnis der Regulation und Ordnung 262.4.6 Ich kann meiner Erfahrung trauen - Erfahrung vor Intellekt 262.4.7 Bedeutung, Regelhaftigkeit oder Gesetzmäßigkeit entdecken - neugierig sein 262.5 "Ich bin o.k. - du bist o.k." - die gewaltfreie Kommunikation 282.5.1 Die Dos und Don'ts in der gewaltfreien Kommunikation 282.5.2 Moralische Urteile 292.5.3 Blockiertes Einfühlungsvermögen und Verantwortung leugnen 292.6 Verhandeln als sozialer Austausch - das Harvard-Konzept 312.6.1 Nett sein ist auch keine Lösung 312.6.2 Die Methode des Verhandelns 312.7 Abwehrmechanismen, Verhalten und Kommunikation 342.8 Was kommt nach "Guten Tag" - Ko

22,90 €
Eine Einführung in Struktur und Funktionsweise
Simon, Michael

Das Referenzwerk zum deutschen Gesundheitssystem! Das deutsche Gesundheitswesen ist hochkomplex und für Außenstehende nur schwer durchschaubar. Sogar Experten haben Schwierigkeiten, die Struktur und Funktionswe

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ise der verschiedenen Teilsysteme und Versorgungsbereiche insgesamt zu überblicken. Durch die zahlreichen Gesundheitsreformen wird es zudem immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Dies ist nicht nur für Patienten und Leistungserbringer ein Problem, sondern auch für Lehre und Studium zu Themen des Gesundheitssystems und der Gesundheitspolitik. Dieses Referenzwerk leistet einen Beitrag zu mehr Transparenz des deutschen Gesundheitswesens und bietet eine allgemein verständliche Einführung in die gegenwärtige Struktur und Funktionsweise des deutschen Gesundheitssystems und seiner wichtigsten Teilsysteme. Neu in der 7., aktualisierten Auflage: Alle bis Anfang 2021 in Kraft getretenen relevanten Änderungen gesetzlicher Grundlagen (wurden eingearbeitet und die umfangreichen Datentabellen und Abbildungen entsprechend aktualisiert. Das Buch eignet sich insbesondere als Basis-Einführung aber auch als Nachschlagewerk für erfahrene Akteure im Gesundheitswesen und in der Gesundheitspolitik. Das deutsche Gesundheitswesen ist hochkomplex und für Außenstehende nur schwer durchschaubar. Sogar Experten haben Schwierigkeiten, die Struktur und Funktionsweise der verschiedenen Teilsysteme und Versorgungsbereiche insgesamt zu überblicken. Durch die zahlreichen Gesundheitsreformen wird es zudem immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Dies ist nicht nur für Patienten und Leistungserbringer ein Problem, sondern auch für Lehre und Studium zu Themen des Gesundheitssystems und der Gesundheitspolitik. Dieses Referenzwerk leistet einen Beitrag zu mehr Transparenz des deutschen Gesundheitswesens und bietet eine allgemein verständliche Einführung in die gegenwärtige Struktur und Funktionsweise des deutschen Gesundheitssystems und seiner wichtigsten Teilsysteme. Neu in der 7., aktu

36,95 €
Abschlussbericht der Langzeitstudie von 2012 bis 2017
Kremer-Preiß, Ursula / Mehnert, Thorsten

Das Deutsche Hilfswerk/die Deutsche Fernsehlotterie fördert seit 2012 die Umsetzung von Quartiersprojekten. Ziel der Fördermaßnahme "Maßnahmen zur Quartiersentwicklung" ist es, die Lebensumstände der im Quartie

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r lebenden Menschen zu verbessern und Quartiere alternsgerecht zu gestalten. Das KDA hat das DHW von 2012 bis 2017 durch das Projekt "Quartiers-Monitoring" begleitet und die Umsetzung der geförderten Projekte über viele Jahre untersucht.Die Langzeitstudie gibt einen tiefen Einblick in die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität von Quartiersprojekten und enthält zahlreiche Anregungen zur Weiterentwicklung dieses zukunftsträchtigen Konzeptes.Dieses Buch richtet sich an alle interessierten Akteure - Träger der Wohlfahrtspflege, kommunale Akteure und engagierte Bürgerinnen und Bürger - die sich über die Effekte von Quartiersprojekten informieren und sozialraumorientierte Ansätze auf der Basis von praktischen Erfahrungen von über 200 geförderten Projekten initiieren oder weiterentwickeln wollen.

34,99 €
Kluge Antworten auf eine der drängendsten Lebensfragen
Hrsg.: Philosophie Magazin / Reclam Verlag

Bekommen wir Kinder, um dem Alltag neue Gestalt zu geben? Um das Fortleben der Familie zu sichern? Um Traditionen zu bewahren? Oder weil Kinder einfach zu einer Paarbeziehung dazugehören? Die Beweggründe, warum

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wir Kinder haben oder auch nicht, sind schwer zu fassen. Bei Menschen, die noch kinderlos sind, erzeugt das Thema Unsicherheit und Irritationen. Fragt man Freunde, die bereits Eltern geworden sind, ist die erste Reaktion oft - Ratlosigkeit. Einen Einblick in das, was Philosophinnen und Philosophen über die Herausforderung des Mutter- und Vaterseins und die nicht rational zu fassenden Gründe unserer Wünsche nach Kindern zu sagen haben, verschafft dieser Band.Mit Texten von:Elisabeth Badinter, Michael J. Sandel, Dieter Thomä, Platon, Friedrich Nietzsche, Jacques Derrida, Peter SloterdijkInhaltsverzeichnisMichel Eltchaninoff: Der Wille zum KindÉlisabeth Badinter: "Mütter, seid mittelmäßig!"Jeanne Burgart Goutal: Im Namen des Egoismus?Dieter Thomä: Eine Welt ohne Väter?Wolfram Eilenberger: Du sollst nicht zeugen!Svenja Flaspöhler: Das dritte ElementMeike Sophia Baader: "Die Romantiker entdeckten das Kind in uns"Wolfram Eilenberger: Wo ist das Kind, das ich war?Zum WeiterlesenPlaton: Das GastmahlJohn Locke: Ein Versuch über den menschlichen VerstandJean-Jacques Rousseau: Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den MenschenJeremy Bentham: Eine Einführung in die Prinzipien der Moral und der GesetzgebungArthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und VorstellungSøren Kierkegaard: Entweder - OderFriedrich Nietzsche: Also sprach ZarathustraSigmund Freud: Das Unbehagen in der KulturSimone de Beauvoir: Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der FrauIm Anhang Text- und AutorenverzeichnisZu den wichtigsten hier erwähnten Philosophen gibt es im hinteren Teil Ausschnitte der Originaltexte zum Weiterlesen.

12,00 €
Hrsg.: Pundt, Johanne / Cacace, Mirella

Gesundheitliche Chancengleichheit ist ein erklärtes Ziel unserer Gesellschaft. Tatsächlich sind der Zugang zum Gesundheitssystem, eine wohnortnahe Versorgung und damit die Gesundheit selbst in Deutschland höchs

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t ungleich verteilt – auch aufgrund der Vielfalt der Bedarfslagen und sozialer Benachteiligungen. Wer profitiert von den Vorteilen unseres Gesundheitssystems und welche vulnerablen Gruppen gibt es? Welche Instrumente könnten eine gerechtere Verteilung von Gesundheitsgütern und -dienstleistungen bewirken? Besteht überhaupt die Bereitschaft dazu, an der bestehenden Verteilung zu rütteln?Mit Beiträgen zu den Ursachen und Dimensionen gesundheitlicher Ungleichheit klärt das vorliegende Fachbuch die Zusammenhänge zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit und sensibilisiert für die Diversität der Bedarfe. Es widmet sich möglichen versorgungspolitischen Maßnahmen zur Verbesserung und bietet damit wertvolle Denkanstöße für Akteure im Gesundheits- und Sozialwesen und ist damit für Wissenschaft, Politik und Praxis gleichermaßen interessant.

54,90 €
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