Das Buch soll zu einem klareren Begriffsverständnis von Teilhabe und damit zur theoretischen Verortung und Reflexion von Teilhabeforschung beitragen. Eine Begriffsklärung ist nicht nur in Bezug auf die Kommunik
...show allation über Teilhabe in Arbeitszusammenhängen des Bündnisses relevant, sondern auch aus der Verbreitung des Teilhabebegriffs. Mit einem über die Politik- und Arbeitsfelder hinweg geteilten Bedeutungskern wird er insbesondere auch für das Verständnis und die Bearbeitung derjenigen sozialen Probleme interessant, die Bereichsgrenzen und klare leistungsrechtliche Zuordnungen überschreiten bzw. sich an deren Schnittstellen bewegen. Intersektionelle Benachteiligungen lassen sich gut als Häufungen und Zuspitzungen von Teilhabeeinschränkungen beschreiben.
Die Leser des Buches werden von 13 Burnout-betroffenen Menschen in ihre Lebenserzählungen mitgenommen. Diese Erzählungen konnten sie alle erst jetzt aus der rückwärtigen Perspektive aufschreiben, obwohl bei all
...show allen so etwas wie eine Ahnung der Zusammenhänge während des Burnout-Prozesses anklang. Zu schmerzlich wäre es gewesen, sich einzugestehen, dass die eingeschlagene Richtung nicht stimmt bzw. den jeweiligen Alltag nicht schaffen zu können, da wir in einem Burnout-Prozess unserer Gesellschaft meist die Deutungshoheit lassen: Du bist zu schwach, Du bist ein Versager, andere schaffen das, das musst Du auch schaffen, denk dran, was Du dafür investiert hast!' Doch im Nachhinein haben sich alle erlaubt, selbst zu deuten, was sie erlebt haben, und bezeichnen die Erfahrung im Burnout als entscheidend wichtiges Erleben in ihrem Leben hin zu einem wesensnäheren Alltag. Die Retroperspektive erlaubt es allen den Prozess als wichtige Richtungsänderung und Reifung zu sehen und doch hätten alle sehr gerne ihren Burnout-Prozess frühzeitiger verlassen, hätten sie gewusst wie. Alle haben aber auch verstanden und dargestellt, warum es bei ihnen zum Burnout kommen 'musste'. Von Betroffenen lernen heißt also auch die Frage zu beantworten, inwieweit sich ein Burnout-Prozess frühzeitig bemerken lässt und ob es bewährte Exit-Strategien dafür gibt. Des weiteren kommt die Frage auf, ob es eine Burnout-Prävention geben kann. Dieses Buch gibt daher 13 persönliche Antworten.
Patienten sind keine Konsumenten. Mit dieser Behauptung wird im allgemeinen das Primat der medizinischen Kriterien gegenüber ökonomischen Erwägungen im Gesundheitswesen verteidigt. Benjamin Ewert hat sich zum Z
...show alliel gesetzt, diese eindimensionale Rollenzuweisungen im Gesundheitswesen kritisch in Frage zu stellen und aufzuzeigen, dass sie die Versorgungsrealität nur unzureichend widerspiegelt. In seiner Untersuchung plädiert der Autor dafür, ein Spektrum an möglichen Identitäten anzuerkennen und ernst zu nehmen: Nutzer von Gesundheitsleistungen vereinen in ihrer Person und ihren Handlungen, so die leitende Vorstellung, jeweils Anteile des Patienten, Koproduzenten und Konsumenten. Dies führt konsequenterweise zu einem mehrdimensionalen Verständnis von Nutzern, in dem das Konsument-Sein im Gesundheitswesen als Teil einer ¿multiplen Nutzeridentität¿ integriert ist. Im Rahmen einer empirischen Untersuchung zeigt der Autor darüber hinaus, wie sich diese verschiedenen Nutzeridentitäten in unterschiedlichen Kontexten des Gesundheitswesens verschieben.
Für den Krankenhausbereich wurden bisher betriebswirtschaftlich anerkannte Werte-Konzeptionen vernachlässigt. Deshalb werden hier innovative werteorientierte Konzeptionen vorgestellt, analysiert, beispielhaft e
...show allrläutert und anwendungsorientiert so dargestellt, wie sie im Krankenhausalltag eingesetzt werden können. Neben Economic Value Added (EVA) und dem Return on Capital Employed (ROCE) werden auch Konzeptionen zu Immateriellen Werten hervorgehoben, dargestellt und analysiert. Die Cashflow-Analyse wird zu einem Managementinstrument der Krankenhaus-Lenkung und des Reportings ausgebaut. Ausführungen zur Wert(er)schöpfung schließen diese Thematik ab. Experten aus den Bereichen des Controllings, der Wissenschaft sowie aus der Beratung heben die Vorteile dieser Konzeptionen hervor und beschreiben durch die praxisrelevante Darstellung Möglichkeiten der Übertragbarkeit.