Vor rund 20 Jahren begann eine neue Epoche für die Pflege im deutschsprachigen Raum: Sie wurde zu einer Wissenschaft und zog in die Universitäten ein. Pionierinnen, die sich von Anfang an für die Akademisierung
...show allund die Integration von Pflegewissenschaft in die Pflegepraxis einsetzten, berichten in diesem Sammelband über ihre Erfahrungen - und dokumentieren ein beeindruckendes Kapitel der Pflegegeschichte. Mit einem durchaus kritischen Blick schauen die 14 'Pfad-Finderinnen' auf den zurückgelegten Weg: - Was waren ihre Ziele und Hoffnungen? - Welche Hindernisse mussten sie überwinden? - Wie kann forschungsgestützte Praxis die Pflegequalität für die Patienten erhöhen? - Hat wissenschaftlich fundierte Pflege im therapeutischen Prozess heute dasselbe Gewicht wie die medizinisch-ärztliche Behandlung? Anhand von Projekten aus dem persönlichen Arbeitsbereich zeigen die Autorinnen, wie sie Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis errichteten. Dabei dringen sie auch zu aktuellen Kernfragen der Pflegeausbildung, des Pflegemanagements und der Pflegeethik vor. Die 'NachfolgerInnen' der ersten Pflegewissenschaftlerinnen werden aus dem Erfahrungsschatz der Gründerinnen vieles lernen können - und sich von ihrem Forschergeist inspirieren lassen. Pflegewissenschaft und Pflegepraxis sind nicht 'zwei Welten', so die Botschaft des Buches. Sie sollten einander immer mehr durchdringen - zum Wohl des Patienten.
Die Entwicklung der Pflegewissenschaft in Deutschland ist ohne das professionelle Engagement einzelner Personen nicht denkbar. In diesem Sinne gehört Sabine Bartholomeyczik zu den einflussreichsten Pflegewissen
...show allschaftlerinnen im deutschsprachigen Raum. Die vorliegende Festschrift beschreibt anhand von Sabine Bartholomeyczik Werk und Wirken die Errungenschaften der Pflegewissenschaft in Deutschland. Die einzelnen Entwicklungen werden in Interviews mit Sabine Bartholomeycziks kritisch reflektiert und kommentiert. Zukünftige Herausforderungen der Pflege werden in Gesprächen mit den Herausgebern der Festschrift skizziert. Wer die Entwicklung der Pflegewissenschaft in Deutschland tiefer verstehen möchte und nach Rüstzeug für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen sucht, wird in diesem Band fündig werden.
Wenn Menschen an einer Demenz erkranken, wird dies gemeinhin als beängstigende, traumatisierende und stigmatisierende Erfahrung beschrieben. Diesen Annahmen stellen die Herausgeber Forschungsergebnisse und Fall
...show allstudien von demenzkranken Menschen entgegen. Sie zeigen, dass sich positive psychologische Konzepte, wie Hoffnung, Humor, Kreativität, Resilienz, Spiritualität, persönliches Wachstum und Weisheit mit Wohlbefinden und Lebensqualität verbinden lassen und sie für Betroffene genutzt werden können, um zu einem besseren Leben mit Demenz beizutragen. Die AutorInnen konnten in ihrer früheren systematischen Literaturanalyse "positiv Leben mit Demenz" belegen, dass - manche Menschen trotz einer Demenzerkrankung positiv leben - manche Menschen mit einer Demenz "kleine Geschenke" im Leben mit einer Demenz erfahren - die bisherige Forschung diesen positiven Aspekte vielfach übersehen hat - Menschen mit Demenz ein gutes Leben führen können - trotz einer Demenzerkrankung - wenn sie akzeptiert werden, selbstbestimmt leben können und mit anderen in Kontakt bleiben - die Positive Psychologie und Pflege wichtige Beiträge leisten können, um persönliche Stärken und Ressourcen zu stärken und um Hoffnung und Humor aufkeimen und Menschen aufblühen zu lassen - eine persönliche Entwicklung und persönliches Wachstum trotz Demenz möglich sein kann. Das Fachbuch fasst somit erstmalig und an Fähigkeiten orientiert den Nutzen der Ansätze der positiver Psychologie und Pflege für ein gutes Leben mit und trotz Demenz zusammen.
Die palliative Versorgung schwerkranker Patienten ist inzwischen breit etabliert und kann sich auf erfahrene Teams stützen. Dieser Leitfaden gibt konkrete Anweisungen, wie in typischen Problemsituationen der pa
...show alllliativen Behandlung und Pflege das Wohlbefinden von Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen verbessert werden kann.In übersichtlichen Tabellen, leicht verständlichem Text und Checklisten zur klinischen Entscheidungsfindung leiten die Autoren zu einem patientenzentrierten Vorgehen an. Dabei werden nicht nur das Schmerzmanagement und die Linderung anderer palliativmedizinischer Leitsymptome behandelt, sondern auch der zwischenmenschliche Umgang mit Patienten am Lebensende und ihren Angehörigen. Ein besonderes Kapitel beschäftigt sich mit Patienten mit eingeschränkten Kommunikationsfähigkeiten. Die Autoren geben Hilfestellungen bei schwierigen Entscheidungen und besprechen ausführlich Notfälle und die wichtigsten in der Palliativmedizin eingesetzten Medikamente.
Das Praxishandbuch beschreibt, diskutiert und reflektiert die Nutzung von und die Erfahrungen mit Psychopharmaka in der psychiatrischen Praxis aus Sicht der Professionellen, aus der Perspektive von Pflege und M
...show alledizin sowie der Psychiatrie-Erfahrenen und Angehörigen. Das interdisziplinäre Autor_innenteam ¿klärt Begrifflichkeiten wie Compliance, Adhärenz und Krankheitseinsicht sowie Empowerment, Recovery, Resilienz und Wohlbefinden im Kontext der medikamentösen Behandlung ¿führt in die Grundlagen und die Indikationen, die Wirkungen und die unerwünschten Wirkungen der Psychopharmakotherapie ein ¿beschreibt Aufgaben, Entscheidungsprozesse und Rollen im -Behandlungsteam bei der Bedarfsmedikation, Verordnung und Verabreichung von Psychopharmaka ¿geht von der Annahme aus, dass Psychopharmaka psychiatrische Erkrankungen nicht ursächlich, sondern primär symptomatisch behandeln ¿stellt die praktischen Besonderheiten der psychopharmakologischen Behandlung bei Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen und alten Menschen entlang der Lebensspanne dar ¿beschreibt die Anwendungspraxis sowie Besonderheiten in teilstationären, stationären, ambulanten und komplementären Settings ¿zeigt, wie Pflegende Betroffene unterstützen, um Medikamente abzusetzen oder zu reduzieren, mit unerwünschten Wirkungen umzugehen, Behandlungsvereinbarungen zu treffen und das Medikamentenmanagement vor der Entlassung vorzubereiten und zu planen.
Die erfahrenen Autoren des Standardwerks zur Praxisentwicklung - setzen sich mit den konzeptuellen Grundlagen auseinander - begründen Umsetzungsstrategien zur Entwicklung der Praxis mit relevanten Theorien - st
...show allellen wichtige Stadien und Ansätze vor - skizzieren Wege, um die Praxis leichter zu entwickeln und zu verändern - evaluieren die Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung - stellen Praxisentwicklungsprojekte in der Kinderkrankenpflege, Akutpsychiatrie und der Pflege demenzkranker Menschen vor.
Das Dementia Green Care Praxishandbuch begründet und zeigt wie Außenräume für Menschen mit dem Demenz gestaltet werden können, um deren Orientierung, Sinnerleben, Naturverbundenheit, Neugierde und Kognition zu
...show allfördern. Neben der Klärung grundsätzlicher Begriffe wie Prosenz, Gartentherapie und Greencare zeigt der Leitfaden wie Außenräume aktiv und passiv genutzt sowie risikoarm und -frei gestaltet werden können. Zahlreichen Fotos, Gartenpläne und Checklisten veranschaulichen und erleichtern die Umsetzung einer naturgestützten Pflege von Menschen mit Demenz. Der Leitfaden wird ergänzt um eine Galerie mit Zeichnungen des Autors rund um die Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Aus dem Inhalt Teil I - Das Dementia Green-Care-Projekt - Die Ziele der Dienstleistungsanbietenden- Therapeutische Demenzpflege: Definition- Umsetzung und Mitarbeitertraining- Anmerkungen zur Nutzung der Außenbereiche- Konzept und Forschungsprojekt (HIEC) Teil II - Empfehlungen für die Gestaltung- Der Weg zur erfolgreichen Green Care-Demenzpflege- Risikofreie Gärten und Gärten mit potenziellen Risiken- Ausgewählte Gartenfotos- Galerie mit Zeichnungen des Autors.
Die gesundheitsfördernde und heilsame Wirkung von Gartentherapie ist unter Fachleuten anerkannt und wird im deutschsprachigen Raum in immer mehr Institutionen angewendet. Die bekannten Gartentherapeuten Andreas
...show allNiepel und Gabriele Vef-Georg legen ein Praxisbuch mit rund 64 detailliert beschriebenen Anwendungsprogrammen vor, die gärtnerisches Handwerk, Floristik, Pflanzenkunde und -verwendung beschreiben. Das umfassende Praxishandbuch ist mit 200 erneuerten Farbfotografien illustriert. Jedes der Programme enthält eine Tabelle, in der die Anforderungen an die Tätigkeit ICF-konform aufgelistet sind, um gezielt für Klienten eine passende Betätigung auswählen und abrechenbar machen zu können. In der zweiten Auflage überarbeiten die Autoren die Beiträge zu Definitionen, Organisationen, Teilnehmeranforderungen, Ursprüngen und Zielen der Gartentherapie. Sie verfeinern die Programme für gärtnerisches Handwerk und ergänzen Programme für Floristik, Pflanzenkunde und -verwendung. Materialien werden aktualisert für Heil- und Pflanzeninfoblätter, Gartengeräte und -vögel, Gartengedichte, -lieder und -tagebücher, Hochbeete sowie Hausmittel und Wildkräuterrezepte. Das Gartentherapiebuch für Praktiker. Es erlaubt Ergo- und Gartentherapeut_innen sowie Pflegenden und Gärtner_innen, mit handwerklichem Geschick und kundigem Pflanzenwissen, zum Aufblühen, Wohlbefinden und zur Genesung von Klienten und Klientinnen beizutragen.
Personalisierung beruht auf personzentrierter Pflege und konzentriert sich auf die Frage, wie man Menschen mit Demenz in Dingen, die ihr Leben betreffen, mehr Wahl- und Entscheidungsfreiheit einräumen kann, und
...show allwelche Unterstützung sie benötigen, um Teil ihrer Gemeinschaften bleiben zu können. Dieses Handbuch erläutert, wie Menschen mit Demenz durch einfache, evidenzbasierte personzentrierte Praktiken individuell betreut und unterstützt werden. Die Autorinnen stellen mit klaren Worten dar, was Personalisierung ist, was man heute unter personzentriertem Denken versteht und wie personzentrierte Praxis aussieht, wobei sie anhand vieler lebendiger Beispiele zeigen, wie Personalisierung im ambulanten Setting sowie in der stationären Versorgung bereits erbracht wurde. Sie helfen der Leserschaft, sich diverse personzentrierte Praktiken anzueignen. Ferner beschreiben sie Strategien zur Bildung harmonisierender Teams aus der Person mit Demenz, ihren Pflegekräften und den Ehrenamtlichen. Im letzten Kapitel wird ein fotokopierbares Assessmentinstrument für Pflegeheime vorgestellt, das ihnen hilft, ihre Fortschritte bei der personalisierten Unterstützung von Menschen mit Demenz zu erkennen und ihr Angebot zu verbessern. Die angeführten Praxisbeispiele sind sehr real und berührend; sie unterstreichen, dass hier nicht lediglich eine Trockenübung stattfindet. Wer sich für personzentrierte Pflege einsetzt, muss dieses Buch unbedingt lesen. Prof. Dawn Brooker
Wie schätzt man gesundheitliche Probleme, Risiken und Entwicklungspotenziale von Klienten gekonnt ein und wie analysiert und benennt man umfassende und genaue Pflegediagnosen? - Klar, mit dem weltweit verbreite
...show allten und anerkannten Pflege-Basisassessment der 11 Funktionellen Gesundheitsverhaltensmuster von Marjory Gordon. In der sechsten Auflage ihres erfolgreichen Handbuches: ¿beschreibt sie, die 235 NANDA-I-Pflegediagnosen, einschließlich der 26 neuen NANDA-I-Pflegediagnosen bis 2017 mit deren Definitionen, Symptomen, Einflussfaktoren und Risikogruppen ¿ergänzt sie weitere 28 praktische Pflegediagnosen, wie Dekubitus, Intertrigo, allmähliche Ortsfixiertheit, Pruritus, Schlaf-Wach-Rhythmusumkehr und instrumentelles Selbstversorgungsdefizit ¿stellt sie ihr einzigartiges Basisassessment und dessen konkrete Fragen für Kinder, Erwachsene, Familien, Gemeinden und Akutkranke vor ¿erklärt sie den Nutzen ihres Basisassessments mittels -Fallbeispiel und Pflegedokumentation im PES- und SOAP-Format ¿beschreibt sie verständlich, was Pflegediagnosen sind, wie sie sich unterscheiden und wie man Pflegediagnosen erkennt, benennt und dokumentiert ¿bietet sie zusätzlich exemplarische Pflegeziele mit Ergebniskriterien sowie NIC-Pflegeinterventionen zu den jeweiligen Pflegediagnosen ¿ermöglicht eine beiliegende Faltkarte einen raschen -Überblick zur Pflegediagnostik ¿wird die deutsche Übersetzung ausführlich ergänzt und überarbeitet und das Lebenswerk von Marjory Gordon fortgeschrieben.
Das erfolgreiche Praxishandbuch beschreibt auf welchen Grundlagen Rhythmische Einreibungen basieren, wie sie angewendet werden, mit welchen Übungen sie erlernt werden können und welche Forschungsergebnisse sie
...show allunterstützen. In der zweiten Auflage wurden das Kapitel der Organ-Einreibungen erweitert, die Ganzkörper-Einreibung umfassend beschrieben, grundlegende Forschungsergebnisse integriert und die Grafiken neu gestaltet. Anschauliche Zeichnungen zeigen und kenntnisreiche Texte beschreiben, wie Pflegende, Ärzte, Hebammen, Physio- und Körpertherapeuten die Kunst des Einreibens erlernen können. So kann eine gute, gekonnte und einfühlsame Behandlung Menschen unterstützen, um ihre Lebenskräfte zu stärken, sich zu regenerieren und zu genesen. Aus dem Inhalt Grundlagen · Einführung · Die vier Wesensglieder · Die funktionelle Dreigliederung des menschlichen Organismus · Die Sinneslehre · Die Hand Qualitätskriterien für Rhythmische Einreibungen nach Wegman/Hauschka · Einleitung · Ursprung und Definition der Rhythmischen Einreibungen · Qualitätskriterien · Der Ablauf und die Wirkung der Rhythmischen Einreibungen · Indikationen und Kontraindikationen · Anforderungen an die Behandlerin Praxis der Einreibungen · Teilkörper-Einreibungen · Die Ganzkörper- und Pentagramm-Einreibung · Organ-Einreibungen nach Wegman/Hauschka Übungen · Methodik und Überblick · Übungen für Einzelne und in der Gruppe · Übungen zur Berührungsqualität und zur Technik · Wahrnehmungs- und Rhythmusübungen Forschung
Schmerzen bei Menschen mit kognitiven und/oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen einzuschätzen ist eine herausfordernde pflegerische Aufgabe. Ein verlässliches und gültiges Messinstrument fehlte bislang dazu. ZOPA
...show all©, das Praxishandbuch zur Schmerzeinschätzung für Menschen mit kognitiven und/oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen, zeigt Pflegenden, wie das Instrument entwickelt und validiert wurde und praktisch eingesetzt werden kann. Ein Leporello-Faltblatt fasst die wichtigsten Informationen zusammen und erleichtert den Einsatz des ZOPA© in der pflegerischen Praxis.
Die Primäre Pflege beschreibt ein erfolgreiches Pflegesystem, das 1969 als «Primary Nursing» von Marie Manthey in den USA entwickelt wurde und sich zunehmend auch im deutschsprachigen Raum verbreitet. Das umfas
...show allsende Fachbuch zeigt, wie die Primäre Pflege genutzt werden kann, um die Pflege zu professionalisieren, sie patientenbezogen zu organisieren, Mitarbeiter eigenverantwortlicher zu führen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu verbessern. Die Autorinnen stellen die vier Kernelemente der Primären Pflege anschaulich und verständlich dar: 1. die Übertragung von Verantwortung an die unmittelbar Pflegenden und die Übernahme dieser Verantwortung durch die Pflegenden 2. die tägliche Arbeitszuweisung nach der Fallmethode 3. die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch 4. die Übernahme einer Rund-um-die-Uhr-Verantwortung für die Pflegequalität. Ausführliche Praxisbeispiele zeigen, wie die Primäre Pflege in unterschiedlichen Praxisfeldern und Versorgungsstufen - von der Akutpflege über die Intensivpflege, von der neurologischen Frührehabilitation bis zur ambulanten Pflege - eingeführt und angewandt werden kann. Die praxis- und patientenorientierten Analysen, Hintergrundinformationen und Anwendungsbeispiele machen dieses Werk zum aktuell verständlichsten und umfassendsten Praxishandbuch für Pflegepraktiker und -manager. «Ich wünsche diesem Buch eine weite Verbreitung im Hinblick auf die professionelle Rolle, die Pflegendein diesem System einnehmen, sowie auf die individuelle und kontinuierliche Betreuung, die Patienten darin erleben.» Dr. phil. Edith Kellnhauser
Die Entwicklerinnen des Primary Nursing Systems beschreiben dessen historische Entwicklung. Sie erläutern, wie das System, auch gegen Widerstände, umgesetzt und angewendet werden kann. Sie klären die notwendige
...show allVeränderung des Rollenverständnisses einer primären Bezugsperson und betonen die Bedeutung der Beziehungsgestaltung durch Pflegepersonen im Primary Nursing System. Sie zeigen, wie eine Vielzahl von Problemen der beruflichen Pflege mit Hilfe von Primary Nursing gelöst werden können. Zu diesen Problemen zählen das geringe Ansehen des Pflegeberufs, seine ökonomischen Beschränkungen und seine Macht- und Einflusslosigkeit im Zusammenhang mit pflegerelevanten Entscheidungen. Ein Beitrag von Maria Mischo-Kelling bettet das Primary Nursing System in den deutschsprachigen Kontext von Bildung, Forschung und Praxis ein. Aus dem Inhalt I. Warum Primäre Pflege? 1 Primäre Pflege 2 Historie: Auf und Ab pflegerischer Autonomie II. Wie die Primäre Pflege implementiert wird? 3 Die Primäre Pflege verstehen 4 Die Vorbereitung der Implementierung 5 Funktionen bei der Implementierung 6 Die Rolle der Führungskraft 7 Übernahme der Prinzipien der Primären Pflege 8 Die Therapeutische Beziehung III. Erfolgreiche Methoden und Nachhaltigkeitsstrategien 9 Die besten Methoden der Primären Pflege 10 Partnerschaften im Pflegeteam der Primären Pflege 11 Methoden zur Vertiefung und Weiterentwicklung 12 Primäre Pflege im Kontext
Wie können Sie den Pflegebedarf von Menschen mit Demenz professionell erkennen, transparent dokumentieren und gekonnt befriedigen? Die Experten der Bradford Dementia Group beantworten diese Fragen ausführlich,
...show allindem sie - klären, was professionelle Pflegeprozessplanung ist und warum sie notwendig ist, und indem sie zeigen, wie mit ihr personzentrierte Pflege zur Förderung des Wohlbefindens von Bewohnern kontinuierlich mit kommunikativen Mitteln umgesetzt werden kann - zeigen, wie Pflegende mit einem Erhebungsbogen für das Profil der Lebensgeschichte, der aktuellen Lebenssituation sowie der Lebensgewohnheiten und Zukunftswünsche, Bedürfnisse von Bewohnern identifizieren und dokumentieren können - Pflegende anleiten mit einem Erhebungsbogen für das Persönlichkeitsprofil und für die Gesundheit, Bedürfnisse und Gesundheitsprobleme von Bewohnern einzuschätzen, zu erkennen und zu dokumentieren - klären, was Handlungsfähigkeit für Menschen mit einer Demenz bedeutet und indem sie zeigen, wie Handlungsfähigkeit von Bewohnern identifiziert und deren Teilnahme und Einbindung gefördert werden können - Zusammenhänge zwischen Demenz und kognitiven Fertigkeiten veranschaulichen und dazu anleiten, kognitiven Fertigkeiten von Bewohnern zu erfassen, zu dokumentieren und zu erhalten - Pflegende unterstützen, die professionelle Pflegeprozessplanung auf Basis des VIPS-Modells umzusetzen und zu überprüfen - zeigen, wie Pflegende mit Hilfe von Kommunikation und Zeitmanagement - vor dem Hintergrund geltender Leitbilder und Grundhaltungen - professionelle Pflegeprozessplanung bei Menschen mit Demenz umsetzen können. Die deutsche Übersetzung wurde auf die Situation im deutschsprachigen Raum adaptiert und entsprechend kommentiert. Ein tabellarischer Anhang fasst zusammen, wie zentrale Transparenzkriterien des MDK mittels professioneller Pflegeprozessplanung für Menschen mit Demenz befriedigt werden können.
Eine umfassende Betreuung, Begleitung und Behandlung von -psychisch erkrankten Menschen braucht qualifizierte und engagierte sowie menschlich kompetente, professionelle Pflegefachpersonen. Die erfahrenen Pflege
...show allexperten und Dozenten für Psychiatrische Pflege Hilde Schädle-Deininger und David Wegmüller vermitteln in der dritten Auflage des erfolgreichen Kurzlehrbuchs das gesamte relevante Fachwissen für die psychiatrische Fachweiterbildung und das Studium. Klar strukturiert und visualisiert werden alle im Curriculum vorgesehenen Themen erörtert. Eine reflektierte (Grund-)Haltung, der Beziehungsaufbau zu den von einer psychischen Erkrankung betroffenen Menschen, die gezielte Beobachtung, die Strukturen der psychiatrischen Versorgung und das vernetzte Arbeiten sowie individuelle psychiatrisch-pflegerische Hilfsangebote und ein trialogisches Miteinander werden besonders berücksichtigt. Ein Leitfaden für die Weiterbildung zur "Fachpflege Psychiatrie" und das Bachelorstudium, der sich auch als Nachschlagewerk für praktisch tätige Pflegende in der Psychiatrie und für Pflegeexpertinnen eignet. Die dritte, vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage bietet ¿pflegeprozessorientierte sowie rechtliche bzw. institutions- und -versorgungsbezogene Informationen auf aktuellem Stand ¿verknüpfende Elemente von Weiterbildung und Studium ¿aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ¿Qualitätsniveaus für unterschiedliche Tätigkeiten in der -Psychiatrischen Pflege ¿zentrale Pflegephänomene und deren Grundlagen
Welche Theorien und Methoden der psychoanalytischen Behandlungstechnik sind heute noch maßgeblich? Im Zeitalter einer pluralistischen Psychoanalyse wird der systematische Vergleich der verschiedenen Richtungen
...show allbesonders wichtig. Worin unterscheiden sich klassische Psychoanalyse, moderne ichpsychologische Konflikttheorie, Objektbeziehungstheorien, Selbstpsychologie, relationale Psychoanalyse nicht nur in ihren theoretischen Annahmen über unbewusste Prozesse, Wahrnehmung, Gedächtnis, Konflikt, Trauma, Krankheitsentstehung, Phantasie, sondern auch in ihrem konkreten behandlungspraktischen Vorgehen bezüglich, Übertragung, Gegenübertragung, Widerstand u.a.m.? In diesem Band werden sowohl die theoretischen und methodischen Konzepte des topographischen und strukturellen Modells Sigmund und Anna Freuds, der Hartmann'schen Ichpsychologie sowie der Post-Ichpsychologen Charles Brenner, Jacob Arlow, Paul Gray und Fred Busch als auch deren klinische Konkretisierungen miteinander verglichen. Insbesondere Gray und Busch sind in den letzten 20 Jahren wichtige Repräsentanten der nordamerikanischen Ichpsychologie oder Konflikttheorie gewesen und hierzulande kaum bekannt. Dieser Vergleich ermöglicht eine Einschätzung darüber, was Analytiker in ihrer praktischen Arbeit tatsächlich tun.
Warum tun Menschen das, was sie tun, und was geht dabei in ihnen vor? Zur Beantwortung dieser Frage wird psychologisches Wissen allgemeinverständlich dargestellt und angewandt auf alltägliche Pflegesituationen.
...show allDie wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder werden in eindrücklichen Fällen geschildert und bezüglich Symptomen, Ursachen, Verlauf und Behandlung zusammengefasst. Besonderheiten psychischer Störungen im Alter werden ebenso behandelt wie Belastungen und Chancen in Pflegeberufen. Aus dem Inhalt Teil I: Psychologie .Lehre vom Verhalten und Erleben .Kognitive Prozesse: Wahrnehmung und Attribution .Lernprozesse .Motivation und Emotion .Kognitive Prozesse und Motivation .Soziale Prozesse .Stress und Umgang mit Belastungen Teil II: Psychiatrie .Diagnostik und Behandlung psychischer Störungen .Demenz und Delir .Affektive Störungen: Depression und Manie .Schizophrenie und Paranoia .Sucht .Neurotische und somatoforme Störungen
Der Begriff "Psychosomatik" wird aus unterschiedlichen Perspektiven oft ganz anders akzentuiert. In 21 Kapiteln haben Experten herausgearbeitet, was Psychosomatik nach aktueller Forschung und aus klinischer Sic
...show allht für ihre jeweiligen Spezialgebiete bedeutet. > - Welchen Stellenwert haben psychosomatische Zusammenhänge bezüglich unserer Hirnfunktion, der hormonellen Regulation und des Immunsystems? - Welche unterschiedlichen Komponenten beeinflussen somatoforme Schmerzstörungen, das Burnout-Syndrom, den Schlaf oder die Sexualität. - Wo können Psychotherapien bei Depression, Angststörungen oder Schwindelsyndrome ansetzen? - Welche Relevanz haben psychosomatische Störungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie? - Gesundheitsökonomische sowie sozialversicherungs- und haftungsrechtliche Fragen werden sowohl aus Sicht der Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie wie auch der Hausarztmedizin dargestellt.
Dieses erfolgreiche Praxishandbuch führt in das Gebiet der Psychosomatik ein, definiert ihren Gegenstand, beschreibt typische psychosomatische Erkrankungen und Störungen sowie die verschiedenen psychotherapeuti
...show allschen Behandlungsansätze. Ein neues Kapitel klärt Schwerpunkte pflegerischen Arbeitens in der Psychosomatik. Aus dem Inhalt Einführung in das Gebiet der Psychosomatik Klassische psychosomatische «Krankheitsbilder» bzw. Störungen - Ohrgeräusche - Essstörungen - Stressbedingte Störungen - Funktionelle Herz-Kreislauf-Störungen - Funktionelle Magen-Darm-Störungen - Störungen im Atmungsfunktionsbereich - Schlafstörungen - Sexuelle Funktionsstörungen «Ich habe das Buch mit Interesse und Spaß gelesen. Es bietet einen guten Überblick über das Fachgebiet, ist flüssig und anschaulich geschrieben, in hohem Maße praxisrelevant und damit aus meiner Sicht für die gewünschte Zielgruppe eine sehr empfehlenswerte Einführung in das Fachgebiet der Psychosomatik.» Jürgen Klingelhöfer
Das Praxishandbuch zur psychosozialen Kinder- und Jugendlichenpflege - führt in das Arbeitsfeld ein und beschreibt theoretische Ansätze zum Verständnis der Entwicklung von Kindern- und Jugendlichen- nennt Str
...show allukturen, Bedingungen und Prozesse der pflegerischen Beziehungsarbeit und -gestaltung, nennt Kriterien für eine beziehungsfördernde Kommunikation und klärt, wie die Persönlichkeit der Pflegeperson die Qualität der Beziehung beeinflusst- beschreibt den Pflegeprozess bei Kindern und Jugendlichen mit den einzelnen Schritten vom Pflegeassessment zu den Pflegediagnosen, der Ableitung von Pflegezielen und -plan, die Umsetzung der Pflegeinterventionen und die Evaluation der Pflegeergebnisse- skizziert pflegetherapeutische Ansätze vom therapeutischen Milieu und Modellernen, über soziales Kompetenztraining, Adhärenztherapie und motivierende Gesprächsführung bis hin zur Psychoedukation, Tagesstrukturierung, dem therapeutischen Spiel und recoveryorientiertem Arbeiten- klärt Grundlagen der Arbeit mit Eltern und Zugehörigen, zeigt dem zugrunde liegende Familiensysteme und deren Assessment, unterscheidet hemmenden oder unterstützenden Rollen von Zugehörigen und nennt Möglichkeiten der Pflegeberatung und Entstigmatisierung- analysiert ausgewählte Pflegephänomene bezüglich Probleme, Risiken und Entwicklungspotenzialen mit Einfluss-, Risiko- und Schutzfaktoren sowie Merkmalen und Ressourcen- thematisiert konkret die Pflegephänomene Ängste und Zwänge, Essstörungen, suizidales und selbstverletzendes Verhalten, Störungen des Sozialverhaltens, der Wahrnehmung und des Denkens.
Psychotherapeutische Gesprächsführung kann man lernen. Aber wie finde ich Wege zur psychodynamischen Wirksamkeit? Was ist im psychotherapeutischen Dialog anders als in geläufigen Beratungs- oder Sprechstundenge
...show allsprächen? Dieses Buch gibt eine auf die Praxis bezogene konzentrierte und konkrete Anleitung zur Gesprächsführung bei Patienten mit psychogenen bzw. psychosomatischen Erkrankungen. Es zeigt Gesprächsbeispiele aus Therapien und ergänzt den theoretischen Hintergrund, skizziert die Psychodynamik und führt zu Leitlinien der Intervention. Es wendet sich an psychologische und ärztliche Psychotherapeuten, auch in der Aus- und Weiterbildung, an (angehende) Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, für psychosomatische Medizin sowie an Allgemeinärzte, die ihre Kompetenz in der psychosomatischen Grundversorgung erweitern wollen. Auf ein Repetitorium zu den psychodynamischen Grundlagen folgen Abschnitte zum Erstinterview und zur tiefenpsychologischen Anamnese, zum Gespräch mit psychosomatisch Kranken, mit Borderline-Patienten, bei sexuellen Störungen. Hilfreiche akute Krisenintervention bei Suizidalität wird dargestellt und auch die Besonderheit der Psychotherapie bei alten Menschen. Das vorliegende Buch ergänzt die umfassenden Lehrbücher durch kurz gefasste Hinweise zum Führen pychotherapeutisch wirksamer Gespräche.
Depressionen gehören zu den häufigsten und schwersten psychischen Erkrankungen. Bei der Behandlung depressiv Erkrankter müssen die psychosozialen und die biologischen Bedingungen der Depression gleichermaßen be
...show allrücksichtigt werden. Dieses Buch vermittelt einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Verlaufsformen depressiver Erkrankungen, die Begriffsgeschichte der Depression und die Entwicklung der verschiedenen psychologischen Depressionsmodelle. Ausgehend von einem umfassenden Verständnis depressiver Erkrankungen als 'Psychosomatosen der Emotionsregulation' werden die psychotherapeutischen Ansätze dargestellt, die sich in einem Gesamtkontext bewährt haben. Dabei werden insbesondere auch die Ergebnisse der Therapie- und Psychotherapieforschung bei depressiv Erkrankten berücksichtigt. Das Buch richtet sich speziell an die im Bereich der Depressionsbehandlung tätigen Psychiater, Psychotherapeuten, Psychoanalytiker, Klinischen Psychologen und an alle weiteren Berufsgruppen, die spezielle therapeutische Interventionen anwenden, um der Vielschichtigkeit depressiven Erlebens gerecht zu werden. Mit seinem interdisziplinären Ansatz leistet dieses Buch einen wertvollen Beitrag zu einem umfassenden Verständnis depressiver Erkrankungen. Nicht zuletzt eröffnet es wichtige neue Perspektiven für die Weiterentwicklung geeigneter therapeutischer Konzepte in der Depressionsbehandlung.
Was ist "Public" an psychischer Erkrankung, was ist das Spezielle am gesellschaftlichen Auftrag der öffentlichen "Fürsorge" für psychisch kranke Menschen im Vergleich zu anderen physischen Erkrankungen? Welche
...show allRolle übernehmen dabei die verschiedenen Akteure wie Krankenkassen, Kommunen auf Länder- oder Bundesebene ambulant oder stationär bei der Prävention, Versorgung und Rehabilitation psychisch kranker Menschen? Wie kann die psychiatrische Versorgung in Bezug auf Patientenorientierung, Zugang, Koordination und Effektivität verbessert werden? Wo sind hier Grenzen gesetzt und wie kann man diese überwinden? Das Werk gibt einen vollständigen Überblick über die Steuerung psychiatrischer Versorgung und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie die Versorgung von den verschiedenen Beteiligten aktuell gestaltet und beeinflusst wird (Integrierte Versorgung, Sozialpsychiatrische Verbünde, Maßregelvollzug, Qualitätssicherung oder Psychiatrievergütung
Gesundheitsförderung und Primärprävention erhalten immer stärkeres Gewicht im Gesundheitssystem. Doch mit zunehmender Etablierung steigen auch die Ansprüche an die Qualität gesundheitsförderlicher und präventiv
...show aller Maßnahmen. In den letzten Jahren ist viel Bewegung in dieses Feld gekommen. Das Handbuch präsentiert den Status Quo der Qualitätssicherung und Evaluation. Es macht den Stand der Diskussion deutlich und benennt die noch offenen Fragen. Die Autorinnen und Autoren aus Deutschland, der Schweiz und Kanada haben eine ausgewiesene Expertise in den Feldern und tragen auch international zur Weiterentwicklung von Prävention und Gesundheitsförderung bei. Das Buch gibt Praktikerinnen und Praktikern einen Überblick über die verfügbaren Ansätze zur Qualitätssicherung und liefert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Ansatzpunkte zum Füllen der noch vorhandenen Forschungslücken.
Kennen Sie das Gefühl, wenn die Gedanken kreisen und keine Lösung in Sicht ist? Willkommen im Gedankenknast - ein innerer Zustand, der uns blockiert und erschöpft. Dieses Buch zeigt Ihnen den Schlüssel zur Frei
...show allheit: Kreativität. Anschaulich, wissenschaftlich fundiert und voller praktischer Beispiele erklären die Autoren, wie kreative Prozesse wirklich funktionieren - nicht als mystische Eingebung, sondern als erlernbare Fähigkeit. Sie erfahren, wie neue Ideen entstehen, warum Gefühle dabei entscheidend sind und wie man Denkblockaden überwindet. Das Buch bietet zahlreiche neue und überraschende Erkenntnisse, die Sie in anderen Kreativitätsratgebern vergeblich suchen - wissenschaftlich fundiert, verständlich erklärt und sofort anwendbar. Ob im Beruf, im Studium oder im Alltag: Kreativität bedeutet nicht, ein Genie zu sein, sondern den Mut zu haben, Gewohntes anders zu betrachten. Mit Mini-Übungen, Reflexionsfragen und sofort einsetzbaren Tools lädt dieses Buch dazu ein, die eigenen Denkmuster spielerisch zu erweitern und Schritt für Schritt neue Wege zu gehen. So entdecken Sie, dass kreative Impulse nicht nur Lösungen bringen, sondern auch Leichtigkeit, Freude und Freiheit im Denken. Ein inspirierendes Buch für alle, die spüren: "Da müsste doch mehr gehen - aber wie?"
Die Geburt ist eines der schönsten, geheimnisvollsten und vermutlich auch gefährlichsten Ereignisse im Leben eines Menschen. Während rund 90% aller Neugeborenen problemlos auf die Welt kommen, benötigen rund 10
...show all% Unterstützung. Für diese Gruppe wurde das Neugeborenen-Reanimationsprogramm der American Heart Association (AHA) und der American Academy of Pediatrics (AAP) entwickelt. In den USA wurden bis zum Jahr 2005 etwa 2 Mio Dienstleister im Gesundheitswesen danach ausgebildet. Das Programm diente als Vorbild für rund 92 andere Programme in der ganzen Welt und bietet folgende Inhalte: Übersicht und Grundlagen der Reanimation - Initiale Schritte der Reanimation - Beatmung - Herzdruckmassage - Endotracheale Intubation - Medikamente - Spezielle Situationen - Versorgung von Frühgeborenen - Ethik und palliative Versorgung. Die einzelnen Richtlinien sind evidenzbasiert. Die Reanimationsmaßnahmen wurden anschaulich und verständlich dargestellt und didaktisch hervorragend aufbereitet, um Medizinern, Pflegenden und Hebammen das Lernen dieser überlebenswichtigen Fertigkeiten zu erleichtern. Die deutsche Fassung wurden von PD Dr. Helmut Hummler bearbeitet und adaptiert.
'Recovery' befasst sich mit dem Prozess der Genesung von schweren und lähmenden psychischen Problemen. Es ist ein optimistisches Buch, das die gängige Meinung, Genesung sei nur einigen wenigen vorbehalten, infr
...show allage stellt. Es beschreibt, welche Veränderungen innerhalb der psychiatrischen Dienste nötig sind, damit eine Recovery-Kultur entsteht, die es Menschen ermöglicht, ihr Wohlbefinden wiederzuerlangen und eine bessere Lebensqualität anzustreben. Eine ausschlaggebende Rolle bei diesem Prozess spielen Beziehungen, die Klienten in die Lage versetzen, Hoffnung, Selbstvertrauen, Entschlossenheit und Orientierung zu entwickeln und aufrechtzuerhalten. Im Zentrum des Buches stehen fünf Recovery-Geschichten, die beweisen, dass der menschliche Geist unbeugsam ist und uns befähigt, uns über Schwierigkeiten zu erheben und unsere Ziele zu erreichen. Dieses Buch -schildert die Förderung von persönlicher Entwicklung und Gesundheit und ihre Bedeutung für den Recovery-Prozess -spiegelt die gegenwärtigen Bestrebungen des Psychiatriesystems wider, um Klienten als 'Experten in eigener Sache' anzuerkennen -stellt verschiedene Ansätze vor und beschreibt die familiäre, kulturelle, spirituelle und kreative Dimension des Recovery-Prozesses -wurde für die deutsche Ausgabe adaptiert und um deutschsprachige Literatur und Adressen ergänzt.
Was bedeutet es, wenn Säuglinge und Kleinkinder exzessiv schreien, sich dauernd anklammern, nicht einschlafen und durchschlafen wollen, sich nicht normal füttern lassen, trotzig und/oder überängstlich wirken od
...show aller Vorboten von ADHS aufweisen? Das Buch gibt erstmals eine wissenschaftlich fundierte Darstellung dieser 'frühkindlichen Regulationsstörungen'. In interdisziplinären Beiträgen namhafter Autoren werden aktuelle Konzepte und Kenntnisse über Entstehungsbedingungen, Entwicklungsdynamik und Langzeitprognosen der Störungen vermittelt und anhand eindrucksvoller Daten belegt. Spezielle Kapitel zu den einzelnen Störungsbildern fassen die zwölfjährigen diagnostischen und therapeutischen Erfahrungen aus der Münchner Sprechstunde für Schreibabys zusammen. Gestützt auf Ergebnisse aus einer umfangreichen klinischen Datenbasis informieren die Autoren über Prävalenz und Verlauf, Erscheinungsformen, Interaktionsmuster, Diagnostik, Beratungshilfen und psychotherapeutische Ansätze. Dieses praxisorientierte Lehr- und Handbuch enthält zahlreiche Fallbeispiele. Es wird ergänzt durch Beiträge über verhaltenstherapeutische und psychodynamische Behandlungsformen und ein integratives kommunikationszentriertes Behandlungskonzept. Es eignet sich für alle Berufsgruppen, die in der Eltern-Säuglings-/Kleinkind-Beratung und Psychotherapie, in der pädiatrischen und psychotherapeutischen Praxis, in Geburtsvorbereitung und Nachsorge, Familienzentren und Beratungsstellen, Krippen, Kinderschutz, Frühforderung und Jugendhilfe präventiv, beratend oder therapeutisch tätig sind.
Ein Schlaganfall verändert den Alltag von Betroffenen und ihren Angehörigen einschneidend. Diese Veränderungen und der daraus resultierende Pflegebedarf wurden 1993 von Prof. Monika Krohwinkel erstmals aus pfle
...show allgewissenschaftlicher Sicht beschrieben. In der hier vorliegenden Neuauflage werden die Ergebnisse dieser klassischen Studie in durchgesehener und korrigierter Form präsentiert. Neu ist ein ausführliches Kapitel, welches das System der «fördernden Prozesspflege» verständlich beschreibt und mit zahlreichen Grafiken anschaulich illustriert. Monika Krohwinkel stellt darin Modelle, Konzepte, Kategorien und Prinzipien der «fördernden Prozesspflege» dar. Sie erklärt ihre Anwendung im Pflegeprozess, Management und in der Qualitätsentwicklung. Sie beschreibt die Konstruktion der Strukturierungshilfe der AEDLs und entwickelt sie zu «Aktivitäten, sozialen Beziehungen und existenzielle Erfahrungen des Lebens» (ABEDLs) weiter. Über die «fördernde Prozesspflege» wurde vielfach Missverständliches von anderen geschrieben. Hier ist das von Prof. Monika Krohwinkel selbst verfasste Original. Monika Krohwinkel stellt die Modelle, Konzepte und Prinzipien der «fördernden Prozesspflege», ihre Anwendung im Pflegeprozess, -management und in der Qualitätsentwicklung sowie bezüglicher der Pflege von Menschen mit einem Schlaganfall dar. Sie entwickelt die Strukturierungshilfe der «Aktivitäten, Beziehungen und existenziellen Erfahrungen des Lebens» (ABEDLs) weiter.
Rund eine Million Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Die enorme Herausforderung dieser Krankheit für unser Gesundheitssystem und unsere Gesellschaft ist nur zu bewältigen, wenn alle Beteiligten an einem
...show allStrang ziehen. Das möchte die Initiative «Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz» der Robert Bosch Stiftung erreichen. In sieben Werkstätten haben rund 80 Vertreter aus Politik und Verwaltung und von Angehörigenorganisationen gemeinsam mit Wissenschaftlern und Praktikern aus Medizin,Pflege und anderen Disziplinen über die zentralen Probleme des Lebens mit Demenz diskutiert. Die sieben Berichte der Werkstätten fassen das jeweilige Thema zusammen, greifen gute Ansätze in der Praxis auf und geben Handlungsempfehlungen. Sie richten sich an alle, die beruflich direkt oder indirekt mit der Begleitung von Menschen mit Demenz befasst sind, sowie an interessierte Laien und Entscheidungsträger. Angesichts der bisher nicht möglichen Heilung von Demenzerkrankungen erhöht sich der Bedarf, verbleibende Ressourcen der Betroffenen zu erhalten. Familien und andere Bezugspersonen als wichtigste Ressource für Menschen mit Demenz müssen in entsprechende Maßnahmen miteinbezogen werden. Der Bericht stellt ein erfolgreiches Beispiel für ein multimodales Behandlungsprogramm vor, benennt Verbesserungen der Kooperation im Versorgungsteam sowie in der Vernetzung regionaler Angebote und fordert Krankenhäuser auf, Konzepte zur Akutversorgung von Menschen mit Demenz zu entwickeln.
Ruth Schröcks Artikel und Ideen sind aktuell und originell. Sie bietet 'Klartexte' vom Feinsten mit klugen Gedanken, anschaulichen Skizzen, geschrieben in verständlicher, praxisnaher Sprache, geadelt mit der We
...show allisheit eines erfahrungsreichen und eindrucksvollen Karriere. Wenn kluge Gedanken ansteckend wirken könnten, würde man diesem Buch eine epidemieartige Verbreitung unter Pflegenden wünschen.
Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Nach dem Salutogenese-Modell von Antonovsky hängt Gesundheit ab vom Kohärenzgefühl - einem Gefühl des Vertrauens in die Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und
...show allSinnhaftigkeit von Ereignissen, Beziehungen und Lebenssituationen. Auch Lebenserfahrung und die Fähigkeit zur Spannungsbewältigung beeinflussen das Gesundheits-Krankheits-Kontinuum.Dieses Buch erläutert die verschiedenen aus dem Salutogenese-Gedanken entwickelten Gesundheitsmodelle und macht sie für die Praxis der unterschiedlichen Gesundheitsberufe handhabbar.Für seine Verdienste um die Weiterentwicklung der Psychotherapie wurde Prof. Nossrat Peseschkian unlängst mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen und betreffen entsprechend auch viele Personen in einer festen Paarbeziehung. Während Beziehungen auf der einen Seite einen Schutzfaktor darstellen,
...show allsind sie andererseits von der Depression ebenfalls betroffen und das Paar ist in hohem Maße herausgefordert. Das Buch möchte ein fundiertes Verständnis für das Störungsbild, seine unterschiedlichen Formen, Ursachen für Depressionen und ihre Auswirkungen auf Paarbeziehungen schaffen und aufzeigen, wie es Paaren gelingen kann, die Depression als gemeinsame Herausforderung zu sehen und zusammen zu bewältigen. Im Zentrum steht die Idee, dass die Depression einen Schatten auf das Leben beider wirft, jedoch auch beide unter Nutzung der Partnerschaftsressourcen imstande sind, die Störung mit vereinten Kräften zu überwinden. Wie bei einer Ruderpartie braucht es beide, die im Gleichklang und mit demselben Ziel vor Augen rudern, auch wenn ein Teil des Paares durch die Depression in seinen Kräften eingeschränkt ist. Anhand des Konzepts von "We-Disease" wird aufgezeigt, wie Paare selbst, aber auch Fachpersonen Depressionen effizienter behandeln und überwinden können, indem sie beide einbeziehen und die Störung als gemeinsame Herausforderung definieren.
Schmerzexpertise in den Feldern der Gesundheitsversorgung Schmerz ist ein multidimensionales Phänomen und betrifft Menschen aller Altersstufen und Erkrankungen in jedem Stadium ihres Lebenslaufs. Neben den kö
...show allrperbezogenen Faktoren rücken zunehmend psycho-soziale Faktoren in den Fokus der Schmerzexpert_innen. Sie koordinieren den therapeutischen Prozess, beraten die Patient_innen und ihre Zu- und Angehörigen, fördern ihre Lebensqualität und -gestalten maßgeblich ihre gesundheitliche Versorgung. In ihrer spezifischen Nähe zu Menschen mit Schmerz sind sie die professionellen Fachkräfte für Assessment, Diagnostik, Intervention und Evaluation in einem multiprofessionellen Kontext. Die insgesamt vier Bände zum Thema orientieren sich am Curriculum der European Pain Federation (EFIC) und verknüpfen u.a. mit Case Reports die interdisziplinären Perspektiven mit den praxisorientierten Erkenntnissen der Herausgeber_innen und Autor_innen aus den verschiedenen Feldern der Schmerztherapie. Band 2: Schmerz systematisch erfassen und begutachten Das Assessment von Schmerzen ist der erste Schritt im therapeutischen Prozess und der zweite Band der Reihe. Wie der erste Band verweist er auf die Komplexität des Schmerzgeschehens und -erlebens und spricht die unterschiedlichen Perspektiven an. Die Autor_innen beleuchten die Formen der Schmerzeinschätzung wie auch die Besonderheiten unterschiedlicher Patient_innengruppen mit ihren beeinflussenden sozialen Faktoren.
Die Einschätzung von Schmerzen bei Menschen mit Demenz stellt eine Herausforderung für Pflegende dar. Grundsätzlich bildet die Selbstauskunft des Betroffenen über den Schmerz die Richtschnur für das Schmerzmana
...show allgement. Mit dem Verlust kognitiver Fähigkeiten geht im Verlauf der Demenz aber auch die Fähigkeit zur verbalen Kommunikation und damit zur Selbstauskunft mehr und mehr verloren. Wenn Betroffene sich nicht mehr selbst äußern können, müssen Pflegende aus dem Verhalten Rückschlüsse auf mögliche Schmerzen ziehen. Dabei können sie durch standardisierte Beobachtungsinstrumente unterstützt werden. Im vorliegenden Band wird die Entwicklung und Validierung des "Beobachtungsinstruments für das Schmerzassessment bei alten Menschen mit schwerer Demenz (BISAD)" vorgestellt, das auf der französischen ECPA-Skala basiert.
Du bist goldrichtig, so wie du bist, und musst nichts Außergewöhnliches tun, um von mir geliebt zu werden. Diese Botschaft vermitteln die Tierfamilien Hase, Bär, Igel und Ente in stimmungsvollen
...show allBildern. Eine Liebeserklärung an unsere Kinder, die zeigt, dass wir die Zeit mit ihnen genießen und unser Alltag durch sie zu etwas Besonderem wird.
Trends lassen sich nicht regulieren, aber erspüren In der Gesundheitspolitik geht es immer auch um die Möglichkeit einer Regulierung, doch neue Trends lassen sich nicht regulieren. Denn sie bestehen in der Art
...show allund Weise, wie die Menschen mit dem Gesundheitssystem umgehen. Je mehr Wahlmöglichkeiten das System anbietet, desto mehr verlagert sich die Macht zu den Menschen, die in ihm agieren. .Schon längst stehen Heilberufe und unsere alltägliche Lebenswelt in einer Koevolution - begleitet von Fernsehen, Printmedien, Werbung und Internet. .Unsere Vorstellungen über Schulmedizin und Alternativmedizin, über Natur, über psychosoziale Phänomene, über Evidenz, Wissensfortschritt und Erkenntnis haben sich grundlegend verändert. .Warum werden Selbstmedikation, tradiertes Wissen und Naturheilmittel immer wichtiger? Erstmalig wird dieser Prozess lehrreich und zugleich sehr unterhaltsam analysiert. Welche Kräfte treiben den Wandel an? Wie verändern sich die Beziehungen von Experten und Laien, wie die Rollen der Akteure mit der längsten heilberuflichen Tradition - Arzt und Apotheker? Auch Gesundheitspolitiker erkennen die wachsende Bedeutung der Gesundheitskultur, haben sie jedoch noch nicht auf die Agenda gesetzt. Mit diesem Buch könnte sich das ändern.
Warum und wie werden alte Menschen in der häuslichen Betreuung misshandelt? Wie lassen sich diese Misshandlungen erkennen und vermeiden? Die Herausgeberinnen des forschungsbasierten Praxishandbuchs erklären, wa
...show allrum alte Menschen in der häuslichen Betreuung misshandelt werden, differenzieren verschiedene Formen des Missbrauchs und zeigen, wie dieser erkannt werden kann. Sie nennen Interventionen und bieten Hilfsmittel, um Missbrauch vorzubeugen, zu erkennen und Betreute und Betreuende zu unterstützen und zu entlasten. Das erfahrene Autorenteam .klärt, welche Kriterien entscheidend sind, damit bei Verdacht oder im Falle von Misshandlungssituationen in der häuslichen Betreuung alter Menschen interveniert wird .zeigt, wie Interventionsprozesse verschiedener Fachpersonen im Falle von Vernachlässigung oder Misshandlung in der häuslichen Betreuung alter Menschen verlaufen .analysiert, welche Faktoren eine Gewaltanwendung durch Angehörige in der häuslichen Betreuung alter Menschen begünstigen oder verhindern.