ES SIND DIE ALLTÄGLICHEN, die kleinen und großen Momente im Leben mit Kindern, die Eltern manchmal verunsichern oder gar an den Rand der Verzweiflung bringen. Was brauchen Kinder wirklich? Wie konsequent soll man schon bei einem Baby sein, wenn das Schlafen oder Trinken zum Problem wird? Kann man Kleinkinder zu sehr verwöhnen? Was tun, wenn ausgerechnet das teure Smartphone zum begehrtesten Spielobjekt wird? Wie viel dürfen Kinder mitreden und wann sollte man auch einmal streng sein? Diese und viele andere Fragen beantwortet Ingrid Löbner auf ihre unnachahmliche, erfrischend herzliche und souveräne Art. Erziehung braucht Mut und Muße, so ihre Botschaft. Mut zur Intuition, zur Langsamkeit - und auch die Muße zum Gewähren von kindlicher Langeweile oder endlosem Spiel, am besten in der freien Natur.

»Ich möchte den Eltern etwas von ihren Unsicherheiten nehmen und dazu beitragen, dass Kinder wieder mehr Kind sein dürfen.« Ingrid Löbner

Ingrid Löbner ist Diplompädagogin, Psychoanalytische Beraterin, Körper- und Traumatherapeutin. Sie arbeitet an der Familienberatungsstelle Pro Familia in Tübingen und lehrt seit 1991 an der Staatlichen Hebammenschule der Universität. Seit zehn Jahren ist sie Sprecherin des »Bündnis für Familie Tübingen«. Seit Jahrzehnten berät sie tagtäglich besorgte Eltern mit schreienden Babys, schwierigen Kleinkindern, unselbständigen Kindern von vier bis sechs, die ihre Familie überfordern. Bisher ist von ihr bei Fischer & Gann der Erfolgstitel »Gelassene Eltern - glückliche Kinder« erschienen (2016).

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