In diesem Buch berichten Ehrenamtliche des Malteser Hospizdienstes, die schwerkranke und sterbende Menschen begleiten, von ihren Erfahrungen. Diese Begegnungen sind sehr unterschiedlich, einige dauern nur wenig
...alles anzeigene Stunden, andere Monate oder sogar Jahre. Geprägt sind sie von der Nachdenklichkeit über das Vergangene und über das Sterben. Es gibt aber auch das befreiende Lachen, die tief empfundene Freude und den Trost, den man gibt und empfängt. 50 Geschichten machen Mut, den Tod nicht zu negieren, sondern ihn als Teil des Lebenskreislaufes anzunehmen.
Rudolf Virchow (1821-1902) zählt auch heute noch zu den bedeutendsten deutschen Medizinern. Der Pathologe Heinz David geht in diesem Buch der Frage nach, warum Virchows Theorien und Erkenntnisse aus heutiger Si
...alles anzeigencht als bleibende Fundamente der Medizin anzusehen sind und was davon in unseren heutigen Vorstellungen Bestand hat. Für dieses Buch hat Heinz David eine Fülle von Virchow-Zitaten zusammengetragen, geordnet und kommentiert und setzt sie in Beziehung zu kritischen und zustimmenden Äußerungen von Autoren des 20. Jahrhunderts. In einem ergänzenden Teil bietet die erweiterte und überarbeitete Neuauflage dieses Standardwerks einen geschichtlichen Überblick über das von Virchow gegründete Pathologische Institut der Charité und seine Direktoren, biografische Informationen über den Autor, eine Darstellung der besonderen Umstände der Veröffentlichung der Erstauflage Anfang der 1990er Jahre sowie illustrierte Anregungen für einen Spaziergang auf den Spuren Virchows durch Berlin.
Am 1. Januar 1934 trat das »Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses« in Kraft, auf dessen Grundlage rund 400.000 Menschen in Deutschland zwangssterilisiert wurden. Die Autorin beschreibt die praktische Umse
...alles anzeigentzung der nationalsozialistischen Erbgesundheitspolitik in der Reichshauptstadt Berlin am Beispiel der renommierten I. Berliner Universitätsfrauenklinik. Deren Leiter Walter Stoeckel, ein entschiedener Gegner von Schwangerschaftsunterbrechungen und Empfängnisverhütung, kommentierte das Gesetz eindeutig positiv. Im Vordergrund der Untersuchung stehen vor allem die zwangssterilisierten Frauen selbst, aber auch die Lebenswirklichkeit der zahlreichen Ärzte und Ärztinnen, Krankenschwestern und Juristen, die an der Umsetzung dieser Zwangsmaßnahmen beteiligt waren.
Die Entwicklung der psychiatrischen Krankenhäuser in Eberswalde, Görden, Lübben, Neuruppin und Teupitz zwischen 1945 und 1990 zeigt, welchen Problemen die staatliche Anstaltspsychiatrie in der SBZ/DDR gegenüber
...alles anzeigenstand. Der Hungerzeit unmittelbar nach Kriegsende folgte schon bald die Auseinandersetzung mit teilweise absurden Verwaltungsstrukturen, mit der Vernachlässigung durch die offizielle Gesundheitspolitik und mit tief verwurzelten Vorurteilen gegenüber den »Irren«. In diesem Spannungsfeld entwickelten engagierte Psychiater, auch an den hier untersuchten Kliniken, eine Reformperspektive für ihr Fach.
Die Eberswalder Anstalt wurde 1862-1865 im Auftrag der Landstände der Kurmark Brandenburg nach einem von Fachärzten erstellten Bauprogramm durch den Berliner Architekten Martin Gropius errichtet. Im Spannungsfe
...alles anzeigenld von sozialpolitischen und psychiatrischen Leitgedanken entstand eine höchst funktionale Anstaltsarchitektur, die den Ruf von Gropius als führendem Krankenhausbaumeister in Preußen begründete. Die medizinische Konzeption, die in der Architektur einen integralen Bestandteil der Behandlung sah, kam im introvertierten Blocksystem der Anlage zum Ausdruck. Vor dem Hintergrund des kurze Zeit später aufkommenden Pavillonsystems und der Auseinandersetzungen um neue Wege der Psychiatrie, steht die kurmärkische Anlage am Wendepunkt des Krankenhaus- und Anstaltsbau kurz vor der Gründung des Deutschen Reiches.
Psychiatrische Kliniken entstanden im deutschsprachigen Raum ab den 1880er Jahren als neuartige Form der Versorgung psychisch Kranker. Sie waren Teil der Universitätsmedizin und dienten neben der Krankenversorg
...alles anzeigenung auch der Forschung und Lehre. Der Universitätspsychiater Friedrich Jolly (1844-1904) prägte als Bauherr sowohl die Psychiatrische Klinik in Straßburg (eröffnet 1886) als auch die Psychiatrische und Nervenklinik der Berliner Charité (fertiggestellt 1905). Dieses Buch betrachtet die Entstehung beider Kliniken von den zugrundeliegenden Ideen über politische Aushandlungsprozesse bis zum fertigen Bau. Es zeigt auf, wie architektonische Gestaltung zeitgenössische Entwicklungen zum Ausdruck bringt, und verdeutlicht die symbolische Rolle der Klinikbauten für die Konstituierung und Sichtbarwerdung der Psychiatrie als eigenständiger Disziplin.
Das 300-jährige Jubiläum des ältesten Berliner Krankenhauses, der Charité, ist zugleich Anlass, seine jüngere Vergangenheit in den Blick zu nehmen. Kritische Aufarbeitung und Dokumentation der DDR-Geschichte si
...alles anzeigennd auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall für Institutionen wie die Charité nicht selbstverständlich. Aufgrund seiner exponierten Stellung war das Klinikum Austragungsort unterschiedlichster gesellschaftspolitischer Entwicklungen, die den Arbeitsalltag seiner zahlreichen Angestellten prägten. Der vorliegende Band zeigt das Ineinandergreifen der verschiedenen politischen Ebenen der DDR in der Charité. In ihren Beiträgen diskutieren namhafte Historiker die politische Bedeutung dieser Ära. Erinnerungen von ZeitzeugInnen sowie Dokumente und Fotos aus privaten Sammlungen und Archiven machen die Ausstellung und den Begleitband zu einem Stück aktiver Erinnerungskultur. Mit Beiträgen von Karl Max Einhäupl, Reiner Felsberg, Rainer Herrn, Volker Hess, Laura Hottenrott, Peer Pasternack, Alexander von Plato, Sabine Schleiermacher, Thomas Schnalke und Ulrich Schwarz. Das Projekt wird gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Die Publikation beleuchtet die dynamische Entwicklung der ambulanten ärztlichen Versorgung im Land Brandenburg am Beispiel ihrer Selbstverwaltungskörperschaft, der Kassenärztlichen Vereinigung. Sie fragt auch n
...alles anzeigenach Funktionen und Perspektiven der ärztlichen Selbstverwaltung angesichts der wettbewerblichen Weichenstellungen in der Gesundheitspolitik.
Die Landesanstalt Neuruppin wurde in den Jahren 1893-1897 als vierte große Einrichtung des Brandenburgischen Provinzialverbandes zur Pflege und Versorgung von psychisch kranken oder geistig behinderten Menschen
...alles anzeigenerrichtet. Mitte der dreissiger Jahre des 20. Jahrhunderts wurden dort fast 2.000 Menschen betreut. In der NS-Zeit waren die Anstalt und ihre Bewohner gleich mehrfach von den Euthanasie-Massnahmen des Regimes betroffen. Neuruppiner Patienten wurden in Gaskammern ermordet und die Anstalt diente als so genannte Zwischenanstalt für Insassen anderer Einrichtungen vor der Weiterverlegung in die Tötungseinrichtung. Ausserdem starben viele Anstaltsbewohner während der dezentralen Euthanasie durch Vernachlässigung, Hunger oder Medikamente.
Die Erziehung einer gesunden und starken Jugend spielte in der Politik der Nationalsozialisten eine besondere Rolle. Wichtigstes Instrument zur Ertüchtigung war die Hitler-Jugend, in der 1939 etwa 85 Prozent de
...alles anzeigenr deutschen Jugendlichen zwischen zwölf und achtzehn Jahren organisiert waren. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand der Nutzen der Jungen und Mädchen für die Nation, der sich vorrangig in ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit und »wertvollen« Erbanlagen ausdrückte und mit einer Utopie vom perfekten Körper und einer hoch gezüchteten Herrenrasse einherging. Die »Gesundheitsführung« der Jugend war in ein System »totaler Erziehung« eingeordnet, in dem Jugendärzte als »Kameraden der Jugend« die Entwicklung und Ausbildung der Heranwachsenden lenken sollten. Thomas Beddies analysiert am Beispiel des Gesundheitsdienstes der Hitler-Jugend diese Programmatik und die konkreten Ausprägungen der völkischen Utopie vom »Neuen Menschen«.
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie als wissenschaftliches medizinisches Fach wurzelt in der Psychiatrie, Pädiatrie, Pädagogik, Psychologie und Philosophie der zweiten Hälfte des 19. Jh. und etablierte sich im 20
...alles anzeigen. Jh. deutschlandweit. Die Beiträge des Bandes geben sowohl historische als auch fachspezifische Ein- und Ausblicke. Dazu gehören die Klassifizierung der Störungsbilder einschließlich psychologischer und soziologischer Erkenntnisse genauso wie die Bewertung des Einsatzes von Psychopharmaka. Psychologische Forschungen haben sowohl für das Erfassen der psychischen Entwicklung wie auch für die Erarbeitung störungsspezifischer psychotherapeutischer Verfahren Wesentliches beigetragen. Häufige Störungen, wie das ADHS, werden auch zu pädagogischen Problemen, sodass sich die Pädagogen nicht nur störungsspezifische Kenntnisse über diese Krankheitsbilder, sondern vor allem störungsspezifische didaktische Prinzipien aneignen müssen.
Ausgewiesene Experten und Praktiker der verschiedenen Disziplinen haben zusammengearbeitet, um den derzeitigen Wissensstand, aber auch Entwicklungen und Stellenwert der Forensischen Psychiatrie mit dem Blick au
...alles anzeigenf Brandenburg in übergreifenden Ansätzen dazulegen. Dabei zeigt zunächst ein historischer Exkurs die Veränderungen des Fachgebietes vom Kaiserreich bis in die heutige Zeit. Grundlagen der Strafrechtspflege, der Strafrechtsreformbewegung finden ebenso Eingang wie die Entwicklung vom "Festen Haus" zum Maßregelvollzug. Thematisiert werden auch Sucht und Delinquenz jugendlicher und heranwachsender Straftäter, Effekte und Grenzen gezielter rehabilitativer Maßnahmen sowie die Fokussierung des Maßregelvollzugs in der öffentlichen Meinung.
Eigentlich soll der Potsdamer Literaturkritiker Just Verloren sich von den Folgen eines Fahrradunfalls erholen. Doch das spurlose Verschwinden einer Krankenschwester weckt seinen kriminalistischen Spürsinn. Was
...alles anzeigenzunächst wie ein schlichter Fall von Lösegelderpressung aussieht, entwickelt sich bald zu einem verwirrenden Labyrinth aus falschen Fährten und unzähligen Verdächtigen. Erst als Verloren dem Tod ins Auge blickt, weiß er, dass er auf dem richtigen Weg war ...
Die Entwicklung des Krankenhauswesens und seiner Vorläufer, der Hospitäler, gilt zu Recht als eine gesellschaftliche Kulturleistung. Die Grundlage für die Vielfalt der heutigen Strukturen und baulichen Konzepti
...alles anzeigenonen der Krankenhäuser ist in den vergangenen drei Jahrhunderten gelegt worden. Nach 1871 wurde der Krankenhausbau zu einer prominenten öffentlichen Bauaufgabe. Mehr als 3.000 Krankenhäuser entstanden. Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren Mediziner an der Planung der neu zu errichtenden Krankenhäuser maßgeblich beteiligt. Die grundlegende deutschlandweite Entwicklung wird mit Blick auf Besonderheiten in Brandenburg von den Autoren nachgezeichnet. Zum Krankenhauswesen gehörten neben den allgemeinen Krankenhäusern und den Spezialkliniken auch die psychiatrischen Krankenhäuser.
Krebs macht stumm. Eine Diagnose, die von einem Tag auf den anderen ein Leben infrage stellt, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Anna Faroqhi lässt in dieser Graphic Novel deshalb Bilder sprechen. Sie lässt
...alles anzeigenuns teilhaben an ihrer eigenen Geschichte, an den traurigen, aber auch an den alltäglichen, absurden oder schlicht komischen Momenten bei ihrem Kampf gegen den Krebs. Auf lakonisch-humorvolle Weise schildert sie den Umgang mit Ängsten und neuen Situationen angesichts einer lebensbedrohlichen Krankheit. Ihr Buch informiert nicht nur, sondern macht zugleich allen Betroffenen und Angehörigen Mut.
Als Antwort auf die negativen Folgen der Industrialisierung entstehen im ausgehenden 19. Jahrhundert in der Provinz Brandenburg zahlreiche Heil- und Pflegeeinrichtungen. Im Mittelpunkt der Studie steht die Entw
...alles anzeigenicklung der provinzialen Selbstverwaltung in Brandenburg, ihre Handlungsmöglichkeiten, Spielräume und politischen Einflusschancen bei der Umsetzung solcher fürsorgerischen Konzepte. Auf breiter Quellengrundlage wird die Anstaltsfürsorge exemplarisch am Beispiel Brandenburgs behandelt. Der Blick auf das Zeitalter der Klassischen Moderne (18801930) stellt das psychiatrische Versorgungssystem des Provinzialverbandes ins Verhältnis zu den wohlfahrtsstaatlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingen sowie zu den wissenschaftlichen Voraussetzungen.
Als Sohn eines jüdischen Sanitätsarztes wurde Magnus Hirschfeld am 14.05.1868 in Kolberg /Pommern geboren. Nach seinem Studium der Philosophie, Philologie und Medizin liess er sich 1893 als Arzt in Magdeburg ni
...alles anzeigeneder. Ab 1895 lebte er in Berlin und gründete dort zwei Jahre später das "Wissenschaftlich-humanitäre Komitee" (WhK). Hirschfeld trat seither massiv für eine Reform des Paragraphen 175 (StGB) ein. In Anlehnung an die Theorien von Karl Heinrich Ulrich vertrat Hirschfeld die Auffassung, dass Homosexualität weder als Krankheit noch als Laster, sondern als "natürlich angeborene Variante sexueller Neigungen" zu werten sei und setzte sich fortan wissenschaftlich mit dieser Thematik auseinander. Ab 1908 gab er die "Zeitschrift für Sexualwissenschaft" heraus und gründete zwei Jahre später die "Ärztliche Gesellschaft für Sexualwissenschaft und Eugenik". 1919 erfolgte schliesslich die Gründung des Berliner "Instituts für Sexualwissenschaft", das Hirschfeld bis zur Zwangsschliessung 1933 leitete. Im Französischen Exil gründete Hirschfeld die "Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft". Gemeinsam mit dem Arzt Edmond Zammert erwog er in Paris ein neues "Institut des sciences sexologiques" zu eröffnen. Dieses Unternehmen scheiterte, da Hirschfeld am 14. Mai 1935, es war sein 67. Geburtstag, starb. Hirschfeld, der ein massgeblicher Vorreiter der Sexualreform war, ist heute weitestgehend aus dem Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit verschunden. Neben Homosexuellenvereinigungen, die die Verdienste des Sexualwissenschaftlers für die Schwulen- und Lesbenbewegung hervorheben und sich für eine Revitalisierung des Instituts für Sexualwissenschaften in Berlin einsetzen, gibt es nur einen kleinen Kreis von Wissenschaftlern, der sich in unterschiedlichen Fachbereichen mit dem Wirken des durch die Nazis doppelt Verfemten auseinandersetzen.
Oberarzt Dr. Felix Hoffmann ist irritiert: Der Tod seines Patienten kam nicht unerwartet - warum also die vielen Nachfragen? Nur weil er in dieser Nacht entgegen dem Dienstplan nicht erreichbar war? Und warum k
...alles anzeigenann sich sein Chefarzt nicht an einen Patienten erinnern, den er über Monate hinweg selbst betreut hat? Es bleibt nicht bei diesen Ungereimtheiten. Plötzlich ist Hoffmann der Hauptverdächtige in zwei Mordfällen - und mehr denn je auf die Hilfe seiner cleveren Freundin Celine angewiesen.
Das medizinische Berlin mit seinen teils weltberühmten Kliniken und Instituten umfasste stets auch wissenschaftliche Einrichtungen zur Erforschung der Geschichte der Medizin. Dazu gehörten etwa das 1930 gegründ
...alles anzeigenete Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften, dessen Nachfolge-Institute in Ost- und West-Berlin sowie das auf Rudolf Virchow zurückgehende Berliner Medizinhistorische Museum der Charité. Weltkrieg, Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands haben im 20. Jahrhundert nicht nur die Stadt, sondern auch die Institutionen der Medizingeschichte geprägt. Die Autoren widmen sich dieser Vergangenheit aus unterschiedlichen Perspektiven und rekonstruieren ein facettenreiches Stück Berliner Wissenschaftsgeschichte. Darüber hinaus liefert der Band aktuelle Einblicke in eine Fachdisziplin, die unter den Leitbegriffen Medizin, Geschichte und Verantwortung Studierende der Medizin und Gesundheitswissenschaften auf die Herausforderungen ihres späteren Berufes vorbereitet.
Mit dem Ziel, den "Volkskörper zu reinigen und krankhafte Erbanlagen auszumerzen", erliessen die Nationalsozialisten am 14. Juli 1933 das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses", auf dessen Grundlage rund
...alles anzeigen400.000 Menschen im Dritten Reich gegen ihren Willen unfruchtbar gemacht wurden. Die Autorin beschreibt die Umsetzung dieses ersten rassenhygienischen Gesetzes des NS-Staates in der Provinz Brandenburg. Sie beleuchtet die Rolle der an der Zwangssterilisation beteiligten Ärzte und Juristen und verweist auf die Besonderheiten bei der Durchführung des Gesetzes in einer ländlich geprägten Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen jedoch vor allem die Opfer, deren individuelle Schicksale in zahlreichen Fallbeispielen sichtbar werden. Nationalsozialistische Gesetzgebung als Grundlage der "Euthanasie"-Verbrechen.
Die Psychiatrie in der DDR rückt immer stärker in den Blickpunkt der historischen Forschung. Besonderes Interesse gilt dabei der Auseinandersetzung mit sozialpsychiatrischen Reformen, der Entwicklung der Psycho
...alles anzeigentherapie, dem Verhältnis von Psychiatrie und Staatssicherheit und in diesem Zusammenhang auch der Frage nach dem Missbrauch der Psychiatrie. Der vorliegende Band versucht, dem breit gefächerten Spektrum unterschiedlicher Themen und Forschungsansätze Rechnung zu tragen. Zum ersten Mal wird hier eine Auswahl wissenschaftlicher Arbeiten zusammengeführt, die von verschiedenen Projektgruppen oder Einzelpersonen zur Geschichte der Psychiatrie in der DDR vorgelegt wurden.
Seit 1983 waren Krankenhäuser in der DDR aufgefordert, »immaterielle Leistungen für den Export« und damit Devisen für das Gesundheitswesen zu erwirtschaften. In diesem Rahmen wurden bis 1990 rund 320 »klinische
...alles anzeigenAuftragsuntersuchungen« für westliche Pharmahersteller durchgeführt. Aber auch schon in früheren Jahrzehnten gab es in der DDR zahlreiche Studien mit West-Medikamenten. Dieses Buch bietet auf breiter Quellenbasis erstmals eine umfassende und systematische Untersuchung der im westlichen Auftrag in der DDR durchgeführten Arzneimittelstudien. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf der praktischen Durchführung der Versuche, den Motiven der Beteiligten in Ost und West sowie den damit verbundenen ethischen Fragen.
Nun endlich hat es der „Schiefe Fritz“ geschafft er wird als Friedrich I. zum König in Preußen gekrönt. Doch unter der prächtigen Oberfläche gärt es mächtig, an Morden herrscht kein Mangel. Wer aber steckt dahi
...alles anzeigennter? Soll der brutale Überfall auf den Juden Veithel Loeb vielleicht nur ein spektakuläreres Verbrechen vertuschen? Wieder eine knifflige Aufgabe für den Barbier und Chirurgen Christian Fahrenholtz.
Auf der Intensivstation der Humana-Klinik häufen sich die Todesfälle. Oberarzt Dr. Felix Hoffmann ist überzeugt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Als ein Kollege spurlos verschwindet und ein Pfl
...alles anzeigeneger ums Leben kommt, wird klar, dass tatsächlich mehr hinter der Sache stecken muss. Doch bei der Lösung des Rätsels steht Dr. Hoffmann sich selbst im Weg. Wieder einmal ist es seine kluge Lebensgefährtin Celine, die ihn auf die richtige Fährte bringt. Zu spät erkennt er, wie groß die Gefahr ist, in die er sich begeben hat ...