Nach dem Tod des Partners sind Eltern alleinerziehend wider Willen. Neben der eigenen Trauer um den geliebten Menschen sind sie mit den Reaktionen ihrer Kinder auf den Verlust eines Elternteils beschäftigt und
...show allnicht selten damit belastet. Woran erkenne ich, ob meine Kinder Hilfe brauchen?, ist eine häufig gestellte Frage von Eltern. Aufbauend auf dem Konzept von Reflective Parenting und mentalisierungsbasierter Paar- und Familientherapie werden praktische Vorgehensweisen aufgezeigt und erklärt, die verwitweten Eltern helfen, die Entwicklung ihres Kindes/ihrer Kinder auch in dieser schwierigen Lebenssituation zu verstehen und zu fördern. Damit werden lebendige, nahe Beziehungen in Familien in diesen traurigen Lebensumständen ermöglicht und die Resilienz von Familien wird gestärkt.
Wie verkraften Eltern die plötzliche schwere Krankheit und in einigen Fällen den Tod des eigenen Kindes? Wie erleben betroffene Kinder selbst, ihre Geschwister und Angehörige die neue Situation? Die Familien st
...show allehen häufig vor einer extremen psychischen sowie physischen Belastung. Doch neben aller Verzweiflung, Trauer und Hilflosigkeit, die die Betroffenen plötzlich erleben, bestimmen auch viel Freude, Hoffnung und eine unglaubliche Stärke ihren Alltag.Durch das Kinderhospiz Berliner Herz besteht seit vielen Jahren ein intensiver Kontakt zu betroffenen Familien. Es ist eine deutschlandweit einzigartige Einrichtung, in der unheilbar kranke Kinder und deren Familie einen Ort der Unterstützung finden. Das Buch will diesen Familien mehr Gehör verschaffen. Familien, Angehörige, Experten und Ehrenamtliche geben dabei einen tiefen und persönlichen Einblick in ihr Leben mit einem schwer kranken Kind.
Adelheid von Herz ist seit mehr als 25 Jahren in der palliativen Pflege tätig. Ab 2002 hat sie in der Zeitschrift Dr. med. Mabuse Beiträge aus der Perspektive ihrer beruflichen Praxis veröffentlicht. Diese Arti
...show allkel sind immer noch aktuell. Sie berichten über die alltäglichen Herausforderungen der Pflege schwer kranker Menschen, Erfahrungen des Scheiterns und der Entschlossenheit, dennoch einen gangbaren Weg zu finden. Ein immer wiederkehrendes Thema ist die ständige Konfrontation mit Grenzen und die Auseinandersetzung mit diesen. Im Fokus stehen die Entwicklung neuer Perspektiven und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, um hautnah beim hinfälligen Menschen zu bleiben und der beruflichen Aufgabe nachzukommen, ohne dabei selbst krank zu werden.
Der führende Trauerexperte Roland Kachler hat nach dem Unfalltod seines 16-jährigen Sohnes einen neuen Weg der Trauerbewältigung gesucht und gefunden. Statt den Verstorbenen »loszulassen«, zielt die Methode des
...show allAutors darauf, die Liebe für den Verstorbenen so zu bewahren, dass eine liebevolle innere Beziehung entstehen kann und auch wieder Glück erlebt werden darf. Die praktischen Übungen, Hinweise und Tipps am Ende jedes Kapitels helfen, diesen neuen Weg zu gehen. Roland Kachler hat sein seit vielen Jahren erfolgreiches Buch aktualisiert und neu bearbeitet. »Der Tod beendet das Leben, aber nicht die Liebe! Die Trauer zeigt, wie sehr wir den Verstorbenen liebten und immer noch lieben. Die Trauer will, dass die Liebe weitergeht - über den Tod des geliebten Menschen hinaus. Nicht zum Loslassen, sondern zum Lieben will dieses Buch ermutigen und begleiten. Der Verstorbene bleibt eine wichtige, geliebte Person im Leben des Hinterbliebenen. Dabei wissen Trauernde sehr genau, dass die Liebe eine neue Ausdrucksweise braucht. Die Trauer ist das Gefühl, das uns hilft, eine neue Beziehung zum Verstorbenen zu finden. Sie wandelt die bisherige Weise des Liebens in eine neue, in eine innere Liebe. Ich möchte Sie als Leserin und Leser unterstützen, eine andere, aber nicht weniger intensive Beziehung zu Ihrem verstorbenen geliebten Menschen zu finden.Ich möchte Ihnen in diesem Buch Anregungen, konkrete Hilfestellungen und Übungen anbieten, wie Sie Ihre Liebe zu ihrem Verstorbenen weiterleben können.« (Roland Kachler)
Wie geht es Menschen, die wissen, dass sie bald sterben werden? Angst vor Schmerzen und vor einem würdelosen Dahinsiechen sind häufige Befürchtungen. Aber welche Erinnerungen werden wach? Welche Gedanken, Frage
...show alln, Hoffnungen bleiben? Die Klinikseelsorgerinnen Christiane Bindseil und Karin Lackus erleben bei ihrer Arbeit auf unterschiedlichen Stationen, wie viel Wertvolles, Klärendes, Heilsames und Heiteres neben allem Schweren und Schmerzhaften in der letzten Lebensphase liegen kann. Sie nehmen entschieden Partei für das Leben vor dem Sterben.
Für todkranke Menschen ist er weitaus mehr als nur ein tierischer Seelentröster: Der Golden- Retriever-Rüde Quedo schenkt Menschen am Ende ihres Lebens noch einmal unvergessliche Momente. Der ausgebildete Thera
...show allpiehund und sein Herrchen Stefan Knobel besuchen behinderte, alte und todgeweihte Menschen und erzielen mit ihrer tiergestützten Therapie nachweisbare medizinische Erfolge. Dass ein Hospiz nicht nur ein Ort der Trauer sein muss, sondern dort auch Freude herrschen darf, stellt der Düsseldorfer Stefan Knobel in seinem ebenso einfühlsamen wie informativen Buch unter Beweis.
Der Verlust einer nahestehenden Person oder eines Intimpartners hat unmittelbar starke Auswirkungen auf die Lebensumstände. Er fordert eine hohe Anpassungsleistung und kann zu einer chronischen psychischen Stör
...show allung führen. Andererseits verkomplizieren bereits existierende Probleme den Trauerprozess und können die bestehenden Störungen intensivieren. Der Band fasst die wichtigsten Befunde der Trauerforschung zusammen und erläutert das Vorgehen bei der Therapie einer komplizierten Trauerreaktion. Dieser Leitfaden richtet sich primär an Therapeuten und andere Fachkräfte, die mit trauernden Menschen konfrontiert werden. Er erläutert anhand von Beispielen das klärungs- und bewältigungs- orientierte Vorgehen. Zudem geht er auf die Bedeutung der Ressourcen- und Problemaktivierung ein, um die mit dem Verlust verbundenen Gefühle verarbeiten zu können. Die Neuauflage des Bandes greift aktuelle Forschungsergebnisse auf und berücksichtigt die neuen Diagnosemöglichkeiten beim Vorliegen einer komplizierten Trauer. Praxisorientiert wird aufgezeigt, wie die Behandlung von begleitenden Symptomen individuell angepasst und die Unterstützung bei der Verarbeitung des schweren Verlustes erfolgen kann.
Trauerbegleitung ist ein wichtiges Element im regionalen Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk. Sie benötigt qualifizierte Menschen, die verantwortungsvoll, sensibel und mit Fachwissen diese Aufgabe übernehm
...show allen und sich den individuellen Bedürfnissen Trauernder stellen. Eine spezielle Herausforderung an Hospizdienste stellen trauernde Kinder und Jugendliche. Die erforderliche Qualifizierung und die notwendigen Kompetenzen werden umfassend dargestellt. Durch die Bearbeitung der Fragen zu Vorüberlegungen, Rahmenbedingungen und Darstellung möglicher Trauerangebote können Einrichtungen ein abgestimmtes Vorgehen für sich (weiter)entwickeln. Der Band stellt die Grundlagen vor und motiviert, sich mit Trauerangeboten auseinanderzusetzen. Praktische Tipps für Lehrer und Arbeitskollegen runden den Band ab.
In Deutschland stehen ungefähr 850.000 Menschen unmittelbar an ihrem Lebensende. Mit Abstand die häufigsten Todesursachen sind chronische und unheilbare Erkrankungen. Die psychischen Prozesse beim Sterben sind
...show allin besonderer Weise individuell, da bisherige biografische Erfahrungen, Persönlichkeitsmerkmale und Gewohnheiten darin münden. Zudem wird der Sterbeprozess durch den sozialen Kontext, durch familiäre oder medizinisch-institutionelle Bedingungen beeinflusst. Der Band gibt einen Überblick über die Rahmenbedingungen, gesetzlichen Bestimmungen sowie über diagnostische und interventive Möglichkeiten der Begleitung von Menschen am Lebensende und in der Sterbephase. Der Band liefert zunächst grundlegende Informationen zum Thema Tod und Sterben und beschreibt Belastungsfaktoren, die mit dem Lebensende, dem Sterben und dem Tod verbunden sind. Ausführlich werden hilfreiche therapeutische Strategien aus den Bereichen der Psychotherapie, Psychoonkologie, Palliative Care, Philosophie und Ethik beschrieben. Es wird u.a. auf Interventionen bei Todesangst und bei Schmerzen, auf Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensqualität der Patienten, auf die Kommunikation mit Sterbenden, auf Methoden des Lebensrückblicks sowie auf die Unterstützung von Angehörigen eingegangen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Voraussetzungen für ein 'gutes' Sterben und auf dem Umgang mit existenziellen Ängsten, Isolations- und Sinnlosigkeitsgefühlen sowie depressiven Symptomen und Suizidwünschen Auflage bei der Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit und dem Sterben.
Blätterbare Leseprobe:Schwerpunkt: Berührung- Bindung durch Berührung – und ihre Bedeutung am Lebensanfang (Mechthild Deyringer) - Heilende Hände. Wie Berührung Arzt und Patienten hilft (Robin Youngson) - „Wie
...show allein gemeinsamer Tanz“. Berührung und Bewegung in der Pflege (Maren Asmussen) - Begreifende Pflege. Eine andere Art von Erfahrungsbericht (Adelheid von Herz) - Achtsame Berührung. Heilsames Potenzial für die letzte Lebensphase (Rebekka Hofmann) - Berührung. Bücher zum WeiterlesenAußerdem:- Offene Besuchszeiten – Pro: Angehörige sollten willkommen sein (Andrea Schiff) Contra: Im Klinikalltag sind Regeln notwendig (Naseer Khan) - Eine Zwischenbilanz. 15 Jahre Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (Ann-Kathrin Roeske) - Fehlverteilung von Arztsitzen. AOK-Institut sieht keinen Ärztemangel (Wolfgang Wagner) - Das gesundheitspolitische Lexikon: PsychVVG (Thomas Böhm) - Voneinander lernen – trotz Demenz. Ein Perspektivwechsel für mehr Miteinander (Ulrich Fey) - Ende der „Goldgräberstimmung“? Referentenentwurf soll Preis-Poker der Pharmahersteller unterbinden (Gerd Glaeske) - Hebammen an Schulen. Aufklärungsunterricht mit Win-win-Effekt (Susanne Kneifel) - PraenaTest macht Kasse. Mögliche Leistungsausweitung durch den G-BA (Oliver Tolmein) - Gesundheit anderswo: Was bleibt von Obamacare? US-Ärzteverbände und ihre Interessen im Wahljahr 2016 (Eckardt Johanning) - Das Laufwerk. Ein Fallbericht aus der Psychiatrie (Olga Kogan-Goloborodko) - Besser reich und gesund als arm und krank (Karin Ceballos Betancur)
Karen Nolte rekonstruiert die sozialen und gesellschaftlichen Umstände des Sterbens im protestantischen Milieu des 19. Jahrhunderts. Dabei betrachtet sie sowohl die medizinische Seite anhand ärztlicher Fallberi
...show allchte, wie auch die Perspektive der Patienten und ihrer Angehörigen durch Selbstzeugnisse aus der Armen- und Krankenpflege. Auf dieser Basis untersucht Nolte, ob Ärzte nicht schon vor der naturwissenschaftlichen Wende über kurative Ansätze statt rein palliativer Methoden zur Behandlung von Todkranken diskutierten. Wie wirkte sich dies auf das Verhältnis zwischen Sterbenden und ihren Ärzten oder Pflegenden aus? Darüber hinaus werden auch die sozialen Umstände des Sterbens in den Blick genommen: Starben Krebskranke, Schwindsüchtige und Wassersüchtige einsam oder in einer Gemeinschaft von unterstützenden Menschen? Welchen Einfluss hatte ihre soziale Herkunft auf die Art und Weise ihres Sterbens? Welche Rolle spielten Geistliche (noch) am Sterbebett?
In dem vorliegenden Buch beleuchtet der langjährig erfahrene Psychotherapeut und Vorsitzende einer Hospizbewegung, Professor Knud Eike Buchmann, psychologische Aspekte in Bezug auf das eigene Sterben und den ei
...show allgenen Tod. Er geht dabei Fragen nach wie: Wann und wie werde ich sterben? Kann ich mich auf das Sterben vorbereiten? Gibt es das Nichts nach dem Tod und wie lässt sich mit der Trauer umgehen? Professor Buchmann zeigt anhand zahlreicher konkreter Beispiele wie es gelingt, mit einem klaren Konzept und einer bewussten Haltung dem Lebensende gelassen und angstfrei entgegen zu sehen. Das Werk wendet sich an alle, die sich mit dem eigenen Sterben, dem eigenen Tod und der Trauer auseinandersetzen möchten, aber auch an Angehörige und Hinterbliebene.
Hanne Shah und Thomas Weber beraten und unterstützen seit vielen Jahren Trauernde und Traumatisierte sowie die Personen, die Trauernde und Traumatisierte beruflich, ehrenamtlich oder in anderer Funktion begleit
...show allen: Psychologen, Therapeuten, Theologen, Notfallseelsorger, Ersthelfer, Mitarbeiter von Beratungsstellen, Hospiz-Mitarbeiter, aber auch interessierte Freunde und Bekannte von Betroffenen. In ihrem Buch für die ¿Fachleute des Helfens¿ kommen beide Seiten zu Wort: ¿ die ¿außenstehenden¿ Helfer, die zu einem Unglück gerufen werden, sowie Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen und ¿ die Betroffenen und Hinterbliebenen, die nach einem plötzlichen Tod ¿mittendrin¿ stehen. Durch die beiden Blickwinkel sollen die ¿Außenstehenden¿ besser nachspüren können, warum Trauernde und Traumatisierte oft so empfindlich und scheinbar unverständlich reagieren. Und sie sollen für deren ¿normale¿ Hilflosigkeit und die eigenen Ängste im Umgang mit Trauernden und Traumatisierten sensibilisiert werden, denen jeder erfahrene Praktiker immer wieder begegnet.
Palliative Pflege ist angesichts der gestiegenen Zahl von Krebs-Neuerkrankungen, einer älter werdenden Gesellschaft, aber auch aufgrund der sich ständig erweiternden therapeutischen Möglichkeiten ein aktuelles
...show allund herausforderndes Thema. Für diese qualitative Studie befragte die Autorin PalliativpatientInnen, wie sie ihre Situation wahrnehmen, was sie bewegt, welche Sicht- und Umgangsweisen sowie Bedürfnisse sie haben.Die Arbeit erweitert die theoretische Basis der Pflege. Die gewählte Erhebungsmethode ermöglicht neue Einsichten zur Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase. Das von der Autorin entwickelte Konzept hilft Personen, die mit der Betreuung Schwerstkranker beauftragt sind, die Lebensäußerungen dieser Menschen besser zu verstehen und eine bedarfsgerechte Begleitung anzubieten.
Wie können BegleiterInnen die Lebensqualität sterbender Menschen spirituell unterstützen? Um Sterbenden nahe zu sein, sie besser zu verstehen und ein tragendes Umfeld zu schaffen, ist es hilfreich, das bisher g
...show allelebte Leben gemeinsam zu betrachten, um seine individuelle Bedeutung und Tiefe zu erschließen. Die Lebensweise des sterbenden Menschen verdichtet sich und strebt nach Vollendung. Wie eine Person mit ihrem Schicksal jetzt umgeht, hängt von individuellen Erfahrungen und Lebensgewohnheiten ab, die im früheren Leben Halt und Sinn gegeben haben. Deshalb wird im Buch zwischen ethischen, christlichen und meditativen Lebensorientierungen unterschieden. Das Handbuch gibt dazu eine Fülle praktischer Hinweise und Beispiele. Der erste Teil wendet sich an Menschen, die ihr Leben ausschließlich an ethischen Werten ausrichten ("religiöse Atheisten", wie Einstein einmal sagte). Teil II bezieht den christlichen Glauben und dessen Lebensweise in die Sterbebegleitung mit ein. Teil III richtet sich an Menschen, die den Zen-Weg gehen oder eine ähnliche Meditationsform praktizieren. Für Professionelle in der Palliativmedizin ist das Buch eine praktische Handreichung zum Pflege-Qualitätsmanagement.
»Eine Pionierarbeit der Sterbeforschung und ein Fundus an Material, um Menschen im Sterbeprozess besser zu verstehen und zu begleiten.« Prof. Pim van Lommel, Kardiologe, Autor »Endloses Bewusstsein« Was kommt a
...show alluf uns zu, wenn wir die letzte Schwelle überschreiten? Was erfahren Sterbende, und was können wir von ihnen lernen? Monika Renz fasst ihre Erfahrungen und Einsichten aus 17 Jahren der Sterbebegleitung zusammen: klar, sensibel und überraschend. Nicht nur für Menschen, die begleiten, sondern für jeden: ein Lehrbuch über die Kunst zu leben.
Die AutorInnen befassen sich mit dem Hospiz als einer Versorgungsform, in der sich überlebende Begleiter und sterbende Patienten begegnen und unterstützen. Das Hospiz steht für die Einsicht, dass das Sterben zu
...show allm Leben gehört und dass Menschen am Lebensende zu uns gehören! Die Entstehung einer modernen Palliativmedizin hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass es in Deutschland zu einer Ergänzung von Konzepten der Hospizversorgung und der Palliativmedizin gekommen ist.
Die meisten Menschen in Deutschland sterben in Institutionen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen, wo die Personalsituation oft angespannt ist. Damit Patienten und Bewohner in Würde und Geborgenheit ihr Lebense
...show allnde erleben können, unterstützen zahlreiche ehrenamtliche Sterbebegleiter/-innen die hauptamtlich Tätigen. Die Ehrenamtlichen bringen durch ihre Zeit, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Ruhe, Gelassenheit und Offenheit Erleichterung in den Alltag und speziell in die Situation Sterbender.Dieses Handbuch bereitet auf die ehrenamtliche Sterbebegleitung professionell vor. Dabei steht die Entwicklung einer inneren Haltung der Achtsamkeit und Wertschätzung sterbenden Menschen und ihren Angehörigen gegenüber im Mittelpunkt. In der Auseinandersetzung mit eigenen Verlusten und dem Sterben lernen die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer, die Bedürfnisse von Menschen in ihrer letzten Lebensphase sensibel wahrzunehmen und die Beziehung zu ihnen individuell und angemessen zu gestalten.Themen sind:eigene Abschieds- und Grenzerfahrungen,Schulung der Wahrnehmung,Kommunikation mit schwersterkrankten Menschen/Gesprächsführung,Trauer,eigene Motivation für den Dienst,Psychohygiene. Dieses Handbuch »Ehrenamtliche Sterbebegleitung« umfasst neben einer Einführung in die einzelnen thematischen Bereiche zahlreiche Übungsmodule mit genauen Beschreibungen.In der E-Book-Ausgabe (978-3-647-40192-8) gibt es ausdruckbare Arbeitsblätter und beschreib- und speicherbare Übungen.Möchten Sie zusätzlich zur Print-Ausgabe nur die Arbeitsblätter und Übungen in digitaler Form, können Sie diese als separaten Download erwerben.
Ein geliebter Mensch ist gestorben. Der Tod begegnet uns in seiner Endgültigkeit. Schmerz, Einsamkeit, Tränen, Verzweiflung, Fragen. Der Weg der Trauer beginnt. Dieses Trauerbuch gliedert sich in drei hilfrei
...show allche Teile. Wer das Wesen, den Sinn, die Phasen und die Probleme der Trauer verstehen möchte, sollte zuerst den ersten und zweiten Teil von Hans-Arved Willberg lesen. Im dritten Teil schreibt Cornelia Gorenflo aus ihrem ganz persönlichem Erleben. Ihr Mann stirbt an Krebs. Plötzlich ist sie allein mit fünf Kindern. Voller Gefühle gibt sie ihrem Schmerz und ihrer Verzweiflung Raum. Sie geht den Weg der Trauer zum Neuanfang.
Wenn ein Mensch stirbt, bleiben trauernde Angehörige und Freunde zurück. In geriatrischen oder anderen Pflegeeinrichtungen sind auch Mitbewohner und betreuende Pflegekräfte vom Verlust langjährig nahestehender
...show allMenschen betroffen. Trauernde Kinder oder Eltern, die ein Kind, Bruder oder Schwester verloren haben, sind in ganz besonderer Weise mit der überwältigenden, oft auch tabuisierten Emotion konfrontiert, der das Umfeld oft hilflos gegenübersteht. Dieses Buch bietet im einführenden Teil allgemeine Informationen zum Thema Trauer und Trauerarbeit. Im Praxisteil werden viele praxisnahe Beispiele für einen empathischen und lebensnahen Umgang mit der Trauer verschiedener Personengruppen in unterschiedlichen Settings aufgezeigt. Kranken- und Altenpflegekräfte, Sozialarbeiter, Pädagogen, Psychologen, Personen in Kriseninterventionsteams und Seelsorge usw. finden Anregungen, wie sie Angehörige und andere Bezugspersonen eines Verstorbenen aktiv begleiten und in ihrer Trauer empathisch unterstützen können.
Aktive Sterbehilfe schadet der Selbstbestimmung von Kranken und Behinderten mehr als sie nutzt. In den Niederlanden hat sie zu einem gesellschaftlichen Klima geführt, in dem der Lebenswert von Kranken und Behin
...show allderten offen infrage gestellt werden kann.Gerbert van Loenen zeigt, warum: Er erläutert die historischen Debatten zur Legalisierung aktiver Sterbehilfe in den Niederlanden und spricht über die Unmöglichkeit, sie auf einwilligungsfähige Patienten zu beschränken. Er analysiert die nachgewiesenen Fälle unverlangter Sterbehilfe, etwa bei Neugeborenen, und zeigt, dass niederländische Ärzte und Angehörige besonders rasch an der Sinnhaftigkeit lebensrettender Maßnahmen zweifeln.Differenziert und am konkreten Beispiel belegt sein Buch, dass die Sterbehilfepraxis der Niederlande auf Abwege geführt hat – und dass andere Länder diese Erfahrung beherzigen müssen.„Bei der Legalisierung der Sterbehilfe haben Gegner vor einem ‚Dammbruch‘ gewarnt: Sobald wir akzeptieren, dass Menschen, die darum bitten, von Ihrem Arzt getötet werden, werden wir bald auch das Leben von Menschen beenden, die nicht darum gebeten haben. In jedem Fall wird ein Menschenleben an Wert verlieren. Vor allem eines, das nicht unseren perfektionistischen Ansprüchen genügt.Die Begriffe ‚Dammbruch‘ und ‚schiefe Ebene‘ werden aber von vielen missbraucht: Von den Niederländern, die alles, was in ihrem Land passiert, blind verteidigen, und von den fanatischen Kritikern. Beide Gruppen tun so, als ob ‚schiefe Ebene‘ bedeutet, dass wer am Montag die Sterbehilfe zulässt, am Dienstag Dr. Mengele ins Haus holt. Diese Übertreibung ist im Interesse beider Gruppen. Die Kritiker können die Sterbehilfepraxis der Niederlande als nazistisch skandalisieren. Den Befürwortern fällt es besonders leicht, eine solche Übertreibung ins Lächerliche zu ziehen. Diesem Buch geht es nicht um den Skandal und nicht um Übertreibung. ‚Schiefe Ebene‘ bedeutet hier lediglich, dass ein Schritt den Nächsten erleichtert. Und das scheint tatsäch
Sterben dürfen - die Streitschrift eines ArztesDie Würde des Menschen muss auch bei unheilbar kranken und alten Menschen respektiert werden. Viel zu oft allerdings setzen sich Ärzte über den Willen ihrer Patien
...show allten hinweg, tun alles, was medizinisch und technisch möglich ist, und tragen so eher zur qualvollen Sterbeverzögerung als zur sinnvollen Lebensverlängerung bei. Aber Lebensverlängerung, so Michael de Ridder, darf nicht zum Selbstzweck werden. Ein leidenschaftliches Plädoyer für Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende. Der medizinische Fortschritt der letzten Jahrzehnte hilft zahllosen Patienten, verschafft Heilung oder zumindest Linderung, rettet und verlängert Leben. Gleichzeitig hat die Hochleistungsmedizin, wie sie in unseren Krankenhäusern praktiziert wird, aber auch ihre Schattenseiten. Michael de Ridder, seit über dreißig Jahren an verschiedenen Kliniken als Internist, Rettungs- und Intensivmediziner tätig, plädiert dafür, Sterben wieder als Teil des Lebens wahrzunehmen und anzuerkennen. Er richtet sich damit nicht zuletzt an die eigene Zunft. Vielfach verstehen sich Ärzte in einer medizinisch-technischen Krankenhauswelt, in der alles möglich scheint, ausschließlich als Heilende. Was aber, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist? Wenn ein Patient »austherapiert« ist, wie es im Fachjargon heißt? Statt Todkranke um jeden Preis am Leben zu erhalten, müssen Mediziner lernen, in aussichtslosen Situationen ein friedliches Sterben zu ermöglichen. Gerade hier, so de Ridder, sind Ärzte gefragt, als Begleiter und Fürsorger.
Ethische, historische, rechtliche und berufspolitische Perspektiven eines (nicht) geführten Diskurses.Angesichts der aktuellen Diskussion um die Verbindlichkeit autonomer Willensäußerungen am Lebensende wird de
...show allr Frage nachgegangen, welche Rolle die Pflege im öffentlichen Diskurs um das selbstbestimmte Sterben einnimmt. Pflegende begleiten Sterbende, beraten und beeinflussen ärztliche Entscheidungen und bleiben dennoch im gesellschaftspolitischen Diskurs zu Sterbehilfe und Sterbebegleitung mit ihren Positionen weitgehend unsichtbar.Das vorliegende Buch untersucht das schwierige Verhältnis der Pflege zu ethischen Fragen am Lebensende aus historischer, berufsethischer und berufspolitischer Perspektive und berücksichtigt dabei auch die Erfahrungen der Pflege in den Niederlanden.