Eine rasante und fantasievolle Geschichte Honkongs in den stürmischen 70er Jahren
Xi, Xi

Kann es ein Leben ohne Hongkong geben? Nicht für Aguo, den neunmalklugen, stolzen Bürger der Stadt. Mit seiner Schwester Afa lebt er im Haus der Tanten, genannt »die Lotusblumen«. Oder, an ihren übel gelaunten

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Tagen, »die Lotuswurzeln«. Aguo wundert sich über alles und jeden in der Schule, mutiert zum leidenschaftlichsten Elektroinstallateur der Stadt und lernt auf seinen Streifzügen durch das Hongkong der 70er Jahre die gesamte Bevölkerung kennen: Müllsammler und Telefonistinnen, Seemänner und Tischler. Sie alle sind vom Festland hier gestrandet, mit sehnsüchtigen Herzen und pompösen Plänen. Doch das Leben in der Stadt gestaltet sich reicher an Hindernissen als gedacht. Was Aguo, auf einem Telefonmast sitzend, nicht davon abhält, begeistert vom ewigen Leben Hongkongs zu träumen. Xi Xi hat Generationen von Leser:innen geprägt - nun endlich kann man sie auch auf Deutsch entdecken. In ihrem Kultroman über Hongkong erzählt sie rasant und fantasievoll die stürmischen 70er Jahre der Metropole, die bis in die Gegenwart weisen - es schafft damit einen wunderschönen, virtuos verspielten Stadtroman.

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Ein Bornholmkrimi
Kobr, Michael

Der Hochsommer hat Bornholm fest im Griff, und Lennart Ipsen ist im Urlaub, denn bei der Insel-Kripo ist gerade nicht viel los. Dafür herrscht im noblen Restaurant Argousier von Lennarts Freundin Maren Hochbetr

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ieb - bis eines Abends ein Gast tot zusammenbricht. Schnell stellt sich heraus, dass er am Gift einer heimischen Pflanze starb. Ein Unfall aus Unachtsamkeit? Oder Mord? Lennart meldet sich sofort zurück zur Arbeit, darf aber wegen Befangenheit nicht offiziell ermitteln. Also zieht er auf eigene Faust los, denn der Verdacht gegen Maren, etwas mit dem Tod des Mannes zu tun zu haben, erhärtet sich - und bringt ihr gesamtes Lebenswerk in Gefahr ...

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Roman | 'Oh, dieser Roman! Unbeschreiblich intensiv. Ich habe ihn an einem Tag gelesen, atemlos und mit klopfendem Herzen.' Barbara Kingsolver
Kilroy, Claire

Ein Aufschrei, eine Anklage, eine wütende Liebeserklärung an das Muttersein Soldier hat ihr erstes Kind bekommen. Ihr Mann geht zur Arbeit, trainiert in der Garage seine Muskeln und steht ihr mit guten Ratschlä

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gen zur Seite. Sie scheint auf einem anderen Planeten gelandet und erinnert sich nur vage an Dinge wie Schlaf oder an die Frau, die sie einmal gewesen ist. Wie kann man vor Liebe überschäumen und gleichzeitig so unglaublich wütend sein? Sind alle Frauen so schlecht auf die Realität der Mutterschaft vorbereitet? Während Soldier ihren einsamen Überlebenskampf am Rande des Wahnsinns führt, rettet sie die Begegnung mit einem alten Freund, der selbst Vater von drei Kindern ist. Denn einen Freund kann sie gerade wirklich gebrauchen. So sehr, dass man fast glauben könnte, sie hätte ihn sich herbei geträumt. Claire Kilroy schafft in ihrem Roman 'Kinderspiel' eine unvergessliche Heldin, deren Liebe zu ihrem kleinen Sohn mit der brennenden Wut auf alle kollidiert, die sie damit allein lassen. 'Dieser Roman ist selbst wie eine Geburt: archaisch, schmerzhaft, randvoll mit kompliziertesten Gefühlen - ein rauschhaftes, atemloses Leseglück.' DANIELA DRÖSCHER 'Intensiv, wütend, bewegend und extrem lustig.' DAVID NICHOLLS  'Jedes Wort spiegelt den Schmerz, die Freude, die Kämpfe und die überraschende Einsamkeit der Mutterschaft. Nichts für schwache Nerven. Ehrlicher wird es nicht mehr in der Literatur.' JOHN BOYNE 'Fesselnd, alltäglich und witzig. [...] Es ist ein packendes Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.' ANNE ENRIGHT  'Selbst jetzt noch, wenn ich aus dem Fenster schaue und eine Mutter mit Kinderwagen sehe, denke ich: O mein Gott, geht es ihr gut? So ein Buch ist es.' COLM TÓIBÍN  'Beeindruckend, wie [der Roman] die Dynamik aufzeigt zwischen Autonomie, Kreativität, Machtverschiebungen innerhalb der Ehe nach der Geburt des ersten Kindes, Identitätsverlust und Wut, ohne dabei die Liebe aus den Augen zu verlieren.' MONICA ALI  'Fängt das Chaos, die Erschöpfung und

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Sein zweiter Fall
Lépic, Alex

Was frühstückt eigentlich der Präsident der Grande Nation? Baguette natürlich - aber nicht irgendeins! Jedes Jahr wird das beste Pariser Baguette ausgezeichnet, nach einer Blindverkostung eines eigens dafür ins

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Leben gerufenen Komitees. Maurice Lefèvre ist der allererste Bäcker überhaupt, der den Titel zweimal in Folge gewinnt. Nur kann er seinen Triumph nicht auskosten: Am Morgen nach der Prämierung wird er erschlagen in seiner Backstube in der Rue de Seine im sechsten Arrondissement aufgefunden. Ein Neider? Schließlich darf der Gewinner nicht nur ein Jahr lang den Élysée-Palast beliefern, auch die Pariser stehen allmorgendlich vor seiner Boulangerie Schlange. Commissaire Lacroix weiß: Wenn es um ihr Baguette geht, kennen die Pariser kein Pardon.

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