für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen
Hrsg.: Maier, Nicola J.

Der sechste Band der Buchreihe Leben pur steht unter dem übergeordneten Thema "Erwachsen werden - Zukunft gestalten". Wenn Jugendliche erwachsen werden, finden Ablösungsprozesse vom Elternhaus statt, die entspr

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echend vorbereitet und begleitet werden müssen. Bei Menschen mit schweren Behinderungen müssen Wünsche und Zukunftsvorstellungen erst entwickelt werden.Oftmals gibt es keine Vorstellungen von Möglichkeiten, die Zukunft - zum Beispiel hinsichtlich der Wohnsituation - zu planen. Eine persönliche Zukunftsplanung kann ein hilfreicher Ansatz sein: Ein Unterstützerkreis kann vielfältige Ideen entwickeln, Angehörige entlasten und bei der Umsetzung der Pläne unterstützen. Beim Wohnen gilt heute zunehmend das Motto "ambulant vor stationär". Erste Modelle kleinerer, dezentraler Wohneinheiten oder WGs mit neuen Träger- und Finanzierungsmodellen sowie neue technische Entwicklungen ("smart homes") werden vorgestellt. Das Buch informiert über neue Forschungsergebnisse und Projekte und bietet durch den starken Praxisbezug eine anschauliche und interessante Lektüre.Mit Beiträgen von: Michaela Wölk, Zukunftsforscherin; Prof. Ute Fischer, Dipl-Psych.; Prof. Monika Seifert, Vorsitzende der Dt. Heilpäd. Gesellschaft Berlin; Gertrud Fiala, Architektin; Prof. Jo Jerg, Ev.Hochschule Ludwigsburg; Roland Schwarz, Sozialpädagoge Norwegen; Dr. Walther Witting, Päd. Leiter Kleine Oase; Norbert Müller-Fehling, bvkm; Dr. Stefan Doose, Behindertenpädagoge; Stephan Werner und sein Vater; Prof. Dr. Andreas Fröhlich, Prof. em. für Allg. Sonderpädagogik; JProf. Erik Weber, Juniorprof. in Sonderpädagogik; Reinhold Scharpf, Verein für Körperbehinderte Allgäu; Bernadette Bros-Spähn, Wolfgang Spähn und Deborah Hösch, Verein Gemeinsam leben - gemeinsam lernen e.V.

17,40 €
bei Menschen mit Komplexer Behinderung
Maier-Michalitsch, Nicola

Das Leben von Menschen mit Komplexer Behinderung ist geprägt von großen Anstrengungen zur Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse (Hunger, Durst, Schlaf, Kommunikation). Um die Lebensqualität zu verbessern, den All

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tag sinnvoll zu gestalten und die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, ist auch ein weiteres Bedürfnis von zentraler Bedeutung: aktiv zu sein und sich kreativ entfalten zu können. Menschen mit sehr schweren und mehrfachen Behinderungen benötigen häufig Unterstützung dazu. In pädagogischen, therapeutischen, medizinischen und Betroffenen-Beiträgen werden theoretische Grundlagen erläutert, bestehende Probleme aufgedeckt und eine Vielzahl von Lösungen aufgezeigt: Theater-, Kunst- oder Musikprojekte machen Lust auf ein aktives und kreatives Miteinander.

17,40 €
Eine qualitative Studie
Ritzenthaler-Spielmann, Daniela

Am Lebensende stehen bei vielen Patientinnen und Patienten medizin- ethische Entscheidungen an. Besonders komplex sind solche Entscheidungen, wenn die Patienten nicht (mehr) entscheidungsfähig sind und Angehöri

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ge, Beistände und Ärzte anstelle der Patienten entscheiden müssen. In einer Studie ging die Autorin der Frage nach: Wie sterben Patientinnen und Patienten mit geistiger Beeinträchtigung? Werden ihre Wünsche in Bezug auf das Lebensende berücksichtigt, werden die Wünsche überhaupt befragt? Die Autorin hat dazu verschiedene Personen befragt, die an Lebensendentscheidungen beteiligt waren. Detailliert beschriebene Fallgeschichten zeigen, wie Entscheidungsfindungsprozesse in Institutionen für geistig beeinträchtigte Menschen ablaufen und wie die Beteiligten diese Entscheidungen am Lebensende eines Patienten erleben. Die Studie zeigt auf, dass der mutmaßliche Wille von Personen mit kognitiver Beeinträchtigung oft unklar ist und deshalb meist die Angehörigen an ihrer Stelle entscheiden. Die Angehörigen fühlen sich aber oft allein mit dieser Entscheidung und insbesondere der Verzicht auf lebenserhaltende Maßnahmen empfinden sie als sehr belastend; sie fragen sich noch lange, ob diese Entscheidung richtig war. Die Institution, in der die Menschen leben, beeinflusst wiederum je nach (Wert-)Haltung, ob jemand am Lebensende hospitalisiert wird oder nicht und die Haltung des Hausarztes lenkt die Entscheidung, ob ein Patient noch Therapien erhält und falls ja, welche.

46,00 €
Erkenntnisse und Erkundungen der Biografieforschung
Schmalenbach, Bernhard

Menschen mit Down-Syndrom zu Wort kommen zu lassen und ihre Lebenswelten sichtbar zu machen, ist das Anliegen dieses Buches. Gefragt wird, wie Menschen mit Down-Syndrom ihre Biografie wahrnehmen, welche Erfahru

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ngen und Anliegen sie formulieren und welche Perspektiven sie auf ihr Leben, ihr Umfeld und die Gesellschaft haben. Das Buch verfolgt das Ziel, die stereotypen Bilder über Menschen mit Down-Syndrom zu durchbrechen und sie als AutorInnen ihrer Lebensgeschichten vorzustellen, die ihr Leben auf Autonomie und Teilhabe ausrichten wollen. Die Berichte zeigen, dass auch Personen, die sich in einem geringeren Umfang äußern, tiefe Einblicke in ihre innere Welt geben. Anhand zahlreicher Ausschnitte aus Interviews stellt der Band anschaulich dar, wie Menschen mit Down-Syndrom in Gesprächen ihre Positionen vertreten, wie sie bei der Darstellung ihrer Lebensgeschichte und ihrer Anliegen unterstützt werden können und welche Methoden hilfreich sind, um ein gemeinsames Verständnis im Gespräch zu erreichen. Die Erkenntnisse werden durch die Untersuchung von einzelnen Gesprächen sowie durch zwei Beispiele biografischer Skizzen ergänzt, die als Zusammenfassungen der individuellen Lebensgeschichten dienen.

36,00 €
Jedes Kind hat ein Recht auf Familie
Held, Kerstin

»Ich trage meine Kinder im Herzen!«Kerstin Held schafft es wie keine Zweite, Kinder glücklich zu machen, die sonst keine Chance hätten. Die heute 44jährige gibt behinderten Pflegekindern ein familiäres Zuhause

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- oft gegen viele Widerstände. Kerstin Held ist 25 Jahre alt, als sie zum ersten Mal ein behindertes Pflegekind aufnimmt, ein Schritt, für den es im Jahr 2000 noch gar keine gesetzliche Regelung gibt. Die Aufnahme von Pflegesohn Sascha wird zum Präzedenzfall in Deutschland und sorgt in der Gesetzgebung für die bis heute gültige Übergangsregelung. Dadurch wird Kerstin Held zur unermüdlichen Kämpferin in Sachen Inklusion und Gleichberechtigung für behinderte Pflegekinder. Schließlich hat sie mit einer ausufernden Bürokratie, unklaren Rechtslage und vielen Vorurteilen zu kämpfen. Bis heute hat Kerstin Held als Pflegemutter zwölf Kinder aufgenommen, zehn davon schwerbehindert. In »Jedes Kind hat ein Recht auf Familie« erzählt sie nun von ihrem steinigen Weg zur »Mama Held« und heutigen Vorsitzenden des Bundesverbands behinderter Pflegekinder. Kerstin Held setzt sich mit all ihrer Kraft dafür ein, dass behinderte Pflegekinder eine größere Lobby bekommen.

20,00 €
Begleitung und besondere Herausforderungen im stationären Setting
Hülsmann, Ilona / Greving, Heinrich

In dem Werk werden Strukturen und Hinweise für die Fort- und Weiterbildung in Bezug auf die Situation von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus dargelegt. Auf die Beschreibung der grundlegenden Strukturen f

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olgt exemplarisch eine Darstellung des Ablaufs zur Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen in Kliniken in allen Facetten: Vorbereitung/Aufnahme, Diagnostik, Aufklärung und Behandlung, Begleitung und Versorgung, Hilfsmittelversorgung, sowie Entlassmanagement, Nachsorge und Beratung. Abschließend werden ausgewählte Themenbereiche, die für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen im Krankenhaus bedeutsam sind, vertiefend bearbeitet.

34,00 €
Eine qualitative Befragung inklusiv-beschulter Brandenburger Grundschulkinder
Brehme, David

Der Autor legt mit diesem Buch die erste empirische, kritisch-sozialpsychologische Untersuchung der Rolle von Normalitätskonzepten von Kindern vor, wenn diese über Behinderung sprechen. Seine Befragung von Schu

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lkindern an inklusiven Grundschulen in Brandenburg zeigt, dass Behinderung und Normalität als Konzepte untrennbar und auf vielfältige, widersprüchliche Weise miteinander verbunden sind. Diese Ergebnisse leisten einen Beitrag zur empirisch fundierten Theoretisierung von Normalität ¿ einem für die Psychologie essentiellem, aber kaum untersuchten Konzept.

44,99 €
So gelingt partizipativer Gewaltschutz in Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe
de Juan, Julia / Westermann, Sarah

Dieses Buch richtet sich an Fachkräfte, Leitungspersonen und Träger, die Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit Unterstützungsbedarf begleiten. Es zeigt auf, warum diese Zielgruppen besonders verletzli

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ch sind und wie Einrichtungen durch partizipative Prozesse zu sicheren und empowernden Orten werden können. Ein praktischer Wegweiser für alle, die Gewaltschutz nicht nur umsetzen, sondern wirksam gestalten wollen – gemeinsam mit den Menschen, die sie begleiten.

35,00 €
Abwehr- und Vermeidungsverhalten multiperspektivisch betrachtet
Hrsg.: Hatami, Simone / Theunissen, Georg

In den letzten Jahren sorgt der Begriff PDA für zunehmende Aufmerksamkeit: Kinder und Jugendliche mit besonders stark ausgeprägtem Vermeidungs- und Abwehrverhalten werden unter diesem Leitbegriff immer häufiger

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einem neuen Autismus-Subtyp zugeordnet. Doch was steckt wirklich hinter PDA? Und handelt es sich tatsächlich um ein eigenständiges Profil innerhalb des Autismus-Spektrums - oder eher um einen Selbstschutzreflex, der sich unter ungünstigen Umständen ausprägt und verfestigt? Dieses Buch geht den Fragen nach, - was PDA ausmacht, - wo die Abgrenzung zu anderen Phänomenen erforderlich ist - und welche Unterstützung Betroffene und ihr Umfeld wirklich brauchen. Im Zentrum steht eine differenzierte Betrachtung von Abwehr- und Vermeidungsverhalten jenseits vorschneller Etikettierung. Denn eine unreflektierte Anwendung des PDA-Begriffs birgt die Gefahr, Verhaltensweisen zu pathologisieren und betroffene (autistische) Menschen unnötig zu stigmatisieren. Mit praktischen Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Alltag und entlastenden Ansätzen für Familien, Kitas, Schulen und Einrichtungen der Behinderten- bzw. Eingliederungshilfe.

29,00 €
Eine Arbeitshilfe
Theunissen, Georg

Die Positive Verhaltensunterstützung – in den USA als Positive Behavior Support bezeichnet – ist ein Konzept, das aus dem Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten hervorgegangen ist, die bei Kindern mit Lernschwier

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igkeiten oder Entwicklungsstörungen beklagt wurden. Sie hat Verhaltensprobleme im Blick, die zusätzlich zum Syndrom einer Entwicklungsstörung das Zusammenleben oder die Zusammenarbeit erschweren. Das bedeutet zugleich, dass Verhaltensauffälligkeiten kein unmittelbarer Ausdruck einer intellektuellen (geistigen) Behinderung sind. Vielmehr können Personen mit Lernschwierigkeiten zusätzlich zu ihren kognitiven Beeinträchtigungen Verhaltensauffälligkeiten oder auch psychische Störungen entwickeln.Diese Handreichung liefert eine konkrete Arbeitshilfe für die Praxis und bietet konkrete Anregungen und Anleitungen für ein tragfähiges pädagogisches Handlungskonzept. Sie beschreibt den Personenkreis und reflektiert die Begriffe Verhaltensauffälligkeiten, herausforderndes Verhalten und Problemverhalten in Abgrenzung zu psychischen Störungen. Ferner skizziert sie die Philosophie der positiven Verhaltensunterstützung, bevor ihre methodischen Schritte detailliert beschrieben werden. Angereichert durch Beispiele entsteht ein plastisches Bild über konkrete Handlungsmöglichkeiten.

18,00 €
Artikel 161-170 von 197