Die Gesundheitsreform ist jetzt in Kraft. Die Probleme der Umsetzung brechen jetzt in allen Rechtsbereichen bei der praktischen Umsetzung auf, die Zuzahlung von 10,- Euro bei Arztbesuchen ist nur die Spitze des
...show allEisbergs. Der Band von Kruse/Hänlein führt durch alle Untiefen des neuen Gesetzes und erklärt für Juristen wie Verbände und Verbraucher gleichermaßen verständlich, welche Auswirkungen das neue Recht hat. Das Werk greift insbesondere folgende Schwerpunkte auf: n Die notwendige Zusatzversicherung für Zahnersatz. n Die Neuregelung des Krankengeldes. n Die Zuzahlungen der Patienten zu Arztbesuchen, Arzneimitteln und Krankenhausaufenthalten. n Die eingeschränkte Erstattung nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel sowie der nunmehr erlaubte Versandhandel von Medikamenten. n Die Probleme rund um die neue Gesundheitskarte. n Das neu einzurichtende Zentrum für Qualität in der Medizin und die damit verbundenen Organisations- und Rechtsprobleme. Die Autoren: Klaus Peter Adelt, Ass. iur., Justitiar, Bochum, Dr. iur. Christian Auktor, Notarassessor, Prof. Dr. iur. Andreas Hänlein, Universität Kassel, Prof. Dr. iur. Jürgen Kruse, Profess0r an der evangelischen Fachhochschule Nürnberg, Rechtsanwalt in München, Corinna Roß, Ass. iur., Justitiarin, Siemens Betriebskrankenkasse, München und Rita Murawski, Ass. iur., Justitiarin, AOK Bayern
Das Gesundheitswesen soll bürger- und patientenorientiert sein - darin sind sich alle einig. Doch während der mündige Bürger in vielen Gesellschaftsbereichen akzeptiert ist, wird das Leitbild des mündigen Patie
...show allnten noch längst nicht allseits gelebt. Dabei hat die wissenschaftliche Forschung bereits gezeigt, dass der informierte und selbstbestimmte Patient einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsverbesserung (Abbau von Über-, Unter- und Fehlversorgung) leisten kann. Probleme bestehen jedoch beim Transfer dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse in die alltägliche Versorgungsroutine. Dieser Sammelband richtet sich an alle, die unmittelbar oder mittelbar an der Gestaltung der Patientenversorgung und deren Rahmenbedingungen beteiligt sind. Werden die Patienten angemessen an der medizinischen Entscheidungsfindung beteiligt? Gibt es ein ausreichendes Angebot an ausgewogenen und unverzerrten Patienteninformationen? Welchen Handlungsbedarf gibt es in der Praxis und welche Initiativen wurden bereits ergriffen? Namhafte Autoren diskutieren diese und weitere Fragen aus gesundheitswissenschaftlicher, ökonomischer, kommunikationswissenschaftlicher, juristischer, politischer und ethischer Perspektive.
Der Ruf nach einem Mehr an Qualität im Gesundheitswesen ist mittlerweile eine stete Forderung in der Diskussion im deutschen Gesundheitssystem. Bei steigenden Kosten und einem Mangel an Transparenz trifft die D
...show allebatte um ein effizientes und qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem den Nerv der Zeit. In diesem Sammelband werden Konzepte zur Verbesserung der Qualität vorgestellt, die u.a. Aspekte wie Transparenz, Vernetzung und Prozessqualität sowie rechtliche Rahmenbedingungen untersuchen. Die im zweiten Teil des Buches vorgestellten praktischen Beispiele zur Qualitätsverbesserung sind auf regionale Besonderheiten zugeschnitten. Die Ideen und Erfahrungen dieser innovativen Ansätze zeigen Wege auf, wie Qualitätsmodelle umgesetzt werden können und wie letztlich nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte, Kliniken und andere Experten von den gewonnenen Erkenntnissen im besten Sinne profitieren können.
Das Selbstbestimmungsrecht entscheidungsunfähiger Menschen im Rahmen medizinischer Behandlungen zu stärken sowie Rechtssicherheit im Umgang mit Patientenverfügungen zu schaffen war die mit Implementierung des D
...show allritten Gesetzes zur Änderung des Betreuungsrechts verbundene Intention des Gesetzgebers. Das Werk geht der Frage nach, ob diese Zielvorgabe erreicht und ein, den verfassungsrechtlichen Vorgaben entsprechendes, in sich stimmiges Regelungswerk geschaffen wurde. Im Rahmen eines die verfassungsrechtliche Ausgangslage skizzierenden Kapitels werden zu diesem Zweck u.a. die für die weitere Untersuchung wesentlichen Fragen erörtert, wie weit das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen grundsätzlich reicht und in welchem Verhältnis dieses zu der aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG resultierenden staatlichen Schutzpflicht für das Leben steht. Anhand der gewonnen Ergebnisse werden sodann insbesondere die einzelnen Voraussetzungen zur Abfassung von Patientenverfügungen einer umfassenden grundrechtlichen Prüfung unterzogen und hinterfragt, ob die Schutzpflicht des Staates eine weitergehende Regelungskonzeption verlangt hätte. Schließlich werden auch die Rechtsfolgen einer Patientenverfügung aufgezeigt und diskutiert.