Viele Menschen verschwenden enorm viel Zeit und Energie, um den Anschein ewiger Jugend zu wahren. Damit wird jedoch ihr Leben rückwärtsgewandt und zu einem Vermeidungsprojekt - sie vermeiden das Alter und werde
...show alln Nachlassverwalter ihrer Kindheit und Jugend. Genau diese konservative Haltung macht uns alt, denn für unser ausgereiftes Gehirn ist es jetzt umso wichtiger, dass wir immer wieder loslassen, in unserem Kopf Platz schaffen für Neues, für das ständige Neuwerden. Nur das hält uns wahrhaft jung. Beispielsweise versuchen wir nach Schicksalsschlägen oft, unser Leben wieder so aufzubauen wie zuvor. Die Verbitterung ist vorprogrammiert, weil sich das Verlorene nicht wiederherstellen lässt. Wenn wir uns jedoch wieder offen und mutig dem Leben aussetzen, so werden wir meist erkennen, dass wir ohne das, was uns unverzichtbar erschien, sehr gut auskommen. Diese Erfahrung macht uns nahezu unverletzlich und innerlich frei. Es erwächst uns daraus eine Weisheit, die sich als heitere Gelassenheit zeigt. In ihr liegt die wahre Reife eines Menschen - und Alter wird zur Illusion.
Hörzeit - Radio wie früher ist ein Audiomagazin für Menschen mit Demenz im Radiostil der 1950er Jahre. Jedes Magazin ist etwa 45 Minuten lang. Ihm schließt sich ein ca. 10-15 Minuten langer Teil für Angehörige
...show allan: Dort werden Bücher und Spiele, Hilfsangebote, Institutionen und Menschen vorgestellt. Bei Menschen mit Demenz findet Erinnerung nicht mehr über kognitive Reize statt, sondern über emotionale. Dem Magazin gelingt diese emotionale Aktivierung durch bekannte Musikstücke, die Verwendung von Sprichworten und Abzählreimen, und eine Moderation, die die Kommunikationstechniken der Validation umsetzt, die also eine echte und tiefe Wertschätzung gegenüber Menschen mit Demenz aufbringt, sie mit ihren Gefühlen und Gemütszuständen ernst nimmt und nicht zu viele Informationen übermittelt. Deswegen sind die Audiomagazine auch bewusst langsam produziert und lassen den Moderationen, der Musik und den Klängen Raum. Die ersten Knospen im Frühling, ein fauler Sommertag am Wasser, die prächtigen Farben des Herbstes und eine fröhliche Schneeballschlacht im Winter: Eine Hörzeit über die Schönheiten der Jahreszeiten.
Vom Anfang der Krankheit bis zur Pflegebedürftigkeit in den eigenen vier Wänden wohnen! Bei einer Demenzerkrankung spielen das Vertraute und die Gewohnheit eine wichtige Rolle. Trotzdem wird es im Verlauf der K
...show allrankheit dazu kommen, dass sich Veränderungen in Ihrer Wohnsituation ergeben, damit sich die oder der Betroffene weiterhin zu Hause zurechtfindet und zu einem späteren Zeitpunkt auch eine häusliche Pflege ermöglicht wird. Aber auch die Bedürfnisse der nicht betroffenen Partnerin oder des Partners an das eigene Zuhause, an eine geliebte und schöne Wohnsituation und an mögliche Rückzugsorte, sollten bei allen Überlegungen nicht vernachlässigt werden. Das Buch beschreibt Möglichkeiten, wie ein würdevolles Wohnen mit der Diagnose Demenz zu Hause gelingen kann, zum Beispiel durch ein Beschriftungs- und Bebilderungssystem oder das Vermeiden von Stolperfallen und vielen weiteren wichtigen Informationen. Aber auch die nicht betroffene Partnerin oder der nicht betroffene Partner hat weiterhin Ansprüche an ein schönes Zuhause. Wie alle Beteiligten, eventuell sogar eine Vollzeit-Pflegekraft, würdevoll und schön wohnen können, zeigt dieser Ratgeber.
Kann es wirklich sein, dass man sich mit der Pensionierung für die nächsten 25 Jahre zur Ruhe setzt oder von einer Kreuzfahrt zur nächsten hetzt? In seinem leichtfüßigen und zugleich tiefgründigen Plädoyer ruft
...show allder Autor und Philosoph Ludwig Hasler dazu auf, im Alter an einer Zukunft mitzuwirken, auch wenn diese nicht mehr die eigene sein wird. Die Dramaturgie des Alterns verändert sich derzeit. Noch kürzlich nahm die Kurve des Alters nur eine Richtung: abwärts. Altern bedeutete körperlicher Verfall und dauerte also nur kurz. Dafür anerkannte man die 'Altersweisheit', die den Alten zu einem Sonderstatus verhalf. Schließlich ertrugen alte Menschen ihren Zerfall, weil ihnen die Religion eine Perspektive über den Tod hinaus versprach. Letzteres entfällt inzwischen für viele. Und heute sind 65-Jährige meist so fit und vital, dass 90 Jahre bald als normal gelten. Befreit vom Takt des Erwerbslebens haben sie Zeit und Geld, können tun und lassen, wie es ihnen gefällt - Reisen, Jassen, Sport, Kino, Schlauchbootabenteuer, Yoga, Grillparty. Aber irgendwie will sich das Glück trotzdem nicht richtig einstellen. Der Mensch lebt davon, dass er etwas vorhat. Für diese Einsicht bietet der Autor eigene Erfahrungen, philosophische Traditionen und aktuelle Studien auf: Menschen werden zufrieden, wenn sie etwas mehr bewegen als nur sich selbst. Er sieht deshalb nur eine Lösung: Wirke an einer Zukunft mit, die dich überdauern wird, wirke an der Zukunft der Familie, der Gemeinde, der Bienen, der Traditionen, der Biodiversität, der Poesie - an der Zukunft unserer Menschenwelt.
Genussrezepte gegen das Vergessen Sie haben es in der Hand: Das Vergessen im Alter ist kein unausweichliches Schicksal. Vielmehr bestimmt unser Lebensstil, ob wir in Demenz versinken oder unseren Ruhestand in b
...show allester geistiger Frische genießen können. Michael Nehls, Arzt, Molekulargenetiker und Ausdauer-Leistungssportler, forscht seit vielen Jahren zu diesem Thema, das Generationen bewegt. Seine Erkenntnis: Alzheimer ist eine heilbare Mangelkrankheit! Die Empfehlung: Kopfküche - Rezepte für Sinn und Verstand. Mit seinem Familienrezeptbuch bringt er die aktuellen wissenschaftlichen Ergebnisse direkt auf den Tisch vieler Menschen, die ihre Zukunft in die Hand nehmen möchten. Unterhaltsam und menschlich geschrieben, hoch informativ, spannend zu lesen und dabei einfach nachzukochen - wirksame Alzheimervorbeugung beginnt in der Küche.
Was soll aus mir werden, wenn du mich vergisst? Eine Demenz schleicht sich ganz unbemerkt ins Leben der Betroffenen. Zunächst vergisst man mal ein Wort, dann verschwindet die Zeit und schließlich verblasst die
...show allWelt immer mehr. Was sind Erinnerungen noch wert, wenn sie nicht mehr geteilt werden können? Welche Auswirkungen hat das im Alltag? Und wie geht man damit um? Demenz ist eine Diagnose, die jedes Jahr 300.000 Menschen und mindestens genauso viele Angehörige vor ungeahnte Aufgaben stellt. Gertrud Teusen gibt praktische und hilfreiche Antworten auf die unzähligen Fragen, die sich auftun, und führt pflegende Angehörige einfühlsam durch die verschiedenen Phasen der Demenz. Dabei erinnert sie vor allem daran, sich bei allen Bemühungen und Sorgen nicht selbst zu vergessen. Wenn Demenz zum Alltag wird lässt niemanden ohne Hilfe zurück und ebnet den Weg für ein liebevolles, unterstützendes Miteinander.
Trotz Demenz auf einer Wellenlänge Wenn ein Mensch dement wird, wird es für Angehörige und Pflegende zunehmend schwierig, seine Bedürfnisse richtig zu deuten und verständlich mit ihm zu reden. Angela Caughey h
...show allat jahrelang ihren Mann gepflegt, der unter Alzheimer litt. Hier teilt sie mit uns ihre Strategien für eine funktionierende und liebevolle Kommunikation. - Wie Sie erkennen, was die demente Person zu vermitteln versucht - Wie Sie Ihre Botschaften so ausdrücken, dass der Demenzkranke sie versteht - Leicht umsetzbare Tipps, um häufig auftretende Alltagsprobleme zu lösen - Mit praktischer Übersicht über die wichtigsten Arten von Demenz und wie sie die Kommunikation beeinflussen
Genau das. Wie man es anstellt, gut älter zu werden. Das ist die Frage. Unvermeidlich, wenn man in die Jahre kommt, wo Dinge nicht mehr selbstverständlich sind, wo Geburtstage nicht mehr oder ganz besonders gef
...show alleiert werden, wo man in Pension gehen könnte und sich neue Arbeit sucht, wo man Großvater sein sollte und dann Vater wird, wo Gäste Schnaps in edlen Flaschen mitbringen oder seidene Höschen, wo wir uns jünger denken als wir sind und uns älter fühlen als wir handeln. Wo wir uns alle nicht sicher sind. Älter werden ist heute eine individuelle Lebensaufgabe. Wem also soll man in der Sache vertrauen? Wir sagen: Geschichten sind die besten Ratgeber. Geschichten von 20 Frauen und Männern, die nicht mehr jung sind, aber noch mitten im Leben stehen mit dem, was sie denken und tun. "Andere gehen in Pension, ich bin mit Mitte 60 gerade richtig, um meinen Job zu machen." Burgi Künig "Ich hatte nie große Schwierigkeiten im Leben. Oder vielleicht hatte ich sie, ich habe sie aber nicht erkannt." Henry Martin "Nicht viele, aber ein paar handfeste Beziehungen, auf die man sich verlassen kann, die muss es geben." Siegfried J. Schmidt "Auf das Große warte ich nicht, aber die kleinen Überraschungen, über die freue ich mich." Josef Niederkofler "Wo ich mit brennendem Herzen dabei bin, das ist etwas, das bleibt." Elisabeth Medicus
Immer mehr Menschen erkranken an Demenz. Und immer mehr Menschen sind in unterschiedlichsten Rollen betroffen: als Demenzkranke, als Angehöriger, als Nachbarin, als Hausarzt, als Therapeutin, als Forscherin, al
...show alls Verkäufer, als Vermieter. Der grösste Wunsch der meisten Betroffenen: Die Demenz zum Verschwinden bringen. Es ist an der Zeit, mit Demenz leben zu lernen - als Einzelne und als Gesellschaft. Irene Leu, Pionierin beim Aufbau einer Demenzstation in Basel, heute Dozentin und Coach für Pflegestationen, die sich auf personenzentrierte Betreuung ausrichten möchten, erzählt aus dem Alltag in der Pflege Demenzerkrankter, der Betreuung von Angehörigen und der Begleitung von Fachpersonen. Sie zeigt, wie oft mit Wenigem viel getan werden kann, und hinterfragt gängige Herangehensweisen und Konzepte. Sie erläutert, wie es möglich ist, zu einem Verständnis zu gelangen, das die Person mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und Werten in den Mittelpunkt der Betreuung stellt. Aus dem Inhalt: - Pflege zu Hause - Übergang ins Heim - Leben im Heim - Serviceteil für D, A, CH
Dieser Ratgeber richtet sich an Angehörige von Menschen mit Demenz. Einfühlsam geschrieben liefert er alle wichtigen Informationen - angefangen von finanzieller Unterstützung und Betreuung bis hin zur seelische
...show alln Gesundheit der Angehörigen und Freunde. Er gibt sowohl Empfehlungen für eine neue Lebensgestaltung auf zwischenmenschlicher Ebene, als auch Antworten auf ganz pragmatische Fragen. Es geht darum, miteinander zu sprechen und die richtigen Entscheidungen nach der Diagnose zu treffen. Die Selbstständigkeit des Betroffenen dahingehend zu unterstützen, ihm so lange wie möglich das Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Gemeinsam lebensbejahend weiterzuleben und den Alltag zu gestalten. Ein Kapitel widmet sich Konflikten und Krisen. Darin geht es um den richtigen Umgang mit Aggressionen und Verhaltensänderungen der Demenzkranken. Und auch um die Sorgen und Ängste der Angehörigen und Freunde sowie deren Umgang mit der eigenen Trauer in den fortschreitenden Stadien des Vergessens. Erfahrungsberichte von Betroffenen, die von ihren persönlichen Sorgen und Ängsten, aber auch von glücklichen Lösungen berichten, runden den Inhalt dieses Ratgebers ab und machen Mut.
Sie sind unvergesslich und begleiten uns ein Leben lang: Omas Küchensprüche und Opas Handwerksregeln. Gerade bei älteren Menschen sind viele tief im Altgedächtnis verankert und können oft nahezu automatisch erg
...show allänzt werden, wenn der Anfang der Sprüche vorgelesen wird. Dieses Ergänzungsspiel umfasst 120 Frage-Antwort-Karten zum Rätseln und Erinnern. Zwei Schwierigkeitsgrade erlauben, das Spiel individuell angepasst einzusetzen, so dass es sich auch für Menschen mit dementieller Beeinträchtigung eignet. Im Zentrum steht immer das gemeinsame Erlebnis, miteinander lachen, ins Gespräch kommen und altes Wissen wieder aufleben lassen.
Was bedeutet Alzheimer für die soziale Umgebung? Wie stellt sich der Autor den Herausforderungen im Zusammenleben mit seiner an Alzheimer erkrankten Frau? Muss er sein Eigenleben preisgeben oder kann er den Zer
...show allfall der Beziehung vielleicht gerade dadurch verhindern, dass er dies nicht tut, sondern sich aktiv ins unabwendbare Geschehen integriert und sich von ihm verändern lässt? Ist es sogar möglich, dass sich eine Beziehung durch eine solche Erkrankung vertieft? Bergmann stellt sich diesen Fragen, die von allgemeiner Bedeutung sind, und gibt Einblick in eine Weise des Begleitens, die tief beeindruckt. Gottfried Bergmanns Tagebücher sind ein grosses Geschenk. «Dankbar wird dem Autor sein, wer sich von ihm ermutigen lässt, die Beziehung zu einem nahestehenden Menschen mit dementieller Entwicklung eigenständig und kreativ zu gestalten und zu leben.» Heinz Walter, Psychologe, Familienforscher, Betroffener «Diese vermittelt Mut durch leidvolle Erfahrungen, aber auch Erlebnisse voller Humor, immer wieder Wege zu finden, mit Liebe und Fantasie einen an Alzheimer-Demenz erkrankten Menschen zu begleiten und in seiner Würde wahrzunehmen.» Katrin Schudel
Diese kurzen Märchen haben es in sich. Das Lesen oder Vorlesen dauert nicht länger als fünf Minuten, viele der Märchen sind sogar in zwei, drei Minuten erzählt. Und doch steckt ganz viel Weisheit und Witz, Wund
...show aller und Wandel in ihnen. In den acht Kapiteln finden wir "Märchen vom Wachsen und Werden", "Märchen voller Wunder und Wandel", "Märchen von wunderbaren Begegnungen", "Märchen von Himmel und Erde", "Märchen mit Witz", "Märchen voller Weisheit", "Märchen vom rechten Weg und rechten Maß" und "Beherzte Märchen". Im Inhaltsverzeichnis sind Märchen, die für die Jüngsten geeignet sind, mit einem Sternchen gekennzeichnet. In dieser Märchensammlung finden sich Märchen aus aller Welt.
Demenz ist mehr als Gedächtnisverlust. Sie beeinflusst Gefühle, die gesamte Art, wie Menschen sich und ihre Welt erleben. Über ihr Herz können wir sie erreichen, wenn wir nur wissen, wie. Rücksichtsvoll, warmh
...show allerzig und verständlich beschreiben Udo Baer und Gabi Schotte-Lange die Innenwelten von Demenzkranken. Obwohl sie uns zu entgleiten scheinen, gibt es Wege, mit ihnen in Kontakt zu treten, Wege auch, die es den Erkrankten möglich machen, ihre Würde zu behalten und weiterhin schöne Momente zu erleben. Ein Abschlusskapitel lenkt den Blick auf die Pflegenden und das, was sie zu ihrer eigenen Unterstützung brauchen.
Die kleine Mia und ihre Oma sind die besten Freundinnen. Fast jeden Tag unternehmen sie etwas gemeinsam und haben jede Menge Spaß. Nur am Freitag hat Oma immer etwas anderes vor. Dann packt sie drei Tafeln Scho
...show allkolade und einige Erinnerungsstücke in ihre "Schätzetasche", wie sie sie nennt. Mia ist neugierig und ratlos, wohin Oma damit jede Woche verschwindet. Eines Tages kommt sie dem Geheimnis auf die Spur, denn sie darf Oma begleiten - und lernt Frau Turboschnecke, Frau Anderland und die beste Hochstaplerin der Welt kennen. Ein Kinderbuch, das Demenz für Kinder erklärt und zeigt, wie wichtig Freundschaft in schwierigen Zeiten ist. In einem eingelegten 8-Seiter werden Erklärungshilfen für Eltern und Lehrer angeboten, die bei der Bearbeitung von Kinderfragen unterstützen sollen. Für Kinder ab 5 Jahren.
Wenn Angehörige dement werden, hat das immer auch Auswirkungen auf den Rest der Familie. Gerade Kinder leiden sehr darunter, wenn Oma oder Opa plötzlich irgendwie merkwürdig werden. Dieses Buch möchte die An
...show allgst davor nehmen, mit Kindern über Demenz zu sprechen. Es liefert religionspädagogische Ansätze und praxistaugliche Tipps für das gelingende Miteinander von Heranwachsenden und demenziell Erkrankten. Ein umfassender Ratgeber für Eltern und Pädagogen, die sich mit diesem Thema grundlegend auseinandersetzen möchten.
Reimrätsel für Senioren In der Seniorenarbeit eignen sich Reimrätsel sehr gut als Teil des Gedächtnistrainings. Besonders für Menschen mit Demenz sind Rätsel in Reimform zu vertrauten Themen eine gute Möglichk
...show alleit, das Gedächtnis anzuregen und zugleich das Selbstwertgefühl zu steigern. In diesen "Reimrätseln" passen die gesuchten Wörter immer zu einem bestimmten Thema, z.B. "Glücksbringer", Frühlingsgefühle" oder "Friseurbesuch". So hilft - neben dem Reimen - auch das Assoziieren bei der Suche nach dem richtigen Begriff. Die SingLiesel "Mal-alt-werden- Edition" ist eine Sammlung der schönsten Geschichten und Beschäftigungsideen der beiden Mal-alt-werden.de Autorinnen Natali Mallek und Annika Schneider. Ebenfalls in dieser Reihe erschienen sind die "Geschichten zum Bewegen", "Geschichten zum Vorlesen und Mitsingen", "Mitsprechgedichte" und "Kurzaktivierungen".
Dies ist eine wahre Geschichte, die vom Anfang einer Demenz bis hin zum Tod ergreifend, tiefgründig und mit einer guten Prise Humor erzählt wird.Almut Pfriem schreibt aus zwei Perspektiven: Da ist einmal die Mu
...show alltter, der es schmerzlich bewusst ist, dass sie immer mehr und immer öfter vergisst - und da ist zum anderen die Tochter, die gemeinsam mit ihren Geschwistern versucht, einen für alle gangbaren Weg zu finden. Und das gelingt!Perle für Perle öffnet sich ein Raum aufgespannt zwischen Himmel und Erde, zwischen Leben und Tod, zwischen Liebe und Herausforderung. Ein wichtiges und bewegendes Buch zum Thema Demenz und wie eine Familie dieses Schicksal bewältigt! (Monika Stolina-Wolf, Lektorin)Die Autorin hat die Gabe, Momente in ihrer durchscheinenden Ganzheit zu erfassen. Zwischen all den Zumutungen scheinbarer Dysfunktionalität ploppen in ihrer Erzählung allerhand wundersame Liebenswürdigkeiten auf, ein Reigen bunter Seifenblasen: Unter jedem Plopp offenbart sich das Erhabene - die Liebe selbst. (Esther Kochte, Journalistin)
Ein neuer Blick auf den Umgang mit DemenzKaum eine Krankheit löst so viele Ängste aus wie Demenz. Das Leben entgleitet, lässt sich nicht mehr eigenständig bewältigen. Doch wie berechtigt ist die Angst?Gabriela
...show allStoppe beschreibt alles Wissenswerte über die Krankheit. Sie stellt neueste Therapien vor, klärt auf über Risikofaktoren, Frühdiagnose - und mögliche Vorbeugung. Wie kann ein Leben mit Demenz gut gestaltet werden? Was benötigen Betroffene und Angehörige? Welche neuen Lebensmodelle und Versorgungsstrukturen sollte es geben?Doch vor allem brauchen wir eine andere innere Haltung, so die Autorin, um Schicksalsschläge und schwere Krankheiten auch besser anzunehmen.
Wie eine Schneekugel, die langsam den Berg herunterrollt - so beschreibt Frank Hildebrandt, Kommunikationsdesigner und Autor des Buches "Demenz verstehen in Farbe" das Fortschreiten der Krankheit Demenz. Anscha
...show allulich wird in der ersten Hälfte des Buches die Krankheit Demenz erklärt und auch, wie wir als Gesellschaft die 'Schneekugel' Demenz zwar nicht stoppen, aber wichtige Winterdienste entwickeln können. Mit bunten Grafiken und bildhafter Sprache wird das Thema verständlich gemacht. Das Ergebnis: Jeder Leser kann sich ohne viel Aufwand ein klares Bild der Krankheit Demenz machen. Der zweite Teil des Buches steht Kopf. Dreht der Leser das Buch, befindet er sich im Themenbereich Design wieder. Der Autor stellt goldene Designregeln für ein lebenswertes Altern mit Demenz auf. Es geht besonders um die Gestaltung des Lebensraumes von Menschen mit Demenz. Dieser soll weniger kühl und distanziert sein, sondern wie ein Zuhause Geborgenheit ausstrahlen. Hierzu bezieht der Autor die Bewohner mit ein. Vorgestellt werden Projekte, in denen zum Beispiel aus den Unterschriften der Bewohner Wanddekorationen herstellt wurden oder mit mobilen Sitzmöglichkeiten experimentiert wurde. Durch das gesamte Buch zieht sich die Idee, sich durch den Humor und die Gelassenheit älterer Menschen inspirieren zu lassen und mit ihnen gemeinsam Demenz zu verstehen und passende Lebensräume zu gestalten.
Wer an Demenz erkrankt ist, freut sich besonders über Zuwendung und passende Anregungen. Das Vorlesebuch weckt Erinnerungen an die Zeiten, in denen der Erkrankte noch leichter am alltäglichen sozialen Leben tei
...show alllnehmen konnte. Mit einfacher, verständlicher Sprache werden auf der Basis früherer emotionaler Erlebnisse bildhafte Vorstellungen zurückgeholt - Erinnerungen werden lebendig. Bekannte Begriffe und Alltagssituationen wie Spazierengehen, Erlebnisse mit Tieren, Wind und Wetter und Begegnungen mit Menschen setzen Erinnerungsprozesse in Gang und sprechen das Langzeitgedächtnis an. Die unterhaltsamen Geschichten lassen sich gut in Länge (3 -5 Minuten) und Inhalt variieren und an die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Zuhörenden anpassen.