Die 8., aktualisierte Auflage ist das einzige Kompendium und Lehrbuch im deutschsprachigen Raum, das aus der Perspektive zeitgemäßer Behindertenarbeit und interdisziplinärer Sicht grundlegende und praktische Er
...show allkenntnisse und Erfahrungen vermittelt. Die Inhalte beziehen sich sowohl auf psychische Störungsbilder und psychiatrisches Basiswissen als auch auf (sozial)psychiatrische, psychopharmakologische, psychotherapeutische, heilpädagogische und lebensweltbezogene Handlungsansätze für die Arbeit mit intellektuell behinderten Menschen. Das Buch ist für die praktische Arbeit in der Behindertenhilfe unverzichtbar.
Das in § 132g SGB V verankerte Beratungsangebot zur gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungsplanung richtet sich auch an Menschen mit geistiger Behinderung, die in eine medizinische Behandlung einwilligen
...show allkönnen. Wenn sie nicht allein bzw. nicht einwilligen können, dann können ihre rechtlichen Vertreter*innen die Beratung in Anspruch nehmen.Dieses Buch geht auf die Besonderheiten der Beratungsgespräche in Einrichtungen der Eingliederungshilfe ein. Dabei berichten Kolleginnen und Kollegen des bundesweiten Netzwerkes der Gesprächsbegleitungen in der Einrichtungshilfe von ihren Erfahrungen, geben Hinweise und kurze Anleitungen, wie Beratungen für Menschen mit geistiger Behinderung gelingen können. Es kommen auch die Bochumer „Experten in eigener Sache“ zu Wort – Menschen, die im Bereich der Lebenshilfe leben und von ihren Erwartungen an eine gute Beratung berichten, die ihre Bedürfnisse und Ressourcen im Blick hat. Das Buch wird abgerundet durch Praxismaterial und ist von daher für die Beratungspraxis und alle Gesprächsbegleitungen und Einrichtungen, die die Beratungen anbieten wollen, eine wertvolle Hilfe.
Die ICF ist die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit und wurde von der WHO als Ergänzung zur ICD entwickelt. Wesentlich ist dabei das Konzept der "funktionalen Gesund
...show allheit". Besonders wichtig für das deutsche Gesundheitssystem: Die Systematik der ICF ist für alle Bereiche des Behindertenwesens und der Rehabilitation maßgeblich. Zur Beantragung und Begründung sämtlicher Reha-Maßnahmen muss die ICF angewendet werden, wenn diese von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden sollen. Das SGB IX basiert mit seiner Definition von Behinderung und der Einführung des Teilhabebegriffs wesentlich auf der ICF. Das Buch führt präzise durch die Modelle und Begrifflichkeiten der ICF. Übungsbeispiele zeigen, wie die praktische Anwendung aussieht. Es beantwortet folgende Fragen: - Welche Konzepte und Begriffe stehen hinter der ICF? - Wie ist sie aufgebaut, welche Elemente prägen sie? - Wie funktioniert das Kodieren prinzipiell, wie arbeitet man mit der Systematik? - Wo wird sie eingesetzt? Diese 6. Auflage wurde weitreichend überarbeitet und an die neuen Entwicklungen angepasst. Insbesondere die Teile 1 und 2 unterlagen umfangreichen Änderungen. Der Teil 2 wurde durch den Abschnitt 2.3 "Exkurs: Umsetzung des ICF-Checklistenkonzepts im Klinikalltag" ergänzt.
»Ihre Tochter hat das Down-Syndrom.« Lara Mars zog es zunächst den Boden unter den Füßen weg, als diese Diagnose nach der Geburt ihrer Tochter Tilda überraschend kam. Damals ahnte sie noch nicht, wie sehr ihr L
...show alleben sich mit diesem Satz verändern würde: Es wurde wunderbar anders als gedacht. Lara liebt das Leben mit ihrer Tochter und unterstützt heute mit ihrem Projekt »Von Mutter zu Mutter« andere Mütter von Kindern mit einer Behinderung. In diesem Buch erzählt sie offen und ehrlich von dem nicht immer einfachen Weg, auf dem sie ihr Lebensglück und ihre Berufung gefunden hat. Lara will Eltern Mut machen, ihren persönlichen Weg zu finden. Indem sie zudem andere betroffene Eltern und Fachleute zu Wort kommen lässt, gibt sie ihnen einen wertvollen Begleiter für ein inklusives Leben an die Hand.
Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist auch heute, mehr als zehn Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht vollends gesichert. Im Gegenteil werden weiterhin Problemlagen sal
...show allient, wie beispielsweise die immer noch problembehaftete Umsetzung der Inklusion an Schulen. Welche Fortschritte konnten bezüglich der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den vergangenen zehn Jahren erzielt werden? Was sind aktuelle Herausforderungen? Welche Problemstellungen erwarten uns in der Zukunft und sollten schon heute mitgedacht und bearbeitet werden? Anlässlich der 55. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik standen diese Fragen drei Tage lang im Mittelpunkt. Der Band bündelt die Diskussion um Teilhabe anhand ausgewählter Themenfelder.
Für einen unaufgeregten Umgang mit Menschen aus dem Autismus-Spektrum sind ganz verschiedene Kompetenzen gefragt. Dafür liefert das vorliegende Buch viele hilfreiche Werkzeuge und ordnet diese drei Bereichen zu
...show all: dem Handeln, Auswerten und Verändern. Als Fachkraft oder als Elternteil müssen Sie diese Bereiche zu einem pädagogischen Ganzen verknüpfen: In akuten Krisensituationen ist schnelles Handeln erforderlich und es gilt, sowohl die Ursachen zu beurteilen als auch herauszufinden, welche Unterstützung die Person benötigt. Und wir müssen in der Lage sein, Veränderungen anzustoßen. Das bedeutet manchmal eine Umgestaltung des konkreten Umfelds, vor allem aber eine Anpassung des pädagogischen Rahmens an die Bedürfnisse der betreuten Person. Dabei geht es auch darum, zwischen den eigenen Werten und den Wünschen sowie Bedürfnissen des Gegenübers zu unterscheiden. Handeln, Auswerten und Verändern richtet sich an alle, die mit Kindern und Erwachsenen mit besonderen Bedürfnissen leben und arbeiten: im Betreuten Wohnen, in ambulanten Betreuungs- und Tageseinrichtungen, in Förder- oder Regelschulen, in Assistenzmodellen oder zu Hause. Lesen Sie also das Buch, probieren Sie aus, wie die verschiedenen Werkzeuge funktionieren und wann sie am sinnvollsten eingesetzt werden können und begeben Sie sich auf Ihre eigene Entwicklungsreise als Fachkraft oder Elternteil.
Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist ein umfassendes Gesetzespaket, das für Menschen mit Behinderungen viele Verbesserungen vorsieht. Dieser Leitfaden bietet Hilfe zur gutachterlichen Erhebung des Hilfebedarfs i
...show allm Rahmen des BTHG und vergleichbarer Gesetzeswerke in Österreich und der Schweiz. Dabei stehen der Teamgedanke bei der Gutachtenserstellung und die ICF-Orientierung (Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation für Funktionsfähigkeit) im Zentrum. Das neue Verständnis von Behinderung als Wechselwirkung zwischen der Person und ihrer Umwelt durchzieht den Prozess der Gutachtenserstellung als roter Faden. Konkrete Beispiele ermöglichen einen direkten Transfer in die Praxis. Die Sicht der Betroffenen wird ebenfalls vertreten und ermöglicht ein tieferes Verständnis des Themas.
Menschen mit Autismus haben trotz ihrer offensichtlichen Stärken oft Schwierigkeiten, sich in der Gesellschaft zu behaupten. Sie fühlen sich zum Beispiel leicht überreizt, leiden unter Niedergeschlagenheit und
...show allÄngsten oder können sich nur schwer entspannen. Dieses Achtsamkeitstraining wurde speziell für Erwachsene mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) entwickelt und auf seine Wirksamkeit hin überprüft. Es kann den Betroffenen helfen, sich weniger überlastet zu fühlen, die Gedanken loszulassen und die eigenen körperlichen Grenzen besser zu spüren. Das Buch ist ein praktischer Leitfaden sowohl für Menschen mit Autismus, die selbst Achtsamkeit trainieren möchten, als auch für professionelle Helfer, die Erwachsene mit ASS bei der Achtsamkeits-Therapie anleiten wollen.
Spannungen, Stress, Konflikte in der Familie oder in der Wohngruppe - Menschen mit geistiger Beeinträchtigung geht es wie allen anderen: Das Leben ist manchmal ganz schön anstrengend. Mit den Entspannungsgeschi
...show allchten in einfacher Sprache zum Vorlesen oder Anhören können alle Beteiligten "Dampf aus dem Kessel" nehmen. Positive Kindheitserlebnisse, der Lauf der Jahreszeiten oder Beschreibungen von schönen Plätzen auf der Welt - die Entspannungsgeschichten in einfacher Sprache aktivieren Selbstheilungskräfte, fördern Resilienz und ermöglichen, eigene Ressourcen zu entdecken und positiv zu nutzen. Das Buch bietet zu jeder Geschichte Anregungen und Aktivierungsideen für die pädagogische Arbeit in Gruppen.
Dieses Buch vertritt die neue Sicht auf Autismus. Statt Autist*innen und ihre Ausdrucksformen zu pathologisieren, werden ihre Stärken erschlossen und gewürdigt. Das führt zu einer starken, außergewöhnlichen Kun
...show allst mit persönlichen, beeindruckenden Geschichten. Neben der Präsentation einer faszinierenden Bildwelt geht es aber auch um die Frage der Entdeckung eines kreativen Potenzials sowie der Förderung und Unterstützung bildnerischer Ausdrucksformen von autistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dafür steht das Programm einer subjektzentrierten ästhetischen Praxis für schulische und außerschulische Arbeitsfelder.
Die Frühförderung von Kindern, bei denen schon in den ersten Lebensjahren eine schwerste Behinderung zu erkennen ist, stellt alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Das Buch schildert zunächst den All
...show alltag der Familien und die Probleme der sozialen Teilhabe. Die Frühförderung muss sich auf die Unterstützung der Kommunikation, der Umwelterfahrung und Mobilität der Kinder ebenso konzentrieren wie den Erwartungen der Eltern an eine die Bedürfnisse der gesamten Familie berücksichtigende Beratung gerecht werden. Das Buch berücksichtigt auch Kinder mit besonderen medizinischen Pflegebedürfnissen und nimmt die Unterstützung der Kinder in Kindertagesstätten in den Blick.
Erwachsene mit Komplexer Behinderung können Teilhabe verwirklichen, wenn ihre Bedürfnisse und Wünsche wahr- und ernstgenommen werden. Das Buch zeigt, wie Teilhabe in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Freizeit
...show allund im Miteinander der Menschen mit Behinderung und der sie begleitenden Fachkräfte gelingen kann.
Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen erhalten nicht in gleichem Maße Zugang zu Bildung und Arbeit wie nichtbeeinträchtigte Personen. Dies scheint sich kaum zu verändern, was die Datenlage - weiterhin ni
...show alledrige schulische Inklusionsraten und eine geringere Erwerbsbeteiligung für beeinträchtigte Schüler*innen bzw. Erwachsene - belegt. Nahezu unbekannt sind Einschätzungen aus der Sicht Betroffener zu ihren berufsbiographischen Erlebnissen. Diese Arbeit widmet sich daher der Frage nach den Einflussfaktoren auf Berufsbiographien aus der Perspektive von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen - exemplarisch aufgezeigt anhand der Erfahrungen von Menschen mit Spina bifida. Das Thema ist von individueller und gesellschaftlicher Relevanz, wie die Ergebnisse eindrücklich belegen. In einer qualitativ-empirischen Studie werden 19 Menschen mit Spina bifida zu ihren Berufsbiographien - von den ersten beruflichen Wünschen bis hin zur gegenwärtigen beruflichen Situation - befragt. Umfassend analysiert werden Faktoren auf der personenbezogenen, der sozialen und strukturellen Ebene sowie deren interaktives Zusammenwirken, die sich förderlich oder hinderlich auf den beruflichen Lebensweg auswirken. Die in dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse dienen als Basis für Handlungs- und Forschungsansätze, die sich der Verbesserung der Teilhabe an Bildung und Arbeit für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen widmen.
Warum verhält sich dieses Kind gerade so? Wie können wir seine Entwicklung fördern? In vielen Jahren therapeutischer Arbeit mit Kindern, die Probleme haben oder sich herausfordernd verhalten, und mit Familien,
...show alldie sich in schwierigen Situationen befinden, entwickelte Sabine Berndt das LOVT/TeBa-Konzept: LOVT - Lösungsorientiertes Verhaltenstraining TeBa - Therapie zum elementaren Bindungsaufbau Es lässt sich in der Arbeit mit Säuglingen und Kleinkindern ebenso anwenden wie mit Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei werden Aspekte aus der Verhaltenstherapie, der Motivations- und Lernpsychologie sowie der Bindungsforschung berücksichtigt. LOVT und TeBa fördern die Eigensteuerung und Selbstkontrolle und beziehen dabei auch Eltern und andere Bezugspersonen mit ein. Kinder mit Down-Syndrom oder Autismus sowie mit Trauma-Erfahrungen haben von diesem Ansatz ebenso profitiert wie Kinder mit herausforderndem Verhalten. Ein Buch für Eltern und Fachleute mit vielen Beispielen aus der Praxis.
Das Thema Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung ist spannungsgeladen. Es wird infrage gestellt, ob diese in der Lage sind, adäquat für ihre Kinder zu sorgen. Das Buch geht der Frage nach, über wel
...show allche Kompetenzen Menschen mit geistiger Behinderung verfügen müssen, um mit ihren Kindern zusammenleben zu können. Ausgehend von einer ganzheitlichen Analyse der Familien, müssen individuelle Hilfen abgeleitet werden. Am Beispiel der Begleiteten Elternschaft zeigt sich die Wichtigkeit einer individuellen und kontinuierlichen Unterstützung für die gesamte Familie. Im Sinne der Inklusion wird deutlich, dass es notwendig ist, das Netz der wohnortnahen Unterstützungsangebote für diese Familien auszubauen und weiterzuentwickeln.
Steffi weiß, dass sich ihr Sohn Noah langsamer entwickelt als andere Kinder in seinem Alter. Und sie spürt, dass er irgendwie anders ist. Doch was steckt hinter den vielen Auffälligkeiten des Einjährigen? Die
...show alljunge Mutter macht sich auf die Suche nach einer Antwort. Nur wenige Monate später hat sie Gewissheit - und eine Diagnose, die ihr Leben von Grund auf verändern wird. Noah kam 2014 mit dem Fragilen-X-Syndrom zur Welt. Stefanie Vey beschreibt ehrlich ihre facettenreiche Gefühlswelt und die innere Zerrissenheit als Mutter. Authentisch und ermutigend. Und mit einer wertvollen Botschaft: Scheinbar unlösbare Aufgaben geben uns die Chance, an ihnen zu wachsen und das Leben neu zu entdecken.
Sozialraumorientierung ist eine unverzichtbare konzeptionelle Anforderung in der Eingliederungshilfe geworden. Dieses Buch erklärt, wie sich diese Entwicklung verstehen und umsetzen lässt. Methodische Beschreib
...show allungen und praktische Hinweise zu personenbezogenen und personenübergreifenden Arbeitsweisen verdeutlichen die Prinzipien der Sozialraumorientierung. Das Spektrum der Praxisbeispiele reicht von Sozialraumbegehungen und subjektiven Landkarten über Netzwerkförderung, Sozialraumanalysen, projektbezogene Netzwerkarbeit bis hin zur Sozialplanung. Ausgehend von einem ressourcenorientierten, personzentrierten und partizipativen Ansatz wird verdeutlicht, wie betroffene Menschen sich ihr Umfeld noch stärker erschließen und für die eigene Lebensführung nutzen können und wie dies durch Fach- und Leitungskräfte professionell unterstützt werden kann.
Was bewegt mein Herz? Wie schaue ich auf mein Leben? Wovon träume ich? Mit ihren Texten geben Autorinnen und Autoren mit Behinderung hier Einblicke in ihre Lebenswelten, ihre Weltsicht, ihre Interessen, Geschic
...show allhten und Wünsche. Die eigene Person rückt in den Mittelpunkt, Erlebtes, Empfindungen und Sehnsüchte finden einen Ausdruck und werden von anderen zur Kenntnis genommen. Das Ergebnis: Ich habe etwas zu sagen. Ich bin wichtig! Mit diesem Buch ermöglicht die Stiftung Liebenau einer breiten Öffentlichkeit einen Zugang zu dieser Personengruppe. Die Vielfalt der Themen und des Ausdrucks zeigt die Vielfalt der Persönlichkeiten. In den meisten Belangen unterscheiden sie sich nicht von ihren Mitmenschen, wohl aber gibt es besondere, durch die Behinderung direkt oder indirekte beeinflusste Prägungen. Eine Idee davon zu vermitteln, die Wertschätzung für Menschen mit Unterstützungsbedarf zu fördern und ihre Talente sichtbar zu machen, ist Absicht dieses Bandes.