Selbsttötungsgedanken sind häufige Begleitphänomene schwerer, unheilbarer körperlicher und psychischer Erkrankungen. Die Mehrheit der Suizide wird von Menschen mit psychischen Erkrankungen vollzogen. Während
...show alles bei unheilbaren körperlichen Erkrankungen heute einen breiten Zuspruch gibt, wenn das Prinzip "Leidverminderung durch Lebensverkürzung" in Form des künstlich herbeigeführten Todes zur Anwendung kommt, ist dies bei psychischen Erkrankungen umstritten. Der Wunsch nach assisitertem Suizid von psychisch Erkrankten scheint schwerer greifbar. Er kann Ausdruck einer akuten psychischen Leidensphase sein, die jedoch medikamentös überwindbar ist. Er kann aber auch Ausdruck eines Wunsches sein, der auf Erfahrung durch wiederkehrende psychische Belastungsphasen beruht. Aber ist es nicht diskriminierend, wenn man den einen dies ermöglicht, den anderen nicht? Dieses Fachbuch greift dazu die Herausforderungen und Kontroversen der Debatte auf. Dazu werden in diesem Band die interdisziplinären relevanten Fragestellungen aus Medizin inklusive der Palliativmedizin, Psychologie, Ethik, Theologie sowie die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen für Deutschland und die Schweiz beschrieben und diskutiert. Aus jedem Fachgebiet werden mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis hinreichend Qualitätsmerkmale für den Umgang mit dem Wunsch nach dem assistierten Suizid von psychisch Kranken benannt, damit letztlich der Leser seine eigene Haltung dazu reflektieren und entwickeln kann.
Diese Arbeitshilfe wurde für Berufsgruppen entwickelt, die nach einer Einführung oder Schulung MI in der Praxis anwenden möchten. Neben den wichtigsten Aspekten der Theorie umfasst der Fächer praktische Fragen,
...show allfünfzehn schwierige, aber in der Praxis häufig anzutreffende Situationen und viele Beispielsätze. Außerdem finden Sie Tipps für die Anwendung von MI in Gruppengesprächen.
Die nunmehr bereits 10. Auflage der "Psychiatrie systematisch" wurde in allen Teilen umfangreich überarbeitet und auf den aktuellsten Stand des Wissens gebracht. Wie immer erfolgte die Darstellung des Fachgebie
...show alltes mit der primären Ausrichtung auf praxis- und klinikrelevante Aspekte. Daher haben die psychopathologische Diagnostik, die diagnostischen Leitlinien, die Differentialdiagnostik und schließlich Therapievorschläge mit konkreten Dosierungen und Applikationsformen, Konzepten für die Differentialtherapie und das Vorgehen bei Therapieresistenz besonderes Gewicht. Weitere Kapitel befassen sich mit den psychopathologischen Grundbegriffen, der Technik des psychiatrischen Interviews, mit neurobiologischen und psychologischen Grundlagen der Psychiatrie sowie denen der Psychopharmakologie. Das Buch ist damit weiterhin sowohl für Studenten, Ärzte in der Weiterbildung und Fachärzte als auch für Ärzte anderer Fachrichtungen konzipiert, die psychiatrische Patienten diagnostizieren und behandeln. Zur Zielgruppe zählen weiterhin Mitarbeiter in Pflegeberufen, Psychologen, Soziologen und Sozialpädagogen.
Fundiert, praxisorientiert und verständlich: Von der Geschichte der Psychiatrie bis zu den psychiatrischen Therapieformen - Psychiatrie für Pflegeberufe bietet Ihnen das gesamte Grundlagenwissen zu diesem Fachg
...show allebiet. Zahlreiche Fallbeispiele machen das Lesen spannend und kurzweilig. Sie finden hier: Aufnahme des psychisch Kranken und rechtliche Grundlagen; Berufsgruppen in der Psychiatrie; psychopathologische Symptome und Syndrome Krankheitsbilder in der Psychiatrie; besondere Einsatzgebiete der psychiatrischen Pflege: Gerontopsychiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie Therapiemöglichkeiten und ambulante Versorgung; Das optimale Grundlagenwerk zum Lernen und Nachschlagen für Auszubildende und Examinierte in der Pflege! Neu in der 6. Auflage: Vollständig aktualisiert und überarbeitet inkl. Medikamentennennung und Literaturverzeichnissen.
Psychiatrie ohne Betten Akutbehandlung zu Hause ist möglich. Dieses Buch versammelt die Grundlagen und die bislang vorliegenden praktischen Erfahrungen und empirischen Daten aus verschiedenen Versorgungsregione
...show alln. Die Evidenz ist bestechend: Sowohl in der Stadt wie auf dem Land ist eine intensive Begleitung bei psychischen Krisen zu Hause möglich, unabhängig von der Diagnose. Sie kann von der Klinik aus organisiert werden oder auch vom gemeindepsychiatrischen Verbund. Die Akteure vor Ort Berichten über Personalausstattung und Teamprozesse, über Zielgruppen, Stolpersteine und Erfolge. Sie laden ein, die vorliegenden Erfahrungen für die Organisation von aufsuchender psychiatrisch-psychotherapeutischer Krisenbehandlung vor Ort zu Nutzen.
'Bin ich jetzt ein Leben müde?', fragt Benjamin Maack, als er mit seinem großen, schwarzen Rollkoffer vor der Psychiatrie steht. Vier Jahre zuvor hatte er sich schon einmal eingewiesen, nach einem Nervenzusamme
...show allnbruch - die Diagnose: Depression. Jetzt ist er wieder hier und berichtet von den letzten Nächten, die er nicht mehr im Ehebett, sondern auf dem Sofa verbringt, schlaflos, nervös, in Panik. Und dem Alltag in der Klinik, wie er mit den Mitpatienten 'Alarm für Cobra 11' schaut oder im großen Aufenthaltsraum Delfine im Mondlicht puzzelt. Wie ihm statt Frau und Kindern die Pfleger zum 40. Geburtstag gratulieren und wie er in der Kreativwerkstatt lernt, zu sticken. Er erzählt von Medikamenten, ihren Nebenwirkungen, von Selbstmordgedanken und jenem Abend, an dem auch starke Beruhigungsmittel nicht mehr helfen und er auf 'die Geschlossene hinter der Geschlossenen' verlegt wird - ständig schwankend zwischen Hoffnung und tiefer Verzweiflung. Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein ist ein entwaffnend ehrliches Zeugnis vom Leben mit Depressionen. Benjamin Maack ringt der unbarmherzigen Krankheit tragikomische Momente ab und erzählt von ihr in so berührenden wie klaren Bildern. Seine Geschichte ist aber nicht nur Psychiatrie- und Krankenbericht, sondern auch Familiendrama und die Erzählung eines persönlichen Schicksals. Ein schonungsloses, literarisch kraftvolles Buch.
Irre praktische Methoden! Wie hängen Denken und Handeln zusammen? Wie gehe ich mit heftigen Emotionen um? Wie führe ich schwierige Gespräche? Wie kann ich meine Klientinnen und Klienten motivieren? Dieses Buch
...show allist ein Grundlagenwerk für Mitarbeitende im psychosozialen Bereich, wie es praktischer kaum sein kann! Bei nahezu allen psychischen Erkrankungen treten in den Bereichen Denken, Fühlen, Kommunikation und Motivation Schwierigkeiten auf, und zwar ganz unabhängig von der eigentlichen Diagnose. Das können Grübeln, emotionale Anspannung oder auch Antriebslosigkeit sein. Matthias Hammer und Irmgard Plößl machen das Wissen aus der Psychologie und Psychotherapie für die psychosoziale Arbeit nutzbar. Eine klare Struktur, Übungen und Beispiele von Situationen, denen wir im psychiatrischen Feld ständig begegnen, vermitteln Verständnis dafür, wie die Klientinnen und Klienten die Zusammenarbeit mit den Fachkräften erleben, wie sie fühlen und denken. Es folgen theoretisches Fachwissen und Tipps für eine empathische, verstehende Haltung. Herzstück aller Kapitel sind die Methodenschätze für die praktische Arbeit im Alltag. Inklusive umfangreiches Downloadmaterial.
Alles schräg hier, oder was? - Für: Jedermann, der gerne lacht, manchmal weint, sich gelegentlich aufregt und immer wieder über dieses seltsam schräge Leben staunt - Ver-rücktes System?! Sie sind nicht a
...show allllein darin! - Mit folgenden Schwerpunkten: Schräglagen im Gesundheitswesen, Mobbing, Erfahrungen mit Krankenkassen, Gutachtern etc. Es läuft nicht immer alles rund, nein, meistens läuft es sogar ziemlich schräg. Peter Teuschel, bloggender Psychiater aus München, hat einen scharfen Blick für alles, was seine PatientInnen und die Gesellschaft heutzutage bis zur Verbiegung bewegt. Sie wollen es geradlinig? Dann greifen Sie nicht zu diesem Buch! Denn alles Angepasste hat keinen Platz darin oder wird auf die Schippe genommen. Teuschel blickt genau hin und gibt Anregungen zur Menschlichkeit - denn ohne sie bleibt in der Medizin und im Leben alles auf der Strecke. So lesen Sie hier informative, manchmal nachdenkliche, bisweilen lustige, aber immer kurzweilige Schlaglichter auf die Medizin und darüber hinaus. Wenn Sie wissen wollen, warum die häufigste Diagnose in der Psychiatrie gleichzeitig auch die dümmste ist, wo die "rote Frau" den "schwarzen Mann" ersetzt hat und welches Rezept man nirgendwo einlösen kann, dann sind Sie hier richtig! Das Buch zieht Sie hinein in den Blog "Schräglage", der seit sieben Jahren unzählige Leser zum Kopfschütteln bringt und inzwischen Kultstatus hat. Dieses Buch richtet sich an: Alle, die sich vom Themenkreis »Psycho« angesprochen fühlen, insbesondere aber alle mit einer kritischen Einstellung gegenüber gesellschaftlichen und medizinsoziologischen Missständen.
Das Schweigen der Männer Männer mit psychischen Problemen neigen eher als Frauen dazu, psychotherapeutische Hilfen abzulehnen. Dieses Fachbuch liefert ein schlüssiges Konzept für einen geschlechtssensiblen Ansa
...show alltz und schließt so eine Lücke in der psychotherapeutischen Versorgung. Männer leiden anders an einer psychischen Störung als Frauen. Übergriffiges, aggressives Verhalten, Flucht in Süchte oder sozialer Rückzug können nach außen gerichtete Bewältigungsstrategien depressiver Männer sein. Trotz Behandlungsbedarf suchen sich aber nur wenige Männer Hilfe und scheuen therapeutische Angebote, die auf Gefühlsäußerungen aufbauen. Ein auf die spezifischen Bedürfnisse von Männern zugeschnittenes Therapiekonzept kann eine Brücke zu psychotherapeutischen Angeboten bauen: Klienten setzen ein persönlich relevantes Projekt um und können so den Zugang zu ihren Grundbedürfnissen verbessern. Das kann zum Beispiel ein Halbmarathon sein oder das Vorhaben, einen neuen Job zu finden. Das Konzept für ambulante Gesprächsgruppen ist vorrangig auf Männer mit Depressionen ausgerichtet, greift aber auch Komorbiditäten wie Sucht und psychosoziale Problemlagen auf. Mit umfangreichen Downloadmaterialien und unter Mitwirkung von Experten aus eigener Erfahrung.
Sich Gefühlen stellen Psychische Erkrankungen sind eng an Gefühle gekoppelt. Andreas Knuf ermutigt psychiatrisch Tätige, Gefühle in der Behandlung nicht nur als 'Beiwerk' zu verstehen, sondern ihnen Raum in der
...show allprofessionellen Arbeit zu geben. Hinter allen psychischen Erkrankungen verbergen sich zumeist sehr unangenehme Gefühle wie Angst, Traurigkeit oder Scham. Das Buch vermittelt Techniken, die Fachpersonen nutzen können, um Klient*innen zu helfen, mit solchen belastenden Gefühlen besser zurechtzukommen. Dabei geht es nicht darum, bestimmte Gefühle 'wegzumachen', sondern einen heilsamen Umgang mit ihnen zu finden. Das Buch zeigt auch, wie Helfende gut mit ihren eigenen Gefühlen wie Ohnmacht oder Ärger umgehen können.
¿ Zum schnellen Nachschlagen im Klinik- oder Praxisalltag ¿ Kompakt und übersichtlich: Tabellen, Schemata, Algorithmen ¿ Diagnostik: psychopathologischer Befund, ICD-Kriterien, Diagnose und Psychopathologie-Ska
...show alllen, Tests ¿ Pharmakotherapie: Indikation, Wirkmechanismen, Dosierungen, empfohlene Serumspiegel, Kontrolluntersuchungen, Nebenwirkungen, Interaktionen, Kontraindikationen ¿ Auch für den Nacht- und Notdienst ¿ Für alle, die psychisch Erkrankte behandeln: Assistenzärzte, Fachärzte, Psychologen, Studenten, medizinisches Fachpersonal
- Neuer positiver Ansatz in der Suchttherapie: Die Wirksamkeit der LST in der Rückfallprävention ist wissenschaftlich belegt - Wichtiger Aspekt in der Therapie: Starker Einbezug der Angehörigen - Umfassend: Gru
...show allndlagen und Manual in einem Buch - Aus der Praxis für die Praxis: Autoren haben das Konzept entwickelt und wenden es in ihrer Klinik an Bei Menschen, die eine Therapie für Abhängigkeitserkrankungen beginnen, überwiegen meist Gefühle wie Scham und Schuld - Scham, dass sie diese Krankheit entwickelt haben und dass sie es nicht allein geschafft haben, abstinent zu leben; Schuld, dass sie Angehörige und Freunde belasten. Diese negativen Emotionen fördern jedoch die Aufrechterhaltung der Abhängigkeitserkrankung. Hier setzt die Leistungssensible Suchttherapie (LST), welche von den Autoren Fleckenstein und Fleckenstein-Heer entwickelt wurde, an: In der Therapie wird eine neue konstruktive, von Stolz geprägte Haltung gegenüber der Abhängigkeitserkrankung vermittelt. Betroffene und Angehörige werden für die erbrachten Leistungen in der Überwindung der Sucht sensibilisiert und somit eine neue, konstruktive Haltung im Umgang mit dieser herausfordernden Erkrankung gefördert. Das Ergebnis: Positive Gefühle wie Stolz und dadurch ein transparenterer Umgang mit den Symptomen der Erkrankung und eine bessere Beziehungsqualität zwischen Angehörigen und Betroffenen. Dieses Buch richtet sich an: - PsychiaterInnen - Psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen im Bereich Suchttherapie
Entschieden gegen die Unentschlossenheit Es ist eine alltägliche Erfahrung, dass Klientinnen und Klienten therapeutische Maßnahmen nicht oder nur teilweise umsetzen. Wenn zunächst vereinbarte Ziele später nicht
...show alleingehalten werden, kann es sein, dass im Vereinbarungsprozess nicht alle relevanten Motive berücksichtigt wurden und nicht erkannte Ambivalenzen im Spiel waren. Ein erfolgreiches Kommunikationskonzept sorgt in diesen Situationen für Klarheit und Entschlossenheit! Dieses Buch nimmt klassische akutpsychiatrische Situationen in den Fokus. Konkrete Beispiele zeigen: Ob es um das Gestalten von Beziehungen geht, soziale Probleme, das Einhalten von Regeln, die Einnahme von Medikamenten oder auch um Suizidalität - mit den Grundelementen und Strategien der Motivierenden Gesprächsführung lassen sich Widerstände aufgreifen und gemeinsam getragene und erreichbare Ziele finden.
Dieser optisch anschauliche Leitfaden zur psychiatrischen Exploration soll zur raschen Orientierung in der Praxis und als Lernbehelf für die Ausbildung dienen. Im allgemeinen Teil werden die praktische Gesprä
...show allchsführung, die Erhebung einer Anamnese, das Erstellen eines psychopathologischen Status, wichtige psychopathologische Symptome und die diagnostische Zuordnung zu einem Krankheitsbild erläutert. Im speziellen Teil werden 19 Leitsyndrome beschrieben und durch Schwarzweißfotografien veranschaulicht. Die Darstellung von Syndromen bzw. Leitsymptomen und eine übersichtliche Gliederung der Kapitel auf Doppelseiten bieten eine rasche Orientierung. Der Band erhält seine besondere eindrucksvolle Wirkung durch Fotografien von Ausdrucksformen psychischer Störungen. Für die 2. Auflage wurde der Leitfaden vollständig überarbeitet und um Fallvignetten zu den Leitsyndromen ergänzt. Mit App zum Buch!
Alkohol- und Tabakabhängigkeit treten meist gepaart auf und stellen nach wie vor ein großes medizinisches und soziales Problem dar. Die therapeutischen Möglichkeiten und Motivationsstrategien wurden in den letz
...show allten zehn Jahren deutlich verbessert. Heute können Untergruppen von Abhängigkeitserkrankungen definiert werden, die mit einer spezifischen Medikation und mit maßgeschneiderter Psychotherapie wesentlich bessere Langzeitergebnisse haben, als die früher üblichen starren Abstinenzprogramme. Dieses Buch widmet sich diesem neuen therapeutischen Ansatz. Es wurde in zweiter Auflage vollständig überarbeitet und um aktuelle Erkenntnisse erweitert. Neben neuen Strategien zur Prävention und Diagnostik (ICD-11 und DSM-5) werden schwerpunktmäßig psycho- und soziotherapeutische sowie medikamentöse Ansätze mit realistischen Therapiezielen in Bezug auf Untergruppen vorgestellt. Darüber hinaus wurden zahlreiche neue relevante Aspekte aufgenommen, wie die Temperamentsdiagnostik nach Akiskal, die Bedeutung der individuellen Chronobiologie, Lebensqualität als Therapieziel, ¿Cut Down¿ oder Abstinenzorientierung sowie Entzugsmedikation und die Bedeutung neuer Anticraving-Medikamente. Das Buch richtet sich an alle Berufsgruppen, die Alkohol- und Tabakkranke therapeutisch begleiten.
Ist man Psychosen ausgeliefert oder gibt es Möglichkeiten der Vorsorge? Anke Gartelmann und Andreas Knuf haben Psychoseerfahrene, professionell Tätige, Selbsthilfegruppen und Vertrauenspersonen eingeladen, aus
...show allverschiedenen Perspektiven über ihre Erfahrungen zu berichten. Das eigene Potenzial und die Einflussmöglichkeiten zu entdecken ist wie eine Schatzsuche. Welche Schätze sich heben lassen, entdeckt man erst nach und nach. Die Beschäftigung mit Selbsthilfe und Vorsorge heilt keine Psychosen, aber man lernt, besser mit ihnen und möglichst lange ohne sie zu leben. Wie, zeigt dieses praxisnahe, positive Buch. »Ein vorbildlicher Ratgeber für Betroffene und Angehörige!« Aus »Gehirn und Geist« Vorsorgen statt ausgeliefert sein »Und immer wieder stellt sich für mich die Frage, was denn (m)eine Psychose ist, woher sie kommt und wie ich ihr entgegentreten kann. Kann ich ihr Auftreten steuern, oder bin ich ihr hoffnungslos ausgeliefert?« Kristina Zimmermann
Das Buch gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungs- und Erfahrungsstand im Bereich der Täterarbeit mit männlichen Tätern häuslicher Gewalt. Erfahrene Fachkräfte der praktischen Täterarbeit und aus der
...show allForschung beschreiben das Phänomen sowie Hintergründe und Zusammenhänge. Das Interventionssystem sowie die Voraussetzungen gelingender Täterarbeit werden erläutert und der Kenntnisstand zur Wirksamkeit ausgeführt. Der Fokus liegt sodann auf der praktischen Täterarbeit. Im Zentrum steht die Frage der inhaltlichen Ausgestaltung. Nicht zuletzt werden die Anforderungen an die Täterarbeit in speziellen Einsatzbereichen, wie der Einzel- und der Paararbeit, beschrieben. Zahlreiche Übungen und Praxisbeispiele ermöglichen den Transfer in die eigene Praxis.
Der bewusst recht provokativ gestaltete Titel dieser Studie zeigt in aller Kürze schon alles, was heute aus philosophisch-mathematischer Sicht zu einer post-modernen, medizinisch-psychiatrischen >Psychosomatik<
...show allzu sagen ist: er formuliert ja indirekt die wahrlich kühne These, dass eine vektoriell verstandene >Psychosomatik< - und um eine solche geht es in dieser Schrift - mit nichts weniger identisch sei als mit der >Medizin< schlechthin. Zudem bedeutet die hier vorgelegte Theorie, dass dieses Konzept auch die Psychiatrie einschließt. Auf dieser hohen, modernen Stufe des Verständnisses sind Psychiatrie und Psychosomatik somit von ihrem grundsätzlichen Konzept her gleich Medizin, und umgekehrt ist Medizin grundsätzlich gleich Psychosomatik und Psychiatrie. Man kann das, viel einfacher, auch so sehen: Psychosomatik ist gleichsam das jeweils psychisch und somatisch unterschiedlich dosierte, aber stets gemeinsame Element und zugleich Bindeglied zwischen den beiden großen Bereichen der somatischen und der psychiatrischen Medizin, in die sich die heutige Medizin etwa hälftig teilt. Niklaus Gaschen (Dr. med.) ist unabhängiger Schriftsteller in Thun mit einem in seiner Fülle und Vielfalt höchst beeindruckenden belletristischen und essayistischen Werk.
Forensische Psychiatrie und Rechtswissenschaft, gesetzliche Bestimmungen und Rechtsprechung entwickeln sich ständig weiter. In den letzten Jahren wurden wesentliche Änderungen in den Bereichen Unterbringung, fr
...show alleiheitsentziehende sowie Behandlungsmaßnahmen unter Zwang vorgenommen. Der forensisch-psychiatrisch Tätige muss sich daher stets von neuem mit den Inhalten seines Fachgebietes auseinandersetzen und seine Kenntnisse auf dem neuesten Stand halten. Dieses Buch hält sich an allgemein akzeptierte Grundsätze und Standards der Forensischen Psychiatrie und wurde für die Neuauflage überarbeitet und aktualisiert. Es enthält eine fundierte und überschaubare Einführung ins Fachgebiet und bietet praktische Hilfe für Psychiater, die ihre Tätigkeit als Gutachter beginnen. Auch erfahrene Gutachter profitieren von der übersichtlichen Zusammenfassung der wichtigsten Grundlagen. Angehörige anderer Berufe mit Vorkenntnissen, z. B. Juristen, Sozialarbeiter und Psychologen, finden hier forensisch-psychiatrische Grundkenntnisse.
Die Psychiatrie befindet sich an einem Scheideweg, an dem sie sich zwischen paternalistischer Fürsorge und der Autonomie psychisch erkrankter Menschen entscheiden muss. Dabei darf das übergeordnete Ziel einer h
...show allumanen Psychiatrie nicht aus den Augen verloren werden. Hierfür bedarf es eines Paradigmenwechsels. Zentrale Themen innerhalb der menschenwürdigen Versorgung sind Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit, in deren Mittelpunkt der Mensch steht, nicht die Diagnose. Eine zukünftige humane Psychiatrie kann Themen wie Trialog, Begegnung auf Augenhöhe, subjektiver Sinn, Empowerment oder Recovery nicht ausblenden. Die anthropologische Sichtweise wirft hier einen Blick auf Haltungen, Menschenbilder und das Krankheitsverständnis. Dieses Buch bietet eine kritische Betrachtung und Reflexion des psychiatrischen Ist-Zustandes. In alphabetischer Reihenfolge werden verschiedene Begrifflichkeiten sowie Konzepte aufgeführt und erklärt, die zu einem humanen Soll-Zustand beitragen können. Das Buch möchte durch seinen holistischen Ansatz einen Beitrag zur Humanisierung der Psychiatrie leisten.