Jeder Mensch möchte sich gehört, verstanden, angenommen und zugehörig fühlen. Doch wie gelingt es Pflegekräften, dieses Bedürfnis bei Menschen mit Demenz zu stillen? Die passenden Antworten aus dem Expertensta
...show allndard bringt dieses Handbuch auf den Punkt. In klarer Sprache und mit erklärenden Bildern erfahren Pflege- und Betreuungskräfte anschaulich und gut verständlich, wie der Standard praktisch umzusetzen ist. Die fünf Stufen des Expertenstandards sind in die Punkte "Strukturen, Prozesse und Ergebnisse" gegliedert und so noch besser in den Pfelgealltag zu übertragen. Von der Erkennung der Demenz, Maßnahmenplanung, Information der Betroffenen, Durchführung beziehungsfördernder Pflege bis zu Erhalt und Förderung der Verbundenheit.
Menschen mit Demenz schlagen aus scheinbar heiterem Himmel um sich, verweigern tagelang die Morgentoilette oder rufen nächtelang "Hallo". Versucht man, eine Pflegehandlung durchzusetzen oder herausforderndes Ve
...show allrhalten zu unterbinden, kann die Situation schnell eskalieren. Dieses Buch beschreibt den Pflegealltag aus personzentrierter Sicht. Wie erkennt man Auslöser für herausforderndes Verhalten? Wie geht man gelassen darauf ein? Wie kann man mit einer ruhigen Atmosphäre vorbeugen? Anhand typischer Pflegesituationen werden Schritt für Schritt Strategien vorgeschlagen, die Menschen mit Demenz mehr Autonomie und Lebensqualität erleben lassen. Dafür benötigen Fachkräfte Offenheit und Flexibilität, gewinnen aber auch Sicherheit und Zufriedenheit bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit.
Leben mit einer dementiellen Erkrankung und mit Demenz-Kranken: Der Ratgeber beschreibt klar und verständlich die Ursachen der Erkrankung und Möglichkeiten für Diagnostik und Therapie. Fachleute aus den Bereich
...show allen Medizin, Pflege, Psychologie und Angehörigenbetreuung stellen praxisrelevante Lösungen für die im Verlauf der Erkrankung auftretenden Probleme vor - vom Erkennen der ersten Symptome bis hin zum Abschiednehmen. Alle professionellen Helfer der Altenpflege sowie Betroffene und deren Angehörige erhalten einen detaillierten Überblick zur Betreuung und Versorgung von dementiell erkrankten Menschen.
Hörzeit - Radio wie früher ist ein Audiomagazin für Menschen mit Demenz im Radiostil der 1950er Jahre. Jedes Magazin ist etwa 45 Minuten lang. Ihm schließt sich ein ca. 10-15 Minuten langer Teil für Angehörige
...show allan: Dort werden Bücher und Spiele, Hilfsangebote, Institutionen und Menschen vorgestellt. Bei Menschen mit Demenz findet Erinnerung nicht mehr über kognitive Reize statt, sondern über emotionale. Dem Magazin gelingt diese emotionale Aktivierung durch bekannte Musikstücke, die Verwendung von Sprichworten und Abzählreimen, und eine Moderation, die die Kommunikationstechniken der Validation umsetzt, die also eine echte und tiefe Wertschätzung gegenüber Menschen mit Demenz aufbringt, sie mit ihren Gefühlen und Gemütszuständen ernst nimmt und nicht zu viele Informationen übermittelt. Deswegen sind die Audiomagazine auch bewusst langsam produziert und lassen den Moderationen, der Musik und den Klängen Raum. Die ersten Knospen im Frühling, ein fauler Sommertag am Wasser, die prächtigen Farben des Herbstes und eine fröhliche Schneeballschlacht im Winter: Eine Hörzeit über die Schönheiten der Jahreszeiten.
Im Buch wird die Entwicklung eines empirisch basierten Konzeptes bei der pflegerischen Entscheidung zur Selbst- und Fremdeinschätzung von Schmerz bei Menschen mit Demenz im Krankenhaus beschrieben. Ältere Pa
...show alltientInnen im Krankenhaus leiden, neben chronischem Schmerz, zunehmend häufiger an Demenz. Im fortgeschrittenen Stadium ist oft keine suffiziente Selbstauskunft zum Schmerz möglich. Eine systematische Fremdeinschätzung ist angezeigt. Analysen zeigen, dass bisher strukturierte Empfehlungen fehlen, wann eine Fremdeinschätzung von Schmerz erfolgen soll. Basierend auf einer empirischen Analyse der Problemlage wird die Entwicklung eines Leitfadens zur Entscheidungsfindung zur Selbst- und Fremdeinschätzung von Schmerz bei Menschen mit Demenz im Krankenhaus, bis zur Konzeption, beschrieben.
Vom Anfang der Krankheit bis zur Pflegebedürftigkeit in den eigenen vier Wänden wohnen! Bei einer Demenzerkrankung spielen das Vertraute und die Gewohnheit eine wichtige Rolle. Trotzdem wird es im Verlauf der K
...show allrankheit dazu kommen, dass sich Veränderungen in Ihrer Wohnsituation ergeben, damit sich die oder der Betroffene weiterhin zu Hause zurechtfindet und zu einem späteren Zeitpunkt auch eine häusliche Pflege ermöglicht wird. Aber auch die Bedürfnisse der nicht betroffenen Partnerin oder des Partners an das eigene Zuhause, an eine geliebte und schöne Wohnsituation und an mögliche Rückzugsorte, sollten bei allen Überlegungen nicht vernachlässigt werden. Das Buch beschreibt Möglichkeiten, wie ein würdevolles Wohnen mit der Diagnose Demenz zu Hause gelingen kann, zum Beispiel durch ein Beschriftungs- und Bebilderungssystem oder das Vermeiden von Stolperfallen und vielen weiteren wichtigen Informationen. Aber auch die nicht betroffene Partnerin oder der nicht betroffene Partner hat weiterhin Ansprüche an ein schönes Zuhause. Wie alle Beteiligten, eventuell sogar eine Vollzeit-Pflegekraft, würdevoll und schön wohnen können, zeigt dieser Ratgeber.
Das Themenfeld Demenz wird immer noch zu selten aus ethischer und menschenrechtlicher Perspektive betrachtet. Menschenrechte sollten jedoch auch als Maßstab für die Beurteilung der Qualität der klinischen und p
...show allflegerischen Versorgung von Personen mit Demenz dienen. Damit könnte sichergestellt werden, jene nicht als bloße Fürsorgeobjekte zu betrachten, sondern als das, was sie sind: Individuen mit eigenen Rechten und Anspruch auf menschenwürdige Behandlung. Der Band versammelt Beiträge zu den gesellschaftlichen und ethischen Aspekten der Nicht-Diskriminierung bei Demenz und zeigt aktuelle Desiderate und Zukunftsperspektiven auf.
Sprache ist die Voraussetzung, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und zu interagieren. Im Rahmen schwerer Demenzformen und im 3. Verlaufsstadium einer Demenz gehen die verbalen Kommunikationsfähigkeiten
...show allhäufig zu großen Teilen oder gänzlich verloren. Das stellt Pflegende und Angehörige vor die Herausforderung: "Wie kommuniziere ich mit meinem Angehörigen oder Bewohner?" Der von den Autorinnen dieses Praxisbuches entwickelte Ansatz der "Adaptiven Interaktion" ermöglicht es, nonverbal mit Menschen mit Demenz, die nicht mehr sprechen können, zu kommunizieren. Er baut auf dem individuellen "Kommunikationsrepertoire" auf, welches aus den Grundelementen der Kommunikation wie Blickkontakt, Gesichtsausdruck oder Bewegungen ermittelt wird. Mithilfe dieses Repertoires kann die jeweilige "Sprache" der Person mit Demenz erlernt und damit Kontakt zu ihr aufgenommen werden. Neben den theoretischen und wissenschaftlichen Aspekten der Adaptiven Interaktion veranschaulichen die Autorinnen durch verschiedene Fallbeispiele die vielseitigen Möglichkeiten der Kommunikation mit Demenzkranken. Sie zeigen auf, welchen Herausforderungen Menschen mit einer fortschreitenden Demenz gegenüberstehen und wie Pflegende und Angehörige die durch mangelnde kommunikative Fähigkeiten belasteten Beziehungen entspannen und neu mit Interaktion füllen können. Die Autorinnen stellen dazu Assessment-Tools zur kommunikativen Einschätzung bereit, die für die Kommunikation ohne Worte genutzt werden können.
Demenz als Erkrankung im Alter hat viele Gesichter, die Erscheinungsbilder sind vielfältig. Manche Konflikte kommen aber immer wieder vor und stellen Pflegende vor große Herausforderungen. Dieses Buch stellt da
...show alls Krankheitsbild mit seinen möglichen Ursachen, Verläufen und Therapien kurz vor und widmet sich besonders den Verhaltensänderungen bei Demenz. Im Praxisteil werden anhand von Fallbeispielen konkrete Problemstellungen besprochen, mögliche Hintergründe dargestellt und verschiedene Lösungsansätze präsentiert. Auch Probleme im Kontext der Erkrankung, wie die Anliegen Angehöriger sowie die Selbstfürsorge Pflegender im Umgang mit dementen Personen, werden besprochen. Zielgruppe: Pflegekräfte in der Altenpflege sowie in der Gesundheits- und Krankenpflege und alle, die im Pflegealltag mit älteren, verwirrten bzw. dementen Personen in Kontakt kommen.
Demenzen schränken neben den Gedächtnisleistungen und der Orientierungsfähigkeit auch die verbale und nonverbale Kommunikationsfähigkeit ganz erheblich ein: Demenzkranke Menschen haben Wortfindungsstörungen und
...show allVerständnisprobleme. Einige erfinden Geschichten, um ihre Gedächtnislücken zu vertuschen, andere wiederholen sich ständig. Viele Menschen mit Demenz durchschauen uns, wenn wir etwas vor ihnen verbergen wollen. Einige reagieren aufgeregt und aggressiv, weil sie unsere Körpersprache missverstehen. Und bei fast allen übertragen sich nonverbale Anzeichen für Stress, schlechte Laune und Aufregung. Wie kann man das vermeiden? Und wie kann man ohne zusätzlichen zeitlichen Aufwand gute Beziehungsarbeit leisten und gegenseitige Verständigung herstellen? Das Praxishandbuch der erfahrenen Kommunikationstrainerin und -forscherin Svenja Sachweh vermittelt Pflegenden und allen anderen, die täglich mit demenzkranken Menschen arbeiten, an Hand von authentischen Gesprächsausschnitten und Bildern aus der Altenpflege, wie sie effektiv mit den Betroffenen kommunizieren und schwierige Situationen meistern können. Die zweite überarbeitete Auflage wurde um Kapitel zum Motivieren von Menschen mit Demenz erweitert, um neue Beiträge zu den Themen Trösten, kreative Konfliktlösungen, Dialekt und Demenz ergänzt und bezüglich des Umgangs mit Wahrheit und Schweinwelten vertieft.
Das Buch widmet sich im theoretischen Teil den Erkenntnissen namhafter Vertreter unterschiedlicher Demenzpflegetheorien und diskutiert dabei praxisnah die Kernaussagen im Einklang mit den Botschaften des neuen
...show allExpertenstandards ¿Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz¿. Im praktischen Teil stellt der Autor eindrucksvolle Fallgeschichten aus seiner Praxis als Krankenpfleger und Verfahrenspfleger vor. Anhand dieser Fälle kann der Stand des pflegetheoretischen Wissens zum Umgang mit demenzerkrankten Menschen herausgearbeitet und bildhaft gemacht werden. Die Fallbeispiele sind als Ausgangsbasis für das Arbeiten mit Fallgeschichten gedacht und können mit den Weg weisen, wie Teams sich eine ¿Verstehenshypothese¿ im Sinne des Expertenstandards erarbeiten können. Das Buch richtet sich an alle Berufsgruppen, die mit dementiell erkrankten Menschen als Pflege- oder Betreuungsperson beruflich zu tun habe und versucht Antworten auf folgende wichtige Fragen in der Pflegepraxiszu finden: Welche Erkenntnisse von Pflegetheoretikern können gewinnbringend oder erkenntnisleitend sein? Wann handelt es sich wirklich um eine Demenz? Was kann im Team getan werden, um einen besseren Zugang zum demenzkranken Menschen zu finden? Und wie können Pflegekräfte ihre Reflexionsarbeit besser gestalten?
Mondlandung und Hitparade - Lückengeschichten in Reimen Diese Geschichten zum Mitreimen machen einfach Spaß! Mit viel Humor beschreibt Natali Mallek in ihren Lückengeschichten ganz besondere Ereignisse des le
...show alltzten Jahrhunderts in Reimen: die erste Mondlandung, die Hitparade im ZDF, die Märchen-Hochzeiten europäischer Königshäuser und die großen Momente des Sports. Erinnern Sie sich gemeinsam mit diesen heiteren Lückengeschichten zum Mitreimen und Mitmachen an Momente, die Geschichte machten.
Demenzerkrankte zu begleiten oder zu pflegen ist herausfordernd. Fast unvermeidlich entstehen schwierige Situationen, Streit, eskalierende Momente, nicht selten macht sich Hilflosigkeit breit. »Wie soll man dam
...show allit umgehen?« ist die Frage, die dann aufkommt - und für die das Buch überzeugende Antworten bereithält. Der Schlüssel zur Beantwortung liegt im Verstehen und darauf aufbauenden wirksamen Handeln. Dafür steht mit »Demenzerisch® lernen« erstmals ein umfangreicher wie fundierter Handwerkskoffer zur Verfügung - um das Zusammenleben mit den Demenzerkrankten im Alltag zu erleichtern und eine deeskalierende Begleitung zu ermöglichen.
Die Motogeragogik zeichnet sich durch eine ressourcenorientierte Vorgehensweise aus. Sie nimmt die gesamte Persönlichkeit des Menschen wahr und versteht Entwicklung als einen lebenslangen, aktiv zu gestaltenden
...show allProzess. Diese Grundhaltung öffnet den Blick für die individuellen Kompetenzen und begibt sich auf die Suche nach den bestehenden und versteckten Ressourcen des Menschen. Bestehende Ursprungskonzepte und Ansätze der Motogeragogik werden beleuchtet, um individuell Vorgehensweisen, Aktivierungsmöglichkeiten und bewegte Momente zu ermöglichen. Die Autorinnen verstehen körperliche, emotional-soziale und kognitive Veränderungen, die bedingt durch den natürlichen Alterungsprozess oder aufgrund von Erkrankungen, als besondere Herausforderungen im Lebenslauf. Diese gilt es anzunehmen - sowohl von dem Betroffenen als auch von Familie, Betreuungskräften, MotopädInnen und MotologInnen. Ausgehend von Fallbeispielen aus der Praxis werden in diesem Buch theoretische Hintergründe zu Demenz, Parkinson und Beeinträchtigungen der motorischen und sensorischen Kompetenzen aufgezeigt. Vielfältige und abwechslungsreiche, auf das Individuum abgestimmte Methoden und Inhalte finden sich in den "Praxissplittern" wieder, die auf jahrelanger Erfahrung der Autorinnen in der praktischen Arbeit fußen. Die Ideen sind vorrangig für Gruppen ausgelegt. Die Übertragung auf die Einzelarbeit ist teilweise möglich. Hierbei stellt das Wissen um bewegte Biografie/Lebensläufe, Erfahrungen mit und um Bewegung, Beziehungsgestaltung einen wesentlichen Baustein dar, um dem Menschen annehmend begegnen und ihn bewegt begleiten zu können.
Die Lewy-Body-Demenz stellt die zweithäufigste Form der neurodegenerativen Demenzen dar. Mit den Arbeiten der Demenzaktivistin Helga Rohra, wurde die Öffentlichkeit sensibilisiert für Nöte der Betroffenen und A
...show allngehörigen. Gleichzeitig fehlen spezifische Beratungsangebote, die auf besondere Situationen der Betroffenen eingehen. Die US-Autoren bieten einen Ratgeber für Angehörige und Menschen mit Lewy-Body-Demenz. Sie informieren umfassend und verständlich, wie betroffene Menschen kompetent unterstützt, gefördert und beraten werden können. Aus dem Inhalt ¿Lewy-Body-Demenz - Was ist das? ¿Wie und wo finde ich einen Spezialisten und eine verlässliche Diagnose? ¿Wie kann ich das Fortschreiten der Demenz verlangsamen ¿Kognitive Symptome bewältigen ¿Motorische Symptome bewältigen ¿Mit herausforderndem Verhalten umgehen ¿Schlafstörungen bei Lewy-Body-Demenz ¿Beeinträchtigungen der Wahrnehmung verstehen ¿Medikamentenüberempfindlichkeit und -nebenwirkungen ¿Störungen des vegetativen Nervensystems bewältigen ¿Ausscheidungsprobleme bewältigen ¿Wie finde ich ein Unterstützungsteam? ¿Rechtliche und finanzielle Probleme bewältigen ¿Fragen und Aufgaben am Ende des Lebens ¿Wie sorge ich als Angehöriger für mich selbst? Die zweite Auflage wurde um ein Kapitel erweitert, das die Lewy-Body-Demenz als neurokognitive Störung einordnet, erkennbar, unterscheidbar und behandelbar macht.
Pflegende sind täglich mit herausfordernden Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz konfrontiert, welche die Lebensqualität von Angehörigen, Pflegenden und Betroffenen selbst beeinträchtigt. Herausfordernde Ve
...show allrhaltensweisen zeigen sich u.a. als Apathie, Agitiertheit, Aggression, Kotschmieren, Urinieren, Schlaf-Wach-Rhythmus-Umkehr, Schreien und Rufen oder Bewegungsunruhe. Um mit ihnen angemessen umgehen zu können, muss man sie verstehen. Das Praxishandbuch: - bietet eine detaillierte Darstellung aggressiver und nicht aggressiver herausfordernder Verhaltensweisen - stellt anschaulich mit Modellen und Beispielen dar, wie herausfordernde Verhaltensweisen eingeschätzt und erklärt werden können - analysiert und kritisiert die Rolle und den Einsatz von Neuroleptika bei Demenzen - gibt einen Überblick über mögliche psychologische und nicht-pharmakologische Interventionen, wie Aromatherapie, Bewegung, Musiktherapie, Psychotherapie, Realitätsorientierung, Reminiszenztherapie, sensorische Stimulation und kognitive Anregung, tiergestützte Therapie, Werkzeugkisten-Ansatz sowie Umgebungsanpassung und Verhaltensmanagement. Die zweite, vollständig überarbeitete Auflage wurde um neuere Studien und Praxisrichtlinien erweitert. Neue Kapitel über kontroverse Themen im Verhaltensmanagement von Menschen mit Demenz wurden ergänzt, wie z.B. Lügen und Täuschen, freiheitsbeschränkende Maßnahmen, Sexualität und LGBT-Themen, tiergestütze Therapie, Gewalt und Rassismus gegenüber Teammitgliedern.
Sinnvolle Berührungen sind ein wichtiger Bestandteil echter person-zentrierter Pflege von Menschen mit einer Demenz, dennoch gelten sie angesichts der wahrgenommenen Risiken als zweitrangig. Dieses Buch stellt
...show alldas Vertrauen in das Potenzial von Berührungen wieder her. Es zeigt auf, wie wichtig Berührungen für die Stärkung der Persönlichkeit, der Beziehungen und des Wohlbefindens sind und es thematisiert die Hemmnisse, die die Mitarbeiter davon abhalten, Berührungen wirkungsvoll zu nutzen. Luke Tanner stellt verschiedene Berührungsarten vor und geht in diesem Kontext auch auf die Themen Zustimmung und Schutz ein, um konkret zu zeigen, wie es im Rahmen der Pflege gelingt, die Vorzüge von Berührungen zu maximieren und deren negative Auswirkungen zu minimieren. Am Ende eines jeden Kapitels, die allesamt interessant und gut strukturiert sind, finden Pflege- und Gesundheitsfachpersonen Anleitungen, die ihnen Schritt für Schritt zeigen, wie sie die Einstellungen und Praktiken in ihrem Setting ohne großen Aufwand verändern können. "Das Buch ist ein willkommener Beitrag zu unserem Bereich. Es verweist auf die Bedeutung von Berührungen, setzt sich aber auch mit deren problematischen Aspekten auseinander. Es legt auf überzeugende Art und Weise dar, warum Berührungen in der Pflege von Menschen mit Demenz unverzichtbar sind." Dr. Murna Downs, Leiterin der School of Dementia Studies, University of Bradford
Dieses Buch stellt das Konzept der Selbsterhaltungstherapie (SET) und seine Anwendung in der Krankenhausbehandlung von Menschen mit Demenz vor. Die Autoren beschreiben praxisnah, wie im Rahmen von stationären u
...show allnd teilstationären Behandlungen die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz berücksichtigt werden können. Im Fokus steht dabei die an den Ressourcen der Betroffenen orientierte Vermittlung von Erfahrungen behandelnder Fachteams an Bezugspersonen, die die Erkrankten im Alltag begleiten. Ergänzend zur persönlichen Beratung wurden von diesen Behandlungsteams schriftliche "Therapeutische Empfehlungen" (TE) für die Bezugspersonen entwickelt, in denen individuell angepasste Hinweise zur Alltagsgestaltung, Kommunikation und Entlastung pflegender Angehöriger zusammengefasst werden. TE leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung und zur Stabilisierung von Behandlungserfolgen nach dem Krankenhausaufenthalt. Dieses Buch motiviert zur Einbindung von Bezugspersonen in die Krankenhausbehandlung und unterstützt mit zahlreichen Fallbeispielen und Materialien die Gestaltung von Beratungsgesprächen und die Erstellung der TE.
Unter der Herausgeberschaft der gemeinnützigen Stiftung Demenzpaten verfolgt dieser Ratgeber erstmals einen psychoedukativen Ansatz für Angehörige und Pflegende von an Demenz erkrankten Patienten zum besseren V
...show allerständnis der Krankheit und zur Förderung des Selbstmanagements.Der Ratgeber greift zurück auf den neusten Stand der Forschung aus Pychoedukation, Pädagogik und Neurodidaktik. Der modulare Aufbau orientiert sich an den Symptomen der einzelnen Phasen der Erkrankung und ist eine Kombination aus Vermittlung von Fachwissen und pragmatischen Handlungsanweisungen, und dies mit einer durchgängigen Storyline mit fiktiven Personen.Herausgeber: Stiftung Demenzpaten (gemeinnützig).
- Empfohlen von der S3-Leitlinie "Demenzen" Patienten mit Demenzerkrankungen ziehen sich meist aus vielen Aktivitäten im Alltag und im Freundes- und Familienkreis zurück. Die mangelnde Anregung beschleunigt de
...show alln kognitiven Abbau. Kognitive Stimulationstherapie hat zum Ziel, diesem Prozess entgegenzuwirken. Sie besteht aus einem intensiven Basiskurs, der zweimal wöchentlich stattfindet, und einem daran anschließenden Aufbaukurs. Mit Hilfe von gezielt eingesetzten Materialien, strukturiertem Vorgehen und speziell ausgerichtetem Therapeutenverhalten werden bei Personen mit Demenz Sinneswahrnehmungen, Erinnerungen, die Äußerung von Meinungen und Vorlieben und alltagspraktische Fertigkeiten angeregt. Die Kognitive Stimulationstherapie (KST) ist eine evidenzbasierte psychosoziale Behandlung, die in der aktuellen S3-Leitlinie "Demenzen" für Patienten mit leichter bis mittelgradiger Demenz empfohlen wird. Dieses Manual entstand in Kooperation mit den Autoren der englischen Originalfassung. Gemäß den Leitlinien des "International CST Centre" wurde das Manual im Rahmen einer Pilotstudie kulturell adaptiert, rückübersetzt und autorisiert. Das KST-Manual enthält eine Einführung in die Kognitive Stimulationstherapie, ihre Grundprinzipien und Entstehungsgeschichte, sowie praktische Hinweise zur Vorbereitung, Organisation und Dokumentation von KST-Gruppen. Das Buch enthält weiterhin ausführliche Beschreibungen jeder einzelnen Sitzung. Auf vielfachen Wunsch von Anwendern in Kliniken und Praxen, denen wenig Zeit für die praktische Vorbereitung zur Verfügung steht, sind dem Manual Kopiervorlagen für Arbeitsmaterialien beigefügt, die den Lesern als Download zur Verfügung stehen. Als Trainingsmaterial für KST-Gruppenleiter enthält der Download auch kurze Videosequenzen. Insgesamt ermöglicht dieses Buch den optimalen Einstieg in die Kognitive Stimulationstherapie - als Komplettpaket für Basis- und Aufbaukurs.
Gibt es Besonderheiten, wenn Menschen mit Demenz sterben? Wie sieht eine gute Sterbebegleitung aus? Wie können professionell Pflegende sowie Angehörige bei dieser schweren Aufgabe Entlastung finden? Welche Rahm
...show allenbedingungen sollte das Einrichtungsmanagement schaffen? Die Autorin informiert über den Sterbeprozess bei Demenz. Sie gibt Anregungen, wie Pflege in verschiedenen Institutionen (Heim, Klinik etc.) und ambulant organisiert werden kann, um eine würdevolle Sterbekultur zu etablieren. Anschaulich und einfühlsam zeigt sie, wie man den Betroffenen noch in den letzten Lebenstagen Sicherheit und Geborgenheit vermitteln kann.