Die zahlreichen Fallbeispiele geben nützliche Hinweise zur Gestaltung der therapeutischen Beziehung und verdeutlichen, wie sich die Kompetenzen von Heranwachsenden im Hinblick auf Veränderung und Stärkung des e
...show alligenen Selbstkonzepts entwicklen und festigen lassen.
Kurztext Der Schlüssel zum Erfolg in einer Psychotherapie ist häufig die therapeutische Beziehung. Umso mehr, wenn Erwachsene an einem schlimmen Vertrauensmissbrauch in der Kindheit leiden: an den Folgen einer
...show allsexuellen Traumatisierung. Die Autorin verknüpft Erkenntnisse der Bindungsforschung mit dem personzentrierten Ansatz und zeigt: wie frühe Traumata Betroffene in ihrer Entwicklung beeinflussen und spätere Beziehungserfahrungen prägen, wie man in der therapeutischen Beziehung Vertrauen wieder herstellen und vorhandene soziale Ressourcen nutzen kann, wie Betroffene die vertrauensvolle therapeutische Beziehung erleben und dadurch Mut fassen, sich auf Menschen neu einzulassen. Inhalt Sexuelle Traumatisierung in der Kindheit: Daten und Fakten -- Auswirkungen: Sexuelle Gewalt als Trauma, Erschütterung des Selbstkonzepts, Vertrauensverlust, Scham- und Schuldgefühle; Sprachlosigkeit und Sprachstörungen, Ängste, (Auto-)Aggression, Probleme mit Partnerschaft und Sexualität - Bewältigungsmöglichkeiten Sexuelle Traumatisierung und Beziehung: Bindung und sexuelles Trauma -- Frühe Traumatisierung im Entwicklungskontext -- Soziales Umfeld als Schutz- und Risikofaktor. Fünf Falldarstellungen Die Rolle der therapeutischen Beziehung: Traumaspezifisches Fachwissen im Kontext einer sozialtherapeutischen Einrichtung -- therapeutische Beziehung als Alternativerfahrung zum traumatischen Vertrauensmissbrauch
Schwerpunkt: Psychosomatik- Wo steht die Psychosomatik heute? Ein Überblick (Peter Henningsen) - „Unser Prinzip ist eine Beziehungsmedizin”. Interview mit Wolfgang Merkle (Agnes Koß, Sonja Siegert und Hermann L
...show allöffler) - Pillen statt Psychotherapie. Die ambulante psychosomatische Versorgung von Frauen (Gerd Glaeske) - Beziehungen verändern Nervenbahnen. Umwelt und Neurobiologie am Beispiel der Depression (Joachim Bauer) - Blick zurück - konkrete Utopie. Arbeiten und Lernen im „Ulmer Modell” (Renate Brenner)Außerdem:- Ende der Gesundheit? Das Modell einer am Markt orientierten Gesundheitsversorgung ist gescheitert (Kommentar von Thomas Gebauer) - „Was am Kopf”? Horst Seehofer und der Kopfpauschalenkompromiss der CDU/CSU (Ulrike Winkelmann) - Der graue Star muss warten. Spaniens Gesundheitssystem wird kaputtgespart (Hans-Günter Kellner) - Neue Bewegungen für Gesundheit? Kongress „Armut und Gesundheit in Berlin” (Petra Kaiser) - Berufsfreiheit für Kassenärzte (Oliver Tolmein) - Heilen im Minutentakt. Wie DRGs die Arbeitsbedingungen verändern (Daniel Rühmkorf) - Letztlich weiß keiner, was der Patient genau gesagt hat ... Übersetzen im Gesundheitswesen (Hans-Jürgen Lorenz und Fabian Jain) - Kostenflut gebremst, Bruttoumsatz gestiegen. Neues vom Arzneiverordnungsreport (Falk Hoffmann, Frank Meyer und Gerd Glaeske) - Besser reich und gesund als arm und krank. Hormonexplosion oder: Der Arzt als Feuerlöscher (Anja Uhling)
Die klassische Neuroanatomie scheiterte am Versuch, eine Erklärungsbasis für die Gesetzmäßigkeiten von Kognition, Verhalten, Erinnerung und Emotion zu schaffen. Eine Cartesianische Geist-Körper-Kluft verläuft d
...show allaher mitten durch die Neurologie und Psychiatrie, die erst jetzt mit neuen neurobiologischen Einsichten eingeebnet wird. Der Autor entwickelt ein anatomisch und neurophysiologisch orientiertes Verständnis für Gefühle, für die Sexualität, für die trügerische Gewissheit von Erinnerung und die Scheinkompetenz der Sprache, aber auch für die Erstarrungstendenzen unseres rationalen Planens und Verhaltens. Aus dieser Perspektive auf das Leben in Gesundheit und Krankheit zu blicken bedeutet, das eigene Gehirn und seine Funktionen näher kennen zu lernen und dabei zu bemerken, dass dieses Gehirn virtuelle Grenzen ¿ einen gitterlosen Käfig ¿ um unseren Lebensraum, um unsere Realität aufstellt, die so echt wirken, dass man nicht auf die Idee käme, sie in eine neue Freiheit zu überschreiten.
MeineEntscheidung, dem Vorschlag Folge werden, urn einen weiteren Schritt der zu leisten, ein Geleitwort fur das neue Menschheit auf dem Wege der Huma Buch uber . posttraumatlsche Storunqen" nisierung zu setze
...show alln. Damit wird auch die zur Verfuqunq zu stellen, wurde durch Hoffnung gestiirkt, dass immer deutlicher zwei Griinde bestimmt:einerseits ist es ein erkannt wird, was ein Mensch dem ande Dokument des Zweiten Vatikanischen ren antun kann. Konzils zum Thema . Kirche und Welt von DieletztenErgebnissederForschungim heute",mit dem Hinweis auf die praktische Bereiche der . Psychotraumatoloqie" - wie Seelsorge,die sich auch mit seelischenund die Fachleute sagen,zeigen also, dass man zu Recht von echten Verletzungen spre gesellschaftlichen Fragen beschattigen miisse. In diesem Text wird aufmerksam chen muss und dass der Spruch "Die Zeit gemacht, dass die Seelsorge nicht nur theo heilt aIle Wunden",in solchen Fiilleweder logische Grundsiitze zu erortern habe, son zu trosten noch zu heilenvermag. Hiersind dem ebenso die Ergebnisse der profanen in der Tat Therapeuten gefordert, die eine Wissenschaften beachten musse, jene der besondere Ausbildung, ein groBes Verant Psychologie wie der Gesellschaftslehre. wortungsbewusstsein und eine gefestigte Dazu kommt meine praktische Erfahrung Personlichkeit besitzen; dazu gehOrt ein als Seelsorger mit Angstproblemen vieler mitmenschliches Milieu, das Mitgehihl Menschenunddas Bemuhen, hiermensch und Zuwendung, Respekt und Betroffen lich und christlich Hilfe leisten zu kon heit vermittelt. Am wichtigstenaber ist das nen. Wissen urn die Tiefe und Komplexitiit des Das vorliegende Buch eroffnet neue sen, was das Traumaopfer erlitten hat und Einblicke und Erkenntnisse von Angstzu immer wieder erleidet.