Blätterbare Leseprobe:Schwerpunkt: Gewalt- Mensch und Gewalt – die forensisch-psychiatrische Pflege (Nahlah Saimeh) - „Ein alltägliches Phänomen“. AltenpflegeschülerInnen befassen sich mit Zwang und Gewalt (Sus
...show allanne Benzler) - Gesprächsführung mit traumatisierten Menschen. Die traumatische Erfahrung und ihre Folgen (Susanne Döll-Hentschker) - Wenn die Familie krank macht. Ursachen von aggressivem Verhalten bei Jungen (Hans Hopf) - Folgenschwere Einsätze. Übergriffe auf Menschen in helfenden Berufen (Christoph Müller) - Risiken häuslicher Pflege. Projekt schult ambulante Pflegekräfte für die Früherkennung von Gewalt (Claudia Schacke) - Gewalt. Bücher zum WeiterlesenAußerdem:- Die Gunst der Stunde nutzen. Für eine Reform des Auswahlverfahrens zum Medizinstudium (Moritz Völker) - Wenn ein junges Leben begrenzt ist. Fachtag zu Hospizarbeit und Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche (Damaris Schmitt) - #twitternwierueddel. Die Pflegeszene gibt der Politik Kontra (Yvonne Falckner und Thorsten Strasas) - Verbesserungen für Kassenpatienten? Geplante Neuerungen im Koalitionsvertrag (Wolfgang Wagner) - Das gesundheitspolitische Lexikon: Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz (Doris Schaeffer, Klaus Hurrelmann u.a.) - Fix mal fixieren. Bundesverfassungsgericht befasst sich mit Zwangsmaßnahmen (Oliver Tolmein) - Stigma psychische Krankheit. Warum wir es abbauen müssen und wie das gelingen könnte (Barbara Knab) - Weder notwendig noch evidenzbasiert. Schöllkraut in Iberogast (Gerd Glaeske) - „Es gibt keine Nähe mehr zwischen uns“. Demenzerkrankung in jungen Jahren (Monika Herrmann) - Gesundheit anderswo: Hightech für Neugeborene. Hospitationen in Kinderkliniken in Kapstadt (Bettina Münninghoff) - Online-Behandlung bei Depression? Das iFightDepression-Tool unterstützt Betroffene (Caroline Oehler) - Gesundheitsexperten von morgen: Migration und Fachkräftemangel. Jugendliche für Pflegeberufe gewinnen (Sandra Böttcher, Maja Cyprian u.a.) - Besser reich und gesund als arm
Sie pflegt. Sie hilft. Doch sie kann auch anders ... In einem alten Forsthaus am Rande der Eifel verzichtet die Krankenschwester Susanne Kleinschmitt auf ein eigenes Leben. Sie pflegt ihre Mutter - eine bösar
...show alltige Frau, unter deren Tyrannei sie seit ihrer Kindheit leidet. Susanne ist die sprichwörtliche Samariterin, selbstlos, still, unsicher. Doch dann, ebenfalls aus dem Wunsch heraus zu helfen, beginnt sie einen Briefwechsel mit dem Häftling Andreas Vogel, der in der JVA Diez einsitzt. Den Briefen folgen schon bald Besuche, aus Zuneigung wird schließlich Liebe. Vogel könnte bei günstiger psychologischer Beurteilung vielleicht schon bald die Freiheit wiedererlangen. Es hat den Anschein, dass sich Susannes Leben ganz unerwartet zum Positiven verändert. Ist dies die Chance auf das Glück, das Menschen wie sie niemals für sich zu beanspruchen wagen? Doch dann tut sich plötzlich ein Abgrund auf, als sie etwas herausfindet, das sie niemals hätte entdecken dürfen ... Ein äußerst raffiniert gewobener Thriller um Manipulation, Selbstzweifel und die Suche nach der Schuld.
Dies ist eine wahre Geschichte, die vom Anfang einer Demenz bis hin zum Tod ergreifend, tiefgründig und mit einer guten Prise Humor erzählt wird. Almut Pfriem schreibt aus zwei Perspektiven: Da ist einmal die M
...show allutter, der es schmerzlich bewusst ist, dass sie immer mehr und immer öfter vergisst - und da ist zum anderen die Tochter, die gemeinsam mit ihren Geschwistern versucht, einen für alle gangbaren Weg zu finden. Und das gelingt! "Perle für Perle öffnet sich ein Raum aufgespannt zwischen Himmel und Erde, zwischen Leben und Tod, zwischen Liebe und Herausforderung. Ein wichtiges und bewegendes Buch zum Thema Demenz und wie eine Familie dieses Schicksal bewältigt!" (Monika Stolina-Wolf, Lektorin) "Die Autorin hat die Gabe, Momente in ihrer durchscheinenden Ganzheit zu erfassen. Zwischen all den Zumutungen scheinbarer Dysfunktionalität ploppen in ihrer Erzählung allerhand wundersame Liebenswürdigkeiten auf, ein Reigen bunter Seifenblasen: Unter jedem Plopp offenbart sich das Erhabene - die Liebe selbst." (Esther Kochte, Autorin)
Drei Dokumentar-Kurzfilme des indigenen mexikanischen Filmemachers Agripini Ico Bautista über die Arbeit indigener Heiler und Heilerinnen des Projektes OMIECH, der Organisation indigener Ärzte und Ärztinnen im
...show allBundesstaat Chiapas, San Cristobal de las casas, Mexiko. Dabei können wir teilhaben an der Geburt eines Kindes, schamanischen Praktiken und der tiefen Verbindung der Heiler*innen mit der Natur. In den Sprachen Tzotzil und Spanisch mit deutschen Untertiteln.Die Dokumentarfilme geben uns einen Einblick in die Praxis und den kulturellen Hintergrund der Medizin der Maya. Mit dieser DVD und weiteren geplanten Veröffentlichungen möchte der Bellis-Verlag dazu beitragen, das alte Heilwissen der „curanderas und curaderos“, der Heilerinnen und Heiler aus dem Hochland von Chiapas zu veröffentlichen und gleichzeitig zu schützen. Parallel mit der Vernichtung der Regenwälder und der Biosphäre unseres Planeten, der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, wird das alte Heilwissen indigener Völker unter die Lupe genommen und auf seine Verwertbarkeit und Patentierbarkeit hin untersucht. Veröffentlichungen unter dem Namen der rechtmäßigen Inhaber*innen dieses Wissens tragen zu ihrem Schutz bei und verhindern die permanent praktizierte Biopiraterie.
Stürze, Schlaganfälle und Verwirrtheit sind gefährliche Nebenwirkungen von Psychopharmaka bei älteren Menschen. Ihr Einsatz erfordert einen kritischen Blick. Das Pflegepersonal kennt die Patienten am besten und
...show allspielt hier eine Schlüsselrolle. Vermitteln Sie den Pflegenden das nötige Basiswissen!Die wichtigsten psychischen Erkrankungen im Alter sind Depressionen, Schlafstörungen und Parkinson bis hin zu Epilepsie, Demenz und Delir. Pflegende sollten Bescheid wissen über die typischen Symptome und die eingesetzten Arzneimittel. Die Kenntnis gravierender Neben- und Wechselwirkungen kann Leben retten.29 PowerPoint-Folien inklusive Vortragstext auf CD-ROM oder zum Download sind die Basis für Ihre Präsentation. Sie können diese bei Bedarf anpassen. Motivieren Sie Pflegekräfte, die Patienten genau zu beobachten und mit Arzt und Apotheker an einem Strang zu ziehen!
»Und dann ist etwas geschehen. Etwas Ungeheuerliches! Plötzlich kam es. Das Etwas. Ein ganz gefährliches Etwas!« In diesem Bilderbuch stehen die weitreichenden Folgen eines einmaligen traumatisierenden Geschehe
...show allns im Mittelpunkt. Dem fünfjährigen Kim ist unvermutet Schreckliches widerfahren und nun ist alles anders. Erinnerungsbilder von dem massiven Ereignis tauchen auf. Sie ängstigen den Jungen erneut oder versetzen ihn in Wut. Es entstehen Spannungen in der Familie und auch das Miteinander in der Kindergruppe ist von Kims verändertem Verhalten betroffen. Und so fühlt sich das Kind »ganz allein. Und so klein.« Zum Glück hat Kim einen starken Helfer an seiner Seite: Tim-Tiger. Gemeinsam mit ihm macht er sich auf den Weg zum Park der wundersamen Dinge, in dem schon Yum-Yum, die alte Zottelmonsterdame, auf die beiden wartet. Mit ihrem Bilderbuch laden die erfahrenen Traumapädagogen Renate Jegodtka und Peter Luitjens Kinder dazu ein, sich mit der schwierigen Erfahrung eines einmalig traumatisierenden Geschehens auseinanderzusetzen. Dafür müssen die Jungen und Mädchen nicht selbst eine solche schwierige Erfahrung erlebt haben, auch Kinder, die in ihrem bisherigen Leben das Glück hatten, vom Unglück verschont zu bleiben, lieben Geschichten, in denen es nach dramatischen Ereignissen zu einer guten Lösung kommt. Das Bilderbuch lenkt den Blick auf Wachstum, Freude am Leben und Eigenmächtigkeit und wirkt so als eine bebilderte Trauma-Überwindungs-Geschichte für Kinder. Im fachdidaktischen Begleitheft wenden sich die Autoren mit Informationen zu Trauma und Stabilisierung an Eltern betroffener Kinder sowie an Fachkräfte, die in psychosozialen Arbeitsfeldern traumatisierte Kinder unterstützen. Hier erfahren die Leserinnen und Leser, wie Bilderbüchern dazu beitragen können, traumatisierte Kinder zu stärken.
Unter der Herausgeberschaft der gemeinnützigen Stiftung Demenzpaten verfolgt dieser Ratgeber erstmals einen psychoedukativen Ansatz für Angehörige und Pflegende von an Demenz erkrankten Patienten zum besseren V
...show allerständnis der Krankheit und zur Förderung des Selbstmanagements. Der Ratgeber greift zurück auf den neusten Stand der Forschung aus Pychoedukation, Pädagogik und Neurodidaktik. Der modulare Aufbau orientiert sich an den Symptomen der einzelnen Phasen der Erkrankung und ist eine Kombination aus Vermittlung von Fachwissen und pragmatischen Handlungsanweisungen, und dies mit einer durchgängigen Storyline mit fiktiven Personen. Herausgeber: Stiftung Demenzpaten (gemeinnützig).
Wie sage ich es meinen Patientinnen und Patienten? Das Lehrbuch zum Thema »Arzt-Patient-Kommunikation« in der ärztlichen Approbationsordnung im Masterplan Medizinstudium 2020 Wie übermittle ich einem Patient
...show allen eine schlechte Nachricht? Wie kann ich einen Patient/eine Patientin zu einem notwendigen aber unangenehmen Eingriff motivieren? Was tun bei einem falschen oder schädlichen Krankheitsverständnis, wenn der Patient etwa "Dr. Google" konsultiert hat? Wie teile ich einen Behandlungsfehler mit? Das sind schwierige Fragen der Arzt-Patienten-Kommunikation, mit denen jeder Studierende spätestens zu Beginn der klinischen Tätigkeit konfrontiert wird. Bisher hat das Medizinstudium nur unzureichend auf diese zentrale ärztliche Tätigkeit vorbereitet. Nach der geltenden Approbationsordnung ist Ärztliche Gesprächsführung jetzt ein obligater Bestandteil der medizinischen Ausbildung und Inhalt des abschließenden Staatsexamens. Das Buch basiert auf dem Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM), der im Konsens aller deutschen medizinischen Fakultäten und zahlreicher Institutionen erstellt wurde. Damit ist es ein richtungsweisender Leitfaden für die medizinische Ausbildung und die abschließenden Prüfungen. Die Lehrgegenstände werden von einem Team kompetenter Koautoren so differenziert und praxisnah dargestellt, dass sie auch erfahrenen Ärztinnen und Ärzten wertvolle Hilfestellungen für einen sicheren und adäquaten Umgang mit ihren Patienten liefern.
Lisa Bircher ist auf dem Weg, Hausärztin zu werden - Bruno Kissling steht am Ende seiner beruflichen Laufbahn als Hausarzt. In einem intensiven Briefwechsel diskutieren die Beiden unter anderem über ihr Verstän
...show alldnis von Medizin, die fachärztliche Weiterbildung im Spital, ethische Fragen im Umgang mit den PatientInnen und die Definitionen der Begriffe »krank« und »gesund«. ¿Die beiden Ärzte scheuen sich dabei nicht, die Medizin dort zu kritisieren, wo sie ihrer Meinung nach nicht optimal funktioniert und mögliche Lösungsvorschläge anzubieten. Beim schriftlichen Gespräch zwischen Lisa Bircher und Bruno Kissling bleibt immer eines im Blick: Die Frage nach einem sinnvollen Leben und einem würdevollen Umgang zwischen allen Beteiligten bei einer Krankheit. Das Buch soll angehenden und gestandenen MedizinerInnen und Pflegenden ein Echo auf ihre Erfahrungen sein und ein Anstoß für die Auseinandersetzung mit Kernthemen ihres Berufsfelds. Für Angehörige und PatientInnen kann der Briefwechsel zum besseren Verständnis der eigenen Situation und der von Ärztinnen und Ärzten dienen.
Das Trauma ist eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das zentrale hermeneutische Konzept, mittels dessen in Nordamerika und Westeuropa das Verhältnis zwischen Gewalterfahrungen, ihrer Verarbeitung in der Psyc
...show allhe und ihren psychischen und somatischen Folgeerscheinungen gedacht wird. Anne Freese untersucht den Wandel des psychischen Traumakonzeptes seit den 1960er Jahren von einer nebensächlichen zu einer gewichtigen Existenz im Spannungsfeld von Wissen, Praktiken und Subjekten. Sie erkundet, wie die Diagnose der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) aus dem amerikanischen in den deutschen Fachdiskurs übersetzt und hierzulande zu einer "wissenschaftlichen Tatsache" (Ludwik Fleck) wurde, die schlussendlich in ein neues, interdisziplinäres Forschungsfeld mündete. Hieran schließen sich bedeutsame Fragen an: Welche Identifikationsweisen legt der psychotraumatologische Fachdiskurs den Betroffenen nahe? Wie gehen diese mit dem Traumawissen um? Nicht zuletzt: Inwieweit lässt sich die posttraumatische Belastungsstörung auch als Gesellschaftsdiagnose des beginnenden 21. Jahrhunderts verstehen? Mit den Antworten auf diese Fragen liefert die Autorin zugleich einen medizin-, wissens- und kulturhistorischen Beitrag zur unmittelbaren Zeitgeschichte.
Wie erfuhren psychisch kranke Männer, ihre Angehörigen und Ärzte seelisches Leiden im Kontext von Männlichkeit? Dieser Frage geht Christoph Schwamm für die Jahre 1948 bis 1993 nach, indem er zeitgenössische med
...show allizinische Fachliteratur und knapp 700 Patientenakten aus den psychiatrischen Universitätskliniken Heidelberg und Gießen auswertet. Dabei kommt Schwamm zu überraschenden Ergebnissen. Egal ob in Bezug auf Therapiebereitschaft, Selbstheilung oder die Beziehung zum sozialen Umfeld: Entgegen dem geläufigen Bild vom gefühlsfernen Patriarchen hätten zahlreiche Männer schon seit den 1950er Jahren gerne auf die vermeintlichen männlichen Privilegien verzichtet, die Ihnen den Zugang zu Hilfe erschwerten - und sie auf diese Weise sogar erst krank machen konnten. Diese Wünsche wurden jedoch in großen Teilen durch Eltern, Partner und Arbeitgeber konterkariert, deren Interessen durch eine repressive Psychiatrie gestützt wurden. Die Ergebnisse werfen auch ein neues Licht auf die gegenwärtige Diskussion um die Schädlichkeit männlichen Gesundheitsverhaltens ("Toxic Masculinity").
Wie kann Psychotherapie eine Haltung vermitteln, durch die Patienten ihr Wohlbefinden aktiv selbst beeinflussen können, auch unabhängig von ihrer Störung? Dieses Buch zeigt, wie dies Sitzung für Sitzung mit dem
...show allneuen Well-Being-Therapie- Ansatz (WBT), basierend auf der positiven Psychologie, gelingt. Die gute Nachricht: Positive Gefühle sind nicht das Ergebnis äußerer Einflüsse, sondern man kann lernen, auf sie einzuwirken. Der erste Buchteil geht auf die sechs Dimensionen ein, auf denen Wohlbefinden basiert: Autonomie, Umweltbewältigung, positive Beziehungen, persönliche Entwicklung, Lebensziel und -sinn und Selbstakzeptanz. Der zweite Teil umfasst das ausführliche Manual der Kurzzeitbehandlung. Sie ist auf 8 Sitzungen ausgelegt, kann aber noch zielführender in den alternativ beschriebenen 4 Sitzungen erfolgen. Der Autor gibt Anregungen, wie Momente des Wohlbefindens identifiziert werden können und wie die Zeiten und Rahmenbedingungen dieser Momente erfasst und geschaffen werden können. Welche Gedanken und Handlungen haben zum Erleben des Wohlbefindens beigetragen? Wie gelingt die Auseinandersetzung mit eigenen Stärken und Schwächen zur Verbesserung der Selbstakzeptanz? Welche Faktoren wie dysfunktionale Kognitionen, Verhaltensdefizite und Einstellungen halten einen vom Wohlbefinden ab? Im dritten Teil widmet sich das Buch bestimmten klinischen Störungsbildern und der Behandlungvon Kindern und Jugendlichen im Rahmen der WBT. ¿ Strukturiert: Hohes Maß an Praxisrelevanz¿ Gute Lesbarkeit durch unterhaltsame Fallbeispiele und persönliche Erfahrungen des Autors¿ Kombinierbar mit klassischer KVT und Pharmakotherapie, auch zur Vorbereitung oder in der Nachsorge einer Verhaltenstherapie
Kaum jemand, der nicht Angst vor Schmerzen hat. Doch was für den einen großen Schmerz bedeutet, ist für andere lediglich eine Bagatelle. Wie unterschiedlich Schmerz wahrgenommen wird, zeigt sich allein daran, d
...show allass man sich in Fachkreisen darüber einig ist, dass Schmerz subjektiv ist. Im vorliegenden Buch werden die vielen Facetten des Schmerzes - ob körperlicher, seelischer, psychischer oder spiritueller Natur - vor allem aus der Sicht der Palliativmedizin beleuchtet. So vielfältig die Arten des Schmerzes sind, so unterschiedlich sind die Formen der Beiträge des Buches: Von Sachbeiträgen über Interviews bis zu Porträts und Reportage. Das Thema Schmerz kommt so in möglichst vielen Facetten zur Sprache.
Die jüdische Medizin im Mittelalter ist in erster Linie durch die heilkundlichen Leistungen einzelner jüdischer Ärzte gekennzeichnet. Ihre Methoden und ihr Selbstverständnis von Heilkunde fußen dabei weitgehend
...show allauf der klassisch-antiken Medizin, die im Mittelalter nicht zuletzt unter tatkräftiger Mitwirkung jüdischer Gelehrter umfassend rezipiert wurde. Das trifft auch auf Ysack Leuj und seine beiden Heidelberger Arzneibücher zu, die nach eigener Aussage von ihm aus dem Hebräischen ins Deutsche übertragen wurden. Volker Zimmermann unterzieht die beiden handschriftlich überlieferten Werke einer kritischen Edition und leistet mit der darauf aufbauenden Untersuchung einen Beitrag zur Rolle der jüdischen Ärzte in der Heilkunde des Mittelalters.Das erste Arzneibuch mit dem Titel ross der artzney (Rose der Arznei) legt das Schwergewicht auf die Behandlung der Krankheiten, die durch unterschiedliche "Feuchten" verursacht werden. Die dafür vorgeschlagenen Therapien erstrecken sich von Purgations- und Laxationsmitteln bis zu detailliert ausgefeilten Einzelrezepten. Das zweite Arzneibuch, das keinen eigenständigen Titel nennt, ist insgesamt praxisbezogener, umfasst ein breitgefächertes Krankheitsspektrum und bietet dazu unterschiedliche Heilmittel und Therapieformen an.
Throughout antiquity patients sought relief and healing from their afflictions in the sanctuaries of Asclepius, the God of healing. The Asclepian healing cult included sacrifices, ablutions and incubation. In t
...show allheir dreams, the patients received therapeutic instructions. But not only miraculous cures occurred in the Asclepieia, nor were these sacred sites the last refuge of the seriously ill. Using selected examples from the Roman Imperial Period, Florian Steger outlines the healthcare provided in the prominent Asclepian sanctuaries - Epidaurus and Pergamum in particular - and demonstrates that this healthcare was on a par with the contemporary medical culture. Ancient epigraphic healing reports and the patient journal of the celebrated orator Publius Aelius Aristides paint a vivid picture of the daily treatments. The medicine of Asclepius clearly formed an integral part of the Roman Empire's multifaceted healthcare market.
Die moderne Naturheilkunde aus Laienhand entstand im 19. Jahrhundert an der Peripherie der österreichisch-ungarischen Monarchie. Ausgehend von dieser historischen Tatsache widmet sich Florian Mildenberger den E
...show allntwicklungen innerhalb der Laienheilkunde, die abseits der Entfaltungsmöglichkeiten in breiten Vereinskulturen lagen und nicht durch die so genannte Kurierfreiheit geschützt waren. Denn Akteure wie Masseure, Priester, Hydrotherapeuten oder Kräuterfrauen agierten häufig im Schatten der Illegalität. Wie gingen die Laienheilkundigen mit dieser Situation um? Wie konnte sich die Heilpraktik trotz des Verbotsdrucks entfalten und professionalisieren?Neben der westlichen Hälfte des Habsburgerreiches untersucht Mildenberger mit Posen und Elsass-Lothringen zwei Gebiete, in denen zeitweise Kurierfreiheit herrschte. Das Großherzogtum Luxemburg dient darüber hinaus als Beispiel, wie sich im Spannungsfeld zwischen Deutschland und Frankreich die Laienheilkulturen entwickelte bzw. stagnierte.
Hatten Frauen Anfang des 19. Jahrhunderts eine Wahl bei der Art der Geburtshilfe? Marina Hilber zeigt in ihrer Studie über Tirol und Vorarlberg, dass Frauen schon zu dieser Zeit durchaus wählerisch sein konnten
...show all. Eberhard Wolff nimmt den aktuellen Trend zum Quantified Self zum Anlass für eine Rückschau auf die Anfänge dieses Phänomens im frühen 20. Jahrhundert, als die Blutdruck-Selbstmessung durch Laien einsetzte. Jens Gründler zeigt, vor welchen gesundheitlichen Herausforderungen die Heimatvertriebenen in der Nachkriegszeit standen. Elke Böthin beleuchtet den Einfluss staatlicher Strukturen auf die Ausgestaltung ärztlicher Fortbildung in der Bundesrepublik und der DDR.Melanie und Thilo Schlott rekonstruieren im zweiten Teil dieses Jahrbuchs, welches der Geschichte der Homöopathie und alternativer Heilweisen gewidmet ist, die Krankengeschichte eines Patienten Samuel Hahnemanns. Jürgen Pannek stellt einen literarisch und medizinisch unterfütterten Bezug Karl Mays zur Homöopathie her. Daniel Walther geht der Frage nach, warum sich Ärzte auf die Homöopathie spezialisieren. Und Luciana Costa Lima Thomaz und Silvia Waisse arbeiten gemeinsame Kennzeichen französischer Ärzte heraus, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ganzheitliche Therapieansätze vertraten.
Was wissen Frauen, insbesondere solche mit Migrationshintergrund, über die Angebote der Reproduktionsmedizin? Wie hoch ist die Bereitschaft, reproduktionsmedizinische Maßnahmen tatsächlich zu nutzen? Auf der Gr
...show allundlage umfangreicher empirischer Studien können die Autorinnen und Autoren erstmals Antworten auf diese Fragen geben. Ihre Ergebnisse lassen Aussagen zu über Informationswege und die Rolle des Internets beim Wissenstransfer sowie über die Akzeptanz assistierter Reproduktion und die Inanspruchnahme von Beratungs- und Behandlungsangeboten.Die Studie verknüpft auf der Grundlage einer einzigartigen Methodenvielfalt medizinsoziologische Fragestellungen mit solchen der empirischen Familien-, Gesundheits- und Mediennutzungsforschung. In Teilstudien wurden Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in einem Telefonsurvey befragt, aber auch ärztliches Personal sowie Expertinnen und Experten aus reproduktionsmedizinischen Zentren. Darüber hinaus wurde eine qualitative Analyse eines Internetforums durchgeführt und eine umfangreiche Literaturauswertung vorgenommen.
Ohne Gefahr genießenJedes Jahr infizieren sich zahlreiche Menschen mit Krankheitserregern, die über Lebensmittel in den Körper gelangen. Wenn das Abwehrsystem durch Erkrankungen oder Medikamente, nach Transplan
...show alltationen und im Alter geschwächt ist, haben Bakterien, Pilze und Viren besonders leichtes Spiel. Schwangere und vor allem ihre ungeborenen Kinder können ebenfalls durch bestimmte Keime in der Nahrung schwere Schäden erleiden.Verhindern Sie Infektionen durch die gezielte Auswahl und die hygienische Handhabung der Lebensmittel!Ein Mikrobiologe und Dozent für Lebensmittelhygiene sowie eine Oecotrophologin und klinische Ernährungstherapeutin zeigen Ihnen in diesem praxisnahen Fachbuch, worauf Sie achten müssen.Das Buch kann als spannende und gleichzeitig lehrreiche Lektüre einer breiten Leserschicht uneingeschränkt empfohlen werden. Es gibt nicht nur Berufsgruppen wie Ärzten, Pflegepersonal, Ernährungstherapeuten, Diätassistenten und Köchen eine wertvolle Unterstützung bei ihrer Arbeit, sondern liefert auch medizinischen Laien eine ausgezeichnete Möglichkeit, umfassende Informationen über den aktuellen Kenntnisstand einer keim-armen Ernährung zu erhalten. Im Anhang sind einige wissenschaftliche Fachartikel zu der behandelten Thematik aufgeführt, sodass es den Lesern möglich ist, in Einzelfällen mehr Hintergrundinforma-tionen zu den jeweiligen Aspekten zu erfahren. Dr. H. Schulz E-mail: Hartwig.Schulz@julius-kuehn.de Journal of Applied Botany and Food Quality 91, 260 (2018)
Ein neuer Blick auf den Umgang mit DemenzKaum eine Krankheit löst so viele Ängste aus wie Demenz. Das Leben entgleitet, lässt sich nicht mehr eigenständig bewältigen. Doch wie berechtigt ist die Angst?Gabriela
...show allStoppe beschreibt alles Wissenswerte über die Krankheit. Sie stellt neueste Therapien vor, klärt auf über Risikofaktoren, Frühdiagnose - und mögliche Vorbeugung. Wie kann ein Leben mit Demenz gut gestaltet werden? Was benötigen Betroffene und Angehörige? Welche neuen Lebensmodelle und Versorgungsstrukturen sollte es geben?Doch vor allem brauchen wir eine andere innere Haltung, so die Autorin, um Schicksalsschläge und schwere Krankheiten auch besser anzunehmen.
Gebärmuttersegnungen helfen Frauen, Einschränkungen ihrer natürlichen Weiblichkeit abzulegen Wünschst du dir, die leidenschaftliche, spirituelle, starke, liebende, kreative und sinnliche Frau zu sein, die du ta
...show alltsächlich bist? Fünfmal pro Jahr verbinden sich weltweit tausende Frauen miteinander, um gemeinsam zu ihrer schon vor langer Zeit verlorengegangenen Weiblichkeit zurückzukehren. Über das weltweite Womb Blessing, eine Gebärmuttersegnung, aktivieren sie ihre weiblichen Energien. In diesem Buch erklärt die Begründerin des Womb Blessing, Miranda Gray, was hinter den Gebärmuttersegnungen steckt, und gibt Antworten auf Fragen, die Frauen sich heute stellen: - Warum das Energiezentrum im Schoßraum für das Wohlergehen und das Glück von allen Frauen essenziell ist - unabhängig vom Alter oder körperlichen Zustand. - Welche Rolle das Göttlich-Weibliche im heutigen Leben von Frauen spielt und wie es Stress reduzieren kann. - Wie wir es schaffen in einer männlich dominierten Welt zu unserem Weiblichen zurückzufinden. Der Weg zu einem bewussten weiblichen Leben, den Miranda Gray in diesem Buch vorstellt, führt Frauen zu ihrer wahren Natur zurück. Er unterstützt die Heilung und Aktivierung, die die Gebärmuttersegnungen hervorrufen. 'Meine Gebärmutter wurde in einem weltweiten Womb Blessing durch die Energie des Weiblichen gesegnet. Ich weiß wieder, was ich wert bin, und habe meinen Platz in der Gesellschaft und in der Welt wiedergefunden.' VM, Italien Dieses Buch ist voller Aha-Momente, voller Meditationen und Übungen für alle Frauen - ganz gleich, ob sie einen Zyklus und eine Gebärmutter haben oder nicht. Miranda Gray ist eine international bekannte Autorin und Lehrerin der zyklischen Natur von Frauen.
Hochsensibilität - das ist nicht nur für die Betroffenen ein Thema, das es zu verstehen gilt. Auch Angehörige und Begleitpersonen brauchen Informationen, wie sie mit diesem psychologischen Phänomen umgehen könn
...show allen und sollten. Mit einem Buch aus multidisziplinärer Sicht auf das Thema Hochsensibilität stellen sich sechs Autoren einem aktuell umstrittenen Begriff mit ungenauer Definition. Ihr gemeinsames Ziel: Bestimmung eines genaueren Profils und eine differenzierte Betrachtung. Praxisbezogen angesiedelt zwischen Beobachtung, wissenschaftlichen Elementen sowie gegenseitiger und persönlicher Reflexion durch die Autoren zeigt das Buch verschiedene Facetten von Hochsensibilität. Die Betrachtungen münden darin, Hochsensiblen eine Position in der Gesellschaft zuzuordnen, die ihrer persönlichen Bestimmung entspricht. Dies ermöglicht einen besseren Umgang.
Üblicherweise empfehlen Beziehungsratgeber zu kämpfen und durchzuhalten. Die allermeisten Paare aber, so Thomas Meyers provokante These, sind unglücklich - und sollten sich trennen. Denn das Leben ist zu kurz,
...show allum unnötig zu leiden. Meyer beschreibt mit analytischer Schärfe und großer Empathie alle Phasen des Schlussmachens (die quälende Zeit davor, die Trennung selbst sowie die Zeit danach) und macht Mut zum achtsamen Umgang mit sich selbst.
Angst ist ein Grundgefühl des Menschen, doch sie sollte nicht über den Menschen bestimmen. Jeder empfindet sie zeitweise: Angst. Dieses Urgefühl kann unser Leben dominieren. Nichts ist so bestimmend wie psychis
...show allche Beklommenheit. Angst lähmt uns. Macht uns krank. Treibt uns aber auch zu Höchstleistungen an. Angst öffnet die Tore der menschlichen Psyche für viele Irritationen des Seelenlebens: Panik, Phobien und persönliche Sorgen, Depressionen, Zwangsstörungen und Süchte. Was ist das Wesen der Angst? Welche Funktion hat sie? Wie kann man Angst nutzen oder überwinden? Woraus erklärt sich die Lust an der Angst, die Menschen bei Horror-Thrillern oder Extremsportarten empfinden? All diese Fragen beantworten Georg Psota und Michael Horowitz in ihrem neuen Buch und zeigen Wege aus der Angst. Mit einem Vorwort von Adele Neuhauser