Hrsg.: Nöske, Anja

Das deutsche Gesundheitswesen steht vor Herausforderungen, die es aufgrund wachsender Probleme rasch zu bewältigen gilt: der demografische Wandel mit der damit einhergehenden Multimorbidität von alternden Mensc

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hen, der sich verschärfende Fachkräftemangel, der dem Pflegebedarf nicht mehr gerecht werden kann sowie die Frage nach der Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens stehen dabei als Triebfedern der Veränderung im Vordergrund. Ein zukunftsorientiertes Versorgungsmanagement mit Instrumentarien und Methoden, die diesen Problemen entgegentreten, kann hier Abhilfe schaffen. Intersektorale Ansätze wie die Hausarztzentrierte Versorgung oder strukturierte Behandlungsprogramme werden anhand von Modellprojekten einschließlich ihrer ökonomischen und juristischen Hemmnisse umfassend vorgestellt. Auch die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen mit der Telematikinfrastruktur, der elektronischen Patientenakte sowie der Standardisierung und Strukturierung von Gesundheitsdaten stehen im Fokus des Bandes. Das vorliegende Buch stellt ein Grundlagenwerk dar, das gleichzeitig das bestehende Versorgungsmanagement skizziert sowie neue Perspektiven für die Regelversorgung aufzeigt. Mit Beispielen aus der Praxis und Aufgaben zur Selbstüberprüfung wird interessierten Lesern und Leserinnen sowie Fachpraktikern und -praktikerinnen die Welt des Versorgungsmanagements nähergebracht.

44,90 €
Aktuelle qualitative empirische Zugänge und Perspektiven
Hrsg.: Krauss, Sabine H. / Peuten, Sarah

Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich nimmt vielfältige Formen an und umfasst eine Vielzahl verschiedener Tätigkeiten zahlreicher Beteiligter innerhalb einer großen Bandbreite von Einrichtungen und Diensten. Der

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Band beleuchtet dieses komplexe Themengebiet aus interdisziplinärer Perspektive (u.a. Soziologie, Ethnologie, Erziehungs- Pflege- und Kulturwissenschaften sowie Medizin) und zielt darauf ab, die Sichtbarkeit eigenständiger qualitativer Forschungsdesigns sowie deren Potentiale und Erkenntnisleistungen im Bereich 'Gesundheit' zu stärken und praxisnah zu veranschaulichen. Die versammelten Beiträge befassen sich mit gegenwärtigen Fragestellungen und innovativen Ansätzen der Zusammenarbeit im Kontext von professionellen Selbstverständnissen und Identitätsaspekten, Inklusion und Integration sowie (Nicht-)Zusammenarbeit in unterschiedlichen Palliative-Care-Settings. Mit Beiträgen von Laura Grünert | Sabine H. Krauss | Beatrice Odierna | Sarah Peuten | Marie-Christin Redlich | Barbara Röscheisen | Catharina Roth | Julia Senneke

74,00 €
Warum eine geschlechtersensible Medizin notwendig ist
Miriam Funk / Belle Monsees

Mysterium Frauenkörper: Warum das Gender in der Medizin mehr Beachtung verdientIn der Medizin gibt es bis heute nur einen Standardmenschen: der Mann. Frauen spielen oft nur eine untergeordnete Rolle. Auch wenn

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der Mythos der typisch weiblichen Hysterie widerlegt wurde, schwingt er doch unbewusst immer noch mit – zumindest, wenn keine genaue Diagnose gestellt werden kann. Dann attestieren Arzt-Befunde ein hormonelles Ungleichgewicht, die Wechseljahre oder psychosomatische Beschwerden.Miriam Funk ist Medizinjournalistin, Physiotherapeutin und Diplom-Übersetzerin. In ihrem Gesundheitsratgeber setzt sie sich mit den Unterschieden zwischen Männern und Frauen auseinander und erläutert anschaulich, warum eine geschlechterbasierte Medikamenten-Forschung wichtig ist. Gender Data Gap: Die Frau als unbekanntes Wesen in der Medizin Von Autoimmunkrankheiten bis zu den Wechseljahren: Der Umgang mit typischen Frauenkrankheiten Alles Männermedizin? Die Rolle von Krankheit und Gesundheit im Hinblick auf den weiblichen Körper Gender-Biomedizin: Geschlechtsspezifische Symptome, Erkrankungen und die Wirksamkeit von Medikamenten Das Gesundheitsbuch für alle, die mehr über Gendermedizin-Forschung wissen wollen – mit alltagsnahen BeispielenGender Health Gap: So können wir die Benachteiligung von Frauen in der Medizin behandeln!Die Ungleichbehandlung von Frauen in der Medizingeschichte reicht von der Medikamentenforschung bis ins Behandlungszimmer. Doch langsam setzt ein Umdenken ein. Miriam Funk beschreibt in ihrem Buch, wie eine gendergerechte medizinische Versorgung von Frauen gelingen kann: Welche politischen Rahmenbedingungen sind dafür nötig? Was muss sich in der Ausbildung medizinischer Fachkräfte und vor allem im Medizinstudium ändern? Wie gelingt der Schritt von einer standardisierten zu einer individualisierten Medizin?In ihrem Gesundheitsbuch wendet sich die Autorin zwar vorrangig an Frauen, doch die Lektüre ist allen zu empfehlen, die wissen wollen, wie eine Verbesserung der ge

19,99 €
Beiträge jüdischer Ärzte zur Heilkunde des Mittelalters
Zimmermann, Volker

Die jüdische Medizin im Mittelalter ist in erster Linie durch die heilkundlichen Leistungen einzelner jüdischer Ärzte gekennzeichnet. Ihre Methoden und ihr Selbstverständnis von Heilkunde fußen dabei weitgehend

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auf der klassisch-antiken Medizin, die im Mittelalter nicht zuletzt unter tatkräftiger Mitwirkung jüdischer Gelehrter umfassend rezipiert wurde. Das trifft auch auf Ysack Leuj und seine beiden Heidelberger Arzneibücher zu, die nach eigener Aussage von ihm aus dem Hebräischen ins Deutsche übertragen wurden. Volker Zimmermann unterzieht die beiden handschriftlich überlieferten Werke einer kritischen Edition und leistet mit der darauf aufbauenden Untersuchung einen Beitrag zur Rolle der jüdischen Ärzte in der Heilkunde des Mittelalters.Das erste Arzneibuch mit dem Titel ross der artzney (Rose der Arznei) legt das Schwergewicht auf die Behandlung der Krankheiten, die durch unterschiedliche "Feuchten" verursacht werden. Die dafür vorgeschlagenen Therapien erstrecken sich von Purgations- und Laxationsmitteln bis zu detailliert ausgefeilten Einzelrezepten. Das zweite Arzneibuch, das keinen eigenständigen Titel nennt, ist insgesamt praxisbezogener, umfasst ein breitgefächertes Krankheitsspektrum und bietet dazu unterschiedliche Heilmittel und Therapieformen an.

57,00 €
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