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Die Sache mit dem Alkohol

Genuss ohne Abhängigkeit ist möglich: Warum wir trinken und wie wir unsere Gewohnheiten ändern können

Winter, Andreas
18,00 €
  • Publisher:
  • Volume: 190 pages
  • Year of publication: 2022
  • Order number: 38247
  • ISBN: 9783863746766
  • sofort lieferbar
Genuss statt Muss Mit dem Alkohol ist es so eine Sache. Einerseits lernen wir: Wer nicht mittrinkt, ist ein Langweiler und Spielverderber; andererseits warnt man uns vor den gesundheitlichen Gefahren und ermahnt zur Mäßigkeit. Was denn nun?! Ein Glas Wein zum Essen, ein Bierchen am Feierabend oder ein Schluck Sekt in geselliger Runde ist völlig in Ordnung. Doch wenn aus der Halben Bier am Abend mindestens drei werden, wir allein die ganze Flasche Wein vernichten oder die Betriebsfeier mit einem Filmriss ausklingt, stellt sich die Frage, ob unser Alkoholkonsum zum Problem geworden ist … Möchten Sie jederzeit einen guten Tropfen genießen können und dabei mühelos die Kontrolle behalten? Dazu müssen Sie nur eines wissen: den Grund, warum Sie trinken! Wird Ihnen dieser ganz bewusst, gewinnen Sie die Kontrolle und werden zum souveränen Genusstrinker. Genusstrinker kennen keine Mangelerscheinungen, keine Minderwertigkeitsgefühle und keine Selbstzweifel; ihnen geht es ausschließlich um die geschmacklichen Sinnesreize, und sie hören auf zu trinken, sobald die Rauschwirkung überhandnimmt. Folgen Sie Schritt für Schritt einer spannenden tiefenpsychologischen Analyse, mit der Sie kurzerhand den "Geist in der Flasche" bezwingen und zum reinen Genießer werden können.

DAS DILEMMADas mit dem Alkohol ist so eine Sache: Einerseits sollen wir ja mittrinken und kein langweiliger Spielverderber sein. Andererseits gilt Alkohol bei vielen als gefährliches Gift. Die Meinungen gehen weit auseinander. (...)Alkohol macht nicht nur lustig, sondern leider auch unberechenbar, aggressiv und krank. Er ist oft Ursache für Unfälle, Familiendramen und sogar Verbrechen. Aber wer Alkohol strikt ablehnt, dem begegnet man oft mit Unverständnis, und wer zur falschen Tageszeit trinkt, wiederum mit Argwohn. Vormittags eine ganze Flasche Bier geht gar nicht, außer wenn man dabei im Sommer auf einem Campingplatz seinen Rasen mäht. Frühmorgens um halb sechs einen Schnaps ist allgemein ein No-Go, außer man blast zur Jagd. Um 13 Uhr volltrunken zu sein ist für die meisten verwerflich - außer zum Rosenmontagszug oder am Vatertag. Interessanterweise gilt das für den Muttertag wiederum nicht. Faustregel zum Muttertag: "Bist du mittags hackedicht, stimmt was mit der Mutti nicht."Wir sehen: Nicht nur der sachgerechte Umgang mit Alkohol will gelernt sein, sondern auch die komplexen gesellschaftlichen Regeln zum Konsum. Daraus ergeben sich manchmal Missverständnisse. Wann darf man trinken? Wann sollte man vielleicht sogar mittrinken? Warum trinken wir überhaupt, und wann wird es Zeit für die Notbremse?Das wollen wir klären. Ich gehe das Thema aus tiefenpsychologischer Sicht an. Mich interessieren die seelischen und soziologischen Ursachen des Trinkens. Es gibt noch andere Herangehensweisen, etwa die biochemische, die medizinische oder die genetische. Da ich aber seit über 35 Jahren mit großem Erfolg mit meinem Ansatz auf methodische, überprüfbare Ergebnisse zurückblicke, bleibe ich in meinem Kompetenzbereich. Eine Schwierigkeit, den Alkoholismus zu begreifen, ist die fehlende allgemeingültige Definition - das kann für Verunsicherungen sorgen. Es gibt Menschen, die glauben, s

 
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