„Das Lernen von Patienten ist die Basis in meinem Beruf", sagt der Allgemeinmediziner Albrecht Ulmer als ein Resümee nach 40 Jahren ärztlicher Tätigkeit. Das Interesse am Menschen hinter der Krankheit und ein genaues Zuhören verhelfen immer wieder zu neuen Sichtweisen. Daraus entstehen auch wichtige medizinische Ansätze und letztendlich eine Medizin, die sich in besonderer Beziehung zum Menschen entfaltet. Ulmer beschreibt das besonders bei Patienten mit HIV und Suchterkrankungen, seinen Spezialgebieten. Eine persönliche, einfühlsame Betreuung ohne Stigmatisierung ist hier besonders wichtig. Daraus resultiert eine subjektive Reflexion über das Arzt-Sein, aus der jeder Mediziner lernen kann, wie bereichernd und weiterführend eine gute, zuhörende Beziehung zum Patienten sein kann.

»Ein kurzweiliges Buch, das auch für den Laien einfach zu lesen ist. Die kurzen Kapitel ermöglichen, das Gelesene zu reflektieren und seine eigene Haltung zu überdenken.« (PerSpektiven 4/2018)
 
Albrecht Ulmer
Albrecht Ulmer, Dr. med., ließ sich 1984 als Allgemeinarzt in Stuttgart nieder. Seit 1985 entwickelten sich die Schwerpunkte HIV und Suchtmedizin, zunächst für Heroinabhängige, später auch speziell für Alkoholabhängige. Dr. Ulmer ist Gründungsmitglied der Fachgesellschaft von HIV-Schwerpunktärzten DAGNÄ und der heutigen Dt. Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS). Viele Jahre war er DGS-Vorstandsmitglied. Seine jahrzehntelang gesammelten, grafischen Darstellungen von HIV- und Suchtverläufen und seine wegweisenden, medikamentösen Suchtbehandlungsansätze sind einzigartig. Als besonderes Anliegen verfolgt er seit Jahren den Aufbau suchttherapeutischer Vertrauensstrukturen.
 
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