Ist man als Patient im Krankenhaus nicht vor den Blicken anderer geschützt, so kann physischer und/oder psychischer Stress die Folge sein. Das kann dazu führen, dass Patienten Teile ihrer Krankengeschichte vers
...show allchweigen. Manchmal weigern sie sich unter solchen Umständen sogar, sich untersuchen zu lassen. In Deutschland werden Patienten während der Durchführung von bestimmten pflegerischen Maßnahmen selten davor geschützt, von Mitpatienten und anderen beobachtet zu werden. Die quasi-experimentelle Studie untersucht, wie sich die Verwendung eines Sichtschutzes auswirkt. Außerdem geht sie der Frage nach, welche Erwartungen an die Einhaltung ihrer Privatsphäre Patienten mitbringen, wenn sie ins Krankenhaus kommen. Das Ergebnis zeigt, dass einige Patientengruppen verstärkt unter Stresssymptomen leiden, wenn es in bestimmten Situationen keinen Sichtschutz für sie gibt. Allerdings wurden auch widersprüchliche Beobachtungen gemacht. Diese lassen darauf schließen, dass Menschen ihre Ansprüche auf die Wahrung ihrer Privatsphäre deutlich absenken, wenn sie ins Krankenhaus eingewiesen werden. Insgesamt werden die Resultate dieser Untersuchung Pflegende dazu anregen, sich mit der Frage der Einhaltung der Privatsphäre von Patienten intensiver auseinanderzusetzen. Sicherlich wird ein Bewusstsein dafür geweckt, dass unterschiedliche Patientengruppen voneinander abweichende Erwartungen an die Einhaltung ihrer visuellen Privatsphäre haben. Besonders wichtig ist es zu bedenken, dass die Patienten, auch wenn sie sich nicht über einen Mangel an Privatsphäre beklagen, keineswegs mit ihrer Situation zufrieden sind.
Dystokien professionell begleiten - Das Standardwerk für Hebammen und Geburtshelfer zur Förderung des natürlichen Geburtsverlaufs Nicht jede Geburt mit erschwertem Verlauf muss in einem Kaiserschnitt enden.
...show allDieses umfassende und erfolgreiche Fachbuch richtet sich gezielt an Hebammen, die protrahierte oder ins Stocken geratene Geburtsverläufe differenziert erkennen, fundiert einschätzen und professionell begleiten möchten. Die Autorinnen - selbst erfahrene Hebammen - vermitteln praxisnah und wissenschaftlich fundiert in ihrem erfolgreichen Fachbuch, was unter einer Dystokie zu verstehen ist, welche diagnostischen Kriterien gelten, welche physiologischen und psychologischen Ursachen zugrunde liegen können und wie individuell darauf reagiert werden kann. Im Mittelpunkt steht die Förderung einer natürlichen, selbstbestimmten Geburt durch gezielte Maßnahmen und Interventionen, die auf den jeweiligen Verlauf abgestimmt sind. Aus dem Inhalt - Einleitende Grundlagen und Orientierungen- Respektvolle Geburtshilfe- Normale Geburt und Dystokien - allgemeine Überlegungen- Assessment des Geburtsfortschritts- Natürliches und synthetisches Oxytocin im Geburtsverlauf- Verlängerte Vorwehen- und Latenzphase in der Eröffnungsperiode- Protrahierte aktive Geburtsphase- Prävention und Behandlung einer protrahierten aktiven Geburtsphase- Optimale Nachgeburtsperiode und Versorgung des Neugeborenen- Periduralanästhesie und andere Formen der neuraxialen Analgesie- Positionen und Bewegungen für Gebärende- Maßnahmen zur Verbesserung des Wohlbefindens - ein Leitfaden Dieses Buch unterstützt Hebammen und Geburtshelfer dabei, auch bei komplexen Verläufen handlungsfähig zu bleiben und den physiologischen Prozess der Geburt bestmöglich zu begleiten - fachlich kompetent, individuell abgestimmt und im Sinne einer respektvollen Versorgung.
Wenn die Arzt-Patient-Beziehung schwierig wird 10 bis 20% aller Patienten gelten bei Ärzten als "schwierig", und dies aus unterschiedlichen Gründen: - Patienten mit einer hohen Inanspruchnahme des Gesundheitssy
...show allstems, die häufig den Arzt oder Therapeuten wechseln - Patienten, die den Arzt durch unklare Symptomlage verunsichern - Patienten, deren Lebenslage, Alter, kultureller Hintergrund usw. von denen des Arztes abweicht - Patienten, deren Persönlichkeit die Arzt-Patient-Beziehung belastet - Patienten, die aufgrund eines anderen Krankheitsverständnisses mit dem Arzt um die richtige Interpretation ihrer Krankheit oder die angemessene Therapie ringen. Manchmal jedoch entstehen Schwierigkeiten aus der Arzt-Patient-Interaktion selbst, etwa dann, wenn wechselseitige Erwartungen nicht erfüllt oder soziale Regeln verletzt werden. Auch Ärzte selbst können "schwierig" sein, so zum Beispiel aufgrund hoher Arbeitsbelastung oder eigener Voreinstellung. Dieses Buch beschränkt sich aber nicht allein auf die Analyse von Schwierigkeiten in der therapeutischen Begegnung, sondern versucht darüber hinaus, konkrete Handlungshilfen für den Umgang mit "schwierigen" Patienten anzubieten.
Jessica Thom ist an Tourette erkrankt. Seit ihrer Kindheit wird sie von sprachlichen und körperlichen Tics geplagt. So sagt sie etwa 16 Mal in der Minute 'biscuit' (das macht rund vier Millionen Mal im Jahr!).
...show allSchwerer wiegen jedoch die monotonischen Tics, die sie jederzeit überfallen können, und für sie auch körperlich sehr gefährlich sind. Die junge Frau lässt sich allerdings nicht unterkriegen, im Gegenteil: Sie deutet ihre Erkrankung einfach in Superkräfte um. Auf ihrer Website 'Touretteshero' bloggt sie beispielsweise ihre neuesten sprachlichen Tics, sie betreibt aber auch Aufklärung über ihre Erkrankung in Schulen oder tritt in Fernsehshows auf. Wie sie dahinter ihren Alltag bewältigt und auch mit immer wieder auftretenden Rückschlägen fertig wird, beschreibt sie sehr eindrücklich, mit typisch britischem Humor, aber auch immer wieder ergreifend. Sie wird in ihrem Leben unterstützt von ihren Freunden und Verwandten, die ihre Tics ungewollt mit sprechenden Namen belegt haben: etwa Fat Sister (ihre Schwester, aber gar nicht dick), King Russell (der Freund ihrer Schwester), Leftwing Idiot (ihr bester Freund und Betreuer, zwar kein Idiot, aber definitiv politisch links). In ihrem Buch schildert sie ein Jahr in ihrem Leben.
Wie können Pflegende - auf der Grundlage gemeinsam vereinbarter Behandlungsziele - Kranke und ihre Angehörigen auf den Umgang mit einer chronischen Erkrankung und deren Bewältigung vorbereiten? Antworten auf di
...show allese Fragen gibt das kompakte Buch der erfahrenen und weltweit anerkannten Expertin für Patientenedukation Barbara Klug Redman. Sie begründet, warum Selbstmanagementschulung notwendig ist, und zeigt, wie sie bei Menschen mit Arthritis, Asthma und chronisch-obstruktiver Atemwegserkrankung (COLE), Diabetes mellitus, kardiovaskulären oder psychischen Erkrankungen, Krebs, Schmerzen und anderen chronischen Leiden ausgeführt werden kann.
Das neue Standardwerk führt in die Theorien und Wissenschaft der Selbstpflege, Selbstpflegedefizite und Pflegesysteme nach Dorothea Orem ein. Die Autorinnen entwickeln diese auf Basis evidenzbasierter Erkenntni
...show allsse für die Pflegelehre, -praxis und das Pflegemanagement konsequent weiter. Hier schafft Pflegewissenschaft Pflegewissen für Theorie und Praxis. Die deutschsprachige Ausgabe wurde von Gerd Bekel vollständig überarbeitet und adaptiert.
Warum fügen sich Jugendliche - zumeist junge Frauen - selbst gefährliche Verletzungen zu? Warum haben sie Suizidgedanken oder unternehmen einen Selbsttötungsversuch? Welche Hilfen können Therapeuten, Lehrer ode
...show allr Erzieher den Betroffenen anbieten? Welche Unterstützung bieten Selbsthilfegruppen, Telefon-Hotlines, E-Mail-Beratungen oder ambulante Krisenzentren? Dieses gut verständliche und eingängig geschriebene Buch über selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität bei Jugendlichen beruht auf einer umfassenden Studie, bei der über 6000 Jugendliche nach ihren Erfahrungen mit selbstschädigendem Verhalten befragt wurden. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden mit der derzeit aktuellsten internationalen Literatur zum Thema in Zusammenhang gebracht. Aus dem Inhalt: Epidemiologie: Wie häufig sind selbstschädigende Handlungen, Suizidversuche und Suizidgedanken bei Jugendlichen? Risikofaktoren: Welche Faktoren erhöhen das Risiko von Selbstschädigung, Suizidversuchen und Suizidgedanken? Bewältigungsstrategien: Wie versuchen die Betroffenen selbst, Hilfe zu finden? Prävention: Was können Schulen unternehmen? Die Rolle des Hausarztes bei der Prävention von Selbstschädigung, Suizidversuchen und Suiziden. Selbsthilfe: Die Bedeutung von Ratgeberliteratur, Telefon-Hotlines, Internet und Medien. Angereichert durch persönliche Berichte der Jugendlichen, ist dieses Buch eine unentbehrliche Lektüre für Therapeuten, Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher, Ärzte, politische Entscheidungsträger und in der Forschung Tätige. Keith Hawton ist Professor für Psychiatrie und Direktor des Centre for Suicide Research an der Universität Oxford. Karen Rodham ist ausgebildete Gesundheitspsychologin und Dozentin für Gesundheitspsychologie an der Universität Bath. Emma Evans ist Klinische Psychologin und im Bereich der primären Gesundheitsversorgung praktisch tätig.
Alte Menschen können häufig nicht mehr für sich selbst sorgen, ihre Wohnumgebung pflegen und ihre Gesundheit erhalten, weil sie pflegebedürftig, gebrechlich oder krank werden. Folgen sind vielfach eine unzureic
...show allhende Pflege des eigenes Körpers und der Kleidung, eine zunehmend verwahrlosende Wohnumgebung und ein instabiler werdender Gesundheitszustand. Das Praxishandbuch von Anna Gogl beschreibt verständlich, wie Pflegende sich selbst vernachlässigende Menschen erkennen, Gründe der Selbstvernachlässigung verstehen und wirksame Maßnahmen ergreifen können, um alte Menschen wieder zur Selbstversorgung und -fürsorge zu befähigen oder sie zu unterstützen.
Dieses Buch handelt von sexualisierter Gewalt in Institutionen und deren Prävention, d.h. es hat ebenso schockierende wie schwer fassbare Fälle zum Gegenstand in denen Fachleute, Menschen mit geistiger Behinder
...show allung, die man ihnen zum Schutz anvertraut hat, sexuelle Gewalt angetan haben. Sachlich klärt der erfahrene Autor über Mythen und Fakten bezüglich sexualisierter Gewalt auf, gibt Betroffenen eine Stimme, bricht das Schweigen, schaut hin und ermutigt alle Betroffenen, miteinander zu reden und gemeinsam zu handeln, um sexualisierte Gewalt frühzeitig zu erkennen, aufzudecken und zu verhindern und potenzielle Opfer wirksamer schützen zu können. Aus dem Inhalt - Einleitung - Definitionen, Fehlverhalten und der GAU sexualisierter Gewalt - Mythen und Fakten - Der Fall H.S. - was er uns lehrt? - Wie kann man Täter erkennen? - Täterstrategien, Modus operandi, Grooming, Hochrisikobereich: Institution - Wie können Institutionen reagieren? - Neutralisierungsstrategie, Täterschutz, Risikomanagement - Welche Folgen hat sexualisierte Gewalt für Betroffene? - Posttraumatische Belastungsstörungen, Traumafolgestörungen, sekundäre Traumatisierungen, Opferreaktionen - Wie konnte so etwas 30 Jahre unentdeckt bleiben? - Kultur des Hinschauens - den Opfern eine Stimme geben - Was soll mit Täter-Fachleuten geschehen? - Hilfeangebote, Rehabilitation - Monitoring, Registrierung - Nestentschmutzung.
Menschen reagieren auf Vorfälle sexualisierter Gewalt oft mit Rat- und Hilflosigkeit. In Fällen der Anklage stellen Opferaussagen häufig das einzige Beweismittel dar, wodurch eine gerechte Strafverfolgung ersch
...show allwert und weitere Belastungen für die Betroffenen entstehen können. Noch immer prägen Schweigen, Bagatellisierung und mangelnde Verantwortungsübernahme den Umgang mit sexualisierter Gewalt. Bei den oft als unvorhersehbare Einzelfälle wahrgenommenen Taten handelt es sich tatsächlich um systemische Delikte, die besonders in Institutionen und Organisationen begünstigte Bedingungen vorfinden, wie das Praxishandbuch schnörkellos und eindrücklich verdeutlicht. Anhand zahlreicher Beispiele schafft der erfahrene Psychiater und Psychotherapeut Werner Tschan einen facettenreichen Überblick der Problematik. Das Praxishandbuch richtet sich an Pflege-, Gesundheits-, Sozial-, Trainings-, und Erziehungsberufe. Es bietet ihnen umfangreiche Informationen, die sie im Umgang mit sexualisierter Gewalt in ihrer Tätigkeit unterstützen. Es betont, wie bedeutend fundiertes Wissen über sexualisierte Gewalt ist, um Betroffene zu stärken und zu schützen. Der Autor ¿ beschreibt psychische und physische Folgen für Betroffene ¿ zerstreut stereotype Vorstellungen über Täter und Opfer ¿ erläutert Schutz- und Behandlungsmöglichkeiten ¿ ermutigt zu gegenseitigem Austausch von Wissen und Erfahrung ¿ ruft zu einer Kultur des Hinschauens auf. Aus dem Inhalt ¿ Traumafolgestörungen nach Gewalterfahrungen ¿ Behandlung und Stabilisierungstechniken ¿ Bedeutung für das Gesundheitswesen, die Sozial- und Erziehungswissenschaften sowie den Sport- und Freizeitbereich ¿ Kompetenzen der Fachkräfte ¿ Berufsrisiko: sekundäre Traumatisierung .
Diese Einführung legt den Schwerpunkt auf die sozialen, politischen und psychologischen Aspekte der Sexualität. In prägnanter Weise untersucht die Autorin, die an den Universitäten von Cambridge und Lausanne le
...show allhrt, was unsere Vorstellung von Sexualität beeinflusst und wie unsere Haltung zur Sexualität wiederum unsere Welt formt. Sie deckt auf, wie sehr sich unsere Vorstellungen von Normalität im Sexuellen über die Jahre und Orte unterscheiden. Die Autorin behandelt zudem alle wichtigen Fragen und Kontroversen in diesem Themenbereich: von der Aufklärungspädagogik, über den Umgang mit HIV/AIDS, hin zu den religiösen Doktrinen, den Rechten von Schwulen und Lesben sowie dem Feminismus.
Die Bedürfnisse nach Berührung, Sexualität, Zärtlichkeit und Zuwendung lassen auch bei Menschen mit einer Demenz nicht nach. Gleichzeitig kann der mental nur noch eingeschränkt kontrollierte Drang nach Befriedi
...show allgung sexueller Bedürfnisse zu herausforderndem und provozierendem Verhalten führen. Das Praxishandbuch der erfahrenen Sexualberaterin Elaine White - bietet Aufklärung über Mythen und Fakten bezüglich Sexualität bei Menschen mit Demenz - klärt Auswirkungen einer Demenz auf die Sexualität einer Person - betont die Bedeutung von Intimität und Sexualität für Menschen mit Demenz - bemüht sich um Aufrechterhaltung von Beziehungen trotz verändertem sexuellen Verhalten - fordert dazu auf, sich mit der eigenen Einstellung und dem Verhalten der Menschen mit Demenz auseinanderzusetzen - zeigt Pflegenden, wie sie eine positive Einstellung zum Thema und angemessene Reaktionen auf sexuelles Verhalten von Menschen mit Demenz entwickeln können - bietet einen problemlösenden Ansatz zum Verständnis und zum Umgang mit herausforderndem sexuellem Verhalten bei Menschen mit Demenz Die Autorin Elaine White ist seit vielen Jahren als Sexualberaterin tätig und präsentiert viele Beispiele aus der Praxis, von denen Profis und Angehörige profitieren können.
Sexualität ist ein bewegendes Thema und geht jeden an. Aber es ist auch schambesetzt. Erst recht trifft dies auf sexuelle Störungen zu. Sie sind meist mit hohem Leidensdruck verbunden und gehen mit Versagensgef
...show allühlen einher. Schweigen und Rückzug sind die Folgen. Doch sind Sexualstörungen verbreiteter als die Betroffenen glauben. Das vorliegende Buch gibt kompetent und gut gegliedert Auskunft zu hundert Fragen aus dem gesamten Störungsbereich und beantwortet darüber hinaus in leichter und verständlicher Form Fragen über Auswirkungen der verschiedensten körperlichen und seelischen Erkrankungen sowie des Alters auf die Sexualität. Die Darstellung der körperlichen Veränderungen während sexueller Aktivitäten sowie die Beantwortung von diagnostischen und behandlungsrechtlichen Fragen runden das Buch gelungen ab. «Ein präziser, zuverlässiger, der Komplexität der Fragen gerechter Ratgeber - auch für die Fragen und das Leiden unserer Patientinnen in der Sprechstunde.» (Geburtshilfe/Frauenheilkunde) «In seiner klaren Sprache und mit fundiertem Fachwissen dieses Buch Sexualität, verleiht ihr dennoch Bedeutung und kann Ängsten und Problemen so gekonnt begegnen.» (Report Psychologie)
Das vorliegende Buch gibt eine auf das Wesentliche beschränkte Antwort auf drei Fragen:Wie groß sind die Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen den sozialen Statusgruppen (d.h. zwischen den Gruppen, die si
...show allch mit Hilfe von Merkmalen wie Bildung, berufliche Stellung und Einkommen unterscheiden lassen)?Wie lassen sich diese «gesundheitlichen Ungleichheiten» erklären?Wie können die gesundheitlichen Ungleichheiten verringert werden?Dabei werden vor allem die empirischen Ergebnisse und Diskussionsansätze aus Deutschland vorgestellt. Ein kleiner Ausblick auf die anderen westeuropäischen Staaten zeigt, dass dort zum Teil erheblich mehr zur Erforschung und Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheit getan wird als bei uns.
Wie pflege ich Menschen, die an Spastizität leiden? Auf diese Frage finden neurologisch Pflegende, die mit Menschen arbeiten, die einen Schlaganfall, eine Rückenmarksschädigung, ein Schädel-Hirn-Trauma oder MS
...show allerlitten haben, nur selten eine fundierte Antwort von erfahrenen Experten. Spastizität ist noch wenig erforscht, wirkt sich jedoch auf die Lebensqualität der Betroffenen gravierend aus. Es schränkt ihre Bewegungs-, Wahrnehmungs und Kommunikationsfähigkeit massiv ein und kann sogar zum vollständigen Verlust der Selbstpflegekompetenz führen. Umso anspruchsvoller ist die Pflege dieser Menschen und umso notwendiger ist ein professionelles Pflegekonzept. Die beiden Autoren wenden sich in ihrem Buch an Pflegefachpersonen und Angehörige von Menschen mit Spastizität. Sie möchten ihnen konkrete Hilfestellungen geben. Anschaulich beschreiben Schritt für Schritt, wie sie in typischen Situationen vorgehen können und begründen jede Intervention zugleich theoriegestützt. Dabei beziehen sie sich auf zwei pflegerisch-therapeutische Konzepte, die sich für einen erfolgversprechenden Umgang mit Spastizität empfehlen und zugleich einfach anzuwenden sind: Basale Stimulation und Ortho-Bionomy. Beide konzentrieren sich auf den körpersprachlichen Dialog und nehmen den betroffenen Menschen als gleichwertiges Gegenüber wahr.
In der langen Lebensphase nach Ausscheiden aus dem Berufsleben gewinnt Sinnsuche eine zentrale Bedeutung für ein befriedigendes Altern. Wer immer ältere Menschen im Rahmen seiner Berufstätigkeit begleitet, wird
...show allsich mit dem Thema Sinnsuche konfrontiert sehen. Angesichts des Verlusts religiöser Autoritäten müssen oft Psychotherapeuten und Psychiater Hilfen im Umgang mit dem so entstandenen Vakuum anbieten. Die dabei entstehenden Gefahren, aber auch therapeutischen Chancen bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. Dieses Buch stellt erstmals entsprechende Ansätze und Konzepte dar, beschreibt spirituelle und kreative Zugänge verschiedener psychotherapeutischer Richtungen und verdeutlicht die Möglichkeiten und Aufgaben der Therapeuten und Betreuer.
Spiritual Care beinhaltet eine existenzielle Auseinandersetzung, die jenseits von Schmerztherapie und Symptomkontrolle Sinn und Bedeutung des Todes für das menschliche Leben thematisiert. Dabei ist sie nicht au
...show allf die Sterbephase beschränkt, sondern auch bei Krankheit und in anderen kritischen Lebenssituationen bedeutsam. Sie ist eine Form professioneller menschlicher und gesellschaftlicher Partizipation, die Leiden und Tod in der Realität der Gemeinschaft neu verortet. Spiritual Care macht beides zu einem sichtbaren und spürbaren Teil des Lebenszyklus, gibt Gepflegten wie Pflegenden Würde und Wertschätzung. Die zweite überarbeitete und erweiterte Auflage bietet ergänzende Informationen über Nahtoderfahrungen, Spiritualität der Hospizbewegung. Neue Kapitel beschreiben die Themen: "Totensorge mit der Beziehung zwischen Diesseits und Jenseits" und "Spiritual Care als Sorgekunst". Aus dem Inhalt Spiritual Care: Die Wiederentdeckung des ganzen Menschen Spiritualität versus Religion/Religiosität? Christliche Krankenhausseelsorge Die Spiritualität der Hospizbewegung Weibliche und männliche Religiosität/Spiritualität Spiritualität als Aufgabe des Alters? Werde, der/die du bist: Auf der Suche nach Heilung Schmerz und Leiden
Das instruktive und erfolgreiche Handbuch führt Pflegestudierende und -dozierende verständlich in die Statistik und ihre Teilgebiete ein. Die erfahrene Dozentin für Datenanalyse erläutert, was Statistik ist, wo
...show allzu es Statistik braucht und wieso sie anspruchsvoll ist. Sie beschreibt anschaulich die Grundlagen der Datenanalyse in der Pflegewissenschaft und ihre Bedeutung im Zeitalter von "Big Data". Detailliert stellt sie Teilgebiete und Elemente der Statistik dar, von der deskriptiven Statistik, Planung einer Studie und Wahrscheinlichkeitsmodellen über Schätzungen, Tests, kategorielle Daten bis hin zu Regressions- und Varianzanalysen. Das Buch schließt mit ergänzenden Kapiteln zu Reliabilität und Validität, Hauptkomponenten- und Faktorenanalysen sowie häufigen Methoden und Fehlern in der Statistik. In der zweite Auflage wurde, nebst Korrekturen und Aufwertungen des Layouts, Lösungen zu allen im Buch angeführten Aufgaben angefügt. Die Themen Skalenbildung und Mehrebenenmodelle wurden vertieft und ein Unterkapitel zum Thema Metaanalysen ergänzt. Cartoons mit Lupita und literarische Wortspiele mit Anagrammen bieten neben der komplexen Materie der Datenanalyse einen alternativen Zugang zur Welt der Statistik.
Für alle Gesundheitsberufe sind gewisse Grundkenntnisse in Statistik unerlässlich, um Studien zu verstehen und eigene Ergebnisse zu präsentieren. Aber das geht auch ohne Formeln. Dieses Buch, das sich bewusst a
...show alln Leser wendet, für die Statistik ein notwendiges Übel ist, konzentriert sich auf das Grundverständnis: Wie stellt man statistische Daten sinnvoll und übersichtlich dar? Welche Maßzahlen für die Beschreibung univariater, bivariater und multivariater Daten gibt es? Wie werden mit Hilfe statistischer Methoden Hypothesen geprüft? Wie sind Signifikanzen, p-Werte und Konfidenzintervalle einzuschätzen, die in Fachveröffentlichungen benutzt werden?
Die Erkenntnis, dass Belastungen (Stress), Bewältigung (Coping) und Gesundheit eng miteinander verwoben sind, hat sich in nahezu allen Disziplinen durchgesetzt.In der Pflege werden die Konzepte «Stress und Copi
...show allng» zunehmend in Lehrpläne und Assessmentmodelle integriert, erforscht, gelehrt und praktisch angewandt. Ein umfassendes Buch, das neue Erkenntnisse aus pflegerischer Sicht bündelt und für Pflegepraktiker, -lehrer und -forscher zugänglich macht, hat bislang gefehlt. Das fünfteilige Lehrbuch von Virginia Hill Rice schließt diese Lücke und bietet einen reichen Schatz an Forschungsergebnissen und Erfahrung, um «Stress und Coping» besser verstehen, beeinflussen, beforschen, lehren und Menschen bei der Bewältigung von Belastungen wirkungsvoller unterstützen zu können.Aus dem Inhalt1. Einleitung - Stress, Bewältigung und Gesundheit2. Stress als Reaktion - Stresstheorien, physiologische Merkmale, Immunität und Gesundheit3. Stress als Reiz - einschneidende Lebensereignisse, Mikrostressoren, Stress und Psychosomatik4. Interaktions- und Transaktionsmodelle - Salutogenese, Stress und Stressbewältigung5. Stress und Stressbewältigung: vermittelnde Faktoren - Einstellungen, Überzeugungen, Wertvorstellungen, sozialer Rückhalt, Widerstandsfähigkeit, Hoffnung, Kontrollüberzeugung, Selbststeuerung, Selbstwirksamkeit und Gewissheit.
Wie kann man Stress bei Menschen mit Demenz vermindern?Menschen mit Demenz haben eine geringere Stresstoleranz als Menschen ohne kognitive Beeinträchtigungen. Sie benötigen daher eine Umgebung, die weder unter-
...show allnoch überfordernd ist, und Menschen, die mit ihnen einen guten Mittelweg zwischen Anregung und Beruhigung beschreiten. Dieses anschauliche, einfache und leicht zugängliche Buch bietet eine umfassende Checkliste einfacher und fantasievoller Wege, um stressbedingtes Verhalten bei Menschen mit Demenz zu verhindern oder zu verringern und um zu bewirken, dass sie sich in ihrer Umgebung wohl fühlen.Chris Bonner macht praktische Vorschläge für den Umgang mit einigen der Probleme, denen Menschen mit Demenz gegenüberstehen, wie etwa beim Essen, Ausscheiden, ruhelosen Umhergehen und Schlafen sowie bei Aggression und Unruhe. Er zeigt auch, wie bei Menschen mit Demenz das Gedächtnis angeregt, die Umgebung beruhigt und die Kommunikation verbessert sowie Stress effektiv abgebaut werden kann. All das macht dieses kleine Buch zu einer großartigen Hilfe für die in der Begleitung und Pflege Tätigen sowie für die Familien und Betreuungspersonen von Menschen mit Demenz.Aus dem InhaltStressfaktoren Verhindern beziehungsweise Minimieren von Stress Umgang mit stressbedingten Reaktionen Umgang mit Ernährungsproblemen Umgang mit unangemessenem Sexualverhalten Umgang mit gestörtem Schlaf Die Bedeutung von Teamwork, Training und Unterstützung Das PLST-Modell
Menschen mit einer Demenz sind anfälliger für Stress und äußere Belastungen. Ihnen fällt es schwerer sich an Veränderungen der Umgebungen anzupassen und die sich stellenden Herausforderungen zu bewältigen. Das
...show allPraxishandbuch begründet und beschreibt, wie der Umgang und die Umgebung von Menschen mit Demenz gestaltet werden können, um diese entspannter und stressärmer durch den Alltag gehen zu lassen. Der englischen Pflegefachmann und Demenzexperte Paul Smith .nennt Demenzformen, -ursachen und Symptome früher, fortgeschrittener und schwerer Demenzen .beschreibt psychosoziale Ansätze zum Umgang mit Menschen mit Demenz, wie Personzentrierung und Beziehungsorientierung .klärt psychosoziale Bedürfnisse von Menschen mit Demenz, wie Liebe, Comfort, Zuwendung, sinnvolle Beschäftigung, Inklusion, Bindung und zeigt Interventionen auf, wie diese befriedigt werden können .beschreibt moderne Ansätze der Demenzpflege, wie Validation, Personzentrierung, ROT und kognitive Stimulation .stellt verständlich die Psychobiologie der Demenz dar und überträgt das Stress-Reaktionsmodell auf das Thema Demenz .erklärt Stress-Adaptations- und Coping-Modelle der Pflege .beschreibt detailliert Zusammenhänge von Stress und Umgebungsreizen am Beispiel von "Sundowning" .stellt Elemente, Stressoren und Prinzipien des PLST-Modells im Rahmen des Pflegeprozesses dar und zeigt, wie diese bei Menschen mit Demenz und verringerter Stresstoleranz angewendet werden .zeigt wie Umgebung und Umgang mit Menschen mit Demenz gestaltet werden können, um ents
Ein Schlaganfall oder "Stroke" verunsichert betroffene Menschen existenziell und löst ein starkes Gefühl der Unbestimmbarkeit des zukünftigen Lebens aus. Einzelne Betroffene beschreiben ihr Erleben mit den Wort
...show allen "Mein Hirn hat sich selbst nicht begriffen". Diese erste pflegewissenschaftliche Studie zum Stroke beschreibt und analysiert Erfahrungen von Personen, die einen Schlaganfall erlitten haben. Zum Zeitpunkt der Studie waren die Teilnehmenden über 60 Jahre alt und in der Akutphase der Krankheit. Die Autorin arbeitet zentrale, übergeordnete Erfahrungen mit Hilfe der Grounded Theory Methode heraus und gibt Empfehlungen, wie der Erfahrung der Unbestimmbarkeit bei Menschen nach einem Stroke in der Pflegepraxis, -wissenschaft und -lehre begegnet werden kann. Aus dem Inhalt - Einleitung - Theoretische Grundlagen - Erkenntnistheoretische, methodologische und konzeptionelle Abstützung Methodisches Vorgehen - "Unbestimmbarkeit des Ereignisses" - eine Grounded Theory - Diskussion - Empfehlungen für die Pflegepraxis und -wissenschaft sowie ein abschließendes Fazit
Rund 30% aller über 65-Jährigen und 50% aller über 80-Jährigen stürzen einmal jährlich. Im Fall der Fälle kommt es bei einem Prozent zu einer Hüftfraktur. Stürze alter Menschen haben häufig Verletzungen, Pflege
...show allbedürftigkeit und hohe Behandlungskosten zur Folge. Sturzrisikoeinschätzung und -prävention sind daher essenzielle pflegerische Aufgaben. Dieses leicht lesbare erfolgreiche Praxishandbuch bietet in anschaulicher und verständlicher Form eine Fülle von Informationen, die Pflegende benötigen, um Sturzgefahren zu erkennen, Stürze zu verhindern und Sturzfolgen zu lindern. - Ein Buch, über das das Journal of Gerontologic Nursing urteilt, es sei das wohl beste und nützlichste Buch, das je zum Thema Stürze und Sturzprävention geschrieben wurde. Die zweite Auflage wurde vollständig überarbeitet, aktualisiert und erweitert und enthält: vier neue Assessments zu den Themen Bettsicherheit, Nutzung von Bettgittern, Sturzrisiko, Nutzung bewegungseinschränkender Maßnahmen zwei neue Hilfsmittel, um die Sturzrate und Fixierungsrate in einer Institution zu berechnen sechs neue Fallbeispiele mit einem individuellen Fragen-Antworten Abschnitt ein neues 'Augen und Ohren Programm' - ein Frühwarnsystem für Sturzrisiken den aktuellen Expertenstandard des DNQP zum Thema 'Sturzprophylaxe in der Pflege'. 'Das hervorragend geschriebene Werk vermittelt anschaulich und wohldosiert Informationen, die Pflegende benötigen, um Sturzgefahren zu erkennen, Stürze zu verhindern und auf Stürze angemessen reagieren zu können. Es bietet praktische Anregungen und Lösungsvorschläge und kann bestens allen professionell Pflegenden empfohlen werden.' Heilberufe
2 Millionen ältere Menschen in Deutschland rauchen. 400 000 haben ein Alkoholproblem. 1 bis 2 Millionen nehmen regelmäßig psychoaktive Medikamente - Tendenz steigend. Ist die Pflege auf diese Entwicklung vorber
...show alleitet? Für Andreas Kutsche steht fest, Pflegenden wissen zu wenig über Sucht im Alter und es fehlt eine einheitliche Strategie im Umgang mit suchmittelabhängigen alten Menschen. Der Pflegewissenschaftler und Pflegefachmann für geriatrische Rehabilitation schließt diese Lücken und liefert mit seiner praxisorientierten Einführung die fehlenden und notwendigen Leitlinien sowie ein umfassendes Konzept. Nach einer prägnanten Definition des Alters in Zusammenhang mit Suchterkrankungen stellt er die Ansätze zur Erklärung von Abhängigkeit im Alter vor. Kutschke fokussiert die Problembereiche Alkohol, Tabak, Medikamente und Opiate und stellt dazu pflegerische Interventionsmöglichkeiten vor. Die Beschreibung der Probleme, Folgen und Interventionen orientiert sich an folgenden Fragen: - Welche Auswirkungen haben diese Substanzen auf den alternden Körper? - Welches sind die gesundheitlichen und sozialen Folgen der Sucht? - Welche kann man Sucht im Altern erkennen? - Wie lauten die betreffenden Pflegediagnosen? - Wie sinnvoll sind ambulante Betreuung und Pflege? - Welche Pflegeinterventionen sind auf Basis welcher Pflegebeziehung in welchem Setting angebracht? Kutschke erläutert zusammenfassend übergreifende Strategien sowohl betreffend interprofessioneller Zusammenarbeit als auch Prävention in der Pflege und ebnet damit den Weg zu einer effektiven Betreuung von alten Menschen mit Suchterkrankungen. Abschließend erläutert der Autor wie Pflegende mit anderen Berufsgruppen zusammenarbeiten können und was sie zur Prävention beitragen können. Damit ebnet er den Weg zu einer effektiven Betreuung von alten Menschen mit Suchterkrankungen. Wer etwas über Sucht sucht, wird bei Kutschke fündig.
Supervision ermöglicht Pflegenden, darüber nachzudenken, was sie tun, wie sie es tun und wie sie das Getane erleben, empfinden und verarbeiten. Die erfahrene Lehrsupervisorin Renate Schwarz zeigt, was Supervisi
...show allon ist, warum sie nützt, wo sie schadet und wie sie funktioniert.
Rund eine Million Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Die enorme Herausforderung dieser Krankheit für unser Gesundheitssystem und unsere Gesellschaft ist nur zu bewältigen, wenn alle Beteiligten an einem
...show allStrang ziehen. Das möchte die Initiative «Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz» der Robert Bosch Stiftung erreichen. In sieben Werkstätten haben rund 80 Vertreter aus Politik und Verwaltung und von Angehörigenorganisationen gemeinsam mit Wissenschaftlern und Praktikern aus Medizin,Pflege und anderen Disziplinen über die zentralen Probleme des Lebens mit Demenz diskutiert. Die sieben Berichte der Werkstätten fassen das jeweilige Thema zusammen, greifen gute Ansätze in der Praxis auf und geben Handlungsempfehlungen. Sie richten sich an alle, die beruflich direkt oder indirekt mit der Begleitung von Menschen mit Demenz befasst sind, sowie an interessierte Laien und Entscheidungsträger. Der Einsatz von Technik zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz wird positiv eingeschätzt. Er bewegt sich im Spannungsfeld von viel versprechenden Möglichkeiten, unausgereiften Technologien und ethischen Problemen. Die Autoren plädieren für eine verbesserte Wahrnehmung der Potenziale von Technik und schlagen u. a. Maßnahmen zur Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit vor, ferner die Integration technologischer Lösungen in ein Gesamtpflegekonzept sowie die präzise Dokumentation von Technikeinsatz und seinen Auswirkungen.
Wie wird sich die Physiotherapie an die Entwicklungen und Herausforderungen im 21. Jahrhundert anpassen?Neues Denken - Bewährtes Bewahren: unter diesem Motto treiben acht Wissenschaftlerinnen und Therapeutinnen
...show allder Physiotherapie die Theoriebildung ihrer Disziplin voran - ihre Beiträge sammelt dieses Handbuch. Seit 2015 treffen sie sich im sogenanntenBerliner Salon: sie analysieren, diskutieren und rezipieren bestehende Modelle und eine Theorie. Gemeinsam ist ihnen eine berufliche Ausbildung in der Physiotherapie und eine Weiterqualifizierung in Studiengängen wie Gesundheitswissenschaften, Pädagogik, Therapiemanagement. Gemeinsam leiden sie an einer "theoretischen Blutleere" in der Berufspraxis, gemeinsam erleben sie dort die vielfältigen, oftmals unbewussten Diskurse.Theorieverständnis und Theoriebildung setzt eine theoriegeleitete Reflexion voraus, deren Ergebnisse längst denBerliner Salonverlassen haben und international rezipiert werden."This handbook represents an important contribution to the evolution of the profession of Physiotherapy in German-speaking countries by bringing together a collection of theoretical approaches and clinical frameworks that help define the profession of Physiotherapy", schreibt Cheryl Cott, Professorin der Universität in Toronto im Vorwort.Diskutieren Sie mit und nehmen Sie teil an der Theorieentwicklung der Physiotherapie - sie ist Grundlage der Forschung und einer qualitativ angemessenen physiotherapeutischen Praxis im 21. Jahrhundert.
Ungewissheit ist ein mentaler Zustand, der sich einstellt, wenn man nicht weiß, wie sich etwas entwickeln wird. Ungewissheit zeigt sich in lokalen und alltäglichen Lebenszusammenhängen, aber auch in den globale
...show alln Biodiversitäts-, Corona- und Klima-Krisen sowie den Kriegen dieser Tage. Da nichts mehr so gewiss wie die Ungewissheit scheint, ist diese im Begriff, sich zum prägenden Phänomen der Zeit zu entwickeln. Dabei treten Ungewissheit und Unsicherheit häufig auch in Verbindung mit akuten und chronischen Gesundheitssituationen auf. Die erfahrenen Autor_innen des Praxisreaders- definieren und differenzieren die Begriffe der Ungewissheit, Unsicherheit sowie des Risikos und beleuchten deren Facetten aus pflegerischer, medizinischer, soziologischer, psychologischer und theologischer Sicht- entlarven die Illusion der Gewissheit- beschreiben, wie Menschen Ungewissheit durchleben, die an Krebs, multipler Sklerose, psychischen Störungen, Schlaganfällen und Covid-19 akut und chronisch erkrankt sind- veranschaulichen, wie Ungewissheit Angehörige, Intensivpatienten, Pflegende, Ärzt_Innen sowie geflüchtete und traumatisierte Menschen trifft und wie sie damit umgehen- skizzieren im Pflegeprozess, wie Pflegende Ungewissheit einschätzen, erkennen, benennen und lindern können- zeigen auf, wie man Ungewissheit im Leben aushalten, tolerieren und akzeptieren, sie umarmen und sich von ihr distanzieren kann, wie man ihr achtsam und humorvoll begegnet und wie man trotzdem zu klugen Entscheidungen in ungewissen Lebenssituationen kommen kann.
Vademecum für die Hämatologie und Onkologie - Von der Therapie bis zur Pflege Das bewährte Standardwerk für medizinische und pflegerische Fachpersonen in der Hämatologie und Onkologie vermittelt einen umfas
...show allsenden, multiprofessionellen Überblick bezüglich- Behandlungsverfahren - Medikamentöser Tumortherapie, Wechselwirkungen- Wirkungs- und Resistenzmechanismen von Tumortherapeutika- Durchführung der Chemotherapie- Komplikationen, Diagnostik und Behandlung von Nebenwirkungen- Schmerzassessment und -therapie- Ernährungstherapie und -beratung- Gesprächsführung, Psychoonkologie und Palliative Care. Aktuell und zuverlässig, kompakt und verständlich. Für die tägliche Praxis in Ambulanz und Klinik sowie zur Fort- und Weiterbildung. .
Für Menschen, die sich rechtlich illegal in Deutschland und der Schweiz aufhalten, bedeutet Krankheit ein fast unlösbares Problem, da sie faktisch komplett von der öffentlichen Gesundheitversorgung ausgeschloss
...show allen sind. Würden Sie die Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen, würde ihr illegaler Status aufgedeckt, gemeldet und sie liefen Gefahr, abgeschoben zu werden. Dieses Dilemma führt häufig dazu, dass Krankheiten verschleppt werden, Leiden sich chronifizieren oder Infektionskrankheiten wie Tbc sich verbreiten Die vorliegende Literaturanalyse untersucht die Gesundheitssituation und -versorgung versteckt lebender MigrantInnen in Deutschland und der Schweiz.
Acht Jugendliche, acht unterschiedliche Lebensgeschichten, acht unterschiedliche Erkrankungen. Bei Jugendlichen mit einer Behinderung oder chronischen Krankheit wie Spina bifida, Zystischer Fibrose oder Krebser
...show allkrankungen wird die Pubertät durch die medizinischen Probleme oft in den Hintergrund gedrängt. Aber Aischa, Selin und Max sind in der Pubertät, und sie haben dieselben Wünsche und Bedürfnisse wie alle anderen Jugendlichen auch. Sie benötigen eine speziell fundierte Beratung.
Inkontinenz - wieder mobil und ohne Angst! Rund 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Blasen- und Darmschwäche oder einem Reiz- darmsyndrom. Die Probleme der Betroffenen, ihre Angst und i
...show allhre Scham, werden weitgehend tabuisiert. Die meisten Betroffenen verschweigen ihre Not. Sie befürchten ein Malheur und leiden qualvoll, wenn es passiert. Die Folgen: Scham, sozialer Rückzug und Depressionen. Der diplomierte Psychologe und Verhaltenstherapeut Karl Müller bricht mit diesem Buch das Tabu und die Sprachlosigkeit. Er liefert viele praktische Hilfen, wie ein Malheur verhindert und bewältigt werden kann. Er gibt außerdem konkrete Vorschläge, wie sowohl präventiv als auch in und nach schwierigen Situationen kommunikativ mit einem Malheur umgegangen werden kann. Zudem thematisiert der Autor die gravierenden Folgen von Angstreaktionen. Er zeigt hilfreiche Strategien, wie offen mit Inkontinenz umgegangen werden kann und Mobilität und Würde zurückgewonnen werden können. Sonderteil: Wussten Sie, dass die meisten Entschei-dungen, die Sie treffen, schon feststehen, bevor Ihnen das bewusst wird? Dass Ihre Reaktionen auf Anpassung und Überleben gerichtet sind? Der Autor beschreibt dieses Verhaltens- und Therapiemodell mit Beispielen zur Inkontinenz.
Silvia Käppeli untersucht in ihrer pflegehistorisch-theologischen Studie Ursprünge und Wirkung des wiederkehrenden Themas vom «mit-leidenden Gott» in der spätantiken und in der neuzeitlichen jüdischen, christli
...show allchen und freiberuflichen Krankenpflege. Sie zeichnet die Bedeutung existenzieller Anteilnahme als Kennzeichen der Pflege nach, die heute als «caring» begriffen wird. Das Ergebnis ermöglicht, das Ur-Motiv der Pflege des «Mit-leidens» und «Anteil-nehmens» historisch begründet zu verstehen und seine Bedeutung für die berufliche Identität und Praxis zu würdigen.Somit bietet das Buch ein wesentliches Stück Grundlagenforschung zur Geistesgeschichte der Pflege und wichtige Inhalte für den berufskundlichen Pflegeunterricht.
Wollen Sie wissenschaftliche Erkenntnisse in einem Fachbuch bündeln? Wollen Sie mit einem Lehrbuch ein neues Gebiet besetzen? Wollen Sie in einem Sachbuch die Öffentlichkeit aufklären? Wollen Sie Menschen mit e
...show allinem Ratgeber helfen? Immer geht es darum, wie Sie das Wissen, das Sie zweifellos haben, mit vertretbarem Aufwand Lesern nahebringen. Dieses Buch hilft Ihnen dabei. Es begleitet Fach- und Sachbuchautoren, ihrer realen Situation angemessen, durch alle Problemfelder - von der Vertragsverhandlung bis zum besseren Schreiben. Schritt für Schritt wird das Vorgehen erklärt: - der Entschluss zum Buch - für wen schreibe ich: Fachbuch oder Sachbuch? - einen Verlag gewinnen - anfangen und den richtigen Ton finden - die erste Fassung: Erfahrungen mit dem Thema - formale und inhaltliche Struktur - die zweite Fassung: Ordnung und Gestalt - liegen lassen und lesen lassen - seriös und doch verständlich schreiben - stilistische Verbesserungen - das fertige Manuskript - das Buch verkaufen. Gespräche mit fünf AutorInnen ganz unterschiedlicher Bücher - Werner Bartens, Klaus Hurrelmann, Tilmann Moser, Maja Storch und Gabriele Weiss - verdeutlichen die vielen Möglichkeiten, mit nichtfiktionalem Schreiben erfolgreich zu sein. Die Neuauflage wurde überarbeitet und aktualisiert. 'Ein hilfreiches Werkzeug für angehende Fachbuchautoren.' Arbeitsmarkt 'Das Buch ist eine Fundgrube für alle Fachautoren - seien es nun Anfänger oder Fortgeschrittene.' The Medical Journal
Wie erleben Patienten Warten, welche Folgen zeitigt es für sie, wie können Mitarbeiter im Gesundheitswesen wartende und sich langweilende Patienten unterstützen? Das Praxisbuch beschreibt für Gesundheitsberufe,
...show allwie sie mit wartenden Patienten professionell umgehen können. Dabei stehen Wartesituationen sowohl in der Klinik mit Ambulanz, Notaufnahme und den Stationen als auch in Praxen von Ärzten und Therapeuten im Zentrum. Der Autor veranschaulicht Klinikvorständen und Praxisinhabern, welche existenzielle Bedeutung geschulte Mitarbeitende für die Ergebnisqualität haben. Das Buch gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil beschreibt der Autor neben den pflegewissenschaftlichen und medizinischen Effekten auch die sozio-psychologischen und ökonomischen Auswirkungen des Wartens. Im zweiten Teil zeigt er Mitarbeitenden im Gesundheitswesen vielfältige Möglichkeiten, wie sie Wartesituationen positiv beeinflussen und professionell managen können. Somit erweitert er deren Handlungsspektrum und fördert die Zufriedenheit von wartenden Patienten und ihren Angehörigen. Im dritten Teil konkretisiert der Autor den Veränderungsprozess hin zu einem professionellen Wartemanagement an Beispielen aus Kliniken und Praxen.
Ganz im Gegensatz zur gängigen Vorstellung einer glücklich erlebten Mutterschaft ist der Anteil an klinisch relevanten postpartalen Depressionen erschreckend hoch. Nach der Geburt eines Kindes zeigen 10-15% all
...show aller Gebärenden depressive Verstimmungen, Erschöpfungszustände oder eine anhaltende Gereiztheit. Aber auch Symptome wie Angst und Zwang sind nicht selten. Keine andere gesundheitliche Störung ist in dieser Lebensphase so häufig. Die Symptome und Beschwerden beeinträchtigen betroffene Mütter und ihre Familien oft über Monate und Jahre hinweg. Umso wichtiger ist eine rechtzeitige Diagnose und effektive Behandlung. Das Therapiehandbuch beleuchtet zunächst das gesellschaftliche Umfeld und die Lebensbedingungen von Müttern in unserer heutigen Zeit. Anschließend folgt eine eingehende Darstellung von Risikofaktoren, Symptomen, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten affektiver Erkrankungen in der Phase der frühen Mutterschaft. Den Abschluss bildet ein 12 Sitzungen umfassendes Psychotherapie-Manual für die Gruppen- oder Einzeltherapie von Müttern kleiner Kinder mit Symptomen von Depression, Angst oder Zwang.
Was geht in einem Kind vor, das noch nicht sprechen kann? Was will es einem sagen? Wie geht es ihm? Fühlt es sich wohl? Hat es Angst oder ist es zornig? Wie kann man ihm helfen? Wie kann man es in seiner persön
...show alllichen Entwicklung von Anfang an unterstützen? Oft fällt es schwer, kleine Kinder zu verstehen. Dieses Buch erklärt, was sich hinter den Gebärden eines Kindes, seinem Blick und seinem Gesichtsausdruck verbirgt. «Was will das Kind mir sagen?» richtet sich an Eltern und an alle, die mit kleinen Kindern zu tun haben. Schritt für Schritt zeigt dieser Ratgeber, wie man die «wortlose» Kommunikation von Kindern bewusster wahrnimmt und richtig zu deuten lernt. Die Autorin erklärt, wie Erwachsene frühzeitig auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes eingehen und seine geistige, soziale und sprachliche Entwicklung fördern können. Ihre konkreten Ratschläge für eine Kommunikation mit dem Kind - ob durch Gestik, Mimik, Blick oder Körperkontakt - sind dabei eine wertvolle Hilfe. Gwyneth Doherty-Sneddon, selbst Mutter zweier Kinder, ist Dozentin für Psychologie an der University of Stirling in Schottland. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Entwicklung von Kindern. Wissenschaftlich fundiert beschreibt sie verständlich und spannend, wie man einen besseren Zugang zu Kindern findet. Dieses Buch ist ein «Muss» für jeden, der Kinder besser verstehen will.
In jeder Psychotherapie gibt es, unabhängig von den Symptomen des Patienten und der Methodik des Therapeuten, einige allgemeine Punkte, an denen sich regelmäßig Erfolg oder Misserfolg der Therapie entscheiden.
...show allDieses pragmatische kleine Buch gibt konkrete Hinweise zum Umgang mit fünf dieser Wendepunkte: . erster Kontakt und Erstdiagnostik . Distanz und Grenzverletzungen . Geld . Brüche im therapeutischen Setting . suizidale Krisen. Salman Akhtar ist einer der bekanntesten amerikanischen Psychoanalytiker, aber seine Ratschläge sind für viele Formen von Psychotherapie gleichermaßen anwendbar. Er arbeitet mit einer Mischung von systematischer Darstellung und treffenden Fallvignetten.
Dieses Buch macht das Allgemeine im Besonderen deutlich. Die Autorin dokumentiert anhand einer zehnjährigen Verlaufsgeschichte die intensive Begleitung eines Menschen mit einer Alzheimer-Demenz. Sie stellt 'typ
...show allische' Konfliktkonstellationen dar, kommentiert diese aus fachlicher Sicht und bietet Lösungsmöglichkeiten. Auch wenn auf den ersten Blick der Eindruck entsteht, dass eine Demenz aus Eltern Kinder werden lässt, so macht die Autorin auch deutlich, dass trotz aller kognitiv-geistiger Einbußen die individuellen Grundzüge der Persönlichkeit erhalten bleiben und die Eltern Eltern bleiben. Die siebte Auflage wurde um einen umfangreichen Anhang ergänzt, der weiterführende Literatur bietet und Kontakte knüpfen hilft.