Wie können Menschen mit Demenz trotz kognitiver Veränderungen Wohlbefinden, Sinn und Wachstum erfahren? Dieses Fachbuch überträgt die Prinzipien der Positiven Psychologie auf die Demenzpflege. Ein international
...show alles Autorinnenteam zeigt, warum das Defizitmodell - das Demenz mit Verlust und Verfall gleichsetzt - einer Korrektur bedarf. An seine Stelle tritt ein fähigkeitenorientierter Ansatz, der Ressourcen, Stärken und Potenziale der Betroffenen in den Mittelpunkt stellt. Das Werk verbindet Konzepte wie Resilienz, Hoffnung, Humor, Kreativität und Spiritualität mit pflegewissenschaftlichen Modellen. Wohlbefinden bei Demenz ist kein Widerspruch, sondern erreichbar, wenn Pflegebeziehungen partnerschaftlich gestaltet werden. Theoretische Bezüge wie das PERMA-Modell, der Fähigkeitenansatz nach Nussbaum und das Senses Framework werden aufbereitet und durch Studienergebnisse sowie Originalzitate untermauert. Das abschließende Kapitel überführt die Erkenntnisse in einen fähigkeitenorientierten Pflegeprozess mit gesundheitsfördernden Pflegediagnosen und Interventionen. Das Fachbuch richtet sich an Pflegende, Studierende der Pflegewissenschaft, Psycholog*innen, Gerontolog*innen sowie pflegende Angehörige, die nach Alternativen zum Krankheitsmodell suchen.
Die palliative Versorgung schwerkranker Patienten ist inzwischen breit etabliert und kann sich auf erfahrene Teams stützen. Dieser Leitfaden gibt konkrete Anweisungen, wie in typischen Problemsituationen der pa
...show alllliativen Behandlung und Pflege das Wohlbefinden von Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen verbessert werden kann.In übersichtlichen Tabellen, leicht verständlichem Text und Checklisten zur klinischen Entscheidungsfindung leiten die Autoren zu einem patientenzentrierten Vorgehen an. Dabei werden nicht nur das Schmerzmanagement und die Linderung anderer palliativmedizinischer Leitsymptome behandelt, sondern auch der zwischenmenschliche Umgang mit Patienten am Lebensende und ihren Angehörigen. Ein besonderes Kapitel beschäftigt sich mit Patienten mit eingeschränkten Kommunikationsfähigkeiten. Die Autoren geben Hilfestellungen bei schwierigen Entscheidungen und besprechen ausführlich Notfälle und die wichtigsten in der Palliativmedizin eingesetzten Medikamente.
Das "Praxisbuch Pflege und Psychopharmaka" bietet einen fundierten, praxisnahen Überblick über den Einsatz von Psychopharmaka in der psychiatrischen Versorgung. Ein interdisziplinäres Autor*innenteam beleuchtet
...show allzentrale Begriffe wie Compliance, Adhärenz, Krankheitseinsicht sowie Empowerment, Recovery und Resilienz im Kontext medikamentöser Behandlung. Das Werk führt strukturiert in Grundlagen, Indikationen, Wirkungen und Nebenwirkungen ein und zeigt, wie Behandlungsentscheidungen im Team getroffen werden - von Bedarfsmedikation über Verordnung bis zur sicheren Verabreichung. Besonderes Augenmerk liegt auf der symptomorientierten Wirkung von Psychopharmaka sowie auf alters- und settingspezifischen Besonderheiten entlang der Lebensspanne. Praxiskapitel geben konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Versorgungsbereiche (ambulant, teilstationär, stationär, komplementär). Zudem wird aufgezeigt, wie Pflegende Patient*innen beim Reduzieren oder Absetzen von Medikamenten unterstützen, Nebenwirkungen managen, Behandlungsvereinbarungen gestalten und das Entlassungsmanagement professionell vorbereiten. Zielgruppe: Pflegefachpersonen, Psychiater*innen, Angehörige, Psychiatrie-Erfahrene, Psychiatriefachpflegende.
Dieses umfassende Handbuch zur Praxisentwicklung in der Pflege zeigt, wie sich die Qualität der Patientenversorgung durch strukturierte, evidenzbasierte Ansätze nachhaltig verbessern lässt. Es vermittelt zentra
...show allle Grundlagen, Ziele und Methoden der Praxisentwicklung und bietet ein fundiertes theoretisches Rüstzeug für deren erfolgreiche Umsetzung im Pflegealltag. Die Autor*innen beleuchten Schlüsselelemente, Entwicklungsphasen und konkrete Strategien, um Veränderungsprozesse effektiv zu gestalten. Themen wie Clinical Leadership, Veränderungskultur, Evaluation, Forschungsanwendung (inkl. PARIHS-Modell) sowie "Critical Companionship" werden praxisnah erläutert. Ergänzend werden Herausforderungen analysiert und Erfolgsfaktoren für die Implementierung aufgezeigt. Anhand konkreter Praxisbeispiele aus der Kinderkrankenpflege, der psychiatrischen Akutpflege sowie der Versorgung von Menschen mit Demenz wird die Theorie greifbar gemacht. Die deutschsprachige Ausgabe wurde sorgfältig adaptiert und auf die Anforderungen im DACH-Raum abgestimmt.
Das "Praxishandbuch Dementia Green Care" bietet fundiertes Fachwissen zur Gestaltung von Außenräumen für Menschen mit Demenz. Es erläutert zentrale Begriffe wie Prosenz, Gartentherapie und Green Care und zeigt
...show all, wie Gärten Orientierung, Sinneserleben, Naturverbundenheit und Kognition fördern können. Der Leitfaden verbindet Theorie und Praxis: Von der Entwicklung zielgerichteter Pflegekonzepte über Mitarbeiter*innen-Training bis hin zur konkreten Umsetzung risikoarmer und zugleich aktivierender Außenbereiche. Zahlreiche Fotos, Gartenpläne und Checklisten erleichtern die Planung und Umsetzung im Pflegealltag. Ergänzend liefert eine Galerie mit Zeichnungen des Autors wertvolle Impulse für die Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen.- Grundlagen zu Green Care und Gartentherapie- Praxisleitfaden für sichere Demenzgärten- Checklisten, Pläne und visuelle Beispiele- Impulse für Pflege, Betreuung und Architektur Zielgruppe: Pflegefachpersonen, Therapeut*innen, Demenzberater*innen, Planer*innen sowie Angehörige von Menschen mit Demenz.
Das "Praxishandbuch Gartentherapie" zeigt die gesundheitsfördernde und heilsame Wirkung der Gartentherapie, deren Nutzen im deutschsprachigen Raum in immer mehr Institutionen Anwendung findet. Die bekannten Gar
...show alltentherapeut*innen Andreas Niepel und Gabriele Vef-Georg legen ein Praxisbuch mit rund 64 detailliert beschriebenen Anwendungsprogrammen vor, die gärtnerisches Handwerk, Floristik, Pflanzenkunde und -verwendung darstellen. Das umfassende, großformatige Handbuch ist mit 200 erneuerten Farbfotografien illustriert. Jedes Programm enthält eine Tabelle, in der die Anforderungen an die Tätigkeit ICF-konform aufgelistet sind, um gezielt eine passende Betätigung für Klienten auszuwählen und abrechenbar zu machen. Für die aktuelle Auflage haben die Autor*innen die Beiträge zu Definitionen, Organisationen, Teilnehmeranforderungen, Ursprüngen und Zielen der Gartentherapie überarbeitet und die Programme für gärtnerisches Handwerk und ergänzen Programme für Floristik, Pflanzenkunde und -verwendung. verfeinert. Aktualisierte Materialien umfassen Heil- und Pflanzeninfoblätter, Gartengeräte und -vögel, Gartengedichte, -lieder und -tagebücher, Hochbeete sowie Hausmittel und Wildkräuterrezepte. Das Lehrbuch "Praxishandbuch Gartentherapie" ermöglicht Ergo- und Gartentherapeut*innen sowie Pflegenden und Gärtner*innen, mit handwerklichem Geschick und fundiertem Pflanzenwissen zum Aufblühen, Wohlbefinden und zur Genesung von Klientinnen und Klienten beizutragen.
Wie gelingt es, Menschen mit Demenz nicht nur sicher zu versorgen, sondern ihnen ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu ermöglichen? Das Praxishandbuch person-zentrierte Pflege von Helen Sanderson und Gill
...show allBailey verbindet pflegewissenschaftliche Erkenntnisse mit einem praxistauglichen Instrumentarium, das sich unmittelbar im Pflegealltag einsetzen lässt - ohne zusätzliche finanzielle Mittel zu erfordern. Im Mittelpunkt steht die Abkehr von starrer, aufgabenorientierter Versorgung hin zu einer personalisierten Begleitung, die den Menschen hinter der Diagnose sichtbar macht. Denkwerkzeuge wie Kurzporträts, Kommunikationsanleitungen, Entscheidungsfindungsvereinbarungen und das Doughnut-Prinzip zur Rollenklärung werden Schritt für Schritt erläutert. Fallbeispiele veranschaulichen, wie Biografiearbeit Verhalten erklärt, soziale Teilhabe durch Community-Mapping gefördert wird und Pflegeteams durch Reflexion dazulernen. Das Fachbuch richtet sich an Pflegende, Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen, Angehörige sowie Studierende. Mit dem Selbstassessment "Progress for Providers"" erhalten Einrichtungen einen Evaluationsrahmen, um ihren Entwicklungsstand zu bewerten und weiterzuentwickeln. Ein Nachwort ordnet die Methoden im deutschsprachigen Kontext ein. Dieses Handbuch zeigt, dass Demenzpflege vor allem eine Frage der Haltung ist.
Wie lassen sich gesundheitliche Probleme, Risiken und Entwicklungspotenziale von Klient*innen professionell einschätzen? Dieses umfassende Handbuch vermittelt die Grundlagen einer fundierten Pflegediagnostik au
...show allf Basis der weltweit anerkannten 11 Funktionellen Gesundheitsverhaltensmuster nach Marjory Gordon. Die sechste Auflage beschreibt 235 NANDA-I-Pflegediagnosen einschließlich neuer Diagnosen mit Definitionen, Merkmalen, Einflussfaktoren und Risikogruppen. Ergänzt wird das Werk durch 28 zusätzliche praxisrelevante Pflegediagnosen, darunter Dekubitus, Intertrigo, Pruritus, Schlaf-Wach-Rhythmusumkehr und instrumentelle Selbstversorgungsdefizite. Anschaulich dargestellt werden das Pflege-Basisassessment für Kinder, Erwachsene, Familien, Gemeinden und akut erkrankte Menschen sowie konkrete Assessmentfragen für die pflegerische Praxis. Fallbeispiele und Dokumentationen im PES- und SOAP-Format verdeutlichen die Anwendung im Pflegealltag. Darüber hinaus erläutert das Buch verständlich das Erkennen, Formulieren und Dokumentieren von Pflegediagnosen und bietet passende Pflegeziele, Ergebniskriterien sowie NIC-Pflegeinterventionen. Eine praktische Faltkarte unterstützt die schnelle Orientierung im diagnostischen Prozess. Zielgruppe: Pflegefachpersonen, Pflegeexpert*innen, Studierende der Pflegewissenschaft, Auszubildende in Pflegeberufen sowie Lehrende im Gesundheitswesen.
Das "Praxishandbuch Rhythmische Einreibungen nach Wegman/Hauschka" bietet eine umfassende Einführung in Theorie, Praxis und Wirkung dieser bewährten Methode der Körpertherapie und Pflege. Das Buch zeigt anschau
...show alllich, auf welchen Grundlagen die Rhythmischen Einreibungen basieren und wie sie gezielt angewendet werden können. Detaillierte Beschreibungen, hochwertige Illustrationen und strukturierte Übungsanleitungen unterstützen dabei, die Technik systematisch zu erlernen und sicher in der Praxis einzusetzen. Die zweite Auflage wurde umfassend überarbeitet: Inhalte zu Organ-Einreibungen wurden erweitert, die Ganzkörper-Einreibung vertieft dargestellt und aktuelle Forschungsergebnisse integriert. Grafiken erleichtern das Verständnis zusätzlich. Das Werk verbindet praktische Anleitung mit wissenschaftlicher Fundierung und zeigt, wie achtsame Berührung die Selbstregulation, Regeneration und Genesung von Patient*innen fördern kann. Es eignet sich ideal für Ausbildung, Fortbildung und die tägliche Arbeit in Pflege und Therapie.
Schmerzen bei Menschen mit kognitiven und/oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen einzuschätzen ist eine herausfordernde pflegerische Aufgabe. Ein verlässliches und gültiges Messinstrument fehlte bislang dazu. ZOPA
...show all©, das Praxishandbuch zur Schmerzeinschätzung für Menschen mit kognitiven und/oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen, zeigt Pflegenden, wie das Instrument entwickelt und validiert wurde und praktisch eingesetzt werden kann. Ein Leporello-Faltblatt fasst die wichtigsten Informationen zusammen und erleichtert den Einsatz des ZOPA© in der pflegerischen Praxis.
Die Primäre Pflege beschreibt ein erfolgreiches Pflegesystem, das 1969 als «Primary Nursing» von Marie Manthey in den USA entwickelt wurde und sich zunehmend auch im deutschsprachigen Raum verbreitet. Das umfas
...show allsende Fachbuch zeigt, wie die Primäre Pflege genutzt werden kann, um die Pflege zu professionalisieren, sie patientenbezogen zu organisieren, Mitarbeiter eigenverantwortlicher zu führen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu verbessern. Die Autorinnen stellen die vier Kernelemente der Primären Pflege anschaulich und verständlich dar: 1. die Übertragung von Verantwortung an die unmittelbar Pflegenden und die Übernahme dieser Verantwortung durch die Pflegenden 2. die tägliche Arbeitszuweisung nach der Fallmethode 3. die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch 4. die Übernahme einer Rund-um-die-Uhr-Verantwortung für die Pflegequalität. Ausführliche Praxisbeispiele zeigen, wie die Primäre Pflege in unterschiedlichen Praxisfeldern und Versorgungsstufen - von der Akutpflege über die Intensivpflege, von der neurologischen Frührehabilitation bis zur ambulanten Pflege - eingeführt und angewandt werden kann. Die praxis- und patientenorientierten Analysen, Hintergrundinformationen und Anwendungsbeispiele machen dieses Werk zum aktuell verständlichsten und umfassendsten Praxishandbuch für Pflegepraktiker und -manager. «Ich wünsche diesem Buch eine weite Verbreitung im Hinblick auf die professionelle Rolle, die Pflegendein diesem System einnehmen, sowie auf die individuelle und kontinuierliche Betreuung, die Patienten darin erleben.» Dr. phil. Edith Kellnhauser
Primary Nursing ist ein bewährtes Pflegesystem, das Patient*innen von der Aufnahme bis zur Entlassung einer festen Pflegeperson zuordnet. Dadurch entstehen verlässliche Beziehungen, eine höhere Pflegequalität u
...show allnd klare Verantwortlichkeiten im Pflegealltag. Die Entwicklerinnen des Primary Nursing Konzepts erläutern die historische Entwicklung des Modells und zeigen praxisnah, wie die Implementierung auch unter schwierigen Rahmenbedingungen gelingt. Im Mittelpunkt stehen die veränderte Rolle der primären Bezugsperson, professionelle Beziehungsgestaltung sowie die Übernahme von Verantwortung für individuelle Pflegeprozesse. Das Buch verdeutlicht, wie Primary Nursing dazu beitragen kann, zentrale Herausforderungen der professionellen Pflege zu bewältigen. Themen wie die Stärkung des Pflegeberufs, mehr Einfluss auf pflegerelevante Entscheidungen sowie der Umgang mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden fundiert behandelt. Ergänzend ordnet Maria Mischo-Kelling das Konzept in die deutschsprachigen Bereiche Bildung, Forschung und Pflegepraxis ein. Zielgruppe: Pflegefachpersonen, Pflegemanager*innen, Pflegepädagog*innen, Studierende sowie Verantwortliche in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.
Wie können Sie den Pflegebedarf von Menschen mit Demenz professionell erkennen, transparent dokumentieren und gekonnt befriedigen? Die Experten der Bradford Dementia Group beantworten diese Fragen ausführlich,
...show allindem sie - klären, was professionelle Pflegeprozessplanung ist und warum sie notwendig ist, und indem sie zeigen, wie mit ihr personzentrierte Pflege zur Förderung des Wohlbefindens von Bewohnern kontinuierlich mit kommunikativen Mitteln umgesetzt werden kann - zeigen, wie Pflegende mit einem Erhebungsbogen für das Profil der Lebensgeschichte, der aktuellen Lebenssituation sowie der Lebensgewohnheiten und Zukunftswünsche, Bedürfnisse von Bewohnern identifizieren und dokumentieren können - Pflegende anleiten mit einem Erhebungsbogen für das Persönlichkeitsprofil und für die Gesundheit, Bedürfnisse und Gesundheitsprobleme von Bewohnern einzuschätzen, zu erkennen und zu dokumentieren - klären, was Handlungsfähigkeit für Menschen mit einer Demenz bedeutet und indem sie zeigen, wie Handlungsfähigkeit von Bewohnern identifiziert und deren Teilnahme und Einbindung gefördert werden können - Zusammenhänge zwischen Demenz und kognitiven Fertigkeiten veranschaulichen und dazu anleiten, kognitiven Fertigkeiten von Bewohnern zu erfassen, zu dokumentieren und zu erhalten - Pflegende unterstützen, die professionelle Pflegeprozessplanung auf Basis des VIPS-Modells umzusetzen und zu überprüfen - zeigen, wie Pflegende mit Hilfe von Kommunikation und Zeitmanagement - vor dem Hintergrund geltender Leitbilder und Grundhaltungen - professionelle Pflegeprozessplanung bei Menschen mit Demenz umsetzen können. Die deutsche Übersetzung wurde auf die Situation im deutschsprachigen Raum adaptiert und entsprechend kommentiert. Ein tabellarischer Anhang fasst zusammen, wie zentrale Transparenzkriterien des MDK mittels professioneller Pflegeprozessplanung für Menschen mit Demenz befriedigt werden können.
Die vollständig überarbeitete 3. Auflage von "Psychiatrische Pflege" bietet umfassendes Fachwissen für eine qualitätsorientierte, moderne Pflegepraxis. Das etablierte Kurzlehrbuch von Schädle-Deininger und Wegm
...show allüller verbindet Theorie und Praxis und deckt alle relevanten Inhalte für Studium und Fachweiterbildung ab. Klar strukturiert und anschaulich aufbereitet, unterstützt es Pflegefachpersonen bei der professionellen Betreuung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Im Fokus stehen eine reflektierte Grundhaltung, der gezielte Beziehungsaufbau, fundierte Beobachtung sowie vernetztes Arbeiten innerhalb der psychiatrischen Versorgung. Ergänzt wird dies durch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisnahe Handlungsempfehlungen.- Pflegeprozessorientierte und rechtliche Grundlagen- Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse- Zentrale Pflegephänomene kompakt erklärt- Trialogische Ansätze in der Praxis- Verknüpfung von Studium und Weiterbildung Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für den Berufsalltag und die akademische Ausbildung.
Welche Theorien und Methoden der psychoanalytischen Behandlungstechnik sind heute noch maßgeblich? Im Zeitalter einer pluralistischen Psychoanalyse wird der systematische Vergleich der verschiedenen Richtungen
...show allbesonders wichtig. Worin unterscheiden sich klassische Psychoanalyse, moderne ichpsychologische Konflikttheorie, Objektbeziehungstheorien, Selbstpsychologie, relationale Psychoanalyse nicht nur in ihren theoretischen Annahmen über unbewusste Prozesse, Wahrnehmung, Gedächtnis, Konflikt, Trauma, Krankheitsentstehung, Phantasie, sondern auch in ihrem konkreten behandlungspraktischen Vorgehen bezüglich, Übertragung, Gegenübertragung, Widerstand u.a.m.? In diesem Band werden sowohl die theoretischen und methodischen Konzepte des topographischen und strukturellen Modells Sigmund und Anna Freuds, der Hartmann'schen Ichpsychologie sowie der Post-Ichpsychologen Charles Brenner, Jacob Arlow, Paul Gray und Fred Busch als auch deren klinische Konkretisierungen miteinander verglichen. Insbesondere Gray und Busch sind in den letzten 20 Jahren wichtige Repräsentanten der nordamerikanischen Ichpsychologie oder Konflikttheorie gewesen und hierzulande kaum bekannt. Dieser Vergleich ermöglicht eine Einschätzung darüber, was Analytiker in ihrer praktischen Arbeit tatsächlich tun.
Warum tun Menschen das, was sie tun, und was geht dabei in ihnen vor? Zur Beantwortung dieser Frage wird psychologisches Wissen allgemeinverständlich dargestellt und angewandt auf alltägliche Pflegesituationen.
...show allDie wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder werden in eindrücklichen Fällen geschildert und bezüglich Symptomen, Ursachen, Verlauf und Behandlung zusammengefasst. Besonderheiten psychischer Störungen im Alter werden ebenso behandelt wie Belastungen und Chancen in Pflegeberufen. Aus dem Inhalt Teil I: Psychologie .Lehre vom Verhalten und Erleben .Kognitive Prozesse: Wahrnehmung und Attribution .Lernprozesse .Motivation und Emotion .Kognitive Prozesse und Motivation .Soziale Prozesse .Stress und Umgang mit Belastungen Teil II: Psychiatrie .Diagnostik und Behandlung psychischer Störungen .Demenz und Delir .Affektive Störungen: Depression und Manie .Schizophrenie und Paranoia .Sucht .Neurotische und somatoforme Störungen
Der Begriff "Psychosomatik" wird aus unterschiedlichen Perspektiven oft ganz anders akzentuiert. In 21 Kapiteln haben Experten herausgearbeitet, was Psychosomatik nach aktueller Forschung und aus klinischer Sic
...show allht für ihre jeweiligen Spezialgebiete bedeutet. > - Welchen Stellenwert haben psychosomatische Zusammenhänge bezüglich unserer Hirnfunktion, der hormonellen Regulation und des Immunsystems? - Welche unterschiedlichen Komponenten beeinflussen somatoforme Schmerzstörungen, das Burnout-Syndrom, den Schlaf oder die Sexualität. - Wo können Psychotherapien bei Depression, Angststörungen oder Schwindelsyndrome ansetzen? - Welche Relevanz haben psychosomatische Störungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie? - Gesundheitsökonomische sowie sozialversicherungs- und haftungsrechtliche Fragen werden sowohl aus Sicht der Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie wie auch der Hausarztmedizin dargestellt.
Dieses erfolgreiche Praxishandbuch führt in das Gebiet der Psychosomatik ein, definiert ihren Gegenstand, beschreibt typische psychosomatische Erkrankungen und Störungen sowie die verschiedenen psychotherapeuti
...show allschen Behandlungsansätze. Ein neues Kapitel klärt Schwerpunkte pflegerischen Arbeitens in der Psychosomatik. Aus dem Inhalt Einführung in das Gebiet der Psychosomatik Klassische psychosomatische «Krankheitsbilder» bzw. Störungen - Ohrgeräusche - Essstörungen - Stressbedingte Störungen - Funktionelle Herz-Kreislauf-Störungen - Funktionelle Magen-Darm-Störungen - Störungen im Atmungsfunktionsbereich - Schlafstörungen - Sexuelle Funktionsstörungen «Ich habe das Buch mit Interesse und Spaß gelesen. Es bietet einen guten Überblick über das Fachgebiet, ist flüssig und anschaulich geschrieben, in hohem Maße praxisrelevant und damit aus meiner Sicht für die gewünschte Zielgruppe eine sehr empfehlenswerte Einführung in das Fachgebiet der Psychosomatik.» Jürgen Klingelhöfer
Das Praxishandbuch zur psychosozialen Kinder- und Jugendlichenpflege bietet eine fundierte Einführung in ein anspruchsvolles Arbeitsfeld und verbindet Theorie mit praxisnaher Anwendung. Es erläutert entwicklung
...show allspsychologische Grundlagen und zeigt, wie professionelle Beziehungsarbeit strukturiert, reflektiert und wirksam gestaltet wird. Im Mittelpunkt stehen der Pflegeprozess bei Kindern und Jugendlichen - vom Pflegeassessment über Pflegediagnosen, Zieldefinition und Pflegeplanung bis zur Umsetzung und Evaluation. Ergänzend werden zentrale pflegetherapeutische Ansätze verständlich dargestellt, darunter therapeutisches Milieu, Modelllernen, soziales Kompetenztraining, motivierende Gesprächsführung, Psychoedukation, Tagesstrukturierung, therapeutisches Spiel und recoveryorientiertes Arbeiten. Weitere Schwerpunkte sind die Zusammenarbeit mit Eltern und Zugehörigen, die Analyse von Familiensystemen, Rollenverständnisse sowie Pflegeberatung und Entstigmatisierung. Das Handbuch analysiert ausgewählte Pflegephänomene systematisch und berücksichtigt Risiko-, Schutz- und Einflussfaktoren sowie vorhandene Ressourcen. Behandelt werden unter anderem Ängste und Zwänge, Essstörungen, suizidales und selbst verletzendes Verhalten sowie Störungen des Sozialverhaltens, der Wahrnehmung und des Denkens.- Strukturierte Pflegeprozesse sicher anwenden- Beziehungsfördernde Kommunikation gezielt einsetzen- Pflegetherapeutische Methoden praxisnah umsetzen- Familienarbeit professionell gestalten- Pflegephänomene fundiert analysieren Zielgruppe: Pflegefachpersonen, Studierende sowie Leitungs- und Lehrpersonen in der psychosozialen Kinder- und Jugendlichenpflege im deutschsprachigen Raum.
Wie gelingen psychotherapeutisch wirksame Gespräche im klinischen Alltag? Dieses Fachbuch bietet eine kompakte, praxisorientierte Anleitung zur Gesprächsführung mit Patient*innen mit psychogenen und psychosomat
...show allischen Erkrankungen. Anhand konkreter Therapiebeispiele werden zentrale Gesprächstechniken anschaulich erläutert und mit fundiertem psychodynamischem Hintergrund verknüpft. Das Werk führt systematisch vom Erstinterview über die tiefenpsychologische Anamnese bis hin zu spezifischen Gesprächssituationen - etwa mit psychosomatisch erkrankten Personen, Borderline-Patient*innen oder bei sexuellen Störungen. Ergänzend werden evidenzbasierte Leitlinien für Interventionen sowie Strategien der akuten Krisenintervention bei Suizidalität dargestellt. Auch die Besonderheiten in der Psychotherapie älterer Menschen werden praxisnah beleuchtet. Als komprimierte Ergänzung zu umfassenden Lehrbüchern bietet dieses Buch sofort anwendbare Hilfestellungen für die tägliche therapeutische Arbeit und unterstützt dabei, Gesprächsprozesse gezielt wirksam zu gestalten. Zielgruppe: Psychologische und ärztliche Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen in Weiterbildung, Fachärzt*innen für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Allgemeinmediziner*innen mit Interesse an psychosomatischer Grundversorgung.
Depressionen gehören zu den häufigsten und schwersten psychischen Erkrankungen. Bei der Behandlung depressiv Erkrankter müssen die psychosozialen und die biologischen Bedingungen der Depression gleichermaßen be
...show allrücksichtigt werden. Dieses Buch vermittelt einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Verlaufsformen depressiver Erkrankungen, die Begriffsgeschichte der Depression und die Entwicklung der verschiedenen psychologischen Depressionsmodelle. Ausgehend von einem umfassenden Verständnis depressiver Erkrankungen als 'Psychosomatosen der Emotionsregulation' werden die psychotherapeutischen Ansätze dargestellt, die sich in einem Gesamtkontext bewährt haben. Dabei werden insbesondere auch die Ergebnisse der Therapie- und Psychotherapieforschung bei depressiv Erkrankten berücksichtigt. Das Buch richtet sich speziell an die im Bereich der Depressionsbehandlung tätigen Psychiater, Psychotherapeuten, Psychoanalytiker, Klinischen Psychologen und an alle weiteren Berufsgruppen, die spezielle therapeutische Interventionen anwenden, um der Vielschichtigkeit depressiven Erlebens gerecht zu werden. Mit seinem interdisziplinären Ansatz leistet dieses Buch einen wertvollen Beitrag zu einem umfassenden Verständnis depressiver Erkrankungen. Nicht zuletzt eröffnet es wichtige neue Perspektiven für die Weiterentwicklung geeigneter therapeutischer Konzepte in der Depressionsbehandlung.
Psychische Erkrankungen betreffen Millionen Menschen in Deutschland und fordern das Versorgungssystem heraus. Dieses Fachbuch analysiert, wie psychiatrische, psychosoziale und psychotherapeutische Versorgung ge
...show allsteuert wird - und wo Reformbedarf besteht. Die Herausgeber*innen Bramesfeld, Koller und Salize legen eine Bestandsaufnahme vor, die das Zusammenspiel von Bund, Ländern, Kommunen, Krankenkassen und kassenärztlichen Vereinigungen durchleuchtet. Im Zentrum steht die Fragmentierung über verschiedene Sozialgesetzbücher hinweg, die bedarfsgerechte Versorgungspfade erschwert. Das Werk beleuchtet historische Entwicklungslinien, analysiert epidemiologische Daten und untersucht Modellvorhaben wie regionale Psychiatriebudgets oder sektorenübergreifende Versorgungskonzepte. Aufmerksamkeit erhalten vulnerable Gruppen: chronisch Erkrankte, Kinder psychisch belasteter Eltern sowie geflüchtete und wohnungslose Menschen. Ebenso wird die Bedeutung von Selbsthilfe und partizipativer Patient*innenbeteiligung herausgearbeitet. Das Buch richtet sich an Fachkräfte aus Psychiatrie, Sozialarbeit, Gesundheitspolitik und Verwaltung sowie an Studierende der Gesundheitswissenschaften - ein Referenzwerk, das Steuerungsprobleme benennt und Lösungsansätze für eine bessere Koordination psychiatrischer Versorgung aufzeigt.
Gesundheitsförderung und Primärprävention erhalten immer stärkeres Gewicht im Gesundheitssystem. Doch mit zunehmender Etablierung steigen auch die Ansprüche an die Qualität gesundheitsförderlicher und präventiv
...show aller Maßnahmen. In den letzten Jahren ist viel Bewegung in dieses Feld gekommen. Das Handbuch präsentiert den Status Quo der Qualitätssicherung und Evaluation. Es macht den Stand der Diskussion deutlich und benennt die noch offenen Fragen. Die Autorinnen und Autoren aus Deutschland, der Schweiz und Kanada haben eine ausgewiesene Expertise in den Feldern und tragen auch international zur Weiterentwicklung von Prävention und Gesundheitsförderung bei. Das Buch gibt Praktikerinnen und Praktikern einen Überblick über die verfügbaren Ansätze zur Qualitätssicherung und liefert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Ansatzpunkte zum Füllen der noch vorhandenen Forschungslücken.
Kennen Sie das? Sie denken und denken - und kommen keinen Schritt weiter. Willkommen im Gedankenknast. Dieses Sachbuch zeigt Ihnen, wie Sie die Tür aufstoßen und ins kreative Handeln kommen können. Denn Kreativ
...show allität ist keine Gabe für Genies - sie ist eine Fähigkeit, die in jedem steckt und die Sie trainieren können. Die Autoren Georg Adlmaier-Herbst, Maja Storch und Giovanna Eilers verbinden Erkenntnisse aus Neurobiologie und Persönlichkeitspsychologie mit umsetzbaren Methoden für Ihren Alltag. Sie erfahren, wie Ihr Gehirn kreative Ideen erzeugt, warum Ihr innerer Kritiker Einfälle im Keim erstickt und mit welchen Techniken Sie mentale Blockaden lösen. Ob Embodiment, das ZRM-Wunderrad oder Schemaverstöße - hier bekommen Sie ein Arsenal an Werkzeugen, die funktionieren. Das Buch räumt mit Kreativitätsmythen auf und macht wissenschaftlich fundiert klar, dass weder ein hoher IQ noch künstlerisches Talent Voraussetzungen sind. Stattdessen lernen Sie, Ihre Stimmungen bewusst zu steuern und die vier Funktionssysteme Ihres Gehirns gezielt anzusprechen. Dieses Buch ist Ihr Schlüssel zu mehr Einfallsreichtum, Spontaneität und Handlungsfähigkeit. Für alle, die spüren, dass da mehr in ihnen steckt - und die raus wollen aus dem Gedankenknast. Zielgruppe: Fachkräfte, Student*innen, Kreativschaffende und alle, die ihre Denkweise erweitern und innovative Lösungsansätze entwickeln möchten.
Die Geburt ist eines der schönsten, geheimnisvollsten und vermutlich auch gefährlichsten Ereignisse im Leben eines Menschen. Während rund 90% aller Neugeborenen problemlos auf die Welt kommen, benötigen rund 10
...show all% Unterstützung. Für diese Gruppe wurde das Neugeborenen-Reanimationsprogramm der American Heart Association (AHA) und der American Academy of Pediatrics (AAP) entwickelt. In den USA wurden bis zum Jahr 2005 etwa 2 Mio Dienstleister im Gesundheitswesen danach ausgebildet. Das Programm diente als Vorbild für rund 92 andere Programme in der ganzen Welt und bietet folgende Inhalte: Übersicht und Grundlagen der Reanimation - Initiale Schritte der Reanimation - Beatmung - Herzdruckmassage - Endotracheale Intubation - Medikamente - Spezielle Situationen - Versorgung von Frühgeborenen - Ethik und palliative Versorgung. Die einzelnen Richtlinien sind evidenzbasiert. Die Reanimationsmaßnahmen wurden anschaulich und verständlich dargestellt und didaktisch hervorragend aufbereitet, um Medizinern, Pflegenden und Hebammen das Lernen dieser überlebenswichtigen Fertigkeiten zu erleichtern. Die deutsche Fassung wurden von PD Dr. Helmut Hummler bearbeitet und adaptiert.
"Recovery" ist ein wegweisendes Fachbuch zur Genesung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Es hinterfragt die verbreitete Annahme, dass Recovery nur wenigen vorbehalten ist, und zeigt praxisnah,
...show allwie eine unterstützende Recovery-Kultur in psychiatrischen Diensten etabliert werden kann. Im Fokus stehen persönliche Entwicklung, Selbstbestimmung und die Anerkennung von Klientinnen als Expertinnen in eigener Sache. Fünf eindrückliche Lebensgeschichten verdeutlichen, wie Hoffnung, Resilienz und Zielorientierung trotz schwerer Belastungen entstehen und wachsen können. Das Buch integriert vielfältige Perspektiven und zeigt, wie familiäre, kulturelle, spirituelle und kreative Faktoren den Heilungsprozess positiv beeinflussen. Die deutschsprachige Ausgabe wurde speziell angepasst und durch relevante Literatur und hilfreiche Adressen ergänzt.- Praxisnahe Einblicke in Recovery-Prozesse- Stärkung von Selbstbestimmung und Resilienz- Vielfältige Perspektiven auf mentale Gesundheit- Ergänzt um deutschsprachige Ressourcen- Eindrucksvolle persönliche Erfahrungsberichte Zielgruppe: Fachpersonen aus Psychiatrie, Psychologie, Sozialarbeit sowie Betroffene, Angehörige und Interessierte an mentaler Gesundheit.
Was bedeutet es, wenn Säuglinge und Kleinkinder exzessiv schreien, sich dauernd anklammern, nicht einschlafen und durchschlafen wollen, sich nicht normal füttern lassen, trotzig und/oder überängstlich wirken od
...show aller Vorboten von ADHS aufweisen? Das Buch gibt erstmals eine wissenschaftlich fundierte Darstellung dieser 'frühkindlichen Regulationsstörungen'. In interdisziplinären Beiträgen namhafter Autoren werden aktuelle Konzepte und Kenntnisse über Entstehungsbedingungen, Entwicklungsdynamik und Langzeitprognosen der Störungen vermittelt und anhand eindrucksvoller Daten belegt. Spezielle Kapitel zu den einzelnen Störungsbildern fassen die zwölfjährigen diagnostischen und therapeutischen Erfahrungen aus der Münchner Sprechstunde für Schreibabys zusammen. Gestützt auf Ergebnisse aus einer umfangreichen klinischen Datenbasis informieren die Autoren über Prävalenz und Verlauf, Erscheinungsformen, Interaktionsmuster, Diagnostik, Beratungshilfen und psychotherapeutische Ansätze. Dieses praxisorientierte Lehr- und Handbuch enthält zahlreiche Fallbeispiele. Es wird ergänzt durch Beiträge über verhaltenstherapeutische und psychodynamische Behandlungsformen und ein integratives kommunikationszentriertes Behandlungskonzept. Es eignet sich für alle Berufsgruppen, die in der Eltern-Säuglings-/Kleinkind-Beratung und Psychotherapie, in der pädiatrischen und psychotherapeutischen Praxis, in Geburtsvorbereitung und Nachsorge, Familienzentren und Beratungsstellen, Krippen, Kinderschutz, Frühforderung und Jugendhilfe präventiv, beratend oder therapeutisch tätig sind.
Ein Schlaganfall verändert den Alltag von Betroffenen und ihren Angehörigen einschneidend. Diese Veränderungen und der daraus resultierende Pflegebedarf wurden 1993 von Prof. Monika Krohwinkel erstmals aus pfle
...show allgewissenschaftlicher Sicht beschrieben. In der hier vorliegenden Neuauflage werden die Ergebnisse dieser klassischen Studie in durchgesehener und korrigierter Form präsentiert. Neu ist ein ausführliches Kapitel, welches das System der «fördernden Prozesspflege» verständlich beschreibt und mit zahlreichen Grafiken anschaulich illustriert. Monika Krohwinkel stellt darin Modelle, Konzepte, Kategorien und Prinzipien der «fördernden Prozesspflege» dar. Sie erklärt ihre Anwendung im Pflegeprozess, Management und in der Qualitätsentwicklung. Sie beschreibt die Konstruktion der Strukturierungshilfe der AEDLs und entwickelt sie zu «Aktivitäten, sozialen Beziehungen und existenzielle Erfahrungen des Lebens» (ABEDLs) weiter. Über die «fördernde Prozesspflege» wurde vielfach Missverständliches von anderen geschrieben. Hier ist das von Prof. Monika Krohwinkel selbst verfasste Original. Monika Krohwinkel stellt die Modelle, Konzepte und Prinzipien der «fördernden Prozesspflege», ihre Anwendung im Pflegeprozess, -management und in der Qualitätsentwicklung sowie bezüglicher der Pflege von Menschen mit einem Schlaganfall dar. Sie entwickelt die Strukturierungshilfe der «Aktivitäten, Beziehungen und existenziellen Erfahrungen des Lebens» (ABEDLs) weiter.
Rund eine Million Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Die enorme Herausforderung dieser Krankheit für unser Gesundheitssystem und unsere Gesellschaft ist nur zu bewältigen, wenn alle Beteiligten an einem
...show allStrang ziehen. Das möchte die Initiative «Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz» der Robert Bosch Stiftung erreichen. In sieben Werkstätten haben rund 80 Vertreter aus Politik und Verwaltung und von Angehörigenorganisationen gemeinsam mit Wissenschaftlern und Praktikern aus Medizin,Pflege und anderen Disziplinen über die zentralen Probleme des Lebens mit Demenz diskutiert. Die sieben Berichte der Werkstätten fassen das jeweilige Thema zusammen, greifen gute Ansätze in der Praxis auf und geben Handlungsempfehlungen. Sie richten sich an alle, die beruflich direkt oder indirekt mit der Begleitung von Menschen mit Demenz befasst sind, sowie an interessierte Laien und Entscheidungsträger. Angesichts der bisher nicht möglichen Heilung von Demenzerkrankungen erhöht sich der Bedarf, verbleibende Ressourcen der Betroffenen zu erhalten. Familien und andere Bezugspersonen als wichtigste Ressource für Menschen mit Demenz müssen in entsprechende Maßnahmen miteinbezogen werden. Der Bericht stellt ein erfolgreiches Beispiel für ein multimodales Behandlungsprogramm vor, benennt Verbesserungen der Kooperation im Versorgungsteam sowie in der Vernetzung regionaler Angebote und fordert Krankenhäuser auf, Konzepte zur Akutversorgung von Menschen mit Demenz zu entwickeln.
Ruth Schröcks Artikel und Ideen sind aktuell und originell. Sie bietet 'Klartexte' vom Feinsten mit klugen Gedanken, anschaulichen Skizzen, geschrieben in verständlicher, praxisnaher Sprache, geadelt mit der We
...show allisheit eines erfahrungsreichen und eindrucksvollen Karriere. Wenn kluge Gedanken ansteckend wirken könnten, würde man diesem Buch eine epidemieartige Verbreitung unter Pflegenden wünschen.
"Salutogenese und Positive Psychotherapie" bietet einen fundierten und praxisorientierten Zugang zu modernen Gesundheitsmodellen im Sinne von Aaron Antonovsky. Im Mittelpunkt steht das Kohärenzgefühl - bestehen
...show alld aus Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit - als Schlüssel zur Förderung von Gesundheit entlang des Gesundheits-Krankheits-Kontinuums. Das Fachbuch erläutert verständlich die theoretischen Grundlagen der Salutogenese und verbindet sie mit Ansätzen der Positiven Psychotherapie. Es zeigt auf, wie Faktoren wie Lebenserfahrung, Resilienz und Spannungsbewältigung aktiv gefördert werden können und wie daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Praxis entstehen. Gesundheitsfachpersonen erhalten strukturierte Einblicke in unterschiedliche Modelle sowie deren Anwendung im Berufsalltag. Das Werk unterstützt dabei, Patient*innen ganzheitlich zu begleiten und Ressourcen gezielt zu stärken - für nachhaltige Gesundheit und mehr Lebensqualität. Zielgruppe: Fachpersonen in Gesundheitsberufen.
Depression gehört zu den häufigsten psychischen Störungen und betrifft auch viele Menschen in festen Beziehungen. Partnerschaften können Schutz bieten, sind aber zugleich stark belastet. Das Sachbuch "Schatten
...show allüber der Partnerschaft" vermittelt ein fundiertes Verständnis für das Störungsbild, seine Formen und Ursachen sowie die Auswirkungen auf Paarbeziehungen. Es zeigt, wie Paare lernen, die Depression als gemeinsame Herausforderung zu sehen und gemeinsam zu bewältigen. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass die Depression einen Schatten auf beide wirft, aber auch beide die Kraft haben, die Störung mit vereinten Ressourcen zu überwinden. Wie bei einer Ruderpartie braucht es beide, die im Gleichklang und mit demselben Ziel vor Augen rudern - auch wenn ein Teil durch die Depression geschwächt ist. Das Konzept der "We-Disease" verdeutlicht, wie Paare und Fachpersonen Depression effizienter behandeln können, indem sie beide einbeziehen und die Krankheit als gemeinsame Aufgabe definieren. Dieses Buch richtet sich an Betroffene und Partner*innen sowie an Psycholog*innen, Psychiater*innen, Psychotherapeut*innen und Beratungsstellen.
Das Fachbuch "Schmerzassessment" vermittelt umfassende Kompetenz zur strukturierten Erfassung und Bewertung von Schmerzen im Versorgungsalltag. Aufbauend auf dem Curriculum der European Pain Federation (EFIC) v
...show allerknüpft der Band theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Case Reports aus unterschiedlichen Disziplinen der Schmerztherapie. Im Fokus stehen die multidimensionale Betrachtung von Schmerz sowie die Bedeutung psycho-sozialer Einflussfaktoren. Das Buch zeigt, wie Assessment, Diagnostik, Intervention und Evaluation ineinandergreifen und wie sich Patient*innenbedürfnisse in verschiedenen Lebensphasen und Krankheitskontexten differenziert berücksichtigen lassen. Das Werk unterstützt Fachkräfte dabei, den therapeutischen Prozess zu koordinieren, Angehörige einzubinden und die Lebensqualität von Menschen mit Schmerz nachhaltig zu verbessern. Zielgruppe: Pflegefachpersonen, Therapeut*innen, Ärzt*innen sowie alle Fachkräfte in der Gesundheitsversorgung mit Fokus Schmerztherapie und Assessment.
Die Einschätzung von Schmerzen bei Menschen mit Demenz stellt eine Herausforderung für Pflegende dar. Grundsätzlich bildet die Selbstauskunft des Betroffenen über den Schmerz die Richtschnur für das Schmerzmana
...show allgement. Mit dem Verlust kognitiver Fähigkeiten geht im Verlauf der Demenz aber auch die Fähigkeit zur verbalen Kommunikation und damit zur Selbstauskunft mehr und mehr verloren. Wenn Betroffene sich nicht mehr selbst äußern können, müssen Pflegende aus dem Verhalten Rückschlüsse auf mögliche Schmerzen ziehen. Dabei können sie durch standardisierte Beobachtungsinstrumente unterstützt werden. Im vorliegenden Band wird die Entwicklung und Validierung des "Beobachtungsinstruments für das Schmerzassessment bei alten Menschen mit schwerer Demenz (BISAD)" vorgestellt, das auf der französischen ECPA-Skala basiert.
Dieses Buch richtet sich an: Bezugspersonen von Kindern zwischen 2 und 5 Jahren. Wer wünscht sich nicht, den eigenen Kindern ein gesundes Selbstwertgefühl mit auf den Weg zu geben? Die Überzeugung, dass sie "g
...show allut genug" sind und geliebt werden? Das Wissen, dass sie sich selbst sein dürfen, ohne sich ständig profilieren oder verbiegen zu müssen? Denn mit diesen Erfahrungen im Gepäck können sich Kinder mutiger in die Welt hinauswagen, vertrauensvoll gute Beziehung knüpfen und ihre Individualität mit allen Stärken und Schwächen entdecken und annehmen. "Du bist goldrichtig, so wie du bist und musst nichts Außergewöhnliches tun, um von mir geliebt zu werden." - Diese Botschaft vermitteln die Tierfamilien Hase, Bär, Igel und Ente in stimmungsvollen Bildern. Eine Liebeserklärung an unsere Kinder, die zeigt, dass wir die Zeit mit ihnen genießen und unser Alltag durch sie zu etwas Besonderem wird. Ein Wiedersehen mit den beliebten Figuren des Bestsellers "Du kannst immer zu mir kommen" von Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund, illustriert von Marcus Wilke.
Trends lassen sich nicht regulieren, aber erspüren In der Gesundheitspolitik geht es immer auch um die Möglichkeit einer Regulierung, doch neue Trends lassen sich nicht regulieren. Denn sie bestehen in der Art
...show allund Weise, wie die Menschen mit dem Gesundheitssystem umgehen. Je mehr Wahlmöglichkeiten das System anbietet, desto mehr verlagert sich die Macht zu den Menschen, die in ihm agieren. .Schon längst stehen Heilberufe und unsere alltägliche Lebenswelt in einer Koevolution - begleitet von Fernsehen, Printmedien, Werbung und Internet. .Unsere Vorstellungen über Schulmedizin und Alternativmedizin, über Natur, über psychosoziale Phänomene, über Evidenz, Wissensfortschritt und Erkenntnis haben sich grundlegend verändert. .Warum werden Selbstmedikation, tradiertes Wissen und Naturheilmittel immer wichtiger? Erstmalig wird dieser Prozess lehrreich und zugleich sehr unterhaltsam analysiert. Welche Kräfte treiben den Wandel an? Wie verändern sich die Beziehungen von Experten und Laien, wie die Rollen der Akteure mit der längsten heilberuflichen Tradition - Arzt und Apotheker? Auch Gesundheitspolitiker erkennen die wachsende Bedeutung der Gesundheitskultur, haben sie jedoch noch nicht auf die Agenda gesetzt. Mit diesem Buch könnte sich das ändern.
Warum und wie werden alte Menschen in der häuslichen Betreuung misshandelt? Wie lassen sich diese Misshandlungen erkennen und vermeiden? Die Herausgeberinnen des forschungsbasierten Praxishandbuchs erklären, wa
...show allrum alte Menschen in der häuslichen Betreuung misshandelt werden, differenzieren verschiedene Formen des Missbrauchs und zeigen, wie dieser erkannt werden kann. Sie nennen Interventionen und bieten Hilfsmittel, um Missbrauch vorzubeugen, zu erkennen und Betreute und Betreuende zu unterstützen und zu entlasten. Das erfahrene Autorenteam .klärt, welche Kriterien entscheidend sind, damit bei Verdacht oder im Falle von Misshandlungssituationen in der häuslichen Betreuung alter Menschen interveniert wird .zeigt, wie Interventionsprozesse verschiedener Fachpersonen im Falle von Vernachlässigung oder Misshandlung in der häuslichen Betreuung alter Menschen verlaufen .analysiert, welche Faktoren eine Gewaltanwendung durch Angehörige in der häuslichen Betreuung alter Menschen begünstigen oder verhindern.
Ist man als Patient im Krankenhaus nicht vor den Blicken anderer geschützt, so kann physischer und/oder psychischer Stress die Folge sein. Das kann dazu führen, dass Patienten Teile ihrer Krankengeschichte vers
...show allchweigen. Manchmal weigern sie sich unter solchen Umständen sogar, sich untersuchen zu lassen. In Deutschland werden Patienten während der Durchführung von bestimmten pflegerischen Maßnahmen selten davor geschützt, von Mitpatienten und anderen beobachtet zu werden. Die quasi-experimentelle Studie untersucht, wie sich die Verwendung eines Sichtschutzes auswirkt. Außerdem geht sie der Frage nach, welche Erwartungen an die Einhaltung ihrer Privatsphäre Patienten mitbringen, wenn sie ins Krankenhaus kommen. Das Ergebnis zeigt, dass einige Patientengruppen verstärkt unter Stresssymptomen leiden, wenn es in bestimmten Situationen keinen Sichtschutz für sie gibt. Allerdings wurden auch widersprüchliche Beobachtungen gemacht. Diese lassen darauf schließen, dass Menschen ihre Ansprüche auf die Wahrung ihrer Privatsphäre deutlich absenken, wenn sie ins Krankenhaus eingewiesen werden. Insgesamt werden die Resultate dieser Untersuchung Pflegende dazu anregen, sich mit der Frage der Einhaltung der Privatsphäre von Patienten intensiver auseinanderzusetzen. Sicherlich wird ein Bewusstsein dafür geweckt, dass unterschiedliche Patientengruppen voneinander abweichende Erwartungen an die Einhaltung ihrer visuellen Privatsphäre haben. Besonders wichtig ist es zu bedenken, dass die Patienten, auch wenn sie sich nicht über einen Mangel an Privatsphäre beklagen, keineswegs mit ihrer Situation zufrieden sind.
Wenn die Arzt-Patient-Beziehung schwierig wird 10 bis 20% aller Patienten gelten bei Ärzten als "schwierig", und dies aus unterschiedlichen Gründen: - Patienten mit einer hohen Inanspruchnahme des Gesundheitssy
...show allstems, die häufig den Arzt oder Therapeuten wechseln - Patienten, die den Arzt durch unklare Symptomlage verunsichern - Patienten, deren Lebenslage, Alter, kultureller Hintergrund usw. von denen des Arztes abweicht - Patienten, deren Persönlichkeit die Arzt-Patient-Beziehung belastet - Patienten, die aufgrund eines anderen Krankheitsverständnisses mit dem Arzt um die richtige Interpretation ihrer Krankheit oder die angemessene Therapie ringen. Manchmal jedoch entstehen Schwierigkeiten aus der Arzt-Patient-Interaktion selbst, etwa dann, wenn wechselseitige Erwartungen nicht erfüllt oder soziale Regeln verletzt werden. Auch Ärzte selbst können "schwierig" sein, so zum Beispiel aufgrund hoher Arbeitsbelastung oder eigener Voreinstellung. Dieses Buch beschränkt sich aber nicht allein auf die Analyse von Schwierigkeiten in der therapeutischen Begegnung, sondern versucht darüber hinaus, konkrete Handlungshilfen für den Umgang mit "schwierigen" Patienten anzubieten.