Strategien und Strukturen deutscher Patientenvereine im 20. Jahrhundert
Söderfeldt, Ylva

Der Patient von heute sucht selbständig nach Information über seine Krankheit und Kontakt zu anderen mit dem gleichen Leiden. Dieses Phänomen ist jedoch nicht neu: Der erste europäische Patientenverein, der Heu

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fieberbund von Helgoland, wurde schon 1897 gegründet. Später kamen weitere Organisationen dazu, unter anderem 1951 der Deutsche Diabetiker Bund und 1956 die Deutsche Hämophiliegesellschaft. Seit mehr als einem Jahrhundert also schließen sich Menschen mit bestimmten Krankheiten zusammen, um Aufklärung und Selbsthilfe zu betreiben und ihre politischen Interessen zu vertreten. Damals wie heute begegnen sie dabei der Herausforderung, sich im Gesundheitswesen eine Stimme zu verleihen. Um die heutige medizinische Landschaft zu verstehen, muss uns der historische Hintergrund von Patientenvereinen bewusst sein. Ylva Söderfeldt untersucht die Vorgeschichte der Patientenbeteiligung in der Medizin, die ein neues Licht auf Patienten als medizinische Akteure wirft. Die Annahme, dass Selbsthilfe und Patientengruppen generell subversive Akteure im medizinischen Bereich sind, stellt sie in Frage.

45,00 €
Nur Taten verändern die Welt
Bohn, Nicolette

Florence Nightingale (1820-1910) ist weltberühmt, aber wenig bekannt. Um ihren Namen ranken sich vor allem Legenden und Stereotype. Doch wer war diese Frau, der ungezählte Menschen ihr Leben verdanken? Mit ihre

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n innovativen Methoden revolutionierte sie die Krankenpflege. Kaum jemand weiß, welche Widerstände sie dafür überwinden musste. Dieses Lebensbild zeichnet anschaulich ihre äußere und innere Entwicklung nach. Wie sie ihre Berufung erkannte und lernte, zu ihr zu stehen. Und wie sie trotz Rückschlägen die Kraft fand, gerade als Frau das Korsett der gesellschaftlichen Erwartungen zu sprengen und ihre Berufung zu leben. In zahlreichen Quellentexten kommt Florence Nightingale selbst zu Wort.

20,00 €
Schwerpunkt: Sinn und Emapthie

Schwerpunkt: Sinn und Empathie - Mit der Arbeit Gutes tun. Menschen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen berichten über den Sinn ihrer Arbeit - Stabilität bei „jedem Wetter“. Zum Sinn von Selbstmitgefühl (A

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ndreas Knuf) - Helfen ohne Empathie? Die Tücken pseudo-empathischer Reaktionen (Ludwig Thiry) - Akzeptanz herstellen. Zum Sinn von Mitgefühl in existenziellen Krisen (Marion Schenk) - Im Leid verbunden. Sinnhaftigkeit in der Angehörigenpflege (Nicole Lindner) - Vom Sinn im Unsinn. Zur Einübung einer liebenden Aufmerksamkeit (Thomas Holtbernd) - „Die Sinnfrage stellt sich bei der Arbeit jedenfalls nicht ...“ Freiwilliges Engagement in Hospizdiensten (Stefan Hof) - Auf der Suche nach dem motivierenden Sinn. Folgen unsere Aktivitäten einer übergeordneten Kohärenzmotivation (Theodor Dierk Petzold) - Fühlen oder funktionieren? Oder: Wie Empathie (nicht mehr) müde macht (Ursula Immenschuh) - Achtsamkeit und Resilienz. Erfahrungsbericht aus dem Training mit pädagogischen Fachkräften (Christiane Kreis und Winfried Kümmel) - Sinn und Empathie. Bücher zum Weiterlesen Außerdem: - Der Mabuse-Verlag erhält den Deutschen Verlagspreis 2023 - Zu komplex für ein Gesetz? Zum Scheitern der gesetzlichen Regelung des assistierten Suizids (Heiner Melching) - Gesundheitskompetenz in Krisenzeiten. Bericht von der Gemeinsamen Jahrestagung der DGSMP, des DNGK und des NAP (Eva Maria Bitzer, Gwendolyn Schmitt, Andreas Seidler und Ulla Walter) - Prinzip Ermutigung und soziales Engagement. Alfred Adlers Individualpsychologie (Alfred Kirchmayr) - 40 Jahre Palliativmedizin in Deutschland. Eine Erfolgsgeschichte (Barbara Damm, Julia Strupp und Raymond Voltz) - Kein Feelgood-Movie. Katja Baumgartens Film Gretas Geburt (Gerit Sonntag) - Kunst und Kultur: Tango in der Psychotherapie? Selbstverständlich! (Hans Gunia) - Endlich absetzen! Bemerkungen zum Buch „Psychopharmaka reduzieren und absetzen“ (Peter Lehmann) - Gesundheit global: Never Ending Story? Zur Situation sozial

10,00 €
Erfahrungen aus der gelebten Praxis
Wessollek, Bernd

Wie können Cannabinoidmedikamente bei Suchterkrankungen helfen? Können Heilmittel auf Hanfbasis aphrodisische Qualitäten entfalten? Und was hat Ayahuasca mit Cannabismedizin zu tun? All dies und mehr wird im Bu

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ch Cannabismedizin für mündige Patienten vom Mediziner Bernd Wessollek beantwortet. Das konzise Handbuch beschäftigt sich mit den Beschwerden und Symptomen, bei denen Cannabismedizin zur Anwendung kommt, wie z.B. Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Krebs, und dokumentiert weitere Fallbeispiele aus der eigenen Praxis mit Patienten, die unter schweren Kopfschmerzen (Migräne und Clusterkopfschmerz), chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie auch unter psychosomatischen Krankheiten leiden. Das Buch unterstreicht die Dringlichkeit eines veränderten Umgangs mit Cannabismedizin aufs Deutlichste, räumt mit alten Vorurteilen und Ressentiments gegenüber Hanf und Cannabinoiden auf und legt dar, wieso die Politik gefordert ist, dafür zu sorgen, dass kranken Menschen ein wirksames und nebenwirkungsarmes Medikament nicht länger vorenthalten wird.

16,00 €
Reproduktion reloaded
Hrsg.: Peveling, Barbara / Richter, Nikola

Kaum ein anderes Ereignis ist für ein Menschenleben so sehr mit Rollenzuschreibungen und Körperlichkeit verbunden - doch was bedeutet Kinderkriegen jenseits romantischer Vorstellungen von Kreißsaalglück und Fam

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ilie? Technische und gesellschaftliche Entwicklungen stellen die Konstruktionen unseres Miteinanders auf den Kopf, der menschliche Körper, als sexuelle und reproduktive Einheit, wird neu definiert. Doch zugleich wirken alte Muster fort: Ungewollt Schwangere stehen noch immer massiv unter Druck, Eltern, vor allem Mütter, werden mit Beginn der Schwangerschaft auf Rollenbilder zurückgeworfen, die sie längst überwunden glaubten. Immer wieder stellen sich dieselben Fragen: Was ist 'normal', was ist in Ordnung? Und welche Macht hat der Blick der anderen? Was heißt es, ein Kind zu verlieren, und was, wenn niemand die eigene Trauer versteht? Wie umgehen mit einer neoliberalen Arbeitswelt, in der Elternschaft nicht vorgesehen ist? Wie viel Raum bietet die Gesellschaft behinderten Menschen mit Kinderwunsch? Was macht Migration, was Rassismus mit der Beziehung zwischen Eltern und Kind? Gehen wir als Gesellschaft zu sehr auf Kinder ein - oder zu wenig? 26 essayistische Erfahrungsberichte werfen Schlaglichter auf aktuelle Fragen rund um Reproduktion und Familie und geben wichtige Denkanstöße für dieses zentrale Thema unserer Gesellschaft.

22,00 €
Heilung braucht Zuwendung, Vertrauen und Mut zu neuen Wegen
Grönemeyer, Dietrich

Werden wir gut behandelt? Werden wir beim Arztbesuch wahrhaft gesehen und gehört? Werden wir kompetent und umfassend beraten und können uns - voller Vertrauen - auf empfohlene Maßnahmen einlassen, die auf

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unsere medizinische Situation individuell abgestimmt sind? Können wir davon ausgehen, dass das ganze Spektrum der therapeutischen Möglichkeiten eingesetzt wird, um uns verbindlich zu besserem Wohlbefinden und Gesundheit zu verhelfen? Oder werden wir mit unseren Beschwerden, Ängsten und Sorgen einfach nur abgefertigt und letztendlich allein gelassen? In seinem bislang persönlichsten Buch beschreibt Dietrich Grönemeyer anhand bewegender Erlebnisse und Erfahrungen, was sein Verständnis als Arzt geprägt hat - und was wir tun müssen, um als Gesellschaft zu guter Gesundheit zu finden: Wir brauchen eine Medizin, in der individuell und ganzheitlich auf die Patienten eingegangen wird, in der Prävention, Aufklärung und Eigenverantwortung eine entscheidende Rolle spielen, in der Heilkompetenzen kombiniert werden, Heilende als engagiertes, vertrauensvolles Team fungieren und das Arzt-Patienten-Verhältnis eine echte Begegnung auf Augenhöhe darstellt, wie es beispielsweise viele Krankenschwestern und Pfleger bereits vorleben, trotz großer Frustration und mangelnder Wertschätzung - menschlich wie finanziell. Die menschenferne Organisation und das Diktat der Ökonomie und Verwaltung in der Medizin verhindern zunehmend eine würdevolle Heilkunst zwischen HighTech und Naturheilkunde, zwischen Psychosomatik und Umweltmedizin. Veränderung ist möglich - davon ist Dietrich Grönemeyer überzeugt. Sein Motto "Den Jahren Leben geben" steht für eine Medizin des Wohlbefindens, in der jeder Mensch nur an einer Stelle stehen kann: im Mittelpunkt.

22,00 €
Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914
Gerste, Ronald D.

Acht dramatische Jahrzehnte und der Kampf gegen Seuchen, Schmerz und Tod Anschaulich und lebensnah erzählt Ronald D. Gerste die umwälzenden Ereignisse und wissenschaftlichen Entwicklungen in der erstaunlich dyn

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amischen Zeit von 1840 bis 1914, in der die Medizin ungeahnte Fortschritte machte: ein packendes Porträt einer entfesselten Epoche, die Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik revolutionierte - mit bleibenden Folgen bis in unsere Gegenwart.Die außergewöhnlich dramatischen Jahrzehnte zwischen 1840 und 1918 markieren eine Wendezeit, die bis heute unser Dasein und Leben prägen. Innerhalb dieser Jahre entwickelte sich die moderne Medizin und veränderte das Verhältnis des Menschen zu seinem Körper und dessen Leiden nachhaltig. Heilungserfolge wurden möglich, an die bisher nicht zu denken gewesen war, und schufen die Grundlage unseres heutigen Lebens. Es waren Forscher, Mediziner und Ärzte wie Koch, Semmelweis und Morton, die unsere Moderne begründeten. Diese Pioniere der Gegenwart zu begleiten heißt auch, sich auf eine Zeitreise in eine atemberaubende Epoche zu begeben - in der die Eisenbahn und das Dampfschiff den Menschen zu fernen Horizonten brachten, in der die Welt wahrhaft globalisiert wurde und in der neue Gedanken und Überzeugungen zu Umbruch und Revolution führten. Doch der Mensch bleibt der Mensch und die Natur lässt sich nicht endgültig bezwingen: Am Ende der hoffnungsvollen Epoche stehen eine von Staatsmännern geschaffene Katastrophe und, fast wie ein tragisches Nachwort zur Saga der Triumphe, eine von Viren verursachte Pandemie: die Spanische Grippe.

24,00 €
Naidoo, Jennie / Wills, Jane

Dieses umfassende Lehrbuch vermittelt die Grundlagen, Strategien und Methoden der Gesundheitsförderung verständlich, wissenschaftlich fundiert und praxisnah. Die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufk

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lärung (BZgA) herausgegebene deutsche Ausgabe verbindet internationales Expertenwissen mit aktuellen Entwicklungen und Praxisbeispielen aus Deutschland. Das Werk erläutert zentrale Konzepte von Gesundheit, Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung sowie deren ethische, gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen. Darüber hinaus werden Strategien und Interventionsansätze auf individueller und struktureller Ebene vorgestellt und deren praktische Anwendung erläutert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gesundheitsförderung in unterschiedlichen Lebenswelten und Einrichtungen wie Schulen, Betrieben, Wohnquartieren, Krankenhäusern und Justizvollzugsanstalten. Zusätzlich erfahren Leser*innen, wie Gesundheitsförderungsmaßnahmen systematisch geplant, umgesetzt und evaluiert werden. Ausführliche Fallstudien, Forschungsbeispiele sowie zahlreiche Lernübungen mit Lösungshinweisen unterstützen den Wissenstransfer und fördern das Verständnis komplexer Fragestellungen. Damit bietet das Lehrbuch einen fundierten Einstieg und gleichzeitig ein wertvolles Nachschlagewerk für die berufliche Praxis. Zielgruppe: Studierende sowie Fachkräfte aus Gesundheitswesen, Public Health, Gesundheitsförderung, Sozialarbeit, Bildung, Prävention und Gesundheitsmanagement.

35,00 €
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