Der Cowboy sucht Streit? Los, den pusten wir weg! Jedes Kind kennt diese Situation: Da kommt einer, Typ Angeber, Großmaul - und sucht Streit! Auch wenn man selbst einfach nur ohne Angst und Ärger spielen (oder
...alles anzeigendieses Buch betrachten) will. Er lässt einem keine Chance. Und wenn er dann auch noch droht: 'Ich habe eine Pistole!' - na, dann ist Böses zu erwarten. Oder vielleicht doch nicht? Eine sandige Straße, die Sonne steht hoch am Himmel. Ein Cowboy kommt wie in einem Westernfilm angestapft und stellt die unvermeidliche Frage: 'Was glotzt du so?' Dabei gucken wir doch gar nicht den Cowboy an, sondern ein Buch, nämlich dieses hier - und er ist es, der uns daraus entgegenschaut. Und natürlich ist der Raufbold nicht halb so cool, wie er tut - seine Pistole entpuppt sich als Banane! Karsten Teich eröffnet in seinem neuen Bilderbuch ein Duell zwischen dem sich stärker Fühlenden und dem vermeintlich Schwächeren - und hilft mit Kommentaren auf der linken Buchseite sogleich, dem Streithahn etwas entgegenzusetzen. Das lesende Kind wird so zum Akteur der Geschichte. Und am Ende wird es den Raufbold im wahrsten Sinne des Wortes wegpuste
Männer weinen nicht? Nein, Männer weinen nicht!Aber wenn sie es doch tun?Und das auch noch auf offener Stra§e ...Mathias Jeschke und Wiebke Oeser erzählen eine scheinbar einfache, auf den ersten Blick alltäglic
...alles anzeigenhe, eine stille Geschichte. Die von einem kleinen Jungen, der mit seiner Mutter einkaufen geht. Von einem Jungen, der einem Hund an einer sehr langen Hundeleine begegnet, einer alten Frau, einem Kinderwagen, einem Radfahrer, einem Mädchen, einem sich schnell leerenden Kleiderständer - und einem Mann, dessen Verhalten wenig den Normen entspricht, den die erwachsene Welt nicht zu bemerken scheint ... oder vielleicht nicht bemerken will. Im Gegensatz zu dem kleinen Jungen, der keineswegs nur sich fragt, warum der Mann Tränen in den Augen hat.Ein atmosphärisch intensives Bilderbuch u¿ber Mitgefu¿hl, Einsamkeit und Geborgenheit, Trauer und Trost. Ein Bilderbuch, das ohne oberflächliches Getöse auskommt und gerade deshalb lange nachwirkt, das Fragen stellt und nicht gleich simple Antworten parat hat, das fu¿rs genaue Hinschauen plädiert, fernab von billigem Voyeurismus.Mädchen weinen, klar! Frauen vielleicht auch, o.k.!Aber Jungen?? Oder gar Männer??Warum eigentlich nicht ...
Wenn zwei sich streiten - ist die Versöhnung wichtig Dass Kinder sich streiten - klar. Dass Hannes Marlene 'Zimtzicke' nennt und sie ihn 'Dumpfbacke' - passiert manchmal. Dass sich Maida mit Valentina streitet
...alles anzeigenund Amelie dann auch noch mitmischt - kommt vor. Aber irgendwann ist es genug mit dem Streiten. Denn wie sagt Frau Maiwald, die meist ein Blumenkleid trägt und dazu auch noch wunderbar aus den Haaren duftet: 'Um sich nur zu streiten, dafür ist das Leben viel zu schade!' Aber was ist, wenn sich die Eltern streiten - und eben nicht wieder vertragen? Ein Buch über ein - leider - für viele Kinder alltägliches Geschehen. Eltern, die sich nicht mehr verstehen, Familien, die zu zerbrechen drohen. Ein trauriges Thema - aber keines, wie Mathias Jeschke und Maja Bohn zeigen, zum Verzweifeln. Denn es kann schon geschehen, dass eines Tages die Eltern mit großen Augen vor ihren Kindern sitzen und von ihnen lernen, wie das gehen könnte mit dem Vertragen.