Jessica Thom ist an Tourette erkrankt. Seit ihrer Kindheit wird sie von sprachlichen und körperlichen Tics geplagt. So sagt sie etwa 16 Mal in der Minute 'biscuit' (das macht rund vier Millionen Mal im Jahr!).
...show allSchwerer wiegen jedoch die monotonischen Tics, die sie jederzeit überfallen können, und für sie auch körperlich sehr gefährlich sind. Die junge Frau lässt sich allerdings nicht unterkriegen, im Gegenteil: Sie deutet ihre Erkrankung einfach in Superkräfte um. Auf ihrer Website 'Touretteshero' bloggt sie beispielsweise ihre neuesten sprachlichen Tics, sie betreibt aber auch Aufklärung über ihre Erkrankung in Schulen oder tritt in Fernsehshows auf. Wie sie dahinter ihren Alltag bewältigt und auch mit immer wieder auftretenden Rückschlägen fertig wird, beschreibt sie sehr eindrücklich, mit typisch britischem Humor, aber auch immer wieder ergreifend. Sie wird in ihrem Leben unterstützt von ihren Freunden und Verwandten, die ihre Tics ungewollt mit sprechenden Namen belegt haben: etwa Fat Sister (ihre Schwester, aber gar nicht dick), King Russell (der Freund ihrer Schwester), Leftwing Idiot (ihr bester Freund und Betreuer, zwar kein Idiot, aber definitiv politisch links). In ihrem Buch schildert sie ein Jahr in ihrem Leben.
Wie können Pflegende - auf der Grundlage gemeinsam vereinbarter Behandlungsziele - Kranke und ihre Angehörigen auf den Umgang mit einer chronischen Erkrankung und deren Bewältigung vorbereiten? Antworten auf di
...show allese Fragen gibt das kompakte Buch der erfahrenen und weltweit anerkannten Expertin für Patientenedukation Barbara Klug Redman. Sie begründet, warum Selbstmanagementschulung notwendig ist, und zeigt, wie sie bei Menschen mit Arthritis, Asthma und chronisch-obstruktiver Atemwegserkrankung (COLE), Diabetes mellitus, kardiovaskulären oder psychischen Erkrankungen, Krebs, Schmerzen und anderen chronischen Leiden ausgeführt werden kann.
Das neue Standardwerk führt in die Theorien und Wissenschaft der Selbstpflege, Selbstpflegedefizite und Pflegesysteme nach Dorothea Orem ein. Die Autorinnen entwickeln diese auf Basis evidenzbasierter Erkenntni
...show allsse für die Pflegelehre, -praxis und das Pflegemanagement konsequent weiter. Hier schafft Pflegewissenschaft Pflegewissen für Theorie und Praxis. Die deutschsprachige Ausgabe wurde von Gerd Bekel vollständig überarbeitet und adaptiert.
Warum fügen sich Jugendliche - zumeist junge Frauen - selbst gefährliche Verletzungen zu? Warum haben sie Suizidgedanken oder unternehmen einen Selbsttötungsversuch? Welche Hilfen können Therapeuten, Lehrer ode
...show allr Erzieher den Betroffenen anbieten? Welche Unterstützung bieten Selbsthilfegruppen, Telefon-Hotlines, E-Mail-Beratungen oder ambulante Krisenzentren? Dieses gut verständliche und eingängig geschriebene Buch über selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität bei Jugendlichen beruht auf einer umfassenden Studie, bei der über 6000 Jugendliche nach ihren Erfahrungen mit selbstschädigendem Verhalten befragt wurden. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden mit der derzeit aktuellsten internationalen Literatur zum Thema in Zusammenhang gebracht. Aus dem Inhalt: Epidemiologie: Wie häufig sind selbstschädigende Handlungen, Suizidversuche und Suizidgedanken bei Jugendlichen? Risikofaktoren: Welche Faktoren erhöhen das Risiko von Selbstschädigung, Suizidversuchen und Suizidgedanken? Bewältigungsstrategien: Wie versuchen die Betroffenen selbst, Hilfe zu finden? Prävention: Was können Schulen unternehmen? Die Rolle des Hausarztes bei der Prävention von Selbstschädigung, Suizidversuchen und Suiziden. Selbsthilfe: Die Bedeutung von Ratgeberliteratur, Telefon-Hotlines, Internet und Medien. Angereichert durch persönliche Berichte der Jugendlichen, ist dieses Buch eine unentbehrliche Lektüre für Therapeuten, Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher, Ärzte, politische Entscheidungsträger und in der Forschung Tätige. Keith Hawton ist Professor für Psychiatrie und Direktor des Centre for Suicide Research an der Universität Oxford. Karen Rodham ist ausgebildete Gesundheitspsychologin und Dozentin für Gesundheitspsychologie an der Universität Bath. Emma Evans ist Klinische Psychologin und im Bereich der primären Gesundheitsversorgung praktisch tätig.
Alte Menschen können häufig nicht mehr für sich selbst sorgen, ihre Wohnumgebung pflegen und ihre Gesundheit erhalten, weil sie pflegebedürftig, gebrechlich oder krank werden. Folgen sind vielfach eine unzureic
...show allhende Pflege des eigenes Körpers und der Kleidung, eine zunehmend verwahrlosende Wohnumgebung und ein instabiler werdender Gesundheitszustand. Das Praxishandbuch von Anna Gogl beschreibt verständlich, wie Pflegende sich selbst vernachlässigende Menschen erkennen, Gründe der Selbstvernachlässigung verstehen und wirksame Maßnahmen ergreifen können, um alte Menschen wieder zur Selbstversorgung und -fürsorge zu befähigen oder sie zu unterstützen.
Dieses Buch handelt von sexualisierter Gewalt in Institutionen und deren Prävention, d.h. es hat ebenso schockierende wie schwer fassbare Fälle zum Gegenstand in denen Fachleute, Menschen mit geistiger Behinder
...show allung, die man ihnen zum Schutz anvertraut hat, sexuelle Gewalt angetan haben. Sachlich klärt der erfahrene Autor über Mythen und Fakten bezüglich sexualisierter Gewalt auf, gibt Betroffenen eine Stimme, bricht das Schweigen, schaut hin und ermutigt alle Betroffenen, miteinander zu reden und gemeinsam zu handeln, um sexualisierte Gewalt frühzeitig zu erkennen, aufzudecken und zu verhindern und potenzielle Opfer wirksamer schützen zu können. Aus dem Inhalt - Einleitung - Definitionen, Fehlverhalten und der GAU sexualisierter Gewalt - Mythen und Fakten - Der Fall H.S. - was er uns lehrt? - Wie kann man Täter erkennen? - Täterstrategien, Modus operandi, Grooming, Hochrisikobereich: Institution - Wie können Institutionen reagieren? - Neutralisierungsstrategie, Täterschutz, Risikomanagement - Welche Folgen hat sexualisierte Gewalt für Betroffene? - Posttraumatische Belastungsstörungen, Traumafolgestörungen, sekundäre Traumatisierungen, Opferreaktionen - Wie konnte so etwas 30 Jahre unentdeckt bleiben? - Kultur des Hinschauens - den Opfern eine Stimme geben - Was soll mit Täter-Fachleuten geschehen? - Hilfeangebote, Rehabilitation - Monitoring, Registrierung - Nestentschmutzung.
Menschen reagieren auf Vorfälle sexualisierter Gewalt oft mit Rat- und Hilflosigkeit. In Fällen der Anklage stellen Opferaussagen häufig das einzige Beweismittel dar, wodurch eine gerechte Strafverfolgung ersch
...show allwert und weitere Belastungen für die Betroffenen entstehen können. Noch immer prägen Schweigen, Bagatellisierung und mangelnde Verantwortungsübernahme den Umgang mit sexualisierter Gewalt. Bei den oft als unvorhersehbare Einzelfälle wahrgenommenen Taten handelt es sich tatsächlich um systemische Delikte, die besonders in Institutionen und Organisationen begünstigte Bedingungen vorfinden, wie das Praxishandbuch schnörkellos und eindrücklich verdeutlicht. Anhand zahlreicher Beispiele schafft der erfahrene Psychiater und Psychotherapeut Werner Tschan einen facettenreichen Überblick der Problematik. Das Praxishandbuch richtet sich an Pflege-, Gesundheits-, Sozial-, Trainings-, und Erziehungsberufe. Es bietet ihnen umfangreiche Informationen, die sie im Umgang mit sexualisierter Gewalt in ihrer Tätigkeit unterstützen. Es betont, wie bedeutend fundiertes Wissen über sexualisierte Gewalt ist, um Betroffene zu stärken und zu schützen. Der Autor ¿ beschreibt psychische und physische Folgen für Betroffene ¿ zerstreut stereotype Vorstellungen über Täter und Opfer ¿ erläutert Schutz- und Behandlungsmöglichkeiten ¿ ermutigt zu gegenseitigem Austausch von Wissen und Erfahrung ¿ ruft zu einer Kultur des Hinschauens auf. Aus dem Inhalt ¿ Traumafolgestörungen nach Gewalterfahrungen ¿ Behandlung und Stabilisierungstechniken ¿ Bedeutung für das Gesundheitswesen, die Sozial- und Erziehungswissenschaften sowie den Sport- und Freizeitbereich ¿ Kompetenzen der Fachkräfte ¿ Berufsrisiko: sekundäre Traumatisierung .
Diese Einführung legt den Schwerpunkt auf die sozialen, politischen und psychologischen Aspekte der Sexualität. In prägnanter Weise untersucht die Autorin, die an den Universitäten von Cambridge und Lausanne le
...show allhrt, was unsere Vorstellung von Sexualität beeinflusst und wie unsere Haltung zur Sexualität wiederum unsere Welt formt. Sie deckt auf, wie sehr sich unsere Vorstellungen von Normalität im Sexuellen über die Jahre und Orte unterscheiden. Die Autorin behandelt zudem alle wichtigen Fragen und Kontroversen in diesem Themenbereich: von der Aufklärungspädagogik, über den Umgang mit HIV/AIDS, hin zu den religiösen Doktrinen, den Rechten von Schwulen und Lesben sowie dem Feminismus.
Sexualität ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, das nicht mit einer Demenzdiagnose erlischt. Dennoch wird dieses Thema in Pflegeeinrichtungen und Familien tabuisiert oder verdrängt. Das Fachbuch von El
...show allaine White durchbricht dieses Schweigen und bietet praxisnahe Orientierung für alle, die Menschen mit Demenz begleiten. Das Werk verbindet neuroanatomisches Grundlagenwissen mit pflegewissenschaftlichen Konzepten und erklärt, warum bestimmte Verhaltensweisen auftreten und welche hirnorganischen Ursachen dahinterstehen. Sexualität wird als mehrdimensionales Phänomen verstanden, das Sinnlichkeit, Intimität, Identität und Lebensgeschichte umfasst. Mit dem modifizierten PLISSIT-Modell und einem strukturierten Problemlösungsweg erhalten Pflegende Werkzeuge, um sexuelle Bedürfnisse zu erkennen, respektvoll darauf einzugehen und die Würde der Betroffenen zu wahren. Anonymisierte Fallstudien spiegeln alltägliche Pflegesituationen und zeigen Lösungsansätze auf - von sensorischer Stimulation über Biografiearbeit bis zu therapeutischen Interventionen. Auch ethische Fragen zur Einwilligungsfähigkeit sowie die Bedürfnisse von LGBTQ+-Personen werden behandelt. Das Buch richtet sich an Pflegekräfte, Therapeut*innen, Pflegedienstleitungen sowie pflegende Angehörige. Ein Serviceteil mit Literaturhinweisen und Adressen für Deutschland, Österreich und die Schweiz ergänzt den Inhalt.
Sexualität ist ein bewegendes Thema und geht jeden an. Aber es ist auch schambesetzt. Erst recht trifft dies auf sexuelle Störungen zu. Sie sind meist mit hohem Leidensdruck verbunden und gehen mit Versagensgef
...show allühlen einher. Schweigen und Rückzug sind die Folgen. Doch sind Sexualstörungen verbreiteter als die Betroffenen glauben. Das vorliegende Buch gibt kompetent und gut gegliedert Auskunft zu hundert Fragen aus dem gesamten Störungsbereich und beantwortet darüber hinaus in leichter und verständlicher Form Fragen über Auswirkungen der verschiedensten körperlichen und seelischen Erkrankungen sowie des Alters auf die Sexualität. Die Darstellung der körperlichen Veränderungen während sexueller Aktivitäten sowie die Beantwortung von diagnostischen und behandlungsrechtlichen Fragen runden das Buch gelungen ab. «Ein präziser, zuverlässiger, der Komplexität der Fragen gerechter Ratgeber - auch für die Fragen und das Leiden unserer Patientinnen in der Sprechstunde.» (Geburtshilfe/Frauenheilkunde) «In seiner klaren Sprache und mit fundiertem Fachwissen dieses Buch Sexualität, verleiht ihr dennoch Bedeutung und kann Ängsten und Problemen so gekonnt begegnen.» (Report Psychologie)
Das vorliegende Buch gibt eine auf das Wesentliche beschränkte Antwort auf drei Fragen:Wie groß sind die Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen den sozialen Statusgruppen (d.h. zwischen den Gruppen, die si
...show allch mit Hilfe von Merkmalen wie Bildung, berufliche Stellung und Einkommen unterscheiden lassen)?Wie lassen sich diese «gesundheitlichen Ungleichheiten» erklären?Wie können die gesundheitlichen Ungleichheiten verringert werden?Dabei werden vor allem die empirischen Ergebnisse und Diskussionsansätze aus Deutschland vorgestellt. Ein kleiner Ausblick auf die anderen westeuropäischen Staaten zeigt, dass dort zum Teil erheblich mehr zur Erforschung und Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheit getan wird als bei uns.
Dieses Fachbuch vermittelt ein fundiertes, praxisorientiertes Pflegekonzept für Menschen mit Spastizität infolge von Schlaganfall, Rückenmarksschädigung, Schädel-Hirn-Trauma oder MS. Pflegefachpersonen und Ang
...show allehörige erhalten klare, nachvollziehbare Schritt-für-Schritt-Anleitungen für typische Alltagssituationen - von Mobilisation bis Kommunikation. Jede Intervention wird evidenzbasiert begründet und verbindet Theorie mit direkter Umsetzbarkeit im Pflegealltag. Der Fokus liegt auf bewährten Ansätzen wie Basale Stimulation und Ortho-Bionomy, die den körpersprachlichen Dialog stärken und Betroffene als gleichwertige Partner*innen einbeziehen. Ziel ist es, Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern, Schmerzen zu reduzieren und die Selbstpflegekompetenz zu erhalten oder wieder aufzubauen.
In der langen Lebensphase nach Ausscheiden aus dem Berufsleben gewinnt Sinnsuche eine zentrale Bedeutung für ein befriedigendes Altern. Wer immer ältere Menschen im Rahmen seiner Berufstätigkeit begleitet, wird
...show allsich mit dem Thema Sinnsuche konfrontiert sehen. Angesichts des Verlusts religiöser Autoritäten müssen oft Psychotherapeuten und Psychiater Hilfen im Umgang mit dem so entstandenen Vakuum anbieten. Die dabei entstehenden Gefahren, aber auch therapeutischen Chancen bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. Dieses Buch stellt erstmals entsprechende Ansätze und Konzepte dar, beschreibt spirituelle und kreative Zugänge verschiedener psychotherapeutischer Richtungen und verdeutlicht die Möglichkeiten und Aufgaben der Therapeuten und Betreuer.
Das Fachbuch "Spiritualität und Spiritual Care" beleuchtet die Bedeutung existenzieller Fragen in Krankheit, Leiden und kritischen Lebenssituationen. Es zeigt, wie Fachpersonen im Gesundheitswesen Patient*innen
...show allganzheitlich begleiten und Aspekte wie Sinn, Würde und Spiritualität professionell in ihre Arbeit integrieren können. Die zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage ergänzt zentrale Inhalte um Themen wie Nahtoderfahrungen und die Spiritualität der Hospizbewegung. Neue Kapitel widmen sich der Totensorge im Spannungsfeld von Diesseits und Jenseits sowie Spiritual Care als Sorgekunst - praxisnah und wissenschaftlich fundiert für den Einsatz im Schweizer Gesundheitskontext.- Wiederentdeckung des ganzen Menschen in der Versorgung- Unterscheidung von Spiritualität und Religiosität- Einblicke in Krankenhausseelsorge und Hospizarbeit- Praxisnahe Impulse für Pflege und Therapie- Reflexion zu Alter, Geschlecht und Spiritualität Das Buch bietet fundiertes Wissen und konkrete Ansätze für eine würdevolle und beziehungsorientierte Begleitung in herausfordernden Lebensphasen.
Das instruktive und erfolgreiche Handbuch führt Pflegestudierende und -dozierende verständlich in die Statistik und ihre Teilgebiete ein. Die erfahrene Dozentin für Datenanalyse erläutert, was Statistik ist, wo
...show allzu es Statistik braucht und wieso sie anspruchsvoll ist. Sie beschreibt anschaulich die Grundlagen der Datenanalyse in der Pflegewissenschaft und ihre Bedeutung im Zeitalter von "Big Data". Detailliert stellt sie Teilgebiete und Elemente der Statistik dar, von der deskriptiven Statistik, Planung einer Studie und Wahrscheinlichkeitsmodellen über Schätzungen, Tests, kategorielle Daten bis hin zu Regressions- und Varianzanalysen. Das Buch schließt mit ergänzenden Kapiteln zu Reliabilität und Validität, Hauptkomponenten- und Faktorenanalysen sowie häufigen Methoden und Fehlern in der Statistik. In der zweite Auflage wurde, nebst Korrekturen und Aufwertungen des Layouts, Lösungen zu allen im Buch angeführten Aufgaben angefügt. Die Themen Skalenbildung und Mehrebenenmodelle wurden vertieft und ein Unterkapitel zum Thema Metaanalysen ergänzt. Cartoons mit Lupita und literarische Wortspiele mit Anagrammen bieten neben der komplexen Materie der Datenanalyse einen alternativen Zugang zur Welt der Statistik.
Für alle Gesundheitsberufe sind gewisse Grundkenntnisse in Statistik unerlässlich, um Studien zu verstehen und eigene Ergebnisse zu präsentieren. Aber das geht auch ohne Formeln. Dieses Buch, das sich bewusst a
...show alln Leser wendet, für die Statistik ein notwendiges Übel ist, konzentriert sich auf das Grundverständnis: Wie stellt man statistische Daten sinnvoll und übersichtlich dar? Welche Maßzahlen für die Beschreibung univariater, bivariater und multivariater Daten gibt es? Wie werden mit Hilfe statistischer Methoden Hypothesen geprüft? Wie sind Signifikanzen, p-Werte und Konfidenzintervalle einzuschätzen, die in Fachveröffentlichungen benutzt werden?
Die Erkenntnis, dass Belastungen (Stress), Bewältigung (Coping) und Gesundheit eng miteinander verwoben sind, hat sich in nahezu allen Disziplinen durchgesetzt.In der Pflege werden die Konzepte «Stress und Copi
...show allng» zunehmend in Lehrpläne und Assessmentmodelle integriert, erforscht, gelehrt und praktisch angewandt. Ein umfassendes Buch, das neue Erkenntnisse aus pflegerischer Sicht bündelt und für Pflegepraktiker, -lehrer und -forscher zugänglich macht, hat bislang gefehlt. Das fünfteilige Lehrbuch von Virginia Hill Rice schließt diese Lücke und bietet einen reichen Schatz an Forschungsergebnissen und Erfahrung, um «Stress und Coping» besser verstehen, beeinflussen, beforschen, lehren und Menschen bei der Bewältigung von Belastungen wirkungsvoller unterstützen zu können.Aus dem Inhalt1. Einleitung - Stress, Bewältigung und Gesundheit2. Stress als Reaktion - Stresstheorien, physiologische Merkmale, Immunität und Gesundheit3. Stress als Reiz - einschneidende Lebensereignisse, Mikrostressoren, Stress und Psychosomatik4. Interaktions- und Transaktionsmodelle - Salutogenese, Stress und Stressbewältigung5. Stress und Stressbewältigung: vermittelnde Faktoren - Einstellungen, Überzeugungen, Wertvorstellungen, sozialer Rückhalt, Widerstandsfähigkeit, Hoffnung, Kontrollüberzeugung, Selbststeuerung, Selbstwirksamkeit und Gewissheit.
Menschen mit Demenz reagieren häufig empfindlicher auf Belastungen und verfügen über eine geringere Stresstoleranz als Menschen ohne kognitive Beeinträchtigungen. Eine Umgebung, die weder überfordert noch unter
...show allfordert, sowie ein achtsamer Umgang können entscheidend dazu beitragen, Stress zu vermeiden und das Wohlbefinden zu stärken. Chris Bonner zeigt in diesem praxisnahen Buch zahlreiche leicht umsetzbare Möglichkeiten, stressbedingtes Verhalten bei Menschen mit Demenz zu verhindern oder zu reduzieren. Anhand konkreter Beispiele vermittelt er Strategien für den Umgang mit häufigen Herausforderungen im Alltag, etwa bei Ernährung, Ausscheidung, Schlafstörungen, ruhelosem Umhergehen, Aggression oder Unruhe. Darüber hinaus erläutert der Autor, wie sich Kommunikation verbessern, Erinnerungen anregen und eine beruhigende Umgebung gestalten lassen. Das bewährte PLST-Modell bietet dabei einen strukturierten Ansatz, um Stressfaktoren frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Die zahlreichen Anregungen unterstützen Pflege- und Betreuungspersonen dabei, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz nachhaltig zu fördern. Zielgruppe: Pflegefachkräfte, Betreuungspersonen, Angehörige, Demenzbegleiter*innen, Fachkräfte in der Altenhilfe sowie alle, die Menschen mit Demenz professionell oder privat begleiten.
Menschen mit einer Demenz sind anfälliger für Stress und äußere Belastungen. Ihnen fällt es schwerer sich an Veränderungen der Umgebungen anzupassen und die sich stellenden Herausforderungen zu bewältigen. Das
...show allPraxishandbuch begründet und beschreibt, wie der Umgang und die Umgebung von Menschen mit Demenz gestaltet werden können, um diese entspannter und stressärmer durch den Alltag gehen zu lassen. Der englischen Pflegefachmann und Demenzexperte Paul Smith .nennt Demenzformen, -ursachen und Symptome früher, fortgeschrittener und schwerer Demenzen .beschreibt psychosoziale Ansätze zum Umgang mit Menschen mit Demenz, wie Personzentrierung und Beziehungsorientierung .klärt psychosoziale Bedürfnisse von Menschen mit Demenz, wie Liebe, Comfort, Zuwendung, sinnvolle Beschäftigung, Inklusion, Bindung und zeigt Interventionen auf, wie diese befriedigt werden können .beschreibt moderne Ansätze der Demenzpflege, wie Validation, Personzentrierung, ROT und kognitive Stimulation .stellt verständlich die Psychobiologie der Demenz dar und überträgt das Stress-Reaktionsmodell auf das Thema Demenz .erklärt Stress-Adaptations- und Coping-Modelle der Pflege .beschreibt detailliert Zusammenhänge von Stress und Umgebungsreizen am Beispiel von "Sundowning" .stellt Elemente, Stressoren und Prinzipien des PLST-Modells im Rahmen des Pflegeprozesses dar und zeigt, wie diese bei Menschen mit Demenz und verringerter Stresstoleranz angewendet werden .zeigt wie Umgebung und Umgang mit Menschen mit Demenz gestaltet werden können, um ents
Ein Schlaganfall oder "Stroke" verunsichert betroffene Menschen existenziell und löst ein starkes Gefühl der Unbestimmbarkeit des zukünftigen Lebens aus. Einzelne Betroffene beschreiben ihr Erleben mit den Wort
...show allen "Mein Hirn hat sich selbst nicht begriffen". Diese erste pflegewissenschaftliche Studie zum Stroke beschreibt und analysiert Erfahrungen von Personen, die einen Schlaganfall erlitten haben. Zum Zeitpunkt der Studie waren die Teilnehmenden über 60 Jahre alt und in der Akutphase der Krankheit. Die Autorin arbeitet zentrale, übergeordnete Erfahrungen mit Hilfe der Grounded Theory Methode heraus und gibt Empfehlungen, wie der Erfahrung der Unbestimmbarkeit bei Menschen nach einem Stroke in der Pflegepraxis, -wissenschaft und -lehre begegnet werden kann. Aus dem Inhalt - Einleitung - Theoretische Grundlagen - Erkenntnistheoretische, methodologische und konzeptionelle Abstützung Methodisches Vorgehen - "Unbestimmbarkeit des Ereignisses" - eine Grounded Theory - Diskussion - Empfehlungen für die Pflegepraxis und -wissenschaft sowie ein abschließendes Fazit
Rund 30% aller über 65-Jährigen und 50% aller über 80-Jährigen stürzen einmal jährlich. Im Fall der Fälle kommt es bei einem Prozent zu einer Hüftfraktur. Stürze alter Menschen haben häufig Verletzungen, Pflege
...show allbedürftigkeit und hohe Behandlungskosten zur Folge. Sturzrisikoeinschätzung und -prävention sind daher essenzielle pflegerische Aufgaben. Dieses leicht lesbare erfolgreiche Praxishandbuch bietet in anschaulicher und verständlicher Form eine Fülle von Informationen, die Pflegende benötigen, um Sturzgefahren zu erkennen, Stürze zu verhindern und Sturzfolgen zu lindern. - Ein Buch, über das das Journal of Gerontologic Nursing urteilt, es sei das wohl beste und nützlichste Buch, das je zum Thema Stürze und Sturzprävention geschrieben wurde. Die zweite Auflage wurde vollständig überarbeitet, aktualisiert und erweitert und enthält: vier neue Assessments zu den Themen Bettsicherheit, Nutzung von Bettgittern, Sturzrisiko, Nutzung bewegungseinschränkender Maßnahmen zwei neue Hilfsmittel, um die Sturzrate und Fixierungsrate in einer Institution zu berechnen sechs neue Fallbeispiele mit einem individuellen Fragen-Antworten Abschnitt ein neues 'Augen und Ohren Programm' - ein Frühwarnsystem für Sturzrisiken den aktuellen Expertenstandard des DNQP zum Thema 'Sturzprophylaxe in der Pflege'. 'Das hervorragend geschriebene Werk vermittelt anschaulich und wohldosiert Informationen, die Pflegende benötigen, um Sturzgefahren zu erkennen, Stürze zu verhindern und auf Stürze angemessen reagieren zu können. Es bietet praktische Anregungen und Lösungsvorschläge und kann bestens allen professionell Pflegenden empfohlen werden.' Heilberufe
2 Millionen ältere Menschen in Deutschland rauchen. 400 000 haben ein Alkoholproblem. 1 bis 2 Millionen nehmen regelmäßig psychoaktive Medikamente - Tendenz steigend. Ist die Pflege auf diese Entwicklung vorber
...show alleitet? Für Andreas Kutsche steht fest, Pflegenden wissen zu wenig über Sucht im Alter und es fehlt eine einheitliche Strategie im Umgang mit suchmittelabhängigen alten Menschen. Der Pflegewissenschaftler und Pflegefachmann für geriatrische Rehabilitation schließt diese Lücken und liefert mit seiner praxisorientierten Einführung die fehlenden und notwendigen Leitlinien sowie ein umfassendes Konzept. Nach einer prägnanten Definition des Alters in Zusammenhang mit Suchterkrankungen stellt er die Ansätze zur Erklärung von Abhängigkeit im Alter vor. Kutschke fokussiert die Problembereiche Alkohol, Tabak, Medikamente und Opiate und stellt dazu pflegerische Interventionsmöglichkeiten vor. Die Beschreibung der Probleme, Folgen und Interventionen orientiert sich an folgenden Fragen: - Welche Auswirkungen haben diese Substanzen auf den alternden Körper? - Welches sind die gesundheitlichen und sozialen Folgen der Sucht? - Welche kann man Sucht im Altern erkennen? - Wie lauten die betreffenden Pflegediagnosen? - Wie sinnvoll sind ambulante Betreuung und Pflege? - Welche Pflegeinterventionen sind auf Basis welcher Pflegebeziehung in welchem Setting angebracht? Kutschke erläutert zusammenfassend übergreifende Strategien sowohl betreffend interprofessioneller Zusammenarbeit als auch Prävention in der Pflege und ebnet damit den Weg zu einer effektiven Betreuung von alten Menschen mit Suchterkrankungen. Abschließend erläutert der Autor wie Pflegende mit anderen Berufsgruppen zusammenarbeiten können und was sie zur Prävention beitragen können. Damit ebnet er den Weg zu einer effektiven Betreuung von alten Menschen mit Suchterkrankungen. Wer etwas über Sucht sucht, wird bei Kutschke fündig.
Die heutige gesundheitliche Versorgung stimmt be-denklich und macht nach-denklich. Supervision ermöglicht Pflegenden, darüber nachzudenken, was sie tun, wie sie es tun, wie sie das Gemachte erleben, empfinden u
...show allnd verarbeiten. Die erfahrene Lehrsupervisorin Renate Schwarz zeigt, was Supervision ist, warum sie nützt, wo sie schadet und wie sie wo funktioniert. Aus dem Inhalt Herausforderungen für Pflegepraktiker und LeitungskräfteSupervision - Geschichte, Gegenstand, Ethik, Formen, Ablauf und RichtungenSupervision in der Pflege - Anlässe, Formen, Grenzen, Nutzen, Rahmenbedingungen, Themen und ZielePraxisbeispiele aus der Altenpflege, stationären und ambulanten Pflege und Weiterbildung
Rund eine Million Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Die enorme Herausforderung dieser Krankheit für unser Gesundheitssystem und unsere Gesellschaft ist nur zu bewältigen, wenn alle Beteiligten an einem
...show allStrang ziehen. Das möchte die Initiative «Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz» der Robert Bosch Stiftung erreichen. In sieben Werkstätten haben rund 80 Vertreter aus Politik und Verwaltung und von Angehörigenorganisationen gemeinsam mit Wissenschaftlern und Praktikern aus Medizin,Pflege und anderen Disziplinen über die zentralen Probleme des Lebens mit Demenz diskutiert. Die sieben Berichte der Werkstätten fassen das jeweilige Thema zusammen, greifen gute Ansätze in der Praxis auf und geben Handlungsempfehlungen. Sie richten sich an alle, die beruflich direkt oder indirekt mit der Begleitung von Menschen mit Demenz befasst sind, sowie an interessierte Laien und Entscheidungsträger. Der Einsatz von Technik zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz wird positiv eingeschätzt. Er bewegt sich im Spannungsfeld von viel versprechenden Möglichkeiten, unausgereiften Technologien und ethischen Problemen. Die Autoren plädieren für eine verbesserte Wahrnehmung der Potenziale von Technik und schlagen u. a. Maßnahmen zur Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit vor, ferner die Integration technologischer Lösungen in ein Gesamtpflegekonzept sowie die präzise Dokumentation von Technikeinsatz und seinen Auswirkungen.
Wie wird sich die Physiotherapie an die Entwicklungen und Herausforderungen im 21. Jahrhundert anpassen?Neues Denken - Bewährtes Bewahren: unter diesem Motto treiben acht Wissenschaftlerinnen und Therapeutinnen
...show allder Physiotherapie die Theoriebildung ihrer Disziplin voran - ihre Beiträge sammelt dieses Handbuch. Seit 2015 treffen sie sich im sogenanntenBerliner Salon: sie analysieren, diskutieren und rezipieren bestehende Modelle und eine Theorie. Gemeinsam ist ihnen eine berufliche Ausbildung in der Physiotherapie und eine Weiterqualifizierung in Studiengängen wie Gesundheitswissenschaften, Pädagogik, Therapiemanagement. Gemeinsam leiden sie an einer "theoretischen Blutleere" in der Berufspraxis, gemeinsam erleben sie dort die vielfältigen, oftmals unbewussten Diskurse.Theorieverständnis und Theoriebildung setzt eine theoriegeleitete Reflexion voraus, deren Ergebnisse längst denBerliner Salonverlassen haben und international rezipiert werden."This handbook represents an important contribution to the evolution of the profession of Physiotherapy in German-speaking countries by bringing together a collection of theoretical approaches and clinical frameworks that help define the profession of Physiotherapy", schreibt Cheryl Cott, Professorin der Universität in Toronto im Vorwort.Diskutieren Sie mit und nehmen Sie teil an der Theorieentwicklung der Physiotherapie - sie ist Grundlage der Forschung und einer qualitativ angemessenen physiotherapeutischen Praxis im 21. Jahrhundert.
Ungewissheit prägt zunehmend individuelle Lebenswelten ebenso wie gesellschaftliche Krisen und tritt besonders häufig im Zusammenhang mit akuten und chronischen Gesundheitssituationen auf. Dieser Praxisreader
...show allwidmet sich dem professionellen Umgang mit Ungewissheit, Unsicherheit und Risiko im Gesundheitswesen. Erfahrene Autorinnen definieren zentrale Begriffe, hinterfragen die Illusion von Gewissheit und beleuchten die Facetten von Ungewissheit aus pflegerischer, medizinischer, soziologischer, psychologischer und theologischer Perspektive. Anhand konkreter Krankheitsbilder wird gezeigt, wie Menschen Ungewissheit erleben und bewältigen - ebenso wie Angehörige, Pflegende und Ärzt*innen in belastenden Versorgungssituationen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Pflegeprozess: Der Reader zeigt auf, wie Ungewissheit erkannt, benannt, eingeschätzt und gezielt gelindert werden kann. Darüber hinaus werden Wege beschrieben, Ungewissheit auszuhalten, zu akzeptieren oder sich bewusst von ihr zu distanzieren, um auch in unsicheren Lebenssituationen tragfähige Entscheidungen treffen zu können.- Begriffsdefinitionen von Ungewissheit, Unsicherheit und Risiko- Interdisziplinäre Perspektiven auf Ungewissheit- Ungewissheit bei akuten und chronischen Erkrankungen- Umgang mit Ungewissheit im Pflegeprozess- Strategien zum Aushalten, Akzeptieren und Reflektieren von Ungewissheit Ein fundiertes und praxisnahes Fachbuch für Gesundheitsberufe, Lehre und Weiterbildung.
Das "Vademecum Hämatologie und Onkologie" ist ein bewährtes Standardwerk für die multiprofessionelle Versorgung von Patient*innen mit Tumorerkrankungen. Es vermittelt fundierte Grundlagen zu Therapiezielen, Beh
...show allandlungsverfahren sowie Wirkungs- und Resistenzmechanismen von Tumortherapeutika inklusive relevanter Wechselwirkungen. Detailliert wird die sichere Durchführung der Chemotherapie beschrieben - von der Zubereitung und Applikation von Zytostatika bis zum professionellen Umgang mit Paravasaten. Darüber hinaus werden tumorassoziierte Komplikationen und Nebenwirkungen umfassend dargestellt, einschließlich Diagnostik, Symptommanagement und pflegerischer Maßnahmen, etwa bei Fatigue, Übelkeit oder Organtoxizitäten.- Grundlagen und Therapieverfahren der Onkologie- Chemotherapie sicher anwenden- Nebenwirkungen und Komplikationen managen- Schmerztherapie und Ernährungskonzepte- Palliative Care, Kommunikation & Ethik Ergänzend behandelt das Werk Schmerzmanagement, Ernährungstherapie, Gesprächsführung, psychosoziale Unterstützung sowie Palliative Care und Hospizarbeit - inklusive spiritueller Begleitung und Angehörigenarbeit. Zielgruppe: Pflegefachpersonen, Hämatolog*innen, Onkolog*innen, Hämatoonkolog*innen und medizinische Praxisassistent*innen.
Für Menschen, die sich rechtlich illegal in Deutschland und der Schweiz aufhalten, bedeutet Krankheit ein fast unlösbares Problem, da sie faktisch komplett von der öffentlichen Gesundheitversorgung ausgeschloss
...show allen sind. Würden Sie die Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen, würde ihr illegaler Status aufgedeckt, gemeldet und sie liefen Gefahr, abgeschoben zu werden. Dieses Dilemma führt häufig dazu, dass Krankheiten verschleppt werden, Leiden sich chronifizieren oder Infektionskrankheiten wie Tbc sich verbreiten Die vorliegende Literaturanalyse untersucht die Gesundheitssituation und -versorgung versteckt lebender MigrantInnen in Deutschland und der Schweiz.
Acht Jugendliche, acht unterschiedliche Lebensgeschichten, acht unterschiedliche Erkrankungen. Bei Jugendlichen mit einer Behinderung oder chronischen Krankheit wie Spina bifida, Zystischer Fibrose oder Krebser
...show allkrankungen wird die Pubertät durch die medizinischen Probleme oft in den Hintergrund gedrängt. Aber Aischa, Selin und Max sind in der Pubertät, und sie haben dieselben Wünsche und Bedürfnisse wie alle anderen Jugendlichen auch. Sie benötigen eine speziell fundierte Beratung.
"Verschwiegene Not" ist ein einfühlsamer und praxisorientierter Ratgeber zum Umgang mit Inkontinenz. Das Buch beleuchtet die psychischen und sozialen Folgen von Blasen- und Darmschwäche und bietet konkrete Hilf
...show allen für den Alltag von Betroffenen und ihrem Umfeld. Angst vor einem Malheur, Schamgefühle und sozialer Rückzug prägen häufig das Leben von Betroffenen. Der Autor zeigt verständlich, wie Angehörige unterstützen können und wie ein offener Umgang mit der Situation gelingt.- Praktische Tipps zur Vorbeugung und Bewältigung von Alltagssituationen- Psychologische Strategien gegen Angst, Scham und Rückzug- Impulse für offene Kommunikation mit Betroffenen und Umfeld- Unterstützung zur Förderung von Mobilität und Lebensqualität- Einblick in moderne verhaltenstherapeutische Ansätze Das Buch hilft, das Tabuthema Inkontinenz zu entstigmatisieren und zeigt Wege, wie Betroffene wieder aktiver am sozialen Leben teilnehmen können. Es verbindet fachliche Kompetenz mit verständlicher Sprache und konkreten Handlungsempfehlungen. Zielgruppe: Angehörige und Freund*innen von inkontinenten Personen.
Silvia Käppeli untersucht in ihrer pflegehistorisch-theologischen Studie Ursprünge und Wirkung des wiederkehrenden Themas vom «mit-leidenden Gott» in der spätantiken und in der neuzeitlichen jüdischen, christli
...show allchen und freiberuflichen Krankenpflege. Sie zeichnet die Bedeutung existenzieller Anteilnahme als Kennzeichen der Pflege nach, die heute als «caring» begriffen wird. Das Ergebnis ermöglicht, das Ur-Motiv der Pflege des «Mit-leidens» und «Anteil-nehmens» historisch begründet zu verstehen und seine Bedeutung für die berufliche Identität und Praxis zu würdigen.Somit bietet das Buch ein wesentliches Stück Grundlagenforschung zur Geistesgeschichte der Pflege und wichtige Inhalte für den berufskundlichen Pflegeunterricht.
Vom Wissen zum Buch ist die pragmatische Schreibanleitung für alle, die ihr Expertenwissen strukturiert und erfolgreich veröffentlichen möchten. Der erfahrene Fachlektor Klaus Reinhardt begleitet Sie Schritt fü
...show allr Schritt - von der ersten Idee über Konzeption und Schreibprozess bis hin zur Publikation in einem Verlag oder im Selbstverlag. Die aktualisierte dritte Auflage bietet praxisnahe Anleitungen, klare Checklisten und wertvolle Einblicke in den Buchmarkt. Besonders berücksichtigt werden moderne Veröffentlichungswege wie E-Books und verlagsunabhängiges Publizieren. So erhalten Sie das nötige Handwerkszeug, um Ihr Buchprojekt professionell umzusetzen.- Ideenfindung und Themenfokussierung- Strukturierung und Schreibprozesse- Tipps aus der Lektorats-Praxis- Verlagsveröffentlichung und Selfpublishing- Aktuelle Einblicke in digitale Publikationsformen Ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, die ein Fach-, Sach- oder Ratgeberbuch erfolgreich realisieren möchten. Zielgruppe: Fach- und Sachbuchautor*innen.
Wie erleben Patienten Warten, welche Folgen zeitigt es für sie, wie können Mitarbeiter im Gesundheitswesen wartende und sich langweilende Patienten unterstützen? Das Praxisbuch beschreibt für Gesundheitsberufe,
...show allwie sie mit wartenden Patienten professionell umgehen können. Dabei stehen Wartesituationen sowohl in der Klinik mit Ambulanz, Notaufnahme und den Stationen als auch in Praxen von Ärzten und Therapeuten im Zentrum. Der Autor veranschaulicht Klinikvorständen und Praxisinhabern, welche existenzielle Bedeutung geschulte Mitarbeitende für die Ergebnisqualität haben. Das Buch gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil beschreibt der Autor neben den pflegewissenschaftlichen und medizinischen Effekten auch die sozio-psychologischen und ökonomischen Auswirkungen des Wartens. Im zweiten Teil zeigt er Mitarbeitenden im Gesundheitswesen vielfältige Möglichkeiten, wie sie Wartesituationen positiv beeinflussen und professionell managen können. Somit erweitert er deren Handlungsspektrum und fördert die Zufriedenheit von wartenden Patienten und ihren Angehörigen. Im dritten Teil konkretisiert der Autor den Veränderungsprozess hin zu einem professionellen Wartemanagement an Beispielen aus Kliniken und Praxen.
Ganz im Gegensatz zur gängigen Vorstellung einer glücklich erlebten Mutterschaft ist der Anteil an klinisch relevanten postpartalen Depressionen erschreckend hoch. Nach der Geburt eines Kindes zeigen 10-15% all
...show aller Gebärenden depressive Verstimmungen, Erschöpfungszustände oder eine anhaltende Gereiztheit. Aber auch Symptome wie Angst und Zwang sind nicht selten. Keine andere gesundheitliche Störung ist in dieser Lebensphase so häufig. Die Symptome und Beschwerden beeinträchtigen betroffene Mütter und ihre Familien oft über Monate und Jahre hinweg. Umso wichtiger ist eine rechtzeitige Diagnose und effektive Behandlung. Das Therapiehandbuch beleuchtet zunächst das gesellschaftliche Umfeld und die Lebensbedingungen von Müttern in unserer heutigen Zeit. Anschließend folgt eine eingehende Darstellung von Risikofaktoren, Symptomen, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten affektiver Erkrankungen in der Phase der frühen Mutterschaft. Den Abschluss bildet ein 12 Sitzungen umfassendes Psychotherapie-Manual für die Gruppen- oder Einzeltherapie von Müttern kleiner Kinder mit Symptomen von Depression, Angst oder Zwang.
Was geht in einem Kind vor, das noch nicht sprechen kann? Was will es einem sagen? Wie geht es ihm? Fühlt es sich wohl? Hat es Angst oder ist es zornig? Wie kann man ihm helfen? Wie kann man es in seiner persön
...show alllichen Entwicklung von Anfang an unterstützen? Oft fällt es schwer, kleine Kinder zu verstehen. Dieses Buch erklärt, was sich hinter den Gebärden eines Kindes, seinem Blick und seinem Gesichtsausdruck verbirgt. «Was will das Kind mir sagen?» richtet sich an Eltern und an alle, die mit kleinen Kindern zu tun haben. Schritt für Schritt zeigt dieser Ratgeber, wie man die «wortlose» Kommunikation von Kindern bewusster wahrnimmt und richtig zu deuten lernt. Die Autorin erklärt, wie Erwachsene frühzeitig auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes eingehen und seine geistige, soziale und sprachliche Entwicklung fördern können. Ihre konkreten Ratschläge für eine Kommunikation mit dem Kind - ob durch Gestik, Mimik, Blick oder Körperkontakt - sind dabei eine wertvolle Hilfe. Gwyneth Doherty-Sneddon, selbst Mutter zweier Kinder, ist Dozentin für Psychologie an der University of Stirling in Schottland. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Entwicklung von Kindern. Wissenschaftlich fundiert beschreibt sie verständlich und spannend, wie man einen besseren Zugang zu Kindern findet. Dieses Buch ist ein «Muss» für jeden, der Kinder besser verstehen will.
In jeder Psychotherapie gibt es, unabhängig von den Symptomen des Patienten und der Methodik des Therapeuten, einige allgemeine Punkte, an denen sich regelmäßig Erfolg oder Misserfolg der Therapie entscheiden.
...show allDieses pragmatische kleine Buch gibt konkrete Hinweise zum Umgang mit fünf dieser Wendepunkte: . erster Kontakt und Erstdiagnostik . Distanz und Grenzverletzungen . Geld . Brüche im therapeutischen Setting . suizidale Krisen. Salman Akhtar ist einer der bekanntesten amerikanischen Psychoanalytiker, aber seine Ratschläge sind für viele Formen von Psychotherapie gleichermaßen anwendbar. Er arbeitet mit einer Mischung von systematischer Darstellung und treffenden Fallvignetten.
Dieses Buch macht das Allgemeine im Besonderen deutlich. Die Autorin dokumentiert anhand einer zehnjährigen Verlaufsgeschichte die intensive Begleitung eines Menschen mit einer Alzheimer-Demenz. Sie stellt 'typ
...show allische' Konfliktkonstellationen dar, kommentiert diese aus fachlicher Sicht und bietet Lösungsmöglichkeiten. Auch wenn auf den ersten Blick der Eindruck entsteht, dass eine Demenz aus Eltern Kinder werden lässt, so macht die Autorin auch deutlich, dass trotz aller kognitiv-geistiger Einbußen die individuellen Grundzüge der Persönlichkeit erhalten bleiben und die Eltern Eltern bleiben. Die siebte Auflage wurde um einen umfangreichen Anhang ergänzt, der weiterführende Literatur bietet und Kontakte knüpfen hilft.
Schlafprobleme bei Kindern können Familien stark belasten. Wenn die Nächte unruhig sind und Erschöpfung den Alltag bestimmt, suchen viele Eltern nach verlässlichen Antworten und praktischer Unterstützung. Genau
...show allhier setzt "Wenn Kinder nicht schlafen" an. Die vier Schlafexpertinnen übersetzen aktuelle Erkenntnisse der Schlafforschung verständlich und praxisnah in alltagstaugliche Strategien. Sie beantworten die Fragen, die Eltern von Babys, Kindern und Jugendlichen besonders häufig beschäftigen: Wie viel Schlaf ist altersgerecht? Welche Rituale erleichtern das Einschlafen? Was steckt hinter nächtlichem Weinen? Und wie können Eltern ihrem Kind Sicherheit vermitteln, wenn sie einmal nicht da sind? Anschaulich und fundiert vermittelt der Ratgeber, wie Eltern die Signale ihres Kindes besser verstehen und Schlafprobleme gezielt einordnen können. Darüber hinaus unterstützt das Buch dabei, schlafbezogene Erkrankungen besser zu erkennen und angemessen mit ihnen umzugehen. Die verständlichen Erklärungen und praxisnahen Empfehlungen lassen sich direkt im Familienalltag umsetzen. So hilft "Wenn Kinder nicht schlafen" dabei, mehr Sicherheit im Umgang mit Schlafproblemen zu gewinnen und neue Wege für entspanntere Abende, ruhigere Nächte und mehr Gelassenheit im Familienleben zu finden.
Wie man bis zuletzt lacht und dem Tod mit Tusche einen Teil seines Schreckens nimmt, zeigt der Cartoonband über Humor am Krankenbett und in der Palliative Care. Mit feinem Strich und schwarzem Humor greifen die
...show allZeichnungen Situationen auf, die Menschen in belastenden Lebensphasen bewegen. Humor dient als wichtige Coping-Ressource, wenn es um Leben und Tod sowie um Wahrheiten im Kontext von Palliative Care geht. Der Theologe Heinz Hinse und der Redakteur und Cartoonist Karl-Horst Möhl haben gemeinsam daran gearbeitet, dem Sterben und dem Tod humorvoll und zugleich respektvoll zu begegnen. Ihr Cartoonband bietet hoch belasteten Mitarbeitenden und Begleitenden in der Palliative Care ein Ventil, um den herausfordernden Berufsalltag zu bewältigen. Dieses Buch richtet sich an: Pflegefachpersonen, Palliativmediziner*innen und Seelsorger*innen.
Das Buch versteht sich als ein Gegenentwurf zu einem ökonomisierten, ergebnisorientierten Pflegeverständnis. Der Autor definiert Pflege auf patientenorientierte Weise, als Antwort auf die besondere Verletzlichk
...show alleit des erkrankten Menschen. Patienten legen Wert darauf, dass Pflegende nicht nur fachkompetent sind, sondern auch über ethische Tugenden wie Vertrauenswürdigkeit, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Mut und Offenheit verfügen. Deshalb plädiert Derek Sellman dafür, pflegerische Ethik auf professionelle Tugenden zu gründen, statt auf Regeln und Normen. Die ethische Leitfrage sollte nicht lauten "Was sollen wir tun?", sondern "Wodurch sollten wir uns als Menschen (Pflegende) auszeichnen?". Dies entspricht den Bedenken der Patienten: "Kann ich mich dieser Pflegeperson anvertrauen? Wird sie meine persönlichen Werte achten?" Das einleitende Essay betrachtet Derek Sellmans philosophische Fundierung der pflegerischen Praxis und Ausbildung im Licht europäischer Forschungsdiskurse.