Handbuch Geburts- und Familienvorbereitung

Grundlagen und Anwendung für die Kursarbeit (mit Kursmaterialien zum Download)

Hrsg.: Deutsche Familienstiftung / Eva-Maria Chrzonsz / Gesa Niggemann-Kasozi / Julia Spätling / Ludwig Spätling
39,95 €
  • Verlag: Mabuse
  • Umfang: 284 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2020
  • Bestellnummer: 202288
  • ISBN: 9783863212889
  • lieferbar
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E-Book (PDF)

Hilfe, mein Baby schläft nicht ein! Wirksame Strategien für stressarme Nächte

Das Baby schläft unruhig, wacht zwischendurch häufig auf und braucht lange, um wieder zur Ruhe zu kommen: Dass Schlafqualität Lebensqualität bedeutet, können viele frischgebackene Eltern bestätigen. Wenn die Nerven erstmal blank liegen, können andauernde Schlafprobleme zur schweren Belastung für die Eltern-Kind-Beziehung werden und darüber hinaus die kindliche Entwicklung beeinträchtigen.
Die erfahrene Ärztin Dr. Daniela Dotzauer hat deswegen einen Elternratgeber geschrieben mit leicht umsetzbaren Tipps für Familien. Darin vermittelt sie verständlich aufbereitetes Fachwissen für Eltern, Hebammen und Berater:innen zum viel diskutierten Thema Babyschlaf.

  • Wie Babys schlafen lernen und Eltern die Nächte überstehen: Tipps und Einschlafhilfen
  • Babys Schlafrhythmus verstehen: Hintergrundwissen zu den frühkindlichen Ruhephasen
  • Mit Dr. Daniela Dotzauers Erfahrungsschatz aus der „Münchner Sprechstunde für Schreibabys“
  • Fundiertes und strukturiert vermitteltes Hebammenwissen für die Beratungspraxis
  • Lösungsorientierte Hilfe für Eltern: Lebensnahe Beispiele und prägnante Merksätze

Besser leben mit dem kindlichen Schlafrhythmus: Babys in ihrer Selbstregulation bestärken

Der kindliche Schlaf ist weit über das erste Jahr hinaus durch zahlreiche Unterbrechungen geprägt. Häufiges Aufwachen ist also nicht gleichbedeutend mit einer Schlafstörung. Babynächte haben ihren eigenen Rhythmus, egal ob das Kind in seinem Zimmer oder im Familienbett liegt. Die Frage darf daher nicht lauten „Wann schlafen Babys durch?“, sondern „Wie schlafen sie wieder ein?“. Mit altersspezifischen Empfehlungen können Eltern ihre Kinder darin unterstützen, alleine in den Schlaf zurückzufinden. Dank Dr. Dotzauers praxisbasierter Schlafberatung gehören durchwachte Nächte bald der Vergangenheit an!

 

Inhaltsverzeichnis

Methodenverzeichnis
Vorwort
1 Einleitung
1.1 Geburts- und Familienvorbereitung – Anspruch und Einladung Erweiterung des Wirkungsfeldes von Hebammen und Kursleitenden
1.2 Ist unsere Geburtsvorbereitung noch zeitgerecht? – Vorwort einer Hebamme
1.3 Gebrauchsanweisung für das Buch
2 Perspektiven der Geburtsvorbereitung – Historische und aktuelle Entwicklungen
2.1 Ein Blick auf Geburtsvorbereitung
2.2 Hebammenbetreuung rund um die Geburt
2.3 Geburts- und Familienvorbereitung unter interkulturellem Aspekt
2.4 Qualitätsmanagement in der Kursarbeit
3 Grundlagen der Erwachsenenbildung
3.1 Anforderungen der modernen Erwachsenenbildung an die Kursdurchführung
3.2 Zielgruppe
3.3 Die Hebamme als Kursleiterin
3.4 Gruppendynamik – Womit ist in einer Teilnehmergruppe zu rechnen?
3.5 Der Kurs: Auswahl der Inhalte und Themen – Didaktik
3.6 Phasen eines Lernprozesses
3.7 Die Probe aufs Exempel: Die erste Kursstunde
3.8 Literatur
4 Schwangerschaft
4.1 Überwachung der Schwangerschaft
4.2 Physiologie und assoziierte Beschwerden in der Schwangerschaft
4.3 Mutterschaftsrichtlinien – Mutterpass – Risikobewertung
4.4 Pränataldiagnostik
4.5 Organisatorisches rund um die Geburt
4.6 Pathologie in der Schwangerschaft
5 Geburt
5.1 Physiologie der normalen Geburt
5.2 Pathologie unter der Geburt
6 Wochenbett
6.1 Die Bedeutung des Wochenbetts in der Geburtsvorbereitung aus Hebammenperspektive
6.2 Kultur des Wochenbetts
6.3 Begleitung im Wochenbett als wichtiger Baustein der Hebammenarbeit
6.4 Wochenbett als Kursthema
6.5 Physiologie und Pathologie des Wochenbettes
6.6 Psychische Veränderungen
6.7 Verhütung
6.8 Ernährung des Kindes – Stillen und danach
6.9 Ernährung des Kindes
6.10 Entlastung im Wochenbett – Information zu Unterstützungsangeboten
7 Impulse zur Familienvorbereitung – Starke Argumente für die Unterstützung der Familienwerdung durch Hebammen
7.1 „Geburts- und Familienvorbereitung“ als Maßnahme zur Primärprävention. Chance zur Verbesserung elterlicher Partnerschaft, Optimierung von Bindung und Bildung
7.2 Höhere Anforderungen an Familienbildung. Notwendigkeit der Familienbildung/ Familienvorbereitung aus der Sicht des Soziologen
7.3 Realistische Erwartungen an die Elternschaft. Gute Vorbereitung reduziert Enttäuschungen
7.4 Die Rolle von Kommunikation bei Paaren im Übergang zur Elternschaft. Üben von Kommunikations- und Problemlösefertigkeiten zur Konfliktvermeidung
7.5 Partnerschaft und Stress rund um die Geburt. Bewältigungsstrategien und Partnerschaftspflege
7.6 „Dann schnaufen sie ein bisschen – und das war’s?“ Beispiel für ein erweitertes
Kurskonzept mit systemischen Anteilen
7.7 Ausnahmezustand auch für Väter – Die Rolle der Väter rund um die Geburt
7.8 Großeltern, Geschwister und Patchworkfamilie – Neue Rollenfindung innerhalb der Familie
7.9 Als Eltern Erotik und Liebe erhalten. Sexualität als Kursthema
7.10 Bindung und Berührung – Zur Bedeutung der Bindung bei Mutter, Vater und Kind in der Schwangerschaft
7.11 Mentalisieren in der frühen Eltern- Kind-Beziehung. „Dem Verhalten anderer Menschen Bedeutung beimessen können“
7.12 Schreibabys. „Das Umfeld muss sich auf das Baby einstellen – nicht umgekehrt!“
7.13 Trauma in Geburtshilfe und Geburtsvorbereitung. Umgang mit den Folgen von Gewalt und Trauma in der Geburtsvorbereitung und der Geburtshilfe
7.14 Körper und Bindung – Emotionelle Erste Hilfe
7.15 Zugang zum Geburtsgeschehen über den Körper
8 Körper- und Atemarbeit – Das Vertrauen in den eigenen Körper stärken
8.1 Begleitwort von Angela Heller
8.2 Körper- und Atemarbeit und dazugehörige Übungen
8.3 Umgang mit Ängsten und Schmerzen
8.4 Geburtspositionen
8.5 Entspannung
8.6 Hilfe bei körperlichen Veränderungen
8.7 Symphysenproblematik
8.8 Hilfen zur Anleitung für die Hebamme
8.9 Literatur
8.10 Übersicht über die Körperübungen
9 Umsetzung in die Kursarbeit – Den roten Faden zwischen Kursbeginn und Abschluss spinnen
9.1 Das praktische „Kurse gestalten“
9.1.1 Vorbereitung
9.2 Methodik
9.3 Kursdramaturgie erstellen
9.4 Literatur
9.5 Sieben Doppelstunden Geburts- und Familienvorbereitung
10 Nachwort und Ausblick
11 Autorenverzeichnis
12 Arbeitsmaterialien für die KursteilnehmerInnen
Materialverzeichnis

 

Deutsche Familienstiftung
Die Deutsche Familienstiftung betreibt u.a. die Familienschule Fulda, in der für werdende Eltern spezielle Geburts- und Familienvorbereitung angeboten wird, um sie bestmöglich auf das Leben als Familie vorzubereiten und sie zu ermutigen, ihre Partnerschaft nicht aus dem Blick zu verlieren.
http://www.deutsche-familienstiftung.de

 
Eva-Maria Chrzonsz
Eva-Maria Chrzonsz, geb. 1957, ist als Hebamme und Familienhebamme seit 1987 in eigener Praxis in Vor- und Nachsorge tätig. Sie hat das Fortbildungskonzept „Familienführerschein“ mitentwickelt, die spätere Geburts- und Familienvorbereitung. Sie ist zudem Systemische Therapeutin (SG) und Fachberaterin für Emotionelle Erste Hilfe und war am Aufbau des Familienhebammen-Projektes BaBI im Netzwerk EvA (Erziehung von Anfang an) in Fulda beteiligt.
www.hebammenpraxis-fulda.de
www.schreisprechstunde-fulda.de

 
Gesa Niggemann-Kasozi
Gesa Niggemann-Kasozi, geb. 1966, ist Sozialpädagogin und arbeitet in ihrer Praxis für Lösungsorientierte Beratung und Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie in Fulda. Zudem ist sie als Referentin für den DHV in der Prozessbegleitung von Kreißsaal-Teams in deutschen Kliniken, in der Fortbildung „Geburts- und Familienvorbereitung“ und in mehreren Bundesländern in der Weiterbildung von Familienhebammen und Frühen Hilfen tätig.
www.consulting-changes.de

 
Julia Spätling
Julia Spätling, geb. 1974, ist Kinderkrankenschwester, Diplom-Heilpädagogin (univ.) mit dem Schwerpunkt Kunsttherapie, Psychodrama-Therapeutin, Eltern-Frühberaterin, Mutter von vier Kindern. Sie ist als Geschäftsführerin der Deutschen Familienstiftung und Leiterin der Familienschule in Fulda maßgeblich beteiligt an Konzeption, Modifikation und Durchführung der Kurse „Geburts- und Familienvorbereitung“ sowie den Eltern-Kind-Spielgruppen.

 
Ludwig Spätling
Ludwig Spätling, Prof. Dr. med., geb. 1949, ist emeritierter außerplanmäßiger Professor an der Ruhr-Universität Bochum. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Entstehung, Diagnostik und Therapie der drohenden Frühgeburt. Die Probleme junger Paare am Übergang zur Elternschaft erlebte er in seiner Arbeit als Frauenarzt und als Vater dreier Kinder. Daraufhin initiierte er, partnerschaftsstabilisierendes Wissen in die Geburtsvorbereitung einzuarbeiten. Er gründete zunächst eine „Familienschule“ in Fulda und im Jahr 2000 die „Deutsche Familienstiftung“. Seit 2009 ist er Ratsmitglied des „Frankfurter Zukunftsrates“.
http://spaetling.net
 
Dokument: 202288 Handbuch Kursmaterialien [2,0 MB]
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