Die Beiträge des Bandes beschreiben die Herausforderungen der Arbeit mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Eltern im Rahmen der Erziehungsberatung. Das Buch versammelt Fachbeiträge zu Diagnostik und Int
...show allerventionen, und es beschreibt Erfordernisse der Kooperation der Beratungsstellen in der Jugendhilfe und mit dem Gesundheitswesen. Darüber hinaus liegt ein besonderes Augenmerk auf der in diesem Kontext notwendigen eigenen Psychohygiene der Beraterinnen und Berater.
In diesem Band werden Chancen, die sich durch Inklusion für Menschen mit geistiger Behinderung ergeben, und Herausforderungen, die durch sie entstehen, diskutiert. Dabei wird die gesamte Lebensspanne betrachtet
...show all. Inklusion gilt in der Heil- und Sonderpädagogik schon lange als eine zentrale Leitidee und hat seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention weiter an Bedeutung gewonnen. Chancen, die sich durch Inklusion für Menschen mit geistiger Behinderung ergeben, und Herausforderungen, die durch sie entstehen, sind das Thema der 18 Beiträge dieses Bandes. Sie greifen solche Themen über die gesamte Lebensspanne hinweg auf, von der vorschulischen Bildung über das Schulalter bis hin zu Themen des Erwachsenenalters. Dabei setzen sich alle Beiträge konsequent für das Wohl dieser Personengruppe ein.
Bis vor wenigen Jahrzehnten war die Begegnung zwischen Kindern und alten Menschen innerhalb der Familie ganz selbstverständlich. Heutzutage leben viele Kinder an ganz anderen Orten als die Großeltern. Die Inter
...show allgenerative Pädagogik zielt darauf ab, Beziehungen zwischen Kindern und alten Menschen herzustellen. Hierbei profitieren sowohl die Kinder als auch die alten Menschen in hohem Maße von diesen Begegnungen, gemeinsamen Aktivitäten und emotionalen Beziehungen. Beispielsweise lassen sich alte Menschen von der kindlichen Lebensfreude anstecken, und wo Kinder sind, da findet eine Aktivierung statt. Die Kinder wiederum können neue Lieder und Geschichten aus alten Zeiten kennenlernen und sie haben möglicherweise einen Menschen, der ihnen geduldig immer wieder dasselbe Bilderbuch vorliest.
Die vorliegende Studie liefert einen Überblick über Erklärungsansätze für geschlechtsspezifische Berufsorientierungen und Karrierewege. Mögliche Karrierehindernisse werden berufsübergreifend sowie am Beispiel d
...show aller Professionen Medizin und Pflege analysiert.
Kern des Kartensets ist es, das Konzept »Kinder als Akteure« im Zusammenspiel von Kita und Gesellschaft zu thematisieren und dabei auf grundlegende Ambivalenzen in Kitas, im Verhältnis von Kitas zu Familien und
...show allin Bezug auf die gesellschaftliche Positionierung von Kindern einzugehen. Das Bild vom aktiven Kind bildet die Grundlage der Bildungsarbeit in Kitas. Das Kartenset führt in Konzepte (wie Diskriminierung, Wohlbefinden, Armut, Adultismus, Generationale Ordnung, etc.) sowie Ergebnisse und Perspektiven der sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung ein. So wird der eigene Blick erweitert auf Kinder als Akteure in Kita und Gesellschaft. Wie Kinder aus unterschiedlichen Positionen heraus (z.B. als Mädchen, als migrantisches Kind, als sozial benachteiligtes Kind) zu Akteuren ihres Alltags werden, wird an Beispielsituationen aus der Kita-Praxis aufgezeigt. Ausführliche Reflexionssets zu Kindern als Akteuren von Zusammenarbeit, Kinderkultur, Partizipation, Bildung, Familie, Raum und Übergängen laden dazu ein, diesen Blickwechsel im konkreten Praxisbezug zu erproben. Das Kartenset eignet sich daher für Studium, Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagog:innen ebenso wie für das Selbststudium und Reflexionen in Kita-Teams.
Aufbauend auf einer theoretischen Einführung stellt die Autorin mit vielen Übungen und Beispielen dar, wie sich das personzentrierte Konzept von Carl Rogers in der Arbeit mit Kindern umsetzen lässt. Ziel ist di
...show alle Steigerung der psychotherapeutischen und beraterischen Kompetenz von Fachkräften in psychosozialen, kinderbezogenen Berufen.
Die Publikation bietet einen praktischen Einstieg in alle relevanten Aspekte der Kitainklusion. Sie verschafft einen unkomplizierten, reichhaltigen Einstieg und verdeutlicht, welche Themen besonders beachtet we
...show allrden sollen. Schwerpunkt ist der praktische Bezug und die Anwendbarkeit der Inhalte, u.a. unterstrichen durch mehrere Interviews mit Fachkräften aus dem Kitabereich. Konkrete pädagogische Ansätze und Spielsituationen finden genauso Platz wie Teamarbeit, Haltung und planerische Umsetzung von inklusiven Vorhaben. Der Band zeigt auf, dass der Spagat zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Inklusion von Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und der praktischen Umsetzung in Kitas gar keiner sein muss. Fundiert und strukturiert werden so sowohl die Anliegen von Inklusion als auch deren Umsetzungsmöglichkeiten in der Kita deutlich. Damit wendet sich der Band auch an Wissenschaftler, primär aber an die Akteure "an der Basis" (Erzieher/innen, Kitaleitungen, Eltern). Er zeigt, wie Inklusion in unterschiedlicher Geschwindigkeit umgesetzt werden kann, wie gute Vernetzung und Kooperationen entstehen und auf welchen Konzepten und Richtlinien dieser Prozess basiert. In Stichpunkten: gelingende Praxis, sicheres Handwerkszeug, Arbeitsinstrumente, Konzeptentwicklung, Inklusion auf dem Prüfstand, Arbeit mit Flüchtlingskindern, Ressourcen, Netzwerke, Vielfalt als Inklusionsaufgabe.
Die vorliegende Darstellung gibt einen grundlegenden Überblick über Klinische Sozialarbeit als integrierten professionellen Ansatz zur Verbesserung der psycho-sozialen Passung zwischen Klient bzw. Klientensyste
...show allm und Umwelt. Aufgaben und Gegenstand Klinischer Sozialarbeit liegen in der psycho-sozialen Beratung, Behandlung und Prävention bei schweren Belastungen, Krisen und psychischen, sozio- und psychosomatischen sowie chronischen Erkrankungen. In der beruflichen Praxis der Sozialarbeit bilden zunehmend seelisch stark gefährdete, chronisch kranke und mehrfach belastete Menschen den Schwerpunkt der Klientel. Deshalb muss die Soziale Arbeit durch qualifizierte sozialarbeiterische Kompetenzen einer gesundheitsspezifischen Fachsozialarbeit ergänzt werden. Die vorliegende Darstellung gibt einen grundlegenden Überblick über Klinische Sozialarbeit als integrierten professionellen Ansatz zur Verbesserung der psycho-sozialen Passung zwischen Klient bzw. Klientensystem und Umwelt. Aufgaben und Gegenstand Klinischer Sozialarbeit liegen in der psycho-sozialen Beratung, Behandlung und Prävention bei schweren Belastungen, Krisen und psychischen, sozio- und psychosomatischen sowie chronischen Erkrankungen.
Das Kompendium enthält Beiträge zum Thema »Sexueller Missbrauch in Institutionen« aus interdisziplinärer Perspektive. Systematisch werden Aspekte aufbereitet zu Tatorten, zur Täter-Opfer-Institutionen-Dynamik,
...show allzu Recht, zu Intervention, zur Vermeidung von Fehlhalten, zu Genderperspektiven und europäischen Entwicklungen. Das Buch bietet eine Übersicht zu berufsethischen Standards sowie zum Fachdiskurs. Nachweislich kommen Extremvarianten unprofessionellen Verhaltens von MitarbeiterInnen gegenüber Minderjährigen auch im Kontext von Institutionen vor, die sich eigentlich der Behandlung, Pflege, Betreuung und Erziehung widmen sollten. In diesem Kompendium werden Materialien zusammengetragen, die Aspekte der Täter-Opfer-Dynamik analysieren, rechtliche Rahmenbedingungen sowie sozialpädagogische Handlungsformen zur Vermeidung von Fehlverhalten aufzeigen und Ressourcen bei der Umsetzung von Weiterbildungsmöglichkeiten benennen. Das Buch enthält zudem eine Sammlung berufsethischer Standards und Prinzipien für sozialpädagogische Arbeitsfelder sowie eine Zusammenfassung der aktuellen Diskussion zum Thema.
Die Bemühungen, inklusive Settings in einem (selektiven) Bildungssystem zu integrieren, verstärken sich zusehends. Im Rahmen des Bandes werden Themen der Inklusion in schulpädagogischer Sicht aus kontroversen P
...show allerspektiven diskutiert. So schließt der Band eine Lücke, weil er die vielschichtige Inklusionsdebatte dort verortet, wo sie am dringlichsten notwendig ist, nämlich in einer allgemeinen, interdisziplinären Schulpädagogik. Die Bemühungen, inklusive Settings in einem (selektiven) Bildungssystem zu integrieren, verstärken sich zusehends. So wird das Thema gerade für die Erziehungswissenschaft ein Forschungsfeld mit vielen offenen Fragen. Ob und wie man dem Anspruch der Inklusion in Schule und Unterricht gerecht werden kann, steht dabei gerade für die Schulpädagogik im Mittelpunkt. Im Rahmen des Bandes werden deshalb Themen der Inklusion in schulpädagogischer Sicht aus kontroversen Perspektiven von verschiedenen Vertretern diskutiert. Auf diese Weise werden aufschlussreiche Eindrücke der weitreichenden Veränderungen, die das Thema Inklusion auf die Gestaltung der Schullandschaft hat, gewonnen. Der Band schließt damit eine Lücke, weil er die vielschichtige und teilweise gegensätzliche Inklusionsdebatte dort verortet, wo sie am dringlichsten notwendig ist, nämlich in einer allgemeinen, interdisziplinären Schulpädagogik.
Das Buch referiert den Forschungsstand zur Wirkung von körperlicher Aktivität auf das Altern. Ein körperlich aktives Leben trägt zum Gelingen des Alterns bei. Nicht nur das motorische und physiologische, sonder
...show alln auch das kognitive Leistungsvermögen wird durch Aktivität stabilisiert, und einmal eingetretene Verluste können durch Alltagsaktivität und gezielte Aktivität wettgemacht werden.Altern ist ein biologischer Vorgang, der mit Verlusten und Wachstum, aber auch Stabilität zu tun hat und dem eine Person quasi natürlich ausgesetzt ist. Schon immer hat sich Wissenschaft damit befasst, wie und ob dieser Prozess beeinflussbar ist und wie er gelingen kann. Körperlich-sportlicher Aktivität wird eine präventive Wirkung attestiert, die gesundheitliche Risiken, die mit dem Alter wahrscheinlicher werden, abwehrt, aber auch die nachlassende organismische und motorische Funktionstüchtigkeit kompensiert oder den biologischen bedingten Abfall bremst. Im Buch wird erstmals für den deutschen Sprachraum zusammengetragen, was von diesem Attest Wunsch und was nachweisbare Fakten sind. Das Buch zeigt, dass sportlich-körperliche Aktivität tatsächlich mit einer guten Evidenz nachgewiesen einen Beitrag zum Gelingen des Alterns leistet. Körperlich sportliche Aktivität wirkt gewinnbringend nicht nur für das motorische und physiologische, sondern auch auf das kognitive Leistungsvermögen.
Wenn es um die zukünftige Versorgung von Menschen mit Demenz geht, bestehen oft negative Erwartungshaltungen. Um mögliche alternative Zukunftsbilder zu ermitteln, wurde ein interdisziplinäres Szenario-Projekt d
...show allurchgeführt. Das Ergebnis dieses Projektes sind fünf konsistente Szenarien. Diese werden beschrieben und die Autoren leiten Empfehlungen ab, um eher zu den positiven Szenarien zu gelangen.
Wie keine andere Lebensphase ist Alter in den letzten Jahrzehnten einem tief greifenden Strukturwandel unterworfen. Alter(n) wird durch körperliche, psychische, soziale und gesellschaftliche Bedingungen geprägt
...show all. Die Entwicklung von Persönlichkeit und Kompetenz bestimmen diese Lebensphase ebenso wie die sozialstrukturell bedingten Interaktionsprozesse, die soziale Lage und die gesellschaftlichen Rahmen- und Entwicklungsbedingungen. Im vorliegenden Band wird Alter(n) in seiner multidimensional angelegten Grundstruktur aus sozialgerontologischer Perspektive erfasst. Es werden soziologische, sozialpolitische, sozialpsychologische und sozialpädagogische Aspekte des Alter(n)s im Zusammenhang thematisiert, außerdem institutionelle und sozialrechtliche Aspekte der Altenhilfe berücksichtigt. Grundlage der Darstellung ist eine soziologische Analyse des Alter(n)s. Damit wird eine systemische Gesamtperspektive gewonnen, die die gesellschaftlichen, sozialen, institutionellen, interaktiven und individuellen Elemente des Alter(n)s integriert.
Was sind die Grundlagen methodisch abgestützten Handelns, das professionelle Soziale Arbeit auszeichnen soll? Die Einführung vermittelt als Lehr- und Arbeitsbuch einen Überblick über die zur Anwendung kommenden
...show allmethodischen Arrangements, wobei eine subjektorientierte Haltung die Grundlage jedes Handelns sein muss, das den Anlässen gerecht wird, mit denen Soziale Arbeit zu tun hat. Als Lehrbuch führt der Basistext in die zentralen Begriffe und Konzepte methodischen Handelns ein, als Arbeitsbuch enthält der Band ergänzende Materialien, Hinweise zu weiterführender Literatur und Aufgaben, die zur Vertiefung in Eigenarbeit bzw. selbstorganisierter Gruppenarbeit dienen.
Der Leitfaden enthält Anregungen zum handlungsorientierten und selbsterfahrenen Unterricht. Aus dem Inhalt: Demenziell erkrankte Menschen pflegen und begleiten - Mit Wachsamkeit dem Suizid im Alter begegnen - S
...show allpannungen in der Interaktion aufgezeigt am Beispiel der Emotion Angst.
Wie kann man die Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz, die sich in Selbsthilfegruppen engagieren, unterstützen? Welche Bewältigungsstrategien entwickeln sie im Laufe ihres Lebens? Und was unterscheidet sie
...show alldabei von Menschen mit Multipler Sklerose? Das sind zentrale Fragen, auf die in der vorliegenden empirischen Studie Antworten aus der Sicht der Betroffenen selbst rekonstruiert werden.
In diesem Buch stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachdisziplinen Methoden und ihre Erfahrungen beim Forschen mit Kindern vor. Es geht um Zugänge und Verfahren, die geeignet sind
...show all, die Perspektiven und Bedürfnisse von Kindern zu erfassen.Forschung über Kinder und Kindheit ist häufig auch Forschung mit Kindern. Viele Fragen der Kinder- und Kindheitsforschung können nur beantwortet werden, wenn man Kindern systematisch zusieht und zuhört, mit ihnen spricht und handelt. Methodische Überlegungen wurden in der Kindheitsforschung jedoch bisher selten aufgegriffen.In diesem Buch stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachdisziplinen Methoden und ihre Erfahrungen beim Forschen mit Kindern vor. Es geht um Zugänge und Verfahren, die geeignet sind, die Perspektiven und Bedürfnisse von Kindern zu erfassen.Das Buch soll allen, die wissen wollen, was methodisch gesicherte empirische Verfahren in der Kindheitsforschung bieten und wie sie angewendet werden, fundierte Informationen geben. Die Beiträge skizzieren den aktuellen Stand in den jeweiligen Forschungsbereichen, geben Anregungen und diskutieren Innovationen für die Kindheitsforschung. Es werden Möglichkeiten und Grenzen der Forschung mit Kindern aufgezeigt und zugleich in verständlicher Form Erläuterungen oder modellhafte Hinweise gegeben, die eigenes Erproben anzuleiten vermögen.
Wir verdrängen Tod und Sterben als Tatsache und Erfahrung nicht, wir lassen sie uns wie maßgebliche Teile unseres Lebens von anderen aus den Händen nehmen. In diesem aus dem Blickwinkel der Gesundheitswissensch
...show allaften geschriebenen Buch wird untersucht, wie es dazu kommen konnte, wer davon zu unserem Nachteil profitiert und was getan werden kann, um über die Wiederaneignung von Tod und Sterben zu einem gesünderen Leben zu gelangen.
Der Band entfaltet allgemeine Grundprinzipien einer modernen Pflegebildung und stellt darauf aufbauend praktische Unterrichtseinheiten vor. Die Unterrichtseinheiten sind lernfeldbezogen konzipiert und bieten vi
...show allelfältige didaktisch-methodische Anregungen. Die Herausgeberinnen wollen Lehrende, Studierende und bildungstheoretisch Interessierte ansprechen und zur Diskussion über die Fundierung einer der Bildung verpflichteten pflegeberuflichen Ausbildung einladen.
Mehr Patientenpartizipation und größere Selbstbestimmung stehen seit Jahren auf der gesundheitswissenschaftlichen und -politischen Agenda. Doch bislang ist unklar, ob der Partizipationsdiskurs in der häuslichen
...show allVersorgung pflegebedürftiger Patienten angekommen ist. Wie also gehen Pflegende mit der Forderung nach Partizipation dieser, zumeist von Multimorbidität betroffenen, Patienten um? Dieses Buch widmet sich in einer empirischen Studie der im Pflegealltag praktizierten Patientenpartizipation und geht der Frage nach, wie diese seitens ambulant tätiger Pflegender verstanden und realisiert wird.
Das vorliegende Buch stellt vielfältiges Material und wichtige Reflexions- und Arbeitshilfen zur Qualifizierung der Personalarbeit in Sozialen Einrichtungen zur Verfügung. Die Motivation und Qualifikation de
...show alls Personals gilt als wichtigste Ressource und Personalmanagement als Erfolgsfaktor in der Leitung von Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens. Personenbezogene Soziale Dienstleistungen sind per se ein interaktives Geschehen, das nur begrenzt kontrolliert und gesteuert werden kann. Zwischen Leitung und Mitarbeiter/inne/n bedarf es also einer Kultur der Vereinbarung, des Vertrauens und der Transparenz. Eine vorausschauende wie flexible Personalarbeit über die Bindung der Mitarbeiter/innen durch Achtung ihrer Lebenswirklichkeiten, wie Work-Life-Balance oder die Berücksichtigung neuer Kommunikationsformen, ist unausweichlich. Die Vielfalt der Adressatengruppen erfordert dabei eine Vielfalt in der Zusammensetzung des Personals, um passgenaue Angebote und kultursensible Zugänge entwickeln zu können. Das Buch bietet sowohl eine systematische Übersicht über die Herausforderungen der Personalarbeit als auch konkrete Reflexions- und Arbeitshilfen für diese anspruchsvolle Aufgabe.
Qualitative Methoden haben sich bei der Erforschung von Gesundheit und Krankheit inzwischen fest etabliert. Der Band gibt über die derzeitige Forschungslandschaft einen Überblick und setzte sich mit den Erkennt
...show allnischancen einer qualitativen interdisziplinären Gesundheitsforschung auseinander. Im Bereich der Gesundheitsforschung, in den verschiedenen, an diesem Forschungsgegenstand interessierten Disziplinen wie Medizin, Gesundheitswissenschaften, Pädagogik, Psychologie und Soziologie, lässt sich in den letzten Jahren eine zunehmende Hinwendung zu qualitativen Forschungsstrategien beobachten. Das Buch setzt sich mit den Erkenntnischancen qualitativer Gesundheitsforschung auseinander. Dabei werden folgende aktuelle Forschungsfelder qualitativer Gesundheitsforschung aus interdisziplinärer Perspektive betrachtet: Grenzsituationen in Lehre und Praxis; Partizipation und Gesundheit; Gesundheitsbezogene Versorgung; Biografie und Lebenslauf sowie Arbeit, Beruf, Profession.
Der Band stellt zunächst die Versorgungsstrukturen und Finanzierungsmodalitäten unterschiedlicher Wohlfahrtsstaaten einander gegenüber. Dabei stehen die Ansprüche an eine integrierte Versorgung, die Einbeziehun
...show allg der Familien und die Auswirkungen der Selbstkostenbeteiligungen im Fokus. In Deutschland zeigt sich dabei eine Fragmentierung der Leistungsbereiche und Finanzierungsformen, die eine integrierte Versorgung oft behindert. Soll der Grundsatz ambulant vor stationär weiterhin Bestand haben, ist es notwendig, die Langzeitpflege den veränderten Familien- und Erwerbsstrukturen anzupassen. Ausgehend von den vorliegenden Versorgungszahlen entwickelt der Band mögliche Szenarien für die gesellschaftlichen, ökonomischen und institutionellen Bedingungen der zukünftigen Pflegeversorgung.
Bislang fehlt in Deutschland ein grundsätzliches Konzept für Prävention und Gesundheitsförderung. Es bestehen kaum Vorstellungen, weshalb und unter welchen Rahmenbedingungen Pflegende in Prävention und Gesundhe
...show allitsförderung mitwirken können. Diese Lücke soll mit diesem Buch geschlossen werden. Der Band bietet damit eine systematische Einführung und Grundlage zu Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflege.
Das Buch untersucht, wie im 19. Jahrhundert die Konzepte der öffentlichen Gesundheitspflege oder der sozialen Hygiene entwickelt wurden und welche Wertvorstellungen und politischen Entscheidungen in den verschi
...show alledenen Konzepten enthalten sind. Die historische Perspektive leistet damit ihren Beitrag zum Selbstverständnis und zur Ausrichtung der Gesundheitswissenschaft.
Das Hamburger Programm »Lenzgesund - Vernetzte frühe Hilfen rund um Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre« ist ein »Modell guter Praxis« quartiersbezogener bzw. kommunaler Gesundheitsförderung. Es wurde
...show allin einem benachteiligten Quartier entwickelt und umgesetzt. Die Qualität und Wirkungen des Handlungsprogramms wurden durch partizipative Evaluation belegt. Das Buch präsentiert übertragbares Wissen für die Praxis und Evaluation kommunaler Gesundheitsförderung.
Im Hinblick auf die Frage der Selbstbestimmung (auch) dementiell veränderter Menschen geht es dieser Studie zufolge bei Interaktionen zwischen pflegenden und gepflegten Menschen weniger um absichtsvolle Bevormu
...show allndungen durch Pflegekräfte als um Dilemmata in deren Umgang mit als unselbständig angesehenen Personen: Pflegekräfte sind nicht nur dem Prinzip der Selbstbestimmung, sondern auch dem Prinzip fürsorglicher Vermeidung von Selbst- und Fremdgefährdungen ihrer Klienten verpflichtet.
Vor dem Hintergrund noch immer existierender Mythen von sexuell enthaltsam lebenden Frauen im Alter, die nicht bzw. nur noch gering sexuell interessiert und aktiv sind, beschäftigt sich dieser Band mit dem Kons
...show alltrukt Sexualität und seiner Relevanz für das Leben der Protagonistinnen.
Betroffene hören - im Rahmen der Anlaufstelle der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs wurden anderthalb Jahre lang Erfahrungen und Botschaften von mehreren Tausend Betroff
...show allenen sexuellen Missbrauchs gesammelt. Die Auswertungen dieser Daten sowie daraus zu ziehende Konsequenzen und Schlussfolgerungen für die Beratungspraxis und die Praxis in der Jugendhilfe werden in diesem Fachbuch zusammengefasst.
Im Mittelpunkt des Sammelbandes steht die Frage nach dem Widerstand der Sozialen Arbeit während der Zeit der NS-Diktatur - eine Problemstellung, die bislang in der Profession und Disziplin nicht aufgeworfen wur
...show allde. Im Mittelpunkt des Sammelbandes steht die Frage nach dem Widerstand der Sozialen Arbeit während der Zeit der NS-Diktatur - eine Problemstellung, die bislang in der Profession und Disziplin nicht aufgeworfen wurde. In Rückgriff auf ein Erinnerungsprojekt des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen in Berlin 2012/2013 werden von unterschiedlichsten Ansätzen und Ausgangsorten her Spuren des damaligen Widerstands innerhalb der Sozialen Arbeit freigelegt. Zielsetzung ist es, jene Frauen und Männer zu würdigen, die sich gerade in der finsteren Epoche der deutschen Geschichte aktiv dem menschenverachtenden NS-Regime entgegenstellten - und somit heute zu Vorbildern unserer Profession werden.
Der Sammelband stellt aus vielfältigen Perspektiven konzeptuelle Überlegungen wie auch praktische Erfahrungen zur sozialpädagogischen Arbeit mit jungen Flüchtlingen vor und betont so den notwendigen Dialog alle
...show allr beteiligten Akteure aus Politik, Verwaltung und Jugendhilfe. Nie zuvor sind so viele Kinder und Jugendliche allein nach Deutschland geflohen. Sie angemessen betreuen und begleiten zu können stellt eine große Herausforderung dar. Sie erfordert die Zusammenarbeit verschiedenster Akteure aus Politik, Verwaltung und Jugendhilfe. Hoch belastete unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen eine stabile Umgebung, in der sie die erlebten Erschütterungen hinter sich lassen können. Komplexe Fragen einer ersten, stabilisierenden Unterkunft, einer möglichen Beschulung und Ausbildung, pädagogische Konzepte wie auch Fragen zur psychischen und körperlichen Gesundheit müssen neue und tragende Antworten finden. Der vorliegende Sammelband stellt Herausforderungen aber auch schon neue Konzepte aus dem Blickwinkel der verschiedenen beteiligten Akteure vor und möchte so ihre notwendige Vernetzung fördern.
Dieses Kompendium zu einer Soziologie der Pflege stellt in ausgewählten Übersichtsartikeln die soziologischen Wissensbestände zur Pflege in systematisierter Form zusammen. Der Studientext richtet sich vor allem
...show allan Studierende, Lehrende und Forschende der Pflege-, Gesundheits- und Alternswissenschaft.
Die BAG Traumapädagogik legt mit diesem Buch Standards für traumapädagogische Konzepte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe vor. Diese umfassen sowohl Orientierungshilfen für die gezielte Förderung und Un
...show allterstützung der Kinder, Jugendlichen, Eltern und der PädagogInnen als auch Hinweise für die institutionelle Rahmengestaltung und die interdisziplinäre Vernetzung mit Kooperationspartnern.
Selbstreflexion, Selbsterfahrung und Selbstsorge sind zentrale Elemente in Psychotherapie, Beratung und Supervision. Das Gleiche gilt für die jeweiligen Ausbildungsgänge. Aber zu welchen Zielen? Was genau bedeu
...show allten Selbstreflexion, Selbsterfahrung und Selbstsorge überhaupt und wie gelingen sie uns? Das Buch beleuchtet diese Fragen aus verschiedensten Perspektiven und richtet sich an PraktikerInnen, Lehrende und AusbildungskandidatInnen in allen psychosozialen Arbeitsfeldern.
Was sagen die Mütter? Wie erleben sie die Phasen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sowie das erste Lebensjahr mit ihren Kindern? Diesen bislang wenig behandelten Fragestellungen gehen die hier vorgestellte
...show alln Forschungsprojekte aus zum Teil eher biologisch-naturwissenschaftlicher, psychologisch- und/oder sozialwissenschaftlicher Perspektive systematisch nach.
Das Buch leistet einen Beitrag zur Sensibilisierung für die kindlichen Lebenswelten und analysiert die bestehenden Kooperationsformen von Erwachsenenpsychiatrie und Jugendhilfe, um darauf aufbauend Vorschläge f
...show allür angemessene Hilfs- und Unterstützungsangebote entwickeln zu können.
Zwanzig kurze Biografien porträtieren behinderte Frauen und Männer vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen, obwohl manche diese als so
...show alllche nicht bezeichnet haben. Was die Vorgestellten in ihrer Unterschiedlichkeit eint, ist ihre Beharrlichkeit und Sturheit, ihr Wagemut sowie oftmals ihr Humor. Das Buch stellt zum ersten Mal die historische und bis heute wirkende Opferrolle behinderter Menschen ,auf den Kopf'. Die Pianistin Clara Haskil erkannte in den Musikkritikern, die sich über ihre schiefe Gestalt ausließen, einen "Haufen Schwachköpfe". Der als verrückt verspottete Künstler Ferdinand Cheval schrieb, um "ans Ziel zu kommen, muss man starrköpfig sein". Zwanzig Biografien porträtieren behinderte Frauen und Männer vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen, obwohl manche diese als solche nicht bezeichnet haben. Der Blick des Autors richtet sich auf das widerspenstige und eigensinnige als positives Merkmal behinderter Menschen. In historisch-kulturellen Bezügen werden die Themen Rehabilitation, Kunst und Wahnsinn, Sexualität und Dankbarkeit gestreift. In der Reflexion über ,das Opfer' wird das Opfer-Sein nicht bestritten, aber auch auf die Bequemlichkeit dieser Rolle verwiesen.