Meine Mutter, das Schweigen der Kriegskinder und das Sprechen vor dem Sterben
Wiebicke, Jürgen

»Ich weiß, wie wenig selbstverständlich es ist, dass das Gespräch zwischen den Generationen am Lebensende glückt.«. Was wissen wir wirklich über das Leben unserer Eltern, der Kriegskinder? Wann ist der richt

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ige Zeitpunkt, zum Archäologen des eigenen Lebens zu werden und die Eltern zu befragen? Jürgen Wiebicke folgt den Berichten seiner Eltern, die konfrontiert mit dem Tod von einer radikalen Offenheit getrieben sind und ihre Erlebnisse nicht mehr für sich behalten wollen. »Man hat den Tod eines Menschen mit dem Brand einer Bibliothek verglichen. Bestimmte Geschichten können anschließend nicht mehr erzählt werden. In dieser Hinsicht ist der Tod ein einziger Skandal, ein großer Vernichter.« Als sich für die Mutter von Jürgen Wiebicke das Lebensende abzeichnete, wollte er es besser machen als beim Tod des Vaters. Mit beiden führte er - in dieser Intensität zum ersten Mal - Gespräche über deren Leben und Erfahrungen, damit die Erlebnisse der Generation, die Krieg und Nationalsozialismus als Jugendliche miterlebt hat, nicht mit dem Tod verschwinden. Doch nur bei der Mutter schrieb er mit. Alles aufzuschreiben scheint besonders wichtig, weil die Geschichtsleugner und Hassbereiten wieder aus den Löchern kriechen, während die letzte Generation der Zeitzeugen abtritt. Liegt das auch daran, dass Zyklen von Krieg und Frieden mit verblassender Erinnerung zusammenhängen? Jürgen Wiebicke erzählt exemplarisch von einer Generation, die den Krieg mit voller Wucht abbekam, und zieht die Parallelen zur heutigen Zeit. Und er schreibt über das Sterben und den Tod in der heutigen Gesellschaft, für die der Umgang mit dem Thema Endlichkeit immer problematischer wird.

24,00 €
Otte, Jennifer

Einen Menschen zu verlieren kann das ganze Leben auf den Kopf stellen. In Zeiten der Trauer braucht es vor allem eines: Einen Raum, in dem die eigene Trauer sein und erkundet werden darf. Dieses Buch gibt der T

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rauer einen solchen geschützten Rahmen für Gefühle und Gedanken, einen Wegbegleiter im persönlichen Trauerprozess, in dem es weder "richtig" noch "falsch" gibt. Neben klassischen Erstreaktionen wie "Fühlen" und "Nachdenken" werden auch das "Erinnern" und "Vermeiden" angesprochen. Dabei sind alle Kapitel gespickt mit inspirierenden Impulstexten, Kreativideen, Schreibanregungen und Seiten für eigene Gedanken. Das Buch lädt dazu ein, der eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen und ihr und der verstorbenen Person sanft und auf vielfältige Weise zu begegnen.

29,90 €
Grundlagen und Antworten für Eltern, Angehörige und Fachpersonen
Schwander, Marianne

Über das Sterben zu sprechen, ist fast nicht möglich, und dennoch gehört der Tod zum Leben. Der Verlust des eigenen Kindes ist für Eltern das Schwerste, was zu bewältigen ist. Dieses Buch bietet Antworten aus i

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nterdisziplinärer Perspektive zur Pädiatrischen Palliative Care. Im ersten Teil steht das Kind im Mittelpunkt: Was wissen Kinder - je nach Alter und Entwicklungsstand - über den Tod? Was sterbende Kinder? Es werden Fragen zum Trauer- und Sterbeprozess, zu den Rechten todkranker Kinder sowie der Kommunikation mit ihnen beantwortet. Im zweiten Teil werden die Aufgaben und die Situation der Eltern diskutiert: elterliche Sorge, Kindeswohl sowie rechtliche und ethische Fragen bei unheilbarer Krankheit ihres Kindes. Abschliessend werden die Trauerarbeit der Eltern, das Abschiednehmen sowie die Begleitung und die Abschiedsrituale thematisiert. Der dritte Teil schliesslich beinhaltet die Grundsätze der Palliative Care und die Pädiatrische Palliative Care in der Schweiz, mitsamt dem ersten Kinderhospiz der Schweiz, Kinderhospiz allani Bern.

44,00 €
Erkenntnisse über den Tod. Den letzten Weg gestalten und begleiten
Dear, Jennie

Antworten auf Fragen über das Sterben Sterben ist natürlich und doch so fern vom Alltag. Wenn die Ärzte nichts mehr tun können und der Tod sich auf leisen Sohlen nähert, sind wir allein mit unserer Angst. Aber

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es gibt keine Regieanweisung fürs Sterben. Der Körper hat seinen eigenen Fahrplan. - Tut Sterben weh? Kann man sich vorbereiten und daraus neue Stärke ziehen? Wie fühlen sich die letzten Stunden an? - Die Seele und der Geist – was passiert jetzt? Was erleben Patienten in ihren letzten Monaten? - Wie lässt sich Angst besiegen? Mit wem kann man offen und klar über den letzten Weg sprechen? Der sensible und kundige Rat der Hospizmitarbeiterin Jennie Dear bietet Sterbenden und Angehörigen Halt und Orientierung.

17,00 €
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