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Vsa Verlag Vom Abseits in die Mitte: die Gesundheitsämter
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Vom Abseits in die Mitte: die Gesundheitsämter
Kreisärzte, Medizinalräte, Amtsärzte: Geschichte und Aktualität einer Institution
Elsner, Gine

Lange Zeit gerieten die Gesundheitsämter ins Abseits, ihre Aufgaben wurden von den selbstständigen Ärzten übernommen. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie rufen alle danach, die vernachlässigten und kaputt ges

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parten Gesundheitsämter besser auszustatten. Gine Elsner stellt die Funktion dieser gesundheitspolitischen Institution dar und zeichnet ihre Geschichte nach. Der öffentliche Gesundheitsdienst begann im 19. Jahrhundert in Preußen mit den Kreisärzten und der Cholera. Schließlich standen den staatlichen Kreisärzten kommunale Gesundheitsamtsärzte der Gemeinden gegenüber. Denn die Städte stellten eigene Stadtärzte für ihre städtischen Hygienemaßnahmen an. Der Dualismus - Staat versus Gemeinde - führte zu Konkurrenz und Durcheinander bzw. Nebeneinander. Die staatlichen Kreisärzte waren eher konservativ bis reaktionär, die Kommunalärzte - besonders in Berlin - liberal oder gar sozialdemokratisch; vor allem jüdische Ärzte strebten in diese städtischen Positionen. Sie wurden wie die sozialdemokratischen Ärzte 1933 entlassen. Der Nazistaat vereinheitlichte das Gesundheitswesen, alle Gesundheitsämter wurden staatlich. Sie dienten nun der eugenischen 'Ausmerzung'. Die Amtsärzte beantragten Sterilisationen und waren eingebunden in die Kindereu­thanasie; Amtsärzte waren umfangreich für die 'Erb- und Rassepflege' zuständig: für das 'Ehetauglichkeitsgesetz' und für Zwangsarbeiter. Die Alliierten ließen die Gesundheitsämter weitgehend ungeschoren, denn sie brauchten sie gegen Seuchen und unzureichende Hygienebedingungen. Im Kalten Krieg wurden kollektive Gesundheitseinrichtungen als 'kommunistisches Teufelswerk' angesehen und die selbstständigen Artzpraxen ­favorisiert. Das Gesundheitsamt geriet ins Abseits. Bis Corona kam.

19,80 €
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Vsa Verlag Gebraucht, beklatscht - aber bestimmt nicht weiter so!
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Gebraucht, beklatscht - aber bestimmt nicht weiter so!
Geschichte wird gemacht: Die Berliner Krankenhausbewegung
Hrsg.: Habekost, Silvia / Lützkendorf, Dana / Plischek-Jandke, Sabine / Sklenar, Marie-Luise

Es begann mit einer Petition, die von 8.397 Beschäftigten von Charité, Vivantes und den Vivantes Töchtern unterschrieben und am 12. Mai 2021 an den Berliner Senat und die Geschäftsführungen übergeben wurde. Na

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ch 30 Tagen Streik an der Charité, 35 Tagen Streik bei Vivantes und 43 Tagen Streik bei den Vivantes Töchtern konnte der Sieg erklärt werden. Das war das Resultat einer beispiellosen gewerkschaftlichen Organisierung von Krankenhausbeschäftigten - Pflege, Funktionsdienst, Hebammen, Therapeut*innen, Reinigungskräften, Gärtner*innen, Transport, Gastronomie, Azubis und mehr - Seite an Seite. Es wurde und wird immer deutlicher, dass es keinen politischen Willen gibt, die Krankenhausfinanzierung zu ändern. Deshalb müssen es die Beschäftigten selbst in die Hand nehmen und damit Veränderung herbeistreiken. Wie und was funktioniert hat, welche Konflikte es gab und vieles andere mehr wird in diesem Buch beschrieben. Es ist keine Erzählung über die gerade in Pandemiezeiten gern beklatschten Beschäftigten, sondern in diesem Band schreiben diese selbst auf, wie sie Geschichte gemacht haben.

10,00 €
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Vsa Verlag Als Betriebsarzt bei Adler, Opel oder Hoechst
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Als Betriebsarzt bei Adler, Opel oder Hoechst
Arbeitsmediziner während der NS-Zeit in Hessen
Elsner, Gine

Das System von staatlichen Gewerbeärzten und Betriebs­ärzten wurde im Nationalsozialismus ausgebaut. Es diente der Leistungssteigerung der Beschäftigten - insbesondere unter den Vorzeichen der Kriegswirtschaft.

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Betriebsärzte waren zuständig für Zwangsarbeiter und für KZ-Häftlinge in den Fabriken. Exemplarisch wird an Biografien von Ärzten für die Region Hessen dargestellt, inwieweit diese Mediziner in das NS-Regime verstrickt waren. Gezeigt wird zudem, dass ein Neu­beginn 1945 ausblieb.

29,80 €
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Vsa Verlag Arbeit und Gesundheit: geschlechtergerecht?!
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Arbeit und Gesundheit: geschlechtergerecht?!
Präventive betriebliche Gesundheitspolitik aus der Perspektive von Männern und Frauen
Hrsg.: Endl, Hans-L. / Glänzer, Edeltraud / Mönig-Raane, Margret / Brandenburg, Stephan

Ziel der politischen Strategie des Gender Mainstreaming ist es, bei allen Entscheidungsprozessen die Auswirkungen auf Frauen und Männer zu berücksichtigen. Das Ziel ist die Verwirklichung der Gleichstellung der

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Geschlechter. Dieser Auftrag wird im Arbeitsschutz, bei der Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren und in der betrieblichen Gesundheitsförderung erst in wenigen Konzepten und Praxisvorhaben einbezogen. Im Netzwerk Gender in Arbeit und Gesundheit arbeiten VertreterInnen aus Gewerkschaften und gewekschaftsnahen Organisationen, aus Unfallversicherungen und Krankenkassen, WissenschaftlerInnen sowie freie BeraterInnen daran, die Entwicklung einer geschlechtergerechten betrieblichen Gesundheitspolitik zu befördern. Die Beiträge in der Veröffentlichung sind im Zusammenhang des Netzwerks entstanden und auf die betriebliche Praxis orientiert.

16,80 €
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Vsa Verlag Bevölkerungsmedizin & Öffentliche Gesundheit
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Bevölkerungsmedizin & Öffentliche Gesundheit
Geschichte des Gesunheitsamts Frankfurt am Main
Elsner, Gine / Tinnemann, Peter

Die Corona-Epidemie hat die Gesundheitsämter ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Plötzlich wurden sie gebraucht. Aber viele Menschen fragten sich: Was macht eigentlich ein Gesundheitsamt sonst? Denn die Gesun

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dheitsämter stehen eher am Rande des Gesundheitssystems. Dabei haben sie wichtige Aufgaben. Das Gesundheitsamt Frankfurt am Main wurde 1917 gegründet. Mit der Weimarer Republik wurde es zu einem Reformprojekt, zu einer Einrichtung der gesundheitlichen Vorsorge und Fürsorge. Die Vorbeugung von Krankheiten war sein Ziel. Soziale Vorsorge und soziale Fürsorge galten als wichtige medizinische Programme. Sozialhygiene und Sozialmedizin orientierten auf die unteren Bevölkerungsschichten, die unter besonders krankmachenden Bedingungen lebten. Die Verbesserung ihrer gesundheitlichen Verhältnisse war das Ziel dieser Bevölkerungsmedizin. Das Gesundheitsamt wurde zu einer starke Stimme zum Schutz sozial Benachteiligter. Der Aufstieg des Nationalsozialismus führte die Gesundheitsämter schließlich in die grausame Zwangspolitik der Ausgrenzung und Vernichtung. Die reformerischen Ideen der Weimarer Republik wurden brutal zerstört. Denn medizinisches Programm der Nationalsozialisten war die Herstellung einer jungen leistungsfähigen, deutschen und 'arischen' Gesellschaft, nicht die Sorge für Hilfsbedürftige in Elendsvierteln. Die Stadt Frankfurt am Main zog den Bruch in den Aufgaben des Gesundheitsamts brutal durch: Jüdische und sozialdemokratische Ärzte, die sich sozial engagierten, wurden entlassen. Das Gesundheitsamt wurde eingebunden in die reichsweite Politik von brutalisierendem Terror. Nach dem Ende des Nazizeit hatte auch das Frankfurter Gesundheitsamt Mühe, sich von der menschenverachtenden Politik zu erholen. Einen Bruch, wie es ihn 1933 gegeben hatte, gab es 1945 jedenfalls nicht. In der Nachkriegszeit gelang es nur unzureichend, an die fortschrittlichen Ideen der Weimarer Zeit anzuknüpfen. Dabei ist aktuell eine Stärkung der Bevölkerungsmedizin nicht nur unerlässli

24,80 €
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Vsa Verlag Das Ende der Angst
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Das Ende der Angst
Charité Berlin: »Outgesourcte« Therapeut*innen erstreiten ihre Rückführung
Hrsg.: Niemerg, Reinhold / Cerull, Maria / Mohrig, Susanne / Dulisch, Silvia

Die Rückführung der aus Deutschlands renommiertester Universitätsklinik ausgegliederten »Charité Physiotherapie und Präventionszentrum GmbH« (CPPZ) zum 1.1.2020 steht als Erfolg am Ende des Kampfes von Physioth

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erapeut*innen, Ergotherapeut*innen, Masseur*innen und Bademeistern, deren Arbeitsbedingungen sich während der Zeit der Ausgliederung stetig verschlechtert hatten. Eine Betriebsversammlung im September 2018 bildete den Auftakt zu einem insgesamt rund 50 Tage andauernden ver.di-Warnstreik, der mit der Rückführung der Beschäftigten in die Charité endete. Die Beteiligten schildern ihn aus verschiedenen Perspektiven, die eine Ahnung davon vermitteln, welch umfassende Bedeutung dieser Kampf für sie - nicht nur als Beschäftigte - hatte.

9,00 €
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Vsa Verlag Die Ärzte der Waffen-SS und ihre Verbrechen
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Die Ärzte der Waffen-SS und ihre Verbrechen
Elsner, Gine

Die 'Schutzstaffel' (SS) war zunächst eine kleine Gruppe von Männern zu Hitlers persönlicher Sicherheit. Sie war 'mehr security als Elite', zunächst Untergruppe der SA. Erst mit deren Auslöschung 1934, als sie

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mit 4,5 Mio. Mitgliedern zu mächtig geworden war und eine Bedrohung für die Reichswehr darstellte, begann der Aufstieg der SS. Sie war kein Verein, in den man eintreten und aus dem man wieder austreten konnte. Sie glich einem Orden. Auf dem Koppelschloss ihrer Mitglieder stand 'Unsere Ehre heißt Treue'. Die SS gliederte sich in drei Sparten: die Allgemeine SS, die SS-Totenkopfverbände zur Bewachung der Konzentrationslager und die SS-Verfügungstruppen, die schließlich zur Waffen-SS wurden. Ihre Beteiligung an zahlreichen Kriegsverbrechen ist umfangreich dokumentiert: 1941 wurden von Bataillonen der Waffen-SS im Protektorat Böhmen und Mähren 'anlässlich des zivilen Ausnahmezustands' 99 Personen in Prag erschossen und 21 erhängt; 54 Zivilisten in Brünn erschossen und 17 erhängt; es gab insgesamt 191 Hinrichtungen. Auch das Massaker 1942 im tschechischen Lidice ging auf dass Konto der Waffen-SS. Ein weiteres Massaker beging eine Formation der Waffen-SS im französischen Oradour sur Glane: am 10. Juni 1944 wurden 181 Männer des Orts erschossen, 254 Frauen und 207 Kinder wurden in die Kirche eingesperrt, anschließend wurde die Kirche angezündet. Im italienischen Marzabotto tötete die 16. SS-Panzergrenadierdivision 'Reichsführer-SS' Anfang Oktober 1944 mehr als 770 Personen, alte Männer, Frauen und 213 Kinder unter 13 Jahren. Jegliche militärischen Formationen benötigen Truppenärzte. Was waren das für Ärzte, die sich zur Waffen-SS meldeten? Wie kamen sie dorthin? Freiwillig? Wurden sie eingezogen? Und in welcher Weise waren die Ärzte der Waffen-SS an Kriegsverbrechen beteiligt? Die Autorin hat auf Basis der biografischen Daten von insgesamt 50 Waffen-SS-Ärzten deren Rolle im nationalsozialistischen Terrorregime untersucht. Unter ihnen Josef Mengele, der von der SS-D

16,80 €
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Vsa Verlag Freikorps, Korporationen und Kolonialismus
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Freikorps, Korporationen und Kolonialismus
Die soziale Herkunft von Nazi-Ärzten
Elsner, Gine

In diesem Buch geht die Autorin unter anderem der Frage nach, ob es eine Kontinuität von der medizinischen Praxis der Kolonialärzte zu den Nazi-Ärzten gab. Unter den sogenannten Schutztruppen waren Ärzte, die d

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ie Brutalität jener unterstützten. Deutsche Forscher experimentierten in den Kolonien. Einige ältere Nazi-Ärzte hatten eine koloniale Vergangenheit. Andere Ärzte kämpften in der Weimarer Zeit häufig in Freikorps, waren Mitglieder in Veteranenverbänden und studentischen Korporationen. Sie traten häufig schon vor Beginn der NS-Zeit in die NSDAP oder in die SA oder SS ein. Wie konnten dann von 1933 bis 1945 aus Ärzten Mörder werden, die sich in der Regel an der Euthanasie zur verbrecherischen Tötung von Kranken und Behinderten ohne gesetzliche Grundlage beteiligten? Gab es besondere biografische Merkmale der familiären Herkunft oder der Sozialisation? Gab es Unterschiede in der schulischen oder universitären Ausbildung zwischen Euthanasie-Ärzten und SS-Ärzten in den KZ einerseits und den wenigen Ärzten, die dem Nationalsozialismus widerstanden, andererseits? Denn nicht alle unterwarfen sich der Nazi-Ideologie, es gab neben zu vielen Tätern nur wenige Widerständler unter den Ärzten. Die Untersuchung zu mehr als 100 Euthanasie-Ärzten und mehr als 100 KZ-Ärzten zeigt deren biografische Herkunft auf. Verglichen wird sie mit der von ärztlichen NS-Widerständlern. Alle Ärzte kamen aus der gesellschaftlichen Oberschicht. Wodurch wurden die einen Widerständler und die anderen NS-Täter? Welche biografischen Merkmale unterschieden sie?

26,80 €
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Vsa Verlag Gesundheitsmangement im Betrieb
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Gesundheitsmangement im Betrieb
Integration und Koordination menschengerechter Gestaltung der Arbeit
Oppolzer, Alfred

Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Gesundheitspolitik und -management lassen sich daher nicht auf gesetzlichen Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung reduzieren. Vielmehr wird d

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ie Gesundheit der Beschäftigten in alle Managementprozesse eingebunden. Dieser Ansatz trägt den Rechten der Beschäftigten und ihren Interessen an Schutz, Erhaltung und Entwicklung ihres Arbeitsvermögens besser Rechnung.

19,80 €
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Vsa Verlag Handbuch Gesundheit & Beteiligung
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Handbuch Gesundheit & Beteiligung
Neue Instrumente für den Gesundheitsschutz in Betrieben und Behörden
Becker, Karina / Brinkmann, Ulrich / Engel, Thomas / Satzer, Rolf

Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz bietet eine Reihe von Mitbestimmungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, die häufig nicht ausgeschöpft werden. Vermittelt werden neben den Grundlagen des erneuerten Ar

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beitsschutzgesetzes verschiedene, vielfach praktisch getestete Verfahren der beteiligungsorientierten Gefährdungsbeurteilung. Für die Ermittlung psychischer Belastungen werden verschiedene Befragungs- und Auswertungsverfahren vorgestellt. Betriebliche Praxisbeispiele und Kommentare veranschaulichen die vorgestellten Methoden.

19,80 €
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Vsa Verlag Heilkräuter, »Volksernährung«, Menschenversuche
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Heilkräuter, »Volksernährung«, Menschenversuche
Ernst Günther Schenck (1904-1998): Eine deutsche Arztkarriere
Elsner, Gine

Ernst Günther Schenck (1904-1998) war einer der vielen Mediziner, die sich dem Nazi-Regime andienten. Der Sohn aus gutbürgerlichem Haus erwarb zwei Doktortitel. Nach Hitlers Machtübernahme wurde er Mitglied der

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NSDAP und der Waffen-SS. Er engagierte sich für die im 'Dritten Reich' forcierte 'wissenschaftliche Naturheilkunde', bevor diese angesichts der militärischen Anforderungen gegenüber der konventionellen Medizin wieder in den Hintergrund geriet. In seiner Eigenschaft als Ernährungsfachmann beriet er während des Zweiten Weltkriegs Herbert Backe, den Staatssekretär im Ernährungsministerium, der entschied, wer im Krieg wie viel zu essen bekam. Schenck hatte Kenntnisse von Massakern an Juden in der Sowjetunion und von den Lebensbedingungen in Ostarbeiterlagern und in Konzentrationslagern. Er war zudem verantwortlich für medizinisch sinnlose Ernährungsversuche an Häftlingen im KZ Mauthausen. Ein in den 1960er Jahren deshalb gegen ihn angestrebtes Ermittlungsverfahren wurde eingestellt. Schenck gelang es mit zahlreichen Publikationen, die mediale Öffentlichkeit in der Bundesrepublik für sich einzunehmen, nicht zuletzt mit seinem Buch 'Patient Hitler' von 1989. Das bislang jüngste Beispiel für die wohlwollende Rezeption ist der Film 'Der Untergang' - hier wird Schenck als selbstlos für die Verwundeten der letzten Kriegstage wirkender Arzt gezeigt, ohne Hinweis auf seine Vorgeschichte.

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Vsa Verlag Impfen für das Dritte Reich
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Impfen für das Dritte Reich
Über Vakzine, Versuche, Verbrechen
Elsner, Gine

Die Erfolgsgeschichte des Impfens begann 1796. Nachdem der englische Landarzt Edward Jenner (1749-1823) von einer Magd gehört hatte, sie bekäme die Menschenpocken nicht, da sie bereits die Kuhpocken gehabt habe

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, wurde er neugierig. Er impfte einen Jungen mit Kuhpocken, sechs Wochen später infizierte er ihn mit Menschenpocken. Der Junge erkrankte nicht. Es gab aber sofort auch Impfgegner. Als die Pockenschutzimpfung eingeführt wurde, fürchteten sie, ihnen wüchsen Kuhhörner, weil der Impfstoff aus Kuhpocken hergestellt wurde. Weil im Lateinischen die Kuh 'vacca' heißt, nennt man einen Impfstoff eine Vakzine. Mitunter wird behauptet, die Nationalsozialisten hätten Impfungen abgelehnt, da etwa Heinrich Himmler ein Anhänger des Okkultismus und von Homöopathie sowie Heilkräutern war. Davon kann nicht die Rede sein. Mit dem Vorrücken der Wehrmacht Richtung Osten nach dem Überfall auf Polen im September 1939 trafen die Armeen auf Krankheiten, die in Westeuropa nicht mehr bekannt waren. Ganze Bataillone wurden dahin gerafft von 'osteuropäischen Seuchen'. Antibiotika standen noch nicht zur Verfügung - so mussten Impfstoffe getestet und hergestellt werden, um die Soldaten zu impfen. Die Versuchspersonen stammten aus den KZ, aus Kriegsgefangenenlagern und aus psychiatrischen Anstalten oder Behinderteneinrichtungen. Tausende starben oder litten. Die Alliierten verurteilten einige der Täter. Kein Impfstoff, der während der NS-Zeit entwickelt wurde, überdauerte diese. Die Impfstoffe taugten nichts. Aber die Opfer mahnen. Aus dem Inhalt: Fleckfieber in der Wehrmacht Das Paul-Ehrlich-Institut Die Behringwerke in Marburg und Lemberg, die IG Farben und Fleckfieberimpfstoffe Experimente in den Konzentrationslagern Buchenwald und Natzweiler-Struthof Das Hygiene-Institut in Rajsko bei Auschwitz Ruhr bei den Soldaten: Impfstoffe dringend gesucht Typhus und Parathyphus: Tests im KZ Mauthausen

24,80 €
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Vsa Verlag Kranke Arbeitswelt
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Kranke Arbeitswelt
Ethische und sozialkulturelle Perspektiven
Hien, Wolfgang

Die arbeitswissenschaftliche und -psychologische Literatur überschlägt sich in dem Bemühen, Neuerungen in der Arbeitswelt auf den Begriff zu bringen. Dabei wird auch der Angriff auf unsere Gesundheit thematisie

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rt. Indes haftet den Veröffentlichungen oft der Geruch der Anpassung an vorgegebene Förderprogramme und Sprachspiele der Auftraggeber an, die sich eine Aufrechterhaltung des Wirtschaftsstandortes im bestehenden gesellschaftspolitischen Kontext wünschen. Die so genannten Keywords (»Motivation«, »Produktivität«, »Kreativität«, »Wettbewerbsfähigkeit« u.v.m.) werden nur selten kritisch unter die Lupe genommen. Wolfgang Hien dagegen legt die Finger in die Wunden »unserer« Arbeitsgesellschaft. Er geht davon aus, dass Ziele, Zwecke und Bedingungen der Arbeitswelt nicht von »uns«, auch nicht von anonymen Marktgesetzen, sondern von Macht- und Herrschaftsstrukturen, also konkreten Akteuren der Wirtschaftseliten, bestimmt werden. Die »schöne neue Arbeitswelt« ist wenig schön und wenig neu. Bei diesem Befund bleibt Hien nicht stehen - er entwickelt Grundzüge einer anderen Arbeitskultur. Aus dem Inhalt: Zur Geschichte der Arbeits- und Sozialmedizin Asbestkatastrophe - die tödlichen Folgen der kapitalistischen Fortschrittslogik Neoliberale Arbeitsverhältnisse und Konturen neuer Widerstandspotenziale Krankenhausarbeit unter Ökonomisierungsdruck Über die Arbeit hinaus: gegen entfremdete Körperlichkeit - für eine Kultur der Leiblichkeit und Solidarität

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Vsa Verlag Prävention: Pflicht & Kür
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Prävention: Pflicht & Kür
Gesundheitsförderung und Prävention in der betrieblichen Praxis
Hrsg.: Giesert, Marianne

Die Autorinnen und Autoren entwickeln konkrete Strategien für die betriebliche Umsetzung von Prävention. Im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie im Betrieblichen Eingliederungsmanagement wird vom Gesetzgeber d

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ie Prävention für alle Beschäftigten im Betrieb vorgeschrieben. Referenten und Referentinnen aus Betrieben, der Politik, der Wissenschaft sowie von Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und staatlichen Einrichtungen berichten über Strategien und gute Beispiele von Primär-, Sekundär-, Tertiärprävention und betrieblicher Gesundheitsförderung. Aus dem Inhalt: - Human und effizient: Prävention durch Prozessmanagement - Präventives Gesundheitsmanagement - Prävention und Betriebliches Eingliederungsmanagement - Gesundheitsförderung und Prävention als gemeinsame Aufgabe im Betrieb - Gesetzliche Grundlagen für die betrieblichen Interessenvertretungen

12,80 €
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Vsa Verlag Rücksichtslos gegen Gesundheit und Leben
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Rücksichtslos gegen Gesundheit und Leben
Gute Arbeit und Kapitalismuskritik - ein politisches Projekt auf dem Prüfstand
Pickshaus, Klaus

Immer maßlosere Anforderungen an die Beschäftigten sind Resultat einer neuen Maßlosigkeit in der Ökonomie, die durch extreme Renditeerwartungen der Finanzmärkte angetrieben wird. Burnout und zunehmende psychisc

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he Erkrankungen gehören zur prekären Gesundheitsbilanz. Eine solche Rücksichtslosigkeit gegen Gesundheit und Leben der Beschäftigten, die von Beginn an den Kapitalismus prägte, lässt sich nur durch gesellschaftliche Aktionen - und das sind vor allem erkämpfte Regulierungen und das Wirken der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung - eindämmen. Das Projekt Gute Arbeit, zuerst entwickelt innerhalb der IG Metall mit dem Anspruch einer neuen Humanisierungsoffensive, stand Pate bei der erfolgreichen Revitalisierung von Arbeitspolitik. War Gute Arbeit anfangs ein ausschließlich gewerkschaftlich geprägter Begriff, so führte das erfolgreiche Agenda Setting zu seiner breitest möglichen Nutzung. Umso wichtiger ist es, die inhaltlichen Kernelemente, die strategische Ausrichtung und die zentralen Handlungsfelder zu definieren und auszufüllen. Barrieren und Chancen einer Gute-Arbeit-Initiative lassen sich nur auf der Grundlage einer kritischen Analyse der Rahmenbedingungen des Finanzmarktkapitalismus erkunden. Dazu gehört die Frage, wie das Kapital zur Rücksicht auf Gesundheit und Leben der abhängig Beschäftigten gezwungen werden kann. Der Kampf um zeitgemäße Regulierungsformen, die nicht stellvertretend, sondern nur durch die Mobilisierung der Beschäftigten selbst Wirkung entfalten, ist ein Kernelement der Gute-Arbeit-Strategie. Die gewerkschaftliche Anti-Stress-Initiative wird hier u.a. als Beispiel analysiert, bei dem mittlerweile erste politische Erfolge zu registrieren sind.

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Vsa Verlag Schattenseiten einer Arztkarriere
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Schattenseiten einer Arztkarriere
Ernst Wilhelm Baader (1892 - 1962)
Elsner, Gine

Am 14. Mai 1925 wurde am Kaiserin-Auguste-Viktoria-Krankenhaus im Arbeiterviertel Berlin-Lichtenberg eine Station für Gewerbekrankheiten unter der Leitung Ernst Wilhelm Baaders eingerichtet - das Gründungsdatum

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der modernen Arbeitsmedizin in Deutschland. Mit seiner Auffassung von der Bedeutung der Gewerbemedizin für die 'wirtschaftliche und gesundheitsmäßige Rassenentwicklung' kann Baader schon 1930 in der ideologischen Nähe der späteren Machthaber verortet werden. 1933 profitierte er von der Vertreibung jüdischer Ärzte: Er wurde Chefarzt im Städtischen Krankenhaus Berlin-Neukölln, wo er nach 1934 als außerordentlicher Professor das neu eingerichtete Universitäts-Institut für Berufskrankheiten leitete. Gine Elsner hinterfragt das Selbstbild der Arbeitsmedizin, in dem deren weitgehende Kontinuität unabhängig vom politischen System behauptet wird. Ihr Fazit: Baader ist keine geeignete Person, den Posten eines 'Altmeisters' der deutschen Arbeitsmedizin zu übernehmen.

12,80 €
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Vsa Verlag Staatstragende Arbeitsmedizin
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Staatstragende Arbeitsmedizin
Franz Xaver Koelsch (1876-1979): Bayerischer Landesgewerbearzt von der Monarchie bis zur Bundesrepublik
Elsner, Gine

Franz Xaver Koelsch diente als Ministerialrat dem bayerischen König, der Weimarer Republik, dem Naziregime und der Bundesrepublik Deutschland. Mehr als 40 Jahre lang, bis 1950, war er Beamter des deutschen Staa

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tes. Er war ein katholischer Konservativer, kein Mitglied der NSDAP, aber er verhielt sich loyal gegenüber allen Dienstherren. Franz Koelsch gilt als »Altmeister« der deutschen Arbeitsmedizin, er wird ihr »Begründer« und ihr »Vater« genannt. Wie aber sieht eine Arbeitsmedizin aus, die sich jeder Staatsform anpasst? Gine Elsners biografische Darstellung versucht eine Antwort. Ihr Fazit: Sehr innovativ war diese Arbeitsmedizin nicht. Denn Franz Xaver Koelsch hatte immer auch das Wohl der Wirtschaft im Blick. Ein Bedauern über die nationalsozialistische Katastrophe äußerte er hingegen nicht.

29,80 €
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Vsa Verlag Verfolgt, vertrieben und vergessen
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Verfolgt, vertrieben und vergessen
Drei jüdische Sozialhygieniker aus Frankfurt am Main: Ludwig Ascher - Wilhelm Hanauer - Ernst Simonson
Elsner, Gine

Sozialhygieniker untersuchten die ungleiche Verteilung von Krankheiten und gingen den Zusammenhängen von Krankheit und gesellschaftlichen Bedingungen auf den Grund. Mit der Vertreibung, gar Ermordung vieler jüd

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ischer Mediziner in der NS-Zeit verschwand das Fach. Die jüdischen Ärzte wurden vergessen. Das gilt auch für die drei in diesem Buch beschriebenen Frankfurter Sozialhygieniker: Ludwig Ascher (1865-1942, deportiert und ermordet in Litzmannstadt/Lodz), Wilhelm Hanauer (1866-1940) und Ernst Simonson (1898-1974).

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Vsa Verlag Von Krakau nach Kapstadt
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Von Krakau nach Kapstadt
Deportiert nach Auschwitz: Bericht einer Überlebenden des Holocaust
Hrsg.: Elsner, Gine

Peggy Berolsky wurde als Peska Weinstock 1926 im polnischen Koszyce unweit von Krakau geboren. Nach dem Überfall auf Polen beschlagnahmten die deutschen Besatzer die elterliche Wohnung. Ihre Eltern und Geschwis

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ter wurden ins Ghetto Lublin deportiert und kamen in einem Vernichtungslager um. Peggy gelang zunächst die Flucht, doch wurde sie gefangen genommen und gefoltert. Im Lager Plaszow bei Krakau gehörte sie nicht zu den 'Schindler-Juden', die durch ihre Arbeit bei dem Unternehmer Oskar Schindler eine größere Überlebens­chance hatten, sondern wurde in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie überlebte dieses Vernichtungslager sowie den Todesmarsch nach Bergen-Belsen und wurde von britischen Truppen befreit. Später emigrierte sie nach Südafrika.

12,80 €
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Vsa Verlag Wehrmachtsmedizin & Militärjustiz
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Wehrmachtsmedizin & Militärjustiz
Sachverständige im Zweiten Weltkrieg: Beratende Ärzte und Gutachter für Kriegsgerichte der Wehrmacht
Elsner, Gine / Stuby, Gerhard

Soldaten, die sich im Zweiten Weltkrieg den Kriegsdienst entzogen, drohte die Todesstrafe, »Selbstverstümmeler« und »Simulanten« kamen vor das Kriegsgericht. Entdeckt wurden sie von Ärzten. Es waren die behande

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lnden Ärzte an der Front, die meldeten, und es waren die beratenden Ärzte, die begutachteten. Zu den Beratern gehörten während der Nazizeit alle, die in der Medizin Rang und Namen hatten. Das überraschende Ergebnis: Die Ärzte beurteilten die Selbstverstümmelung rigoroser als die Kriegsrichter. Das ärztliche Ethos wurde den militärische Zielen untergeordnet. Dabei blieb die Humanität oft auf der Strecke.

16,80 €
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Vsa Verlag »Ja, daran hing sein Herz ...«
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»Ja, daran hing sein Herz ...«
Der Gewerbehygieniker und engagierte Gewerkschafter Franz Karl Meyer-Brodnitz (1897-1943)
Elsner, Gine / Steinecke, Verena

Franz Karl Meyer-Brodnitz, der Sohn eines jüdischen Bankiers aus Berlin, wandte sich früh der Sozialdemokratie zu. Er war Schüler des Sozialhygienikers Alfred Grotjahn und arbeitete als Arzt in den kasseneigene

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n Ambulatorien. Schließlich wurde er vom konservativen Ärzteverein Hartmannbund ausgeschlossen. Beim Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB), der ihn als Gewerbehygieniker einstellte, setzte er sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer ein. Als die Nazis 1933 an die Macht kamen, wurde ihm gekündigt, 1935 wurde er in die Emigration nach Palästina gezwungen. Auch hier engagierte er sich für den Aufbau gewerbehygienischer Strukturen. Er starb 1943 viel zu früh, um noch erste Erfolge seiner Arbeit erleben zu können.

18,80 €
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Vsa Verlag »Wir sind keine Schnäppchen«
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»Wir sind keine Schnäppchen«
Auch Beschäftigte in sozialen Diensten brauchen Tarifverträge
Hopmann, Benedikt / Kamp, Karl / Schroeder, Klaus

In dem Berliner Unternehmen »Lebenshilfe gGmbH« werden behinderte Menschen betreut. Aber aus welchen Quellen werden diejenigen finanziert, die in solchen Unternehmen arbeiten? In diesem Buch geht es zum einen d

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arum, wie viel für Menschen aufgewendet wird, die behindert sind und wer das zahlt. Es geht aber auch um die Bezahlung derjenigen, die diese Behinderten unterstützen. Denn es kann nicht sein, dass diejenigen, die behinderte Menschen betreuen, besonders schlecht bezahlt und ihnen ihre Grundrechte verwehrt werden. Vor allem in Unternehmen, die glauben, dass sie aufgrund ihres gesellschaftlichen »Dienstauftrags« keine Tarifverträge mit Gewerkschaften abschließen müssten. Der exemplarische Kampf von »Lebenshilfe«-Beschäftigten in Berlin um ein besseres Gehalt, gewerkschaftliche Interessenvertretung und einen Tarifvertrag ist auch ein Kampf um ihre gesellschaftliche Anerkennung und damit um die gesellschaftliche Wertschätzung von sozialen Berufen.

9,00 €
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Vsa Verlag Was wir von Corona lernen könnten
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Was wir von Corona lernen könnten
Über die Entstehung, Eindämmung und den politischen Umgang mit einer Pandemie
Elsner, Gine
14,80 €
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