Angst ist ein Phänomen, welches fortwährend und allerorten in zwischenmenschlichen Beziehungen erzeugt und bearbeitet wird.Sie ist ungleich verbreitet und verteilt, unterliegt als Kommunikationsgegenstand kultu
...alles anzeigenrellen Prägungen und ruft sozial folgenreiche Schädigungen hervor. Dieses essential bietet eine kurzgefasste Erkundung der sozialen Natur der Angst. Mit dieser wird eine Soziologie der Angst angeregt, die nicht nur untersucht, wie Angst entsteht und sich wandelt, sondern auch aufdeckt und problematisiert, wann und wie soziale Verhältnisse unnötige und leidvolle Angst fördern und wann und wie ein produktiver Umgang mit Angst verhindert wird. Der Inhalt - Das Angstproblem in der deutschen Soziologie - Bestimmungen der Angst als soziales Gefühl - Verbreitung und Verteilung der Angst - Theorien der sozialen Angst - Angst und Politik Der Autor Friedrich W. Stallberg war langjährig als Hochschullehrer für Soziologie an der TU Dortmund tätig. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen über verschiedene soziale Probleme und den Zusammenhang von Gefühlen und Gesellschaft.
In Deutschland fehlt es bislang an Konzepten und Lösungen, wie Hebammen mit Hochschulabschluss entsprechend ihrer Kompetenzen im Arbeitsfeld Krankenhaus eingesetzt und weiterentwickelt werden können. Mit dem Zi
...alles anzeigenel, erste Zahlen in dem wenig erforschten Feld zu generieren und Implikationen für die weitere Forschung und die Praxis abzuleiten, untersucht die vorliegende prospektive Querschnittstudie die Sicht junger Bachelorhebammen in Bezug auf deren Einschätzung gegenwärtiger Entwicklungsmöglichkeiten, Zukunftsvisionen und als adäquat angesehene Voraussetzungen für die berufliche Weiterentwicklung. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Motivation und Bereitschaft zur beruflichen Weiterentwicklung mit Übernahme verantwortungsvollerer Aufgaben und dem Voranbringen der geburtshilflichen Versorgung. Die Notwendigkeit einer breit angelegten Diskussion zur Einführung von Advanced Practice-Rollen im Hebammenwesen in Deutschland kann abgeleitet werden.InhaltsverzeichnisEinleitung.- Methodik.- Ergebnisse.- Diskussion.
Die AutorInnen befassen sich mit dem Hospiz als einer Versorgungsform, in der sich überlebende Begleiter und sterbende Patienten begegnen und unterstützen. Das Hospiz steht für die Einsicht, dass das Sterben zu
...alles anzeigenm Leben gehört und dass Menschen am Lebensende zu uns gehören! Die Entstehung einer modernen Palliativmedizin hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass es in Deutschland zu einer Ergänzung von Konzepten der Hospizversorgung und der Palliativmedizin gekommen ist.
Mario Schreiner untersucht auf der Basis von 20 problemzentrierten Interviews, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse und der empirisch begründeten Typenbildung ausgewertet wurden, wie sich die Beschäftigung i
...alles anzeigenn Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) auf ihre Beschäftigten auswirkt. Der Autor beleuchtet dabei die Wahrnehmung von sozialer Teilhabe und gesellschaftlicher Anerkennung durch diese besondere Beschäftigungsform und identifiziert vier Typen von Werkstattbeschäftigten. Die theoretische Grundlage der empirischen Untersuchung bildet die Verbindung und Operationalisierung von Teilhabekonzept und Anerkennungstheorie.
Der Open-Access-Sammelband nimmt die Interdependenzen von Gesundheit und sozialer Ungleichheit in den Fokus. Demografische und epidemiologische Entwicklungen lassen einen erheblich erhöhten Druck auf die medizi
...alles anzeigennische und pflegerische Versorgung im Alter erwarten. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, welche Ungleichheitsrisiken bestehen und inwiefern sich diese in Zukunft verändern oder verstärken. Im Ergebnis wirft der Band ein Schlaglicht auf die bereits existierenden Wechselwirkungen und beleuchtet die Möglichkeiten gesellschaftspolitischer Intervention. Die HerausgeberInnen Andrea Teti, Professor der Gerontologie (Altern und Gesundheit), leitete als geschäftsführender Direktor das Institut für Gerontologie (IfG) an der Universität Vechta. Er wurde in die Kommission des Altersberichts der Bundesregierung zur Erstellung des neunten Altenberichts berufen. Silke Neuderth, Professorin für Gesprächsführung und Gruppenprogramme an der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Sie verfügt über praktische Erfahrungen in Therapie und Beratung psychisch belasteter und erkrankter Menschen wie auch in der Prävention von psychischen Erkrankungen. Maria Pavlova, Professorin für Psychologische Gerontologie am Institut für Gerontologie, Universität Vechta. Sie ist Sprecherin des Fachs Gerontologie in Vechta und für Re-Akkreditierung der gerontologischen Studiengänge zuständig. Gabriele Ziese, Forschungsassistenz in der Gerontologie der Universität Vechta. Nach ihrem Wechsel ins Referat Forschung Nachwuchsförderung und Transfer arbeitet sie im Bereich Kooperationen und Partnerschaften.
Die Studie untersucht mit empirischen Methoden, wie Paare die Kindererziehungszeiten organisieren und verhandeln und wie sich das Elterngeld auf die geschlechtergerechte Aufteilung der Familienarbeit ausgewirkt
...alles anzeigenhat.
Über Gesundheit zu reden funktioniert auf Fachkongressen und im Wartezimmer genauso gut wie auf Partys und Parteitagen. Interessant an all diesen verschiedenen Gesundheitserzählungen sind folgende Fragen: Worüb
...alles anzeigener wird geredet? Wer redet viel und wer wenig? Warum und mit welcher Wirkung wird geredet? Die Erzählforschung untersucht die Funktionsweisen von alltäglichen und wissenschaftlichen Erzählungen und ihre Potenziale, die Wirklichkeit nicht nur zu beschreiben und zu erklären, sondern auch zu beeinflussen. Das Thema Gesundheit unter Erzählperspektive zu beleuchten ist gewinnbringend, denn während die fachlichen Inhalte des Gesundheitsnarrativs sehr weitreichend erkundet werden, sind seine begleitenden erzählerischen Elemente kaum beforscht, obwohl sie z.B. Aufschluss darüber geben können, warum der Waschbrettbauch den Wohlstandsbauch als sichtbares Zeichen von erfolgreicher Lebensführung ablösen konnte und wie das Erzählen diese Wirklichkeitstransformation begleitet hat. Beim faktual-fiktionalen Gesundheitsnarrativ geht es also nicht um die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, sondern erzählt wird eine spannende Geschichte über Wohlsein und Wehklagen, tugendhafte und sündige Lebensweisen, fitte Gewinner und matte Verlierer.
Eine an den Bedürfnissen der Patienten orientierte und bezahlbare Versorgung ist zukünftig nur möglich, wenn sich das deutsche Gesundheitswesen grundlegend wandelt. Wohin die Reise gehen sollte, zeigen die Gesu
...alles anzeigenndheitssysteme anderer Länder: Wir brauchen den Übergang zu einer integrierten, sektor- und berufsgruppenübergreifenden Versorgung mit einer stärkeren dezentralen Verankerung der Prozesse und Strukturen. Erste Schritte in diese Richtung wurden Anfang des Jahrtausends eingeleitet. Doch in den letzten Jahren kamen diese Schritte ins Stocken. Namhafte Autoren aus Wissenschaft, Verbänden, Sozialversicherung, Verwaltung, Praxis und Industrie zeigen in diesem Buch auf, wie es in Richtung regionaler, integrierter Versorgungsformen weitergehen sollte.
Medizinökonomie ist die Anwendung ökonomischer Methoden auf die Medizin, ins-besondere auf die medizinische Versorgung. Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Behandlung, denn die erfolgreiche Behandlung g
...alles anzeigenilt in der Medizin wie in der Medizinökonomie als oberste Maxime professionellen Handelns. Die Komplexität der medizinischen Versorgung in Deutschland mit ihren zahlreichen Akteuren, unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen und Verflechtungen erfordert viele Regularien und Abstimmungsprozesse, die für Außenstehende oft nur schwer zu durchschauen sind. Der wissenschaftliche wie der praxisbezogene Austausch von Wirtschaft und Medizin gestalten sich aufgrund der manchmal uneinheitlichen Sicht auf die Dinge schwierig und führen nicht selten zu Missverständnissen. Genau hier setzt das zweibändige Lehrbuch an: Namhafte Experten aus Ökonomie (z. B. Heribert Meffert) und Gesundheitswesen (z. B. Norbert W. Paul) machen der jeweils anderen Seite die Bedeutung ihrer Disziplin in verständlicher Weise klar. So entsteht ein neuer Standard in der Verschränkung und der Diskussion von Wirtschaft und Medizin. Autoren aus Wissenschaft und Praxis sorgen für eine fachlich abgesicherte, wie auch für eine anwendungsbezogene Darstellung der medizinökonomisch relevanten Themenfelder aus Wirtschaft, Medizin, Recht, Verwaltung und (Selbst-)Organisation. Der Leser erhält in diesem Buch einen fundierten Überblick über den Status quo und die aktuellen Fragen des deutschen Gesundheitssystems.
Die AutorInnen dieses Sammelbandes untersuchen zentraleThemen der sozialen Gerontologie mit dem Blick auf Teilhabe im Alter: Armut undLebensstandardsicherung, Migration, Wohnen, Bildung und Lernen, Mobilität,Te
...alles anzeigenchnik, Seniorenwirtschaft, betriebliches Alternsmanagement, Erwerbsarbeit Älterer,informelle und formelle Unterstützungssysteme, Generationenbeziehungen,Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege, gesundheitliche und pflegerischeVersorgung, Personalbedarf in Altenarbeit und -pflege, quartiersbezogeneAltenpolitik und -arbeit, Demografiekonzepte, politische und soziale Partizipation.Eingeordnet werden die Beiträge in die Zusammenhänge von Lebensqualität, sozialen Innovationen undKritischer Gerontologie. Deutlich werden neue Sichtweisen auf das Alter sowieHerausforderungen und Perspektiven für Forschung, Praxis und Politik.InhaltsverzeichnisLebenslagen, Lebensformen und soziale Integration.- Arbeit, Wirtschaft und Technik im Alter.- Seniorenpolitik, kommunale Planung und Beratung.- Soziale Gerontologie im kritischen Diskurs.
Demenz ist eine der häufigsten alterskorrelierten Erkrankungen unserer Zeit. Die meisten Menschen mit Demenz werden aktuell von ihren Angehörigen in der eigenen Häuslichkeit begleitet und betreut, ohne dass die
...alles anzeigenkonkreten Gestaltungsprozesse bisher Gegenstand von Forschungsbemühungen gewesen wären. An dieser Stelle setzt die Studie an, indem der Blick auf die individuellen Konstruktionen der Unterstützungsarrangements durch die Angehörigen gerichtet wird. Es werden sowohl Gelingensfaktoren als auch Hindernisse der alltäglichen Gestaltung aus der Perspektive der Angehörigen thematisiert. Dabei verdeutlichen die vorliegenden Ergebnisse einerseits die Vielzahl vorhandener Strategien zur Gestaltung der Arrangements und zeigen andererseits die unterschiedlichen prekären Strukturen auf.