Die Reihe Bildung ¿ Soziale Arbeit ¿ Gesundheit wird herausgegeben von der Katholischen Stiftungshochschule München. Sie präsentiert Beiträge theoretischer und anwendungsbezogener Forschung und Entwicklung in d
...alles anzeigenen Bereichen Bildung ¿ Soziale Arbeit ¿ Gesundheit.
Eine Soziologie der Schwangerschaft gibt es nicht. Dieses Buch will sie ins Leben rufen. Es begreift das Schwangersein als einen grundlegenden sozialen Prozess: als eine kommunikative Tatsache, die festgestellt
...alles anzeigenwird und sich herumspricht, als Beziehungsgeflecht zwischen Ungeborenen, Austragenden, Ko-Schwangeren und Publikum, sowie als kollektiven Erwartungszu stand, in den Frauen durch eine soziale Schwängerung hineingeraten. Das Buch verfolgt diesen Prozess auf der Basis einer langjährigen explorativen Studie: die soziale Geburt einer Schwangerschaft in der Entdeckung durch Paare und deren Coming Out als werdende Eltern, die Herstellung eines inwändigen Anderen in den visuellen Kontakten des Ultraschalls und den leiblichen Sondierungen der Kindsregungen, sowie die Formierung des Ungeborenen als Person durch Geschlechtszu schreibung und Namensgebung. Ein erwartetes Kind wird zur Person, indem mit der organischen Teilung von Körpern zugleich eine soziale Bindung konstituiert wird.
Das Buch befasst sich mit der Situation von Vätern von Kindern mit Behinderung und der Frage, wie Einrichtungen, in denen ihre Kinder betreut, behandelt oder gefördert werden, die Väter besser erreichen können.
...alles anzeigenDie Besonderheit des Buches liegt in der Verbindung der Ideen gendersensibler Väterarbeit mit den besonderen Herausforderungen, die sich für Familien mit einem Kind mit Behinderung stellen. Dazu werden zunächst der aktuelle Diskurs über Vaterschaft, die Entwicklungen durch väterpolitische Maßnahmen sowie die Rolle und Bedeutung von Vätern für Familie und Gesellschaft behandelt. Denn Väter von Kindern mit Behinderung sind zunächst einmal Väter und damit vor die gleichen Fragen gestellt wie alle Väter. Des Weiteren werden unter Einbezug eigener Forschungsbefunde die besondere Situation von Vätern von Kindern mit Behinderung, deren Rolle im Alltag sowie Belastungen, Bewältigung und Hilfesuchverhalten diskutiert. Daraus werden Kriterien für gendersensible Väterarbeit abgeleitet und Schritte der Übersetzung in väterorientierte Angebote vorgestellt. An Best-Practice-Beispielen wird aufgezeigt, was Väter zur Teilnahme motiviert und welche Auswirkungen der Austausch mit anderen Vätern auf ihr eigenes Selbstverständnis als Vater sowie für die gesamte Familie haben. Aus diesen Befunden werden Empfehlungen für die Arbeit mit Vätern abgeleitet.