Dieses Mathebuch ist mit den Kindern erarbeitet worden. Wir sind von ihrer Art zu Denken ausgegangen. Jede Aufgabe muss aus ihrer Erfahrung kommen und für sie sinnvoll sein. In der Schule soll Peter die Aufga
...show allbe 3 + 5 = ? lösen. Die Lehrerin sagt: "Zähle 3 und 5 zusammen." Sie hilft ihm an den Fingern abzuzählen. Er versteht nicht, was das soll. Dann legt sie 3 Bonbons und 5 Bonbons hin. Peter zählt nun 1, 2, 3 und 1, 2, 3, 4, 5. Sie sagt: "Du musst weiter zählen." 4, 5, 6, 7, 8. Er versteht nicht, was er soll. Dann schüttet sie die acht Bonbons auf den Teller. Nun zählt er "1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8". Er versteht nicht, was das mit 3 + 5 = 8 zu tun hat. Das sind meine Erfahrungen mit den Kindern, die hoffnungslos in der Schule scheitern. Sie lernen einerweise abzuzählen ohne Sinn und Bedeutung, bis sie das Interesse am Matheunterricht endgültig verlieren. Um die Aufgabe 3 + 5 = 8 zu verstehen fehlen ihnen alle Voraussetzungen.
In einzelnen Geschichten werden ganz alltägliche Situationen von Hannes bei seiner sexuellen Entdeckungsreise dargestellt. Hannes ist ein junger Mann, er ist 25 Jahre alt und lebt in einem Wohnheim. Das Buch is
...show allt in einfacher Sprache für erwachsene geistigbehinderte Menschen. Bilder von Larissa Waschkewitz illustrieren die Geschichten.
Die Autorin Silke Bauerfeind ist Mutter eines nicht-sprechenden autistischen Sohnes. In ihrem Online-Magazin "Ellas Blog" veröffentlicht sie regelmäßig Erfahrungen, Informationen, Gastbeiträge und Interviews r
...show allund um das Thema Autismus. Das Buch vermittelt zahlreiche Grundkenntnisse über das Autismus-Spektrum, indem aus dem Alltag von Familien mit autistischen Kindern berichtet wird. Besonderheiten in den Bereichen Wahrnehmung, Kommunikation, Emotionen und Verhalten werden ausführlich erklärt. Dabei kommen auch Autistinnen und und Autisten zu Wort, die direkt aus ihrem Erleben erzählen. Zudem werden vor allem die Eltern in den Fokus genommen. "Denn Eltern brauchen Wissen, Erfahrungsaustausch, die Gewissheit, nicht alleine mit ihrer Lebenssituation zu sein, und ein gesundes Bewusstsein für die eigenen Ressourcen. Was ich dazu beitragen kann, habe ich in dieses Buch gepackt", sagt die Autorin. "Wenn Eltern gut aufgeklärt sind und ausreichend auf sich achten, ist das eine sehr wichtige Grundlage für unsere autistischen Kinder."
In der BAESCAP-Studie wurden diejenigen gefragt, die sonst bei jeder großen Erhebung außen vor bleiben: fast 1900 Nutzerinnen und Nutzer sozialpsychiatrischer Leistungen mit schweren psychischen Erkrankungen. S
...show allie wurden befragt zu ihrer Familiensituation, zu Freundschaften, zu ihrer Ausbildung, zum Beruf und zu ihren Stigmaerfahrungen. Welche Teilhabemöglichkeiten und -hindernisse erleben sie? Die Ergebnisse der Studie liefern erste Antworten: Trotz Eingliederungshilfe sind sie vielfach abgehängt und chancenlos. Doch was bedeutet Teilhabe, das Schlüsselkonzept sozialpsychiatrischer Praxis, eigentlich konkret und wie kann sie theoretisch abgeleitet werden? Welche Facetten des Lebens greifen wir heraus, welche sind wichtig? Die Autorinnen und Autoren verankern Teilhabe auf theoretischer Ebene im Capabilities Approach, sie diskutieren den Teilhabebegriff auch vor dem Hintergrund des neuen Bundesteilhabegesetzes und sie zeigen auf, was auf sozialpolitischer Ebene nötig ist.
In der vorliegenden Studie werden Subjektivierungsprozesse im Kontext von Schule und Behinderung erforscht. Die Arbeit verortet sich in den Disability Studies in Education und ist durch einen theoretischen Rahm
...show allen gekennzeichnet, der sich aus machtkritischen Überlegungen zu Subjektbildung, Schule und Fähigkeit zusammensetzt. Im empirischen Teil wird anhand von drei biographischen Fallrekonstruktionen untersucht, wie sich ableistische Normalitäten von Schule auf die Subjektivitäten junger behinderter Personen auswirken. Die vom Autoren nachgezeichneten schulischen Erfahrungsräume verweisen auf Praktiken von Peers und Lehrer*innen, die zwischen fähigkeitsbezogenen Normalisierungsimperativen und ermöglichender Unterstützung changieren. Anhand der biographischen Texte wird rekonstruiert, über welche Selbsttechniken Subjekte sich zu den schulischen Normalisierungsregimen in Relation setzen. Die Ergebnisse werden abschließend hinsichtlich ihrerBedeutung für Professionalisierung im Bereich inklusive Bildung aufbereitet.
Die Bemühungen, inklusive Settings in einem (selektiven) Bildungssystem zu integrieren, verstärken sich zusehends. Im Rahmen des Bandes werden Themen der Inklusion in schulpädagogischer Sicht aus kontroversen P
...show allerspektiven diskutiert. So schließt der Band eine Lücke, weil er die vielschichtige Inklusionsdebatte dort verortet, wo sie am dringlichsten notwendig ist, nämlich in einer allgemeinen, interdisziplinären Schulpädagogik. Die Bemühungen, inklusive Settings in einem (selektiven) Bildungssystem zu integrieren, verstärken sich zusehends. So wird das Thema gerade für die Erziehungswissenschaft ein Forschungsfeld mit vielen offenen Fragen. Ob und wie man dem Anspruch der Inklusion in Schule und Unterricht gerecht werden kann, steht dabei gerade für die Schulpädagogik im Mittelpunkt. Im Rahmen des Bandes werden deshalb Themen der Inklusion in schulpädagogischer Sicht aus kontroversen Perspektiven von verschiedenen Vertretern diskutiert. Auf diese Weise werden aufschlussreiche Eindrücke der weitreichenden Veränderungen, die das Thema Inklusion auf die Gestaltung der Schullandschaft hat, gewonnen. Der Band schließt damit eine Lücke, weil er die vielschichtige und teilweise gegensätzliche Inklusionsdebatte dort verortet, wo sie am dringlichsten notwendig ist, nämlich in einer allgemeinen, interdisziplinären Schulpädagogik.
Das Autorenteam formuliert eine Theorie zum Lehren und Lernen mit Medien an Hochschulen. Ziel ist ein gleichberechtigter Zugang für alle Mediennutzenden, unabhängig von deren Medienerfahrung, -kompetenz oder Le
...show allbenshintergrund. Auf dieser Grundlage formulieren Autorin und Autor zwei Qualitätsmerkmale für eine bildungsorientierte Mediendidaktik: Die explorative Neugier durch Umgang mit Medien über Medien fördern und Medien dem eigenen Erkenntnisinteresse gemäß einsetzen. Der Ansatz "E-Inclusion" soll zu einem produktiven Fachdiskurs der Medienpädagogik aus bildungs- und diversitätssensibler Perspektive beitragen. Der Band richtet sich an Medienpädagog:innen, Lehrer:innen und Sozialarbeiter:innen sowie an alle, die sich mit dem Thema Digitalisierung in pädagogischen Kontexten beschäftigen.
Wie gestalten sich die kommunikativen Praktiken von Familien mit geistig behinderten Angehörigen? Ein auffallender und häufig beobachtbarer Aspekt ist, dass Eltern das Rederecht für sich beanspruchen, indem sie
...show allstellvertretend auf Fragen antworten, die an die Person mit Behinderung adressiert sind. Der Autor arbeitet das Bedingungsgeflecht heraus, das diesen problematischen Gesprächsabläufen zugrunde liegt, und beschreibt die zentralen Paradoxien und Dilemmata, die für solche Familien prägend sind.
Der Alltag mit einem behinderten oder chronisch kranken Kind stellt Eltern, Angehörige und Betreuer vor vielfältige Herausforderungen. Trotzdem ist erfülltes Leben möglich. Die Autoren zeigen, wie Eltern ihre
...show allStärken in schwierigen Situationen entdecken und Fähigkeiten entwickeln können, die sie sich selbst nie zugetraut hätten. Durch viele praktische Anregungen bietet dieses Buch zahlreiche positive Impulse für das eigene Leben. Und die sind nicht nur fundiert und äußerst vielfältig, sondern auch von Erfahrung getränkt: Die Autoren sind selbst Eltern einer behinderten Tochter, die inzwischen erwachsen ist. Ein Mutmacher für das Leben von besonderen Familien!
Wenn in einer Familie Kinder mit und ohne Behinderung miteinander aufwachsen, sind nicht nur die Eltern gefordert. Auch die Geschwister sind beteiligt: wenn es darum geht, auf den autistischen Bruder aufzupasse
...show alln, oder wenn sie zur Therapiestunde der geistig behinderten Schwester mitgenommen werden - vielleicht mehrmals pro Woche. Die Geschwister stellen ihre Wünsche oft zurück, weil das behinderte Kind zuerst versorgt werden soll. Sicherlich nicht immer freiwillig und nicht immer gern. Die Geschwister nehmen Rücksicht, und sie tragen früh einen Teil der Verantwortung für das behinderte Kind. Die Belastungen für die Geschwister können schwer wiegen, sie können aber auch eine Chance sein. Ilse Achilles beschreibt, welche Chancen und Risiken mit der besonderen Familienkonstellation verbunden sind. Sie zeigt an vielen Beispielen, wie Eltern und soziales Umfeld die Entwicklung der Geschwister unterstützen und Gefährdungen vermeiden oder verringern können.
Menschen, die nicht oder nur eingeschränkt über Lautsprache verfügen, gebrauchen alternative Kommunikationsformen, um sich verständlich zu machen, z.B. Blick und Mimik, Zeigebewegungen, Gebärden oder Bildsymbol
...show alle. Unabhängig von den Mitteln, mit denen kommuniziert wird, hat Kommunikation immer auch einen Inhalt. Erst aus gemeinsamen Themen heraus kann sich auch eine gemeinsame "Sprache" entwickeln. Dieses Buch gibt Anregungen für Kommunikationsinhalte mit nicht oder kaum sprechenden Kindern und Jugendlichen: Erforschen von Dingen und Materialien, das Spiel mit ihnen, das Entdecken von Bildern sowie das gemeinsame Erleben und Handeln im Alltag. Dabei werden unterschiedliche Stufen der Entwicklung kommunikativer Fähigkeiten berücksichtigt.
Dieser Leitfaden gibt Handlungsanweisungen durch Therapiesitzungen. Es werden Grundlagen und Methoden der autismusspezifischen Frühförderung vermittelt, wie sie am Autismus-Therapiezentrum der Universitätsklini
...show allk für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters in Frankfurt am Main entwickelt wurden. Das Frankfurter Frühinterventionsprogramm "FFIP" basiert dabei auf Ergebnissen entwicklungspsychologischer Studien zur Sprach-, motorischen, kognitiven und Spiel-Entwicklung von gesunden und Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung und verwendet empirisch überprüfte verhaltenstherapeutische und übende Verfahren für die Förderung. Aus dem Inhalt:Teil 1 gibt eine allgemeine Einführung in Diagnostik und entwicklungspsychologische Grundlagen.Teil 2 beschäftigt sich mit notwendigen allgemeinen Grundlagen der Therapie.Teil 3 beinhaltet zahlreiche konkrete Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und ist nach sechs Grundfertigkeiten und sechs Entwicklungsbereichen angeordnet.Ein großer Materialteil ist als Online-Material beigefügt. Die AutorenDipl.-Psych. Karoline Teufel, Dipl.-Soz.Päd. Christian Wilker, Dipl.-Soz.Päd. Jennifer Valerian, Prof. Dr. Dipl.-Theol. Christine M.Freitag, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Frankfurter Autismus-Therapie- und Forschungszentrum, Universitätsklinikum der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Mario Schreiner untersucht auf der Basis von 20 problemzentrierten Interviews, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse und der empirisch begründeten Typenbildung ausgewertet wurden, wie sich die Beschäftigung i
...show alln Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) auf ihre Beschäftigten auswirkt. Der Autor beleuchtet dabei die Wahrnehmung von sozialer Teilhabe und gesellschaftlicher Anerkennung durch diese besondere Beschäftigungsform und identifiziert vier Typen von Werkstattbeschäftigten. Die theoretische Grundlage der empirischen Untersuchung bildet die Verbindung und Operationalisierung von Teilhabekonzept und Anerkennungstheorie.
Dieses Buch stellt Daten über die Wirksamkeit der Applied Behavior Analysis (ABA) zur Verfügung, einer der, wie hier nachgewiesen werden kann, wirksamen Methoden für den pädagogischen und therapeutischen Umgang
...show allmit Kindern im Autismus-Spektrum. Die Forschungen wurden über zehn Jahre mit insgesamt 30 Kindern durchgeführt, die dadurch großes Entwicklungspotenzial gezeigt haben, indem sie z.B. die verbale Sprache erlernt haben oder auch Blickkontakt aufzunehmen, Anweisungen anderer Personen zu verstehen, nachzuahmen, Interaktionen zu initiieren und zu spielen. Aufgrund dieser Forschungen konnten wichtige Schlussfolgerungen für die Therapie der Kinder im Autismus-Spektrum gezogen werden. Einen besonderen Abschnitt des Buches bilden die individuellen Geschichten der Kinder, die von ihren Eltern geschrieben wurden.
Am Lebensende stehen bei vielen Patientinnen und Patienten medizin- ethische Entscheidungen an. Besonders komplex sind solche Entscheidungen, wenn die Patienten nicht (mehr) entscheidungsfähig sind und Angehöri
...show allge, Beistände und Ärzte anstelle der Patienten entscheiden müssen. In einer Studie ging die Autorin der Frage nach: Wie sterben Patientinnen und Patienten mit geistiger Beeinträchtigung? Werden ihre Wünsche in Bezug auf das Lebensende berücksichtigt, werden die Wünsche überhaupt befragt? Die Autorin hat dazu verschiedene Personen befragt, die an Lebensendentscheidungen beteiligt waren. Detailliert beschriebene Fallgeschichten zeigen, wie Entscheidungsfindungsprozesse in Institutionen für geistig beeinträchtigte Menschen ablaufen und wie die Beteiligten diese Entscheidungen am Lebensende eines Patienten erleben. Die Studie zeigt auf, dass der mutmaßliche Wille von Personen mit kognitiver Beeinträchtigung oft unklar ist und deshalb meist die Angehörigen an ihrer Stelle entscheiden. Die Angehörigen fühlen sich aber oft allein mit dieser Entscheidung und insbesondere der Verzicht auf lebenserhaltende Maßnahmen empfinden sie als sehr belastend; sie fragen sich noch lange, ob diese Entscheidung richtig war. Die Institution, in der die Menschen leben, beeinflusst wiederum je nach (Wert-)Haltung, ob jemand am Lebensende hospitalisiert wird oder nicht und die Haltung des Hausarztes lenkt die Entscheidung, ob ein Patient noch Therapien erhält und falls ja, welche.
Das Arbeitsbuch zum Spiegel-BestsellerMit ihrem Bestseller 'Das Kind in dir muss Heimat finden' verhalf Stefanie Stahl Millionen von Menschen dazu, die enorme Kraft der Arbeit mit dem inneren Kind für sich zu e
...show allntdecken. Dieses Praxisbuch vermittelt nun ein umfassendes Programm für ein starkes Ich: Schritt 1: Lerne dein Schattenkind kennen - den Persönlichkeitsanteil, der für negative Kindheitserlebnisse und Traumatisierungen steht. Schritt 2: Stärke dein Erwachsenen-Ich - den rationalen Anteil, der für die Lösung von Problemen unverzichtbar ist. Schritt 3: Entdecke dein Sonnenkind - den gesunden, starken und fröhlichen Persönlichkeitsanteil. > Entdecken Sie auch das Hauptwerk 'Das Kind in dir muss Heimat finden' von Stefanie Stahl, aus dem das Arbeitsbuch entstanden ist. Ausstattung: Abbildungen,6 heraustrennbare Schablonen; durchgehend zweifarbig
In diesem Band werden Chancen, die sich durch Inklusion für Menschen mit geistiger Behinderung ergeben, und Herausforderungen, die durch sie entstehen, diskutiert. Dabei wird die gesamte Lebensspanne betrachtet
...show all. Inklusion gilt in der Heil- und Sonderpädagogik schon lange als eine zentrale Leitidee und hat seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention weiter an Bedeutung gewonnen. Chancen, die sich durch Inklusion für Menschen mit geistiger Behinderung ergeben, und Herausforderungen, die durch sie entstehen, sind das Thema der 18 Beiträge dieses Bandes. Sie greifen solche Themen über die gesamte Lebensspanne hinweg auf, von der vorschulischen Bildung über das Schulalter bis hin zu Themen des Erwachsenenalters. Dabei setzen sich alle Beiträge konsequent für das Wohl dieser Personengruppe ein.
Zwanzig kurze Biografien porträtieren behinderte Frauen und Männer vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen, obwohl manche diese als so
...show alllche nicht bezeichnet haben. Was die Vorgestellten in ihrer Unterschiedlichkeit eint, ist ihre Beharrlichkeit und Sturheit, ihr Wagemut sowie oftmals ihr Humor. Das Buch stellt zum ersten Mal die historische und bis heute wirkende Opferrolle behinderter Menschen ,auf den Kopf'. Die Pianistin Clara Haskil erkannte in den Musikkritikern, die sich über ihre schiefe Gestalt ausließen, einen "Haufen Schwachköpfe". Der als verrückt verspottete Künstler Ferdinand Cheval schrieb, um "ans Ziel zu kommen, muss man starrköpfig sein". Zwanzig Biografien porträtieren behinderte Frauen und Männer vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen, obwohl manche diese als solche nicht bezeichnet haben. Der Blick des Autors richtet sich auf das widerspenstige und eigensinnige als positives Merkmal behinderter Menschen. In historisch-kulturellen Bezügen werden die Themen Rehabilitation, Kunst und Wahnsinn, Sexualität und Dankbarkeit gestreift. In der Reflexion über ,das Opfer' wird das Opfer-Sein nicht bestritten, aber auch auf die Bequemlichkeit dieser Rolle verwiesen.