Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter berichten in diesem Buch, was sie heute im Alltag ihrer Profession an Zumutungen und Halbheiten erleben. Unter dem Diktat eines angeblich alternativlosen Sparens verkümm
...alles anzeigenert ihr Einsatz immer mehr zu einer ¿Fast Food-Sozialarbeit¿, die Schritt für Schritt ihre Fachlichkeit und ihre ethischen Werte einbüßt. Soziale Arbeit wird im Kontext neoliberaler Politik gegängelt. Hilfe wird oft gar nicht mehr gewährt oder billigere, aber ineffiziente Hilfen werden der notwendigen vorgezogen. Und den Klientinnen und Klienten wird, statt sie sozialpädagogisch zu begleiten, häufig längst mit Druck und Sanktionen begegnet. ¿Das kann ich nicht mehr verantworten!¿ Immer wieder werden Empörung und Ohnmacht darüber deutlich, als Teil einer menschenfeindlichen Sozialpolitik selbst zu Mittäterinnen und Mittätern zu werden oder die Entwürdigung der Klientel tatenlos hinnehmen zu müssen. Dieses Buch will das Schweigen über oft skandalöse Zustände in der Sozialen Arbeit von heute endlich brechen. Mit kritischen Berichten aus den Arbeitsfeldern: Allgemeiner Sozialer Dienst, Ambulante Psychiatrie, Arbeit mit Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, Arbeit mit behinderten Menschen, Berufsberatung, Einzelhilfe mit behinderten Erwachsenen u.a., Erziehungsberatung, Jugendamt, Kinderschutzarbeit, Krisenwohnung, Migrationsberatung, Mobile Jugendarbeit, Randgruppenarbeit, Schulsozialarbeit, Soziale Gruppenarbeit, Sozialpädagogische Familienhilfe, Sozialpsychiatrie, Stationäre Unterbringung von Kindern und Jugendlichen, Suchtberatung, Wohnungslosenhilfe, Zugehende Berufsberatung
Dieser Titel erscheint im Paranus Verlag der Brücke Neumünster. Als Fritz Niemand zwanzig Jahre alt ist, veranlasst eine NS-Gesundheitsfürsorgerin seine Einweisung in die Heil- und Pflegeanstalt Schleswig. Ein
...alles anzeigenlanger Leidensweg beginnt. Aufgrund der Diagnose Schizophrenie wird Fritz Niemand 1936 zwangssterilisiert und Anfang 1944 mit einem Transport in die Tötungsanstalt Obrawalde bei Meseritz in Polen geschickt. Wie durch ein Wunder überlebt Niemand das alltägliche Morden. Nach der Befreiung vom Faschismus erlebt er jedoch statt der Anerkennung als Verfolgter, statt Rehabilitation und Entschädigung eine zweite Verfolgung. Aber Fritz Niemand kämpft weiter. Nach dem Tod der Mutter beginnt er, trotz ihrer gegenteiligen Mahnung, öffentlich über seine Erlebnisse zu sprechen: Ich hatte ein Interesse daran, der 'Lüge' entgegenzuwirken." Horst Illiger zeichnet anhand vieler Gespräche, Fotos und Dokumente den Lebensweg eines der letzten Zeitzeugen des nationalsozialistischen Rassenwahns nach. Umfangreiche Hintergrundinformationen erläutern die zeitgeschichtlichen Zusammenhänge. So ist ein besonderes Geschichtsbuch des vergangenen Jahrhunderts entstanden, das Einzug an deutschen Schulen halten sollte. Der Inhalt: Die Zeit des Glücks war kurz Die frühe Kindheit in Luhnstedt und Nindorf Exkurs: Das Züchtigungsrecht in der Schule Ein seelischer Schmerz Umzug nach Rendsburg Besuch der Realschule Ende der Schulzeit Wie eine Sonne Die Großmutter Versuche der Orientierung Der Einstieg ins Arbeitsleben gelingt nicht Freiwilliger Arbeitsdienst Reichsmarine Die Würde des Menschen ist antastbar Heil- und Pflegeanstalt Schleswig Stadtfeld Zwangssterilisation Exkurs: Das Erbgesundheitsgesetz Zwangssterilisation in Schleswig-Holstein Heil- und Pflegeanstalt Schleswig-Stadtfeld Milieuwechsel Umschulung zum Schlosser Tätigkeit in Norwegen Universitäts-Nervenklinik Kiel Als Schlosser in Hamburg Der Mensch ist des Menschen größter Feind Einweisung in die Nervenklinik Eppendorf V
Ilse Eichenbrenner entführt uns in ihrem dritten Karsten Schäfer-Roman in einen Berliner Krisendienst - oder anders: ins Zentrum des alltäglichen Wahnsinns. Eigentlich erwartet Karsten - im Hauptberuf Sozialarb
...alles anzeigeneiter - dort eine ganz normale Schicht, die er mit seinem Kollegen Harry getauscht hat. Doch dann hängt eine ominöse Plastiktüte am Türgriff, wahrscheinlich der neueste Einfall der "Sängerin", die schon alle Krisendienste der Stadt mit ihren trällernden Anrufen genervt hat. Und das ist nur der Anfang: Verzweifelte Anrufer, interne Intrigen und dramatische Einsätze lassen die Situation eskalieren ... Schnell wird klar, dass die Probleme im Krisendienst-Team denen der "Außenwelt" fast den Rang ablaufen. Doch Karsten Schäfer bleibt cool. Cool wie ein Vulkan. Ein präziser, einfühlsamer und spannender Insiderbericht aus einem Mikrokosmos zwischen Hilfe und Ohnmacht.
Was Dorothea Buck durch ihren bahnbrechenden Lebensbericht ¿Auf der Spur des Morgensterns. Psychose als Selbstfindung¿ und ihr langjähriges Engagement für die Interessen von psychoseerfahrenen Menschen in Deuts
...alles anzeigenchland und Europa in Bewegung gesetzt hat, ist einzigartig in der Psychiatriegeschichte der letzten Jahrzehnte. Es gibt wohl wenige Menschen, die wegen ihrer kämpferischen Gradlinigkeit so anerkannt und verehrt werden wie die beständige Mahnerin, die sich auch heute noch im hohen Alter als Jahrhundert-Zeugin immer wieder kritisch und ermutigend zu Wort meldet. So gibt es tatsächlich keinen besseren Buchtitel für ihre jetzt erscheinenden gesammelten Aufsätze, Vorträge und Briefe aus den letzten vierzig Jahren als den, wofür Dorothea Buck mit ihrem Lebenswerk steht: Ermutigungen. In ihrem Nachwort bekräftigt Anne Fischer-Buck als jüngere Schwester eine solche Zuversicht und zeigt, welche gesellschaftliche Unterstützung auch die Angehörigen brauchen.
"Ich bin Profi-Helfer, gehöre zu den helfenden Berufen - also bin ich korrupt. Nicht weil ich Geld nehme; denn von irgendwas muss man ja leben. Auch nicht weil ich schlechter bin als andere; denn jeder müht sic
...alles anzeigenh, so gut er kann, um Fairness und Ehrlichkeit. Nein, es ist das Markt-System, das mich korrumpiert, weil der Markt beim Helfen nichts zu suchen hat. Seit 1980, also seit der neuen Kostenkrise, sieht es so aus, als ob die politisch Verantwortlichen wetteiferten, wie sie den Profi-Teil des Helfens vollends in die Korruptionskrise stürzen könnten; denn seither gibt es für das Medizin- und Sozialsystem nur noch Gesetze, die das Doping der Ökonomisierung, Privatisierung, präziser der Verbetriebswirtschaftlichung des Helfens zu einem Maximum treiben, obwohl Wettbewerb, Fusion und vor allem Expansion unvermeidlich zur Kostensteigerung, also zur Verschleuderung der Steuer- und Beitragsgelder der Bürger führen muss. Seither fließt das Geld nicht mehr zu den Hilfebedürftigsten, sondern eher zu den profitableren Gesünderen. Ich nenne diese buchstäbliche Perversion immer mal wieder die Gesundheitsfalle, weil sie Gesundheit in Wirklichkeit vernichtet, sich aber hinter dem Gesundheitsbegriff besonders gerne und erfolgreich versteckt. Um es aus der Gesundheitsfalle zu holen, stelle ich das Profi-Hilfesystem in den größeren Zusammenhang der Sozialgesellschaft, also der Gesamtheit aller Bürger, insofern diese immer noch den größten Teil des Sorgens um andere Menschen und des Helfens wahrnehmen, auch wenn das Medizin- und Sozialsystem ihnen seit 150 Jahren verspricht, sie von möglichst allen Lasten zu entlasten. Kurz: Ich will hier, weil selbst Profi-Helfer, meine (unsere) eigene vor allem marktbedingte Korruptionskrise offenbaren, um dadurch die Krise besser nutzen und Wege über sie hinaus finden zu können, die mit Sicherheit in das menschengemäße Helfen ohne Doping, in die Marktlosigkeit des Helfens münden müssen." (Aus dem Vorwort) 3Der Inhalt: Vorwort 1. Wir Profi-Helf
Das Wort ¿helfensbedürftig¿, das es in der deutschen Sprache eigentlich gar nicht gibt, hat mir die meisten positiven Zuschriften von Leserinnen und Lesern eingetragen. Deshalb will ich es diesem Buch voranstel
...alles anzeigenlen. In den letzten dreißig Jahren sind so viele neue ambulante Hilfeformen für die Inklusion integrationsbedürftiger Bürger ¿ nicht zuletzt im ¿Bürger-Profi-Mix¿ ¿ erprobt worden, dass wir heute vor zwei Fragen stehen, die die Fragen dieses Buches sein sollen. Da ist einmal die Frage, wie man die unendlich vielen gelungenen Beispiele für neue Hilfeformen sammelt, kritisch bewertet und schließlich so verallgemeinert, dass daraus eine neue und zukunftsfähige Hilfekultur für alle wird. Dazu braucht man aber jetzt nicht mehr nur die Bürger- und Profihelfer an der Basis, sondern jetzt muss man auch die Verantwortlichen und Machthaber in den verschiedenen gesellschaftlichen Hierarchien ¿ von der Kommune über die Wirtschaft bis zur Bundespolitik ¿ ins Boot holen, was mein Anliegen mit diesem Buch ist. Und die andere Absicht dieses Buches: Ich möchte die auch für mich neue Hypothese testen, ob wir uns nicht seit Kurzem in einem Umbruch zwischen zwei Epochen befinden: Von der 150-jährigen Epoche der Industriegesellschaft zu einer anderen Epoche, für die man naturgemäß noch keinen Namen wissen kann und die ich daher (als Arbeitshypothese) Dienstleistungsgesellschaft nenne, was zunächst mal banal klingt, aber nicht banal bleiben muss. Aus der Gebrauchsanweisung des Buches
¿Ja! Rufen Sie mich an, wir machen was aus. Ich steh im Telefonbuch von Hamburg.¿ Klaus Dörner, der wohl bekannteste deutsche Sozialpsychiater, ist neugierig geblieben auf Menschen. Er reist bis zu 200 Tage im
...alles anzeigenJahr durch die Lande, in Groß- und Kleinstädte, auf Dörfer, Kongresse und Tagungen. Der ¿Heimauflöser¿ und Erfolgsautor hat eine Mission: Er begeistert die Menschen dafür, das nachbarschaftliche Miteinander wieder neu zu beleben, damit alle ¿ egal, ob anders, alt oder allein ¿ dort leben und sterben können, wo sie hingehören. Dabei ist er charismatisch und bescheiden zugleich: ¿Ein Spurenleger, ein Entgrenzungskünstler, ein Mutmacher.¿ ¿Er lebt, was er schreibt.¿ ¿Klaus Dörner fasziniert das Publikum, und zwar nicht durch eine ¿hochakademische¿ Rede, sondern mit der Kunst, jeden zu erreichen.¿ Seine drei Verlage danken Professor Klaus Dörner und gratulieren ihm zu seinem 80. Geburtstag mit diesem besonderen Buch. Hier kommen nicht nur langjährige Weggefährten zu Wort, sondern vor allem die Menschen im ¿dritten Sozialraum¿, die er besucht, inspiriert und überzeugt hat: ¿Sie waren Vordenker und Weichensteller zugleich, haben sich mit Besitzstandswahrern und Bedenkenträgern angelegt und dem Amtsschimmel mehr als einmal die Stirn gezeigt.¿ ¿Was ich an Klaus Dörner wirklich bewundere, ist seine Wandelbarkeit. Er ist noch immer so nah dran am Leben, und blieb seinen Themen all die Jahre treu.¿ ¿Nach dem Vortrag brachte ich ihn zum Zug, wir winkten noch, als er davonfuhr. Hinter der Scheibe sah ich die wachen Augen, das weiße Haar, die dunkel Lederjacke. Bis zum nächsten Mal, großer Zauberer.¿
Wir werden immer älter, mit und ohne Behinderung. Ob jung oder alt - ins Heim will niemand! Und: Inklusion ist für uns alle. Wie kann man diesen drei Herausforderungen in Zukunft noch besser gerecht werden?
...alles anzeigenDieses Buch zeigt - aus den individuellen Perspektiven der Beteiligten - neue Wege auf, wie Menschen mit und ohne Behinderung oder Pflege- und Betreuungsbedarf, wie jung und alt zusammen in Hausgemeinschaften und Quartiersprojekten leben und wohnen können. Unter dem Leitsatz So viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel Hilfe wie nötig werden konzeptuell und praktisch erfolgreiche Beispiele vorgestellt, wie inklusive Wohn,- Pflege- und Betreuungsformen realisiert werden können und wie bestehende Versorgungsstrukturen weiterentwickelt werden sollten. Konkret geht es um innovative Antworten auf die Fragen, die uns der demografische Wandel immer drängender stellt, und gleichzeitig um die kritische Reflexion der bereits gemachten Erfahrungen.
Dieses Buch handelt von mir. Ich, Ingrid Mertz geborene Lanne geschiedene Kachel, bin das Krisenzentrum. Denn dieses Buch handelt ebenso von drei psychisch kranken Menschen: von meiner Mutter Hanne Lanne, von
...alles anzeigenmeinem ersten Mann Klaus Kachel und von meinem Sohn Felix Mertz. Ich sage extra "von psychisch kranken Menschen". Die Formulierung "von psychisch Kranken" reduziert die Person auf die Krankheit, und das wird den Menschen, um die es geht, nicht gerecht. Die Gespräche mit meinen Angehörigen sowie auch ihre Pflege und Betreuung haben mir viel Kummer bereitet, aber wenn ich auf die Zeit mit ihnen zurückblicke, stelle ich fest: Ich bin mit ihnen, mit meinem Leben versöhnt. Zwischendurch war ich oft so entmutigt, dass ich nur dachte: "Wie lange muss ich das noch aushalten?" In erster Linie erzähle ich einfach, wie es mir ergangen ist. Ich habe viel gelernt, aber auch erleben müssen, dass sich Situationen meiner Kontrolle entzogen, obwohl ich mir sehr viel Mühe gab. Vielleicht kann das für Leserinnen und Leser ein gewisser Trost sein. Aus dem Vorwort Leseprobe: Zukunftspläne Derweil träumt Felix vom großen Durchbruch: "Hier ist so ein Türke in der Therapie. Wenn ich mit dem hier mal Musik machen könnte. der ist so ein toller Rapper, ich habe Kassetten von ihm gehört. Und ihm fehlt noch eine Gitarre. Das könnt ich locker. Einfach einen Proberaum mieten." - Bei dem Kontostand? Ich fass es nicht. "Vielleicht bleibe ich ja auch für immer hier." - "Für immer hier? Wie meinst du das? Als Pfleger oder als Patient?" - "Als Patient. Oder ich such mir eine einfache Arbeitsstelle." - "Bist du dir im Klaren darüber, wie wenig du als Hilfsarbeiter verdienst? Und noch hast du keine Stelle!" - "Ach, ich will gar nicht viel Geld." Es folgt eine ernsthafte realitätsbezogene Ansprache von mir zum Thema "Ich will gar nicht viel Geld haben". "Und bedenke, wie viel BAföG du zurückzahlen musst, wenn du dein Studium abbrichst!" - "Finanzielle Gründe dürfen für mich nicht ausschlaggeb
Liebe Dorothea Buck, Ihre Erfahrung und Ihr Leben sind eine unschätzbare und einmalige Hilfe für Betroffene und Nichtbetroffene. Sie sind dadurch eine Hoffnung für viele Menschen. Und dies ist wichtiger als al
...alles anzeigenles andere. In herzlicher Verbundenheit Ihr Ernst Klee Ein Buch mit 150 Briefen - Zeitdokument und Ratgeber zugleich. Die Leitfigur der Psychiatrieerfahrenen-Bewegung beantwortet Briefe, die sie in den zehn Jahren nach Erscheinen ihres wegweisenden Heilungsberichts Auf der Spur des Morgensterns erreichten - liebevoll, individuell und immer wieder ermutigend. Ein Buch voller Erfahrung in Dialogform, voller Weisheit und praktischer Orientierung. Wer Dorothea Buck kennengelernt hat, sieht sie beim Lesen vor sich an der Schreibmaschine in ihrem Gartenhaus. Alle anderen können sich nun durch ihre Antworten ebenfalls faszinieren lassen.
¿Ich habe gleich zu Beginn meiner beruflichen Tätigkeit eine Art Sudelheft angelegt. Darin hielt und halte ich fest, was ich staunend, erheitert, beeindruckt und manchmal mit Unverständnis im Klinikalltag aufsc
...alles anzeigenhnapp(t)e. Auch Zitate aus der Literatur oder Zeitungen, die einen psychiatrischen Nagel auf den Kopf treffen, schreibe ich bisweilen in dieses Sudelheft. Dieser Fundus ist der Grundstock des vorliegenden Buches, angereichert mit Erinnerungen und Kommentaren, die mir jetzt, beim Zusammenschreiben, dazu einfallen. ¿Nerven bewahren¿ ist ein Buch über Metaphern und Sprachspiele in der Psychiatrie. Und es ist ein Buch zu der Frage, wie man dort seine Nerven bewahrt. Die Antwort lautet unterm Strich: Mit einer gewissen Distanz und mit Humor. Humor brauchen wir als Gegengift zu der Schwere, die vielen Gesprächen und Geschichten, die wir miterleben, anhaftet. Humor beflügelt die Kreativität, hilft dabei, Dinge einmal ganz anders zu sehen und vermittelt eine positive, lösungsorientierte Grundhaltung. Genau dieser Humor spiegelt sich in vielen Äußerungen unserer Patienten wider, und das ist es, was mich daran reizt, solche besonderen Sprachblüten zu sammeln und Ihnen hier verdichtet vorzustellen.¿
Sabine Maryas Buch ist kritische Bestandsaufnahme und Anleitung zur Selbsthilfe zugleich. Sie formuliert aus ihrer vielfältigen eigenen Erfahrung in der Pflege die eklatanten Missstände, aber auch die Möglichke
...alles anzeigeniten für eine befriedigende Pflegetätigkeit- sei es in Kliniken, Heimen oder als Angehörige zu Hause. Ihr Credo: "Pflege ist heute ein lohnendes Geschäft, aber nicht für die Menschen, die andere pflegen. Von ihnen wird immer mehr verlangt, und sie sind einer Vielzahl an Belastungen ausgesetzt. Was neben einer gerechteren Entlohnung dringend fehlt, ist die Entlastung und bessere Unterstützung in der positiven und bewussten Gefühlsregulierung der Pflegenden. Es geht in unserem Leben nicht darum zu funktionieren! Es geht darum zu LEBEN!" Dafür macht Marya in diesem Selbsthilfe-Leitfaden zahlreiche Vorschläge zur eigenen Reflexion: "Es ist an der Zeit, Unaussprechliches auszusprechen, sich ein positives Selbstbild aufzubauen und dafür zu sorgen, dass es nicht nur den Gepflegten besser geht, sondern auch den Pflegepersonen. Dabei möchte dieses Buch eine Unterstützung sein!"
Aufrichtigkeit, Begleitung, Chemie/Chaos/Christentum, Dabeisein, "Elfmeter", Freiheit, Gegangen, Hunger, Ich, Joker, Kunst, Langsamkeit, Mensch, Nachfragen, Ordnen, Pharmakotherapie, Qualität, Ruhe, Sexualität,
...alles anzeigenTreue, Unvollkommenheit, Verkehr, www.ww.de, Xavier wie Xenos, y = liberté, egalité, fraternité, Zuverlässigkeit
Was ist Inklusion? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit nämlich dass alle Menschen, so verschieden sie sein mögen, ob beeinträchtigt, behindert oder normal, dass alle Menschen gleichberechtigt Teilhabende uns
...alles anzeigenerer Gesellschaft sein sollen. Wie kann das gehen in Zeiten zunehmender Ausgrenzung? Die derzeitige Debatte um Inklusion hat durch die UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderung allerorten Fahrt aufgenommen. Und sie trägt ein Janusgesicht, denn Inklusion wird gerne in Sonntagsreden beschworen, während gleichzeitig unter dem Motto Eigenverantwortung für alle Sozialabbau betrieben wird. Und doch gilt es die Chancen dieser Neuorientierung zu nutzen. Was ist also Inklusion? Eine Zielvorstellung, eine Leitidee, ein Paradigma? Ja. Keinesfalls ein Zustand, den man erreichen könnte. Wohl auch keine simple Strategie zur Abschaffung von Sondereinrichtungen mit der Folge von Verwahrlosung und Billiglösungen der Betreuung. Dieses Buch ist die erste kritische Bestandsaufnahme der Debatte und will zur weiteren Diskussion anregen. Die Autorinnen und Autoren greifen das Paradigma Inklusion engagiert auf, verweisen auf erkennbare Gefahren und stellen zugleich zukunftsweisende Fragen. Und sie wollen Inklusion konkret werden lassen, damit das Wort keine Leerformel bleibt.
Das Buch: Die "Soltauer Impulse zu Sozialpolitik und Ethik" haben seit 2004 einige Aufmerksamkeit erfahren. Sie stellen Fragen zum Zusammenhang von Ethik, Fachlichkeit und zunehmender Ökonomisierung aller Lebe
...alles anzeigennsfelder, insbesondere auch der Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen. Renate Schernus und Fritz Bremer haben diese Impulse mitinitiiert. Ihre in diesem Buch dokumentierten Analysen fordern: Das Soziale darf nicht vorrangig als Belastungsfaktor für die Wirtschaft verstanden werden, sondern bleibt ein bedeutsamer Wert für die Kultur einer Gesellschaft. Dabei setzen sie drei Schwerpunkte: - Raum und Zeit für Menschen - Sozialzeit statt Bürozeit - Einseitige Menschenbilder - irreführendes Denken - fragwürdiges Handeln - Soziale Kultur statt Marktkonformität - Not macht erfinderisch, aber nicht alles mit Dieses Buch will dazu beitragen, dass die derzeit verschobenen Prioritäten nicht als unausweichlich angesehen werden. Es zeigt, dass und wie die verschleierten Wirkkräfte einer "Tyrannei des Gelingens" die Gesellschaft in Gewinner und Verlierer spalten und dass dies nicht widerspruchslos hingenommen werden sollte. Leseprobe: Bei allem tastenden Suchen, bei aller Unsicherheit - für eins behaupten wir ein sicheres Gespür zu haben: Alle Menschen, gesunde und kranke, behinderte und nicht behinderte, alte und junge, arme und reiche, brauchen Raum und Zeit; Raum und Zeit für Beziehungen, Raum und Zeit, in denen Respekt und Aufmerksamkeit eine Rolle spielen. Daraus muss sich jedes unterstützende, heilende, begleitende, manchmal auch eingreifende, Grenzen setzende oder Anstoß gebende Handeln ableiten. Die kranken, die behinderten, die alten und die armen Menschen brauchen allerdings mehr und nicht weniger davon. Ein "Weniger" und schließlich ein "Zu wenig" führt zum Ausschluss und für Mitarbeiter/innen in sozialen Arbeitsfeldern schließlich zu Verwaltung und Organisation von ausschließenden Systemen. Darüber können all die schönen "Plastikwörter" von Qualitätssicher
"Das Wesentliche über seelische Erschütterungen habe ich von Müttern und Vätern, diesen ,Experten ihrer Erfahrung', und von ihren Kindern, den ,Experten des Miterlebens', gelernt. Mir wurde schnell klar, dass s
...alles anzeigeneelische Erkrankungen immer Familienthemen sind, weil die gesamte Familie mit betroffen ist. Und immer noch hat die Psychiatrie zu wenig geeignete Antworten darauf." Gyöngyvèr Sielaff ist eine der Pionierinnen in der Arbeit mit psychoseerfahrenen Eltern und ihren Kindern. Sie beschreibt die Erfahrungen aus dieser Arbeit und stellt Lebensberichte aus elterlicher und aus kindlicher Perspektive gegenüber, die diesem Buch seinen Titel geben: Wie auf verschiedenen Planeten. Verwirrende und beschämende Empfindungen, Zweifel und Schuld, Wut und Enttäuschung über schmerzlich vermisste Zuwendung werden so eindrücklich nachvollziehbar. Durch das Erzählen wird der erdrückende Schatten des Schweigens aufgelöst und ein Verstehen von Nöten und Sehnsüchten auf beiden Seiten möglich. So will dieses Buch auch ein Buch der Begegnung und der Hoffnung sein.
Die Psychiatrie ist nicht mehr das, was sie vor zwanzig Jahren war. Das gilt nicht nur für Strukturen, Organisation und Ausstattung, sondern vielerorts auch für die Art und Weise des Miteinander-Umgehens. In de
...alles anzeigenn soziapsychiatrischen Arbeitsfeldern, in denen der Austausch aller Beteiligten gefördert und praktiziert wird, haben in der Psychiatrie Tätige und Psychiatrie-Erfahrene heute die Chance, sich sehr viel gleichberechtigter
Als uns im Verlag dieses Manuskript erreichte, merkten wir beim ersten Hineinschauen: Das ist etwas Besonderes! Eine Großmutter schreibt die Geschichte ihrer Familie auf, vor allem die Geschichte ihrer Tochter,
...alles anzeigendie in jugendlichen Jahren an Schizophrenie erkrankt. Sie schreibt sie für ihren Enkel, der bei Pflegeeltern aufwächst und den sie direkt anspricht: Lieber Fabian, wenige Monate vor deiner Taufe habe ich begonnen, dir diese Geschichte deiner Mama-Julia, deines Papa-Louis und unserer Vorfahren zu erzählen. Ich habe mit vielen Unterbrechungen rund neun Monate dafür gebraucht so lange wie für eine Schwangerschaft. Beinahe so glücklich und müde war ich auch, als die letzte Seite beendet war. Es ist eine Geschichte voller Liebe für Tochter und Enkel, voller Hoffen und Bangen, Wagen und Zagen und vor allem ein einmaliges Dokument des Erlebens und Mitleidens einer Mutter und Großmutter.