Das Grundlagenwerk "Basale Stimulation® in der Pflege" bietet einen umfassenden Überblick über Gegenstand, Grundverständnis, Akteure, Themen und Elemente des Konzepts. Basale Stimulation® fördert Menschen in k
...show allrisenhaften Lebenssituationen, deren Austausch- und Regulationskompetenzen stark eingeschränkt oder dauerhaft beeinträchtigt sind. Im Mittelpunkt stehen Wahrnehmung, Kommunikation und Bewegung. Das Konzept ermöglicht eine ganzheitliche, körperbezogene Kommunikation für Menschen mit wesentlichen Einschränkungen. Bienstein und Fröhlich zeigen praxisnah, wie Pflegende mit sensorischen Angeboten ansprechen, aktivieren, beleben, berühren und beruhigen. Sie beschreiben konkrete Schwerpunkte pflegerischen Handelns: Atmen, Baden, Einreibungen (ASE), Ganz- und Teilwaschungen, Kleiden, Lagern, Mundpflege, Mobilisieren, Positionieren, Waschen und Schluckförderung.
Zielgruppe: Psychiater*innen, Klinische Psychologen, Psychotherapeuten; alle im Gesundheitswesen Tätigen. Dem Gesamtwerk der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) der WHO kommt den psychischen S
...show alltörungen eine Sonderstellung zu. Der "Taschenführer" enthält die diagnostischen Kriterien für die einzelnen psychischen Störungen und Störungsgruppen in kommentierter Form. Nach einem kurzen Einführungsabschnitt zu jeder Störung werden die für die Diagnose relevanten Kriterien aufgeführt und mit Hinweisen zur Differenzial- und Ausschlussdiagnostik ergänzt. Damit umfasst dieser Ansatz sowohl die pragmatische Darstellung der Diagnosen entsprechend den ICD-10-Forschungskriterien als auch, anstelle der ausführlicheren diagnostischen Leitlinien, die kompakte Definition und Beschreibung der einzelnen Störungen. Ergänzend enthält diese Ausgabe ein Faltblatt mit allen psychiatrischen ICD-10-Diagnosen im Überblick. Für die 9. Auflage wurde das Buch entsprechend der German Modification (ICD-10-GM) 2019 des Deutschen Instituts für Medizinische Datenverarbeitung und Information (DIMDI) überarbeitet und ergänzt.
Psychotische Symptome treten bei älteren Patient*innen häufig im Zusammenhang mit Depressionen, Demenzen, Delirien oder chronifizierten psychotischen Störungen auf. Sie können die Selbstständigkeit erheblich ei
...show allnschränken und soziale Isolation verstärken. Gleichzeitig begünstigen Faktoren wie sensorische Einschränkungen, Immobilität oder soziale Vereinsamung die Entwicklung psychotischer Symptome im Alter. Dieses Fachbuch bietet umfassende, aktuelle Empfehlungen zur Diagnostik sowie zur medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapie von Psychosen bei älteren Menschen. Die Inhalte wurden von einer interdisziplinären und interprofessionellen Arbeitsgruppe unter der Leitung der Schweizerischen Gesellschaft für Alterspsychiatrie und -Psychotherapie (SGAP) erarbeitet und berücksichtigen medizinische, psychische und soziale Begleitfaktoren gleichermaßen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf neuen nicht-medikamentösen Therapieansätzen, die aufgrund ihrer besseren Verträglichkeit und hohen Akzeptanz bei älteren Patient*innen eine zentrale Rolle spielen. Ergänzend werden pharmakologische Behandlungsoptionen differenziert und praxisnah dargestellt. Ein wertvoller Leitfaden für Fachpersonen in Alterspsychiatrie, Geriatrie, Psychotherapie und Pflege.
Gefühle prägen Ihr Denken, Handeln und Wohlbefinden - doch viele Menschen kämpfen mit "Gefühlsblindheit", der sogenannten Alexithymie. Schwierigkeiten, Emotionen wahrzunehmen oder zu benennen, können das Leben
...show allstark beeinflussen. Das Buch "Ich fühle, was ich will" von Julia Weber bietet Ihnen einen fundierten und praxisnahen Weg, um Ihre Gefühlswelt besser zu verstehen und aktiv zu gestalten. Basierend auf dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) erklärt die Autorin leicht verständlich, wie Gefühle entstehen, welchen Sinn sie haben und warum sie für Ihre Selbstbestimmung unverzichtbar sind. Nach einem theoretischen Teil folgen zwei praxisorientierte Trainingsabschnitte: Zunächst lernen Sie Übungen zur Verbesserung der Gefühlswahrnehmung, anschließend Methoden zur selbstbestimmten Gefühlssteuerung. So gelingt eine nachhaltige Gefühlsregulation, die Ihnen mehr Klarheit und Handlungsspielraum im Alltag schenkt. Die aktualisierte 2. Auflage macht das Buch zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle, die ihre emotionale Kompetenz stärken möchten - ob im Beruf, in Beziehungen oder für das eigene Wohlbefinden. "Ich fühle, was ich will" ist Ihr praktischer Leitfaden für ein selbstbestimmtes Leben.
Welche Ursachen gibt es für Bettlägerigkeit, sind verschiedene Ausprägungen unterscheidbar und wie gehen Betroffene damit um? Die vorliegende Forschungsarbeit gibt Antworten auf diese Fragen und viele Hinweise
...show allzur Vermeidung einer unerwünschten Bettlägerigkeit.
«Ich bin noch hier!» ist eine dringend benötigte Sicht auf Menschen mit einer Demenz aus der «das Glas ist halb voll»-Perspektive. Es zeigt, wie man mit jemandem durch den Nebel einer Demenz eine Beziehung aufb
...show allauen kann. Es ist möglich, mit diesen Personen in Verbindung zu kommen, indem man an ihren Fähigkeiten ansetzt, z.B. das Verstehen von Musik, Kunst, Mimik, Berührung und das tiefe Bedürfnis, uns um andere zu kümmern. - Musik zu hören oder Kunstwerke zu betrachten ermöglichen es Menschen, die mit einer Demenz leben, noch funktionierende Teile ihres Gehirns zu nutzen und sich auf diese Weise fähig und kompetent zu fühlen.In «Ich bin noch hier!» skizziert John Zeisel diesen Ansatz. Er ist ein Erneuerer im Bereich der nichtpharmakologischen Demenzbehandlung und entwickelte das weltweit Anklang findende Programm Artists for Alzheimer's (ARTZ). In dessen Rahmen werden geführte Museumsbesuche u.a. kulturelle Erfahrungen für Menschen mit einer Demenz entwickelt und angeboten. - Über Zeisels Pionierarbeit wurde international in der Times, der New York Times der Financial Times, dem New Scientist, dem Guardian, im Ophrah Magazin und dem Journal of Dementia Care wie auch auf ABC und CNN berichtet. Zeisel tritt regelmäßig auf Konferenzen in den USA, Australien und Europa auf. Er leitet dazu an, Reaktionen wie Agitiertheit, Angst, Aggression und Apathie von Menschen mit einer Demenz auf eine nicht bedürfnisgerechte Pflege, medizinische Behandlung oder physische Umgebung nicht der Demenzerkrankung zu verwechseln. Die deutschsprachige Übersetzung wurde inhaltlich und bezüglich der Beispiele angepasst und um einen ausführlichen Anhang erweitert. Mit «Ich bin noch hier!» ist es endlich möglich, Menschen mit einer Demenz ein qualitätsvolles Leben und eine Verbindung mit vitalen Beziehungen zu anderen und zur Welt zu bieten.
Gehen, Laufen oder Wandern gelten als gesundheitsförderliche Aktivitäten. Ob mit oder ohne skandinavische Gehstöcke betrieben, 'Walking' ist chic. Wenn Menschen mit einer Demenz sich fortbewegen, wird daraus le
...show allicht ein 'rastloses Umherirren', 'ruheloses Umhergehen' oder -wandern, eine 'senile Bettflucht' oder 'Weglauftendenz', die im Englischen als 'Wandering' bezeichnet wird. Wie kommt es, dass eine Aktivität, die für die Gesunden noch als gut und gesundheitsförderlich gilt, bei dementen Menschen zu einer problematischen, herausfordernden Verhaltensweise mit sicherheitsgefährdendem Charakter verkommt? - Das Praxishandbuch der englischen Demenzexpertinnen Mary Marshall und Kate Allen geht diesem Widerspruch nach und - entwickelt ein theoretisches Verständnis des Phänomens 'Wandering' und bietet praktische Richtlinien zum Umgang mit ruhelos umhergehenden Menschen - klärt mögliche Gründe und lebensstilbedingte Faktoren für Wandering-Verhalten - erläutert medizinische Aspekte des ruhelosen Umhergehens - bietet Einblicke in das Wandering-Verhalten in verschiedenen Settings - zeigt die Belastungen für stationär Pflegende, wenn 'Wandering'-Verhalten einzelner Bewohner dazu führt, dass diese rund 16-mal am Tag versuchen, die Station zu verlassen - diskutiert rechtliche Fragen, gesundheitliche Risiken und die missbräuchliche Nutzung von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen - gibt konkrete Hilfen für Menschen mit einer Demenz, um sicher und gesund zu leben - zeigt die Freuden und Vorzüge des 'Walkings' und wie diese Bewegungsform Menschen hilft, gesund und sozial integriert zu bleiben - plädiert dafür, diese Form der Bewegung von Menschen mit einer Demenz nicht als herausfordernde Verhaltensweise, sondern als eine Form der Aktivität zu begreifen, die es zu verstehen und zu deuten gilt und der zahlreiche Möglichkeiten und Vorteile innewohnen - stellt die Pflegediagnose 'ruheloses Umhergehen' (Wandering) im Pflegeprozess mit evidenzbasierten Interventionen vor - bietet weiterführ
Dank der Entschlüsselung des menschlichen Genoms ist es inzwischen möglich, bestimmte Erbanlagen mit der Anfälligkeit für Krankheiten oder der voraussichtlichen Wirkung von Medikamenten zu korrelieren. Daran kn
...show allüpfen sich große Hoffnungen, Krankheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und Behandlungen auf den Einzelfall zuzuschneidern. Auf der anderen Seite mehren sich die kritischen Stimmen, die diese Form der «Personalisierung» für ein leeres Versprechen halten und angesichts der Wünsche von Patienten nach persönlicher Zuwendung gar von einem Etikettenschwindel sprechen.Inwieweit lässt sich dieser Ansatz auf die Psychiatrie und Psychotherapie übertragen? Dieses Buch vermittelt einen Überblick über die aktuellen Diskussionen um die Möglichkeiten und Grenzen der «personalisierten» Psychiatrie und Psychotherapie. Neben den Erkenntnissen der psychiatrischen Grundlagenforschung werden gesundheitsökonomische, historische und ethische Aspekte der Debatte um Personalisierung dargestellt. In den Mittelpunkt rückt dabei der Begriff der Person, wie er für eine wirksame zukünftige Psychiatrie und Psychotherapie gefasst werden muss.
'Advanced Nursing Practice' (ANP) beleuchtet das Thema der fortgeschrittenen Pflegepraxis und Expertise international aus der Perspektive der Praxis, Ausbildung, Regulierung, Forschung und Rollen-/Praxisentwick
...show alllung in der Pflege. Die Expertinnen des ICN zeigen warum ANP wichtig ist und wie ANP entwickelt, eingeführt, erhalten und unterstützt werden kann.
Ein Delir stellt die häufigste Komplikation bei hospitalisierten alten Menschen dar. Trotz seiner klinischen, sozialen und ökonomischen Folgen wird das Phänomen von vielen Praktikern noch nicht verstanden oder
...show alloft fehldiagnostiziert. Menschen, die ein Delir erleiden, sind massiv beeinträchtigt in ihrer Kognition, Aufmerksamkeit, Orientierung, Wachheit, Wahrnehmung, Sprache und Kommunikation sowie in ihrem Bewusstsein und Gedächtnis. Das evidenzbasierte Handbuch der britischen Autoren stellt die aktuelle Forschung, Konzepte, Pathophysiologie, Messinstrumente, Epidemiologie, Assessments, Diagnostik, Prävention und Behandlung eines Delirs dar. Das Phänomen 'Delir' zu verstehen bedeutet auch, das Gehirn und seine Funktionsweise besser zu verstehen. Es ist ein wichtiger Indikator für die Qualität der Krankenhausversorgung. Aus dem Inhalt: - Konzept, Epidemiologie und Neurophysiologie des Delirs - Assessment, Ätiologie und Diagnose - Management und Prävention des Delirs - Die Bedeutung von Familien, Angehörigen und Pflegenden - Fort- und Weiterbildung zum Thema Delir
Das Praxishandbuch zur Akutpsychiatrischen Pflege stellt praxis-orientiert und pflegewissenschaftlich fundiert Pflegekonzepte vor, mit denen der herausfordernde Pflegealltag in der akutpsychiatrischen Versorgun
...show allg bewältigt werden kann. Die erfahrenen Autor*innen- beschreiben Grundlagen der psychiatrischen Akutpflege bezüglich ethischer, historischer, klassifikatorischer, organisatorischer, pflegewissenschaftlicher und psychosozialer Aspekte- bündeln spezifisches Wissen zur akutpsychiatrischen Pflege bezüglich pflegerischer Expertise und Rollen, Pflegewissens-formen, dem Pflegeprozess und den Aufgaben der Pflege im Rahmen der Psychopharmakatherapie- erläutern zentrale Pflegekonzepte von Achtsamkeit und Aggression, über Angst, Beziehung, Genuss und herausfor-derndem Verhalten bis hin zu Kontrollorientierung, Kommuni-kation, Krisen, Langeweile, Psychoedukation, Recovery, Sexualität, Sinnfindung, Sozialkompetenz und Stimmenhören- bieten Möglichkeiten, um eigene Haltungen, Rollen und Wertmaßstäbe in der Begleitung akut seelisch erkrankter Menschen zu entwickeln und zu reflektieren- beschreiben Elemente des Pflegemanagements in der akutpsychiatrischen Pflege bezüglich Stationsmanagement, Teamarbeit sowie ambulanten und konsiliarischen Diensten- differenzieren Settings und Handlungsfelder psychiatrischer Akutversorgung und stellen diese als Teil des psychiatrischen Versorgungssystems dar mit Gestaltungsmöglichkeiten, innovativen Ansätzen und zukünftigen Entwicklungen.
Die Alltagsbegleiter Notes klären, was Alltagsbegleitung bedeutet, warum sie notwendig ist, welche Kompetenzen Alltagsbegleiter benötigen und wie pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen sicher und kompet
...show allent im Alltag begleitet, beschäftigt und entlastet werden können. Die erfahrene Autorin .beschreibt übersichtlich, wo, wie und warum pflegebedürftige Menschen Hilfe benötigen, um ihren Alltag kompetent und sicher zu bewältigen .vermittelt Wissen, um Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz in den verschiedenen häuslichen und stationären Umgebungen zu begleiten .beschreibt verständlich, welche Erkrankungen die Alltagskompetenz beeinträchtigen - von Demenz, über Depressionen, Gebrechlichkeit, Parkinson, Schlaganfall, Selbstvernachlässigung bis hin zu Suchterkrankungen .klärt ethische, qualifikatorische und rechtliche Grundlagen der Alltagsbegleitung .liefert ein Nachschlagewerk, um den Alltag pflegebedürftiger Menschen meistern zu können.
Alter ist keine Krankheit. Körperliche oder psychische Veränderung im Alter ist nicht unbedingt behandlungsbedürftig, sondern oft einfach ein körperliches Phänomen, das akzeptiert werden muss. Aber wenn alte Me
...show allnschen wirklich krank werden, haben sie und ihre Angehörigen viele Fragen: Was bedeutet die Diagnose im Arztbrief? Was für eine Krankheit habe ich überhaupt? Wird sie noch einmal besser? Kann ich mich allein um meine Mutter, meinen Vater kümmern? Woher bekomme ich professionelle Unterstützung in der Pflege? Und wer zahlt das alles? Diese und andere Fragen beantwortet das vorliegende Buch.
Welche Herausforderungen stellen sich für eine bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung im Alter und am Lebensende? Welche Konsequenzen sind daraus für die Prävention, Rehabilitation und das Versorgungsmanage
...show allment in Deutschland und der Schweiz zu ziehen Das umfassende, anschauliche und mit hoher Informationsdichte geschriebene Manual beschreibt und analysiert spezifische Herausforderungen und Konsequenzen des demografischen Wandels für die gesundheitliche Versorgung in Deutschland und der Schweiz. Der Autor bietet ein argumentationsstarkes, faktenreiches, aktuelles und gut belegtes Plädoyer für die Stärkung der Prävention, Rehabilitation und geriatrischen Versorgung sowie für eine sektorenübergreifende Integration aller Versorgungsleistungen, um Alterungsfolgen, Multimorbidität und Pflegebedürftigkeit zu verringern und zu verdichten.
Menschen mit einer Demenz erleiden vielerlei Einschränkungen körperlicher, sozialer und kognitiver Funktionen. Diese müssen aber nicht zwangsläufig unwiederbringlich verloren sein. Das Praxishandbuch zur Rehabi
...show alllitation von Menschen mit einer Alzheimer-Demenz beschreibt, wie kognitive, körperliche und soziale Funktionen wiederhergestellt, erhalten und gefördert werden können. Das erfahrene Autorenteam - beschreibt und erklärt Merkmale und Einflussfaktoren des Demenzsyndroms und der Alzheimer-Krankheit - erklärt, wie Demenzen diagnostiziert und der Pflegebedarf von Menschen mit Alzheimer-Demenz eingeschätzt wird - skizziert mögliche Verläufe einer Alzheimer-Krankheit - zeigt, wie einer Demenz vorgebeugt und wie diese behandelt werden kann - beschreibt, wie Menschen mit einer Demenz zu Hause und stationär versorgt, betreut und rehabilitiert werden können - schildert die Sterbebegleitung von Menschen mit einer Demenz. Die deutschsprachige Ausgabe wurde ausführlich adaptiert, bearbeitet und kommentiert.
Die Versorgung und Pflege von Menschen in der letzten Lebensphase («End-of-Life Care») stellt für moderne Gesundheitssysteme eine wachsende Herausforderung dar. Um dem zu begegnen, sind weltweit Initiativen für
...show alleine bedarfsgerechte Anpassung organisatorischer Strukturen und Prozesse an die veränderten Anforderungen in der letzten Lebensphase in Gang gekommen. Vielerorts haben die Leitgedanken der Hospiz- und Palliativbewegung in die etablierten Strukturen Einzug gehalten oder neue und spezialisierte Pflege- und Versorgungsangebote hervorgebracht. Doch obwohl derartige Bemühungen auch hierzulande existieren, kann die Bilanz nicht überzeugen. Die mit letaler Erkrankung, Sterben und Tod in einem vornehmlich biomedizinisch und kurativ ausgerichteten Gesundheitssystem einhergehenden Verwerfungen erfahren vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit. Erkenntnisse über individuelle Lebens- und Sterbesituationen, Bedarfsgesichtspunkte und Aspekte der Versorgungsgestaltung werden in den aktuellen Debatten oftmals ausgespart.Dem will dieser Band aus gesundheits- und pflegewissenschaftlicher Perspektive begegnen. Anknüpfend an den internationalen Diskurs über die End-of-Life Care beschäftigen sich Vertreter unterschiedlicher Disziplinen mit ausgewählten Aspekten der Versorgung und Pflege von Menschen in der letzten Lebensphase. Dabei wird nicht nur der im internationalen Vergleich beachtliche Forschungs- und Gestaltungsbedarf verdeutlicht, sondern ebenso die Forderung nach mehr Bedarfs-, Zugangs- und Leistungsgerechtigkeit in der Versorgung und Pflege von Menschen in der letzten Lebensphase untermauert.
Familien ringen oft mit der Entscheidung, einen Angehörigen mit Demenz in einer Pflegeeinrichtung unterzubringen. Sie fühlen sich mit der getroffenen Entscheidung oft traurig, schuldig und emotional belastet. B
...show allesonders schwierig wird es, wenn sich Angehörige und Pflegende in ihrer Rolle gegenseitig behindern und misstrauen. Dieser gut lesbare Leitfaden bietet praktische Strategien, um eine gute Beziehung zwischen Angehörigen und der Pflegeeinrichtung aufzubauen und zu erhalten. Er zeigt Lösungen für bereits bestehende problematische Beziehungen zwischen Angehörigen und Pflegenden. Die Autoren verbinden erstmalig den personzentrierten Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen mit der Integration Angehöriger. Sie zeigen Wege, wie Pflegende Familien und Angehörige partnerschaftlich in den Pflegeprozess einbeziehen können. Zentrale Informationen des Textes werden mit Fallbeispielen veranschaulicht, durch Studien belegt, mit Interventionsprogrammen umgesetzt und in zentralen Aussagen kurz zusammengefasst. Das Buch 'Angehörigenintegration' bietet Leitenden, Lernenden und Praktikern zahlreiche Hilfen und Anregungen, wie sie mit Angehörigen von Menschen mit einer Demenz unterstützend und wertschätzend umgehen können.
Das begleitende Arbeitsbuch für die Ausbildung zur Assistentin/zum Assistenten Gesundheit und Soziales EBA. Anhand von typischen Situationen erlangen und vertiefen angehende Assistentinnen/Assistenten Gesundhei
...show allt und Soziales konkrete Handlungskompetenzen in den folgenden sechs Bereichen:1. Mitwirken und Unterstützen bei der Gesundheits- und Körperpflege2. Begleiten und Unterstützen von Klientinnen und Klienten im Alltag3. Unterstützen im Haushalt4. Einhalten und Umsetzen von Hygiene und Sicherheit5. Mitwirken bei Administration, Logistik und Arbeitsorganisation6. Entwickeln und Beachten der Berufsrolle und der Zusammenarbeit. Die Einheiten entsprechen den Aufgaben und Anforderungen, die curricular an die Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales gestellt werden.Das Arbeitsmittel ist für alle drei Lernorte (Berufsfachschule, Berufspraxis und überbetrieblicher Kurs [ÜK]) geschrieben und geeignet.
Pflegediagnosen sind zum festen Bestandteil von Pflegegesetzen und Lehrplänen geworden. Aber wie können Pflegende und Lehrende den diagnostischen Prozess erlernen und vermitteln und pflegerische Entscheidungen
...show allbegründen? Am besten mit kommentierten Fallstudien, von denen im «Arbeitsbuch Pflegediagnostik» 29 aus der Akut-, Langzeitpflege und Gesundheitsförderung vorgestellt und ausführlich kommentiert werden. Erweitert wird das Buch durch wichtige Beiträge zu den Themen:Pflegediagnosen und kritisches DenkenGenauigkeit pflegerischer Diagnosen - ForschungsergebnisseLehrmethoden zur Vermittlung diagnostischer Fähigkeiten.Den Abschluss bildet ein umfangreicher Anhang mit Literatur und Artikeln zur Pflegediagnostik und der neuen NANDA-Klassifikation. Kurzum das Werk von Lunney bietet das z.Zt. beste deutschsprachige Werk, um pflegediagnostische Fähigkeiten zu vermitteln und zu erlernen.
Dieses Praxishandbuch für Geriater, Altenpflegende und Pflegegutachter definiert, was Assessmentinstrumente für alte Menschen sind, begründet, warum sie wichtig sind, zeigt, wann welche Skala wie verwendet werd
...show allen sollte. Der Autor beschreibt die wichtigsten Eigenschaften der Instrumente und, was wo von wem gemessen werden kann. Im Einzelnen werden Instrumente vorgestellt zur Einschätzung von Bewusstlosigkeit (GKS), kognitiven Fähigkeiten (MMS), ADLs/IADLs, FIM, Sturzgefahr (Tinetti, Berg), Gleichgewicht, Gangbild, Ernährung (MNA), Apoplexie, Parkinson, Depression, Dekubitus und funktionellen Fähigkeiten.
Das Fachbuch der Assessments für die Therapie- und Pflegeberufe in der Neurorehabilitation! Nach Band 2 (Bewegungsapparat) im vergangenen Jahr, erscheint nun auch der Band 1 (Neurologie) der Autorengruppe der I
...show allnteressengemeinschaft Physiotherapie Rehabilitation (IGPTR) neu und macht die Serie der Assessments in der Rehabilitation wieder komplett. Die neue vierte Auflage ist überarbeitet und ergänzt. Unverändert geblieben ist der Ansatz der Autoren, ausgewählte Assessments anhand wissenschaftlicher Kriterien zu beurteilen und zu beschreiben, ergänzt durch Empfehlungen zur Verwendung in den Bereichen Diagnose, Prognose und Behandlungsergebnis. Die drei Bände der Assessments der Rehabilitation dienen allen Therapie- und Pflegeberufen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Pflege, Heilpädagogik, Medizin) für ihre professionelle Bedarfserhebung und Verlaufsmessung beim Klienten. Sie stellen das notwendige Wissen bereit für die Auswahl des Assessments zum jeweiligen Zweck. Die klinische Relevanz der Assessments zeigt, ob diese die Behandlungsziele der Rehabilitation erfassen: den betroffenen Menschen eine bestmögliche Funktionsfähigkeit zu ermöglichen, im Dienste der sozialen Teilhabe. Inhalt und Struktur der Assessments der Rehabilitation orientieren sich an der Praxis der Therapie- und Pflegeberufe. Die Tests sind so beschrieben, dass der Leser sie sofort anwenden kann. Fragebogen sind möglichst in der deutschen validierten Form wiedergegeben. Die Autorengruppe hat neben einer kritischen Durchsicht und Überarbeitung wesentliche Inhalte ergänzt beziehungsweise erneuert. Über einen Link auf der Homepage des Hogrefe Verlags sind die Manuale sowie die Erfassungsformulare und Fragebogen für den Einsatz in der täglichen Praxis sowie Instruktionsvideos abrufbar.
Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) schafft eine gemeinsame Sprache für die Erfassung von Teilhabe-Bedarfen und die Planung individueller Unterstützungsmaß
...show allnahmen. Dieses kompakte Nachschlagewerk unterstützt Menschen mit Behinderung sowie Fachpersonen dabei, Bedarfe, Ressourcen und Ziele nachvollziehbar zu dokumentieren und gemeinsam zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Verständnis von Behinderung als Wechselwirkung zwischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Umweltfaktoren. Das Buch zeigt, wie ein konstruktiver Dialog zwischen leistungsberechtigten Personen und Leistungserbringer*innen gelingen kann und wie Teilhabeziele transparent formuliert werden. Praxisnah erläutert das Werk die verschiedenen Anwendungsbereiche der ICF sowie sozialmedizinische, rechtliche und ethische Grundlagen der Bedarfsermittlung. Darüber hinaus bietet es Hilfestellungen zur Beschreibung der eigenen Funktionsfähigkeit und unterstützt eine aktive Rolle in Rehabilitation, Selbstbestimmung und Lebensgestaltung. Arbeitsblätter, Übersichten und zusätzliche Materialien stehen digital zum Download bereit und machen das Buch auch zu einem wertvollen Arbeitsinstrument für die tägliche Praxis. Zielgruppe: Menschen mit Behinderung, Angehörige, Fachpersonen aus Rehabilitation, Sozialarbeit, Medizin, Therapie, Versicherungen, Behörden sowie alle Beteiligten der Bedarfsermittlung und Teilhabeplanung.- Klare Einführung in die ICF-Systematik- Praxisnahe Beispiele zur Bedarfsermittlung- Unterstützung bei Zieldefinition und Dokumentation- Einblicke in sozialmedizinische, rechtliche und ethische Aspekte- Arbeitsblätter und Downloads für die direkte Anwendung
Die Situation auf einer Intensivstation ist massiv belastend, vor allem für Patient*innen und Angehörige. Traumata noch Monate später sind nicht selten. Was brauchen die Betroffenen, um einen Intensivaufenthalt
...show allzu überstehen? Was können Pflegende, Ärzt*innen und andere Berufsgruppen tun? Was lässt sich der hochtechnisierten, stressigen Umgebung entgegensetzen? Die Autorinnen Brigitte Teigeler und Sabine Walther haben nach Antworten gesucht. Sie wollten wissen, was gut läuft auf Intensivstationen und nachahmenswert ist. Dafür haben sie mit Intensivpflegenden und Ärzt*innen gesprochen, mit Betroffenen und mit Wissenschaftler*innen. Mitarbeitende erzählen, was sie machen, um Patienten und Angehörigen das Erleben einer Intensivtherapie zu erleichtern. Die Betroffenen erzählen ihre Sicht. Ihre Geschichten bieten einen einzigartigen Blick, der hilft, die andere Seite der Intensivtherapie zu verstehen. Das Buch zeigt Möglichkeiten, Intensivstationen menschlicher zu machen und Traumata zu reduzieren. Es möchte Mut machen und Anregungen vermitteln, wie die Situation für alle Beteiligten verbessert werden kann. Und es möchte zeigen, mit wie viel Engagement sich viele Intensivstationen schon auf den Weg gemacht haben. Aus dem Inhalt - Das Erleben von Patient*innen und Angehörigen- Angehörigenintegration - was braucht es?- Licht, Lärm, Farben - die Intensivumgebung- Sterben auf der Intensivstation- Trauma Intensivstation- Lichtblicke und Perspektiven
'In meinem Kopf rutscht alles weg, sag, wohin ging es nur?' Ja, wohin ging es nur? Dieser Frage setzt die Maltherapeutin Renate Sulser eine Neuorientierung in einem nichtkognitiven Medium entgegen. Mit dem von
...show allihr entwickelten sinnes- und körperorientierten Ausdrucksmalen schafft sie einen Ort, an dem sich Menschen, die an einer dementiellen Erkrankung leiden, noch lange und mit viel Freude ihren tiefen Bedürfnissen, Erinnerungen und Anliegen widmen dürfen. Dieses Buch zeigt mit eindrücklichen Beispielen, wie mit Hilfe von Ausdrucksmalen der bei Demenz drohenden Inaktivität und Gefühlsverarmung entgegengewirkt werden kann - nicht im Sinne einer Mal-'Therapie', sondern einer alltagsbegleitenden Arbeit. Es eignet sich daher nicht nur für Mal- und KunsttherapeutInnen, sondern besonders auch für professionelle Pflegende und alle, die für einige Zeit den Lebenspfad demenzkranker Menschen begleiten. Für ihre maltherapeutische Arbeit mit demenzkranken Menschen wurde Renate Sulser 2002 der schweizerische Alzheimerpreis für bemerkenswerte Leistungen verliehen.
Die Studie entwickelt eine theoretische Rahmenkonzeption für die psychologische Forschung über Autonomie, Alter, Beeinträchtigung und individuellen Pflegebedarf. Sie geht aus vom Verständnis der WHO von Autonom
...show allie als dem Menschenrecht, 'die persönlichen Entscheidungen zu treffen, und zwar im Rahmen der persönlichen Bedürfnisse und Präferenzen'. Die Analyse zeigt, dass das deutsche Pflegegesetz den Autonomie-Bedürfnissen älterer Menschen nicht gerecht wird, und entwickelt alternative Modelle von Autonomie in der Pflege, wobei sie sozialwissenschaftliche, juristische und psychologische Konzeptionen unter Berücksichtigung der Disability Studies verknüpft. Dieses umfassende Konzept von Autonomie und Beeinträchtigung wird empirisch überprüft an qualitativen Interviews mit pflegebedürftigen Menschen, in denen die Strategien identifiziert werden, mit denen die Betroffenen ihre Autonomie durchsetzen oder aufrechterhalten.
Babys suchen Kontakt, bereits am ersten Tag ihres Lebens. An der faszinierenden Entwicklung ihrer Kinder hautnah teilhaben zu wollen, ist längst auch Sache der Väter. Und das zu Recht: denn die Bedeutung des Va
...show allters ist enorm, Kinder brauchen - vom frühen Säuglingsalter an - stärkende Vaterbeziehungen, um zu emotional stabilen Persönlichkeiten zu reifen. Wie entsteht eine gute, vertrauensvolle Beziehung zwischen Vater und Kind, wie innige, echte Verbundenheit? Wie lässt sich eine sichere Bindung aufbauen?Vor dem Hintergrund seiner langjährigen Elternarbeit zeigt der Psychologe Richard Fletcher anhand von vielen Beispielen, wie junge Väter die Signale und Bedürfnisse schon kleinster Kinder richtig verstehen und feinfühlig darauf reagieren können. Sehr verständlich erklärt er, wie Väter Anregungen und Geborgenheit geben können, warum Spielen und Balgen zur Hirnentwicklung und sozialen Kompetenz beiträgt und was die Vater-Kind-Bindung von der Beziehung zur Mutter unterscheidet. Ein Ratgeber, der junge Väter ermutigt, sich auf Entdeckungsreise zu begeben und ihre neue Vaterrolle mit Begeisterung und Zuversicht anzunehmen.
Dieses Buch richtet sich an: Pflegefachpersonen, Fachpflegende und Trainer*innen für Basale Stimulation in der Pflege; Pflegeauszubildende und Pflegestudierende Die Autor*innen dieses erfolgreichen Handbuchs f
...show allühren praxisorientiert in die Grundlagen, Ziele und Anwendungen der Basalen Stimulation® in der Akutpflege ein. Sie erläutern die Bedeutung von Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation über die gesamte Lebensspanne - vom Frühgeborenen bis zum alten Menschen. Im Mittelpunkt stehen anschauliche Illustrationen und verständliche Beschreibungen, wie Pflege und Betreuung mit basal stimulierenden Anwendungen im Dialog mit Menschen gestaltet werden können. Die erfahrenen Autor*innen:- zeigen, wie Pflegende durch Berührung mit beeinträchtigten und vulnerablen Menschen in Kontakt kommen, kommunizieren und interagieren- beschreiben, wie mit Basaler Stimulation® Eigen- und Umweltwahrnehmung entwickelt, Interaktionsfähigkeit angeregt und Orientierung ermöglicht werden kann- stellen Anwendungen bezogen auf Körper- und Umweltsinne vor, die die Entwicklung, Ressourcen und Teilhabe fördern- veranschaulichen mit Praxisbeispielen, wie Basale Stimulation® in der Akutpflege erfolgreich angewendet wird- verknüpfen Basale Stimulation® mit dem Pflegeprozess Die 3. Auflage wurde vollständig überarbeitet und aktualisiert sowie um die Kapitel "Anwendungen in der Pädiatrie" und "Anwendungen bei spezifischen Pflegediagnosen" ergänzt.
"Beratung und Therapie in Trauerfällen" von J. William Worden ist das Standardwerk für Fachkräfte, die Menschen in Zeiten des Verlusts begleiten. Die sechste, überarbeitete Auflage liefert neueste Erkenntnisse
...show allzur Behandlung von Trauer und Verlust sowie praxisnahe Ansätze für die Trauerberatung. Reflexions- und Diskussionsfragen am Ende der Kapitel fördern die Vertiefung und Anwendung des Gelernten. Das Buch richtet sich an neue und erfahrene Berater*innen und Therapeut*innen, die ihre Kompetenzen erweitern möchten. Mit klaren Strukturen, wissenschaftlich fundierten Inhalten und praktischen Übungen unterstützt "Beratung und Therapie in Trauerfällen" dabei, Betroffene einfühlsam und professionell zu begleiten. Ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, die in der Trauerberatung tätig sind. Das digitale Zusatzmaterial zu diesem Buch kann nach erfolgter Registrierung von der Hogrefe Website heruntergeladen werden.
Berühren und Berührtwerden sind ein Teil der menschlichen Erfahrung, die Menschen in jedem Lebensbereich machen, im Kontext der Pflege erhält dieser Bereich jedoch eine besondere Bedeutung. Einerseits erfordert
...show alldie Pflege von Menschen Berühren, und es ist somit inhärenter Anteil des Berufes. Und andererseits ergibt sich aus der veränderten Lebenssituation kranker Menschen die Erfordernis, Menschen in einer anderen Art und Weise zu berühren, als dies sonst in unserer Gesellschaft üblich ist. Ein adäquater Umgang mit dieser Thematik, welcher Wissen über das Phänomen voraussetzt, ist grundlegende Voraussetzung bei der Ausübung des Berufs.In diesem Buch wird der Bedeutung von Berührung im Pflegekontext nachgegangen. Die Ergebnisse beruhen auf einer phänomenologischen Studie, in der Pflegende zu dieser Thematik befragt wurden. Berührungsmerkmale, kommunikative Aspekte und kontextuelle Gegebenheiten bilden die Kernpunkte der Ergebnisdarstellung, welche sowohl Folgerungen für die Theoriebildung und Forschung als auch praxisrelevante Folgerungen nahelegt. Damit richtet sich die Veröffentlichung an Forschende und Lehrende, insbesondere aber auch an interessierte Pflegende.
Aus der Perspektive der Occupational Science wird in dieser Studie ein Verständnis der Betätigung von Personen mit Demenz im Kontext Pflegeheim entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass Betätigung kreative Formen
...show alldes Tuns sowie Dabeisein und Dasein einschließt und damit mehr umfasst als eigenständiges aktives Tun. Es wird die Vielschichtigkeit des Kontextes der Betätigung aufgezeigt und verdeutlicht, wie Perspektiven und Handlungsweisen von Mitarbeiterinnen Betätigung ermöglichen und begrenzen. Die Erkenntnisse können die Weiterentwicklung der konzeptuellen und praktischen Arbeit im Pflegeheim unterstützen. Sie regen ferner dazu an, soziokulturell geteilte und normativ geprägte Perspektiven von sinnvoller Betätigung kritisch zu reflektieren sowie über die Beziehung zwischen Betätigung und Kontext nachzudenken. Darüber hinaus liefert die Studie einen grundlegenden Beitrag zur Einführung der Occupational Science in den deutschsprachigen Fachdiskurs der Ergotherapie und in den interdisziplinären Diskurs zum Verständnis der Kontextbedingtheit menschlicher Betätigung.
Dieses Standardwerk vermittelt Wissen an der Schnittstelle von Betriebswirtschaftslehre, Management und Gesundheitswirtschaft. In der 6. Auflage analysiert Herausgeber Manfred Haubrock mit einem interdisziplinä
...show allren Autor*innenteam den Wandel des deutschen Gesundheitswesens - von einem sozialstaatlich geprägten System hin zu einer marktorientierten Gesundheitswirtschaft. Das Werk verbindet ökonomische Theorie mit den Anforderungen der Versorgungspraxis. Behandelt werden die Grundlagen der Sozialversicherung, gesundheitsökonomische Evaluationsverfahren, die Finanzierungssystematik von Krankenhäusern über G-DRG und PEPP sowie die Strukturen der ambulanten und stationären Pflege. Managementkonzepte wie Prozess-, Qualitäts-, Risiko- und Wissensmanagement werden ebenso dargestellt wie Controlling, Rechnungswesen und Informationsmanagement. Darüber hinaus reflektiert das Buch ethische Fragestellungen der Medizin und die Herausforderungen des demografischen Wandels für die Versorgungssicherheit. Es richtet sich an Studierende der Gesundheitsökonomie, des Pflegemanagements und verwandter Fächer sowie an Führungskräfte in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Krankenkassen. Die Verbindung medizinisch-pflegerischer und betriebswirtschaftlicher Perspektiven macht es zu einer Referenz für alle, die Gesundheitseinrichtungen steuern möchten.
Das menschliche Bewusstsein ist eines der letzten großen Rätsel der Wissenschaft. Erstaunliche neue Erkenntnisse der Neurowissenschaften haben die Debatten um dieses Phänomen angefacht, und inzwischen arbeiten
...show allBiologen, Neurowissenschaftler, Psychologen und Philosophen daran, das Geheimnis hinter dieser sehr menschlichen Eigenschaft zu ergründen. Diese Einführung erklärt knapp und präzise die komplexen Fragestellungen und Theorien. Anhand eindrücklicher Experimente und mithilfe von Illustrationen und Cartoons gelingt es der Autorin, die an der University of the West of England lehrt und forscht, so komplexe Themen wie Aufmerksamkeit, Theorien des Selbst, veränderte Bewusstseinszustände und Effekte von Drogen oder Hirnschäden auf das Bewusstsein anschaulich darzustellen. Weitere sehr kurze Einführungen
Wie man seinen Mustern auf die Spur kommen und eine realistische, glückliche Beziehung eingehen kann. Unbewusste Muster, die wir mit uns herumschleppen, vermiesen uns nicht selten die Liebe. Wie hilfreich wäre
...show alles, diese "Programme" frühzeitig zu erkennen und uns damit viel Leid und energieraubende Beziehungen mit Partnern, die überhaupt nicht zu uns passen, zu ersparen. Denn oft erkennen wir die Wahrheit erst viel zu spät, manchmal sogar erst nach vielen Jahren Ehe. Die entscheidenden Konflikte wurzeln meist in der Kindheit, "feuern" aus dem Unterbewussten und machen uns das (Liebes-)Leben schwer. Im Buch "Beziehungs-Tango" geht es um diese unerkannten Muster, die bei zwei Liebespartnern eine Art Tanz aus Anziehung und Abstoßung auslösen. Einen Tanz, der nie zum Happy End führt und den wir doch immer wieder tanzen. Das Buch ist eine Anleitung, die unbewussten "Programme" zu erkennen und aufzulösen, wobei uns der Autor auch an seinen eigenen Erfahrungen teilhaben lässt. Der Ratgeber beinhaltet viele praktische Übungen, die sofort umgesetzt werden können.
Die Beziehungsbasierte Pflege beschreibt einen Prozess, bei dem die Kräfte persönlicher und professioneller Beziehungen genutzt werden, um eine fürsorgliche und heilende Umgebung zu schaffen, in der Patienten u
...show allnd Angehörige im Mittelpunkt stehen. Sie basiert auf den sechs Elementen: 1. einer Führung bei der die Leitenden einer Vision folgen, zielgerichtet handeln, Hindernisse beseitigen, orientierende Leitplanken schaffen und Patienten, Angehörige sowie Mitarbeitende in den Mittelpunkt stellen 2. einer Teamarbeit bei der alle Berufe respektvoll miteinander kommunizieren, sich auf gemeinsame Ziele und klare Rollenverteilungen einigen und an deren verantwortungsvoller Umsetzung arbeiten 3. einer professionellen Pflegepraxis bei der Pflegende Vertrauensverhältnisse schaffen, therapeutisch-kontinuierliche Beziehungen pflegen, um Patienten dabei zu unterstützen zu genesen, sich gesund zu erhalten, Krisen und Leiden zu bewältigen und würdevoll zu sterben 4. eines patientenorientierten Pflegesystems der primären Pflege 5. einer ressourcengesteuerten Praxis bei der die Ressourcen Personal, Zeit, Ausstattung, System und Budget eingesetzt werden, um angestrebte Ziele und eine sichere Patientenversorgung zu erreichen, wobei Personaldichte, Qualifikationsmix, Dienstplan und Patientenzuweisung angemessen berücksichtigt werden 6. einer Zielorientierung bei der Ergebnisse gemessen, Standards verbessert und die Bedeutung der Beziehungsbasierten Pflege in einer Organisation vertieft wird. Die Beziehungsbasierte Pflege bietet leitenden Pflegenden einen umfassenden, erprobten und wirkungsvollen Ansatz, um die Pflegepraxis nachhaltig zu verändern.
"Brain Rules für Ihr Baby" ist ein unverzichtbare Ratgeber für alle Eltern, die sich nicht mit Mythen zufriedengeben wollen. Der renommierte Neurobiologe John Medina erklärt auf unterhaltsame und leicht verstän
...show alldliche Weise, wie die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung helfen, Babys optimal zu fördern. Statt verwirrender Tipps aus Blogs oder Foren liefert dieses Buch wissenschaftlich fundierte Antworten auf die wichtigsten Fragen: Was braucht ein Kind wirklich, um gesund und glücklich aufzuwachsen? Welche Rolle spielen Schlaf, Bindung und frühe Förderung? Die überarbeitete dritte Auflage enthält ein zusätzliches Kapitel zum Thema Schlaf, ein zentrales Thema für alle Eltern: Wie gelingt es, dass das Baby die Nacht durchschläft? Medina räumt mit hartnäckigen Erziehungsmythen auf und zeigt, wie Eltern mit einfachen und bewährten Strategien die Entwicklung ihres Kindes unterstützen können. Ob Sie gerade schwanger sind, ein Neugeborenes haben oder sich um Enkelkinder kümmern, "Brain Rules für Ihr Baby" bietet praxisnahe Tipps, die auf soliden wissenschaftlichen Grundlagen beruhen. So wird Erziehung nicht zum Rätsel, sondern zu einer liebevollen und kompetenten Begleitung Ihres Kindes.
Das Pflege-Lehrbuch "Brustkrebs" ist das erste Klient*innen zentrierte, interdisziplinäre und pflegeorientierte Standardwerk für Breast Care Nurses und onkologische Fachpflegende. Es vereint medizinisches, ther
...show allapeutisches und psychosoziales Wissen, um Frauen mit Brustkrebs professionell und individuell zu begleiten. Ein Schwerpunkt liegt auf informierten und selbst bestimmten Patientinnen: Das Buch zeigt Wege der Entscheidungsfindung, Selbsthilfe und des Selbstmanagements. Gleichzeitig werden zentrale Grundlagen wie Anatomie, Pathophysiologie sowie operative, systemische und strahlentherapeutische Behandlungen inklusive psychoonkologischer Aspekte fundiert dargestellt. Zahlreiche praxisnahe Fallbeispiele beleuchten typische Versorgungssituationen - von der Erstdiagnose über Metastasen, genetische Beratung und Rezidive bis hin zu Palliative Care und Survivorship. Auch besondere Lebenssituationen wie Schwangerschaft, junges oder hohes Alter sowie spezifische Bedürfnisse bei Demenz oder Kinderwunsch werden berücksichtigt. Zielgruppe: Pflegefachpersonen, onkologische Fachpflegende und Breast Care Nurses (BCN).