Roman | Eine der stärksten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur
Baum, Antonia

EINE FRAU - Mutter, Partnerin, Versorgerin - fährt eines Morgens nicht zur Arbeit, sondern in die Psychiatrie. Sie hat sich mit ihrem Partner gestritten, vielleicht ist etwas zerbrochen, jetzt muss sie den Tag

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beginnen, muss an alles denken, und da ist die Angst um Siegfried, ihren Stiefvater, der früher immer die Welt für sie geordnet hat. In der Psychiatrie, denkt sie, wird jemand sein, der ihr sagt, wie ihr Problem heißt. Dort darf sie sich ausruhen. 'Antonia Baum hat ein herausragendes Buch über die unerschütterliche Sehnsucht nach einem Zuhause geschrieben. SIEGFRIED ist eine große Familiengeschichte und ein bitterer Deutschlandroman, kompromisslos präzise und von höchster Eleganz!' MARTIN KORDI¿ 'Antonia Baum gelingt es mit erschreckender Genauigkeit, die subtilen Mechanismen von Demütigung und struktureller Gewalt anhand einer weiblichen Herkunftsgeschichte nachzuzeichnen.' ANTJE RÁVIK STRUBEL 'So warm und kalt wie Deutschland. Ein Roman, den man nicht vergisst.' MAXIM BILLER 'SIEGFRIEDist der Selfmade-Man der alten BRD, der bis heute in den Kindern und Enkeln spukt. Eine geniale Gespenster-Austreibung!' DANIELA DRÖSCHER

24,00 €
Roman
Otoo, Sharon Dodua

Der neue Roman der Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo   Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahre

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n. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Straßen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird Brockhaus nicht mehr leben, und Monate später wird Amata vor Gericht stehen. 

22,00 €
Roman
Lemaitre, Pierre

Das große Finale der Romantrilogie von Goncourt- Preisträger Pierre Lemaitre Im April 1940 glaubt in Frankreich niemand mehr an den Krieg, weder die Soldaten in ihren Bunkern noch die Pariser in ihren Cafés, un

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d erst recht nicht Lehrerin Louise Belmont. Fast wird es gemütlich - bis die deutsche Wehrmacht durch die Ardennen vorrückt und Louises Leben völlig aus den Fugen gerät. Pierre Lemaitre erweckt mit Louise Belmont eine außergewöhnliche Heldin zum Leben und erschafft ein unvergleichliches Panorama jener Zeit. In Frankreich scheint die Zeit stillzustehen. Schon im September 1939 haben Frankreich und Großbritannien dem  Deutschen Reich den Krieg erklärt, doch seitdem: nichts. Während sich an der Maginotlinie die feindlichen Truppen  gegenseitig belauern, geht für die Bewohner von Paris der Alltag weiter. Man sitzt im Café, plaudert und spekuliert  über die Zukunft. So auch bei Monsieur Jules, dem Restaurant in Montmartre, in dem die Lehrerin Louise an den Wochenenden kellnert. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Louise wird mit einer unliebsamen Enthüllung konfrontiert, die ihr Leben auf den Kopf stellt, während der junge Soldat Gabriel mit den Konsequenzen einer überraschenden Beförderung zu kämpfen hat. Überrumpelt wird auch der Rest Frankreichs - und zwar von der deutschen Wehrmacht, die die Maginotlinie durchbrochen hat und Kurs auf Paris nimmt. Dann bricht Chaos aus, und nichts ist mehr so, wie es einmal war ... Stimmen zum Buch:»Lemaitres Romane zählen zum Besten, was man an unterhaltender Literatur in die Hände bekommen kann.« Lena Bopp, FAZ

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Vom Leben der Emily Dickinson
Fortier, Dominique

Sie wird weltweit gelesen und gefeiert. Doch wer war Emily Dickinson wirklich? Bis heute bleibt die "Einsiedlerin aus Amherst" ein Rätsel. Auch mehr als ein Jahrhundert nach ihrem Tod wissen wir kaum etwas über

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die Frau, die als eine der bedeutendsten Figuren der Weltliteratur gilt; die den gesellschaftlichen Erwartungen des 19. Jahrhunderts trotzte und deren rebellischer Geist sie zu einer feministischen Ikone hat werden lassen. Emily Dickinson wurde 1830 in der Kleinstadt Amherst in Massachusetts geboren und starb 56 Jahre später im selben Haus. Sie war nie verheiratet, hatte keine Kinder und verbrachte ihre letzten Jahre, ganz in Weiß gekleidet, zurückgezogen in ihrem Zimmer. Dort schrieb sie Hunderte von Gedichten, die sie nie veröffentlichen wollte - betörend schöne Zeilen über die Natur, über Einsamkeit, Schmerz, Glück, Ekstase, Liebe, den Tod und darüber, dass sie sich als Frau oft fehl am Platz fühlte.

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