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Blätterbare Leseprobe:
»Dieses Buch stellt sehr anschaulich dar, wie der Aufbau der Krebsfürsorge und damit auch eine bis dahin unbekannte Intensität der Zusammenarbeit von Ärzt*innen, Pflegekräften und Fürsorger*innen gelingen konnte.« (impulse 105, 12/2019)
»Der große Vorzug des Buches ist es, dass der Leser quasi Zeitzeuge werden kann. Die Entstehungsgeschichten vieler großen Organisationen mit erheblicher Strahlkraft bis in unsere Tage aus der Feder der verschiedensten Protagonisten im jeweiligen organisatorischen und situativen Kontexten zu erfahren, macht das Buch wertvoll und lesenswert. […] Ein überaus lesenswerter Beitrag und fundiertes Buch zur Entstehungsgeschichte sozialer Arbeit im Wirkungsfeld der Hilfen für krebskranke Menschen.« (Dr. P. M. Hoffmann auf socialnet.de, 13.09.2019)
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In der Bundesrepublik Deutschland wurden Arzneimittel an Heimkindern getestet, um sozial erwünschtes Verhalten oder Sedierung zu erreichen. In teils systematischen Versuchen wurden neben Neuroleptika etwa Präpa
...show allrate gegen Bettnässen, zur Gewichtsreduktion oder Triebdämpfung eingesetzt. Sylvia Wagner recherchierte dazu in Prüfberichten, Dokumenten aus pharmazeutischen Unternehmen und Bewohnerakten einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. Sie zeichnet ein bedrückendes, doch authentisches Bild dieser bisher kaum untersuchten Problematik – von Opfern und Tätern, ökonomischen und gesellschaftlichen Interessen und Gegebenheiten.Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Medizingeschichte. Es wirft Licht auf ein verdrängtes Kapitel der deutschen Nachkriegszeit und trägt zur Aufarbeitung von Gewalt in der damaligen Heimerziehung bei.
Mit der ersten systematischen Forschung zur Verbandsgeschichte von Hebammen schließt Kirsten Tiedemann eine Lücke in der Geschichtsschreibung. Sie deckt die Entstehung der Reichsfachschaft Deutscher Hebammen un
...show alld ihre Einbindung in die Struktur des nationalsozialistischen Staates auf. Einen weiteren Schwerpunkt legt die Autorin auf die wichtigsten VertreterInnen der Organisation und der Berufspolitik. Damit wird das Profil weiblicher Täterschaft im Dritten Reich erweitert.