Vertrauen. Wissen. Partizipation.
Hrsg.: Straub, Christoph

Aus Sicht von Patientinnen und Patienten erscheint das Gesundheitswesen oft undurchsichtig. Wer ist eigentlich wofür zuständig? Soll ich mich wirklich operieren lassen? Was kann ich überhaupt selbst entscheiden

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und woran soll ich mich dabei orientieren? Die Komplexität des Systems und die strukturelle Informations-Asymmetrie überfordern und verunsichern viele Menschen und führen nicht selten zu einem Gefühl der Ohnmacht. Zwar ist der Zugang zu medizinischem Wissen über digitale Medien heute leicht, die Menge der Informationen aber riesig und unübersichtlich. In dieser Informationsflut können viele nicht mehr zwischen relevant und unwichtig, zwischen wissenschaftlich fundiert und irreführend unterscheiden. Auch die Leistungserbringer leiden unter der Intransparenz des Gesundheitswesens. Fehlende Informationen und der nicht funktionierende Datenaustausch kosten nicht nur viel Zeit, sie erschweren auch Diagnostik und Therapieentscheidungen und gefährden im schlimmsten Fall die Gesundheit und das Leben der Patientinnen und Patienten. Mehr Transparenz und der Zugang zu vollständigen, strukturierten Patientendaten für die Behandelnden könnten zahlreiche Menschenleben retten, die Behandlungsqualität steigern und zugleich die Effizienz der Versorgung verbessern. Für Patientinnen und Patienten sind der Zugang zu wissenschaftlich fundierter und verständlicher Information sowie die Transparenz über Abläufe und Zuständigkeiten eine wesentliche Voraussetzung für mündige Entscheidungen. Dieses Buch beleuchtet das Ziel größerer Transparenz von verschiedenen Seiten: Beiträge aus Medizin und Gesundheitswissenschaften, aus Ökonomie, Philosophie und Politikwissenschaft beschreiben das weite Feld der Transparenz in Gesundheit und Gesellschaft. Wesentliche Defizite im Gesundheitssystem werden aufgedeckt und die daraus resultierenden Herausforderungen für Behandelte, Behandelnde, Kostenträger und Gesundheitspolitik dargestellt. Darauf aufbauend werden wichtige Handlungsfelder und versc

49,95 €
Die transnationale Geschichte einer nuklearen Katastrophe
Arndt, Melanie

Mehr als eine Million Kinder und Jugendliche wurden nach der Katastrophe von Tschernobyl zusammen mit tausenden von Begleitpersonen auf Reisen geschickt, um sich von der Strahlenexposition, zunehmend aber auch

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vom Alltag in der (post-)sowjetischen Zusammenbruchsgesellschaft zu erholen. Um diese »Tschernobylkinder« bildete sich ein dichtes transnationales Netzwerk von NGOs und Privatpersonen. Es übernahm immer mehr Aufgaben, die der Staat nicht mehr leisten konnte. Das mit der Öffnung der Sowjetunion einsetzende weltweite Engagement trug dazu bei, den atomaren Unfall, der in weiten Teilen der Welt zunächst als »typisch sowjetisch« galt, als transnationale Katastrophe sicht- und wahrnehmbar zu machen, indem es die Realität der Katastrophe in den Alltag hunderttausender Menschen in Europa und Nordamerika holte. Arndt zeigt, wie die »Tschernobylkinder« zugleich zu Zeugen und Repräsentanten eines untergehenden politischen Systems und der Auflösung der bipolaren Weltordnung wurden.

85,00 €
Hrsg.: Soentgen, Jens / Gassner, Ulrich M. / Hayek, Julia von / Manzei, Alexandra

In einmal jährlich erscheinenden Schwerpunktbänden befasst sich die Reihe Gesundheitsforschung. Interdisziplinäre Perspektiven (G.iP) mit Fragen und Problemstellungen rund um das Themenfeld Gesundheit. Ziel ist

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es, den Anspruch interdisziplinärer Forschung ernst zu nehmen und neueste Ergebnisse aus der Gesundheitsforschung zu aktuellen Themen fachübergreifend zur Verfügung zu stellen. Der aktuelle Band widmet sich aus unterschiedlichen Disziplinen dem hochaktuellen Thema "Umwelt und Gesundheit". Sowohl das grundsätzliche Verhältnis von Mensch und Umwelt, als auch ganz konkrete Wechselwirkungen und Konsequenzen werden hier in den Blick genommen. Der historischen Entwicklung der Umweltmedizin wird ebenso Platz eingeräumt wie der rechtlichen Rahmensituation oder konkreten (über-) regionalen Phänomenen, welche sich auf die Gesundheit des Menschen auswirken können. Korrespondenzadresse: g.ip@zig.uni-augsburg.de Mit Beiträgen von Daniela Bayr, Christoph Beck, Josef Cyrys, Athanasios Damialis, Michael Ertl, Verena Fricke, Thomas Fuchs, Ulrich M. Gassner, Michael Gerstlauer, Esther Giemsa, Gertrud Hammel, Jasmin Hartmann, Julia von Hayek, Elke Hertig, Clemens Heuson, Barbara Hoffmann, Claudia Hornberg, Jucundus Jacobeit, Jens Kersten, Franziska Kolek, Bernhard Kuch, Benjamin Kühlbach, Alexandra Manzei, Christa Meisinger, Markus Naumann, Andrea Pauli, Annette Peters, Andreas Philipp, Nora Pösl, Joachim Rathmann, Wolfgang von Scheidt, Alexandra Schneider, Stefanie Seubert, Jens Soentgen, Pia Sperlich, Annette Straub, Claudia Traidl-Hoffmann, Felix Tretter

79,00 €
Warum unser Gesundheitssystem die meisten Menschen diskriminiert
Schwachenwalde, Sabina

Gesundheit ist politisch! Die gesellschaftliche Diskriminierung und Ungleichbehandlung von Frauen, People of Color, Menschen mit Behinderungen, queeren Personen und armen Menschen setzt sich in unserem Ges

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undheitssystem fort. Es kommt zu Fehldiagnosen oder Vernachlässigung, was sogar tödlich enden kann, ganz zu schweigen vom zwischenmenschlichen Umgang und Übergriffigkeiten. Ärzt*in und Feminist*in Sabina Schwachenwalde setzt sich gegen Sexismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Klassismus und Ableismus ein und nimmt die Medizin kritisch in den Blick: Warum gelten manche Körper als weniger schützenswert gegenüber anderen? Warum wird manchen Patient*innen mehr, manchen weniger geglaubt? Wer entscheidet, was »normal« und was »krank« ist? Woher stammt das Bild der (weißen) Halbgötter in Weiß? Und ganz konkret: Warum lernt man im Medizinstudium, wie Hautkrankheiten auf heller, nicht aber auf dunkler Haut aussehen, warum sind die meisten ärztlichen Praxen nicht im Rollstuhl erreichbar, warum wissen Ärzt*innen so wenig über queere Gesundheit, und welche Folgen hat Diskriminierung auf unseren Körper und Psyche? Sabina Schwachenwalde liefert in ihrem Debüt die Erklärung, wie strukturelle Benachteiligungen in unserem Gesundheitssystem verankert sind, und verortet diese kritisch als Teil unserer patriarchalen Gesellschaft und pathologisierenden Geschichte. Eine feministische Auseinandersetzung mit unserem Gesundheitssystem, um die allgegenwärtige Ungleichbehandlung endlich auszuräumen - und ein Plädoyer für eine gerechtere Gesundheit.

18,00 €
Mit Praxisbeispielen aus der Gesundheitswirtschaft
Raudszus, Melanie / Stieler, Sebastian

Kommunikation bildet die Grundlage aller Management- und Entscheidungsprozesse eines Unternehmens, trägt direkt und indirekt zur Wertschöpfung bei und regelt die Beziehungen zwischen einer Organisation und ihre

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n Bezugsgruppen. Da alle Kommunikationsaktivitäten den strategischen Zielen einer Organisation dienen, ist es wichtig, sich mit ihren Methoden und Zielen auseinanderzusetzen. Eine gelungene interne Kommunikation wirkt sich auf die Mitarbeitermotivation aus und kann zu einem Wissensmanagement und dem Aufbau einer Arbeitgebermarke (Employer Brand) beitragen, während durch externe Kommunikation gezielte Marktsignale gesetzt und ein positives Image aufgebaut und gepflegt werden können. Dieses Studienbuch betrachtet die Gesamtheit der Unternehmenskommunikation und legt in zahlreichen Beispielen aus der Praxis einen Schwerpunkt auf die Gesundheitswirtschaft, die durch ihre Zugehörigkeit zur Wirtschaft und gleichzeitig zum Sozialsystem besondere Erfordernisse in der Kommunikation mit sich bringt. Den Autoren gelingt eine kompakte theoretische Einführung in das Thema, verknüpft mit praktischen Beispielen und Fragestellungen. Sie geben u. a. Antworten auf folgende Fragen: Welche Medien eignen sich für bestimmte Kommunikationsziele und spezifische Zielgruppen? Wie lassen sich Kommunikationsaktivitäten bewerten und ein valides Kommunikationscontrolling aufstellen? Wie kann ein Krisenfall vorbereitet und begleitet werden und wie sorgt man für einen möglichst geringen Vertrauens- und Reputationsverlust?

29,90 €
Arzt, Simone / Gonzalez Medina, Maria / Klein, Sjard / Kopica, Larissa / Korn, Nicola / Schade, Marco / Treff, Kathleen / Zhuravel-D'Andrea, Sofiya

In einer Welt, die zunehmend von gesundheitlichen Herausforderungen geprägt ist, gewinnt die Verhaltensprävention an Bedeutung. Der Thesisband "Verhaltensprävention im Fokus: Theorie, Forschung, Praxis" offenba

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rt wichtige Erkenntnisse zur Förderung eines gesunden Lebensstils in verschiedenen Settings. Die Forschungsergebnisse von acht Absolventen und Absolventinnen der APOLLON Hochschule beleuchten zentrale Präventionsthemen: von geschlechts- und generationsspezifischer Motivation zur Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, digitaler Prävention über Apps, Suchtprävention und systemischer Aufstellungsarbeit bis hin zu Strategien zur Depressionsprävention, Schlafoptimierung und Gewichtsreduktion durch Ernährung. Dabei werden praxisnahe Empfehlungen ausgesprochen, die zu einer Förderung eines gesunden Lebensstils in verschiedenen Lebensbereichen beitragen. Das Fachbuch richtet sich an Studierende sowie an alle Interessierten, die sich mit verhaltensbezogenen Präventionsstrategien auseinandersetzen möchten.

29,90 €
Annäherungen an ein Grundphänomen menschlicher Existenz
Hrsg.: Maio, Giovanni

Vertrauen ist in aller Munde. Es spielt für das Miteinander der Menschen eine wichtige Rolle. Gleichzeitig wird allenthalben ein Vertrauensverlust beklagt. Es stellt sich jedoch die Frage, was Vertrauen überhau

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pt ist. Worin genau liegt seine Bedeutung? Hat Vertrauen gar eine therapeutische Kraft? Wo hat das Vertrauen seinen Platz? Diesen Fragen geht das Buch nach, indem die Medizin in einen Dialog mit anderen Disziplinen tritt.

24,00 €
Was Wissenschaft möglich macht - und was nicht
Fischer, Ernst Peter

Wissen kann die Welt noch retten - eine Anleitung zum Optimismus. Die aktuelle Debatte in der Corona-Krise zeigt: Wissen und damit Wissenschaft spielt eine zentrale Rolle im Kampf um den Erhalt der Menschheit.

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Wissen bietet Möglichkeiten, die Welt zu beeinflussen, zum Guten wie zum Schlechten. In Zeiten, in denen oft Emotionen und Appelle an niedere Instinkte über Vernunft und Menschlichkeit triumphieren, ruft Ernst Peter Fischer uns deshalb das seit der Aufklärung verfolgte Ziel der Wissenschaft in Erinnerung: 'die Bedingungen der menschlichen Existenz zu erleichtern'. In seinem neuen Buch nimmt uns der Bestsellerautor mit auf eine lehrreiche, abwechslungsreiche und vergnügliche Reise durch die Geschichte des Wissens und der Wissenschaft.

27,00 €
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