Was hat ein Psychiater mit Themen wie Fertilität und Schwangerschaft zu tun? Mehr als gedacht, wenn eine Patientin, die Psychopharmaka einnimmt, ungeplant schwanger wird oder einen Kinderwusch hat. Fälle diese
...show allr Art sind weder für Psychiater noch für Gynäkologen und Hausärzte tägliche Routine - dafür doppelte Verantwortung. Dieser Titel bündelt das notwendige Wissen, um im Sinne von Mutter und Kind sicher zu entscheiden: - 68 relevante Substanzen aus der Gruppe der Antidepressiva, Antipsychotika, Phasenprophylaktika und Hypnotika bzw. Anxiolytika und deren Auswirkungen auf das ungeborene oder neugeborene Kind. - Empfehlungen und Entscheidungshilfen hinsichtlich der medikamentösen Therapie sowie der Betreuung vor, während und nach der Geburt. - Antworten auf häufig gestellte Fragen und zahlreiche Fallbeispiele aus der Praxis. Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.
Der Band "Neurologie und Psychiatrie" behandelt kompakt sämtliche Prüfungsinhalte dieses Fachs für die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung. Farbige Abbildungen und Tabellen machen auch komplizierte Zusamme
...show allnhänge leicht verständlich. Zur Stoffwiederholung und Wissensüberprüfung findet sich im Anhang eine Fragensammlung mit aktuellen Prüfungsfragen. Komplett aktualisiert und überarbeitet.
Die vorliegende 6. Auflage der Leitlinien wurde erneut durchgesehen, korrigiert und entsprechend der German Modification (GM) ergänzt. In der psychiatrischen Praxis und Forschung haben sich bei der Diagnostik u
...show allnd Klassifikation psychischer Störungen in den letzten zwei Jahrzehnten einschneidende Veränderungen ergeben. Mit der offiziellen Einführung der ICD-10 in ihren Mitgliedsländern seit 1992 trug die Weltgesundheitsorganisation (WHO) diesen Veränderungen Rechnung. Im Gesamtwerk der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) der WHO kommt den psychischen Störungen eine Sonderstellung zu. Aufgrund der besonderen Anforderungen bei der Klassifikation psychischer und Verhaltensstörungen gibt die WHO diese offizielle Publikation heraus, mit den für die praktische Arbeit notwendigen klinischen Beschreibungen und diagnostischen Leitlinien.
Wir wissen heute, dass die älteren Jahrgänge als Kriegskinder oder -teilnehmer durch den Zweiten Weltkrieg geprägt wurden und dass diese Erfahrungen gerade im Alter wieder hochkommen.Unbestreitbar ist, dass die
...show allse Generation typische Verhaltensweisen entwickelt hat, die zwar in der Kriegs- und Nachkriegszeit vorteilhaft waren (»Was uns nicht umbringt, macht uns stärker«, »Hart wie Krupp-Stahl«). Im Alter erweisen sie sich jedoch als problematisch, etwa dann, wenn die Älteren ihre eigene Fürsorge vernachlässigen, körperliche Belastungen ignorieren und Krankheiten nicht auskurieren. Dadurch, dass vergangene Erfahrungen in beratenden und therapeutischen Gesprächen berücksichtigt werden, kann Hilfe geleistet, Entlastung gegeben und Stabilität bewirkt werden. Der Psychoanalytiker und Alternsforscher Radebold zeigt aber auch, was die Betroffenen selbst dazu beitragen können.
Peer-Begleiter sind Personen, die selbst schon psychische Erkrankungen erfahren haben und nun im klinischen Kontext Neu- oder Wiedererkrankte auf ihrem Weg durch das Hilfeprogramm und mit all ihren Nöten beglei
...show allten. Sie haben keine explizite therapeutische Funktion, wohl aber eine psychosoziale. Klar ist, der Einsatz von Peers verändert die psychiatrische Versorgung. Für Patienten werden Peer-Begleiter zu Identifikationspersonen mit einem Blick für Stärken, für die Betreuungsteams sind sie ein Beispiel im Umgang mit Rückschlägen und Resignation. Während sie anderen Betroffenen Selbstbestimmung und Eigeniniative vorleben, finden sie in der Aus- und Weiterbildungen für Recovery-orientierte Teams immer öfter ihren Platz als Lehrende und Mitarbeitende. Ganz konkret und anhand von erfolgreichen Beispielen aus verschiedenen Settings beschreibt das Buch, wie Peers in der stationären und ambulanten Arbeit eingesetzt und zum Joker im Trialog zwischen Betroffenen, Angehörigen und Professionellen werden können. In den Beiträgen werden u.a. folgende Themen behandelt: - Ausbildung der EX-IN-Begleiter - Erfahrungen mit Peer-Arbeit im stationären und ambulanten Bereich - Besondere Settings und trialogische Krisenintervention - Peers in Forschung und Fortbildung - Implementierung der EX-IN-Mitarbeiter und Perspektiven
The psychodynamic perspective of Stavros Mentzos is a clear alternative to the common classification according to ICD-10. Emotional conflicts and their specific processing modes play a central role in psychiatr
...show allic disorders such as phobias, compulsions, depression, addictions, personality disorders or psychoses. The basic assumption is that psychological symptoms do not reflect deficits, but rather form their own dynamic entity with their own respective functions. For example, self-injuring behavior such as cutting provides the patients with an emotional relief. Mentzos gives many other examples from practice to create a psychodynamic understanding of the afflictions.
Geduld, Wertschätzung und Empathie sind universale Tugenden im helfenden Umgang mit depressiven Patientinnen und Patienten, unabhängig von der Schwere der jeweiligen Erkrankung. Was darüber hinaus an krankheits
...show allspezifischen Techniken wichtig ist, stellt die Autorin mit vielen Fallbeispielen aus der eigenen Praxis anschaulich dar. Die Alltags-, Milieu- und Beziehungsgestaltung spielt in der psychiatrisch-pflegerischen Arbeit, aber auch in der Sozial- und Betreuungsarbeit eine große Rolle. Dabei hängt der Erfolg der therapeutischen Bemühungen in vielerlei Hinsicht von dem Verständnis und der Kommunikationsfähigkeit der Pflege- und Bezugspersonen ab. Im bewährten, vollständig überarbeiteten Basiswissen-Band gibt die Depressionsexpertin Angela Mahnkopf einen Überblick über die Gefühls- und Erlebniswelt von depressiv erkrankten Menschen. Anhand vieler positiver Beispiele für gute Kommunikation vermittelt sie die Grundlagen und Kompetenzen für den richtigen Umgang mit depressiv Erkrankten. Ausführlich behandelt werden Themen wie - Diagnostik und depressive Symptomatik - Stigmatisierung - Beziehungsgestaltung - Motivation der Betroffenen - Rückfallepisoden - Kinder als Angehörige - Alltagsgestaltung der Betroffenen - Chronifizierung - Suizidalität - Hilfevermittlung und Behandlungsangebote Das Buch zeigt, wie ein motivierender Umgang mit depressiven Menschen gelingen kann.
Das Buch "Fallbuch Psychiatrie" bietet einen einzigartigen Zugang zur Welt der Psychiatrie. Expert*innen aus Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Psychosomatik haben 55 spannende Kasuistiken zusamme
...show allngestellt, die die wichtigsten diagnostischen Prinzipien, Konzepte und Modelle anschaulich illustrieren. Jede Falldarstellung führt durch die klinische Realität und zeigt, wie Diagnosen und Differenzialdiagnosen nach den aktuellen Schlüsseln von ICD-10 und DSM-5 gestellt werden. Im Anschluss werden therapeutische und prognostische Aspekte praxisnah diskutiert. Die Neuauflage des "Fallbuch Psychiatrie" wurde umfassend überarbeitet: Alle Fälle und Diagnosen sind an die neuesten klassifikatorischen Diskussionen angepasst, neue Kasuistiken ergänzen das Werk. Damit ist das Buch ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Ärzt*innen, Psycholog*innen, Therapeut*innen und Studierende, die ihr Wissen vertiefen und die Komplexität psychiatrischer Erkrankungen verstehen möchten. Lernen Sie anhand realer Patientinnenfälle, wie Theorie und Praxis ineinandergreifen - kompakt, verständlich und praxisorientiert.
Schwerpunkt: Trauma- „Ein völlig anderer Mensch“. Die Psychologie des Traumas (Andreas Maercker) - Vom Trauma zur Resilienz. Anerkennung von Widerstandskraft oder Vorbereitung auf das Überleben in einer unsiche
...show allren Welt? (Usche Merk) - „Warten Sie doch bitte draußen!“ Zum Umgang mit Angehörigen in Krisensituationen (Andrea Schiff) - Ein schweres Erbe. Wie Traumata in der Mutter-Kind-Bindung wirksam werden (Marianne Rauwald) - Hilfsbereit, zuverlässig, geduldig. HelferInnen zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und individueller Belastung (Sonja Sutor) - Ein Weg zur Selbstermächtigung. Möglichkeiten einer traumasensiblen Hebammenarbeit (Maria Zemp) - Trauma. Bücher zum WeiterlesenAußerdem:- Selbstoptimierung bis zur Erschöpfung. Widerstandskraft und psychische Gesundheit von Frauen – ein Kongressbericht (Maria Beckermann) - Kein großer Wurf? Zwei Kommentare zum Präventionsgesetz: Etappenziel fast erreicht (Raimund Geene) Zumindest die Richtung stimmt (Rolf Rosenbrock) - Auf eigene Kosten. BürgerInnen zahlen für Reformen im Gesundheitswesen (Wolfgang Wagner) - Das gesundheitspolitische Lexikon: Betriebliche Gesundheitsförderung (Joseph Kuhn) - Antibiotika – eine „Wunderwaffe“ wird stumpf (Gerd Glaeske) - Sichere Vermeidung des ersten Kaiserschnitts. Eine US-amerikanische Leitlinie zur Senkung der Kaiserschnittrate (Christiane Schwarz) - Gesundheit anderswo: Keine Schwarzwaldklinik. Gesundheitsversorgung im Süden von Nicaragua (Anette Christian) - Fitnessdaten für die Krankenkasse. Rabatte für Selbstoptimierer und die Zukunft des Gesundheitswesens (Oliver Tolmein) - Aufklärung 3.0. Zur Anatomie des weiblichen Lustorgans (Marion Hulverscheidt) - Gesundheitsexperten von morgen: Palliative Care auf der Intensivstation (Lisa M. Schmidt) - Besser reich und gesund als arm und krank: Ein Lob auf den Husten (Karin Ceballos Betancur)
Übersichtlich, kompakt und praxisorientiert informieren zwei renommierte Fachleute über Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten bipolarer Störungen. Der Wechsel von manischen und depressiven P
...show allhasen ist ein klassisches Thema in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung. Kompakt und kompetent aufbereitet vermittelt dieses Buch Pflegekräften, Sozialarbeitern/innen, Heilpädagogen und Ergotherapeutinnen alles wichtige Basiswissen zum Thema Bipolarität. Wolkenstein und Hautzinger - beschreiben zahlreiche Fallbeispiele - schildern typische Alltagssituationen mit den dazu passenden Interventionen Das Ergebnis ist ein leicht zu lesender und schnell anwendbarer roter Faden zum konstruktiven Umgang mit bipolaren Klienten.
»Schmidt beschäftigt sich mit Metrosexualität, Transsexualität, Perversionen und dem Sexualtrieb als solchem. Und immer bleibt beim Leser das Gefühl zurück, dass alle noch so gravierend erscheinenden Veränderun
...show allgen zu einem ehrlicheren und liberaleren Umgang mit Sexualität führen. Ein wichtiges und gutes Buch!« Oliver Unbehend, abenteuerwissen.zdf.de Sexualität unterliegt einem ständigen Wandel, im öffentlichen wie im privaten Raum. Wie wirkt der sexuelle Wandel auf unser Leben und Zusammenleben? Was verändert er? Wie lässt sich »moderne Sexualität« überhaupt definieren? Gunter Schmidt greift diese Fragen auf und entwickelt ein breites Verständnis für die Herausbildung heutiger Varianten der Sexualität. Lebendig und mit großer Fachkenntnis berichtet der Autor über moralische, partnerschaftliche und familiäre Revolutionen, über unseren Abschied vom Trieb, die Veränderungen der Jugendsexualität und unser starres Bild von Homo- und Heterosexualität, kurz: über eine Thematik, die jeden Menschen in seiner Lebensweise betrifft und prägt.
Dieses Manual unterstützt interdisziplinäre Teams bei der Beratung und Therapie von demenzbetroffenen Paaren. Das Programm kann von Psychotherapeuten und Sozialpädagogen gemeinsam durchgeführt werden und hilft
...show allpersönliche und partnerschaftliche Ressourcen zu entwickeln. Es stärkt die Autonomie und Lebensqualität beider Partner.Eine frühe Intervention, die soziale wie emotionale Bedürfnisse berücksichtigt, fördert die Bereitschaft, zu einem späteren Zeitpunkt wieder Unterstützung zu suchen. So trägt das Programm dazu bei, Demenzbetroffenen und ihren Angehörigen auch dauerhaft mehr Entlastung zu verschaffen. Mit kostenlosem PDF-Download!
Dieses Buch vermittelt erstmals einen Überblick über die Entwicklung der Psychiatrie in Sachsen von ihren Anfängen in der Frühen Neuzeit bis 1990.Dargestellt werden die Lebensgeschichten prominenter und unbekan
...show allnter Psychiatriepatienten (u.a. J. Chr. Woyzeck, Louise von Belgien, Daniel Paul Schreber und Elsa Asenijeff), die Biografien sächsischer Ärzte und Psychiater sowie die Entwicklung einzelner psychiatrischer Institutionen, Versorgungsmodelle und Therapiekonzepte.Der Katalog zur Dauerausstellung des Sächsischen Psychiatriemuseums ist reich illustriert. 100 farbige Abbildungen von Objekten, Bildern und Dokumenten lassen die Geschichte der Psychiatrie in Sachsen auch als Kultur- und Sozialgeschichte lebendig werden.
Die neuen Erkenntnisse der Coping- und Familienforschung liefern ein differenziertes Verständnis dafür, wie Kinder psychisch kranker Eltern und ihre Familien mit den multiplen Belastungen und besonderen Anforde
...show allrungen im Alltag umgehen. Das Wissen um die Bedeutung persönlicher, familiärer und sozialer Schutzfaktoren hat wesentlich zur Weiterentwicklung der Hilfen für die betroffenen Kinder und ihren Familien beigetragen, die in der Neubearbeitung des Buches ausführlich beschrieben werden. Der Band stellt Belastungen, Erkrankungsrisiken und Interventionen über die gesamte Altersspanne vom Säuglingsalter bis zum Jugendalter dar. Er spannt dabei einen Bogen von Störungen in der frühen Mutter-Kind-Interaktion und postpartalen Erkrankungen bis hin zu Parentifizierung und Trennungsschuld bei jugendlichen Kindern. Weiterhin wird auf die diagnostische Einschätzung der familiären Belastungen und Gefährdungen, bindungsbezogene Interventionen, familienorientierte Hilfen, die Förderung der Bewältigungskompetenz bei älteren Kindern bzw. Jugendlichen sowie die Psychoedukation bei Kindern eingegangen. Schließlich nimmt das Thema Kooperation und Empowerment einen großen Raum ein. Die vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage des Buches vermittelt damit einen fundierten und anschaulichen Überblick zum Thema Kinder psychisch kranker Eltern.
Frauen mit psychischer Störung sind oft bereits in jungem Alter erkrankt, wenn die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist. Bezüglich Psychopharmaka in Schwangerschaft und Stillzeit gibt es vielfältige Äng
...show allste, unterschiedlichste ärztliche Empfehlungen tragen zur Verunsicherung bei. Der Ratgeber informiert umfassend zu diesem Thema. Neben möglichen Auswirkungen von Psychopharmaka auf das Kind wird auf Betreuungsbedürfnisse von betroffenen Frauen in der Schwangerschaft und nach der Geburt eingegangen. Fallbeispiele und Erfahrungsberichte veranschaulichen Behandlungsmöglichkeiten und zeigen Mut machende individuelle Verläufe.
Die Selbstbefähigung (engl.: Empowerment) der Klienten zu fördern, ist das erklärte Ziel aller psychiatrisch Tätigen. Wie aber kann sie erreicht werden? Selbstbefähigung kann nur von den Klienten selbst ausgeh
...show allen. Die psychiatrisch Tätigen können jedoch solche Prozesse anregen, begleiten und verstärken. Andreas Knuf, Margret Osterfeld und Ulrich Seibert haben eine Vielzahl von Aspekten zusammengetragen, die zeigen, was es konkret bedeutet, psychisch kranke Menschen in solchen Prozessen zu unterstützen. So bietet dieses Buch neue Blickwinkel auf die Psychotherapie bei Psychosen, auf Psychoedukation, auf Fragen der Medikation, auf den Begriff der Compliance, aber auch auf die Stabilisierung von Identität, auf die Mediation sozialer Konflikte etwa in Familien, auf psychiatrischen Zwang in der Akuthilfe und vieles mehr. Ein Fazit des Buches lautet: Die Förderung der Selbstbefähigung von Klienten ist zuallererst eine Frage der Haltung - danach geht eigentlich alles ganz einfach.
In diesem Buch wird die Methodik der systemischen Therapie mit den Grundsätzen moderner Psychotraumatologie und Traumatherapie in Verbindung gebracht. Ziel ist es, traumatisierten Familien Lösungswege zu eröffn
...show allen, die ihnen dazu verhelfen können, nach erlittener Traumatisierung ein möglichst symptomfreies Leben zu führen. Neu ist, dass hier praxisorientiert beschrieben wird, wie Eltern und Kinder gemeinsam von Beratung oder Therapie profitieren können. Im ersten Teil werden neben historischen Aspekten der Psychotraumatologie die Ressourcen und Selbsthilfekräfte von Familien erläutert. Anhand von Beispielen wird erörtert, wie Familien und Paare nach einer Traumatisierung von außen (z. B. durch Unglücke, Krieg und Bürgerkrieg, frühkindliche Traumatisierung der Eltern, Tod eines Elternteils, traumatische Erfahrungen bei Pflegekindern) in Beratungsstellen unterstützt werden können. Im zweiten Teil des Buches werden systemtherapeutische Lösungswege im Bezugsrahmen der Kinder- und Jugendpsychiatrie vorgestellt. Die Konzepte der parentalen Hilflosigkeit und der kotraumatischen Prozesse bilden die Grundlage für detailliert beschriebene systemische Interventionen in der Therapie mit komplex traumatisierten Familien, in denen die vermeintliche Traumabewältigung von Einzelnen zur traumatischen Belastung für andere Familienmitglieder wird. Auch hier werden die theoretischen Vorüberlegungen durch Praxisbeispiele verdeutlicht. Vorworte von Gerald Hüther und Wilhelm Rotthaus leiten den Band ein.
Warum wandern Menschen aus ihrem Heimatland in ein anderes Land aus? Was ist der Unterschied zwischen Immigration und Exil? Wie wirkt sich Immigration psychologisch aus? Kann man jemals den Verlust seines Lande
...show alls verarbeiten? Was sind die defensiven Funktionen von Nostalgie? Gibt es spezielle Richtlinien für die Psychotherapie und Psychoanalyse immigrierter Personen? Wie können TherapeutInnen die kulturellen Rationalisierungen von den zugrunde liegenden innerpsychischen Konflikten der PatientInnen entwirren? Salman Akhtar gibt Antworten auf diese Fragen. Er beobachtet, dass die Immigration von einem Land in ein anderes andauernde Auswirkungen auf die Identität eines Individuums hat. Ein derartiger Identitätswechsel beinhaltet die Dimension von Antrieb und Affekten, psychischem Raum und sozialer Zugehörigkeit. Dabei spricht er unter anderem die folgenden Themen an: Idealisierung und Abwertung, Nähe und Distanz, Hoffnung und Nostalgie sowie die linguistische Anpassung der Immigranten.
Der Lehrbuch-Klassiker in Neuauflage Welche Fachrichtung Sie auch einschlagen wollen, in Ihrem Leben als Mediziner werden Sie es unweigerlich auch mit Patienten zu tun haben, die an einer psychischen Störung l
...show alleiden. Umso wichtiger ist es, dass Sie das notwendige Rüstzeug erhalten, um diese Erkrankungen zu erkennen und richtig einordnen zu können. Dazu gehört weitaus mehr, als Symptome und psychiatrische Diagnosen auswendig zu lernen. Ein grundlegendes Verständnis psychischer Erkrankungen und ihrer Behandlungsmöglichkeiten ist erforderlich, um auch diesen Patienten helfen und die richtige Entscheidung treffen zu können - und sei es nur die Frage "Konsil ja oder nein". In der neuen Auflage wurden sämtliche Kapitel aktualisiert und überarbeitet. · Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist in die entsprechenden Störungskapitel integriert. · Das Buch enthält das gesamte Wissen gemäß dem Gegenstandskatalog für Mediziner und der ICD 10 Klassifikation. · Patienteninterviews geben beispielhafte Berichte mit kurzen erläuternden Kommentaren wider. · Mit dem Repetitorium kann der Leser sein Wissen überprüfen. Der Tölle/Windgassen macht Psychiatrie in all ihren Zusammenhängen erfassbar und vermittelt Verständnis für die Patienten und wie sie ihre Krankheit erleben. Zum Lernen, Nachschlagen, Weiterdenken!
Überall auf der Welt setzen Diktaturen und ihre Geheimdienste Sozialtechniken und psychologisches Wissen gegen politische Gegner ein. Mit Hilfe der psychologischen Kriegsführung im Innern, deren Repertoire auch
...show allZwangseinweisung von Andersdenkenden in psychiatrische Kliniken umfasst, soll der Kampf um die Seele gewonnen werden. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR bildet da keine Ausnahme. Die 'Operative Psychologie' der Stasi unterlag strikter Geheimhaltung und diente eindeutigen politischen Zwecken: Eignungs- und Leistungsdiagnostik für Leistungskader und IMs, Überwachung der politischen Zuverlässigkeit und Motivation von Mitarbeitern, Einschätzung von bespitzelten Personen und ihres sozialen Umfeldes, verbesserte Schulungs- und Vernehmungstechniken. Mit Hilfe der 'Operativen Psychologie' betrieb das MfS sowohl die gezielte Anwerbung und 'Stabilisierung' von Mitarbeitern als auch die systematische 'Zersetzung' der Opposition.
Schwerpunkt: Sucht- Was ist Sucht? Diagnostik – Ursachen – Therapie (Friederike Wernz) - Endlich realistischer ... Entwicklungen in der Drogenhilfepraxis und -politik (Heino Stöver und Dirk Schäffer) - Sucht un
...show alld Traumafolgestörungen. Traumatisierte Suchtkranke oder suchtkranke Traumatisierte? (Christel Lüdecke) - ALK – ein Erfahrungsbericht. Auszüge aus einem „fast medizinischen Sachbuch“ (Simon Borowiak) - Vom Zeitvertreib zum Zwang. Glücksspielsucht – eine Bestandsaufnahme (Ralf Hölzel) - Hart am Limit. Ein Projekt gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen (Gabriele Scheffler und Melanie Bieber) - Sucht. Bücher zum WeiterlesenAußerdem:- Bürgerversicherung. Pro: Solidarsystem stärken (Karl Lauterbach) - Contra: Niemand will britische Verhältnisse (Heinz Lanfermann) - „Brücken bauen zwischen Wissen und Handeln“ Der 18. Kongress Armut und Gesundheit in Berlin (Franca Liedhegener) - Auf der Suche ... Fehlende Pflegekräfte und eine gesetzliche Regelung gegen Ärztekorruption beschäftigen die Bundesregierung (Wolfgang Wagner) - Das gesundheitspolitische Lexikon. Agnes Karll. Pionierin der Pflege (Erik Meininger) - Voller Widersprüche. Eine Bilanz zur Entwicklung der Pflege in Deutschland (Sabine Bartholomeyczik) - Diclofenac vor dem Aus? Der Schmerzmittelmarkt sorgt für Kopfschmerzen (Gerd Glaeske) - Stimmrecht für Patienten. Mehr Beteiligung für Betroffene? (Christoph Kranich) - Weg von der „weißen Fabrik“. Krankenhäuser müssen demenz- und behindertenfreundlich werden (Oliver Tolmein) - Gesundheit anderswo: Methadon statt South Asian Cocktail. Die Situation von drogenabhängigen Menschen in Nepal (Hans-Tilmann Kinkel und Patricia Kramarz) - Gesundheitsexperten von morgen: Geschlechtersensibel handeln: Wie Klienten in der Ernährungsberatung männerspezifisch beraten werden können (Patrizia Christen und Esther Wyrsch) - Dr. med. Mabuse-Schreibwettbewerb 2012. „Wir und unser Projekt“: Die Siegertexte (Frank Ponath, Nadine Böther und Anke Banse) - Register 2012 - Besser reich