Dieses Standardwerk bietet eine praxisorientierte und anschauliche Einführung in die Begutachtung im Straf-, Zivil-, Verkehrs- und Sozialrecht. Schwierige gutachterliche Fragestellungen werden detailliert darge
...show allstellt und beantwortet. Das Werk wurde komplett überarbeitet und ergänzt; es berücksichtigt die aktuellen gesetzlichen Änderungen und politischen Rahmenbedingungen. - Umfassend: Beschreibung der rechtlichen und formalen Aspekte der Begutachtung mit Zitaten relevanter Gesetzestexte. - Systematisch: Darstellung psychischer Störungen in direktem Bezug zur Delinquenz, einschließlich Therapieoptionen. - Anschaulich: Anleitung zur Erstellung eines Gutachtens. - Speziell: Berücksichtigung besonderer Fragestellungen der Forensik, z. B. Affekt- und Aggressionsdelikte, Sexualdelinquenz, Suizidalität. - Ideal: als Lehrbuch und Nachschlagewerk. Neu in der 5. Auflage: - Behandlungsstandards für den psychiatrischen Maßregelvollzug. - Aktualisierung der Kapitel unter Einbeziehung rechtlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen. - Aufgreifen der aktuellen Gesetzgebung (Paragraph 63 StGB, Unterbringungsgesetze der Länder, medikamentöse Zwangsbehandlung). - Aktuelle Entwicklungen in Österreich und der Schweiz. Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen auch digital im Wissensportal eRef und in der eRef App zur Verfügung. Zugangscode im Buch.
Dieses Buch bietet eine praxisorientierte Einführung in die Besonderheiten der Psychotherapie mit Spätadoleszenten und jungen Erwachsenen. Es ist geschrieben für analytische und tiefenpsychologische Psychothera
...show allpeuten in Ausbildung und Praxis, aber auch Praktiker anderer theoretischer Orientierung. Die Spätadoleszenz ist eine Zeit des Abschieds von den Eltern, von einem gesellschaftlichen Schutzraum (der bis dato Handeln ohne allzu weitreichende Konsequenzen ermöglichte) und von kompensierenden Omnipotenz- und Grandiositätsvorstellungen. Der therapeutische Umgang mit Patientinnen und Patienten zwischen 18 und 25 Jahren stellt besondere Anforderungen an Therapeuten und spielt sich ab im Spannungsfeld von diagnostischer Unsicherheit und heftigen Gegenübertragungsreaktionen (seitens der Therapeuten bzw. des therapeutischen Teams) sowie Sprachlosigkeit, Ambivalenz gegenüber dem therapeutischen Angebot, massiver Scham und (unbewusster) Angst vor der eigenen Destruktivität (seitens der jungen Patienten).
Was geschieht, wenn jemand ins Hospiz umzieht, um dort zu sterben? Maria Hagenschneider erzählt davon, wie Sie mit ihrem sterbenskranken Mann überraschend lange zehn Wochen in einem stationären Hospiz gelebt ha
...show allt - mit allen Höhen und Tiefen, mit den Herausforderungen und Chancen für sie als Einzelne und als Paar. »Tage voller Leben« gewährt Einblicke in das Leben im Hospiz und in die Erlebnisse und Gespräche dieses Paares. Die Autorin erzählt in Rückblenden und Reflexionen vom Abschiednehmen, vom Auskosten jeder schmerzfreien Stunde, von überraschend neuen Erfahrungen, die bis zum letzten Atemzug möglich sind. Auch die Sorge um die Angehörigen klingt an: die jeweiligen Grenzen zu achten und in der emotional so anstrengenden Zeit nicht zu überfordern.
EIN LEBENDIGES BUCH VOLLER GESCHICHTEN ÜBER DAS LEBEN UND DAS LEBENSENDE In 25 sehr persönlichen und einfühlsamen Lebensgeschichten begegnet der Leser Menschen im Hospiz: Menschen in ihrer letzten Lebensphase,
...show allihren Angehörigen, Pflegepersonal und Helfern. Sie alle geben offen, unverstellt und sehr persönlich Auskunft über sich selbst und ihre Gedanken zu den Themen Leben, Sterben und Tod. So vermittelt dieses Buch einen faszinierenden und facettenreichen Einblick in den Hospizalltag. Dabei wird deutlich, dass Hospize keine Häuser sind, in denen Lebende sterben: Hospize sind vielmehr Häuser, in denen Sterbende noch intensiv leben.
Wenn du Abschied von liebgewordenen Menschen oder Dingen nehmen musst, ist plötzlich vieles anders. Dieses Quadro hilft dir, in der sehr herausfordernden Zeit der Trauer Orientierung zu finden. Menschen, die m
...show allit Trauernden zu tun haben, sind oft sprach- und hilflos. Auch diese finden hier Anregungen zur wirkungsvolleren Unterstützung und zum Verständnis von Trauernden. Fragen und Handlungsimpulse helfen dir, das Gelesene praktisch umzusetzen. Das Quadro inspiriert und begleitet dich bei deinem Lernprozess mit vier Impulsen pro Tag: Mit einem prägnanten Zitat, einem anregenden Denkanstoß, einer provokanten Frage und einem praktischen Handlungsimpuls. Ideal für Menschen, die trauern oder Trauernde begleiten.
Sicher im Umgang mit Patient und Gerät in der Heimbeatmung! Dieses Buch bietet alle relevanten Inhalte der Weiterbildung ¿Basisqualifikation außerklinische Beatmung¿ und richtet sich an Pflegende und Betreuer,
...show alldie beatmete Menschen zu Hause oder im Pflegeheim versorgen. Lernen Sie umfassende Grundlagen zur Anatomie, Krankheitslehre und den verschiedenen Beatmungsformen und profitieren Sie vom Erfahrungsschatz der Autoren. Leicht verständlich und auf den Punkt gebracht lesen Sie hier, wie Sie Ihre Patienten oder Bewohner rundum kompetent versorgen und souverän mit der Beatmungssituation umgehen. Ideal für alle Mitarbeiter und Pflegedienste um sich für die herausfordernde Pflege beatmeten Patienten weiterzubilden und zu qualifizieren!
Dieses Buch bietet eine Schulung mit dem Ziel, ein besseres Verständnis professionell Pflegender hinsichtlich der Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen mit Migrationshintergrund zu entwickeln und dadurch ins
...show allgesamt die Verständigung, Beratung und Pflege von Klienten mit Migrationshintergrund zu fördern. In 4 Modulen erarbeiten die Teilnehmer die Sicht und das Erleben von Migranten in Pflegesituationen und reflektieren eigenes Verhalten. Der Schulungsleiter wird detailliert durch die einzelnen Stunden geführt und erhält zahlreiche unterstützende Arbeitsmaterialien (z.B. Übungen, Kopiervorlagen, Quiz) zum Download für eine erfolgreiche Umsetzung der Schulung. Ergänzt wird das Angebot durch eine zweite Schulung in vier Modulen zur direkten Schulung von Angehörigen mit Migrationshintergrund. Für alle Pflegedienstleitungen und Sozialarbeiter in ambulanten Diensten, die Familien mit Migrationshintergrund betreuen, sowie Beratungsstellen fürpflegende Angehörige mit hohem Migrationsanteil und Weiterbildungsstätten, die Schulungen für Pflegekräfte zu diesem Thema anbieten.
Das Thema Psychiatriekritik ist schon lange aus dem Blickfeld von Feminist*innen verschwunden. ¿Helfende¿ Maßnahmen werden nicht (mehr) gesellschaftskritisch analysiert, auch psychiatrisch-medizinische Ansätze
...show allwerden nicht auf ihre strukturelle Bedeutung hin befragt - Geschichte scheint es in der Psychiatrie nicht zu geben. Dabei sind viele Fragen offen: Wie eigentlich entstehen ¿psychische Krankheiten¿ in dieser Gesellschaft? Wie wird zwischen krank und gesund (nicht) unterschieden? Wird Homosexualität tatsächlich nicht mehr als Krankheit betrachtet? Womit wird psychiatrische Gewalt begründet? Welche Rolle spielen legale Drogen und Therapien? Hört die feministische Forderung 'My body, my choice' bei Essstörungen und Selbstverletzungen auf? In der vorliegenden Einführung werden psychiatrische Ansätze aus einer gesellschaftskritischen Perspektive hinterfragt. Dabei orientiert sich die Autorin am Wissen Psychiatrie-Erfahrener. Es geht um die Trennung zwischen gesund und krank, um die Entstehung von Diagnosen, um Homosexualität und Hysterie und die Macht der Gutachten. Es wird beschrieben, wie psychiatrische Gewalt funktioniert; Fesselungen und die Verabreichung von Medikamenten werden dabei ebenso analysiert wie psychische Zugriffe. Abschließend werden Optionen vorgestellt, die Handlungsfähigkeit wieder möglich macht, wenn die Psychiatrie sich nicht als Ort des ¿Helfens und Heilens¿ erweist. In dieser erweiterten Neuauflage gibt es zusätzlich Perspektiven auf Polizeigewalt, Neurodivergenz, neurobiologische Traumaforschung.
Dieser Leitfaden gibt Handlungsanweisungen durch Therapiesitzungen. Es werden Grundlagen und Methoden der autismusspezifischen Frühförderung vermittelt, wie sie am Autismus-Therapiezentrum der Universitätsklini
...show allk für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters in Frankfurt am Main entwickelt wurden. Das Frankfurter Frühinterventionsprogramm "FFIP" basiert dabei auf Ergebnissen entwicklungspsychologischer Studien zur Sprach-, motorischen, kognitiven und Spiel-Entwicklung von gesunden und Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung und verwendet empirisch überprüfte verhaltenstherapeutische und übende Verfahren für die Förderung. Aus dem Inhalt:Teil 1 gibt eine allgemeine Einführung in Diagnostik und entwicklungspsychologische Grundlagen.Teil 2 beschäftigt sich mit notwendigen allgemeinen Grundlagen der Therapie.Teil 3 beinhaltet zahlreiche konkrete Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und ist nach sechs Grundfertigkeiten und sechs Entwicklungsbereichen angeordnet.Ein großer Materialteil ist als Online-Material beigefügt. Die AutorenDipl.-Psych. Karoline Teufel, Dipl.-Soz.Päd. Christian Wilker, Dipl.-Soz.Päd. Jennifer Valerian, Prof. Dr. Dipl.-Theol. Christine M.Freitag, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Frankfurter Autismus-Therapie- und Forschungszentrum, Universitätsklinikum der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Mario Schreiner untersucht auf der Basis von 20 problemzentrierten Interviews, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse und der empirisch begründeten Typenbildung ausgewertet wurden, wie sich die Beschäftigung i
...show alln Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) auf ihre Beschäftigten auswirkt. Der Autor beleuchtet dabei die Wahrnehmung von sozialer Teilhabe und gesellschaftlicher Anerkennung durch diese besondere Beschäftigungsform und identifiziert vier Typen von Werkstattbeschäftigten. Die theoretische Grundlage der empirischen Untersuchung bildet die Verbindung und Operationalisierung von Teilhabekonzept und Anerkennungstheorie.
Dieses Buch stellt Daten über die Wirksamkeit der Applied Behavior Analysis (ABA) zur Verfügung, einer der, wie hier nachgewiesen werden kann, wirksamen Methoden für den pädagogischen und therapeutischen Umgang
...show allmit Kindern im Autismus-Spektrum. Die Forschungen wurden über zehn Jahre mit insgesamt 30 Kindern durchgeführt, die dadurch großes Entwicklungspotenzial gezeigt haben, indem sie z.B. die verbale Sprache erlernt haben oder auch Blickkontakt aufzunehmen, Anweisungen anderer Personen zu verstehen, nachzuahmen, Interaktionen zu initiieren und zu spielen. Aufgrund dieser Forschungen konnten wichtige Schlussfolgerungen für die Therapie der Kinder im Autismus-Spektrum gezogen werden. Einen besonderen Abschnitt des Buches bilden die individuellen Geschichten der Kinder, die von ihren Eltern geschrieben wurden.
Am Lebensende stehen bei vielen Patientinnen und Patienten medizin- ethische Entscheidungen an. Besonders komplex sind solche Entscheidungen, wenn die Patienten nicht (mehr) entscheidungsfähig sind und Angehöri
...show allge, Beistände und Ärzte anstelle der Patienten entscheiden müssen. In einer Studie ging die Autorin der Frage nach: Wie sterben Patientinnen und Patienten mit geistiger Beeinträchtigung? Werden ihre Wünsche in Bezug auf das Lebensende berücksichtigt, werden die Wünsche überhaupt befragt? Die Autorin hat dazu verschiedene Personen befragt, die an Lebensendentscheidungen beteiligt waren. Detailliert beschriebene Fallgeschichten zeigen, wie Entscheidungsfindungsprozesse in Institutionen für geistig beeinträchtigte Menschen ablaufen und wie die Beteiligten diese Entscheidungen am Lebensende eines Patienten erleben. Die Studie zeigt auf, dass der mutmaßliche Wille von Personen mit kognitiver Beeinträchtigung oft unklar ist und deshalb meist die Angehörigen an ihrer Stelle entscheiden. Die Angehörigen fühlen sich aber oft allein mit dieser Entscheidung und insbesondere der Verzicht auf lebenserhaltende Maßnahmen empfinden sie als sehr belastend; sie fragen sich noch lange, ob diese Entscheidung richtig war. Die Institution, in der die Menschen leben, beeinflusst wiederum je nach (Wert-)Haltung, ob jemand am Lebensende hospitalisiert wird oder nicht und die Haltung des Hausarztes lenkt die Entscheidung, ob ein Patient noch Therapien erhält und falls ja, welche.
Das Arbeitsbuch zum Spiegel-BestsellerMit ihrem Bestseller 'Das Kind in dir muss Heimat finden' verhalf Stefanie Stahl Millionen von Menschen dazu, die enorme Kraft der Arbeit mit dem inneren Kind für sich zu e
...show allntdecken. Dieses Praxisbuch vermittelt nun ein umfassendes Programm für ein starkes Ich: Schritt 1: Lerne dein Schattenkind kennen - den Persönlichkeitsanteil, der für negative Kindheitserlebnisse und Traumatisierungen steht. Schritt 2: Stärke dein Erwachsenen-Ich - den rationalen Anteil, der für die Lösung von Problemen unverzichtbar ist. Schritt 3: Entdecke dein Sonnenkind - den gesunden, starken und fröhlichen Persönlichkeitsanteil. > Entdecken Sie auch das Hauptwerk 'Das Kind in dir muss Heimat finden' von Stefanie Stahl, aus dem das Arbeitsbuch entstanden ist. Ausstattung: Abbildungen,6 heraustrennbare Schablonen; durchgehend zweifarbig
In diesem Band werden Chancen, die sich durch Inklusion für Menschen mit geistiger Behinderung ergeben, und Herausforderungen, die durch sie entstehen, diskutiert. Dabei wird die gesamte Lebensspanne betrachtet
...show all. Inklusion gilt in der Heil- und Sonderpädagogik schon lange als eine zentrale Leitidee und hat seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention weiter an Bedeutung gewonnen. Chancen, die sich durch Inklusion für Menschen mit geistiger Behinderung ergeben, und Herausforderungen, die durch sie entstehen, sind das Thema der 18 Beiträge dieses Bandes. Sie greifen solche Themen über die gesamte Lebensspanne hinweg auf, von der vorschulischen Bildung über das Schulalter bis hin zu Themen des Erwachsenenalters. Dabei setzen sich alle Beiträge konsequent für das Wohl dieser Personengruppe ein.
Zwanzig kurze Biografien porträtieren behinderte Frauen und Männer vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen, obwohl manche diese als so
...show alllche nicht bezeichnet haben. Was die Vorgestellten in ihrer Unterschiedlichkeit eint, ist ihre Beharrlichkeit und Sturheit, ihr Wagemut sowie oftmals ihr Humor. Das Buch stellt zum ersten Mal die historische und bis heute wirkende Opferrolle behinderter Menschen ,auf den Kopf'. Die Pianistin Clara Haskil erkannte in den Musikkritikern, die sich über ihre schiefe Gestalt ausließen, einen "Haufen Schwachköpfe". Der als verrückt verspottete Künstler Ferdinand Cheval schrieb, um "ans Ziel zu kommen, muss man starrköpfig sein". Zwanzig Biografien porträtieren behinderte Frauen und Männer vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen, obwohl manche diese als solche nicht bezeichnet haben. Der Blick des Autors richtet sich auf das widerspenstige und eigensinnige als positives Merkmal behinderter Menschen. In historisch-kulturellen Bezügen werden die Themen Rehabilitation, Kunst und Wahnsinn, Sexualität und Dankbarkeit gestreift. In der Reflexion über ,das Opfer' wird das Opfer-Sein nicht bestritten, aber auch auf die Bequemlichkeit dieser Rolle verwiesen.
Welche Auswirkungen hat das neue Bundesteilhabegesetz auf die Steuerung in der Behindertenhilfe? Diese Broschüre analysiert die aktuellen und künftigen Funktionen von Leistungsträgern, Leistungserbringern und L
...show alleistungsempfänger/innen in den verschiedenen Phasen des Case Managements. Basierend auf wissenschaftlichen Studien und Beratungstätigkeit legen die Autoren Thesen zum Rollenwandel der Akteursgruppen vor und entwickeln Perspektiven für einen strategisch-organisatorischen Umgang damit.
Von der Gruppenfindung bis zur Aufführung - so entwickeln Schüler mit geistiger Behinderung Freude am Darstellenden Spiel! Beim Theaterspielen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung spielt die Heterogen
...show allität der Theatergruppe eine besondere Rolle. Die Schüler bringen sehr unterschiedliche Kompetenzen mit, die von der Lehrkraft berücksichtigt und gefördert werden müssen. Der vorliegende Band bietet Ihnen einen praxisnahen Leitfaden für die theaterpädagogische Arbeit mit Schülern im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. In neun Schritten wird der gesamte Prozess von der Gruppenfindung bis zur Aufführung beleuchtet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Theaterarbeit so gestaltet werden kann, dass alle Schüler mit ihren Bedürfnissen und spezifischen Möglichkeiten einbezogen werden können. Diese Frage beantwortet der Band mit praktischen Beispielen und theoretischen Hintergrundinformationen .
Inwiefern stellt Inklusion eine Herausforderung für die Schulsozialarbeit dar? Welche Aufgaben hat die Schulsozialarbeit in diesem Kontext? Welchen konkreten Beitrag können die schulischen Akteure für die Gesta
...show allltung eines inklusiven Schulsystems leisten?Das Werkbuch »Schulsozialarbeit inklusive« stellt an zahlreichen Fällen und Materialien vor, was Schulsozialarbeit im Rahmen von Inklusion bedeutet und gibt Anregungen und Anstöße für die pädagogische Arbeit. Die Autorinnen fassen das Verständnis von Inklusion kompakt zusammen und beschreiben die Herausforderungen für die Schulsozialarbeit. Sowohl für das Selbststudium als auch für die Gruppen- bzw. Teamarbeit in der schulischen Praxis und die Aus- und Weiterbildung liefert das Buch differenzierte Inhalte mit entsprechenden Themen, Fragestellungen, Reflexionshilfen, Methodentipps, Aufgaben und Literaturverweisen.
Das Buch analysiert Reziprozität als gerechtigkeitsethischen Schlüsselbegriff und setzt sich kritisch mit ausgewählten Gerechtigkeitstheorien auseinander. Seit nämlich im heilpädagogischen Diskurs mit Verabschi
...show alledung der UN-BRK vermehrt wieder gerechtigkeitsethische Probleme fokussiert werden, stellen sich u.a. Fragen nach Verpflichtungen Menschen mit Behinderungen gegenüber. Die vertragstheoretische Tradition begründet Verpflichtungen mit Reziprozität im Sinne eines ausgewogenen Ausgleichs zwischen Geben und Nehmen und im Sinne einer Umkehrbarkeit von Rollen und Positionen. Da behinderten Menschen gemeinhin die Fähigkeit zur Reziprozität abgesprochen wird, lassen sich gerechtigkeitsethische Verpflichtungen ihnen gegenüber zumindest vonseiten der Vertragstheorie ohne Hinzuziehung ergänzender Kriterien nicht begründen. Sie werden dort lediglich aus Solidarität, Wohltätigkeit oder gar Mitleid - nicht aus Gründen gerechtigkeitsgeschuldeter Ansprüche - berücksichtigt. Dies steht in krassem Gegensatz zum Paradigmenwechsel in der Heilpädagogik und Behindertenpolitik, wo seither u.a. sozialrechtliche Richtlinien unter der Fürsorge-Kategorie kritisiert werden. Vor diesem Hintergrund skizziert das Buch Problemfelder der Reziprozität, an denen sich eine inklusive Gerechtigkeitstheorie zu bewähren hätte, und leitet daraus notwendige Elemente für eine inklusive Gerechtigkeitstheorie ab.