Endlich: Konkrete Strategien für die Therapie von Patienten mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung.In der psychotherapeutischen und psychiatrischen Praxis werden häufig Patienten mit narzisstischer Persönlic
...show allhkeitsstörung (NPS) behandelt, die sich wegen anderer psychischer Beschwerden wie z.B. Depression, Angst- oder Suchterkrankungen vorgestellt haben. Meist bringen diese Patienten eine geringe Motivation zur Veränderung ihrer eigentlichen Problematik mit und lassen ihre narzisstische Beziehungsgestaltung in die therapeutische Beziehung einfließen. Entsprechend stellt die Behandlung dieser Patienten eine große fachliche und persönliche Herausforderung dar.Für eine erfolgreiche Psychotherapie bedarf es eines Ansatzes, der die vielgestaltigen Probleme dieser Patienten ausreichend berücksichtigt. Claas-Hinrich Lammers stellt mit diesem Werk erstmalig einen auf NPS zugeschnittenen verhaltenstherapeutischen Leitfaden zur Verfügung, der folgende essenzielle Punkte beinhaltet:- Strategien zur therapeutischen Beziehungsgestaltung u.a. auch im Sinne des Übertragungskonzeptes- Klärung und Bearbeitung einer doppelten Selbstwertregulation- Kognitiv-verhaltenstherapeutische Strategien zur Korrektur dysfunktionaler Kognitionen und Grundannahmen- Emotionsregulatorische Ansätze (z.B. im Sinne emotionaler Schemata, insbesondere Umgang mit Scham, Ärger und Wut)- Arbeit an adaptiven, jedoch vermiedenen Bedürfnissen wie nach Zugehörigkeit und Akzeptanz, Ruhe und Sinnhaftigkeit- Training interaktioneller und prosozialer FähigkeitenKEYWORDS: Narzissmus, Narzisstische Persönlichkeitsstörung, Doppelte Selbstwertregulation, Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Therapeutische Beziehungsgestaltung, Integratives Therapiekonzept
Wenn Gespenster ausziehen - TP bei Kindern und JugendlichenDie Behandlung psychischer Probleme bei Kindern und Jugendlichen erfordert ein besonders behutsames Vorgehen des Therapeuten. Dabei erweist sich die ti
...show allefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) als äußerst wirksame Methode. Den Autoren dieses Buches ist es gelungen, das in der Erwachsenentherapie bereits seit Jahrzehnten etablierte Verfahren auf die speziellen Bedürfnisse der jüngeren Patientengruppe auszurichten.Falldarstellungen aus unterschiedlichen Altersgruppen verdeutlichen, wie sich eine tiefenpsychologisch fundierte Langzeitbehandlung bei Kindern und Jugendlichen gestalten lässt. In der zweiten Auflage wurden sie um eine zusätzliche aufschlussreiche Kasuistik aus der Jugendpsychotherapie ergänzt - stets den erfolgreichen Ansatz fortführend, die spezifischen und bewährten Interventionen und Techniken der TP bei Erwachsenen auf den besonderen Bedarf von jungen Patientinnen und Patienten abzustimmen.Das Buch richtet sich an angehende und ausgebildete Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten des tiefenpsychologischen und psychoanalytischen Verfahrens sowie an alle Personen, die sich einen Überblick über tiefenpsychologisch fundierte Behandlungsmethoden und -techniken bei verschiedenen Störungen im Kindes- und Jugendalter verschaffen möchten.KEYWORDS: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Kinder und Jugendliche, Fallberichte, Kasuistiken, Kinder- und Jugendlichentherapie, KJP, psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter, Adoleszenzpsychotherapie
Das liegt in der Familie! Die Ahnen und ihre Erben in der Psychotherapie.Sind Trauma und Triumph unserer Vorfahren tatsächlich bedeutsam für unser aktuelles Handeln und Denken? Der Einfluss der Ahnen auf das ei
...show allgene Leben bzw. das der Patienten tritt mehr und mehr in den Fokus der modernen Psychotherapie. Das Bewusstsein dafür wächst, dass Erfahrungen, Einstellungen und Emotionen in einer Familie oft über Generationen hinweg weitergegeben werden.Der Psychiater und Psychotherapeut Teuschel widmet sich den großen Familienthemen wie Erwartungen, (un)bewussten Regeln, Tabus, Geheimnissen und Legenden. Er verdeutlicht, wie Gefühlszustände wie Scham und seelischer Schmerz an die Nachkommen weitergegeben werden und wie uns die familiäre Kommunikationsfähigkeit ein Leben lang prägt. Erstmalig steht dabei nicht allein die belastende Komponente des emotionalen Vermächtnisses im Fokus. Teuschel beleuchtet dieses Erbe aus den unterschiedlichen Perspektiven von Psychologie, Biologie, Medizin, aber auch unter Einbezug des tradierten Wissens u.a. "primitiver" Naturvölker. Hierdurch öffnet er den Blick für die Chancen des "Ahnen-Faktors": Wie kann er in Therapie und Selbsterfahrung nutzbringend erschlossen werden, und welche Methoden eignen sich hierfür? Ein wichtiges Werk zur Mehrgenerationen-Perspektive als Schlüssel zu einer erfolgreichen Therapie.KEYWORDS: Epigenetik, Transgenerationalität, transgenerational, Vorfahren, Ahnen, Familie, Familiengeschichte, Einfluss Familie, psychisches Erbe, transgenerationales Familienerbe, Mehrgenerationenperspektive, Generationen Psychotherapie, Genogramm
Dieses Buch beleuchtet das Thema Achtsamkeit zum ersten Mal aus der Perspektive der Wirkfaktoren, sodass Psychotherapeuten aller Schulen davon profitieren können. Sowohl in der psychodynamischen, der verhaltens
...show alltherapeutischen, der systemischen als auch in der humanistischen Tradition können einzelne Elemente der Achtsamkeit zur Wirksamkeit der Psychotherapie beitrage. Die Autoren benennen sieben konkrete Wirkfaktoren der Achtsamkeit und zeigen, wie diese in achtsamkeitsbasierten Verfahren - aber implizit auch in anderen Ansätzen - mit unterschiedlichen Schwerpunkten umgesetzt und bei verschiedenen Störungsbildern wirksam werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Beschreibung der Hakomi-Methode. In dieser psychodynamischen Einzeltherapie durchdringt die Achtsamkeit die therapeutische Beziehung, die Haltung des Therapeuten, seine Gesprächsführung und Wortwahl bis in jede Intervention. Einblicke in einen idealtypischen Therapieverlauf, Fallbeispiele und Übungen zu methodisch-technischen Aspekten veranschaulichen lebendig diese besondere Umsetzungsweise der Achtsamkeit.
Wie ein Hund die Psychotherapie bereichern kannDieses erprobte und schulenübergreifende Konzept zeigt einen neuen Weg, wie ein Hund gewinnbringend in die psychotherapeutische Praxis eingebunden werden kann.Die
...show allFähigkeit des Hundes, mit Menschen zu interagieren, eröffnet dem Psychotherapeuten die Möglichkeit, ein therapeutisches Setting zu gestalten, in dem tiefe Beziehungsmuster des Patienten sichtbar und bearbeitbar werden. Den theoretischen Hintergrund bilden die moderne Säuglings- und Bindungsforschung, sowie Embodiment, Triangulierung und Mentalisierung.Zahlreiche Falldarstellungen verdeutlichen die Grundlagen inklusive der therapeutischen Haltung sowie das konkrete praktische Vorgehen.Der Autor lässt an seiner langjährigen Erfahrung teilhaben und zeigt praxiserprobte erfolgreiche Interventionsmöglichkeiten. Das Buch ermutigt, die eigene psychotherapeutische Praxis durch die Integration eines Hundes zu vertiefen.Keywords: Hundegestützte Psychotherapie, Tiergestützte Psychotherapie, tiefenpsychologische Therapie, Embodiment, Mentalisierung, Triangulierung
Professionelles Beraten in der PraxisPränataldiagnostik (PND) ist zu einem zentralen Bestandteil der Schwangerenvorsorge geworden. Das Ergebnis der vorgeburtlichen Untersuchungen stellt manche Eltern jedoch vor
...show allschwere Entscheidungen - die oft mit starken psychischen Belastungen einhergehen.Die psychosoziale Beratung kann hier wertvolle Hilfe leisten und die werdenden Eltern vor, während und nach der PND in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen.Mit diesem Werk ist den erfahrenen Autorinnen ein exzellenter Leitfaden für eine qualifizierte Beratung gelungen. Er bietet praxisorientierte Grundlagen für alle Professionen, die eine Beratungstätigkeit durchführen und optimieren wollen.
Das sonderbare Arrangement einer psychoanalytischen Sitzung im Sprechzimmer des Analytikers gibt Rätsel auf. Der Analytiker sitzt auf einem Stuhl, ungesehen von dem abgewandt auf einer Couch liegenden Patienten
...show all. So ist es seit Freud, obwohl diese Gepflogenheit wie der Autor zeigt stärker in der Kulturgeschichte des Liegens wurzelt als in empirischer Forschung. Kravis, selbst praktizierender Analytiker, weist nach, dass die Tradition des Sprechens im Liegen nicht etwa von Freud begründet wurde, sondern zurückreicht bis ins antike Griechenland, wo die Teilnehmer am symposion (einer Zusammenkunft von Männern der Oberschicht zu philosophischen Gesprächen und Weingenuss) auf Couchen lagen, beziehungsweise bis zum römischen convivium (einem Bankett, bei dem Männer wie auch Frauen zurückgelehnt speisten). Vom Bett über die Bank, die Polsterbank, die Chaiselongue zum Sofa: Kravis erzählt, wie die Couch zum Symbol der Selbsterkenntnis und Selbstbesinnung, aber auch zu einem Ort des Vergnügens, der Intimität, der Transgression und der Heilung wurde. Dabei schöpft der Autor aus vielfältigen Quellen: der Geschichte der Medizin, der Mode und der Inneneinrichtung - von antiken Grabstätten über historisches Mobiliar bis zu frühen Fotografien. Zudem liefert er eine bemerkenswerte Fülle von Abbildungen: Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Illustrationen, Cartoons und Werbeanzeigen. Und er zeigt überzeugend, dass die Couch - trotz der Ambivalenz heutiger Psychoanalytiker, die dieses Möbelstück teilweise für "infantilisierend" halten - weiterhin das Sinnbild eines Narrativs der Selbstfindung ist. Das Sprechen im Liegen symbolisiert die Behauptung eigenen Denkens in Gegenwart einer anderen Person.
'Nur alle 10 bis 15 Jahre erscheint ein Buch, das so innovativ ist wie dieses.' Martin Dornes'Das neue Fonagy-Buch wird ein neuer Daniel Stern!' Lotte Köhler Dieses Buch ist eine groß angelegte Synthese, in de
...show allr es um das spannungsreiche Gegen- und Miteinander der Psychoanalyse und der Bindungstheorie geht. Es gelingt, eine Brücke zwischen den beiden Disziplinen zu schlagen, indem die Autoren das Bindungskonzept neu beleuchten. Es geht nicht mehr nur um die Herstellung von Bindung an sich, sondern darum, das Kind durch sichere Beziehungen der Art auszustatten, daß es das Verstehen mentaler Zustände im Anderen und im Selbst entwickelt. Das Konzept der Mentalisierung wird so zum zentralen Punkt für das menschliche Funktionieren im sozialen Umfeld.Unter Mentalisierung wird die Fähigkeit verstanden, auf das Verhalten eines anderen Menschen - angemessen - zu reagieren. Vereinfacht ausgedrückt befähigt Mentalisierung also, anderer Leute Gedanken und Gefühle zu 'lesen'. Diese Fähigkeit entwickelt sich beim Säugling dann, wenn die Mutter seine Affektäußerungen aufnimmt und sie ihm durch ihre Mimik 'widerspiegelt'. Durch diese Spiegelung erkennt das Kind seine eigenen Affekte. Menschen mit schweren Psychopathologien - das hat die Arbeitsgruppe um Fonagy festgestellt - fehlt diese Fähigkeit. Die Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit hängt also von einer funktionierenden Beziehung mit der Mutter ab.
Mit sicherem Tritt und Griff neuen Halt gewinnen Klettern begeistert - und schult viele Fähigkeiten! Auch im therapeutischen und pädagogischen Bereich wird die positive Wirkung des Kletterns auf die Psyche und
...show alldas Miteinander zunehmend genutzt. Stück für Stück können neue Ziele gesetzt und so gedankliche Barrieren überwunden werden. Über konkrete Aufgabenstellungen an der Kletterwand werden Selbstvertrauen und Körperbewusstsein gefördert, Ängste überwunden sowie Teamfähigkeit und ein verantwortungsvoller Umgang miteinander geschult.Ein interdisziplinäres Autorenteam kombiniert hier erstmals Kletter-Know-how mit jahrelanger therapeutischer Erfahrung: von den Grundlagen des Therapeutischen Kletterns über die Anwendung in der Erlebnispädagogik, Sport- und Bewegungstherapie bis hin zur Besprechung spezieller psychischer Krankheitsbilder. Das aufgezeigte Spektrum der Anwendungen mit detaillierten Informationen zu therapeutischen Zielen und genauen Übungsanleitungen ermutigt und befähigt Therapeuten und Pädagogen, Therapeutisches Klettern in ihrer täglichen Arbeit einzusetzen.Weitere Informationen zum Therapeutischen Klettern finden Sie unter: www.therapieklettern.comKEYWORDS: Therapeutisches Klettern, Klettertherapie, Psychotherapie, Erlebnispädagogik, Sport- und Bewegungstherapie, Erlebnistherapie, ADHS, Angststörung, Bindungsstörung, Depression, Essstörung, Intelligenzminderung, Burnout, Supervision
Yaloms Anleitung zum GlücklichseinDie Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format. In diesen zehn packenden Erzählungen aus der Psyc
...show allhotherapie entschlüsselt der bedeutende amerikanische Psychotherapeut Irvin D. Yalom die Geheimnisse, Frustrationen, aber auch die Erhabenheit und den Humor, die nicht nur den Kern jeder therapeutischen Begegnung ausmachen, sondern auch des Lebens selbst. Am Ende einer langen außergewöhnlichen Karriere angekommen, nutzt er in dieser Sammlung von kurzen Geschichten seine gesammelte therapeutische Erfahrung, um sich mit den zwei größten Herausforderungen des Menschseins auseinanderzusetzen: Wie es gelingen kann, ein sinnvolles Leben zu führen. Und wie sich die Tatsache ertragen lässt, dass dieses Leben ganz unvermeidlich ein Ende finden wird.
Dieses gut verständliche Arbeitsbuch vermittelt praxisnahes psychosomatisches Fachwissen für die Behandlung und Betreuung chronischer SchmerzpatientInnen. Es gibt Schritt für Schritt praktische Fertigkeiten für
...show allden klinischen Alltag an die Hand.Chronische Schmerzen sind schwer zu behandeln und führen bei den Betroffenen zu viel Leid. Obwohl inzwischen eine Vielzahl an medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapien zur Verfügung steht, zeigen rein somatisch orientierte Therapieansätze häufig unbefriedigende Behandlungsergebnisse. In den letzten Jahren ist daher das Interesse an psychosomatischen Vorgehensweisen stark angestiegen. Trotzdem gibt es bisher kaum konkrete Hilfestellungen für die Praxis. Dies will das Buch ändern: Es macht in gut nachvollziehbaren Schritten mit unterschiedlichen Aspekten einer psychosomatisch orientierten Schmerztherapie vertraut:. Diagnostische Grundlagen psychosomatischer Schmerzsyndrome . Einblicke in verschiedene Therapieverfahren . Konkrete Handlungsanleitung im therapeutischen Umgang: psychodynamisch - verhaltenstherapeutisch - systemisch . Patienteninformationsmaterial und Imaginationsübungen . Aktuelle Entwicklungen und innovative Therapieansätze . Praktische Empfehlungen für die medikamentöse Therapie
Welche normativen Konzepte liegen psychischer Gesundheit und Krankheit zugrunde? Was ist eigentlich 'normales' Verhalten? Ausgrenzungsphänomene sind in der Gesellschaft an vielen Stellen zu beobachten. Die Begr
...show alliffe 'normal' und 'nicht normal' stehen oft für 'nachvollziehbar' und 'unverständlich', aber auch für 'seelisch gesund' und 'psychisch krank'. Asmus Finzen zeigt auf, wie sehr die Vorstellungen sowohl in der Gesellschaft als auch in psychiatrischen Argumentationen zutiefst von Normalitätsannahmen geprägt sind. Von der Soziologie ausgehend, arbeitet er sich über unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit vor zur Psychiatrie - erhellend, gründlich, manchmal angriffslustig.
Unbewusste Prozesse prägen den überwiegenden Teil unseres Fühlens und Denkens, beeinflussen maßgeblich unsere Beziehungen, Entscheidungen und Geschicke. Die Autoren zeigen, dass die Ergebnisse der modernen Neur
...show allobiologie neue Perspektiven für die Psychoanalyse eröffnen, und sich psychoanalytische Konzepte und Modelle durch neurobiologische Methoden belegen lassen. Im Fokus steht die Arbeit des Nobelpreisträgers Eric Kandel, der, ebenso wie der Neurowissenschaftler Gerhard Roth, das psychoanalytische Konzept des Unbewussten aus neurobiologischer Sicht erforscht. Die Autoren zeichnen ein vielschichtiges Bild des Unbewussten aus der Sicht von Musik, Kunst, Psychoanalyse, Psychiatrie und Neurowissenschaften. Damit fordern sie auf, den lebendigen interdisziplinären Dialog gemeinsam weiter zu gestalten und verdeutlichen, wie die Disziplinen sich gegenseitig anregen und voneinander lernen können. Mit Beiträgen von Werner Bohleber, Andreas Bräutigam, Andreas Heinz, Eric R. Kandel und Gerhard Roth
Wie sage ich es meinen Patientinnen und Patienten? Das Lehrbuch zum Thema »Arzt-Patient-Kommunikation« in der ärztlichen Approbationsordnung im Masterplan Medizinstudium 2020 Wie übermittle ich einem Patient
...show allen eine schlechte Nachricht? Wie kann ich einen Patient/eine Patientin zu einem notwendigen aber unangenehmen Eingriff motivieren? Was tun bei einem falschen oder schädlichen Krankheitsverständnis, wenn der Patient etwa "Dr. Google" konsultiert hat? Wie teile ich einen Behandlungsfehler mit? Das sind schwierige Fragen der Arzt-Patienten-Kommunikation, mit denen jeder Studierende spätestens zu Beginn der klinischen Tätigkeit konfrontiert wird. Bisher hat das Medizinstudium nur unzureichend auf diese zentrale ärztliche Tätigkeit vorbereitet. Nach der geltenden Approbationsordnung ist Ärztliche Gesprächsführung jetzt ein obligater Bestandteil der medizinischen Ausbildung und Inhalt des abschließenden Staatsexamens. Das Buch basiert auf dem Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM), der im Konsens aller deutschen medizinischen Fakultäten und zahlreicher Institutionen erstellt wurde. Damit ist es ein richtungsweisender Leitfaden für die medizinische Ausbildung und die abschließenden Prüfungen. Die Lehrgegenstände werden von einem Team kompetenter Koautoren so differenziert und praxisnah dargestellt, dass sie auch erfahrenen Ärztinnen und Ärzten wertvolle Hilfestellungen für einen sicheren und adäquaten Umgang mit ihren Patienten liefern.
Das Trauma ist eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das zentrale hermeneutische Konzept, mittels dessen in Nordamerika und Westeuropa das Verhältnis zwischen Gewalterfahrungen, ihrer Verarbeitung in der Psyc
...show allhe und ihren psychischen und somatischen Folgeerscheinungen gedacht wird. Anne Freese untersucht den Wandel des psychischen Traumakonzeptes seit den 1960er Jahren von einer nebensächlichen zu einer gewichtigen Existenz im Spannungsfeld von Wissen, Praktiken und Subjekten. Sie erkundet, wie die Diagnose der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) aus dem amerikanischen in den deutschen Fachdiskurs übersetzt und hierzulande zu einer "wissenschaftlichen Tatsache" (Ludwik Fleck) wurde, die schlussendlich in ein neues, interdisziplinäres Forschungsfeld mündete. Hieran schließen sich bedeutsame Fragen an: Welche Identifikationsweisen legt der psychotraumatologische Fachdiskurs den Betroffenen nahe? Wie gehen diese mit dem Traumawissen um? Nicht zuletzt: Inwieweit lässt sich die posttraumatische Belastungsstörung auch als Gesellschaftsdiagnose des beginnenden 21. Jahrhunderts verstehen? Mit den Antworten auf diese Fragen liefert die Autorin zugleich einen medizin-, wissens- und kulturhistorischen Beitrag zur unmittelbaren Zeitgeschichte.
Nicht nur in Schulen nimmt der Einsatz von ausgebildeten Pädagogik-Begleithunden zu, auch in Kindergärten und Vorklassen steigt die Anzahl der eingesetzten Hunde stetig an. Die positive Wirkung von Hunden auf K
...show allinder zeigt sich hier in vielfältiger Weise. Dieses Buch gibt einen ausführlichen theoretischen Einblick in die hundegestützte Arbeit mit Klein- und Vorschulkindern, Grundvoraussetzungen für den Einsatz und viele praktische Tipps zum Start. Weiterhin werden Praxisideen zu allen wichtigen Vorläuferkompetenzen wie Motorik, Wahrnehmung, Pränumerik, Sprache, phonologische Bewusstheit und Sozialkompetenz aufgezeigt. Die tabellarische Anordnung sowie Piktogramme sorgen für einen schnellen Überblick. Viele der Ideen sind auch in Grund- und Förderschulen sowie in ergotherapeutischen und logopädischen Praxen umsetzbar. Ein Highlight des Buches sind die vielfältigen, individualisierbaren Materialien und Bildvorlagen im Downloadbereich.
Trotz einer wesentlich verbesserten ambulanten Versorgung ist die stationäre Psychotherapie in psychosomatischen, wie auch in psychiatrischen Fachkrankenhäusern, bedeutsam wie nie. Denn Kliniken fungieren gerad
...show alle in unserer beschleunigten Zeit als eine Art "Auszeithaus", in dem die therapeutischen Angebote und Erfahrungen in einem geschützten Rahmen höchst wirksam werden können. Die Herausgeber, allesamt Chefärzte eines langjährigen Qualitätszirkels psychosomatischer Kliniken, stellen erstmalig zusammen, was vollstationäre und teilstationäre Behandlung ausmacht. Das Buch zeigt das multiprofessionelle Zusammenwirken der Bereiche und Personen auf, die auf Station bedeutsam und wirksam sind: vom Arzt und Psychotherapeuten über das Pflegepersonal, Körper- und Sporttherapeuten, Musiktherapeuten bis hin zu den Mitpatienten. Wie greift dieses "Team" optimal ineinander? Wie funktionieren die Abläufe auf Station, welche Formalien sind von der Anmeldung bis zur Entlassung zu beachten? Was müssen Sie über Indikation, Diagnostik, Medikation, zu rechtlichen Fragen und Therapieverträgen wissen? Welche Rolle spielen der Rahmen und die Atmosphäre?Das Buch ist allen in der Klinik Tätigen eine große Hilfe. Die schulenübergreifende Ausrichtung schließt unterschiedlichste Ansätze mit ein, denn besonders in der stationären Behandlung gilt: Viele psychotherapeutische Wege führen nach Rom bzw. die Patientinnen und Patienten gesünder nach Hause.
Das Buch stellt die praktisch-therapeutischen Formen der Mentalisierungsförderung in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen vor. Es gewährt einen Überblick über verschiedene Felder der mentalisierungsbasie
...show allrten Arbeit mit jungen Menschen und ihren Bezugssystemen. Dabei vermittelt es spezifische Haltungen, Interventionen und Forschungsergebnisse in therapeutischen Settings und stellt niederschwellige mentalisierungsbasierte Konzepte und Angebote vor.Kinder, die ungünstige Beziehungserfahrungen, emotionale Vernachlässigung, Gewalt oder sogar sexuelle Misshandlung erlebt haben, sind in der Regel in ihrer Mentalisierungsfähigkeit beeinträchtigt. Sie sind ungenügend auf ihre gegenwärtigen und auch alle zukünftigen Sozialbeziehungen vorbereitet und dadurch im weiteren Leben anfällig für traumatisierende Beziehungs- und Bindungserfahrungen. Mentalisierungsbasierte Psychotherapien mit Kindern und Jugendlichen, ihren Eltern und Familien sowie frühzeitige niederschwellige Angebote stellen nachweislich einen hilfreichen Weg zur (Nach-)Entwicklung von Selbstwirksamkeit und der Schlüsselqualifikation des Mentalisierens dar. Junge Menschen können also quasi nachlernen, was in ihrem natürlichen Beziehungsumfeld auf der Strecke geblieben ist.