Das Buch zeigt Möglichkeiten auf, wie sich Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen mitteilen können oder wie man mit ihnen in Kontakt treten kann. Unterstützte Kommunikation, Sensomotorische Kooperat
...show allion, Taktiles Gebärden, Besonderheiten der Kommunikation bei Menschen mit Sehschädigung oder langzeitbeatmeten Kindern und Kommunikation im System der Sozialgesetzgebung werden in den Beiträgen behandelt. Ergänzend kommen Eltern und Menschen mit Behinderung mit ihren Erfahrungen zu Wort.
In diesem Buch geht es um körperbehinderte Kinder mit Entwicklungsproblemen. Es enthält eine Vielzahl an Beispielen, die sich überwiegend mit Kindern im Grundschulalter beschäftigen. Erfahrungsgemäß treten in d
...show allieser Altersstufe besonders häufig Fragen auf, die in Diagnostik und Förderung Antworten suchen: die Frage nach der geeigneten Schule, dem Bildungsgang etc. Ziel des Buches ist es, den Prozess des Verstehenlernens körperbehinderter Kinder zu unterstützen. Es setzt sowohl Erfahrungen mit körperbehinderten Kindern voraus als auch die Kenntnis der Fachdiskussion um Diagnostik und Förderung. Wesentliches Anliegen des Textes und der zahlreichen Bilder ist die Überwindung der Defizitorientierung in Diagnostik und Förderung. Das Loslassen der Defizitorientierung schafft Raum für ein anderes Verstehen betroffener Kinder mit Konsequenzen für eine andere Diagnostik und Förderung.
Die Entwicklung jedes Kindes ist offen und durch viele Faktoren beeinflussbar. Sogenannte Auffälligkeiten müssen nicht zwangsläufig Zeichen einer drohenden Behinderung sein. Selbst wenn schon eine Behinderung b
...show allesteht, gibt es viele Möglichkeiten, mit dieser so umzugehen, dass sie in das Leben des Kindes eingeordnet wird, zu ihm gehört und nicht nur als Störung empfunden wird, gegen die es anzukämpfen gilt. Absicht therapeutischer Begleitung sollte es sein, die Fähigkeiten und Stärken des Kindes, die es zum Ausgleich und zur Integration seiner Probleme braucht, entdecken, fördern und entfalten zu helfen. Das Buch gibt in einem Überblick über die Grundzüge der Bewegungsentwicklung und erleichtert das Beobachten und das Verstehen der Entwicklung des Kindes.
Der siebte Band der Buchreihe Leben pur ist der Freizeit von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen gewidmet. Bei zahlreichen Therapie- und Förderangeboten und eines meist ganztägigen Schuloder Förd
...show allerstättenbesuchs kommt gerade die freie Zeit, die Zeit zum Faulenzen, Freunde treffen und zur Gestaltung durch Freizeitaktivitäten zu kurz. Oftmals fehlen aber auch die adäquaten Angebote hierzu.Nach einer Grundlegung des Begriffs der Freizeit und einer Vorstellung des Konzepts der Freizeitassistenz werden dem Leser durch Prof. Dr. Markowetz sozialintegrativ nötige Veränderungen in unserer Gesellschaft bewusst gemacht, er plädiert dabei für mehr Freizeiterziehung und Freizeitbildung. Die Bedeutung von Bewegung und Sport und die damit verbundenen Möglichkeiten schildert Dr. Volker Anneken in seinem Beitrag.In insgesamt acht Praxisbeispielen stellt dieses Buch Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung dar und setzen sich mit der Frage auseinander, wie die bei unserer Zielgruppe eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten in der Freizeit voll ausgeschöpft werden können. Die Angebote erstrecken sich von der Musik, über sportliche Betätigung im Wasser und an Land bis hin zur kulturellen Teilhabe in Form von aktiver Theater- oder Operngestaltung und Geschichten und Märchen lesen mit allen Sinnen. Ein Beispiel zur Teilhabe am religiösen Leben in einer evangelischen Kirchengemeinde wird statuiert. Auch die Einblicke in Projekte aus anderen Ländern und die (Reise-)Erfahrungen selbst betroffener Menschen und deren Angehörigen können hier bereichern. Von Seiten der (Physio-)Therapie wird an zwei Beispielen veranschaulicht, wie Freizeit gestaltet und Therapie bestmöglich in die Alltagssituation mit einbezogen werden kann.Im Anhang des Buches bietet ein Verzeichnis von Reise- und Freizeitanbietern dem Leser weiterführende Informationen. Wenn durch die Lektüre dieses Buches nicht nur neue Informationen gegeben werden, sondern auch Mut gemacht wird, neue Ideen zu entwickel
Cerebrale Bewegungsstörungen gehören statistisch zu den häufigsten körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen. Wissenschaftliche Veröffentlichungen zu dieser Thematik sind dage
...show allgen eher rar. Die vorliegende Publikation bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand, gegliedert nach den Gesichtspunkten Medizinische Aspekte, sozial-emotionale und kognitive Entwicklung sowie Kommunikation. Ein Schwerpunkt besteht in der Aufarbeitung des internationalen empirischen Forschungsstandes. Das Buch wendet sich an Fachleute sowohl aus pädagogischen als auch therapeutischen Berufsgruppen, die mit cerebral bewegungsgestörten Kindern und Jugendlichen aktuell arbeiten oder in Zukunft arbeiten werden. Im Zuge des durch die aktuelle Inklusionsdebatte gestiegenen Informationsbedarfs ist auch an Lehrkräfte gedacht, die bislang mit dem Thema noch nicht in Kontakt gekommen sind. Lesenswert ist das Buch aufgrund seines Grundlagencharakters auch für interessierte Laien und Eltern, die sich wissenschaftlich fundiert und sachlich über das Thema informieren möchten.
Basale Stimulation – dieses Konzept ist zum bekanntesten in der Arbeit mit sehr schwer und mehrfach beeinträchtigten Menschen im deutschsprachigen Raum geworden. Schon lange wird es angewandt, bei Menschen mit
...show allBehinderungen, bei schwer erkrankten Personen, in Schulen, im Hospiz, in der Frühförderung, bei der Sterbebegleitung.Das erfolgreiche Standardwerk will eine Orientierung ermöglichen und Anregung geben. Es war an der Zeit, die jahrelangen Erfahrungen mit dem Konzept einzuarbeiten: Manches hat sich im Laufe der Zeit erübrigt, neue Fragen sind aufgetaucht, der globale Ansatz der Inklusion muss einbezogen werden. Im Kern folgt das Buch seinem bisherigen Ansatz, der durch die aktuellen neurowissenschaftlichen Forschungen Bestätigung gefunden hat. Das Werk kann sich genau auf diesen Kern konzentrieren, weil viele Neuerscheinungen junger KollegInnen unterschiedliche Teilaspekte basaler Arbeit bestens abdecken (vgl. die Reihe „Leben pur“). Neben Kindern und Jugendlichen finden auch verstärkt erwachsene Menschen mit schwerer Behinderung Berücksichtigung.
Der Alltag von Menschen mit schweren Behinderungen ist vor allem Pflege-Alltag. Viel Zeit wird mit Maßnahmen der Grundpflege zugebracht. Bei vielen Menschen müssen aufgrund chronischer Erkrankungen und gesundhe
...show allitlicher Gefährdungen auch Maßnahmen der Behandlungspflege durchgeführt werden. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über unterschiedliche Bereiche der Pflege, beschäftigt sich jedoch auch mit pädagogischen und ethischen Fragestellungen des Themenbereichs.Das Buch gliedert sich in einen einleitenden theoretsichen Teil und zahlreiche Beispiele aus der Praxis.
Eltern berichten über ihre Erfahrungen rund um das Thema Ernährung. Es wird vermittelt, dass zu einem lustvollen und kulturell vermittelten Essenserlebnis das Auswählen können der Speise, eine richtige Sitzposi
...show alltion und letztendlich auch die Gemeinschaft mit anderen gehört. Vertreten wird ein Menschenbild, das Personen mit schweren Behinderungen nicht auf elementare Grundbedürfnisse reduziert sondern auch ihnen ein lustvoller Umgang (nicht nur) mit dem Essen als sozialem und befriedigendem täglichen Erlebnis zubilligt.
Dieses Buch berichtet von Begegnungen mit Kindern, die anders sind. Manche von ihnen sind behindert, andere vielleicht ein wenig in ihrer Entwicklung verzögert, wieder andere scheinbar ohne jede sichtbare Beein
...show allträchtigung. Allen gemeinsam sind Verhaltensweisen, die ihre Umwelt nicht versteht, die sie verwirren und herausfordern.In diesem Buch soll berichtet werden von den vielen Fragen, die diese Kinder ihrer Umwelt mit ihren Verhaltensweisen stellen sowie von den Versuchen, sie zu beantworten.Ursula Büker ist es gelungen, basale Förderprinzipien auch auf diese Kinder anzuwenden. Sie hat den Körper und seine basalen Bedürfnisse ernst genommen, sie hat Verhalten und Körperlichkeit zusammen gesehen. Berührung, die Balance von körperlicher Nähe und Distanz, das hat sie in die Kinderpsychotherapie eingebracht und weiter entwickelt.Mit diesem Buch, das sie jetzt vorlegt, macht sie ihre praktischen Erfahrungen eines ganzen Berufslebens als Diplom-Psychologin anderen zugänglich.
Menschen mit Epilepsien sind häufig Vorurteilen und Wissensdefiziten ausgesetzt. Gerade Kinder und Jugendliche empfinden dies als sehr belastend, Eltern werden durch die Diagnose verunsichert. Erfahrungen und S
...show alltudien zeigen jedoch, dass die meisten Familien erfolgreiche Bewältigungsstrategien entwickeln können, vor allem aufgrund stetig verbesserter medizinischer Behandlungsmöglichkeiten. Das Buch fasst aktuelle Erkenntnisse zu unterschiedlichen Aspekten in verständlicher Form zusammen.
Schmerzen von Menschen, die diese nicht ausreichend artikulieren können, werden oftmals unterschätzt, missgedeutet oder ignoriert. Neben akut auftretenden körperlichen Schmerzen müssen Menschen mit schweren Beh
...show allinderungen oftmals zahlreiche medizinische Interventionen über sich ergehen lassen. Welche Dimension der individuelle Schmerz auch hat, es ist unsere Aufgabe, ihn zu erkennen, um ihn entsprechend beeinflussen zu können.Durch zahlreiche Beiträge wird das Thema interdisziplinär aus verschiedenen Blickwinkeln wie dem der Medizin, Psychologie, Sonderpädagogik, Theologie, Therapie sowie von Eltern und betroffenen Menschen umfassend dargestellt.
Der sechste Band der Buchreihe Leben pur steht unter dem übergeordneten Thema Erwachsen werden - Zukunft gestalten. Wenn Jugendliche erwachsen werden, finden Ablösungsprozesse vom Elternhaus statt, die entsprec
...show allhend vorbereitet und begleitet werden müssen. Bei Menschen mit schweren Behinderungen müssen Wünsche und Zukunftsvorstellungen erst entwickelt werden.Oftmals gibt es keine Vorstellungen von Möglichkeiten, die Zukunft - zum Beispiel hinsichtlich der Wohnsituation - zu planen. Eine persönliche Zukunftsplanung kann ein hilfreicher Ansatz sein: Ein Unterstützerkreis kann vielfältige Ideen entwickeln, Angehörige entlasten und bei der Umsetzung der Pläne unterstützen. Beim Wohnen gilt heute zunehmend das Motto ambulant vor stationär. Erste Modelle kleinerer, dezentraler Wohneinheiten oder WGs mit neuen Träger- und Finanzierungsmodellen sowie neue technische Entwicklungen (smart homes) werden vorgestellt. Das Buch informiert über neue Forschungsergebnisse und Projekte und bietet durch den starken Praxisbezug eine anschauliche und interessante Lektüre.Mit Beiträgen von: Michaela Wölk, Zukunftsforscherin; Prof. Ute Fischer, Dipl-Psych.; Prof. Monika Seifert, Vorsitzende der Dt. Heilpäd. Gesellschaft Berlin; Gertrud Fiala, Architektin; Prof. Jo Jerg, Ev.Hochschule Ludwigsburg; Roland Schwarz, Sozialpädagoge Norwegen; Dr. Walther Witting, Päd. Leiter Kleine Oase; Norbert Müller-Fehling, bvkm; Dr. Stefan Doose, Behindertenpädagoge; Stephan Werner und sein Vater; Prof. Dr. Andreas Fröhlich, Prof. em. für Allg. Sonderpädagogik; JProf. Erik Weber, Juniorprof. in Sonderpädagogik; Reinhold Scharpf, Verein für Körperbehinderte Allgäu; Bernadette Bros-Spähn, Wolfgang Spähn und Deborah Hösch, Verein Gemeinsam leben - gemeinsam lernen e.V.
Das Leben von Menschen mit Komplexer Behinderung ist geprägt von großen Anstrengungen zur Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse (Hunger, Durst, Schlaf, Kommunikation). Um die Lebensqualität zu verbessern, den All
...show alltag sinnvoll zu gestalten und die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, ist auch ein weiteres Bedürfnis von zentraler Bedeutung: aktiv zu sein und sich kreativ entfalten zu können. Menschen mit sehr schweren und mehrfachen Behinderungen benötigen häufig Unterstützung dazu. In pädagogischen, therapeutischen, medizinischen und Betroffenen-Beiträgen werden theoretische Grundlagen erläutert, bestehende Probleme aufgedeckt und eine Vielzahl von Lösungen aufgezeigt: Theater-, Kunst- oder Musikprojekte machen Lust auf ein aktives und kreatives Miteinander.
Erwachsene mit Komplexer Behinderung können Teilhabe verwirklichen, wenn ihre Bedürfnisse und Wünsche wahr- und ernstgenommen werden. Das Buch zeigt, wie Teilhabe in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Freizeit
...show allund im Miteinander der Menschen mit Behinderung und der sie begleitenden Fachkräfte gelingen kann.
Durch den medizinisch-technischen Fortschritt ist es heute möglich, das Überleben immer jüngerer und kleinerer Säuglinge zu sichern. Diese Neugeborenen werden meist mehrere Wochen intensivmedizinisch behandelt
...show allund betreut. Was bedeutet diese emotional schwierige Zeit für die Väter? Wie gehen Sie damit um? In zahlreichen Beiträgen erforschen die Autoren diese und andere Fragen.