Schätzungsweise leiden in der BRD drei bis vier Millionen Menschen an chronischen Wunden. In der Fachliteratur besteht weitgehende Einigkeit, Wunden dann als chronisch zu bezeichnen, wenn diese vier bis zwölf W
...show allochen nach Wundentstehung unter fachgerechter Therapie keine Heilungstendenzen zeigen. Der Expertenstandart fokussiert konkret und praktikabel die Versorgung von Menschen mit Dekubitus, Diabetischem Fußsyndrom und gefäßbedingtem ulcus cruris für alle Bereiche der pflegerischen Versorgung.
Harninkontinenz ist ein weit verbreitetes Problem, das in allen Altersstufen, aber mit steigendem Risiko im Alter auftreten kann und statistisch überwiegend Frauen und ältere Menschen beiderlei Geschlechts betr
...show allifft. Der Expertenstandard befasst sich mit der Harninkontinenz bei erwachsenen Patienten, die inkontinent sind oder zu einer Risikogruppe gehören. Er richtet sich an Pflegefachkräfte in Einrichtungen der ambulanten Pflege, der Altenhilfe und der stationären Gesundheitsversorgung.
Dekubitus sind so alt wie die Menschheit selbst. Sie sind immer Folge von schwerer akuter oder chronischer Krankheit und ausgeprägter Pflegebedürftigkeit. Die wirksame Vermeidung von Dekubitus muss stets oberst
...show alle Priorität haben. Die aktuelle Zusammenfassung des Wissens um wirksame Prophylaxemaßnahmen liegt diesem Expertenstandard zugrunde. Er wurde von Oktober 2015 bis Juni 2017 aktualisiert.Neben den üblichen Vorgehensweisen zur Anpassung des Expertenstandards an den aktuellen Wissensstand durch die Erstellung einer neuen Literaturstudie und der Einberufung einer Expertenarbeitsgruppe wurden erstmalig auch Indikatoren auf Grundlage des aktualisierten Expertenstandars entwickelt.
Essen und Trinken sind menschliche Grundbedürfnisse und spielen eine zentrale Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Kranke und pflegebedürftige Menschen können sich selbst oft nicht angemessen ernähren und ben
...show allötigen daher besondere Unterstützung. Unterstützung ist hier breit gemeint und kann möglicherweise nur aus Ermutigung und Anregung bestehen, die gerade bei der Nahrungsaufnahme oft von zentraler Bedeutung sind.Der vorliegende Expertenstandard beschreibt den pflegerischen Beitrag zum Ernährungsmanagement und zielt darauf ab, eine bedürfnisorientierte und bedarfsgerechte orale Ernährung von kranken und pflegebedürftigen Menschen zu sichern und zu fördern. Mit einer angemessenen Unterstützung bei der Aufnahme von Speisen und Getränken sowie der Gestaltung der Mahlzeiten wird angestrebt, Mangelernährung zu verhindern oder bereits bestehenden Ernährungsdefiziten zu begegnen.
Die Konsensus-Konferenz für den Expertenstandard Entlassungsmanagement fand am 6. September 2002 statt. Der von der 12-köpfigen Expertenarbeitsgruppe vorgestellte Expertenstandard-Entwurf basierte auf einer Lit
...show alleraturauswertung von insgesamt 263 wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Auf Grundlage des erfolgreich herbeigeführten Konsenses wurde die abschließende Version des Expertenstandards erstellt.
Weil viele Faktoren Einfluss auf das Stürzen haben, wie z.B. die eigene Befindlichkeit, Krankheiten und die Umgebung, sind Forschungsprojekte dazu sehr umfangreich. Dieser Expertenstandard leitet aus der Fülle
...show allder Erkenntnisse eindeutige Handlungsempfehlungen für die Pflegepraxis ab.
Chronische Schmerzen können für Betroffene tiefgreifende und umfassende Auswirkungen haben, die den Schmerz dauerhaft zum Lebensmittelpunkt werden lassen. Für ca. 12 Millionen Patienten/ Bewohnerm in Deutschlan
...show alld geht chronischer Schmerz einher mit Angst, Bedrohung, Stress und dem Kampf zur Erhaltung eines Mindestmaßes an Lebensfreude und -qualität. Erfahrungen von Unter- und Fehlversorgung gehören zu langfristigen Leidensgeschichten mit hohen wenn gleich schwer zu bestimmenden volkswirtschaftlichen Kosten. Pflege im multiprofessionellen Kontext spielt eine zentrale Rolle im erfolgreichen Management chronischer Schmerzen. Dieser Expertenstandard gilt für die professionelle Pflege von Menschen mit chronischen Schmerzen und umorschmerzen in allen vorstellbaren pflegerischen Versorgungszusammenhängen.
Die zeitnahe und lückenlose Dokumentation schmerzrelevanter Daten ist Voraussetzung für eine effektive Schmerztherapie. Informationen zur Schmerzsituation werden jedoch häufig unvollständig oder falsch dokument
...show alliert. Durch die Einführung von Standards kann das Dokumentationsverhalten deutlich verbessert werden.