Dieses Arbeitsbuch beschäftigt sich mit der persönlichen Zukunftsplanung von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Es richtet sich an Menschen in Phasen der Neuorientierung, die ihre private Wohnsituation, ihre Arb
...alles anzeigeneitsplatzsituation, manchmal ihre komplette Lebenssituation neu aufstellen wollen oder müssen. Es ist in einfacher Sprache geschrieben und beinhaltet Geschichten von Käpt`n Life und seiner Crew, die vom Nutzer in Form von Arbeitsblättern für den persönlichen Bedarf gestaltet werden. Nach einer Analyse der gegenwärtigen Lebenssituation soll der Benutzer Vorstellungen für seine Zukunft entwickeln, der Aufbau eines persönlichen Unterstützernetzwerks für die Zukunftsplanung wird initiiert und zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann die Ideen und die konkreten Umsetzungen zur Zukunftsplanung evaluiert und eventuell weitergeführt werden.
Dieses Arbeitsbuch beschäftigt sich mit der persönlichen Zukunftsplanung von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Es richtet sich an Menschen in Phasen der Neuorientierung, die ihre private Wohnsituation, ihre Arb
...alles anzeigeneitsplatzsituation, manchmal ihre komplette Lebenssituation neu aufstellen wollen oder müssen. Es ist in einfacher Sprache geschrieben und beinhaltet Geschichten von Käpt`n Life und seiner Crew, die vom Nutzer in Form von Arbeitsblättern für den persönlichen Bedarf gestaltet werden. Nach einer Analyse der gegenwärtigen Lebenssituation soll der Benutzer Vorstellungen für seine Zukunft entwickeln, der Aufbau eines persönlichen Unterstützernetzwerks für die Zukunftsplanung wird initiiert und zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann die Ideen und die konkreten Umsetzungen zur Zukunftsplanung evaluiert und eventuell weitergeführt werden.
In der Regel wird zwischen persönlicher, sozialer und Ich-Identität unterschieden. Die persönliche Identität betrifft die Ereignisse und Erfahrungen des eigenen Lebens. Die soziale Identität thematisiert die un
...alles anzeigenterschiedlichen gesellschaftlichen Rollen, die ein Individuum einnehmen kann. Die Ich-Identität wird als Balanceakt zwischen persönlicher und sozialer Identität bezeichnet. Mit diesem dreiteiligen Ansatz der Identität erhält die gängige und oft stereotype Gegenüberstellung von individuellem und sozialem bzw. kulturellem Modell der Behinderung in den Disability Studies eine neue Perspektive. Die Beiträge bieten wichtige Hinweise, wie Identitätsbildung trotz aller Hindernisse, Einschränkungen und Ausgrenzungen gelingt und zu einem realistischen Bild von Behinderung beiträgt. Die Aufsätze spiegeln theoretisches Wissen und eigene Erfahrungen wider.
Behinderte Eltern sind weitgehend "unsichtbar". Mit den zunehmenden Möglichkeiten außerhalb von Sondereinrichtungen zu leben (dieses betrifft in erster Linie Menschen mit Körper- oder Sinnesbehinderungen), ents
...alles anzeigencheiden sich jedoch immer mehr behinderte Menschen auch für eine Elternschaft. Es ist davon auszugehen, dass Familien mit behinderten Elternteilen auf eine große Bandbreite an Alltagsproblemen stoßen, da sie in mehrfacher Weise von gesellschaftlichen Defiziten betroffen sind. Zum einen werden sie als behinderte Menschen in ihren Lebensmöglichkeiten eingeschränkt, zum anderen treffen sie auf die gleichen mangelhaften gesellschaftlichen Strukturen wie andere Familien. Die vorliegende Arbeit hat nun erstmalig die ganz spezifischen Probleme, die sozialen und infrastrukturellen Bedarfe sowie die Lösungsstrategien behinderter Eltern für ihre Alltagsprobleme systematisch erforscht. Dabei geht die Autorin insbesondere folgenden Fragen nach: Welche Aussagen können über die Lebensbedingungen von Familien mit Elternteilen, die körper- oder sinnesbehindert sind, getroffen werden? Welche Bewältigungsstrategien zur Überwindung von Alltagsschwierigkeiten werden entwickelt? Welche Unterstützungsformen werden als sinnvoll erlebt? Welchen Zugang haben Eltern mit unterschiedlichen Behinderungen zu Unterstützungsmöglichkeiten?
Die Ratifi zierung der UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen hat quer durch die politischen Parteien und bei den Behindertenverbänden euphorische Reaktionen ausgelöst. Nur selten sind die Versuc
...alles anzeigenhe, die Perspektiven der Inklusion, also der vorbehaltlosen Zugehörigkeit und gleichberechtigten Teilhabe aller behinderten Personen in der Gesellschaft, in den Kontext realer Sozial- und Wirtschaftspolitik zu stellen. Auch die Vorbehalte im alltäglichen Umgang scheinen wie weggeblasen. Das vorliegende Buch zeigt: Statt Inklusion droht immer mehr Menschen die Exklusion. Die allgemeine Bewusstseinslage ist gekennzeichnet durch Denkmuster und Verhaltensweisen, die im Alltag ausgrenzend wirken. Der Blick auf "die Anderen" oder Körperideale verraten das Gegenteil von Zugehörigkeit. Der Autor, langjähriger Aktivist der politischen Behindertenbewegung, beschreibt nachdenklich und kritisch die Inklusionsdebatte zwischen Dichtung und Wahrheit.
Der vorliegende Sammelband präsentiert detailliert die vielfältigen Ergebnisse des transdisziplinären Forschungsprojekts Das Bildnis eines behinderten Mannes. Zwei inhaltliche Schwerpunkte gliedern ihn: Der ers
...alles anzeigente Teil verbindet die Beschreibung der partizipatorischen Forschungsmethode mit Beiträgen, die sich aktuellen Darstellungen von behinderten Menschen bzw. den Blicken auf sie widmen und aus der Perspektive von Frauen und Männern mit Behinderung geschrieben wurden. Der zweite Teil widmet sich ausführlich der interdisziplinären Interpretation dreier ausgewählter historischer Darstellungen von behinderten Personen.
Das Bildnis eines behinderten Mannes aus der Kunst- und Wunderkammer in Schloss Ambras bei Innsbruck wirft viele Fragen auf: Welche Rolle hatten behinderte Frauen und Männer im 16. Jahrhundert? Welche Blicke wu
...alles anzeigenrden damals auf sie gerichtet? Sind die Blicke auf behinderte Personen heute anders? Wie wollen sich diese selbst sehen und darstellen? In einem gro-ßen transdisziplinären Forschungsprojekt haben das Institut für Erziehungs-wissenschaften der Universität Innsbruck, das Kunsthistorische Museum Wien - Schloss Ambras sowie Selbstbestimmt Leben Innsbruck zusam-mengearbeitet, um gemeinsam Antworten auf diese Fragen zu ? nden. Das vorliegende Buch beinhaltet den Katalog zur Ausstellung "Das Bildnis eines behinderten Mannes. Blicke - Ansichten - Analysen" auf Schloss Ambras sowie ein ergänzendes Wörterbuch.
Wie umgehen mit der Diagnose Brustkrebs? Zurück von einer stürmischen Schifffahrt im eisigen Polarmeer wird die Autorin durch die Diagnose Brustkrebs unvermittelt in einen Zustand der Schockstarre katapultiert,
...alles anzeigenlässt alles passieren, will nichts wissen und beamt sich von ihrer Oberfläche weg in die Südsee ... Während sich die Corona-Pandemie wie ein Sandsturm über die sie umgebenden Gesichter im Krankenhaus legt, greift sie, allein im Wartezimmer, zu Pinsel und Stift und beschreibt in erschütternden Bildern ihre Gefühle und Krankheitsgeschichte. Es ist ein einziges Warten: Warten auf Termine, Warten auf und nach Untersuchungen, Warten auf Ergebnisse. Ein tonloses Warten, da keine Begleitpersonen gestattet sind. "Nicht einmal ein Lächeln schwirrt mir zu. Ich sehe viele sorgenvolle, ängstliche, ruhelose, unsichere und auch einige sehr abgeklärte Augenpaare unter richtigen oder falschen Haaren, den seltsamen Beanies, Mützen und Schals. Der Rest ist Maske." Sie nimmt die Lesenden mit auf ihrer Reise nach außen und innen zu einer Gesamtschau an Bildern zu ihrer Erkrankung und Behandlung. Die sie umgebende Krankenhauswelt erscheint wie von einem anderen Planeten: Krankheit und rauen Gezeiten ausgeliefert, vorbei an lauernden Gefahren im Meer ihres Körpers findet sie festen Boden im Wald, beim Joggen mit ihrem Hund. Sie vertreibt die Schreckgespenster durch kreatives künstlerisches Schaffen und gewinnt ihren Lebensgeist, ihren Stolz, ihre Würde und Handlungsfähigkeit zurück.
Von der Antike bis in die Gegenwart ist Dankbarkeit ein wiederkehrendes Thema für Philosophen, Schriftsteller und Gelehrte. Für die christliche Welt ist Dankbarkeit ein zentraler Wert. Und spätestens mit der bü
...alles anzeigenrgerlichen Kultur wird Dankbarkeit zur Pflicht erhoben. Aber: Es gibt auch die Dankbarkeit aus Rache und das Verbrechen aus Dankbarkeit ... Dankbarkeit gilt einerseits als positives Lebensgefühl, andererseits endet sie in der Selbsterniedrigung. Was also macht die Dankbarkeit mit den Menschen? Warum hat sie im Umfeld von Psychologie und Pädagogik wieder Konjunktur? Die emanzipatorische Behindertenbewegung hat in ihren Anfängen mit den Dankbarkeitserwartungen radikal gebrochen und selbstverständliche Rechte gefordert. Daraus resultiert ein Diskurs über gesellschaftliche Gerechtigkeit, der noch in den Kinderschuhen steckt. Die vorliegende Studie von Nati Radtke und Udo Sierck bietet eine Vielzahl von Originalquellen, Textzitaten sowie nachdenklichen Reflexionen.
Bis Pia acht war, hatten die Menschen von ihr nur das äußere Bild einer Puppe in einem Rollstuhl, deren Mimik nicht den Umständen entsprach. Erst durch den Briefwechsel mit Ursula Eggli, die ebenfalls ihr Leben
...alles anzeigenim Rollstuhl verbringt, vermittelt uns Pia, wie eingekerkert und hilflos sie sich oft in ihrem Körper fühlt.
Persönliche Zukunftsplanung umfasst eine Vielzahl methodischer Planungsansätze, um gemeinsam positive Veränderungsprozesse auf der Ebene der Person, aber auch der Organisation sowie des Gemeinwesens zu gest
...alles anzeigenalten. Es sind methodische Ansätze, um mit Menschen mit und ohne Behinderung über ihre persönliche Zukunft nachzudenken, Visionen für eine positive Zukunft z.B. in den Bereichen Wohnen, Freizeit, Arbeit, Bildung zu entwickeln, Ziele zu setzen und diese mit Hilfe eines Unterstützerkreises Schritt für Schritt umzusetzen. noch
Warum heißt es in diesem Buch "Kampf für die Unteilbarkeit der Menschenrechte"? Und was hat das mit der Irren-Offensive zu tun?" Das am 1.9.2009 in Kraft getretene Gesetz zur Patientenverfügung verspricht Rech
...alles anzeigentssicherheit, so dass der Wille der Behandelten, insbesondere wenn er schriftlich dokumentiert ist, für die medizinisch Behandelnden bindend ist. Die Irren-Offensive will dieses lang ersehnte neue Gesetz dafür nutzen, das Schlupfloch aus der Zwangspsychiatrie zu einem Tor zur Selbstbestimmung über den eigenen Körper für alle zu erweitern. Die Selbstbestimmung über psychiatrische Untersuchung und Behandlung ist dabei der kritische Ernstfall. An ihr bewährt sich dieses Gesetz oder wird zur Makulatur. Mit der PatVerfü (r), der speziellen Patientenverfügung gegen psychiatrischen Zwang, können psychiatrischer Zwangeinweisung und Zwangsbehandlung ein Riegel vorgeschoben werden. Über diesen Umweg des Ausschlusses wird die in der Menschenrechtserklärung von 1948 längst implizierte und durch die Ratifi kation der UN-Behindertenrechtskonvention ohnehin in Deutschland seit 2009 selbst auferlegte Illegalität der Diskriminierung und Entrechtung von Menschen durch unerwünschte Eingriffe in die eigene Freiheit, Würde und Integrität nun doch noch menschenrechtliche Wirklichkeit. Kurz gefasst: Geisteskrank? Ihre eigene Entscheidung!
Die erste "Krüppelzeitung" erschien vor 30 Jahren. Von 1979 bis 1985 wurden genau 14 Nummern veröffentlicht. Die Ausgaben der "Krüppelzeitung" bilden eine einzigartige Quelle und eine vielfältige Fundgrube. Sie
...alles anzeigendokumentieren die Brisanz der Behindertenbewegung. Sie kennzeichnen deren Geschichte genauso wie die Bedeutsamkeit für die Gegenwart. Die erste Krüppelgruppe hat sich 1977 in Bremen gegründet, die in Hamburg ein Jahr später. Die "Krüppelzeitung" wurde ihr Diskussionsforum. Mit Normalität und Bevormundung sollte gründlich gebrochen werden. "Krüppel" wurde als Begriff provokativ der abschätzigen Alltagssprache entwendet. "Krüppel" stand für eine autonome Position der Behindertenbewegung. 30 Jahre Krüppelbewegung - wo ist sie gelandet? Das Buch zeichnet die Komplexität und zentrale Aspekte der ursprünglichen Behindertenbewegung nach. Die soziale, politische und pädagogische Dimension dieser (vergangenen) Bewegung führt über eingeschliffene Standpunkte hinaus. Es wäre ein Missverständnis, wenn man glaubte, dass aufgrund des herausfordernden Titels - "Krüppelzeitung" - vereinfachte Ansichten folgten. Das Gegenteil ist der Fall. Für eine Bilanz der Behindertenbewegung ist es zu früh, denn die Themen sind noch immer aktuell, sie lassen sich differenziert und selbstkritisch ausgestalten.
Um die Belange behinderter Menschen und die Sichtweisen der Betroffenen angemessen aufgreifen zu können, sind die Disability Studies auf einen intensiven Austausch zwischen Forschung, Politik und Praxis angewie
...alles anzeigensen. Hierzu versammelt dieser Band Beiträge von AutorInnen mit unterschiedlichen disziplinären und biografischen Hintergründen, die aus ihrer jeweiligen Perspektive die Disability Studies vorstellen, das Spannungsfeld zwischen der politischen Behindertenbewegung und diesem Forschungsansatz beleuchten und zeigen, auf welche Weise dieser in den verschiedenen Fachdisziplinen und Lebensbereichen umgesetzt wird.
Die Vielfalt, der Reichtum an Methoden der Therapie und Beratung ist in den letzten hundert Jahren enorm gewachsen. Immer neue Verfahren und Ansätze kommen auf den Markt, werden wegen ihres jeweils spektakuläre
...alles anzeigenn oder raschen Erfolges berühmt oder modern. Sie sind deswegen eine Zeit lang besonders gefragt, um schließlich ganz unspektakulär in die Reihe der übrigen Verfahren einzuziehen. Dieses Buch enthält eine Sammlung von "Rezepten", obwohl in der Arbeit mit Menschen kaum "nach Rezept" vorgegangen werden kann und man es auch nicht tun sollte. Dennoch gibt es bei Beratern sehr ausgeprägt das Bedürfnis nach dem "Gewusst wie". Das Buch ist eine Sammlung von Wegbeschreibungen für die Wanderung durch das Labyrinth der psycho-sozialen Arbeit und aus ihm heraus. So bleibt mir nur noch viel Freude beim Lesen zu wünschen!
In einzelnen Geschichten werden ganz alltägliche Situationen von Hannes bei seiner sexuellen Entdeckungsreise dargestellt. Hannes ist ein junger Mann, er ist 25 Jahre alt und lebt in einem Wohnheim. Das Buch is
...alles anzeigent in einfacher Sprache für erwachsene geistigbehinderte Menschen. Bilder von Larissa Waschkewitz illustrieren die Geschichten.