Demenz zählt zu den zentralen Herausforderungen der gegenwärtigen Gesellschaft des langen Lebens. Dabei ist nicht nur der Umgang mit der Diagnose von Relevanz, sondern insbesondere auch die Pflege der Betroffen
...show allen. Diese wird in Deutschland mehrheitlich von Angehörigen übernommen. Anne Münch lässt in ihrer empirisch geleiteten Studie die Angehörigen selbst zu Wort kommen und liefert einen differenzierten Einblick in ihre Lebenssituation. Mit Analysen zur Bedeutung von Raum, Zeit, Geschlecht und den dabei stetig neu auszuhandelnden Grenzen leistet sie einen wichtigen Beitrag dazu, den Pflegenden eine Stimme zu geben und die Bedingungen in der häuslichen Pflege sichtbar zu machen.
Dieser Band erkundet Möglichkeiten der Selbstsorge bei Demenz. Die Beiträge untersuchen alltägliche Dimensionen des Umgangs mit dieser Erkrankung. Sie haben das Ziel, Lebenslagen von Betroffenen und von ihren A
...show allngehörigen zu verbessern. Dafür nehmen sie unterschiedliche Perspektiven und Schwerpunkte ein. Alle Beiträge sind jedoch einem Forschungs- und Praxiskontext verpflichtet, der das Person-Sein und die Würde von Menschen mit Demenz betont. Der Band spricht sich grundlegend dafür aus, von Demenz betroffene Menschen nicht nur als Sorge- oder Pflegebedürftige wahrzunehmen, sondern sie auch als Personen anzuerkennen, die ihr Leben und ihr Umfeld aktiv (mit)gestalten.
Umfassendes Material zum direkten GebrauchDie Arbeit mit Senior*innen muss immer mehr einen Akzent setzen auf Aktivierung und Beteiligung und auf eine Gruppenstruktur, wie sie vielerorts von Diakonie oder Kirch
...show alle unterstützt wird. Für diese Arbeit legt Rita Kusch nun eine Schatztruhe an Ideen vor. Für jeden Monat bietet sie einen thematischen Vorschlag und eine Fülle methodischer Hinweise zu dessen Umsetzung, z.B. wie viel Zeit eingeplant werden muss, wie auf unkomplizierte Weise passendes Arbeitsmaterial erstellt werden kann oder wie eine zu aktiver Beteiligung der SeniorInnen einladende Atmosphäre geschaffen wird.Der neue Band der Erfolgsreihe der Schatztruhen für die Seniorenarbeit»Großartige völlig neue Praxishilfe für die SeniorenarbeitMit zahlreichen Materialvorschlägen und konkreten IdeenAus der Praxis für die Praxis
Gestalten Sie die Beziehung zu Menschen mit Demenz Die Beziehung zwischen Pflegekräften und Menschen mit Demenz ist intensiv, sehr nah - und sehr störungsanfällig. Pflegekräfte stehen unter dem großen Druck,
...show allihrer Arbeit und den Menschen mit Demenz in ihrer Einzigartigkeit gerecht zu werden. Mit dem Expertenstandard zur Beziehungsgestaltung steht eine gute Grundlage für ein qualitätsvolles Miteinander zur Verfügung. Dieses Buch zeigt, welche Herausforderungen Pflegekräfte zu meistern haben. Die Autoren bieten Grundlagen und frische Ideen, Konzepte und Handlungsmöglichkeiten: allesamt praxiserprobte Strategien für die stationäre und ambulante Pflege sowie für die tagespflege. Pflegepraktiker und Führungskräfte erfahren so, wie sie den Standard erfolgreich umsetzen - denn eine gute Beziehung ist ein Qualitätsmerkmal.
Übersichtlich und praxisnah informiert PflegeWissen Demenz Schüler und Pflegekräfte in der Altenpflege, aber auch Alltagsbetreuer, über die Pflege demenzkranker Menschen. Der Leser erhält einen Überblick über d
...show allie verschiedenen Formen und Symptome der demenziellen Erkrankungen. Es werden die unterschiedlichen Aspekte einer individuellen Annäherung an die menschliche Lebenswirklichkeit des dementen Menschen und die Möglichkeiten der Kommunikation vorgestellt. Das Buch behandelt nicht nur Themen wie die optimale Gestaltung von personenorientierten Angeboten und der Umgebung, sondern beispielsweise auch Recht und Finanzen sowie Selbstpflege während der Betreuung demenzkranker Menschen. Die neue 2. Auflage ist vollständig überarbeitet und ergänzt und noch stärker auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt.
Wege finden aus dem Demenz-Dilemma - so ist es möglich Die wichtigsten medizinisch-biologischen Grundlagen der Demenz werden leicht verständlich dargestellt. Die Autoren zeigen, wie man seine Lebensqualitä
...show allt bis ins hohe Alter erhält und Demenz möglichst vermeiden kann. Das Buch soll auch einen Beitrag dazu leisten, dass Angehörige eines älteren, gebrechlichen Menschen Änderungen des Verhaltens und der Persönlichkeit besser einschätzen und mit Herausforderungen besser umgehen können. Außerdem gibt es viele praktische Tipps, die Angehörigen den Alltag in der Betreuung eines Menschen mit Demenz erleichtern können. Fürsorge hat viele positive Aspekte, die die Leser nach der Lektüre des Buches hoffentlich besser wahrnehmen werden.
Dieses Fachbuch für Pflege-, Diät- und Care-Gastronomiefachberufe diskutiert und zeigt, wie man die Lebensaktivität 'Essen und Trinken' zu einem wichtigen Element person-zentrierter Pflege machen kann. Dabei be
...show allschreibt der erfahrene Ernährungstherapeut Lee Martin, wie mit einfachen und preiswerten Mitteln, die Fähigkeit sich selbständig zu ernähren gefördert und erhalten werden kann. Aufgrund der sich verringernden kognitiven und exekutiven Funktionen bei Menschen mit Demenz, verändern sich deren Ernährungsfähigkeiten, was zu Mangelernährung führen und Sarkopenie sowie Frailty Vorschub leisten kann. Beeinträchtigte Ernährungsfähigkeiten können darüber hinaus Gefühle von Machtlosigkeit und sozialer Isolation verstärken. Das forschungsbasierte Praxishandbuch von Lee Martin veranschaulicht, wie man Mahlzeitensituationen nutzen kann, um in verschiedenen Situationen und Settings der Altenpflege und Care Gastronomie, die Nahrungsaufnahme zu verbessern, den Nährstoffbedarf zu decken, Sozialkontakte zu erleichtern und den Genuss am Essen zu fördern. Das Praxishandbuch für eine demenzfreundliche Ernährung ¿ erklärt die physiologischen Grundlagen von Essen, Trinken und Nahrungsaufnahme ¿ zeigt, wie man eine behagliche und freundliche Umgebung für Essen und Trinken schafft ¿ beschreibt, wie man gezielt Essgeschirr und Hilfsmittel zur Nahrungsaufnahme einsetzt ¿ zeigt, wie man Essen zu einem Gemeinschaftserlebnis macht, welches das Selbstwertgefühl und das Ich-Bewusstsein von Menschen mit Demenz stärkt ¿ erläutert, wie man professionell mit Kau- und Schluckstörungen umgeht.
Individuelle Lösungen für mehr Lebensqualität - Guter Schlaf ist ein Qualitätsmerkmal (auch bei der MDK-Prüfung) - Ganzheitliche Pflege bei Schlafstörungen - Risiken schnell erkennen und natürli
...show allch intervenieren Viele ältere Menschen leiden unter Schlafstörungen. Kommt dann noch eine Demenz hinzu, verschlimmern sich oft die Beschwerden. Der gestörte Schlaf hat Folgen: nächtliches Umherwandern, Erschöpfung am Tag, erhöhte Sturzgefahr und ganz generell eine verminderte Lebensqualität. Doch Pflege- und Betreuungskräfte können eine Fülle von nicht-medikamentösen Interventionen anbieten, die den Schlaf wieder erholsam gestalten! Dieses Buch gibt Auskunft, beschreibt Möglichkeiten (Aromapflege, Wickel und Auflagen, Akupressur, Entspannungsübungen, etc.). Kompakt zusammengefasst , leicht verständlich geschrieben - dies ist die ideale Kurzlektüre für Pflege- und Betreuungskräfte. Denn ein guter Schlaf ist auch ein Qualitätsmerkmal einer professionellen Pflege und Betreuung.
Auch mit über 75 steht der populäre niederländische Liedtexter Herman van Veen noch fast täglich auf der Bühne. Seit seinen ersten Konzerten vor mehr als 50 Jahren beschäftigt sich der Musiker und Entertainer i
...show allmmer wieder mit dem Älterwerden und dem Tod. In "Solange es leicht ist" behandelt Herman van Veen in autobiographischen Schlaglichtern und persönlichen Anekdoten auf die ihm typisch poetisch-augenzwinkernde Weise alle Aspekte des Älterwerdens: die Gebrechen des Alters, die Verluste, die geistigen und seelischen Entwicklungen ¿ aber er erzählt auch, was ihn jung hält und Kraft verleiht in dieser Lebensphase.
Blick ins BuchDementielle Erkrankungen stellen für Betroffene und Angehörige eine große Herausforderung dar. Bisher wird vor allem die späte Phase der Erkrankung in den Blick genommen. Doch auch bei Krankheitsb
...show alleginn stellen sich Fragen, deren Beantwortung für die Bewältigung des weiteren Krankheitsverlaufs entscheidend ist. Haben Betroffene ein moralisches Recht auf Nichtwissen hinsichtlich der eigenen medizinischen Symptome und gesundheitlichen Veränderungen? Die Autorin behandelt zunächst Argumente, die für dieses Recht sprechen: die Autonomie der Betroffenen, ihr Recht auf Privatsphäre oder das Recht, ihre ganz eigene Haltung in Bezug auf die beginnende Krankheit einnehmen zu dürfen. Eine andere Antwort ergibt sich, wenn man die Frage nach dem Recht auf Nichtwissen den Interessen nahestehender Personen gegenüberstellt, die einen Teil der Last tragen und deswegen einbezogen werden müssen. Zur Verantwortung in Nahbeziehungen gehört eine wechselseitige Rechenschaftspflicht, die die Bereitschaft zum Dialog einschließt. Insofern kann es moralisch fragwürdig sein, als betroffene Person das Recht auf Nichtwissen wahrzunehmen, da dies der Verantwortung gegenüber Nahestehenden nicht gerecht wird.
Das Älterwerden neu erfinden! Sie sind Pioniere in eine ungewisse Alterszukunft - die Babyboomer, die geburtenstarken Jahrgänge. Ab 2030 wird Wohnraum ein Problem fu¿r uns sein. Dann wird es spannend, denn wir
...show allwerden das A¿lterwerden neu erfinden mu¿ssen. Für dieses Buch haben die Journalistinnen Hastrich und Lueg vieles selbst ausprobiert: Alters-WG. Tiny House. Dauercamping. Mehrgenerationenhaus. Auswandern. Altenheim. Öko-Bauernhof. Und sich die Fragen gestellt: Welche Lebensform streben wir fu¿r später an? Welche passt zu uns? Was wird uns später wirklich glu¿cklich machen? Was wird uns wichtig sein? Mit persönlichem Erfahrungsbericht, Experteninterviews und Faktenchecks. 'Sie fragen Menschen, Experten und ganz Normale, die von den Vor-und Nachteilen erzählen. Das ist kein bisschen spröde oder langweilig. Im Gegenteil: ein Vergnügen, weil voller Lust, voller Lebenslust!'Christine Westermann
Demenz stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch An- und Zugehörige werden im alltäglichen Leben immer wieder mit unbekannten, ungewohnten und ungeahnten
...show allSituationen konfrontiert. Wie kann ich mich als Angehörige/r auf die Zukunft vorbereiten, was muss ich wissen und wohin kann die Reise führen? Damit einher gehen auch zahlreiche organisatorische Hürden und Probleme, die im Krankheitsverlauf früher oder später auftreten können. Arztbesuche werden häufiger und müssen geplant werden, der Pflegegrad muss beantragt werden, Leistungsansprüche müssen mit der Krankenkasse abgeklärt werden und vieles mehr. "Alles anders - wie leben mit Demenz?" widmet sich in sieben Kapiteln sämtlichen Fragen, die bei An- und Zugehörigen im Verlauf auftreten können - von den ersten drängenden Fragen zu Beginn über die richtige Kommunikation mit Menschen mit Demenz, die Rolle von Bewegung und Ernährung, die Bedeutung des Glaubens bis hin zur Selbstfürsorge für Angehörige und auch zur zentralen Frage danach, was passiert, wenn die Demenz ein fortgeschrittenes Stadium erreicht. Umfassende Informationen schnell und unkompliziert auf den Punkt gebracht. Demenzbotschafterin Sophie Rosentreter trifft ExpertInnen, Pflegende und Menschen mit Demenz in ihren Wirkstätten, begleitet sie im Alltag und gibt so einen Einblick in verschiedene Betreuungssituationen. Sei es für Freunde, den Lebenspartner oder die Kinder - der Film gibt Hilfestellung, klärt auf und schenkt Hoffnung. Auch für professionell Pflegende ist der Film hilfreich, da er wertvolle Hinweise gibt, wie man den Pflegealltag erleichtern, aber auch mit neuen Ideen bereichern kann.
Gegen Angst und Vorurteile: Erfahrungen eines guten Lebens mit Demenz Immer mehr Menschen werden älter, immer mehr werden dement. Unsere auf geräuschloses Funktionieren optimierte Konsumgesellschaft aber steht
...show allhilflos vor denjenigen, die aus ihrer Mitte ver-rückt wurden. Die Last ihrer Versorgung tragen vor allem Angehörige und Pflegekräfte aus Osteuropa. Professor Thomas Klie plädiert in einem sehr aufwühlenden Buch dafür, dass wir Menschen mit Demenz als selbstverständlich dazugehörig begreifen und anerkennen, dass auch mit Demenz ein glückliches und zufriedenes Leben möglich ist - unter den richtigen Rahmenbedingungen. Gerade angesichts der durch die Corona-Pandemie verschärften gesellschaftlichen Verteilungskämpfe gilt für Klie: Die Leitkultur misst sich an der Behandlung des Themas Demenz.
"Schreien und Rufen" gehören zu den häufigen und sehr belastenden herausfordernden Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz. Der Autor legt das erfolgreiche Fachbuch zum Thema neu auf. Er beschreibt anschaulich
...show alldas Phänomen "Schreien und Rufen" und illustriert dessen Facetten. Er analysiert Ursachen und beeinflussende Faktoren, die "Schreien und Rufen" hervorrufen oder mildern und zeigt mögliche Interventionen und Entlastungsmöglichkeiten für Pflegende und Angehörige. Die zweite ergänzte Auflage wurde um einen Vergleich das Phänomens Schreien und Rufen mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff sowie den Kriterien für neurokognitive Störungen der DSM V ergänzt. Neue Literatur zu Vokalisationen, herausforderndem Verhalten und Vokalisationsmangement wurde hinzugefügt. "Die für mich wichtigste Erkenntnis dieser Arbeit besteht darin, dass es aus Sicht der Kolleginnen und Kollegen in den Altenheimen kein grundloses Schreien gibt, vielmehr gilt es die Gründe für das Schreien herauszufinden, um sodann adäquat darauf reagieren zu können. Das Schreien wie auch die Interventionen erfolgen unter institutionellen Bedingungen, die einen großen Einfluss auf diese Phänomene haben. Das vorliegende Buch ist ein wahrer Schatz an Beschreibungen dessen, was sich bewährt, was Pflegende tun und wie es ihnen aufgrund ihrer Beziehungsarbeit gelingt, im Schreienden den Menschen zu sehen, der nicht immer geschrien hat. Dieses Buch fordert die Leserschaft auf nachzudenken und vielleicht zu dem Ergebnis zu kommen, den Menschen ein "Recht auf Schreien und Rufen" einzuräumen".
Nie zuvor sind wir Menschen so alt geworden wie heute. Es handelt sich um den radikalsten Wandel in unserer Gesellschaft seit der Industrialisierung. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Jede Woche fügen wir ein Wo
...show allchenende zu unserer Lebenszeit hinzu, ohne dass auch die kranke Zeit im Alter zunimmt. 75 ist das neue 65. Der prominente Altersmediziner Rudi Westendorp erklärt, wie wir mit der Explosion unserer Lebenserwartung umgehen können. Sein Buch beleuchtet das Phänomen des verlangsamten Alterns in ganzheitlicher Sicht - aus den Perspektiven der Biologie, der Medizin, der Pflege und der Gesellschaft. Dabei macht er eine Reihe von Vorschlägen, etwa zur Reform des Arbeitsmarktes, zur Wohnungsbaupolitik und zur Organisation von Pflege. Und er fordert uns dazu auf, mehr Kreativität bei der Gestaltung unserer Lebensläufe an den Tag zu legen. Die wichtigste Aufgabe ist, so schreibt er, die Förderung der eigenen Fähigkeiten der älteren Menschen. Sein Buch ist ein Navigationssystem für das Extra an Lebenszeit, das vor uns liegt. Wer es liest, wird sich jünger fühlen.
Accompanying people with dementia is a tremendous challenge. Can there still be any rays of hope? This book provides motivation for all those caring for and accompanying people with dementia, showing how to att
...show allend the affected individuals with imaginativeness and creativity, learning from them and appreciating them. The author succeeds in encouraging hard-pressed relatives to find rays of hope and fresh insights in stressful situations.
So vieles, was bleibt Die professionelle Begegnung mit demenziell erkrankten Menschen folgt ganz eigenen Erfordernissen: In jeder Krankheitsphase müssen die verbliebenen Fähigkeiten erkannt und gefördert werde
...show alln, die Beziehung muss stets wohlgesonnen und konstruktiv gestaltet sein und die Autonomie gilt es zu unterstützen. Anhand von Beispielen und praxisnahen Anregungen stellt Günther Schwarz den Hilfeprozess im Verlauf der Erkrankung dar und beschreibt, wie in Berufsalltag und Begleitung geeignete Lebensräume und Betreuungsformen geschaffen werden können. Therapeutische Zugänge und Hilfen je nach Krankheitsphase werden auf verständliche Weise vermittelt. Das Buch zeigt professionellen Helfer*innen, wie ihre Arbeit hilfreich und förderlich bleibt, und zwar auch dann noch, wenn die Beziehungsgestaltung zur Herausforderung wird.
Gut zu hören ist eine notwendige Voraussetzung für Verstehen und sprachliche Kommunikation. Das Hören hat einen bedeutsamen Einfluss auf unser Verhalten und unsere sozialen Interaktionen. Über das Hören werden
...show allauch für unsere sozialen Beziehungen wichtige Emotionen vermittelt, was für unser Wohlbefinden sehr wichtig ist. Menschen mit Demenz haben eingeschränkte Fähigkeiten der Informationsverarbeitung. Gerade für sie ist es wichtig, auf eine möglichst gute Hörfunktion als Basis für Verstehen und Kommunikation zurückgreifen zu können.Von Menschen mit Hörminderung ohne Demenz wissen wir, dass eine eingeschränkte Hörfähigkeit allein schon eine massive Belastung im Alltag darstellen kann. Sie müssen sich immer noch mehr anstrengen, um etwas mitzubekommen, d. h. ihre Aufmerksamkeit auf Töne, Geräusche, Sprache fokussieren, was anstrengend ist und ermüdend. Menschen mit verminderter Hörfähigkeit sind oft nervös, gereizt, schlafen schlecht, fühlen sich vereinsamt. Hinzu kommt die Stigmatisierung oder befürchtete Stigmatisierung des Gehörlosen oder "Tauben".Das Buch vermittelt einen leicht verständlichen Überblick zu diesem Thema und gibt nützliche Ratschläge: Wie erkennt man bei einem Menschen mit Demenz eine Verschlechterung des Hörens? Welche Hilfen kann man sich verschaffen? Was stellt eine gute Hörumgebung dar? Das Buch gibt ebenfalls Hinweise dazu, wie man das Hören therapeutisch einsetzen kann, z. B. mit Musik. Praxisberichte und Interviews ergänzen den Einstieg in das Thema.
Wie fühlt es sich eigentlich an, alt zu sein? Mechthild Grossmann ist 80 und genießt es. In diesem Buch erzählt sie von den großen und kleinen Momenten des Altwerdens. Von den wundervollen Freiheiten genauso wi
...show alle von dem Phänomen, dass Bekannte plötzlich nur noch über ihre Krankheiten reden wollen - und nicht mehr über gute Bücher oder Filme.Sie erklärt, was gegen das blöde Bauchgefühl an Sonntagabenden hilft, was sie nach dem Tod eines Freundes tröstet, wie das mit dem Sex und der Liebe ist und wie sehr sie es genießt, plötzlich in aller Ruhe im Bett frühstücken und einen Nachmittag in Jogginghose bleiben zu können. Humorvoll und warmherzig schildert sie, warum das Alter einem nicht Angst machen muss - sondern genau genommen die beste Zeit des Lebens ist.
- älter zu werden macht keine Freude. Das gilt für manche schon mit 22, andere haben erst Mühe damit, wenn die Gicht sie plagt. Aber irgendwann, ob mit 45 oder 65, spüren alle, wie das Leben die Richtung wechse
...show alllt: Es geht nicht mehr scheinbar endlos vorwärts, sondern auf das Ende zu. Der Psychoanalytiker Peter Schneider und die Journalistin Andrea Schafroth unterhalten sich über die kleinen und grossen Dinge, die einem beim Älterwerden passieren: Sind wir alt, wenn wir uns über Software-Updates ärgern? Gibt es einen Tod? Wird die Menopause überschätzt? Warum haben wir keine Lust aufs Altersheim? Ist Sex mit 80 noch empfehlenswert? Wie in ihrem ersten Dialogbuch werfen sie Klischees über Bord, hinterfragen fixe Vorstellungen und vermeiden einfache Antworten. Das ist mal lustig, mal nachdenklich, mal überraschend, mal schonungslos - und manchmal auch altersmilde.
Vital und vergnügt leben bis ins hohe Alter - geht das? Aber ja! Wir verfügen über starke innere Heilkräfte, die uns dabei bestmöglich unterstützen. Damit Sie Ihre inneren Heilkräfte schützen und aktivieren kön
...show allnen, informiert Sie dieses Buch von A wie Atmung bis Z wie Zähne über alltagsgerechte und effektive Maßnahmen. Aktuell, übersichtlich und auf unterhaltsame Art vermittelt die Autorin neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und alte Weisheiten. So können Sie selbstwirksam aktiv werden und sich entspannt auf die kleinen und großen Wellen des Lebens einlassen. Ein Buch, das Lust zum Leben macht! Antje Göttert ist niedergelassene Fachärztin für Dermatologie und Allergologie. Sie ist darüber hinaus in Naturheilmedizin, Homöopathie und vielen weiteren Methoden ausgebildet, die die Natur des Menschen im Mittelpunkt und alle Ebenen des Menschseins im Blick haben.
Menschen mit Demenz sind häufig auf medizinische und pflegerische Maßnahmen angewiesen und werden regelmäßig mit diesbezüglichen Entscheidungen konfrontiert. In der Praxis besteht jedoch häufig große Unsicherhe
...show allit darüber, - ob ein Mensch mit Demenz einwilligungsfähig ist, - welches Prozedere beim Einholen einer informierten Einwilligung zu durchlaufen ist, - wie adäquat informiert werden kann, - wie Einwilligungsfähigkeit ggf. hergestellt werden kann und - wie Entscheidungen gemäß dem Willen und der Präferenzen des Patienten getroffen werden können, soweit Einwilligungsfähigkeit nicht herstellbar ist. In der vorliegenden Leitlinie werden die hierfür relevanten medizinischen, rechtlichen, ethischen und psychologischen Anforderungen erstmals auf dem aktuellen Stand zusammengefasst und in Form strukturierter Handlungsempfehlungen für die Praxis erschlossen. Dadurch sollen Autonomie und Handlungsfähigkeit der Patienten gefördert sowie eine ethisch fundierte und rechtmäßige ärztliche Praxis gewährleistet werden.