Wenn für chronisch schwer leidende oder todkranke Menschen der Segen der modernen Medizin zum leidensverlängernden Fluch wird und sie sich wünschen zu sterben, gibt es einen Ausweg: das Sterbefasten, den freiwi
...show alllligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit. Die Autoren informieren umfassend über die notwendige Pflege und gehen detailliert auf die medizinischen, rechtlichen und ethischen Aspekte des Sterbefastens ein. Im Mittelpunkt stehen der Patient, der würdig aus dem Leben scheiden möchte, und die Angehörigen, Pflegenden und Ärzte, die ihn auf diesem schwierigen Weg begleiten. In der 6. Auflage umfassend überarbeitet und auf den aktuellen Stand der Diskussion gebracht, trägt dieses Standardwerk mehr denn je dazu bei, das Thema "Sterbefasten" im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern.
Bedürfnisorientierte Pflege Alte, alternde und hochaltrige Menschen rücken vermehrt, unter anderem aufgrund der demographischen Entwicklung in Europa, in den Fokus des allgemeinen Interesses. Diese Zielgruppe w
...show allird im Besonderen mit hoch komplexen Veränderungen konfrontiert. Nicht nur körperliche Symptome treten mit der Zunahme des biologischen Alters in den Vordergrund, sondern auch soziale Veränderungsprozesse fordern von alten, alternden Menschen und deren unmittelbarer Bezugsgruppe eine rasche Anpassung, die mitunter auch zur Belastung werden kann. Dieses Lehrbuch setzt sich damit auseinander, wie Pflegende bedürfnisorientiert und achtsam auf die Ansprüche, Wünsche und Sorgen von alten und alternden Menschen und deren Zugehörigen eingehen können.
Mit der erweiterten S3-Leitlinie Palliativmedizin werden Handlungsempfehlungen für die klinische Praxis zu 15 relevanten palliativmedizinischen Themen formuliert. Sie sollen dazu beitragen, die Lebensqualität v
...show allon Patienten mit einer nicht-heilbaren Krebserkrankung zu optimieren. Die S3-Leitlinie wurde nach strikten Vorgaben auf der Grundlage der bestmöglichen wissenschaftlichen Evidenz sowie eines multidisziplinären Konsensus von nationalen Fachexperten erstellt. Sie gilt als Standard für die Palliativversorgung in Deutschland.
Warum vergeht die Zeit manchmal wie im Fluge, in anderen Situationen aber überhaupt nicht? Was bedingt unser Zeiterleben und wie erklären dies die Sichtweisen der Philosophie oder Psychologie, Biologie oder The
...show allologie und wie die Medizin? Wie verändert eine psychische Erkrankung unser Zeiterleben, wie eine fortschreitende körperliche Erkrankung? Was bedeutet es für unser Zeiterleben, wenn wir wissen, uns bleibt nur noch wenig Zeit? Was für das Zeiterleben der An- und Zugehörigen und das der Behandler? Findet das Leben dann in verschiedenen "Zeitwelten" statt und lassen diese sich verbinden? Der vorliegende Band kombiniert Antwortideen verschiedener Fachrichtungen auf diese ganz besonderen Fragen sowohl aus praktischer als auch aus theoretischer Sicht und regt dazu an, ganz persönliche Antworten für die eigene Lebenssituation zu suchen.
Diese systematische Einführung in die Soziale Arbeit in Hospizeinrichtungen und auf Palliativstationen informiert über die Angebote für sterbende und trauernde Menschen. Dazu gehören die Auseinandersetzung mit
...show allder eigenen Sterblichkeit, die gesellschaftspolitische Herausforderung sowie rechtliche und ethische Fragen. Im Zentrum steht die Unsicherheit des Menschen gegenüber Sterben, Tod und Trauer. Hospizbewegung und Palliative Care wollen das Sterben für alle Beteiligten erträglicher machen durch: ganzheitliche Begleitung, Ermutigung und Versorgung in verschiedenen Settings, Hilfe für Helfende und nicht zuletzt Aufklärung der Öffentlichkeit. Eine besondere Aufgabe ist die Implementierung hospizlicher Prinzipien in bestehende Einrichtungen des Gesundheitswesens. Die vierte Auflage wurde aktualisiert und informiert umfassender über die internationale Hospizarbeit.
Demenzielle und depressive Erkrankungen gehören zu den häufigsten psychiatrischen Störungen im Alter. Für Pflegekräfte, Therapeuten und Betroffene geht es dabei nicht nur um pflegefachliches Wissen, sondern vor
...show allallem um die zwischenmenschliche und respektvolle Begegnung. Angehende Pflegekräfte müssen praktische Erfahrungen im alltäglichen Umgang mit schwierigen Situationen haben, aber auch einen verantwortungsvollen Umgang mit dem 'Chaos' lernen. Auf dieser Grundlage greift die 7., völlig neu bearbeitete Auflage besonders Themenfelder auf, die für Praktiker von Nutzen sind: Gesundes psychisches Altern und krankhaft psychisches Altern (Geronto)psychiatrische Grundlagen Distanz und Nähe in der Selbstpflege Häufige (geronto)psychiatrische Störungen (Geronto)psychiatrische Pflegekonzeptionen Neu aufgenommen wurden Post-Stroke-Depression und Willensstörungen, überarbeitet wurde die Darstellung der neurologischen Erkrankungen.
Für Schwerstkranke im Hospiz oder auf der Palliativstation kann Musik Trost sein und Musiktherapie die Lebensqualität entscheidend verbessern. An vielen Fallbeispielen aus ihrer reichen Praxiserfahrung schilder
...show alln die Autorinnen, wie man Musiktherapie in Hospiz und Palliative Care einsetzt. Sie machen deutlich, wie man Ärzte, Pflegepersonal und Angehörige einbindet. Gezeigt wird auch, wie sich das Bedürfnis nach Spiritualität und sinnhaftem Erleben aller Beteiligten musikalisch aufgreifen und trostspendend bearbeiten lässt.
Aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie (ATP-G) wird bei älteren Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf sowie (Früh-)Rehabilitationsbedarf durchgeführt und geht über die Grund- und Behandlungs
...show allpflege hinaus. Sie hat das Ziel, dass Betroffene die individuell optimal erreichbare Mobilität, Selbstständigkeit und Teilhabe, wie diese vor der aktuellen Verschlechterung bestanden haben, wieder erreichen. ATP-G wurde auf der Grundlage des Bobath-Konzepts entwickelt, da sich u. a. Pflege- und Therapieinterventionen ergänzen und in dem individuellen "Lernprozess" des Patienten aufeinander abzustimmen sind. Das setzt voraus, dass die Mitarbeiter aller Berufsgruppen des interdisziplinären Teams über den gleichen Wissensstand verfügen und demnach auch die gleiche Fachsprache sprechen. Für einen effizienten und effektiven Therapieerfolg des Patienten sind gemeinsam vereinbarte Ziele die Voraussetzung für eine wertschätzende Umgangskultur im Sinne der Beziehungsarbeit der ATP-G. Band 1 beinhaltet die Grundlagen der ATP-G sowie Formulierungshilfen für die Dokumentation.
Leben bis zuletzt Ein Praxisleitfaden für alle, die Sterbende und ihre Angehörigen begleiten. Das erfahrene Autorenteam beschreibt einfache und praktische Unterstützungsangebote im Umgang mit Sterben, Tod und
...show allTrauer. Mit zahlreichen interdisziplinären und naturheilkundlichen Konzepten und vielen Praxistipps. Die 2. Auflage wurde aktualisiert und um die wichtigen Kapitel Vergebungsarbeit und Kindertrauer ergänzt. Konkrete Hilfestellung im Sterbe- und Trauerprozess - Bedürfnisse des Sterbenden besser verstehen - interdisziplinäre Begleitung: physisch, psychisch, sozial und spirituell - spezielle Bedürfnisse dementer Menschen - Betreuung Angehöriger und Freunde
Ein chirurgisches Vorgehen kann bei Patienten mit inkurablen Tumorerkrankungen aus sehr unterschiedlichen Gründen sinnvoll oder notwendig sein. In dieser besonderen Behandlungssituation sind zahlreiche Aspekte
...show allbei der Entscheidung für einen operativen Eingriff und bei der Wahl des geeigneten Eingriffs zu berücksichtigen. Neben dem Allgemeinzustand und der Lebensperspektive ist der Patientenwille ein entscheidender Faktor. Palliative Viszeralchirurgie geht über die Indikationsstellung und Durchführung der operativen Therapie hinaus und ist immer multiprofessionell; entsprechend sind die perioperativen Aspekte in eigenen Kapiteln gezielt beschrieben. Für die häufigsten klinischen Leitsymptome, die als Komplikationen der Erkrankungen auftreten können sind die interventionellen und chirurgischen Behandlungsoptionen fundiert und praxisorientiert dargestellt. Experten analysieren für die wichtigsten Tumorerkrankungen die bestehenden Behandlungsmöglichkeiten und ¿ergebnisse und leiten daraus Empfehlungen zum therapeutischen Vorgehen ab.
Das Praxis-Handbuch von den Preisträgern des 'Altenheim Zukunftspreises 2017' 'Behandlung im Voraus planen (BVP)' - mit diesem Projekt müssen sich alle stationären Pflegeeinrichtungen beschäftigen. Die Kranke
...show allnkassen über nehmen die Kosten, doch die Umsetzung fordert höchste Kompetenz von den Teams: ¿ Wie lässt sich BVP in den Alltag integrieren? ¿ Welche Qualifikationen brauchen die Mitarbeiter? ¿ Welche Arbeitsmaterialien haben sich bewährt? ¿ Lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt? Auf diese - und viele weitere Fragen - geben die Autoren dieses Buches Antworten. Sie stellen ihre Herangehensweise, ihre Arbeitsmaterialien und viele praktische Lösungen vor. Ihr Fazit: 'BVP ist ein Win-win-Projekt. Jeder investierte Cent rechnet sich um ein Vielfaches.'
Wie man bis zuletzt lacht und dem Tod mit Tusche ein wenig von seinem Schrecken nimmt, zeigt dieser Cartoon-Band über Humor am Krankenbett und in der Palliative Care. Humor ist eine wichtige Coping-Ressource, w
...show allenn es um Leben und Tod sowie die Wahrheit am Krankenbett und in der Palliative Care geht. Der Theologe Heinz Hinse und der Redakteur und Cartoonist Karl-Horst Möhl hatten sich zusammengesetzt, um dem Sterben und Tod mit Tusche und schwarzen Humor die Stirn zu bieten. Ihr Cartoon-Band bietet hoch belasteten Mitarbeitern und Begleitern in der Palliative Care ein Ventil, um den Berufsalltag zu bewältigen.
Übersichtlich und kompakt bietet Ihnen dieses Lehrbuch einen vollständigen Überblick über alle prüfungsrelevanten Inhalte der Palliativmedizin. Es leitet Sie leicht verständlich und GK-orientiert durch das gesa
...show allmte Basiswissen und beinhaltet die Therapie, Versorgung und Begleitung Sterbender, sowie besondere Situation wie z.B. Notfallsituationen, der Umgang mit Kindern und LSBTI. Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung der Dozenten, die sorgfältig das Wesentliche für Sie ausgewählt und aufbereitet haben. Der Inhalt Das bewährte didaktische Konzept ermöglicht ein effizientes Lernen: · Prüfungsteil ¿ Für eine optimale Vorbereitung auf MC-Fragen und Fallstudien · Kernaussagen ¿ Bringen das Wichtigste auf den Punkt · Fallbeispiele ¿ Stellen einen anschaulichen Bezug zur Praxis her · 29 Videos über die kostenlose MoreMediaApp ¿ Geben einen Einblick in die Arzt- und Patientensituation
Der Versorgungsbedarf von Palliativpatienten steigt beständig. Dabei sind die Versorgung und Begleitung von unheilbar kranken Menschen äußerst vielschichtig und herausfordernd. So können Symptome wie beispielsw
...show alleise Atemnot, Unruhe und Schmerzen einzeln, aber auch gleichzeitig auftreten. Als ein Begleiter für die Praxis gibt das Buch Pflegenden Anregungen und Sicherheit im Umgang mit Palliativpatienten und vermittelt pflegepraktische Kenntnisse für die Versorgung von Menschen am Lebensende, indem es z. B. geeignete Hilfsmittel darstellt und in deren Umgang einführt. Auf diese Weise können professionelle Palliativpflegekräfte, Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen, in der ambulanten Pflege sowie im Akutbereich von Krankenhäusern Betroffenen und deren Angehörigen eine professionelle palliative Begleitung ermöglichen. Mit einem Vorwort des Bundesministers für Gesundheit und Pflege Jens Spahn.
Blätterbare Leseprobe:Schwerpunkt: Hospizarbeit- Hospizgeschichte(n). Die Entwicklung der Hospizbewegung in Deutschland (Sabine Pleschberger und Andreas Heller) - In vertrauter Umgebung – bis zuletzt. Schritte
...show allzu einer palliativen hausärztlichen Versorgung im Alten- und Pflegeheim (Dagmar Müller, Lilian Froeschmann und Wolfgang Waldau-Spahn) - Ethische Konflikte lösen. Möglichkeiten der Ethikberatung im Hospiz (Annette Riedel) - Ohne Ehrenamt geht es nicht! Ehrenamtliches Engagement in Hospizarbeit und Palliativversorgung (Winfried Hardinghaus) - Entlastung und Unterstützung für Familien. Geschichten aus dem Kinderhospiz „Berliner Herz“ (Anne Edler-Scherpe) - Hospizarbeit. Bücher zum WeiterlesenAußerdem:- Pflege-News: CareSlam. Der Pflege eine Stimme geben (Yvonne Falckner und Thorsten Strasas) - Physician Assistance – kein Karrieresprung für die Pflege (Franz Wagner) - Der salutogene „Gesundheitserreger“. Der Kongress „Salutogenese bei Krebs“ (Julia Malcherek und Theodor Dierk Petzold) - Digitales Desaster. Die elektronische Gesundheitskarte ist auch nach zehn Jahren nicht voll funktionsfähig (Wolfgang Wagner) - Neue Wege finden. Unzureichende Demenzdiagnostik behindert Präventions- und Behandlungschancen (Asmus Finzen) - Mehr Chancen als Risiken. Warum die Masernimpfung sinnvoll ist (Gerd Glaeske) - Besuch mit Nebenwirkungen. Vom alltäglichen Lobbyismus in der ärztlichen Praxis (Christiane Fischer und Sabine Hensold) - Gesundheits-Apps für Kinder. Undurchsichtiger Markt mit vielen Möglichkeiten (Viviane Scherenberg und Claudia Lampert) - Ein hilfreicher Perspektivwechsel. Berufsbegleitende Supervision in einer fachübergreifenden Balint-Gruppe (Michael Nist und KollegInnen) - Gesundheit anderswo: Blick über den Tellerrand. Demenzexperten reisten nach Norwegen (Kristina Gartzen und Daniel Tucman) - Gesundheitsexperten von morgen: Rückenschmerzen am Arbeitsplatz. Analyse physischer und psychosozialer Faktoren (Christin Schulze Bisping) - Besser reich und gesund als a
Adelheid von Herz ist seit mehr als 25 Jahren in der palliativen Pflege tätig. Ab 2002 hat sie in der Zeitschrift Dr. med. Mabuse Beiträge aus der Perspektive ihrer beruflichen Praxis veröffentlicht. Diese Arti
...show allkel sind immer noch aktuell. Sie berichten über die alltäglichen Herausforderungen der Pflege schwer kranker Menschen, Erfahrungen des Scheiterns und der Entschlossenheit, dennoch einen gangbaren Weg zu finden. Ein immer wiederkehrendes Thema ist die ständige Konfrontation mit Grenzen und die Auseinandersetzung mit diesen. Im Fokus stehen die Entwicklung neuer Perspektiven und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, um hautnah beim hinfälligen Menschen zu bleiben und der beruflichen Aufgabe nachzukommen, ohne dabei selbst krank zu werden. Blätterbare Leseprobe:
Palliative Pflege ist angesichts der gestiegenen Zahl von Krebs-Neuerkrankungen, einer älter werdenden Gesellschaft, aber auch aufgrund der sich ständig erweiternden therapeutischen Möglichkeiten ein aktuelles
...show allund herausforderndes Thema. Für diese qualitative Studie befragte die Autorin PalliativpatientInnen, wie sie ihre Situation wahrnehmen, was sie bewegt, welche Sicht- und Umgangsweisen sowie Bedürfnisse sie haben.Die Arbeit erweitert die theoretische Basis der Pflege. Die gewählte Erhebungsmethode ermöglicht neue Einsichten zur Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase. Das von der Autorin entwickelte Konzept hilft Personen, die mit der Betreuung Schwerstkranker beauftragt sind, die Lebensäußerungen dieser Menschen besser zu verstehen und eine bedarfsgerechte Begleitung anzubieten.