Darf ein Arzt beim Sterben helfen? Ein engagiertes Plädoyer für ärztliche SterbehilfeSollen Menschen, die sterben wollen, unter ärztlicher Begleitung auch sterben dürfen? Michael de Ridder, Internist, Mitgründe
...show allr eines Hospizes und Vorsitzender einer Stiftung für Palliativmedizin, ist einer der wenigen Mediziner, die sich öffentlich dazu bekennen, unter bestimmten Bedingungen Sterbehilfe zu leisten. Er hat deshalb auch vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich gegen den Strafrechtsparagraphen 217 geklagt, der die geschäftsmäßige Suizidhilfe 2015 unter Strafe gestellt hatte. In seinem neuen Buch legt er die Positionen der Unterstützer wie Gegner der Suizidhilfe dar und zeigt die Schwachstellen in unserem Gesundheitssystem, die es Schwerstkranken vielfach unmöglich machen, angemessene Hilfe zu erhalten, wenn alle anderen Optionen erschöpft sind. Am eindrücklichsten ist de Ridders Buch dort, wo er von seinen Erfahrungen in der Begleitung sterbewilliger Patienten spricht und erklärt, in welchen Fällen er bereit ist, schwer kranken Menschen zu helfen, ihr Leben selbst zu beenden.
Und es gilt doch: das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben. Es folgt aus dem Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung und der Menschenwürde (Art. 2 u. 1 Grundgesetz), so das Bundesverfassungsgericht im Jahre
...show all2020. Damit ist dieses Recht nicht auf die Situation eines unerträglichen, zum Tode führenden Leidens beschränkt. Deshalb gehören der Präventiv-, Bilanz- und Symbiose-Suizid ebenfalls zu den Möglichkeiten eines rationalen Suizids. Rational, weil in freiem Willensentschluss dem eigenen Leben ein Ende gesetzt wird, das von den existenziellen Werthaltungen der Person aus keinen Sinn mehr besitzt. Neben historisch-biographischen Beispielen für diese vier Suizid-Formen lässt sich zeigen, dass die Warnungen vor negativen Folgen einer Legalisierung der Sterbehilfe empirisch unbegründet sind. Das eröffnet die Möglichkeit des ärztlich-assistierten Sterbebeistands, für den sich aus der Willensfreiheit des rationalen Suizids konkrete Verfahrensregeln ableiten lassen.
Überarbeitete Neuauflage mit zahlreichen Praxisübungen und aktuellen BeispielenTrauerwege sind anstrengend, unvorhersehbar und ganz individuell. Doch auf allen Trauerwegen setzen sich Menschen mit intensiven Ge
...show allfühlen auseinander: Schmerz, Sehnsucht und Ohnmacht, aber auch Dankbarkeit und Liebe. Die Trauernden gestalten ihren veränderten Alltag neu, suchen Antworten auf das »Warum?« eines Todes und beschäftigen sich mit dem Sinn des eigenen Weiterlebens. Chris Paul, eine der renommiertesten Trauerbegleiterinnen Deutschlands, arbeitet in dieser Nachauflage mit dem bereits eingeführten Kaleidoskop des Trauerns. Das ist ein lebensnahes, leicht verständliches Bild, in dem sich Trauernde auf ihren Trauerwegen erkennen können. Sie zeigt viele unterschiedliche Reaktionen und Gestaltungsmöglichkeiten eines Trauerweges. Die möglichen Stolpersteine werden anschaulich beschrieben und ihre Bewältigung kann mit den vielen alltagstauglichen Ideen zur Unterstützung gelingen. Die Nachauflage wurde grundlegend überarbeitet und um zahlreiche praktische Übungen erweitert, die auch die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie und allen Problemen, die sich dadurch für die Trauerarbeit stellen, aufgreift. Darüber hinaus hat die Autorin einen Großteil der Übungen als Hör- bzw. Videobeispiele auf ihrer Homepage bereitgestellt: www.trauerkaleidoskop.de.Ein neuer Zugang, Trauerprozesse zu verstehenSo schaffe ich es, mit meiner Trauer zu >überleben
Trauernde nach einem Suizid sind oft besonders durch Ohnmacht, Scham und Schuldgefühle sowie die immer wiederkehrende Frage nach dem Warum belastet. Natalie Katia Greve, die diese Gefühle aus eigener Erfahrung
...show allkennt, begleitet mit diesem Buch Trauernde nach Suizid einfühlsam und leicht lesbar. Sie ermutigt dazu, die offenen Fragen auszuhalten, den Weg zurück ins Leben zu wagen und neuen Lebensmut zu finden, auch wenn es zunächst unvorstellbar erscheint. - Leicht lesbare und kompakte Orientierung für Menschen in einer besonders belasteten Trauersituation, - führt aus der Ohnmacht wieder in die Selbstwirksamkeit, - ansprechend illustriert.
'Mein Vater ist gestorben; nur vier Monate später starb auch meine Mutter - es kommt mir vor, als wäre für diesen Satz das Semikolon erfunden worden. Denn die Tode meiner Eltern sind für mich schwere Einzelerei
...show allgnisse und hängen doch zusammen. Von ihnen zu schreiben, holt Erinnerungen ganz nah heran, und das ist schön, manchmal ungeheuer lustig und schmerzlich zugleich. Ich denke oft an sie, aber nie zu lang.' '¿Niemehrzeit¿ ist eine kluge, warme Hommage an das (Lesen und) Schreiben als Klärung und als Trost. Christian Dittloff erzählt von seinem Jahr der Trauer und extrahiert daraus eine literarische Essenz für uns alle.' Maria-Christina Piwowarski 'Dieses Buch ist einzigartig in der deutschen Literatur: Wann hat sich ein Mann je so verletzlich gezeigt, so empfindsam und ehrlich, so zart und stark zugleich wie hier, in den Momenten seiner größten Verwundbarkeit? Christian Dittloff hat das Trauerbuch unserer Zeit geschrieben.' Jan Brandt
This book is concerned with people who are approaching the end of their lives, as well as with the personal and professional caregivers who accompany them during this last stage. It describes attitudes and copi
...show allng techniques among seriously or terminally ill people, as well as the care, support and environmental conditions that can help them shape the end of life in the best way possible in accordance with their own ideas. The author=s aim in the book is to provide support for people in developing an accepting attitude towards the finiteness of life and in clearly articulating to their caregivers what their ideas of a good life are. ?This is a major work that places all end-of-life issues in a kinder, more serious, and more confident light. Well worth reading for everyone in relation to their own life, and for doctors, nurses, pastoral caregivers, counselors and all those voluntarily involved in providing humane care for seriously ill, very elderly and dying people. A book that is a wonderful read.= Dr. Matthias Mettner, Director of Studies for ?Palliative Care and Organizational Ethics & Interdisciplinary Continuing Education Switzerland=, and Program Director of the Health and Medicine Forum, Zurich.
Irvin D. Yalom ist einer der angesehensten Psychotherapeuten Amerikas, am 13. Juni 2021 wurde er neunzig Jahre alt. Er gilt als Klassiker der existentiellen Psychotherapie, seine Lehrbücher und Romane erscheine
...show alln weltweit und erreichen Millionen. Seine Frau Marilyn Yalom, eine renommierte Kulturwissenschaftlerin und Autorin, starb im Herbst 2019 nach 65jähriger Ehe. Als klar war, dass ihre Krankheit zum Tode führen würde, begannen beide ein Buch zu schreiben - das am Ende Irvin D. Yalom alleine fertigstellen musste. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und herausragenden intellektuellen Beziehung. Ein großes Alterswerk, das alle existentiellen Themen berührt, die uns angehen.
Wir alle wissen: Jeder muss eines Tages sterben. Dennoch wird der Tod weitgehend tabuisiert. Die meisten von uns haben Angst vor Sterben und Tod. Menschen mit psychischen Erkrankungen, etwa einer Phobie, leiden
...show allaber besonders unter existenziellen Ängsten, die häufig den Problemen zugrunde liegen. Manchmal ist ihre Furcht so groß, dass die Freude am Leben verloren geht. Der erfahrene Psychotherapeut Hans Morschitzky gibt in diesem Ratgeber Hilfestellung, sich mit dem schwierigen Thema Sterben und Tod auseinanderzusetzen. Dazu stellt er fünf Grundhaltungen vor, mit denen existenzielle Ängste besser zu bewältigen sind: 1. Der Angst vor dem Tod ins Auge sehen; 2. Auf Sinnsuche gehen; 3. Entsprechend der eigenen Werte leben; 4. Sich auf Sterben und Tod vorbereiten; 5. Zur eigenen Spiritualität oder Weltanschauung finden. Zahlreiche Übungen und Reflexionsfragen ermöglichen den Leserinnen und Lesern herauszufinden, was ihnen dabei helfen kann, den Tod zu akzeptieren - um das Leben im Hier und Jetzt voll und ganz zu genießen.
Thomas ist bei seinen Großeltern zu Besuch, als sich sein Opa einfach im Schlaf aus dem Leben verabschiedet. Wird er nun seinen Opa vergessen, fragt sich Thomas etwas bange - seinen Opa, der immer von seinen wu
...show allnderbaren Träumen zu erzählen wusste?! Dann beginnt Thomas selbst von seinem Opa zu träumen ...
Trauernde Kinder besser begleiten mit Übungen zur Selbstreflexion Der Tod des Opas, der Verlust eines Freundes, das überfahrene Tier auf der Straße: Der Tod begegnet Kindern in vielen Formen. Für pädagogische
...show allFachkräfte ist die Begleitung der Kinder in ihrer Trauer und ihrem Schmerz eine Herausforderung. Erst die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie, den persönlichen Erfahrungen und Einstellungen ermöglicht Pädagogen eine adäquate Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen. Mit den Reflexionskarten gibt Margit Franz Erziehern und Lehrern ein bewährtes Mittel an die Hand, gemeinsam im Team über den Umgang mit Tod, Schmerz und Trauer zu sprechen. Reflexionskarten für die Trauerbegleitung & Trauerbewältigung von Kindern und Jugendlichen Zuhören, spüren, austauschen: 33 Bildkarten mit Foto zum Nachdenken auf Vorderseite und Impulsfragen auf Rückseite Begleitheft mit methodischen Hinweisen und weiterführenden Informationen Für akute Trauerfälle und zur Vorbereitung in Kita-Teams oder im Lehrerkollegium Gefühle erkennen, Worte finden: den Umgang mit Trauer erlernen Nicht nur Kinder sind angesichts von Tod und Verlust in einem emotionalen Ausnahmezustand. Auch bei den damit konfrontierten Pädagogen können solche Situationen existentielle Fragen aufwerfen. Die Bildkarten erleichtern mit ihrem Zusammenspiel von symbolischen Fotos und Impulsfragen den Einstieg in die Selbstreflexion und helfen, sich im Team auf Zeiten der Trauer vorzubereiten. So können Erzieher und Lehrer die nötige innere Stabilität für einen pädagogisch sicheren Umgang mit trauernden Kindern erreichen.
Wie Trauernde ihre Emotionen besser verstehen können und was in schweren Stunden hilft - Innovativer Ansatz zum Umgang mit Trauer- Autor ist vernetzt mit den wichtigsten Verbänden für Trauernde- Gefragter Vortr
...show allagsredner zum Thema Was geschieht in uns, wenn wir einen schweren Verlust erleiden? Welchem Stress sind wir dabei ausgesetzt, und welche heilenden Kräfte schützen uns? Wie wirkt sich die Trauer aus und wie kann Freude wieder möglich werden? Die Grundlagen dieses innovativen Buches liegen in den langjährigen Erfahrungen des Autors in der Trauerbegleitung, aber auch dem Wissen über Trauerrituale in anderen Kulturen und Religionen sowie den aktuellen biologischen Erkenntnissen zum Prozess der Trauer. Gerade die hoch aktuellen Forschungsergebnisse zum Stressgeschehen können Hinweise geben, wie sich leibseelische Prozesse in uns vollziehen und wie wir sie gestalten können. Somit unterstützt das Buch Menschen, die einen schweren Verlust erlitten haben, sich selbst besser zu verstehen und einen eigenen Weg zu finden, in dem die Freude nach und nach wieder Platz findet.Dieses Buch richtet sich an:- Trauernde- TrauerbegleiterInnen, HospizmitarbeiterInnen, Leiter von Trauergruppen- PsychotherapeutInnen, beratende PsychologInnen
Stress und Erschöpfung, Verlust und Trauer, Veränderung und Übergang - schwierige Zeiten lassen sich besser überstehen, wenn man innerlich stark ist. Suzy Reading gibt einem mit ihrem "Vitalitätsrad" viele Werk
...show allzeuge der Selbstfürsorge an die Hand, die in Krisen helfen. Ob Trennung, Abschied von einem bisherigen Lebensabschnitt, Krankheit oder Tod eines Nahestehenden - man lernt, den eigenen Selbstwert und die Resilienz zu stärken, um besser mit Ängsten, Depressionen und Überforderung umzugehen. Suzy Reading zeigt, wie Stress und Traumata sich im Körper festsetzen und wie man auch diesen physischen Belastungen entgegenwirken kann. Das Buch bietet viele Mental-, Bewegungs- und Atemübungen, die helfen, Anspannungen loszulassen, negative Gefühle anzunehmen, Blockaden zu lösen und seelische Verletzungen zu heilen. Man entdeckt Kraftorte in der Natur, schöpft neue Energie und richtet einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft.
Der Ratgeber richtet sich an trauernde Menschen und ihre Angehörigen sowie an Personen, die Trauernden in ihrem Schmerz zur Seite stehen wollen. Eine endgültige Trennung durch Tod oder bestimmte Lebensumstände
...show allbewirkt umfangreiche Veränderungen innerhalb des eigenen psychischen Systems, der Lebensumstände und besonders auch der Beziehungen zu anderen. Mit welchen Symptomen man in der Situation des Verlustes zu kämpfen hat, erschließt sich erst in der unmittelbaren Erfahrung und diese Erfahrung ist für jeden Menschen unterschiedlich. Der Schmerz kann überwältigend sein, er kann aber auch weitgehend ausbleiben. Gefühle wie Wut können vorhanden sein oder auch nicht, Schuldgefühle können aufkommen, obwohl der Verstand sagt, dass diese nicht angebracht sind. Der Tod eines nahen Angehörigen hat aber nicht nur emotionale Aspekte, sondern verlangt, dass wir Entscheidungen treffen, dass wir uns um Erziehungsfragen, den Beruf, banale Geschäfte und andere Angelegenheiten kümmern müssen. Was können wir also dafür tun, dass es uns besser geht, ohne den Trauerprozess zu beeinträchtigen? Wie können wir die Beziehung mit der verstorbenen (oder endgültig getrennten) Person klären und so einen neuen Zugang zu uns selbst finden? Die Neuauflage des Ratgebers zeigt zahlreiche Möglichkeiten auf, wie mit dem Verlust umgegangen werden kann, und hilft Angehörigen und Betroffenen, die verschiedenen psychischen Zustände zu verstehen und zu verändern.
Was kann ich tun, wenn ich einen Verlust erlitten habe? Die Autorin beantwortet diese und viele andere Fragen - hilfreich und einfühlsam. Dabei erzählt sie von persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen. Sie besc
...show allhreibt schmerzliche Lebensumstände und Verluste - authentisch, ehrlich und offen. In einfach umsetzbaren Selbst-Coaching-Methoden zeigt sie konkrete Wege zur Selbsthilfe auf - leicht verständlich erklärt anhand häufig auftretender Konflikte und Probleme. Sie räumt dabei Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen den wichtigen Platz ein, der so dringend benötigt wird. Ein Kapitel und ein Link im Buch führen zu einer entspannten Atemübung, die helfen kann, innere Ruhe zu finden und einen liebevollen Blick zu entwickeln. Sie wurde mitverfasst und eingesprochen von der Schauspielerin und Alexander-Technik-Lehrerin Katrin Kluge. Ein Ratgeber, der berührt durch seine klaren Worte, seine Tiefe, seine Menschlichkeit, sein echtes Mitgefühl und die spürbare Zuneigung für Menschen in Not.
Menschen brauchen andere Menschen, um erfüllt leben und gut sterben zu können. Und wir brauchen eine besondere innere Haltung, die es ermöglicht, vielstimmige Gedanken, Emotionen und Stimmen in uns wahrnehmen z
...show allu können. Carlo Leget nennt sie: den »inneren Raum«. Basierend auf den Erkenntnissen der modernen Palliativversorgung und inspiriert von der mittelalterlichen Ars moriendi, die Kunst des Sterbens, bietet der »innere Raum« eine Orientierung für die Auseinandersetzung mit Leben, Sterben und Tod in unserer hochtechnisierten und komplexen Kultur. Wer bin ich und was will ich wirklich? Wie gehe ich mit Leiden um? Wie verabschiede ich mich? Wie schaue ich auf mein Leben zurück? Worauf kann ich hoffen? Anhand dieser fünf existenziellen Fragen nimmt Carlo Leget seine Leser*innen mit auf eine spannende Gedankenreise, deren Ziel nicht nur ein guter Tod, sondern auch ein erfülltes Leben ist. Anregend für alle, die sich persönlich mit den Fragen des Lebensendes auseinandersetzen, und hilfreich für jene, die Sterbende begleiten.
Mein Kind, Onkel Helmut ist gestern gestorben." Was heißt gestorben, Mama?" lch erzähle dir, was das heißt, wenn jemand gestorben ist." Mit liebevoll gestalteten Bildern und kindgerechten Botschaften gibt di
...show alleses Buch den Kindern Antworten auf die Frage nach dem Tod.
Palliativmedizin und Hospizarbeit haben sich in den vergangenen Jahren in vielfältiger Weise entwickelt. Das hat auch dazu geführt, dass Sterben, Tod und Trauer in der Gesellschaft intensiver wahrgenommen und d
...show alliskutiert werden. In der Begegnung und Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen einschließlich ihres Umfelds sind Themen wie Schmerz, körperliche Symptome, psychosoziale Probleme, Erfahrungen von Leid, Abschied, Tod und Trauer allgegenwärtig. Eine wesentliche Aufgabe der im palliativen und hospizlichen Bereich Tätigen ist der Umgang mit Trauer. Das Handbuch klärt auf über die Möglichkeiten und Grenzen von Trauerbegegnung und Trauerbegleitung und gibt Antworten auf die zahlreichen Fragen zum Phänomen Trauer. Neben der Vermittlung theoretischen Grundwissens zum Verständnis von Trauer werden praktische Wege und Strategien zum Umgang mit Trauer gezeigt wie auch immer wieder auftauchende Fragen von Schuld, Verzweiflung, Sinnsuche und Sehnsucht besprochen.
Wenn für chronisch schwer leidende oder todkranke Menschen der Segen der modernen Medizin zum leidensverlängernden Fluch wird und sie sich wünschen zu sterben, gibt es einen Ausweg: das Sterbefasten, den freiwi
...show alllligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit. Die Autoren informieren umfassend über die notwendige Pflege und gehen detailliert auf die medizinischen, rechtlichen und ethischen Aspekte des Sterbefastens ein. Im Mittelpunkt stehen der Patient, der würdig aus dem Leben scheiden möchte, und die Angehörigen, Pflegenden und Ärzte, die ihn auf diesem schwierigen Weg begleiten. In der 6. Auflage umfassend überarbeitet und auf den aktuellen Stand der Diskussion gebracht, trägt dieses Standardwerk mehr denn je dazu bei, das Thema "Sterbefasten" im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern.
Im Alter von 97 Jahren beschliesst Daniel de Roulets Mutter, mit Hilfe von Exit aus dem Leben zu scheiden. Überrascht und aufgewühlt, beginnt der Sohn in den verbleibenden zwei Wochen, seinem verstorbenen Vater
...show alltäglich zu schreiben. Er erzählt ihm von seinen Besuchen bei der erblindeten Mutter, die ihn bittet vorzulesen, was er gerade schreibt. Er erinnert sich aber auch, wie sein Vater vor ein paar Jahren gestorben ist, als Greis, zuletzt dement. Er erzählt vom Aufwachsen im calvinistischen Pfarrhaus in St-Imier, von den Gästen am Tisch, den Fahrten mit dem Vater zu entfernten Bauernhöfen. Dann wird ein Sterbedatum gefunden, der Tag kommt, die Kinder versammeln sich, und die Freitodbegleiterin von Exit bringt das bittere Getränk, das die Mutter ruhig zu sich nimmt. «Brief an meinen Vater» ist ein sehr berührendes, aktuelles und auch tröstendes Buch, das sich unerschrocken dem Tod zuwendet, indem es von einer unerschrockenen Frau vor dem Tod erzählt.
Abschied nehmen - Wie kann ich mich auf meinen Tod oder den eines Angehörigen vorbereiten? Im Laufe des Lebens nehmen wir Abschied von vielen Dingen. In gewisser Weise üben wir also ständig das Abschiednehmen
...show all. Aber wenn es um den letzten Abschied geht, sind wir doch alle ungeübt und meist hilflos. Das gilt sowohl für unseren eigenen als auch für den Abschied von Menschen, denen wir verbunden sind. Think-Boxen geben keine fertigen Antworten, sondern stellen die richtigen Fragen - bei dieser Box bewusst aus zwei Perspektiven: Was wünsche ich mir, wenn ich an mein eigenes Sterben denke? Wovor habe ich Angst? Und was wünscht sich wohl der Mensch, den ich in seinen letzten Jahren oder auch Tagen begleite? Während Talk-Boxen vor allem gute Gespräche in lockerer Runde anregen, geben Think-Boxen Impulse zur Selbstreflexion. Neben der persönlichen Beschäftigung mit einem Thema sind sie auch ein wertvolles Tool für Gespräche im kleinen Kreis, in der Seminar- und Gruppenarbeit oder in Seelsorge und Mentoring. Jede der quadratischen Karten hilft, eigenen Gedanken und Haltungen auf die Spur zu kommen und die Freiheit zu gewinnen, Dinge neu und anders zu betrachten. Die Autorinnen haben ihre langjährigen Erfahrungen aus ihrem beruflichen Hintergrund in die Think-Boxen eingebracht. Entstanden sind keine Mini-Ratgeber in Kartenform, sondern inspirierende Impulskarten, die Mut machen, sich schwierigen Themen "portionsweise" anzunähern.
Kinder fragen klar, offen und ehrlich nach dem Tod. Und genauso muss man ihnen auch antworten. Das ist zumindest die Überzeugung von Caitlin Doughty. Die berühmteste Bestatterin der Welt beantwortet in ihrem Bu
...show allch ganz ungeschminkt Fragen von Kindern, die Erwachsene nicht zu stellen wagen. Aber auch sie dürfen dieses kurzweilige, profunde Buch über den Tod lesen - zur Not auch heimlich. Jeden Tag erhält Caitlin Doughty Dutzende von Fragen über den Tod, und die besten kommen von Kindern. Sieht man ein weißes Licht, wenn man stirbt? Kann mein Körper noch sprechen, wenn ich tot bin? Was passiert mit einem toten Astronauten im Weltraum? In ihrem unnachahmlich lockeren, immer respektvollen Ton beantwortet die Bestatterin 34 kluge Fragen ihrer jüngsten Fans und bietet so nicht nur Kindern einen Blick hinter den schwarzen Vorhang aus Tabus und Verdruckstheiten. Sie erklärt, was passiert, wenn man stirbt, wie die geliebten Haustiere mit der Leiche ihres Menschen umgehen und was mit unseren gestorbenen Liebsten passiert, wenn man sie aufbahrt, verbrennt, beerdigt oder im Weltraum verliert. Ein hilfreicher Türöffner für alle, die mit Kindern (oder mit sich selbst) ganz unverkrampft über den Tod reden wollen.