Annäherungen an einen anderen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
Wünsch, Eva / Stömer, Luisa

Können wir anders und offen über den Tod und das Sterben sprechen? Wie können wir mit Schmerz umgehen und in Trauer füreinander da sein? Was passiert mit einem Körper, wenn er gerade stirbt, und warum ist die R

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edewendung "im Tod sind alle gleich" ein so großes Missverständnis? In diesem außergewöhnlich illustrierten Buch schaffen Luisa Stömer und Eva Wünsch einen neuen Zugang in ein für viele schweres, tabuisiertes Thema: Obwohl das Sterben und der Tod zu den fundamentalsten menschlichen Erfahrungen gehören, haben wir beides heute weitgehend aus unserem alltäglichen Leben verdrängt - gestorben wird zu oft allein und in der Trauer werden wir auf uns selbst zurückgeworfen. "Schwellenangst" leistet einen wichtigen Beitrag dazu, wie ein Gespräch über die Endlichkeit gelingen kann. Die Autorinnen sensibilisieren für die verschiedenen Bereiche, die mit dem Tod in Verbindung stehen: von biologischen Prozessen des Sterbens, der Auflösung eines Körpers, bürokratischen Hürden und Schlupflöchern über Trauer, die sich allen Phasenmodellen entzieht, und Wachstumsschmerzen bis hin zu unkonventionellen Bestattungen und gesellschaftlichen Ungleichheiten, die über den Tod hinausreichen. Der Tod ist und bleibt beunruhigend, aber die Beschäftigung damit sorgt für Orientierung, schärft die Wahrnehmung füreinander und lässt uns neu bewerten, was wirklich wichtig ist.

34,00 €
Ein Gespräch ohne Tabus über Abschied, Tod und Trauer
Engelke, Ernst / Reinhard, Lea / Reinhard, Michael

Sterben und Trauern gehören zum Leben dazu. Doch wer ist schon bereit, sich persönlich damit zu befassen? In einem Generationengespräch haben die Journalistin Lea Reinhard (34), der Journalist Michael Reinhard

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(65) sowie der Mitbegründer der Hospiz- und Palliativbewegung Professor Ernst Engelke (82) dies in aller Offenheit getan. Zur Sprache kommen: der Alltag von Sterbenskranken, ihr Erleben und Verhalten; die Kommunikation mit Sterbenskranken; die Belastungen der Angehörigen sowie ihre oft widersprüchlichen Gefühle; Wege, mit Verlust und Trauer umzugehen. Auch die gesellschaftlichen Dimensionen und die brisante Frage des assistierten Suizids werden nicht ausgespart. Das Buch lädt dazu ein, sich den Themen Sterben und Trauern aufrichtig zu nähern und sich darin gegenseitig zu stützen.

22,00 €
Verteidigung des rationalen Suizids und Sterbebeistands
Groeben, Norbert

Und es gilt doch: das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben. Es folgt aus dem Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung und der Menschenwürde (Art. 2 u. 1 Grundgesetz), so das Bundesverfassungsgericht im Jahre

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2020. Damit ist dieses Recht nicht auf die Situation eines unerträglichen, zum Tode führenden Leidens beschränkt. Deshalb gehören der Präventiv-, Bilanz- und Symbiose-Suizid ebenfalls zu den Möglichkeiten eines rationalen Suizids. Rational, weil in freiem Willensentschluss dem eigenen Leben ein Ende gesetzt wird, das von den existenziellen Werthaltungen der Person aus keinen Sinn mehr besitzt. Neben historisch-biographischen Beispielen für diese vier Suizid-Formen lässt sich zeigen, dass die Warnungen vor negativen Folgen einer Legalisierung der Sterbehilfe empirisch unbegründet sind. Das eröffnet die Möglichkeit des ärztlich-assistierten Sterbebeistands, für den sich aus der Willensfreiheit des rationalen Suizids konkrete Verfahrensregeln ableiten lassen.

24,00 €
Ein umfassender Leitfaden für die Begleitung auf der letzten Reise
Hrsg.: Foraboschi, Sabine

Das Leben ist endlich, und das für alle. Dennoch bleibt der Tod nach wie vor ein Tabuthema in der Gesellschaft: Über das Sterben spricht man nicht und die Endlichkeit des Lebens wird automatisch mit negativen G

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edanken in Verbindung gebracht. Während für die Autorin und Krankenschwester auf einer inneren medizinischen Abteilung der Tod zum Arbeitsalltag gehört, erlebt sie regelmäßig, wie sich Angehörige eines sterbenden Mitmenschen in ihrer Rolle gänzlich überfordert fühlen. Ob Betroffene mit Diagnose und kurzer Lebenserwartung, Angehörige von Palliativpatienten oder Menschen, die sich mit dem eigenen Ableben auseinandersetzen - dieser Ratgeber soll Quelle der Erkenntnis, der Verbindung und des Trostes sein. Beiträge von Expertinnen und Experten aus Südtirol schildern, warum so viele Menschen Angst vor dem Tod haben und welche Sterbephasen es gibt, beschreiben, wie der Weg von einer Diagnose bis zum letzten Atemzug aussehen kann und welche Stationen und Möglichkeiten relevant sind. Sie erklären, welche Rituale die Menschheit kennt, inwiefern Spiritualität helfen kann und was man vor dem eigenen Tod noch regeln sollte. Dieses Buch macht es leichter, sich mit dem schweren, aber unvermeidlichen Thema auseinanderzusetzen.

22,00 €
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