Inklusionsorientierte Wohnangebote für behinderte Menschen sollen für alle akzeptabel und zugänglich sein. Dazu brauchen Wohnanbieter, Dienstleister und Verantwortliche in den Gemeinwesen Anregungen und eine Id
...show allee davon, wie diese Entwicklung gelingen kann.Die im Index zusammengestellten Materialien bieten dafür Hilfe. In einem dreijährigen Forschungsprojekt entwickelt und an drei Praxisstandorten ausgiebig getestet, helfen sie dabei, Exklusionsrisiken zu erkennen und die Bedingungen für inklusive Entwicklungen beim Wohnen in der Gemeinde wesentlich zu verändern.Alle Bestandteile sind so angelegt, dass sie flexibel auf die Ausgangssituation vor Ort angepasst werden können und die Beteiligung verschiedener Akteure ermöglichen.Ein Set mit Anwenderhandbuch, Handbuch in Leichter Sprache, 127 Karteikarten mit Fragen und Erläuterungen in einem Abheft-Ordner, 4 Poster, CD-ROM mit Kopiervorlagen und ausfüllbaren Arbeitsmaterialien sowie einem Film auf DVD, verpackt in einer stabilen Schachtel
Was trägt zur Entwicklung inklusionsorientierter Wohnangebote bei?Die Arbeit mit einem Instrument wie dem »Index für Inklusion zum Wohnen in der Gemeinde«, kann Fragen nach Hintergründen und Handwerkszeug aufwe
...show allrfen. Diese weiterführenden Fragen werden in den Fachbeiträgen von verschiedenen Expert(inn)en verständlich und praxisbezogen beantwortet.Darüber hinaus veranschaulichen zahlreiche Praxisbeispiele aus vielen unterschiedlichen Städten und Kommunen, wie ein Auf- und Ausbau inklusionsorientierter Wohnangebote gelingen kann.Querverweise sowohl im Fachbuch als auch im Handbuch des Index selbst helfen, schnell weiterführende Informationen zu finden. Das Fachbuch richtet sich an Wohnanbieter, wohnbezogene Dienste, Institutionen und Kommunen und Menschen mit Exklusionsrisiken.
Der wachsende Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten erschwert die Einlösung des allgemeingültigen Rechts auf Bildung. Lehrkräfte und schulische Mitarbeiter(inne)n stoßen zunehmend an
...show allihre Grenzen des pädagogisch Machbaren und des persönlich Ertragbaren. Um als Lehrer(in) im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung handlungsfähig zu bleiben, bedarf es ergänzender Hilfen aus Heil- und Sozialpädagogik, Psychiatrie und Psychotherapie. Dieses Buch diskutiert praktische Zugänge und liefert Arbeitshilfen aus diesen verschiedenen fachlichen Perspektiven.Nicht zuletzt geht es aber auch um das persönliche Leiden der Kinder und Jugendlichen, das sich in den Verhaltensauffälligkeiten ausdrücken kann. Es ist auch schulische Verantwortung, zu erkennen, ob die eigenen, zusätzlichen pädagogischen Bemühungen hinreichen oder ob dafür zu sorgen ist, dass diese SchülerInnen qualifizierte externe Hilfen bekommen.
Welche Stärken zeichnen Familien behinderter Kinder aus, denen es gelingt, »trotz alledem« ein erfülltes Leben zu führen? Und wie können Beratung und Therapie diese Stärken fördern? Rüdiger Retzlaff untersucht,
...show allwie Akzeptanz und Resilienz entstehen und gibt detaillierte Anleitungen für die ressourcenorientierte Arbeit.Das Leben mit einem behinderten Kind ist für Eltern eine große Herausforderung - doch viele Familien kommen mit ihrer Lebenssituation bemerkenswert gut zurecht. Welche Stärken zeichnen kompetente Familien aus, denen es gelingt, »trotz alledem« ein erfülltes Leben zu führen? Und wie können Beratung und Therapie diese Stärken fördern? Ausgehend von Konzepten der systemischen Therapie, der Familien- und Kohärenzforschung und Interviews mit Familien vermittelt Retzlaff ein Verständnis davon, welche Familienmuster und Einstellungen dazu beitragen, dass Akzeptanz und Resilienz entstehen. In einem ausführlichen praktischen Teil finden Berater konkrete Hinweise und detaillierte Anleitungen für die ressourcenorientierte Arbeit, die gezielt die Stärken von Familien behinderter Kinder ansprechen.Zielgruppen:- Systemische Familientherapeuten- Kinderärzte- BeraterInnen aus Frühfördereinrichtungen, Sozialpädiatrischen Zentren, Rehabilitationseinrichtungen, Sonderpädagogischen Beratungsstellen, Kinderkliniken- Betroffene
In den letzten 20 Jahren wurde viel über Integration behinderter Menschen und über Normalisierung ihrer Lebensverhältnisse diskutiert, manches hat sich auch verändert. Viel selbstverständlicher als früher gehen
...show allbehinderte Menschen Partnerschaften ein, und natürlich wünschen sich einige von ihnen auch Kinder. Aber wenn eine geistig behinderte Frau schwanger wird und das Kind bekommen will, reagiert ihre Umgebung meist nach wie vor mit Ablehnung oder Panik. Noch immer sind Vorurteile über Eltern mit geistiger Behinderung weit verbreitet. Dabei kann mittlerweile als international gesicherte Erkenntnis gelten, dass es einen einfachen, linearen Zusammenhang zwischen elterlichen Kompetenzen und intellektuellen Fähigkeiten nicht gibt. Ähnlich unumstritten ist, dass die meisten der geistig behinderten Eltern Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags mit den Kindern benötigen. Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes geben einen Überblick über die Fachdiskussion um die Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. So wird die geschichtliche und internationale Dimension der Thematik aufgezeigt, es werden rechtliche und psychologische Fragen behandelt, die Situation der behinderten Eltern wird ebenso wie die ihrer Kinder dargestellt, und die professionelle Unterstützung der betroffenen Familien wird thematisiert. Zwischen den einzelnen Beiträgen finden sich aktuelle Fallbeispiele aus Deutschland. Sie zeigen ein breites Spektrum von Erfahrungen geistig behinderter Eltern, das von hilfreicher Unterstützung bis hin zu bestürzender Diskriminierung reicht.
Dieses Buch will Mitarbeitenden in der Behindertenhilfe die nötige Fachkompetenz zum Thema Trauerarbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung vermitteln. Es stellt selbst erlebte Beispiele und Erfahrungen aus
...show allder alltäglichen praktischen Arbeit mit Menschen mit Behinderung dar. Viele Anregungen und Vorschläge sind ohne konfessionelle Grenzen einsetzbar, so dass sie auch für Menschen ohne explizit weltanschauliche Bindungen hilfreich sind. Ferner gibt es zwei Beispiele für Trauergottesdienste.
Cerebrale Bewegungsstörungen gehören statistisch zu den häufigsten körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen. Wissenschaftliche Veröffentlichungen zu dieser Thematik sind dage
...show allgen eher rar. Die vorliegende Publikation bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand, gegliedert nach den Gesichtspunkten Medizinische Aspekte, sozial-emotionale und kognitive Entwicklung sowie Kommunikation. Ein Schwerpunkt besteht in der Aufarbeitung des internationalen empirischen Forschungsstandes. Das Buch wendet sich an Fachleute sowohl aus pädagogischen als auch therapeutischen Berufsgruppen, die mit cerebral bewegungsgestörten Kindern und Jugendlichen aktuell arbeiten oder in Zukunft arbeiten werden. Im Zuge des durch die aktuelle Inklusionsdebatte gestiegenen Informationsbedarfs ist auch an Lehrkräfte gedacht, die bislang mit dem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind. Lesenswert ist das Buch aufgrund seines Grundlagencharakters auch für interessierte Laien und Eltern, die sich wissenschaftlich fundiert und sachlich über das Thema informieren möchten.
Basale Stimulation – dieses Konzept ist zum bekanntesten in der Arbeit mit sehr schwer und mehrfach beeinträchtigten Menschen im deutschsprachigen Raum geworden. Schon lange wird es angewandt, bei Menschen mit
...show allBehinderungen, bei schwer erkrankten Personen, in Schulen, im Hospiz, in der Frühförderung, bei der Sterbebegleitung.Das erfolgreiche Standardwerk will eine Orientierung ermöglichen und Anregung geben. Es war an der Zeit, die jahrelangen Erfahrungen mit dem Konzept einzuarbeiten: Manches hat sich im Laufe der Zeit erübrigt, neue Fragen sind aufgetaucht, der globale Ansatz der Inklusion muss einbezogen werden. Im Kern folgt das Buch seinem bisherigen Ansatz, der durch die aktuellen neurowissenschaftlichen Forschungen Bestätigung gefunden hat. Das Werk kann sich genau auf diesen Kern konzentrieren, weil viele Neuerscheinungen junger KollegInnen unterschiedliche Teilaspekte basaler Arbeit bestens abdecken (vgl. die Reihe „Leben pur“). Neben Kindern und Jugendlichen finden auch verstärkt erwachsene Menschen mit schwerer Behinderung Berücksichtigung.
DU BIST DA erzählt die Geschichte eines vermeintlich ganz normalen Ereignisses: Ein Paar erwartet ein Kind und ist sehr glücklich darüber. Die Schwangerschaft verläuft wunderbar. Das Paar macht sich liebevolle
...show allGedanken über ihr zukünftiges Kind und über ihr neues Leben als Eltern.Dann passiert das Unerwartete: Bei der Geburt erfahren sie, dass ihr Kind Down Syndrom hat. Die Eltern sind verzweifelt. Sie stellen sich Fragen voller Sorgen und Ängste. Ist es vorbei mit ihrem glücklichen Leben? Können sie jemals wieder sorglos sein?Genau die Antworten, die sie brauchen, gibt ihnen ihr Kind auf eine erhellende, einfache und liebevolle Weise. Mutter und Vater erhalten eine wichtige Botschaft:Auch wenn nicht alles nach Plan läuft, kann das Leben schön und voller Hoffnung sein.Evelyne Faye, Mutter einer Tochter mit Down Syndrom, hat dieses Buch geschrieben, um das Gesellschaftsbild vom Leben mit Menschen mit Trisomie 21 zu ändern und Betroffenen eine positive und hoffnungsvolle Botschaft zu vermitteln.Aber dieses Buch ist nicht nur für Betroffene, sondern für alle, die sich der Vielfalt der Menschen bewusst sind und diese als Bereicherung schätzen.Ein Buch für Eltern, Kinder, Erzieher, Ärzte, Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten, Senioren, Denker, Freidenker, Kunstliebhaber, Liebhaber, Vorreiter, Nachfrager, junge, alte und noch nicht geborene Menschen …und für dich Emma Lou.
Dieses Buch berichtet von Begegnungen mit Kindern, die anders sind. Manche von ihnen sind behindert, andere vielleicht ein wenig in ihrer Entwicklung verzögert, wieder andere scheinbar ohne jede sichtbare Beein
...show allträchtigung. Allen gemeinsam sind Verhaltensweisen, die ihre Umwelt nicht versteht, die sie verwirren und herausfordern.In diesem Buch soll berichtet werden von den vielen Fragen, die diese Kinder ihrer Umwelt mit ihren Verhaltensweisen stellen sowie von den Versuchen, sie zu beantworten.Ursula Büker ist es gelungen, basale Förderprinzipien auch auf diese Kinder anzuwenden. Sie hat den Körper und seine basalen Bedürfnisse ernst genommen, sie hat Verhalten und Körperlichkeit zusammen gesehen. Berührung, die Balance von körperlicher Nähe und Distanz, das hat sie in die Kinderpsychotherapie eingebracht und weiter entwickelt.Mit diesem Buch, das sie jetzt vorlegt, macht sie ihre praktischen Erfahrungen eines ganzen Berufslebens als Diplom-Psychologin anderen zugänglich.
Aus der Praxis – für die Praxis!Kommunikation, Beziehungsgestaltung, Gesprächsführung, Beratung und Begleitung sind in der Praxis der Behinderten- und Eingliederungshilfe Alltagsaufgaben. Dennoch agieren die Fa
...show allchkräfte in den Diensten und Einrichtungen bei diesen Themen meist aus dem „Bauch heraus“. Spezielles Wissen oder spezielle Ansätze stehen nicht im Vordergrund.Auch die Heilpädagogik als zuständige Fachdisziplin hat sich bisher diesen Themen mehr oder weniger nur am Rande zugewandt. Die Hilfen und Ansätze standen und stehen im Schatten der großen Themen wie Behinderung, Integration, Inklusion, Empowerment, Bildung, Erziehung, Unterricht, Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten usw.Mit diesen zwei Bänden erhalten die Praktiker(innen) der Behinderten- und Eingliederungshilfe eine schnelle, verständliche Übersicht, geschrieben von berufserfahrenen Kolleg(inn)en: Ziel ist es, die komplexen Themen praxis- und handlungsbezogen zu differenzieren und pädagogisch-konzeptionell aufzuzeigen.
Aus der Praxis – für die Praxis!Kommunikation, Beziehungsgestaltung, Gesprächsführung, Beratung und Begleitung sind in der Praxis der Behinderten- und Eingliederungshilfe Alltagsaufgaben. Dennoch agieren die Fa
...show allchkräfte in den Diensten und Einrichtungen bei diesen Themen meist aus dem „Bauch heraus“. Spezielles Wissen oder spezielle Ansätze stehen nicht im Vordergrund.Auch die Heilpädagogik als zuständige Fachdisziplin hat sich bisher diesen Themen mehr oder weniger nur am Rande zugewandt. Die Hilfen und Ansätze standen und stehen im Schatten der großen Themen wie Behinderung, Integration, Inklusion, Empowerment, Bildung, Erziehung, Unterricht, Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten usw.Mit diesen zwei Bänden erhalten die Praktiker(innen) der Behinderten- und Eingliederungshilfe eine schnelle, verständliche Übersicht, geschrieben von berufserfahrenen Kolleg(inn)en: Ziel ist es, die komplexen Themen praxis- und handlungsbezogen zu differenzieren und pädagogisch-konzeptionell aufzuzeigen.
Natalie ist praktisch taub. Trotzdem spricht sie, als könne sie hören. Doch sie liest von den Lippen ab, weshalb ihr vieles in der hörenden Welt entgeht. Mit 31 Jahren fasst Natalie den schweren Entschluss, sic
...show allh eine Hörprothese implantieren zu lassen. Wird sie den Anstrengungen des Hörenlernens gewachsen sein? Erinnerungen an die Zeit ihre Kindheit drängen sich auf, denn der Ausbildung Natalies, als Gehörlose wie eine Hörende zu sprechen, lag ein enormer Drill zugrunde. Und nun sagen die Ärzte, nach der Operation werde Natalies Hörvermögen dem eines Neugeborenen gleichen. Ungefiltert wird die neue Klangwelt über ihr hereinbrechen. Ihr Gehirn muss eine Leistung vollbringen, die ihm vorher nie abverlangt wurde. Jedes Geräusch, jeden Ton, auch jedes Wort muss sie vollkommen neu abspeichern. Vier Jahre begleitete die Regisseurin Natalie auf ihrem Weg aus der Stille.
Der Alltag von Menschen mit schweren Behinderungen ist vor allem Pflege-Alltag. Viel Zeit wird mit Maßnahmen der Grundpflege zugebracht. Bei vielen Menschen müssen aufgrund chronischer Erkrankungen und gesundhe
...show allitlicher Gefährdungen auch Maßnahmen der Behandlungspflege durchgeführt werden. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über unterschiedliche Bereiche der Pflege, beschäftigt sich jedoch auch mit pädagogischen und ethischen Fragestellungen des Themenbereichs.Das Buch gliedert sich in einen einleitenden theoretsichen Teil und zahlreiche Beispiele aus der Praxis.
Das Buch bietet eine Fülle, an konkreten Anregungen für die (außer)schulische Praxis. Mit aktionsorientierten Aktivitäten, Schwarzlichttheater, einer ressourcenorientierten Theaterarbeit, pädagogischer Kunstthe
...show allrapie, Kreativitätsförderung und »offener« Atelierkunst wird das breite Spektrum einer ästhetischen Praxis aufgegriffen und an vielfältigen Beispielen sowie einer faszinierenden Bilderwelt illustriert. Ein richtungweisender Praxisbegleiter für alle Berufsgruppen, die in der Arbeit mit behinderten Menschen künstlerisch, pädagogisch, therapeutisch oder assistierend tätig sind.
Herr Müller erleidet einen schweren Schlaganfall mit Locked-in Syndrom. Dieser führt zu einer vollständigen Lähmung. Patienten müssen beatmet werden. Auch Sprechen und Schlucken sind nicht möglich. Es folgt ein
...show alle Rehabilitation. Es stellt sich zwar eine Verbesserung des anfänglichen Zustands ein. Diese erfolgt jedoch nicht im erhofften Umfang. Herr Müller ist weiterhin zu hundert Prozent auf die Hilfe seiner Mitmenschen, insbesondere seiner Frau Gudrun angewiesen.Es gibt mittlerweile bestimmt mehr als ein Dutzend Erfahrungsberichte zum Locked-in Syndrom. Eigentlich sind die meisten nach dem gleichen Muster aufgebaut. Der Betroffene schildert die anfänglichen, gesundheitlichen Einschränkung, insbesondere die hundertprozentige Abhängigkeit von Anderen, und wie diese erfolgreich, mehr oder weniger, überwunden werden kann. Dieses Buch ist anders.Was geht in einem Menschen vor, der fast völlig gelähmt ist, nicht schlucken, nicht sprechen kann und teilweise beatmet wird? Dieses Buch liefert eine Antwort! Aus ihm spricht die Angst, der angezählte Gesundheitszustand könnte dazu führen, dass er sterben könnte. Dann wäre er der Möglichkeit beraubt, seine Enkel aufwachsen zu sehen und an Familienfeiern im häuslichen Bereich teil zu haben.Dieses Buch ist eine Hommage an das Leben. Es verdeutlicht uns, dass das Leben etwas ganz Einzigartiges ist. Dieses gelingt dem Autor, ohne in irgendwelche religiösen oder weltanschaulichen Kategorien zu verfallen.
Work with people who have mental disabilities has been undergoing greater change in recent years than practically any other field in remedial and special needs teaching. As the ability of people with mental dis
...show allability to learn and develop was recognized, a competence and strengths approach was adopted in the theories and concepts underlying support work for them, and this was supplemented by taking into account the views of those affected and a commitment to strengthen their legal rights. This pocket dictionary provides solid scientific guidance in the face of the rapid developments and upheavals in assistance for the mentally disabled that have taken place in recent years. It includes all of the major key concepts that are important from both the practical and theoretical viewpoints. At the same time, the pocket dictionary tries to indicate the interdisciplinary nature of this specialist field of work by including terms that come not only from the field of remedial and special needs teaching, but also from psychiatry/medicine, psychology, sociology, social policy and social work.
Das von der amerikanischen Psychologin Francine Shapiro ab 1987 entwickelte Verfahren EMDR gilt heute in der Psychotherapie als hochwirksame Methode, vor allem in der Traumatherapie, speziell bei posttraumatisc
...show allhen Belastungsstörungen sowie Angststörungen. Für Menschen mit geistiger Behinderung erscheint sie besonders geeignet, da sie sensomotorisches Erleben in den Fokus rückt. Die Autorin hat sie erfolgreich in der Praxis bei diesen Menschen eingesetzt und zur Bilateralen Hemisphärenstimulation – BHS weiterentwickelt. Sie schildert die Entstehung des Konzepts, erläutert seine theoretische Fundierung und liefert eine konkrete Arbeitshilfe für die Praxis. Angereichert durch Beispiele entsteht ein plastisches Bild über konkrete Anwendungsmöglichkeiten.
Die Risiken für traumatisierende Lebenserfahrungen bei Menschen mit geistiger Behinderung sind signifikant erhöht. Im Vordergrund stehen Fragen nach unmittelbaren Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten für die
...show allBetroffenen zur Abmilderung individuellen Leidens, nach individuellen therapeutischen Möglichkeiten in verschiedenen Kontexten und mit unterschiedlichen Strategien, und damit letztlich auch die Frage der sekundären Prävention von Traumafolgestörungen.
Der sechste Band der Buchreihe Leben pur steht unter dem übergeordneten Thema Erwachsen werden - Zukunft gestalten. Wenn Jugendliche erwachsen werden, finden Ablösungsprozesse vom Elternhaus statt, die entsprec
...show allhend vorbereitet und begleitet werden müssen. Bei Menschen mit schweren Behinderungen müssen Wünsche und Zukunftsvorstellungen erst entwickelt werden.Oftmals gibt es keine Vorstellungen von Möglichkeiten, die Zukunft - zum Beispiel hinsichtlich der Wohnsituation - zu planen. Eine persönliche Zukunftsplanung kann ein hilfreicher Ansatz sein: Ein Unterstützerkreis kann vielfältige Ideen entwickeln, Angehörige entlasten und bei der Umsetzung der Pläne unterstützen. Beim Wohnen gilt heute zunehmend das Motto ambulant vor stationär. Erste Modelle kleinerer, dezentraler Wohneinheiten oder WGs mit neuen Träger- und Finanzierungsmodellen sowie neue technische Entwicklungen (smart homes) werden vorgestellt. Das Buch informiert über neue Forschungsergebnisse und Projekte und bietet durch den starken Praxisbezug eine anschauliche und interessante Lektüre.Mit Beiträgen von: Michaela Wölk, Zukunftsforscherin; Prof. Ute Fischer, Dipl-Psych.; Prof. Monika Seifert, Vorsitzende der Dt. Heilpäd. Gesellschaft Berlin; Gertrud Fiala, Architektin; Prof. Jo Jerg, Ev.Hochschule Ludwigsburg; Roland Schwarz, Sozialpädagoge Norwegen; Dr. Walther Witting, Päd. Leiter Kleine Oase; Norbert Müller-Fehling, bvkm; Dr. Stefan Doose, Behindertenpädagoge; Stephan Werner und sein Vater; Prof. Dr. Andreas Fröhlich, Prof. em. für Allg. Sonderpädagogik; JProf. Erik Weber, Juniorprof. in Sonderpädagogik; Reinhold Scharpf, Verein für Körperbehinderte Allgäu; Bernadette Bros-Spähn, Wolfgang Spähn und Deborah Hösch, Verein Gemeinsam leben - gemeinsam lernen e.V.
Der siebte Band der Buchreihe Leben pur ist der Freizeit von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen gewidmet. Bei zahlreichen Therapie- und Förderangeboten und eines meist ganztägigen Schuloder Förd
...show allerstättenbesuchs kommt gerade die freie Zeit, die Zeit zum Faulenzen, Freunde treffen und zur Gestaltung durch Freizeitaktivitäten zu kurz. Oftmals fehlen aber auch die adäquaten Angebote hierzu.Nach einer Grundlegung des Begriffs der Freizeit und einer Vorstellung des Konzepts der Freizeitassistenz werden dem Leser durch Prof. Dr. Markowetz sozialintegrativ nötige Veränderungen in unserer Gesellschaft bewusst gemacht, er plädiert dabei für mehr Freizeiterziehung und Freizeitbildung. Die Bedeutung von Bewegung und Sport und die damit verbundenen Möglichkeiten schildert Dr. Volker Anneken in seinem Beitrag.In insgesamt acht Praxisbeispielen stellt dieses Buch Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung dar und setzen sich mit der Frage auseinander, wie die bei unserer Zielgruppe eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten in der Freizeit voll ausgeschöpft werden können. Die Angebote erstrecken sich von der Musik, über sportliche Betätigung im Wasser und an Land bis hin zur kulturellen Teilhabe in Form von aktiver Theater- oder Operngestaltung und Geschichten und Märchen lesen mit allen Sinnen. Ein Beispiel zur Teilhabe am religiösen Leben in einer evangelischen Kirchengemeinde wird statuiert. Auch die Einblicke in Projekte aus anderen Ländern und die (Reise-)Erfahrungen selbst betroffener Menschen und deren Angehörigen können hier bereichern. Von Seiten der (Physio-)Therapie wird an zwei Beispielen veranschaulicht, wie Freizeit gestaltet und Therapie bestmöglich in die Alltagssituation mit einbezogen werden kann.Im Anhang des Buches bietet ein Verzeichnis von Reise- und Freizeitanbietern dem Leser weiterführende Informationen. Wenn durch die Lektüre dieses Buches nicht nur neue Informationen gegeben werden, sondern auch Mut gemacht wird, neue Ideen zu entwickel
Die Entwicklung jedes Kindes ist offen und durch viele Faktoren beeinflussbar. Sogenannte Auffälligkeiten müssen nicht zwangsläufig Zeichen einer drohenden Behinderung sein. Selbst wenn schon eine Behinderung b
...show allesteht, gibt es viele Möglichkeiten, mit dieser so umzugehen, dass sie in das Leben des Kindes eingeordnet wird, zu ihm gehört und nicht nur als Störung empfunden wird, gegen die es anzukämpfen gilt. Absicht therapeutischer Begleitung sollte es sein, die Fähigkeiten und Stärken des Kindes, die es zum Ausgleich und zur Integration seiner Probleme braucht, entdecken, fördern und entfalten zu helfen. Das Buch gibt in einem Überblick über die Grundzüge der Bewegungsentwicklung und erleichtert das Beobachten und das Verstehen der Entwicklung des Kindes.