Die Krankenpflege unterliegt seit einigen Jahrzehnten einem andauernden Professionalisierungsprozess. Damit geht nicht nur eine Spezialisierung einher, sondern es wächst auch das Bewusstsein der Berufsangehörig
...show allen für die historische Entwicklung des eigenen Berufsstandes. Eigenes professionelles Handeln wird zunehmend ethisch und historisch reflektiert.Da die Spezialisierung ein relativ junges Phänomen innerhalb der Pflege ist, fehlen bislang historische Studien zu bestimmten Tätigkeitsfeldern. Diese Publikation ist daher ein Schritt zur Behebung dieses Forschungsbedarfs für den Bereich der chirurgischen Assistenzberufe. Der Sammelband beinhaltet umfangreiche Quellen und beleuchtet die Arbeit der Handwerkerchirurgen der Frühen Neuzeit, der OP-Schwestern sowie der relativ neuen Berufe Operationstechnischer Assistent (OTA) und Physician Assistant.Das Buch richtet sich sowohl an Studierende, Lehrende und PraktikerInnen im Bereich der Pflege, insbesondere der chirurgischen Assistenz, als auch an Pflege- und MedizinhistorikerInnen.InhaltsverzeichnisAnnett Büttner & Pierre PfütschZur EinführungS. 9Marcel KorgeDie Assistenten und Assistentinnen der frühneuzeitlichen HandwerkschirurgenS. 15Horst-Peter Wolff (†) & Jutta WolffChirurgiegehilfen und WundärzteS. 57Annett Büttner & Pierre PfütschDie Entwicklung der chirurgischen Assistenz im 19. JahrhundertS. 65Karen NolteNarkoseschwestern – „Schwesternnarkose“ in DeutschlandS. 95Bettina SchmitzVon der „chirurgischen Schwester“ zur „Operationsschwester“S. 119Natalie WulfVom OP-Fachpfleger zum Operationstechnischen AssistentenS. 147Johanna TürkDie Akademisierung der chirurgischen AssistenzS. 163QuellenS. 181
Kognitive Dysphasien sind Sprachstörungen, die aufgrund der Beeinträchtigung von Kognitiven Funktionen wie Aufmerksamkeit, Konzentration, exekutive Funktionen und Gedächtnis, die mit dem Sprachvorgang verbunden
...show allen sind, auftreten. Daher richtet sich das Buch an alle, die sich in Klinik und Praxis mit Sprachstörungen beschäftigen, sowie an betroffene Interessierte. Das vorliegende Buch befasst sich mit Kognitiven Dysphasien aller Art, der Abgrenzung zu Aphasien, beschäftigt sich mit Diagnostik und Befund solcher Sprachstörungen und zeigt therapeutische Möglichkeiten der verschiedenen Formen von Kognitiven Dysphasien auf. Im speziellen Teil folgt die genaue Beschreibung der neurologischen, psychiatrischen und internistischen Krankheitsbilder, bei denen Kognitive Dysphasien auftreten einschließlich der speziellen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.
Die Wundbehandlung ist eine ganzheitliche Versorgung, bei der der Betroffene immer im Zentrum stehen sollte. Seine Situation ist der Maßstab für die pflegerischen Maßnahmen. Wie groß die Anzahl der Wundvers
...show allorgungsprodukte auch sein mag - es muss immer ein Zusammenspiel von Kausaltherapie, lokaler Therapie und der Mitarbeit des Betroffenen und seiner Angehörigen erfolgen. Wie das möglich ist, was dabei zu beachten ist und was Pflegekräfte rund um die Wundbehandlung wissen müssen - all das findet sich in diesem umfangreichen Buch, das in der pflegerischen Praxis entstanden ist.
'Dieses Buch ist von grosser Aktualität und Eindrücklichkeit. Ich bin tief berührt und habe sehr viel daraus gelernt.' Prof. Dr. Udo Rauchfleisch Als Kathryn Schneider-Gurewitsch zum dritten Mal an Krebs erk
...show allrankt, weiss sie, dass er diesmal unheilbar ist. Es wird ihr klar, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Wie viele Menschen wünscht sie sich einen guten Tod. Aber was heisst das konkret, wenn es dem Ende zugeht? Sie beginnt ihre Erfahrungen als Ärztin, die jetzt eine Patientin ist, niederzuschreiben. Als Fachfrau, die beide Seiten kennt, geht sie den wichtigen Fragen am Lebensende nach: Was wünschen sich Sterbende, und was erleben sie in Realität? Wie sterben Ärztinnen und Ärzte selbst? Was verhindert, dass sich Arzt und Patient am Lebensende verstehen? Sie erörtert sinnlose und nutzlose Therapien, das Machbare und das Bezahlbare, die Patientenverfügung, den assistierten Suizid, die Nöte der Patienten wie der Ärzte. Und sie beschreibt, was Menschen auf dem Weg in den Tod hilft. 'Reden wir über das Sterben' hat einen Informationswert und eine Authentizität, die seinesgleichen suchen, und das Buch macht Mut, sich mit diesen letzten Fragen auseinanderzusetzen.
Längere Ausbildungszeiten, starkes berufliches Engagement oder ein fehlender dauerhafter Partner - es gibt viele Gründe, warum sich immer mehr Menschen für eine späte Schwangerschaft entscheiden. Im Jahr 2018 k
...show allamen in Deutschland bereits 42.800 Babys zur Welt, deren Mütter den 40. Geburtstag schon hinter sich hatten. Obwohl dies also heutzutage nichts Ungewöhnliches mehr ist, beschäftigen Menschen, die sich erst relativ spät im Leben ihren Kinderwunsch erfüllen wollen, natürlich ganz andere Fragen als jüngere Paare, wie zum Beispiel: Bin ich überhaupt (noch) fruchtbar und wenn ja, wieviel Zeit bleibt mir noch? Welche Risiken sind mit einer späten Schwangerschaft verbunden? Kann ich meine Fruchtbarkeit beeinflussen? Obwohl unsere Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter nachlässt und sowohl Frauen als auch Männer um die 40 sich nicht mehr auf dem Höhepunkt ihrer fruchtbaren Jahre befinden, gibt es eine gute Nachricht: Biologie schlägt Chronologie! Es gibt zahlreiche therapeutische und naturheilkundliche Maßnahmen, die Frauen und Männer selbst ergreifen können, um positiven Einfluss auf ihre Fruchtbarkeitsspanne zu nehmen und eventuelle Risiken einzudämmen. Welche das sind, darum geht es in diesem Buch. Kyra und Sascha Kauffmann sind selbst Eltern zweier gesunder Söhne geworden, als sie die 40 bereits überschritten hatten. Sie wissen also genau, wovon sie sprechen und kennen selbst alle Probleme, Sorgen und eventuelle Ängste, die späte Eltern beschäftigen. Zudem sind beide erfahrene Heilpraktiker - alle von ihnen vorgestellten Methoden sind wissenschaftlich fundiert und haben sich in langjähriger Praxis bewährt. Kompetent und humorvoll begleiten sie Menschen mit spätem Kinderwunsch auf allen Schritten zu erfolgreicher Schwangerschaft und Geburt.
Millionen Menschen leiden an Ödemer- krankungen. Unter Lipomatosen, Lipo- hypertrophien, Lipödemen und den unter- schiedlichsten Formen des Lymphödems und vielen Ödemen anderer Genese. Die entstandene und nicht
...show allselbstverschuldete Unförmigkeit des eigenen Körpers schränkt beim Betroffenen nicht nur die Lebensqua- lität ein, nein, sie macht diese Menschen häufig zu Außenseitern und teilweise ist ein Leben mit Schmerzen vorprogrammiert. Stellen Sie sich, verehrte Leserin oder Leser, einmal vor: Ein Leben ohne Strandurlaub, denn viele schämen sich ihres Anblicks im Badeanzug. Einschränkungen beim Gehen oder Wandern, Schmerzen in der Nacht oder nach längerem Stehen, Schmerzen schon durch Berührung. Was sagt der Partner zu den Deformierungen? Da es sich bei den Betroffenen meistens um Frauen handelt, kommt es häufig noch zu einer ge- sellschaftlichen Ächtung. Denn das heutige Schönheitsideal ist nicht die Rubensfigur aus dem Mittelalter, sondern die schlanke, jugendlich aussehende Figur, möglichst so schlank wie eine Bulimie-Kranke oder ein Krebskranker. Man kann sich noch soviel Mühe geben, keine Diät, keine Sportart schlägt an. Alles Bemühen, jede Eigenin- itiative bringt nichts, alles umsonst. Diese Menschen sind verzweifelt und geben sich schließlich selbst auf.
Jeder Mensch möchte sich gehört, verstanden, angenommen und zugehörig fühlen. Doch wie gelingt es Pflegekräften, dieses Bedürfnis bei Menschen mit Demenz zu stillen? Die passenden Antworten aus dem Expertensta
...show allndard bringt dieses Handbuch auf den Punkt. In klarer Sprache und mit erklärenden Bildern erfahren Pflege- und Betreuungskräfte anschaulich und gut verständlich, wie der Standard praktisch umzusetzen ist. Die fünf Stufen des Expertenstandards sind in die Punkte "Strukturen, Prozesse und Ergebnisse" gegliedert und so noch besser in den Pfelgealltag zu übertragen. Von der Erkennung der Demenz, Maßnahmenplanung, Information der Betroffenen, Durchführung beziehungsfördernder Pflege bis zu Erhalt und Förderung der Verbundenheit.
Die Bibel für Breast Care Nurses Das Lehrbuch für Onkologiefachpflegende und Breast Care Nurses (BCN) fasst in bewährter erfolgreicher Form das diagnostische, therapeutische und psychosoziale Wissen und Know-ho
...show allw zusammen, um an Brustkrebs erkrankte Frauen verlaufsgerecht kompetent begleiten, beraten und pflegen zu können. Das Herausgeberinnen und Autorinnenteam ¿ beschreibt im Teil 'informierte und selbstbestimmte Frauen mit Brustkrebs' Wege der Information, Entscheidungsfindung, Selbsthilfe sowie des Selbstmanagements ¿ fasst anatomische, pathophysiologische und therapeutische Konzepte zusammen bezüglich Risiken, operativ-rekonstruktiver Verfahren, System- und Strahlentherapie sowie Komplementärmethoden und Psychoonkologie ¿ geht im Teil 'Breast Care Nurses in der Praxis' auf konkrete Versorgungssituationen ein, mit Praxisbeispielen zu den Themen Erstdiagnose, Metastasen, genetische Testung, Palliative Care, klinische Studien, Rezidiv, Screening, Survivorship. Weitere Praxisbeispiele beschreiben lebensspannenorientiert Frauen in jungem Lebensalter, in der Schwangerschaft und im hohen Lebensalter. Besondere Versorgungssituationen beschreiben Frau mit Kinderwunsch, Behinderungen und Demenz ¿ beschreibt im Teil 'Symptommanagement bei Brustkrebs' Pflegediagnosen und -interventionen bezüglich Ängsten, Fatigue, Haarverlust, Körperbild, Lymphödem, Schmerzen, Sexualität, Sensibilitätsstörungen, Übelkeit und Wunden ¿ fasst im Part 'Rollen der Breast Care Nurse' Rahmenkonzepte zu den Themen Berufsbild, Evidenzbasierung, Qualität und reflektierte Praxisentscheidungen zusammen. Das Lehrbuch für Onkologiefachpflegende und Breast Care Nurses (BCN) fasst in bewährter erfolgreicher Form das diagnostische, therapeutische und psychosoziale Wissen und Know-how zusammen, um an Brustkrebs erkrankte Frauen verlaufsgerecht und kompetent begleiten, beraten und pflegen zu können. Das Herausgeberinnen- und Autor*innenteam ¿ beschreibt im ersten Teil Wege der Information, Entscheidungsfindun
Das erfolgreiche Lehrbuch zur Gartentherapie -klärt zentrale Begriffe und zeichnet die Entwicklung der Gartentherapie nach -erläutert, wie und warum Pflanzen als therapeutisches Mittel eingesetzt werden können
...show all-beschreibt Anwendungsbereiche für die Gartentherapie und Forschungsergebnisse -benennt medizinisch-therapeutische und botanisch-gärtnerische Kompetenzen von Gartentherapeuten -skizziert Rahmenmodelle, Prozesse, Prinzipien, Evaluationskriterien und Instrumente für gartentherapeutisches Arbeiten -beschreibt pflanzengestützte Gesundheits- und Krankenpflege -begründet, warum und wie Bedürfnisse von Klienten erhoben werden, um Therapiegärten und Gartentherapieprogramme zu planen und zu gestalten -zeigt auf, warum sich ein Therapie-Gewächshaus und -Garten optimal ergänzen -erklärt in Bild und Text, welche Gartengeräte für welchen Zweck geeignet sind und was beim Gartenunterhalt zu berücksichtigen ist -beschreibt detailliert, wie sich gartentherapeutische Therapieprogramme für Betagte, Schlaganfall- und Schmerzpatienten planen, durchführen und evaluieren lassen -differenziert und listet auf, welche Pflanzen geeignet oder ungeeignet für die Gartentherapie sind -bietet ein umfangreiches Glossar, ein Pflanzennamenverzeichnis und elektronische Dokumentationsvorlagen -bietet ein interdisziplinäres Handlungsfeld für Therapie-, Pflege- und Grünberufe, das naturgestützte Therapien und Interventionen mit Pflanzen als Medium erlaubt.
"Ich bekomme Postkarten ... wie früher. Ist das schön!" So denken viele Senioren und freuen sich über dieses Ratespiel mit Urlaubsgrüßen aus ganz Deutschland. Reiseleiter Julius besucht bekannte Orte von Schl
...show alloss Neuschwanstein bis Heidelberg. Und er schreibt Tante Mia so manche Ansichtskarte - ohne das Reiseziel zu benennen. Dies gilt es gemeinsam in der Gruppe zu erraten. Mithilfe von Hinweisen im Postkartentext oder auf der Bildseite. Außerdem lassen sich mit viel Spaß Postkartenquartette bilden und interessante Zusatzinfos zu Sehenswürdigkeiten vorlesen. Und natürlich kann jeder in der Spielerunde von eigenen Reisen berichten und Erinnerungen austauschen.
Wo findet man Straßen ohne Autos? Auf der Landkarte. Wie endet der Spruch: "Bis dass der TÜV uns..."? Welche Marke gehört zum Modell Kapitän? Trainieren Sie die geistige Fitness Ihrer männlichen Senioren mit T
...show allhemen, die begeistern. Von "Ab in den Keller - Männer und ihre Hobbys" bis zu "Das Runde muss in das Eckige - Männer und Fußball". Mit diesen Themen gelingt es schnell, Männern (und Frauen) Denkanregungen zu bieten und sie miteinander ins Gespräch zu bringen. Jede der 10 Themenstunden enthält verschiedenste Übungen. Vom Themeneinstieg über ABC-Übungen, Wortfindungsübungen, Bewegungslieder, Scherz- und Rätselfragen, Pantomime bis zu Übungen für die Feinmotorik. Kopiervorlagen für die Übungen erhalten Sie als Download. Die Stundenkonzepte beinhalten leichte Übungen für Teilnehmer mit mittlerer Demenz, aber auch Aufgaben für kognitiv fitte Menschen.
Erfolgreiche Nachwuchsgewinnung erfordert neue Maßnahmen Die Generation Z, die aktuell den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt entert, stellt Sozial- und Gesundheitsunternehmen und ihre Recruiting-Strategien vor n
...show alleue Herausforderungen. Wie können sie die jungen Leute erreichen, die komplett digital leben und denken, gleichzeitig ungeduldig-zielstrebig und wankelmütig-durchhalteschwach wirken, trotzdem hohe Ansprüche stellen - und es sich leisten können: In welchen Kanälen lässt sich erfolgreiches Azubi-Marketing gestalten? Welche Methoden eignen sich, welche nicht? Welche Unternehmenskultur trägt dazu bei, dass sich die Generation Z wohlfühlt? Wie sein erfolgreicher Vorgänger Recruiting to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen befähigt der neue Ratgeber Generation Z to go für Sozial- und Pflegeeinrichtungen Unternehmen, sich der Generation Z zu öffnen, ohne ihre Traditionen komplett aufzugeben.
40 Frühlingskalender-Karten zum Aufhängen mit schnell umsetzbaren Aktivierungsideen, für Fachkräfte in Altenpflege und Seniorenarbeit +++ Diese Frühlingskalender-Karten sind stimmungsvolle Raumdekoration und si
...show allnnvolle Aktivierung in einem: Auf jeder Kartenvorderseite finden Sie ein frühlingshaftes Fotomotiv, über das Sie mit den Senior*innen ins Gespräch kommen können. Auf jeder Kartenrückseite befinden sich zu dem Foto passende Aktivierungsideen aus neun verschiedenen Kategorien: Sinneswahrnehmung, Vorlesen, Singen/Musizieren, Kreatives Gestalten, Kochen/Backen, Entspannung, Erzählrunde, Bewegung und Gedächtnis/Konzentration. Ob in der Einzel- oder Gruppenbetreuung: Sie können die Karten schnell und unkompliziert einsetzen und anschließend einfach mit einer Wäscheklammer an einem Band befestigen und aufhängen. Oder Sie suchen sich nur einzelne Karten heraus und nutzen diese als Gesprächsanlass - das ist ganz Ihnen überlassen. Die Frühlingskalender-Karten bieten Ihnen vielfältige und flexible Einsatzmöglichkeiten. Außerdem erhalten Sie mit diesem Paket ein ausführliches Begleitheft mit vielen Tipps und vor allem noch mehr Aktivierungsideen. Dieser Frühlingskalender löst garantiert Frühlingsgefühle bei Ihren Senioren und Seniorinnen aus!
Die Kunst, gelassen alt zu werdenDas Alter trifft viele Menschen immer noch völlig unvorbereitet. Janine Berg-Peer (74) will nicht warten, bis es zu spät ist. Mit Witz und Schwung macht sie vor, was getan werde
...show alln muss: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament, Rollator oder Fritzstock? Sie kämpft mit Ärzten und ärgert sich über Hürden, die alten Menschen in den Weg gelegt werden, prüft Wohnmöglichkeiten: Mehrgenerationenhaus, Alten-WG oder lieber Demenzdorf? Entrümpeln mit Methode, aber mit welcher? Und was passiert eigentlich im Sarg-Club? »Jetzt denken wir den Tod mal vom Ende her« ist die Devise der einstigen Unternehmensberaterin. Je mehr sie sich kundig macht, desto geringer wird ihre Angst vor den letzten Jahren.
Viele Menschen verschwenden enorm viel Zeit und Energie, um den Anschein ewiger Jugend zu wahren. Damit wird jedoch ihr Leben rückwärtsgewandt und zu einem Vermeidungsprojekt - sie vermeiden das Alter und werde
...show alln Nachlassverwalter ihrer Kindheit und Jugend. Genau diese konservative Haltung macht uns alt, denn für unser ausgereiftes Gehirn ist es jetzt umso wichtiger, dass wir immer wieder loslassen, in unserem Kopf Platz schaffen für Neues, für das ständige Neuwerden. Nur das hält uns wahrhaft jung. Beispielsweise versuchen wir nach Schicksalsschlägen oft, unser Leben wieder so aufzubauen wie zuvor. Die Verbitterung ist vorprogrammiert, weil sich das Verlorene nicht wiederherstellen lässt. Wenn wir uns jedoch wieder offen und mutig dem Leben aussetzen, so werden wir meist erkennen, dass wir ohne das, was uns unverzichtbar erschien, sehr gut auskommen. Diese Erfahrung macht uns nahezu unverletzlich und innerlich frei. Es erwächst uns daraus eine Weisheit, die sich als heitere Gelassenheit zeigt. In ihr liegt die wahre Reife eines Menschen - und Alter wird zur Illusion.