Familien- und Geschlechtergerechtigkeit in der Pflegeversicherung

Ein Plädoyer für die Schließung von Leerstellen

Hrsg.: Katharina Gröning
29,95 €
  • Verlag: Mabuse
  • Umfang: 218 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2021
  • Bestellnummer: 202603
  • ISBN: 9783863216030
  • lieferbar
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Tugenden und Leitbilder des stillen Samaritertums kennzeichnen die aktuelle Vorstellung von häuslicher Pflege. Konträr dazu gehören Wahlfreiheit und Selbstverwirklichung zum heutigen Familienleitbild. Obwohl zeitgleich mit der Einführung der Pflegeversicherung der Grundstein für eine neue, moderne Familienpolitik gelegt wurde, beschlossen die gleichen Abgeordneten eine höchst traditionale Pflegepolitik mit Elementen der Subsidiarität, der ehrenamtlichen Arbeit und des Opfers.
Katharina Gröning argumentiert, dass diese Zweigleisigkeit nicht einfach Resultat gesellschaftlicher Modernisierung ist, sondern Ausdruck einer familien- und alltagsfernen Pflegepolitik. Aus der Perspektive eines modernen Familienleitbilds erfasst sie Leerstellen und Weiterentwicklungsbedarfe in der Pflegeversicherung.

 

Katharina Gröning
Katharina Gröning, Dr. phil., geb. 1957, Professorin für Pädagogische Beratung an der Universität Bielefeld. Arbeitet seit 1989 als Supervisorin, Organisationsberaterin und Dozentin im Bereich Pflege- und Gesundheitsberufe. Arbeitsschwerpunkte sind Fragen und Probleme der Qualität sozialarbeiterischen und pflegerischen Handelns. Zahlreiche Publikationen zu Fragen der Supervision und Organisationsentwicklung.
Anne-Christin Kunstmann, geb. 1965, Krankenschwester, Diplom-Pädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld.
Elisabeth Rensing, geb. 1963, Ergotherapeutin, Diplom-Pädagogin, 1999–2002 Mitarbeiterin im Modellprojekt „Angehörigenarbeit in Altenhilfeeinrichtungen in NRW“.
Bianca Röwekamp, geb. 1978, Diplom-Pädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld.

 
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