Die Leser des Buches werden von 13 Burnout-betroffenen Menschen in ihre Lebenserzählungen mitgenommen. Diese Erzählungen konnten sie alle erst jetzt aus der rückwärtigen Perspektive aufschreiben, obwohl bei all
...alles anzeigenen so etwas wie eine Ahnung der Zusammenhänge während des Burnout-Prozesses anklang. Zu schmerzlich wäre es gewesen, sich einzugestehen, dass die eingeschlagene Richtung nicht stimmt bzw. den jeweiligen Alltag nicht schaffen zu können, da wir in einem Burnout-Prozess unserer Gesellschaft meist die Deutungshoheit lassen: Du bist zu schwach, Du bist ein Versager, andere schaffen das, das musst Du auch schaffen, denk dran, was Du dafür investiert hast!' Doch im Nachhinein haben sich alle erlaubt, selbst zu deuten, was sie erlebt haben, und bezeichnen die Erfahrung im Burnout als entscheidend wichtiges Erleben in ihrem Leben hin zu einem wesensnäheren Alltag. Die Retroperspektive erlaubt es allen den Prozess als wichtige Richtungsänderung und Reifung zu sehen und doch hätten alle sehr gerne ihren Burnout-Prozess frühzeitiger verlassen, hätten sie gewusst wie. Alle haben aber auch verstanden und dargestellt, warum es bei ihnen zum Burnout kommen 'musste'. Von Betroffenen lernen heißt also auch die Frage zu beantworten, inwieweit sich ein Burnout-Prozess frühzeitig bemerken lässt und ob es bewährte Exit-Strategien dafür gibt. Des weiteren kommt die Frage auf, ob es eine Burnout-Prävention geben kann. Dieses Buch gibt daher 13 persönliche Antworten.
Paul Ehrlich war einer der bedeutendsten Lebenswissenschaftler seiner Zeit. Er hat unser heutiges Verständnis zum Ablauf immunologischer Prozesse maßgeblich geprägt. Ebenso geht die Idee der modernen Arzneimitt
...alles anzeigenelforschung, systematisch nach Substanzen zu suchen, ihre Wirkung auf Krankheitserreger und Zellen zu prüfen und ggf. die Zusammensetzung der Substanzen zu modifizieren, auf Paul Ehrlich zurück. Der vorliegende Band präsentiert eine Auswahl von Ehrlichs Publikationen, die das gesamte Spektrum seiner Arbeitsthemen abbilden, von seinem 1877 publizierten Artikel über die Anilinfärbungen bis zu den 1910 veröffentlichten ¿Schlußbemerkungen¿ zum Salvarsan. Es wurden Publikationen gewählt, über die das Verbindende seiner Forschungen deutlich wird. Vorangestellt ist eine Einleitung, die den Lebensweg Paul Ehrlichs skizziert, in seine wissenschaftlichen Arbeiten einführt, die Textauswahl erläutert und die seine verschiedenen Arbeitsfelder miteinander in Bezug setzt.
Gespräche können Menschen miteinander verbinden oder auch entzweien. Egal ob zwischen Arzt und Patient, Partnern, Eltern und Kindern, Freunden oder Arbeitskollegen ¿ jede noch so alltägliche Unterhaltung kann n
...alles anzeigenegative oder aber auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Beteiligten haben. So können Gespräche ebenso verletzen, entmutigen und demotivieren wie auch versöhnen, Mut machen, motivieren oder trösten.Dieses Buch beleuchtet die besondere Bedeutung eines guten Arzt-Patienten-Gesprächs in der Sprechstunde - auch oder gerade, weil für Ärzte die Zeit pro Patient immer knapper wird. Die Autorin zeigt mit einem ganzheitlichen Blick, welche Rahmenbedingungen und möglichen Störfaktoren das Gespräch wechselseitig beeinflussen und wie sich gelungene Kommunikation auf das körperliche und geistige Wohlbefinden auswirkt. Konkrete Beispiele veranschaulichen, wie Arzt und Patient zu einem guten Austausch auf Augenhöhe kommen und somit bereits das Gespräch Teil der Medikation und des Heilungsprozesses werden kann.Eine Lektüre für alle, die erfahren möchten, wie das persönliche und direkte Gespräch zu einem Medikament ohne Nebenwirkungen werden kann.
Die AutorInnen dieses Sammelbandes untersuchen zentrale Themen der sozialen Gerontologie mit dem Blick auf Teilhabe im Alter: Armut und Lebensstandardsicherung, Migration, Wohnen, Bildung und Lernen, Mobilität,
...alles anzeigenTechnik, Seniorenwirtschaft, betriebliches Alternsmanagement, Erwerbsarbeit Älterer, informelle und formelle Unterstützungssysteme, Generationenbeziehungen, Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege, gesundheitliche und pflegerische Versorgung, Personalbedarf in Altenarbeit und -pflege, quartiersbezogene Altenpolitik und -arbeit, Demografiekonzepte, politische und soziale Partizipation. Eingeordnet werden die Beiträge in die Zusammenhänge von Lebensqualität, sozialen Innovationen und Kritischer Gerontologie. Deutlich werden neue Sichtweisen auf das Alter sowie Herausforderungen und Perspektiven für Forschung, Praxis und Politik.